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Wie Schrank entkoppeln?

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Autor
Beitrag
sveze
Inventar
#1 erstellt: 17. Mrz 2015, 09:28
Moin zusammen,

ich habe aktuell (nach Umzug) ein massives Aufstellungsproblem
mit meinen Drehern. Hintergrund:

Der Boden ist ein alter Holzdielenboden (Fichte), der keinerlei Tritt-
Schalldämmung ausweist, weshalb alles schön knarzt, leider aber
auch sehr wackelt...

Die Anlage steht in einem alten Holzschrank, der an sich auch nicht
mehr der stabilsten einer ist und in dem eine 2 cm starke Holzplatte
aufliegt, auf der aktuell der Thorens seinen Dienst verrichten soll.
Dieser wiederum steht noch auf Audio Technica Füßen.

Das Problem: Wenn ich mich in der Nähe des Schrankes bewege,
hüpft sofort die Nadel, was nicht wirklich Spass macht. Die AT-Füße
habe ich testhalber schon entfernt, leider aber keine Besserung fest-
stellen können.

Die Frage:
Davon ausgehend, dass eine Wandmontage des Dreher durch den
Schrank durch nicht möglich bzw. nicht gewünscht ist - wie kann ich
sinnvoll den Schrank so vom Boden entkoppeln, dass meine Schei-
ben wieder vernünftig abgehört werden können? Was kann/muss ich
unterlegen? Jemand vielleicht schon ein ähnliches Problem gehabt?

Danke euch vorab für eure Tipps !
Apalone
Inventar
#2 erstellt: 17. Mrz 2015, 09:34

sveze (Beitrag #1) schrieb:
....
Davon ausgehend, dass eine Wandmontage des Dreher durch den
Schrank durch nicht möglich bzw. nicht gewünscht ist - wie kann ich
sinnvoll den Schrank so vom Boden entkoppeln, dass meine Schei-
ben wieder vernünftig abgehört werden können?....


wahrscheinlich wird das NUR mit Wandmontage gehen.
sveze
Inventar
#3 erstellt: 17. Mrz 2015, 09:39
Danke Marko. So schnell geantwortet... und leider genau so,
wie ich es nicht hören möchte ...
peacounter
Inventar
#4 erstellt: 17. Mrz 2015, 09:50
ja, so hab ich auch mal gewohnt.
imo gibts da einfach keine andere lösung als die wandmontage.
das kann aber auch sehr hübsch aussehen.
zb eine glasplatte auf zwei regalhaltern.
ist schnell gemacht und danach hat man absolut ruhe!
Soulbasta
Hat sich gelöscht
#5 erstellt: 17. Mrz 2015, 09:56
eben, solche lösungen sind fast unsichtbar.
http://www.dienadel.de/Phono+Zubehoer/Wandregale/
peacounter
Inventar
#6 erstellt: 17. Mrz 2015, 10:01
mit glas geht das imo noch viel eleganter.
man kann auch nen günstigen badezimmerspiegel nehmen und den auf zwei regalträger legen.
kostet dann alles in allem ca 20,- und sieht imo echt schick aus.
die träger sollte man dann so montieren, dass sie unter den auflagepunkten des drehers auf dem spiegel sitzen.
sveze
Inventar
#7 erstellt: 17. Mrz 2015, 10:01
Hmmm... um einem Missverständnis nochmal vorzubeugen.
Der Schrank kann nicht weg, die Dreher können nicht aus
dem Schrank. D.h. Wandmontage ginge nur durch entspr.
Öffnung in der Rückwand (2x für zwei Dreher) und selbige,
bestehend aus zwei Teilen, soll nicht geöffnet werden. Der
Schrank ist ziemlich alt, gehört der Regierung und gilt
als sowas wie ein Heiligtum.
Eine komplett andere Aufstellung geht leider auch nicht .
Apalone
Inventar
#8 erstellt: 17. Mrz 2015, 10:04

sveze (Beitrag #7) schrieb:
Hmmm... um einem Missverständnis nochmal vorzubeugen.
Der Schrank kann nicht weg, die Dreher können nicht aus
dem Schrank. D.h. Wandmontage ginge nur durch entspr.
Öffnung in der Rückwand (2x für zwei Dreher) und selbige,
bestehend aus zwei Teilen, soll nicht geöffnet werden. Der
Schrank ist ziemlich alt, gehört der Regierung und gilt
als sowas wie ein Heiligtum.
Eine komplett andere Aufstellung geht leider auch nicht .


