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Fragen zu möglichen Tonabnahmesystem DUAL 1019

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docsnyder7
Ist häufiger hier
#1 erstellt: 13. Jun 2014, 10:14
Servus allerseits...

Als Neuling im Vinyl-Segment, würde ich an dieser Stelle die ein oder andere Frage zu meinem kürzlich erstandenen DUAL 1019 loswerden.
Er ist technisch soweit ich das beurteilen kann in einem richtig ordentlichen Zustand, soll heißen die Funktionen sind soweit alle gängig. Allerdings werden ich alle Lager und Gelenke nochmals überholen und mit Schmiermitteln versorgen, wenn sämtliches Zubehör eingetrudelt ist.
Als Tonabnehmer ist ein M55e installiert, was wahrscheinlich ein Shure ist, oder?
Jetzt zum eigentlichen. Da ich keinen Lieblingsmusikgeschmack habe und somit von Electro, Dance, Techno als auch Hard Rock und Heavy Metal alles höre, stellt sich mir die Frage, ob es zukünftig eine Allroundsystem werden muss, wenn ja welches oder werde ich verschieden Systeme benötigen?
Recherge im www ergaben u.a. Empfehlungen zum Shure M75e oder auch das Audio Technica 120.. wäre das schon gute Ansätze oder bin ich mit dem M55e schon für den Anfang ordentlich "bestückt"?

beste Grüße
Daniel
8erberg
Inventar
#2 erstellt: 13. Jun 2014, 12:34
Hallo,

das M55 ist mit einer guten Nadel ein anständiges System, eher warm abgestimmt - für Rockmusik der 70ers sehr passend.
Leider sind orig.-Nadeln sehr schwer zu bekommen.

Nachbaunadeln in unterschiedlicher Qualität gibt es von div. Herstellen, von 20 Euro bis hoch mit SAS-Schliff.
http://www.zum-shop....-10472_p12431_x2.htm

Persönlicher Tip wäre: http://stylus.export...php?products_id=1015


Peter
docsnyder7
Ist häufiger hier
#3 erstellt: 13. Jun 2014, 13:33
Hallo Peter,

schonmal vielen Dank für deine Empfehlungen!
Heißt also, der Tonabnehmer ist das eine, die NAdel nochmal das andere. An eine M55 passt auch immer nur die N55 als NAdel? oder ein passender NAchbau!

HM... gibt es eine Art Überblick, wie welches System "abgestimmt" ist?
akem
Inventar
#4 erstellt: 13. Jun 2014, 14:57
Wenn Du dabei bist, alle Lager zu "schmieren", dann laß bloß die Lager des Tonarms in Ruhe. Die werden durch sowas nicht leichtgängiger sondern es passiert das glatte Gegenteil. Ausnahme wären spezielle Uhrmacheröle oder sowas.
Der Tonarm des 1019 ist erfreulich tolerant was mögliche Tonabnehmer angeht. Selbst ein harter Knochen wie ein Denon DL103 geht sehr gut. Wobei ich allerdings nur gepimpte 103er hab. Also in ein anderes Gehäuse verpflanzt und mit besserer Nadel bestückt.
Von den Shure Systemen bin ich jetzt eher kein Freund. Geschmackssache halt. Mir fehlt da ein Stück weit die tonale Ehrlichkeit und die Spielfreude. Dem Shure M75E ist auch ein Uraltsystem, bei dem es mit Original-Ersatznadeln nicht viel besser aussieht. Das heutige "Flagschiff" von Shure, das M97xE, leidet dem Vernehmen nach unter hohen Serienstreuungen. Ein Audio-Technika AT120 ist für das was es kann viel zu teuer und brummt auch gerne mal. Wenn Audio Technika, dann versuche ein AT-7V zu kriegen (gibt es in den USA z.B. noch zu kaufen). Oder ein MC, von AT gibt es auch bezahlbare (Low-Output!) MCs, die zumindest vom Papier her ganz ordentlich sind. Bei Ortofon kosten brauchbare MCs gleich richtig Geld. Wenn Ortofon, dann eher MM, wobei die 2M Serie nicht nur überteuert sondern vermutlich auch zu breit für den Systemträger ist. Müßte man mal ausmessen, ob das ginge. Aber da würde ich eher zu einem Vinylmaster Silver alias 540mk2 raten. Da stimmt das Preis-Leistungsverhältnis noch einigermaßen.
Oder was ganz anderes: eben Denon, Goldring..... Was darf es denn kosten und was hast Du für einen Phono-Vorverstärker?

