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Kaufempfehlung MM-TA von Ortofon für Technics 1210

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Autor
Beitrag
charybdis111
Ist häufiger hier
#1 erstellt: 02. Jul 2014, 07:41
Hallo,

ich suche einen MM Tonabnehmer für meinen Technics 1210.
Ich setze den Plattenspieler ausschließlich im Heimbereich für HIFI zwecke ein,
deshalb suche ich einen Tonabnehmer mit einem guten Klang der aber auch die Platten möglichst schont.

Ich habe mich schon ein wenig auf die Ortofon 2M Serie fixiert leider ist die Auswahl immer noch sehr groß (60€ - 600€).

Wie verhält es sich z.B. mit dem 2M Blue (200€) oder 2M Bronze (300€), bringt der höhere Preis wirklich einen Mehrwert?

Vielen Dank im Voraus!
hoehne
Stammgast
#2 erstellt: 02. Jul 2014, 09:02
Der höhere Preis des 2m Bronze bringt sehr viel. Der Unterschied zum Blue ist sehr wohl gegeben.
Allerdings (wenn Du auf das moderne Design der 2m verzichten kannst, kaufe Dir ein Ortofon 530 MK II bzw. Vinylmaster blue. Gleicher Generator, gleicher Diamant (FineLine) aber 100 € gespart!

Ansonsten: http://www.hifi-foru...1&q=tonabnehmer+1210
charybdis111
Ist häufiger hier
#3 erstellt: 02. Jul 2014, 09:25
Hallo,

danke für den Tip.

Bleibt nur noch die Frage VinylMaster Blue oder mit ca. 60€ Aufpreis den VinylMaster Silver?

mfg
Hörbert
Moderator
#4 erstellt: 02. Jul 2014, 09:53
Hallo!

Wann immer machbar solltest du zu dem VM-silver greifen oder auch zu dem baugleichen OM(S)-40 je nachdem welchjes der beiden Systemvarianten gerade günstiger zu haben ist.

Hier bekommst du einer Gyger-70 Nadel die nochmal um einiges schärfer ist als eine Fine-line-Nadel wie sie beim VM-blue/2M-bronze oder OM(S)-30 verbaut ist.

Es gibt aber auch eine günstigere und nicht wesentlich schlechtere Alternative zu den obengenannten Systemen und zwar ein Audio-Technica AT-440 MLa mit Micro-line Nadel die eher mit des Gyger-70 Nadel als mit der Fine-line Nadel verglichen werden kann. Das AT-440 MLa gibt es bei Takker gegenwärtig für 165 Euro. Aber vor dem 31.07 wirst du da nichts bestellen können da die Fa. Takker gerade Betzriebsferien macht.

MFG Günther
charybdis111
Ist häufiger hier
#5 erstellt: 02. Jul 2014, 10:39
Hallo,

danke für die Info!

Ich habe auch schon einige Beiträge zu dem Thema gelesen aber leider wird man von der Menge an Infos völlig erschlagen, wenn man z.B. Ortofon nimmt da kosten die TA zwischen 30€ bis zu 6000€. Natürlich kann man jedes System verbessern aber bis zu welcher Summe ist das denn überhaupt noch für den „normalen“ Nutzer sinnvoll (Stichwort Preis-Leistungsverhältnis 100€..250€..500€...)?

Gruß
akem
Inventar
#6 erstellt: 02. Jul 2014, 11:53
Bei Ortofon zahlt man bei den teureren Systemen schon mal einiges für den Namen. Nur bei den Billigsystemen ist das nicht so, weil man sonst gegen die Konkurrenz keine Schnitte macht. Dazu kommt, daß Ortofon in relativ kurzen Abständen neue Systeme und Systemfamilien rausbringt, die dann auch knackig bepreist sind. Ganz einfach weil man die Entwicklungs- und Werkzeugkosten möglichst schnell wieder reinkriegen will. Alte Systeme bleiben dem gegenüber im Preis relativ konstant. Zum Beispiel die OM-Serie. Da sind die Entwicklungs- und Werkzeugkosten schon zigfach wieder drin. Die 2M-Serie ist technisch nahezu identisch, hat mehr (und buntes) Plastik drumherum. Und kostet erheblich mehr... Lediglich das Black hat eine Nadel, die es in der OM-Serie nicht gibt, nämlich eine Shibatanadel. Das OM40 hat eine Gyger 70 Nadel, die nominell nicht ganz so gut ist (aber beileibe auch nicht schlecht ist).

Grundsätzlich klingen bessere Nadeln besser und spielen auch sauberer (weniger Verzerrungen, insbesondere bei S-Lauten oder bei lauten und komplexen Passagen). Dazu kommt, daß sie wesentlich länger halten. Das relativiert den Mehrpreis sehr deutlich. Das 2M Red hält vielleicht 500h, das Blue vielleicht 800h, das Bronze so 1500h und die Shibata 2000h oder gar mehr.