Dann bekommst du das Problem NICHT IN DEN GRIFF....
peacounter
Inventar
#9 erstellt: 17. Mrz 2015, 10:04
keiner tip:
es gibt weniger körperschallempfindliche medien als plattenspieler und die bieten auch sonst viele vorteile

nee, im ernst:
wenn die genannten parameter unveränderlich sind, kannst du's vergessen!
Apalone
Inventar
#10 erstellt: 17. Mrz 2015, 10:06
Ich hatte auf Altbauschwingboden ein 200 kg Betonformteil (U-Form f Randbegrenzung v Schulhöfen usw.)

Der PS schwang inkl. U-Teil weiter...
peacounter
Inventar
#11 erstellt: 17. Mrz 2015, 10:13
ich hab damals auch viel probiert.
das war eine alte , sehr schwere kommode mit einer fetten marmorplatte oben drauf.
keine chance.
erst hatte ich ne stabile platte drunter, so dass die vier füße nicht auf verschiedenen dielen standen, dann hab ich ne zweite von der gleichen größe geholt und dazwischen eine lage waschmaschinen-dämpfermatten.
keine wirkung.

das hifi-hobby erfordert nunmal eine grundsätzliche kompromißbereitschaft an die wohnraumgestaltung.
wenn schon ein an der wand montierter dreher ein problem darstellt, möchte ich garnicht wissen, wie die LS aufgestellt sind...
Hörbert
Moderator
#12 erstellt: 17. Mrz 2015, 10:19
Hallo!

@sveze


......Eine komplett andere Aufstellung geht leider auch nicht.....


Wie Apalone schon geschrieben hat hast du dann nicht die geringste Chance das Problem in den Griff zu bekommen.

Schallplattenspieler sind Trittschallempfindliche Geräte die bei ihrem mechanischen Abtastvorgang keine Erschütterungen vertragen, so etwas mag zwar in den Zeiten der Festkörperspeicher verwunderlich erscheinen aber es ist so.

MFG Günther
sveze
Inventar
#13 erstellt: 17. Mrz 2015, 10:20


Danke für eure Ausführungen. Ein an der Wand montierter
Dreher stellt kein Problem dar. Es fehlt nur die Wand in der
Nähe der Anlage...

Angenommen ich entferne die Dreher aus dem Schrank und
bringe sie an eine ganz andere Stelle im Raum. Wie lang
darf ein Photo-Cinch-Kabel maximal sein? Da gab es doch
eine Begrenzung, oder?
Soulbasta
Hat sich gelöscht
#14 erstellt: 17. Mrz 2015, 10:25
wäre es möglich den schrank an paar stellen mit wand zu verbinden, vielleicht könnte es was bewirken?
peacounter
Inventar
#15 erstellt: 17. Mrz 2015, 10:26
da bin ich überfragt, aber es gibt hier sicher ein paar experten, die dir da weiterhelfen können.
allerdings hast du doch einen phono-pre.
das kabel zwischen dem und dem amp unterliegt eigentlich keinen großartigen beschränkungen.
also einfach den pre zu den drehern dazu stellen.
ibk6020
Ist häufiger hier
#16 erstellt: 17. Mrz 2015, 10:28
Dann wäre die Wandmontage des Schrankes noch eine Möglichkeit! Ernst gemeint, aber auch nicht!
Hörbert
Moderator
#17 erstellt: 17. Mrz 2015, 10:36
Hallo!

Falls du einen externen Entzerrer hast gibt es damit doch überhaupt keine robleme da der Hochpegelausgang des Entzerrers Leitungslängen von 5-10 Metern ohne klangliche Abstriche verträgt. ( eine Ausnahme bilden hier allerdings Röhrengeräte die durch ihre hohe Ausgangsimpedanz sehr ungnädig auf lane Leitungswege reagieren können.)

