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Hifi Erlebnis "maximieren" - Eure Tipps?

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kalrian
Schaut ab und zu mal vorbei
#1 erstellt: 10. Jan 2015, 08:27
Liebe Hifi Freunde,

ich lese hier schon länger passiv mit - aber meine aktuelle Frage hat mich veranlasst selbst aktiv zu werden. Ich hoffe hier den richtigen Bereich erwischt zu haben (wenn nicht bitte einfach verschieben).

Ich mach mir Gedanken, wie ich mein Vinylerlebnis daheim verbessern kann und wollte einfach mal eure Meinung/Erfahrungen hören.
Meine aktuelle Signalkette ist Technics SL-1210m3d -> Pioneer DJM 700 -> KRK Rockit 6 g3 als Monitor und -> Onkyo 3010 (digital angeschlossen) -> Teufel System 5(als 9.2) als "Hauptanlage"
Vorhören tue ich über die HD25 von Sennheiser

Ich nutze die Geräte sowohl zum Auflegen als auch zum Musik hören.

Aktuell nutze ich die Ortofon Qbert daheim. Denkt ihr es macht Sinn auf ein besseres DJ System - a la Nightclub,Broadcast o.ä. umzurüsten oder direkt ein HIFI System zu kaufen nur zum Musik hören?
Wenn ja was würde denn für diese Signalkette Sinn machen?

Oder ist der Phone Entzerrer/Verstärker in meinem DJM so ein schwaches Glied, dass es sinnvoll wäre zumindest einen ordendlichen zu kaufen (wenn ja was kann man sinnvolles in der Signalkette empfehlen)

Die Technics haben noch das Original Kabel drinnen - macht es Sinn diese zu tauschen (die Technics sind nur für den Einsatz daheim)

Wo seht ihr denn das größte Verbesserungspotential?
Ich habe keinen audiophilen Anspruch (da würde man mich mit einem "heimkinosystem" eh auslachen - mir geht es einfach darum, was mit vernünftigem Aufwand machbar und sinnvoll ist
Vielen Dank schonmal für eure Tipps!
akem
Inventar
#2 erstellt: 10. Jan 2015, 10:34
Vielleicht solltest Du auch dazu sagen, was Dir klanglich fehlt. Und auch ein Vergleich zur CD-Wiedergabe wäre gut. Denn den CD-Player kann man gut als Anhaltspunkt für die Wiedergabe sehen. Was die CD-Wiedergabe nicht kann, wirst Du mit Plattenwiedergabe auch nicht erreichen, weil dann der Fehler in der Kette Verstärker - Lautsprecher liegt.
Daß DJ-Systeme klanglich nicht besonders gut sind ist klar. Die sind ja nur auf laut und robust getrimmt. Anständige Hifi-Systeme sind da schon ne andere Nummer, aber auch da gibt es gute und weniger gute. Und: mit einem Hifi-System kannst Du nicht scratchen...

Gruß
Andreas
kalrian
Schaut ab und zu mal vorbei
#3 erstellt: 10. Jan 2015, 10:50
Vielen Dank für die schnellen Tipps!

So genau definieren was mit fehlt kann ich leider gar nicht so genau ...
Irgendwie bin ich in erster Linie vom "Optimierungswunsch" getrieben und frage mich wo den aktuell das schwächste Glied ist.
Habe selber wenig HIFI Erfahrung und wollte einfach ein paar Tipps und Enschätzungen!

Dass die DJ Nadeln nicht das gelbe vom Ei sind ist mir bewusst. Auch die Phono Vorverstärker in den DJ Mixern gelten ja nicht als HIFI tauglich.. Ich frage mich hier, was wohl das das "schwächere Glied" in der Signalkette ist - oder ob man solche unterscheide bei meinem System überhaupt hören kann.