Gruß
Andreas
Marsilio
Inventar
#7 erstellt: 02. Jul 2014, 18:43
Ich hab' an meinem B795 ein 2M blue. Dieser Revox-Plattenspieler hat einen extrem leichten (Stummel-)Tonarm, was die Systemwahl recht schwierig gestaltet. Längst nicht alles geht hier gut. Das 2M allerdings passt prima. Etwas zwiespältig ist jedoch meine Meinung zum 2M blue. Einerseits klingt es eigentlich durchaus gut, macht gehörig Druck auch im Bassbereich, hat ein nettes Stereobild und - was ich sehr schätze - neigt überhaupt nicht zum Zischeln. Andererseits stellt man beim genauen Hinhören fest, dass es eben schon nicht ganz so fein auflöst wie andere Systeme. Mein NOS-Sonus aus den späten 70ern ist da klar besser. Mittlerweile bin ich überzeugt, dass das Preis-Leistung-Verhältnis beim 2M blue eher suboptimal ist.

Da mich das 2M-Prinzip vom Grundklang her aber schon überzeugt und die Tonabnehmer ja wirklich chic aussehen werde ich - wenn ich mal was übrig habe - mittelfristig den Versuch wagen, das 2M blue mit einer 2M black-Nadel zu pimpen.

Die Ueberlegung von Andreas mit der Haltedauer finde ich übrigens ein bemerkenswerter Ansatzpunkt!

LG
Manuel


[Beitrag von Marsilio am 02. Jul 2014, 18:45 bearbeitet]
Hörbert
Moderator
#8 erstellt: 03. Jul 2014, 06:18
Hallo!

Na ja, das mit der Haltbarkeit stimmt natürlich nur hat akem die Lebensdauer einer OM-20ger Nadel (und nichts anderes hat ein 2M-blue verbaut) etwas zu niedrig eingeschätzt, -sie hält im Schnitt zwischen 1000 und 1200 Betriebsstunden abhängiig vom Zustand der Schallplatten-.

Die OM-Systeme sind in meinen Bekanntenkreis recht häufig anzutreffen und ich habe neben einem VM-silver und einem 2M-black auch einige davon nebst der gesamten OM-Nadelkollektion mit Ausnahme der NADEL-5.

Seit einiger Zeit sind aus Gründen des Preis-Leistungsverhältnisses die beiden oberen OM-Modelle in meinem Freundes- und Bekanntenjreis nicht mehr ganz so beliebt und die beiden AT-Systeme AT-440 MLa und AT-150 MLx laufen ihnen allmählich den Rang ab da sie bei ähnlicher Leistung einen günstigeren Preis aufzuweisen haben wobei das teuerere AT-150 MLX eher für deutlich leichtere Tonarme geeignet ist.

MFG Günther


[Beitrag von Hörbert am 17. Jul 2014, 16:23 bearbeitet]
akem
Inventar
#9 erstellt: 03. Jul 2014, 07:58
Och, auf nem 12g Arm läuft das AT150 tadellos...

Gruß
Andreas
Hörbert
Moderator
#10 erstellt: 03. Jul 2014, 14:24
Hallo!

@akem

Sicher aber mit 12 Gramm hast du einen klassischen Grenzgänger zwischen mittelschwer und leicht, zwar gehen leichte Tonarme laut der alten einschlägigen Literatur bis 10 Gramm und die mittelschweren bis 18 Gramm aber die normalen 11-12 Gramm Tonarme sind eigentlich ebenfalls noch Leichttonarme wenn man es nicht ganz so genau nehmen will.

MFG Günther
akem
Inventar
#11 erstellt: 03. Jul 2014, 17:30
Ich weiß schon, daß die Grenzen hier sehr fließend sind.
Aber ich wollte halt das konkrete Beispiel mit den 12g mal nennen, weil der Tonarm des in Frage stehenden Technics 1210 ja auch exakt 12g hat (zumindest mit Serienheadshell).

Gruß
Andreas
Hörbert
Moderator
#12 erstellt: 04. Jul 2014, 07:59
Hallo!

Ja klar, aber preislich gesehen ist das AT-150 MLX halt auch schon in einer deutlich höheren Region angesiedelt und wenn man durch den Tonarm oder durch eine etwas grenzwertige Kapazitätsforderung nicht gezwungen ist es sich zuzulegen tut es ein AT-440 MLa genauso da es eigentlich keine klanglichen Vorteile gibt die nicht auf einen dieser beiden Umstände zurückgeführt werden können. Immerhin bekommt man für ein AT-150 XML praktisch zwei AT-144 MLa.

