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Noch eine Frage zur Jico-SAS-Nadel

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Tornado
Stammgast
#1 erstellt: 17. Dez 2014, 12:12
Hallo zusammen,

im Prinzip habe ich mich jetzt entschieden für mein Shure V15 III an einem DUAL CS 721 o.g. Nadel im Bedarfsfall zu holen.

Ich habe mich aber hier und in anderen Foren nochmals umgehört und habe lesen müssen, dass einige Leute extreme Probleme mit der Nadel haben bzw. hatten.

Ich nenne nur einmal ein paar:

Hohe Verzerrungen, auch nicht durch Antiskating einstellbar
Nadelhüpfer, teilweise erst mit 3 p und noch mehr Auflagekraft zu bewältigen

Ich dachte, einfach auf den empfohlenen Wert von 1,25 p einstellen und das Antiskating auf der Skala für elliptische Nadeln auswählen, aber so einfach scheint es dann doch nicht zu sein.

Wie sind eure Erfahrungen? Um es abzukürzen: 3 p Auflagekraft ist für mich ein absolutes KO-Kriterium, ebenso Verzerrungen, die nicht zu kompensieren sind.

Irgendwo wurde auch geschrieben, dass das V15 III gar nicht zum Tonarm passt, da der Tonarm für die Compliance viel zu schwer sei und es nur geht, weil der Antiresonator einen leichteren Tonarm vorgaukeln würde. Für mich hatte der Antiresonator eigentlich immer eine andere Aufgabe (Plattenwelligkeiten und Rumpeln zu unterdrücken).. Kann mich dazu noch jemand aufklären?
8erberg
Inventar
#2 erstellt: 17. Dez 2014, 14:58
Hallo,

bei SAS Nadeln würd ich fürs Antiskating die 3. Einstellskala (CD 4) nutzen.

siehe: Stylus

mit 1 = konisch, 2 = elliptisch, 3 = Shibata-Schliff, 4 = Hyper-Elliptisch, 5 = SAS-Schliff

Bei damaligen Tests kam man mit 721 und dem V15III auf 8 Hz Eigenresonanz, also im grünen Bereich.

Bei 3 P Auflagekraft wurde entweder von SAS Murx gemacht (ja auch Japaner können Fehler machen) oder der Anwender hat einfach vergessen den Tonarm neu auszupendeln...
Ist auch schon anderen passiert - wenn ich denke wie oft ich schon bei Plattenspieler "Nothelfer" spielen musste...

Ich könnte auch die Tests der Fachzeitschriften von damals zitieren, der dem 721 mit dem Shure eine Spitzenstellung zusprach, ach verlinken kost ja nix: http://dual.pytalhost.eu/721T/721t-04.jpg


Peter


[Beitrag von 8erberg am 17. Dez 2014, 15:10 bearbeitet]
mkoerner
Stammgast
#3 erstellt: 17. Dez 2014, 23:56
Ich habe mit den SAS Nadeln bisher nur gute Erfahrungen gemacht. Folgende Varianten laufen alle absolut problemlos bei mir:

1* SAS für Sony XL45
3* SAS für V15VxMR (davon 1*die Akazonae Variante)
1* SAS für Technics 205CMK4

Die sind alle wirklich sehr gut, wenn auch nicht perfekt. Ich finde sowohl beim V15VxMR als auch beim XL45 die Originalnadel jeweils einen kleinen Hauch besser.

Leider bedingt der Boronträger eine kleine, messbare Resonanz im Hochtonbereich die man durch kapazitive Anpassung zwar weitestgehend in den Griff bekommt, aber halt nur weitestgehend.

Für die, die mit der Resonanz nicht leben können: Jico hat auch für einige TAs sehr gute Shibata Nadeln, die auf Aluträgern kommen. Die sind zwar minimal weniger schnell/knackig als die SAS, dafür aber tonal noch etwas sauberer.

Jico macht allerdings durchaus auch mal Fehler (wenn auch sehr selten), neigt aber dann dazu sehr zickig zu reagieren. Der Umgang mit Japanern beim Reklamieren von Fehlern scheint mentalitätsbedingt sehr viel Fingerspitzengefühl/Einfühlungsvermögen zu verlangen um zum Ziel zu kommen, was man so liest.

Mike
Papa_San
Stammgast
#4 erstellt: 18. Dez 2014, 07:51
Bei meinem Technics EPC 205 sitzt die Jico-Nadel nicht so stramm auf dem Systemkörper wie das Original.Da wackelt nix aber man sollte beim Systemwechsel schon aufpassen.