Gruß
Andreas
docsnyder7
Ist häufiger hier
#5 erstellt: 13. Jun 2014, 15:12
Hey Andreas,

Wow..ne Menge Input... Über mögliche Kosten hab ich noch keine Gedanken mit gemacht. Ehe die Wartung und die Aufarbeitung der Zarge nicht bewältigt ist,kommt das Tonsystem eher nicht zum Zuge. Nichtsdestotrotz möchte ich mich schonmal informieren und schlau machen, welche System evt passen und für den Dreher empfehlenswert sind.
Vom Namen her sagen mir die genannte etwas, wenn auch nicht alles.

Im Moment spielt ein dynavox 750 einem Pio vsx 921 zu. Wie erwähnt steige ich grad ein ins Vinyl Zeitalter . Nach dem Hausbau im nächsten Jahr wird ein Pio A70 eingesetzt werden, als Stereo Stufe für den Dreher und für die SACD.

Also momentan kein hochwertiges Equipment , sonder eher funktional.

Apropos... Den Denon DL 103 Hab ich auch auf meinem Zettel ... Und warum in ein anders Gehäuse verbaut?? Der Optik wegen, oder weil der Träger nicht passt.
Wahrscheinlich wird man wie bei Lautsprechern um probehören an der heimischen Anlage nicht umher kommen, kann das sein.

Gruß Daniel
akem
Inventar
#6 erstellt: 13. Jun 2014, 18:50
Das Seriengehäuse des DL103 besteht aus 2 Hälften. An der oberen Hälfte ist das Innenleben des Systems und die Anschlüsse hintenraus montiert. Das bleibt wie es ist. Die untere Hälfte ist mit 3-4 Klebepunkten mit dem oberen Teil verbunden. Der Rest hängt quasi in der Luft und resoniert eifrig. Seitlich sind die zwei Nuten für die Schrauben. Zieht man die Schrauben "handwarm" an (die mitgelieferten Muttern drehen dann leer durch) stimmen Spielfreude und Dynamik, aber es verzerrt und resoniert. Hält man die Muttern mit ner Spitzzange fest und macht die Schrauben richtig fest, dann klingt das System sauber aber auch völlig dynamikbefreit und ohne Spielfreude. Versetzt man das System in einen Alubody (es gibt auch Bodies aus anderen Materialien, z.B. diverse Hölzer oder auch Bronze, wobei letzteres sauschwer wird) entfällt dieser Effekt: man kann das System ordentlich befestigen und es klingt immer sauber und mit Dynamik und Spielfreude. Lediglich den Zuwachs an Gewicht muß man auf dem Schirm haben und darauf achten, daß der vorliegende Tonarm damit klar kommt. Bei den meisten Alubodies und Holzbodies ist das nicht wild, bei Messing oder anderen exotischen Materialien kann es aber schnell mal zu viel werden.

Um eine bessere Nadel zu montieren gibt es verschiedene Retipping Services. Beim Nadelspezialist kann man sich ne Shibatanadel auf Aluträger draufmachen lassen. Kostet rund 110€ plus Steuer und Versand. Thomas Schick in Berlin bietet Retipping in 2 Varianten an, die beide um die 250€ kosten. Wobei ich von der Variante Micro Ridge auf Saphirnadelträger schwer begeistert bin.

Gruß
Andreas
docsnyder7
Ist häufiger hier
#7 erstellt: 13. Jun 2014, 19:25
Hört sich für einen Neuling ziemlich cool an. Merke schon,dass ich wesentlich tiefer in die Materie muss als gedacht.
Auch an die Preise dafür muss ich mich wohl gewöhnen, allerdings dürfte das Equipment ja ordentlich halten,Pflege und respektvoller Gebrauch vorausgesetzt.
In jedem Fall werd ich ne Menge hören müssen, um die passende Tonabnehmer Kombination zu finden.

Andere Frage .. Gibt es hier einen generellen Frage Thread für Dual Dreher ... Möchte nicht für jedes Anliegen einen Thread eröffnen.
akem
Inventar
#8 erstellt: 13. Jun 2014, 19:54
Es spricht im Prinzip nichts dagegen jedesmal ein neues Thema zu eröffnen. Du kannst auch die Suchfunktion benutzen, weil bestimmte "charakteristische" Themen bestimmter Dreher (und der 1019 ist trotz seines Alters relativ verbreitet und beliebt) immer wieder kommen und schon mehrfach beantwortet wurden.
Es gibt auch ein www.dual-board.de. Da geht es wie der Name schon sagt schwerpunktmäßig um Dual Dreher. Da gibt es jede Menge Lesestoff...

Gruß
Andreas
docsnyder7
Ist häufiger hier
#9 erstellt: 13. Jun 2014, 20:03
Die Suchfunktion zu nutzen ist natürlich Pflicht keine Frage
Das dual Board hab ich auch schon gefunden,aber ich hab hier halt bei dato gute Erfahrungen gemacht und ne Menge Tips und Hilfen bekommen, deshalb möchte ich versuchen meine Fragen hier geklärt zu bekommen, bin da ziemlich zuversichtlich
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