Ich werde später mal ins Musik und Filmzimmerchen gehen und würde eine CD in den Bluray Spieler (oder lieber in meinen CDJ 400?) stecken und vergleichen
Melde mich dann mit meinen Eindrücken!
Infernale
Ist häufiger hier
#4 erstellt: 10. Jan 2015, 11:38
Eine Mischung aus alten Stereoquellen und neueren 5.1, 7.1 oder 9.2 Verstärkern ist immer eine suboptimale Sache.
Hilfreich wär auch mal zu wissen welche Musikrichtung du überhaupt hören magst
Helmut
kalrian
Schaut ab und zu mal vorbei
#5 erstellt: 10. Jan 2015, 11:44
Ich bin mir schon bewusst, dass ich mit meinem Equipment und Budget sicher keine eierlegende, audiophile Wollmilchsau möglich ist.
Aber darauf will ich auch gar nicht hinaus! Wie erwähnt suche ich einfach eine Einschätzung meiner Signalkette von Leuten, die einfach mehr Erfahrung haben wie ich um mich einfach Schrittweise verbessern zu können

Musikalisch bewege ich mich hauptsächlich im elektronischen Bereich, höre aber eigentlich echt (fast) alles.
Also auch mal Klassik oder etwas Hip Hop..
KarstenL
Inventar
#6 erstellt: 10. Jan 2015, 11:52
Moin!
mE erzielt man die besten Ergebnisse bei den Lautsprechern und deren Aufstellung.
Da haben deine Verbesserungspotential
wie leider meistens........(wie bei mir auch, Kopf hoch)
Wiedergeben würde ich als Maßstab ein CD über den direktesten (evtl digital?) Weg über einen Verstärker an den Kopfhörer.
Dann mal hören wie sich das im Vergleich über die LS und / oder über Vinyl (gleiche Platte?) anhört.
Dann hörst Du relativ schnell was Dir nicht gefällt.
8erberg
Inventar
#7 erstellt: 10. Jan 2015, 13:03
Hallo,

pack mal ne gescheite Nadel ans Ortofon (z.b. Nightclub E), dann klingt das schon erheblich besser.

Ein anderer Phonopre ist nicht die erste Baustelle...

Peter
kalrian
Schaut ab und zu mal vorbei
#8 erstellt: 10. Jan 2015, 13:11
Danke für die Tipps!

Habe gerade den Direktvergleich 320 Kb/s MP3 direkt vom AVR (bitte nicht steinigen) vs Vinyl (Technics Ortsfon Quert -> DM 700 Mixer -> Digital in den AVR) gemacht.
Ich muss sagen der Unterscheid ist echt heftig.

Die Mp3 klingt wesentlich druckvoller und präziser als es die Vinyl tut. - Das ist echt schon traurig.
Getestet habe ich mit "Ways over water" von Fritz Kalkbrenner.

Was nun? Muss ein Hifi System her oder bringt das erwähnte Nightclub System schon merkbare Verbesserungen? (Damit könnte ich dann ja auch auflegen)
8erberg
Inventar
#9 erstellt: 10. Jan 2015, 13:23
Hallo,

mit einer elliptischen Nadel meint ich die Nadel wechseln! Nicht das ganze System... das ist nicht nötig, die Einschübe passen. Kannst auch eine Ortofon 10er Nadel nehmen, die ist günstiger und auch für Hifi einen besseren Schliff. Wenns gut werden soll geht natürlich auch eine 20er Nadel... die ist schon ein ganzer nackter Stein.

Auflegen kannst dann besser weiter mit der Rundnadel, die ist zum Scratchen besser geeignet. Eine Hifi-Nadel ist dann sofort kaputt!

Peter
KarstenL
Inventar
#10 erstellt: 10. Jan 2015, 13:27
ich mag ja den Scharm von Plattenspielern sehr, auch wenn ich keinen eigenen besitze,
aber mE wirst Du nur mit viel Aufwand ein so gutes Ergebnis wie mit CD oder guten mp3 erzielen.
Leider........
silberfux
Inventar
#11 erstellt: 10. Jan 2015, 13:37
Hi,
wenn sich die Musik aus anderen Quellen als Plattenspieler gut anhört, würde ich zunächst mal nur am Plattenspielerzweig ansetzen.

Plattenspieler ist ok. ordentliches System anschaffen (OM20 wäre ok), Mixer raus, ordentlichen Vorverstärker anschaffen.

Das sollte schon einiges bringen.