Das Phonokabel selbst sollte nicht länger als allerhöchstens 1,2-1,5 Meter lang sein, hier spielt die Kabelkapazität bei MM-Abtastern und die Induktivität bei MC-Systemen eine große Rolle.

Bei MM-Systemen sollte man ohnehin die gesamte Kapazitätslage (Entzerrereingang und Kabellage) immer im Auge behalten.

MFG Günther
sveze
Inventar
#18 erstellt: 17. Mrz 2015, 10:47
Der Thorens hängt am NAD-Pre, ja. Der Dual allerdings direkt
am Phono-Eingang des Amps. Aber das bekäme man mit ei-
nem zweiten Pre ja auch in den Griff.

Danke euch. Falls doch noch jemand in der Lage ist die Phy-
sik auf den Kopf stellen zu können, bin ich für Tipps weiterhin
dankbar .
peacounter
Inventar
#19 erstellt: 17. Mrz 2015, 10:50

ibk6020 (Beitrag #16) schrieb:
Dann wäre die Wandmontage des Schrankes noch eine Möglichkeit! Ernst gemeint, aber auch nicht! :)

so völlig bescheuert ist die idee auch wieder nicht.
man könnte einen balken als querträger an die wand machen und da die hintere kante des schrankes draufstellen.
so, dass die füße gerade minimal vom boden abheben, damits sicht so doof aussieht.
dann noch oben auf dem schrank (ich gehe davon aus, dass der mind mannshoch ist) eine befestigung anbringen (winkel, ebenfalls balken etc) und damit das ganze an der wand verschrauben.
statt balken reichen evtl sogar dachlatten.
mir persönlich wäre was solideres mit ca 10cm kantenlänge aber lieber.

das ganze geht natürlich nur, wenn der schrank überhaupt füße hat bzw hinten darunter einfach genug platz ist.


[Beitrag von peacounter am 17. Mrz 2015, 11:08 bearbeitet]
♤Choco♤
Stammgast
#20 erstellt: 17. Mrz 2015, 11:03
Zwei Gewindestangen (ca M12) in der Wand verschrauben , ca. 25-30 cm rausschauen lassen, zwei Bohrungen entsprechend tief an den Stirnseiten des Brettes und dieses dann auf die Gewindestangen schieben. Auch wenn man das Brett leicht mechanisch ins Schwingen bringen kann, wird dieses im normalen Betrieb absolut ruhig sein.
So bräuchte man dann im Prinzip die Rückwand des Schranks auch nur mit zwei Löchern versehen.
sveze
Inventar
#21 erstellt: 17. Mrz 2015, 11:18
Das vorhandene Brett auf diese Art fixieren dürfte wirklich
eine Alternative sein. Dann müssten drei, max. vier Löcher
in die Rückwand-Teile. Das schau' ich mir mal an.
Danke !
olibar
Stammgast
#22 erstellt: 17. Mrz 2015, 11:35
...und das alles für ein altes wurmzerfressenes Stück Holz, welches der Regierung gehört. WAF auf böseste Art

Keine Ahnung, wie groß dein Schrank ist, aber die Wandbefestigung des Schrankes halte ich für abenteuerlich, das Teil dürfte inkl. Inhalt ja auch ein paar Gramm wiegen, nicht dass dir da die Wand entgegen kommt (Altbau?)

Wenn du am Ende doch überlegst, die Player an anderer Stelle an die Wand zu schrauben, kannst du ggf. ja auch die Aufstellung des Verstärkers mehr in Richtung Player ändern, so dass die Hifi-Anlage eben nicht mehr - klassich - mittig zwischen den Lautsprechern steht (ich nehme mal an, dass die LS links und rechts neben dem Schrank stehen). Ist am Ende vllt. etwas gewöhnungsbedürftig aber wohl noch die beste Lösung. Kurze Phono-Kabel (die ggf. den Klang beeinflussen, wenn sie zu lang sind) vs. lange LS-Kabel (die da nicht wirklich hörbar sind )