Gruß
Siggi
Marsilio
Inventar
#5 erstellt: 18. Dez 2014, 08:10
Bei mir gibt's keinerlei Schwierigkeiten mit dem Shure V15V MR mit der SAS-Nadel am Dual 704. Grundsätzlich fahre ich den TA mit ziemlich geringer Auflagekraft (so 1.25g). Beim Antiskating bin ich einfach nach dem Try-And-Error-Verfahren vorgegangen: Irgendwann klang's prima...

LG
Manuel
8erberg
Inventar
#6 erstellt: 18. Dez 2014, 08:31
Hallo,

ja, Japaner und Reklamationen... hab ich im geschäftlichen Bereich schon erlebt - das ist eine Geschichte die etwas kompliziert ist für uns "Langnasen"...

Es hilft eigentlich nur das Produkt über den grünen Klee zu loben, wie wunderbar toll und klasse alles ist - nur da gibt es eine kleine Winzigkeit, die man vielleicht eventuell verbessern könnte... Sonst machen die Japaner zu wie Takeshis Castle...

Peter
Papa_San
Stammgast
#7 erstellt: 18. Dez 2014, 08:59
Leider kann man die Nadeln zur Zeit nicht in D kaufen. Eine Garantieabwicklung stelle ich mir deshalb nicht so einfach vor. Wenn man aber alte Schätze wie das Shure oder Technics EPC205 weiter betreiben will,bleibt einen keine Alternative. Vielleicht retippen beim Nadelspezialsiten. Da habe ich aber keine Erfahrung.

Ich kann nur für das EPC 205 und 202 sprechen und da spielen die SAS etwas frischer,etwas auflösender aber nie nervig. Die herrliche Dynamik der Systeme bleibt auf jeden Fall erhalten. Zum Vergleich habe ich verschieden Original-NOS-Einsätze. Bei den guten mit Boron Nadelträger ist kaum ein Unterschied zu hören. Bei denen mit Titan schon.

Gruß
Siggi
boe_ser
Stammgast
#8 erstellt: 18. Dez 2014, 10:50
Ich habe ein Shure V15 IV mit der SAS (direkt aus Japan) an meinem Dual 714Q und war von Anfang an begeistert.

Meine vorher gefahrenen Systeme (AT und Dual/Ortofon) kommen nicht einmal in die Nähe dieser Kombi.


[Beitrag von boe_ser am 18. Dez 2014, 10:50 bearbeitet]
Papa_San
Stammgast
#9 erstellt: 18. Dez 2014, 12:05
Im Vergleich zu aktuellen Systemen ist es ein Schnäppchen! 130,-€ + meinetwegen ein EPC 205 System ohne Nadel (50-100 €),im Vergleich kostet so ein System mit supersteifen Träger und feinem Schliff heute um die 500,-€ und mehr. Ich kann nur für das Technics 205 MK3 sprechen. Das war damals für mich ein unbezahlbarer Traum und jetzt muss ich feststellen: Es ist ein Traum!

Gruß
Siggi
Marsilio
Inventar
#10 erstellt: 18. Dez 2014, 13:38

Papa_San (Beitrag #9) schrieb:
Im Vergleich zu aktuellen Systemen ist es ein Schnäppchen! 130,-€ + meinetwegen ein EPC 205 System ohne Nadel (50-100 €),im Vergleich kostet so ein System mit supersteifen Träger und feinem Schliff heute um die 500,-€ und mehr. Ich kann nur für das Technics 205 MK3 sprechen. Das war damals für mich ein unbezahlbarer Traum und jetzt muss ich feststellen: Es ist ein Traum!

Gruß
Siggi


Auch die Kombination Shure V15V mit SAS-Nadel ist ein Traum. Ich denke, die Japaner haben das schon richtig gut rausgefunden, wie man mit diesen feinen Nadeln alles aus diesen guten alten Tonabnehmer rausholt.

Wenn ich mir so überlege, was da noch alles eigentlich an schönen Generatoren mit ramponierter/defekter/fehlender Nadel in irgendwelchen Schubladen herumliegt - Elac, Technics, Shure -, mit den famosen SAS-Nadeln von Jico lassen die sich alle wiederbeleben. Und zwar auf ein Niveau, das sich durchaus mit moderneren Zeitgenossen wie einem VM Silver messen kann.

LG
Manuel


[Beitrag von Marsilio am 18. Dez 2014, 13:38 bearbeitet]
Papa_San
Stammgast
#11 erstellt: 18. Dez 2014, 15:14
Meins ist leider noch in Osaka. Ist das nicht eine Hafenstadt? Nicht dass es nun mit einem Containerschiff weiter geht.
Man sollte schon etwas geduldig sein,wenn man direkt in Japan kauft. Scheint aber korrekt zu laufen,mit Sendungsnummer und allem. Lange Lieferzeit wg Weihnachtszeit hatten die allerdings angekündigt.

