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Phono-Vorverstärker für ~50€

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PhilippF.
Ist häufiger hier
#1 erstellt: 29. Jan 2015, 18:13
Moin moin,

Ich habe in letzter Zeit angefangen mal ein paar Platten zu hören, Plattenspieler ausgegraben, in Stand gesetzt und einen neuen Tonabnehmer gabs auch.
Auf Empfehlung einer Leute dieses Forums hab ich mir den ACUTEX 412 STR geholt, hier ein paar Bilder:

https://imgur.com/a/xhTn9

Das Ding spielt auch echt gut und das für 50€! Kein Vergleich zu vorher, und gerade ist die Nadel auch.
So jetzt muss mal wieder das schwache Glied in der Kette dran glauben, im Moment missbrauche ich einen alten, brummenden Stereo Verstärker mit Phono-In und REC-Out als Phono-Vorverstärker. Da muss was neues her.

Ich weis ~50€ ist nicht viel, aber da muss doch was gehen? Ich habe keine Non plus ultra Hifi Ansprüche an das Ding, aber ordentlichen Sound sollte es schon liefern können. Das Thema wurde zwar schon einige male behandelt aber jeder scheint eine andere Meinung zu günstigen Phono-Vorverstärkern zu haben, was meint ihr? Irgendwelche Kaufempfehlungen?
Tywin
Inventar
#2 erstellt: 29. Jan 2015, 18:33
Hallo,

der Lyndahl TC760LC ist nach meinen Vergleichen ein relativ vielseitiger, günstiger und einwandfrei funktionierender Phono-Vorverstärker.

VG Tywin
Wuhduh
Inventar
#3 erstellt: 30. Jan 2015, 03:27
Moin !

Es gibt bei den Gebrauchtgeräten in Deinem Budgetrahmen diverse unterschiedlichst bewertete Geräte von Analogis, Pro-Ject, NAD und auch der Lyndahl.

Eine Alternative wäre aber auch der ältere Cambridge Audio 540P, der nur einen MM-Eingang besitzt und der kleine Bruder vom 640P ist.

Da Du anscheinend zukünftig keinen Vor- oder Vollverstärker bzw. Reciever zwischenschleifen möchtest, wird die Auswahl recht dünn. So mancher Klassiker - insbesonders bei den relativ mißachteten Recievern aus der Vinyl-Hochzeit - hat eine klanglich ordentliche Vorstufe inkl. einem brauchbaren Phonoeingang, der vielleicht sogar nicht einmal zickig / übersensibel ggü. den meisten MM-Systemen ist.

Einige Vollverstärker und Reciever haben eine auftrennbare Vor-Endstufe, bei der der Preout-Anschluß genutzt werden könnte. Das Sahnehäubchen würde eine - - Dilektschaltung zul Übelblückung del Klanglegelung ( fachchinesisch ) sein.

MfG,
Erik
vb
Stammgast
#4 erstellt: 30. Jan 2015, 08:46
Nochmals Moin,

zum oben genannten käme im Preisrahmen der Art DJ Pre II hinzu. Saubere Verstärkung, 100/200 pF und low cut filter. Optik könnte evtl. nicht passen. Kein MC.

Grüße
Volker
PhilippF.
Ist häufiger hier
#5 erstellt: 30. Jan 2015, 15:43
Vielen dank für die schnellen Antworten,

Der Lyndahl TC760LC sieht doch schoneinmal ganz gut aus, der Art DJ Pre II eigentlich auch, aber die Optik erinnert mich wirklich irgendwie an ein 18€ Ebay China Verstärker (was er sicherlich nicht ist).


So mancher Klassiker - insbesonders bei den relativ mißachteten Recievern aus der Vinyl-Hochzeit - hat eine klanglich ordentliche Vorstufe inkl. einem brauchbaren Phonoeingang, der vielleicht sogar nicht einmal zickig / übersensibel ggü. den meisten MM-Systemen ist.

Einige Vollverstärker und Reciever haben eine auftrennbare Vor-Endstufe, bei der der Preout-Anschluß genutzt werden könnte. Das Sahnehäubchen würde eine - - Dilektschaltung zul Übelblückung del Klanglegelung ( fachchinesisch ) sein.