[Beitrag von olibar am 17. Mrz 2015, 11:59 bearbeitet]
hoehne
Stammgast
#23 erstellt: 17. Mrz 2015, 12:00
Und hängende Montage von der Decke?
sveze
Inventar
#24 erstellt: 17. Mrz 2015, 12:22

olibar (Beitrag #22) schrieb:
...und das alles für ein altes wurmzerfressenes Stück Holz, welches der Regierung gehört. WAF auf böseste Art :D



Schrank an die Wand werde ich nicht machen -> "abenteuerlich" trifft's.
Abgesehen davon stabilisiert sich dieser automatisch, wenn der Ein-
lage-Boden an der Wand befestigt ist.


hoehne (Beitrag #23) schrieb:
Und hängende Montage von der Decke?


Na ja, die Decke ist nicht anders konstruiert als der Boden. Und oben
drüber "wohnt" Sohnemann. Dann schwingt das halt - außerdem sieht
das dann wohl wirklich grenzwertig aus.
olibar
Stammgast
#25 erstellt: 17. Mrz 2015, 13:02
cool Papa hört Charly Parker, ganz relaxed und Sohnemann Sex Pistols, der Plattenspieler springt dann im Takt von "god save the queen"


[Beitrag von olibar am 17. Mrz 2015, 13:04 bearbeitet]
hoehne
Stammgast
#26 erstellt: 17. Mrz 2015, 13:56
Ich kenne ja Deine Inneneinrichtung nicht! So rustikal, wie Du die Dielen beschreibst, wäre eine Naturholzplatte und 4 Stricke an die Decke führend mit Zugfederentlastung eine Möglichkeit gewesen...

0da42d25382a3fd0813b9b02f6c81a12
So was in der Art hier vielleicht?

Oder hier (natürlich nur für 1 Dreher):
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[Beitrag von hoehne am 17. Mrz 2015, 13:59 bearbeitet]
olibar
Stammgast
#27 erstellt: 17. Mrz 2015, 14:03
...muss man aber auch mögen - die Freileitung da zur Steckdose

Und ich kann mir auch vorstellen, dass zwar Bewegungen nicht mehr über die Dielen weiter gegeben werden, aber der Mensch hat ja auch einen "Luftwiderstand" - wackelt so eine Anlage nicht ständig? Ich hätte da wenig vertrauen zu
hoehne
Stammgast
#28 erstellt: 17. Mrz 2015, 14:24
War ja nur eine Option, da die "guten" Lösungen nicht in Frage kommen.
Letztendlich wäre natürlich eine Wandmontage das Beste. Den Phono-Pre dort dann gleich mit auf die Wandhalterung und von da mit einem bereits verstärkten Signal zum Verstärker.
♤Choco♤
Stammgast
#29 erstellt: 17. Mrz 2015, 16:08

sveze (Beitrag #21) schrieb:
Das vorhandene Brett auf diese Art fixieren dürfte wirklich
eine Alternative sein. Dann müssten drei, max. vier Löcher
in die Rückwand-Teile. Das schau' ich mir mal an.
Danke !


Ich habe meinen Plattenspieler auf einem Brett stehen, welches ich genau so befestigt habe. Da kann deine ganze Familie hüpfen, bis der Arzt kommt, dein Dreher bleibt gelassen. Generell finde ich es eh ganz elegant, auf diese weise ein Regal anzubringen - außer dem Brett, sieht man da nichts.
thorenser
Ist häufiger hier
#30 erstellt: 18. Mrz 2015, 16:25
Wenn der Schrank demontierbar ist, würde ich die ganze Rückwand ausbauen und irgendwo sicher verstauen. Dann erklärst du der Regierung, dass der Schrank jederzeit in seinen Originalzustand zurück versetzt werden kann und alles ist gut
♤Choco♤
Stammgast
#31 erstellt: 18. Mrz 2015, 18:10
Die Rückwand dürfte aber zur Stabilität des Schranks beitragen.
Schäferhund
Stammgast
#32 erstellt: 18. Mrz 2015, 18:24
das mit dem verschrauben des einlegebodens könnte klappen, aber dann dürfte dieser an keiner stelle, außer an der rückwand, wo er befestigt ist, kontakt zum schrank haben. das hieße, den boden so auf maß bringen, das er praktisch im schrank "schwebt" und nur hinten fest ist. wie das allerdings mit gewindestangen gehen soll, ist mir nicht ganz klar...