Gruß
Siggi
8erberg
Inventar
#12 erstellt: 18. Dez 2014, 17:22
Hallo,

hab ja schon einige Sachen aus Nippon bekommen: Eingangsstempel Frankfurt Flughafen meist 2 Tage nach Versandavis.

Und dann beginnt das große Warten (deutscher Zoll)... wenn man Glück hat kommt dann irgendwann nach 3 - 4 Wochen der Postbote und kassiert in bar in Einfuhrumsatzsteuer (19 % von Warenwert + Fracht), wenn man Pech hat zitieren einen die Zöllner zum jeweils zuständigen Zollamt - dort Paket in Anwesenheit des Zöllners öffnen und die Zollerklärung machen.
Die kassieren dann auch in bar - daher Rechnung und Überweisungsbeleg mitbringen, auch die Zolltarifnummer (TARIC) ist hilfreich, sonst kommen die Zöllner auf die abenteuerlichsten Rechnungen...

TARIC 85229030, "Nadeln sowie Diamanten, Saphire, andere Edelsteine, Schmucksteine, synthetische oder rekonstituierte Steine, auch montiert, für Tonwiedergabegeräte" Zollsatz aus Japan 0 %

Peter


[Beitrag von 8erberg am 18. Dez 2014, 17:27 bearbeitet]
Tornado
Stammgast
#13 erstellt: 18. Dez 2014, 17:43
Langsam komme ich wieder ins Grübeln, wenn man die Nadeln nicht in Deutschland kaufen kann und der Service dort nicht gerade unseren Standards entspricht ...

Ist vielleicht ein VM Silver dann doch die bessere Wahl? Was mich am VM Silver aber irritiert, ist der Preis, denn die Original-Nadel kostet teilweise fast genau soviel wie das komplette System mit Nadel.
Papa_San
Stammgast
#14 erstellt: 18. Dez 2014, 17:57

8erberg (Beitrag #12) schrieb:


Und dann beginnt das große Warten (deutscher Zoll)... wenn man Glück hat kommt dann irgendwann nach 3 - 4 Wochen der Postbote und kassiert in bar in Einfuhrumsatzsteuer (19 % von Warenwert + Fracht), wenn man Pech hat zitieren einen die Zöllner zum jeweils zuständigen Zollamt - dort Paket in Anwesenheit des Zöllners öffnen und die Zollerklärung machen.
Die kassieren dann auch in bar - daher Rechnung und Überweisungsbeleg mitbringen, auch die Zolltarifnummer (TARIC) ist hilfreich, sonst kommen die Zöllner auf die abenteuerlichsten Rechnungen...


Hängt das nicht vom Warenwert ab? Erst ab 400,-€? Ich hatte mal ein System in Hong Kong bestellt,dass kam direkt nach hause,ohne Zoll und später mal einen Kugelkopf in China,der landete beim Zoll. Warenwert knapp über 100,-€. Ich meine,da musste ich auch nichts bezahlen. Rechnung wollten sie aber sehen.
Ging übrigens sehr schnell.

Gruß
Siggi
Papa_San
Stammgast
#15 erstellt: 18. Dez 2014, 18:01

Tornado (Beitrag #13) schrieb:
Langsam komme ich wieder ins Grübeln, wenn man die Nadeln nicht in Deutschland kaufen kann und der Service dort nicht gerade unseren Standards entspricht ...

Ist vielleicht ein VM Silver dann doch die bessere Wahl? Was mich am VM Silver aber irritiert, ist der Preis, denn die Original-Nadel kostet teilweise fast genau soviel wie das komplette System mit Nadel.


Warte doch erst mal meine Erfahrung ab. Die Nadel kommt die Tage und dann werde ich berichten. Ist natürlich kein Shure aber auch da soll SAS gut funktionieren. Überlege selber schon,mir so ein V15 zuzulegen.

Das die Einsätze fast so teuer wie ein komplettes System sind ist normal.

Gruß
Siggi
8erberg
Inventar
#16 erstellt: 18. Dez 2014, 18:08
Hallo,

Einfuhrumsatzsteuer ist ab 22 Euro fällig (Warenwert + Versand) bei Produkten aus dem nicht EU-Ausland. Also auch aus der Schweiz z.B.

http://www.zoll.de/D...ingem-wert_node.html

Bis 150 Euro fällt kein Einfuhrzoll an, allerdings sind die meisten Produkte jetzt eh zollfrei oder aber die Zollsätze sind sehr niedrig.

