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Nagaoka MP 110 am Thorens TD280MKII?

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fischpitt
Inventar
#1 erstellt: 28. Okt 2014, 14:04
moin,
ich wollte mir was neues gönnen und das Stanton 500
ersetzen.
Hat schon jemand obiges System ausprobiert,
bzw kann man damit eigentlich etwas falsch machen.
Oder etwas anderes,so um die 100 € kann es Kosten.
gehört wird eigentlich ne Mischung aus
Rock/Pop Musik.
Für meinen 2ten Dreher probiere ich es dann auch mal aus.
Sharp Optonica RP2626.
Ausprobieren ist angesagt.
Dank im Vorraus
Peter
Vinuel
Stammgast
#2 erstellt: 28. Okt 2014, 16:10
Wieso willst du so einen günstigen TA kaufen? Einen guten Alltags TA hast du ja mit dem Stanton schon. Es hat wohl eine sphärische Nadel, aber evtl. kann man eine ellyptische da dran hängen. So ein Riesenunterschied zu einem anderen TA um die 100€ mit ellyptischer Nadel vermute ich eigentlich nicht.

M.M.n., wenn schon steigern, dann aber richtig. Vielleicht ein Goldring mit Gyger Schliff, oder ein Ortofon OM30. Je nach Experementierfreude ein Shure m97xe mit Jico SAS Nadel. Je nach Geschmack kommt auch Grado in Frage.

Wenn du nicht allzuviel ausgeben willst, ist Stanton doch schon ein ordentlicher TA. Vielleicht nur mal die Nadel aufrüsten und gut ist? Wenn Nadel aufrüsten dort möglich ist.
akem
Inventar
#3 erstellt: 28. Okt 2014, 18:40
Die Stantons von damals hatten elliptische Nadeln mit 11x18µm Verrundungsradien. Also nix besonderes. Aber das Nagaoka ist da meines Wissens nach auch nicht besser. Der Kauf wäre also kein wirklicher Fortschritt sondern ein Schritt zur Seite. Wenn das Budget wirklich nicht mehr hergibt dann kauf das hier:
http://www.ebay.de/i..._rvr_id=721389131832
Das hat zwar eine gebondete Nadel aber immerhin mit 5x20µm Radien. Das ist schon um 2-2,5 Klassen besser.
Aber im Grunde genommen ist der TD280 damit noch lange nicht ausgereizt. Der wird nämlich gerne mal unterschätzt. Klar, mit einem 320mk2 oder einem 2001 kann er's nicht aufnehmen aber immerhin hat er einen einfachen aber sehr ordentlichen Tonarm mit 12,5g effektiver Masse.
Ich hab auf meinem aktuell ein Transrotor Cantare drauf, ein MC auf Basis des Goldring Eroica. Geht sehr gut... Leider sind die Eroicas in letzter Zeit ziemlich teuer geworden so daß man die vom Preis/Leistungsverhältnis her fast nicht mehr empfehlen kann. Da kann man dann fast schon zum Elite greifen.

Gruß
Andreas
fischpitt
Inventar
#4 erstellt: 28. Okt 2014, 21:43
moin,
danke für die hinweise.
Also,ein bisschen besser sollte es schon sein.
mmmh.goldring 2200 oder ähnlich.
welches system ist denn Preislich angemessen für den Thorens,
wenns muss so um die 200,- ?
Peter
Marsilio
Inventar
#5 erstellt: 28. Okt 2014, 21:55
Vielleicht das Audio Technica Mla440... Kostet um die 170.-

LG
Manuel
Wuhduh
Inventar
#6 erstellt: 28. Okt 2014, 22:43
@ Vinuel:

Ein Stanton 500 kann man immer gleich entsorgen. Böse, ganz BÖHSE !

Das Nagaoka ist schon ein akzeptables System, wenn es dem Käufer gelingt, die ständigen Negativhinweise zur Lastkapazität und zur gebondeten Nadel zu ignorieren.

Wo bleiben eigentlich die ACUTEXaner ? Streiten die sich gerade schmerzallerliebst beim Gruppenduschen um die Seife ?

MfG,
Erik
Vinuel
Stammgast
#7 erstellt: 29. Okt 2014, 08:35
@Wuduh:
So schlimm das Stanton? Wurden die nicht früher mal in den USA vermehrt in Studios oder auf Radio Stationen eingesetzt? Ich ging eig. davon aus, dass es ein vernünftiger Einstiegs-TA ist.

Das 440Mla ist absolut verzerrungsfrei, hat einen nackten Diamanten und läuft mit sehr niedriger AK. Super Ding eigentlich. Ist aber ein wenig zu hell, irgendwo im Hochtonbereich wirds für mich persönlich etwas zu laut. Kann sein, dass es an meinem etwas halligen Hörraum liegt.
sandmann319
Inventar
#8 erstellt: 29. Okt 2014, 10:06
@Vinuel

Ein Stanton hatte ich auf meinem Thorens Jubilee als ich mir den damals gekauft hatte,
flog nach einer Woche runter und ein Yamaha MC9 kam drauf, das war eine andere Hausnummer,
leider war ich so blöd und habe das MC9 mit einem Ersatzarm verkauft, ganz großer Fehler von mir.

Zu deinem AT 440Mla herzlichen Glückwunsch, es gibt doch Höhenregler.

Gruß Gerd

Und nun die Ortofon-Werbe- und Kapazitive Anpass-Fraktion bitte
Vinuel
Stammgast
#9 erstellt: 29. Okt 2014, 10:09
Ja klar gibts die, es zieht aber den gesamten Hochton runter... Ist nicht so das wahre finde ich, aber bin da noch am Herumexperementieren.
directdrive
Inventar
#10 erstellt: 29. Okt 2014, 10:13
Wenn Erik das schreibt wird das sicher auch so stimmen. Ein Klassiker für die Tonne, wurde nur von Schwerhörigen und Tauben gekauft.