ich würde vierkanthohlprofil nehmen, rechtwinklig verschweißen (wie einen regalträger), durch die rückwand führen (auf ausreichend große öffnungen in der rückwand achten) und den einlegeboden nochmal gedämpft (gummistreifen) darauf legen und von unten mit passenden holzschrauben fixieren (nur dass er gegen verrutschen gesichert ist).

alles in allem wandmontage, nur das sich das "brett", auf dem der dreher steht, im schrank befindet. dass der schrank dann, abhängig von der stärke des profils, etwas von der wand absteht, dürfte nicht weiter stören.


[Beitrag von Schäferhund am 18. Mrz 2015, 18:42 bearbeitet]
.JC.
Inventar
#33 erstellt: 18. Mrz 2015, 18:33
Hi,


sveze (Beitrag #1) schrieb:
- wie kann ich
sinnvoll den Schrank so vom Boden entkoppeln, dass meine Schei-
ben wieder vernünftig abgehört werden können?


in SB habe ich ungefähr den gleichen Fußboden (was ja auch die Decke zum Nachbarn ist)
dieser federnde u. mitschwingende Boden ist schon übel für Dreher

ich habe das so gelöst:


unter dem Ikearegal stehen 2 Bierkisten die zum Boden hin auf mehrfach gefalteter Lupo Folie stehen.
Es bewegen sich ja die einzelnen Dielenbretter, was normalerweise zum wackeln des Schranks führt.
wg. der Ausgleichsfunktion des Luftpolsters kann ich bei mir ganz normal durchs Zimmer gehen
ohne das beim mittleren Dreher (Technics SL 1710 mit Subchassis) die Nadel springt.

je nach Lautstärke wird ja der ganze Fußboden zum schwingen angeregt
u. auch diese Schwingungen werden nicht auf´s Regal übertragen, während
es selbst stabil genug ist um nicht vom Luftschall angeregt zu werden

kempi
Inventar
#34 erstellt: 18. Mrz 2015, 19:19
Hallo sveze,
in den Schrank eine Dicke Holzplatte.
Darauf zwei Schläuche von kleinen Fahrradrädern.
Auf je einen Schlauch eine schwere Steinplatte.
Und darauf die Plattenspieler.
sveze
Inventar
#35 erstellt: 18. Mrz 2015, 22:20
Jetzt wird's spannend und kreativ . Danke schonmal.
Werd' mir die Tipps morgen nochmal in Ruhe zu Gemüte
führen und vermutlich vom kleinsten -> zum größten Auf-
wand hin testen.

Dass die Lupa-Folie unter den Bierkisten ausreicht finde
ich sehr spannend. Allerdings kann ich mir hier nicht vor-
stellen, dass das klappt. Einen Versuch ist das aber im-
merhin wert.



kempi (Beitrag #34) schrieb:
Hallo sveze,
in den Schrank eine Dicke Holzplatte.
Darauf zwei Schläuche von kleinen Fahrradrädern.
Auf je einen Schlauch eine schwere Steinplatte.
Und darauf die Plattenspieler.
:prost


Sollten die AT-Füße, die ich aktuell unter dem Thorens
habe, nicht im wesentlichen den gleichen Effekt bringen?
Auch, wenn ich kein Physiker bin... ich glaube, eine sol-
che Konstruktion verstärkt eher die Schwingungen?

Wo sind die Physiker?
.JC.
Inventar
#36 erstellt: 18. Mrz 2015, 22:30

sveze (Beitrag #35) schrieb:

Dass die Lupa-Folie unter den Bierkisten ausreicht finde
ich sehr spannend. Allerdings kann ich mir hier nicht vor-
stellen, dass das klappt. Einen Versuch ist das aber im-
merhin wert.