BG Konrad
Soulbasta
Hat sich gelöscht
#12 erstellt: 10. Jan 2015, 13:39

kalrian (Beitrag #8) schrieb:

Die Mp3 klingt wesentlich druckvoller und präziser als es die Vinyl tut. - Das ist echt schon traurig.


das ist die realität, mit relativ gutem tonabnehmer um die 200,- kann man auch vinyl genießen.
hast du bei dem test es auch gleich ausgepegelt? das lautere ist sonst meisten das »bessere«

danach kommt die raumakustik mit aufstellung der boxen, hier liegt oft auch viel potential.
wenn du elektronische musik hörst könnte das was für dich sein.
http://www.fono.de/Tonabnehmer/Grado/Grado-Prestige-Silver-1
kalrian
Schaut ab und zu mal vorbei
#13 erstellt: 10. Jan 2015, 13:39
Das klingt logisch!

Ich habe mal kurz recherchiert!

Nadel 10: ca. 40€
Nightclub mk2: ca. 55€
Nadel 20: ca. 150€

Ist der Preisunterschied vom Nightclub auf die Nadel 20 gerechtfertigt?
8erberg
Inventar
#14 erstellt: 10. Jan 2015, 18:11
Hallo,

ist auch ein Unterschied, ob eine gebondete Nadel (also ein Diamantsplitter gefasst) oder ein nackter Stein.

Nur komm nie auf die Idee mit einer nackten Nadel zu scratchen, dann hast teuren Schrott...

Peter
kalrian
Schaut ab und zu mal vorbei
#15 erstellt: 10. Jan 2015, 18:51
Das ist klar! Habe ich auch nicht vor!
Sollten es eine echte HIFI Nadel werden dann natürlich nur zum hören

Habe gerade - zu meinem erstaunen - festgestellt, dass die normalen Pro Nadeln (habe ein zweites paar für unterwegs) schon wesentlich besser klingen, als das viel teurere Qbert..

Offen ist noch die Frage von oben
Lohnen sich die ca 100€ Aufpreis von der Nightclub Nadel zur OM 20?
8erberg
Inventar
#16 erstellt: 10. Jan 2015, 19:01
Hallo,

es bringt auf jeden Fall mehr als wenn Du 200 Öcken in einen anderen Phonopre steckst.

Ausserdem hält eine 20er Nadel viel länger, damit relativiert sich das schon.

Peter
Soulbasta
Hat sich gelöscht
#17 erstellt: 10. Jan 2015, 19:06
ob es sich lohnt musst du von deinem anspruch ausgehen. schlechter wird es nicht, im gegenteil.
die qbert TA sind fürs reine schratch orgien ausgelegt. kennst du das whitlabel von shure? da ist ein guter kompromis aus robustheit und klang, für hifi zwecke ist es aber auch nicht das beste.


[Beitrag von Soulbasta am 10. Jan 2015, 19:06 bearbeitet]
Tywin
Inventar
#18 erstellt: 10. Jan 2015, 19:10
Hallo,


So genau definieren was mit fehlt kann ich leider gar nicht so genau ...
Irgendwie bin ich in erster Linie vom "Optimierungswunsch" getrieben und frage mich wo den aktuell das schwächste Glied ist.
Habe selber wenig HIFI Erfahrung und wollte einfach ein paar Tipps und Enschätzungen!


wenn es nur darum geht den Plattenspielerklang an den Klang von CDs anzunähern, dann ist eine ordentliche Nadel der richtige Weg.

Ansonsten können die folgenden Infos hilfreich sein:

http://www.hifiaktiv.at/?page_id=192
http://www.audiophysic.de/aufstellung/regeln.html
http://www.hifiaktiv.at/?page_id=177

VG Tywin
JohnnyRa
Ist häufiger hier
#19 erstellt: 10. Jan 2015, 19:55
solltest du über den Tausch des Nadeleinschubs nachdenken: dein Ortofon Qbert ist eins der wenigen Concorde Systeme, wo der Generator andere Eigenschaften hat als bei der OM Serie und den "gewöhnlichen" Concordes (Pro, DJ, Arkiv, Nightclub etc). Ob ein Upgrade mit den Nadeln (10, 20 etc) auch hier sinnvoll ist, weiß vielleicht jemand anderes.
kalrian
Schaut ab und zu mal vorbei
#20 erstellt: 10. Jan 2015, 22:01
Wow vielen Dank für die vielen Tipps!

Nadeleinschub ist kein Problem - habe noch ein Pro System mit dem normalen OM Abnehmer.
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