Wer seine Stanton-Systeme nicht mag, findet in mir einen glücklichen Abnehmer.

Das Stanton 500 und das baugleiche Pickering V-15 sind seit 1964 auf dem Markt und werden bis heute gefertigt. Dürfte eines der meistverkauften Systeme überhaupt sein. Je nach Nadeleinschub und Tonarm kann man damit sehr gut Musik hören, ein optimales Match mit dem Thorens-Arm ist es allerdings nicht. Hintergrund der Bestückung des 280ers mit dem Stanton 500 dürfte eher der Umstand sein, daß Thorens/Bolex über Jahrzehnte der deutsche Stanton Vertrieb war.

Das Nagaoka oder das AT-440 sollte besser passen.

Grüße, Brent
burningtiger
Stammgast
#11 erstellt: 29. Okt 2014, 10:28

directdrive (Beitrag #10) schrieb:
Das Stanton 500 und das baugleiche Pickering V-15 sind seit 1964 auf dem Markt und werden bis heute gefertigt. Dürfte eines der meistverkauften Systeme überhaupt sein. Je nach Nadeleinschub und Tonarm kann man damit sehr gut Musik hören, ein optimales Match mit dem Thorens-Arm ist es allerdings nicht.

Ich hab grad einen Pioneer PL600 erstanden, in dem ein 500er (Goldbody mit weißer Nadel mit Aqua-Punkt) drin ist. Der Arm ist sicherlich schwerer als der vom Thorens, gibt es eine sinnvolle Nadel dafür?
(Ich klink mich hier ein, weil in meinem eigenen Thread dazu kommen sehr wenig Antworten)


[Beitrag von burningtiger am 29. Okt 2014, 10:34 bearbeitet]
evilknievel
Inventar
#12 erstellt: 29. Okt 2014, 10:29
Daß damals zur Auslieferung gehörende Stanton 500E ist so ziemlich das langweiligste System, was ich je gehört habe.
Wer allerdings nur einen Plattenspieler hat und nicht vergleichen kann, wird mit dem System möglicherweise zufrieden sein. Es tastet immerhin sauber ab.

Ich habe mal ein 2M Red druntergeschraubt, was allerdings kaum Zugewinn brachte und ist daher keine Empfehlung.
Mittlerweile ist der Thorens verkauft.
Die Alternativen im 100 Euro Bereich wurden schon genannt.
Weil gefordert, sag ich mal Acutex , wobei ich aus dem Bauch heraus an dem Tonarm eher das 312 als das 412 verbauen würde.

Gruß Evil
directdrive
Inventar
#13 erstellt: 29. Okt 2014, 12:10

burningtiger (Beitrag #11) schrieb:

Ich hab grad einen Pioneer PL600 erstanden, in dem ein 500er (Goldbody mit weißer Nadel mit Aqua-Punkt) drin ist. Der Arm ist sicherlich schwerer als der vom Thorens, gibt es eine sinnvolle Nadel dafür?
(Ich klink mich hier ein, weil in meinem eigenen Thread dazu kommen sehr wenig Antworten)



Gratulation zum Pioneer! Nein, leider sind anständige Nadeln für die Stanton und Pickering-Abtaster im Handel nicht mehr regulär erhältlich. "Weiß" klingt gar nicht gut, das ist beim 500er die Standardfarbe für DJ-Systeme, wahrscheinlich ein 500 AL mit 5 Gramm Auflagekraft. Wünschenswerte Nadel für den Hifi-Betrieb wäre die D5100EE für's 500 EE, notfalls die D5100E, alternativ die Einschübe für die Nachfolgemodelle 500EE II und 500E II. Es passen auch Pickering V-15 Einschübe so wie die Nadeln für die entsprechenden T4P-Varianten, tauchen gelegentlich alle 'mal bei eBay auf. Letztlich lohnt sich die Suche aber kaum, einfacher ist es, das System zu ersetzen.

Grüße, Brent
akem
Inventar
#14 erstellt: 29. Okt 2014, 12:14
Das gute alte Denon DL110 paßt auch sehr gut auf den Thorens. Auf den Pioneer PL600 übrigens auch, wenn der Arm etwas schwerer ist (@ burningtiger).

Gruß
Andreas
burningtiger
Stammgast
#15 erstellt: 29. Okt 2014, 19:39

directdrive (Beitrag #13) schrieb:
"Weiß" klingt gar nicht gut, das ist beim 500er die Standardfarbe für DJ-Systeme, wahrscheinlich ein 500 AL mit 5 Gramm Auflagekraft. Wünschenswerte Nadel für den Hifi-Betrieb wäre die D5100EE für's 500 EE, notfalls die D5100E

D5100EE/D5100E findet sich noch bei Jico, 60/54$ zu teuer? Was kann ich da an Klang erwarten? Ich habe am liebsten knackig in den Höhen und weite Bühne.
Der Pioneer und mein Sony PS-X50 sind mir lieb und teuer, leider recht schwer vom Tonarm, was die Tonabnehmer-Auswahl einschränkt.

Das DL110 ist sehr teuer geworden! Ca. 200 Ocken.


[Beitrag von burningtiger am 29. Okt 2014, 19:52 bearbeitet]
akem
Inventar
#16 erstellt: 30. Okt 2014, 11:38

burningtiger (Beitrag #15) schrieb:

Das DL110 ist sehr teuer geworden! Ca. 200 Ocken.


Die ist es aber imho wert. Ich kenne in dieser Preisklasse kein System, das kompletter wäre oder auch nur in einer Einzeldisziplin wirklich besser wäre.

Gruß
Andreas
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