Lupo - Luftpolster Folie

natürlich klappt das
in deinem Fall wäre womöglich ein 4 cm Styroporunterfutter gangbar
muss man halt ausprobieren
kempi
Inventar
#37 erstellt: 18. Mrz 2015, 22:31

sveze (Beitrag #35) schrieb:


kempi (Beitrag #34) schrieb:
Hallo sveze,
in den Schrank eine Dicke Holzplatte.
Darauf zwei Schläuche von kleinen Fahrradrädern.
Auf je einen Schlauch eine schwere Steinplatte.
Und darauf die Plattenspieler.
:prost


Sollten die AT-Füße, die ich aktuell unter dem Thorens
habe, nicht im wesentlichen den gleichen Effekt bringen?
Auch, wenn ich kein Physiker bin... ich glaube, eine sol-
che Konstruktion verstärkt eher die Schwingungen?

Wo sind die Physiker?

Die AT-Füße dämpfen nur "kurze" Vibrationen, aber keine "langen" Schwingungen.
Hörbert
Moderator
#38 erstellt: 18. Mrz 2015, 22:52
Hallo!

@.JC.

Interessantes Foto, warum bringst du das Regal eigentlich nicht gleich an der Wand an?

Hörst du eigentlich wirklich nur mit den beiden hier sichtbaren Tischhupen Musik oder gibt es irgendwo noch einen verborgenen Sub.

Wenn der TV nicht da stehen würde hätte ich ja auf die Rears einer Surroundanlage getippt.

MFG Günther
♤Choco♤
Stammgast
#39 erstellt: 19. Mrz 2015, 00:49

Hörbert (Beitrag #38) schrieb:
Hallo!

@.JC.

Interessantes Foto, warum bringst du das Regal eigentlich nicht gleich an der Wand an?


Eben, hätte ich auch getan.
Ich denke dass auch das aufwendigste entkoppeln nicht so effektiv ist, wie die Anbringung an der Wand.
Hörbert
Moderator
#40 erstellt: 19. Mrz 2015, 07:21
Hallo!

Ja, wann immer möglich sollte eine Wandhalterung für Plattenspieler genutzt werden. Wenn möglich an einer der Aussenwände, falls da Störungen durch merkliche Vibrationen auftreten hat man wahrscheinlich ohnehin grad andere Probleme als solche des Musikhörens.

MFG Günther
.JC.
Inventar
#41 erstellt: 19. Mrz 2015, 20:16

Hörbert (Beitrag #38) schrieb:

Interessantes Foto, warum bringst du das Regal eigentlich nicht gleich an der Wand an?


weil das eine 5 cm Bimssteinwand ist, die extrem schwer zu dübeln ist
und ich weiß, wie einfach u. effektiv Bierkästen sind
32miles
Inventar
#42 erstellt: 19. Mrz 2015, 20:31
Die Idee mit der Luftpolsterfolie geht auf jeden Fall in die richtige Richtung, die Fahrradschläuche ebenso.
Könntest du dir vorstellen, den ganzen Schrank auf einen bedämften Sockel zu stellen?
Du könntest eine ca. 3cm dicke Holzwerkstoffplatte nehmen, welche der Standfläche des Schrankes entspricht oder ein wenig größer ist.
Darunter kommt ein weiches! dämpfendes Material (es könnten auch besagte Fahrradschläuche sein,müsste man sporadisch nachpumpen),
oder z. B. Rockwoolplatten mittlerer Festigkeit, wie Sie unter Estrich Verwendung finden.
Eine Freundin von mir hat auf diese Weise ihren Konzertflügel akustisch entkoppelt
Beaufighter
Inventar
#43 erstellt: 19. Mrz 2015, 21:40
Moin moin,

Das Laufwerk eines Thorens ist an sich schon durch sein Subchassis gedämpft.

Dein Dielenboden ist für einen Plattenspieler ein Problem weil sich der ganze Boden neigt und das kann
man nicht durch weitere dämpfende Maßnahmen ausgleichen. Dafür ist deine Schwingungsfrequenz zu gering.

Außer einer Wandmontage wirst du dich ins Nirvana basteln.