Das klingt doch interessant! Da ich ja eh Elektronikbastler bin ... Momentan betreibt ich ja wie schon gesagt, das ganze an dem Teil als Phono Vorverstärker.
Palladium NS Combo
Palladium ist eine alte Neckermann Marke, der Plattenspieler allerdings ist alles andere als Schlecht. Das ist so ein Modell das unter mehreren Herstellern verkauft wurde, unter anderen auch Metz. Der Verstärker ist zwar nicht ganz so der Beste aber er ist auch nicht unbedingt schlecht. Brummt eben nur in der Konfiguration wie ich ihn benutze. Das ganze läuft übrigens in ein Pioneer Reciever der dann die Endstufe bildet.
Trotzdem, wegen des Vintage looks und der schönen schwergängigen Dreher Haptik hab ich neue Anschlüsse drangepackt und auch die alten Kondensatoren ausgetauscht, selbe auch beim Plattenspieler, der hat sich früher selbst angeschaltet und da er automatisch ist, hat er sogar die Platte gestartet... um 3 Uhr nachts, das war echt ein Erlebnis (war ein kaputter Kondensator der über den Hauptschalter verkabelt war, nach ner Zeit hat der einfach Strom durchgelassen).
Erklär vielleicht nochmal ein bisschen genauer was du mit
Dilektschaltung zul Übelblückung del Klanglegelung
meinst, also einfach Phono Eingang nutzen und den Ton vor der Verstärkung und dem Ton Angepasse abfangen, das wäre dann doch einfach der REC-Out?

Edit: Folgendes Habe ich zum Lyndahl TC760LC MKII gelesen:
Praxisgerechte Werte und ein vernüftiger Preis, -was will man mehr-? Bei diesem Preis lohnt es sich sogar auf die Garantie zu Pfeifen und gegebenenfalls die Kapazität und bei MC´s die Impedanz mit dem Lötkolben anzupassen.


Weis einer was damit gemeint ist?


[Beitrag von PhilippF. am 30. Jan 2015, 15:47 bearbeitet]
Tywin
Inventar
#6 erstellt: 30. Jan 2015, 18:31
Es gibt MC-Systeme, die abweichend von üblichen Standards andere Anschlusswerte benötigen. Der Lyndahl TC760LC ist zwar für seinen geringen Preis schon recht flexibel einsetzbar:


Durch umschaltbare MC - Impedanz universell verwendbar


Technische Daten

Frequenzumfang: 20-20KHz, +/-0.5dB

Verzerrung: <0.06% max.

Eingangsemp­ndlichkeit (MM): 3 mV/1kHz (MM), 600uV/1kHz (MC)

Eingangsimpedanz (MM): 47k Ohms @ 200 pF

Eingangsimpedanz (MC): 20/100 Ohm (umschaltbar)


Verstärkung bei 1Khz: 38dB (MM), 58dB (MC)

Maximale Eingangsspannung: 28mV (MM), 15mV (MC)


Es gibt aber teurere und sehr teure Phono-Pre, die - mehr oder weniger - mehr Einstellmöglichkeiten bieten. Etwa 400 Euro aufwärts kosten solche Geräte. Mein Trigon Vanguard2 gehört z.B. zu solchen Phono-Pre.


[Beitrag von Tywin am 30. Jan 2015, 18:33 bearbeitet]
Wuhduh
Inventar
#7 erstellt: 30. Jan 2015, 18:54
Hallo !

Unter einer DIRECT- oder LINEAR-Schaltung verstehe ich eine Überbrückung von Funktionen und Bauteilen eines Gerätes. Der Zweck ergibt sich schon aus der Namensgebung.

Je nach Geräteausstattung und Schaltungskonzept kann es z. B. ganz typisch sein, daß nur die Klangregelung überbrückt wird.

Eventuell zusätzlich auch Loudness, Muting oder weitere Filter.

Bist Du sicher, daß nur der Reciever brummt und es sich nicht um eine Einstrahlung in den Tonabnehmer handelt, die auch bei Nichtnutzung des Phonoeinganges irgendwie einen Einfluß hat ?

Im allgemeinen wird seit Jahrzehnten davon abgeraten, einen Plattenspieler so nahe an einer potentiellen Brummquelle wie z. B. einen Verstärker ( oder auch ein Regeltrafo = Dimmer für Leuchtstofflampen ) aufzustellen.

Dein Plattenspieler wird höchstwahrscheinlich von Sanyo produziert worden sein.

MfG,
Erik
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