Peter


[Beitrag von 8erberg am 18. Dez 2014, 18:09 bearbeitet]
Marsilio
Inventar
#17 erstellt: 18. Dez 2014, 20:05
Ich kann nur von meinen Erfahrungen berichten: Ich liess mit die Nadel in die Schweiz schicken. Bei erfolgter Bestellung erhielt ich von den Japanern noch gleichentags die Bestellbestätigung und den Hinweis, dass sie die Nadel eigens für mich anfertigen würden und dass das drei bis vier Wochen dauern dürfte. Nachher dann wieder ein Mail: Die Nadel sei abgeschickt. Vier Tage war sie da - der Postbote kassierte den Zoll (umgerechnet ca. 32 Euro) und gut ist. Abner eben - das ist Schweiz. Bezahlt bei Jico habe ich übrigens via Paypal, was auch einwandfrei funktionierte. Die gelieferte Nadel übrigens ist tadellos.

Ein Ortofon OD40 (noch mit der V.d.H-Nadel) habe ich an meinem Wohnzimmerdreher. Im Direktvergleich spielt dieser TA (der ja weitgehend dem VM Silver entspricht) in etwa auf gleicher Stufe wie die Kombi V15/SAS-Nadel bei meinem Musikzimmerdreher. Wobei mir ganz persönlich der etwas wärmere Klang beim V15 etwas besser gefällt als beim OM40. Aber das sind nun wirklich Nuancen - ich denke, je nach Geschmack gibt es wohl auch Leute, denen dee OM40-Klang wiederum besser gefällt.

LG
Manuel
Tornado
Stammgast
#18 erstellt: 19. Dez 2014, 08:37
Wieso soll eigentlich die Nadel in Deutschland nicht lieferbar sein? Thakker bietet die Jico-SAS-Nadel nämlich als sofort lieferbar an.
Marsilio
Inventar
#19 erstellt: 19. Dez 2014, 08:56
Das habe ich gesehen, für 200.- scheint mir auch der Preis recht fair:
https://www.thakker....-iii-nachbau/a-7742/

In Japan bekommst du die Nadel fürs V15III für 138 Dollar, zzgl. Versand und Zoll. Also für vielleicht 150 Euro bei Selbstimport. Lange gab es die Jico-Nadeln in Deutschland - wenn überhaupt - nur zu deutlich höheren Preisen, weshalb sich der Direktimport lohnte.

Allerdings ist die Auswahl bei Thakker beschränkt, SAS-Nadeln für z.B das Shure V15V oder Ultra500 bietet er (noch) nicht an.

LG
Manuel


[Beitrag von Marsilio am 19. Dez 2014, 09:15 bearbeitet]
8erberg
Inventar
#20 erstellt: 19. Dez 2014, 09:12
Hallo,

nochmals: es fällt KEIN ZOLL AN! Sondern nur die Einfuhrumsatzsteuer, die wie die übliche USt. bei 19 % liegt.

Daher auch der Ratschlag an den TE sich die TARIC-Nr. mitzunehmen falls er zum Zoll zitiert wird oder der Abgabenbeleg falsch ausgestellt sein sollte.

Peter
Tywin
Inventar
#21 erstellt: 19. Dez 2014, 19:24
Hallo,

ich habe mir bei Jico auch schon zwei SAS Nadeln für mein Technics EPC 206 und mein EPC 270C gekauft und bin damit sehr zufrieden. Für vergleichbare Tonabnehmer wie z.B. ein Nagaoka MP500 muss man sehr viel mehr Geld ausgeben.

Auch die Jico Shibatanadel, welche die an meinem AT13 EAV verwende, ist empfehlenswert. Bringt aber einen etwas weicheren/wärmeren Klang, als den sehr präzisem und auf den Punkt wirkenden Sound der SAS Nadeln.

Der Preis beim eigenen Import ist inklusive aller Kosten deutlich günstiger als der Kauf in Deutschland und bei der Bezahlung mit PayPal kann man bei "nicht einwandfreier Ware" auch den Japanern ein wenig Feuer unter dem Hintern machen. Die haben ja genug deutsche Kunden und die sind halt keine ewig lächelnden Asiaten.