Gruß Beaufighter
32miles
Inventar
#44 erstellt: 19. Mrz 2015, 21:51
Mit dem Subchassis des Thorens ist die vorgeschlagene Konstruktion nicht vergleichbar..
Entscheidend ist die Kombination aus hoher bedämpfter Masse (daher auch der ganze Schrank) und dem relativ weichen Dämmstoff.
Plankton
Stammgast
#45 erstellt: 19. Mrz 2015, 22:10

.JC. (Beitrag #41) schrieb:
ich weiß, wie einfach u. effektiv Bierkästen sind


Zudem bestechen sie auch noch durch eine herausragende Optik, die sich harmonisch in jeden Wohnraum integriert.
Durch den behutsamen Einsatz von Polystyrol und Luftpolsterfolie wird die leicht archaische Note des sorgsam designten
Phonomöbels noch zuaätzlich unterstützt. Hat sich Schöner Wohnen schon gemeldet?
Beaufighter
Inventar
#46 erstellt: 19. Mrz 2015, 22:26
Moin moin,

Bierkästen mögen einfach und effektiv sein, in wie fern die Schwingungen abhalten sollen erschließt sich mir nicht.

Gruß Beaufighter
32miles
Inventar
#47 erstellt: 19. Mrz 2015, 22:36
LOL
Schäferhund
Stammgast
#48 erstellt: 19. Mrz 2015, 22:38

32miles (Beitrag #42) schrieb:
Die Idee mit der Luftpolsterfolie geht auf jeden Fall in die richtige Richtung, die Fahrradschläuche ebenso.
Könntest du dir vorstellen, den ganzen Schrank auf einen bedämften Sockel zu stellen?
Du könntest eine ca. 3cm dicke Holzwerkstoffplatte nehmen, welche der Standfläche des Schrankes entspricht oder ein wenig größer ist.
Darunter kommt ein weiches! dämpfendes Material (es könnten auch besagte Fahrradschläuche sein,müsste man sporadisch nachpumpen),
oder z. B. Rockwoolplatten mittlerer Festigkeit, wie Sie unter Estrich Verwendung finden.
Eine Freundin von mir hat auf diese Weise ihren Konzertflügel akustisch entkoppelt :X


die bewegungen der dielen durch schritte werden sich auch über fahrradschläuche/ brett auf den schrank übertragen, der dadurch noch mehr in schwingungen gerät und vielleicht sogar zum "wackelpudding" mutiert.
die effektivste und weitestgehend schwingungsfreie (ganz gibt es sowieso nicht) aufstellung eines plattenspielers ist auf einer wandkonsole.
32miles
Inventar
#49 erstellt: 19. Mrz 2015, 22:44
Die Wandkonsole hatte wir ja nun schon diskutiert. Das es die beste Lösung wäre, bleibt unbestritten.
Die Fahradschläuche und Luftpolsterfolie hatte ich auch nur aus einem vorherigen Thread übernommen, um aufzuzeigen, in welche Richtung es gehen kann. Und die Sache mit der Rockwool ist durchaus bewährt.
Hörbert
Moderator
#50 erstellt: 20. Mrz 2015, 05:59
Hallo!

@JC



......weil das eine 5 cm Bimssteinwand is.......


Echter Bims wird das ja wohl kaum sein, aber ich nehme mal an du meinst eine bröckende Wand.

Wenn sie wirklich nur 5 Zentimeter Dick ist wäre hier eventuell durchbohren und das setzen von Gewindestangen mit großer jenseitiger Auflagefläche ein gangbarer Weg.

MFG Günther
volvo740tius
Inventar
#51 erstellt: 20. Mrz 2015, 06:08
Hallo,

Hörbert (Beitrag #50) schrieb:
durchbohren und das setzen von Gewindestangen mit großer jenseitiger Auflagefläche ein gangbarer Weg.



wenn er auf den Kasten- Pfand nicht angewiesen ist, wozu dann die Arbeit? IMHO sind das mindestens 50 Kilo, die an der Bröselwand festzumachen sind. Ich glaube da ist der Schaden größer, als der Nutzen.

Gruß Thomas
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