MFG Günther
akem
Inventar
#13 erstellt: 04. Jul 2014, 08:46
Also, ich finde schon, daß das 150er nochmal nachvollziehbar feiner auflöst als das 440. Wobei es zugegebenermaßen schon etwas her ist, daß ich das 440 hatte und ich es nur noch aus der Erinnerung beurteilen kann. Ich kann also nicht zu 100% ausschließen, daß ich es noch exakt richtig im Kopf habe. Aber zu 99%... Ich hab da schon ein ganz gutes Gedächtnis für sowas.

Gruß
Andreas
ParrotHH
Inventar
#14 erstellt: 04. Jul 2014, 08:52

Hörbert (Beitrag #12) schrieb:
Immerhin bekommt man für ein AT-150 MLX praktisch zwei AT-440 MLa.

Guten Morgen!

Bin auch Besitzer eines AT 440 MLa, habe den auch an einem 1210er betrieben, bin aber mit dem Ding nie richtig warm geworden. Es klingt mir zu hell und dünn, es fehlt mir untenrum einfach was, und das deutlich. Und das konnte ich auch nicht durch Einstellungen am Phono-Pre beeinflussen. Habe das Ding inzwischen zusammen mit meinem zweiten 1210er zu meiner Freundin ausgelagert, dort ersetzt die Kombi nun ein winziges Plastikgerät der 100g-Klasse, dass angeblich auch Platten abspielen kann...

Da ich ab und an Gutes über das AT-150 MLX lese, erlaube ich mal nach der Klangcharakteristik zu fragen.

Parrot
akem
Inventar
#15 erstellt: 04. Jul 2014, 10:40
Grundsätzlich spielt das AT150 untenrum auch etwas dünn. Wenn Du ausdrücklich das vermißt, dürftests Du auch mit einem AT150 nicht glücklich werden. Da würde ich Dir dann eher ein Goldring 2500 ans Herz legen, das untenrum recht kräftig ist. Da solltest Du aber dann (wie übrigens für die AT auch) eine Phonostufe mit eher geringer Eingangskapazität haben. Das System ist mit 100-200pF angegeben, ein Plattenspieler hat je nach Kabellänge so 100-150pF. Da sollte die Phonostufe dann schon bis max. 50pF runterkommen.

Gruß
Andreas
Hörbert
Moderator
#16 erstellt: 04. Jul 2014, 15:50
Hallo!

@ParrotHH


......Es klingt mir zu hell und dünn, es fehlt mir untenrum einfach was, und das deutlich........



Hmm, eigentlich ein Reizthema das nicht so gerne Angepackt wird, aber was solls:

Nun ja, das kommt natürlich sehr auf die Schallplatten selbst an, eigentlich wirst du ab einer bestimmten Preisklasse aufwärts im wachsenden Maße feststellen müssen das echter Tiefbaß auf Schallplatten eine richtige Seltenheit ist, es ist normal das der Bauch in den unteren Mitten und bei den Oberbässen der bei günstigen Systemen bei einigen Zeitgenossen für Eindruck sorgt bei besserer Auflösung schnell verschwindet.

Eine echte Tieftonschwäche würde ich weder den Ortofon-MM´s mit schäferen Schliffen noch den beiden hier zur Debatte stehenden AT´s bescheinigen. Gerade hier klingen alle diese Systeme zwar recht schlank aber das liegt eher an den Schallplatten selbst und nicht an den Systemen. Klar, ganz so ausgewogen wie die deutlich teueren MC´s des oberen Mittelklassebereichs vom Range eines Benz-Micro ACE oder eines Ortofon Rondo-bronze u.s.w. klingen die Systeme bei weitem nicht aber ich bin eher froh darüber das zumindestens der Bauchansatz in den unteren Mitten verschwunden ist damuit wird der Klang ein gutes Stück durchsichtiger.

MFG Günther
charybdis111
Ist häufiger hier
#17 erstellt: 17. Jul 2014, 15:51
Hallo,

ich habe mich jetzt für den Ortofon Vinyl Master Silver TA entschieden, bei eBay gibt es sie für 297€ ist das der normale Preis für diesen TA?

Danke!
akem
Inventar
#18 erstellt: 17. Jul 2014, 16:00
Warte mal, bis williamthakker.eu wieder aus dem Urlaub zurück ist. Der hat eigentlich meistens die günstigsten Preise. Das System wird auch unter dem Namen Ortofon 540mk2 verkauft, ist quasi ein Reimport. Das ist meistens nochmal günstiger.

Gruß
Andreas
Marsilio
Inventar
#19 erstellt: 17. Jul 2014, 16:02
Hier gibt es das VM Silver für 270.-:
http://www.loftsound...ac34947d596bd3a40b4a

Ich kenne den Anbieter aber nicht.

LG
Manuel
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