VG Tywin


[Beitrag von Tywin am 20. Dez 2014, 00:42 bearbeitet]
Papa_San
Stammgast
#22 erstellt: 06. Jan 2015, 13:07
So,die Nadel ist gerade angekommen. Einfuhrsteuer hat der Postbote eingezogen. Also nix Zollamt und so. Sehr unkompliziert.
Bestellt hatte ich die Nadel Ende November. Es wurde aber direkt nach der Bestellung darauf hingewiesen,dass die Nadel extra für mich angefertigt wurde und das sie im Weihnachtsgeschäft stecken. Höchstwahrscheinlich geht es jetzt nach Weihnachten schneller.



Nadelträger ist gerade und sonst scheint auf dem 1. Blick auch alles OK zu sein. Ein kleines Geschenk gab´s extra,wg. Weihnachten. Keine Ahnung,was das ist. Hörtest mache ich heute Abend mal aber ich kenne die Nadel schon. Klingt hervorragend am EPC-P202C!

Gruß
Siggi
Papa_San
Stammgast
#23 erstellt: 06. Jan 2015, 15:12
Das kleine Weihnachtsgeschenk von den Japanern:

image

Meine ganze Bude stinkt jetzt danach. Was die beim Zoll in Frankfurt wohl gedacht haben?

Gruß
Siggi
flyingscot
Inventar
#24 erstellt: 21. Mrz 2015, 09:18
Ich wärme diesen Thread mal mit einer verwandten Frage auf:

Ich besitze hier ein Shure V15-4-System mit einem Nadelnachbau, der mit bloßem Auge dem entsprechenden Nadeleinschub auf der Jico-Seite (VN45) entspricht. Inkl. dem grünen Strich auf dem Nadelträger, wie auf dem Foto auf der Jico-Homepage.

Kann man irgendwie herausbekommen, ob es sich um eine Jico-Nadel handelt, vielleicht sogar noch um welchen Schliff? Helfen hierbei Makro-Fotos?
Tywin
Inventar
#25 erstellt: 21. Mrz 2015, 10:38
Hallo,


Helfen hierbei Makro-Fotos?


einfache Rundnadeln kann man damit - je nach Makro - gut identifizieren. Die SAS Nadel kann man leichtesten am haarfeinen Boron Cantilever/Nadelträger erkennen. Den extrem feinen Schliff kann man damit auf keinen Fall sehen.

VG Tywin


[Beitrag von Tywin am 21. Mrz 2015, 10:45 bearbeitet]
akem
Inventar
#26 erstellt: 21. Mrz 2015, 10:40
Das sieht man nur unterm Mikroskop, welcher Schliff das ist.

Gruß
Andreas
Tornado
Stammgast
#27 erstellt: 21. Mrz 2015, 11:07
SAS erkennt man anhand der Befestigung des Diamanten am Nadelträger. Dazu reicht auch eine etwas bessere Lupe. Ich weiß nicht, wie ich's genau beschreiben soll, aber die Befestigung sieht bei SAS irgendwie "verklumpt" aus.
Tywin
Inventar
#28 erstellt: 21. Mrz 2015, 11:41
Diamanten werden zumeist geklebt (bonded). Nackte Diamanten (nude) sind sehr selten. Bei einer SAS-Nadel ist der Diamant auch geklebt (bonded). Anhand dieses extrem verbreiteten Merkmals kann man keine SAS-Nadel identifizieren. Genau so wenig könnte man einen Verstärker an der eckigen Form identifizieren.


[Beitrag von Tywin am 21. Mrz 2015, 11:43 bearbeitet]
flyingscot
Inventar
#29 erstellt: 21. Mrz 2015, 11:58
Ok, ich denke die SAS-Nadel dürfte es nicht sein, denn der Nadelträger sieht ja mit diesem feinen Boron-Nadelträger völlig anders aus, als meiner (und auch das Bild von Jico ist ja nicht richtig).

Aber Jico stellt bzw. stellte ja sehr viele verschiedene Nachbaunadeln her, auch für diesen TA (Elliptisch, HE, Shibata usw.). Außer an der Nadelform selber mit einem Mikroskop lassen die sich also nicht unterscheiden?
Tornado
Stammgast
#30 erstellt: 21. Mrz 2015, 12:22

Bei einer SAS-Nadel ist der Diamant auch geklebt (bonded). Anhand dieses extrem verbreiteten Merkmals kann man keine SAS-Nadel identifizieren.

So eine Art des Klebens verwendet m.E. Jico nur bei den SAS-Nadeln. Ich ging davon aus, dass es sich um eine Jico-Nadel handeln soll.

Ich verweise mal auf ein anderes Forum, da hier ein gutes Bild einer SAS-Nadel (Anfang unteres Drittel) eingestellt wurde.

http://www.lencoheaven.net/forum/index.php?topic=577.75
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