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National Panasonic EPC-205CIIL TA +205C-IIX Nade

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Autor
Beitrag
Gonrgo420
Schaut ab und zu mal vorbei
#1 erstellt: 28. Apr 2015, 09:03
Moinsen Leude1

Hab mir nun mein Technica SL 1700 relativ günstig bei Ebay ersteigtern. Dabei war ein National Panasonic EPC-205CIIL Tonabnehmer mit 205C-IIX Nadel. Leider ist die Nadel durch. Die Frage ist nun komplett neues Sysetem oder neue Nadel ? Was würdet ihr sagen ? ist es so einfach die Nadel zu wechseln? Welche Ndel passt ?

greetz Gorgator
MacPhantom
Inventar
#2 erstellt: 28. Apr 2015, 13:44
Das 205C ist ein Top-MM! Für besseren Klang müsstest du deutlich mehr hinlegen.

Als Nadel würde ich dir hier definitiv eine Jico SAS empfehlen. Hier das passende Modell: http://www.jico-styl...=10&products_id=1528
Scheint zwar etwas teuer, aber denke daran, dass die Nadel eine mindestens so grosse Auswirkung auf den Klang hat wie der Tonabnehmer, wenn nicht sogar eine noch grössere.
Klar, die Originalnadel (mit Boron-Nadelträger) wäre hier ev. sogar besser, aber die als NOS aufzutreiben ist mittlerweile ein Ding der Unmöglichkeit geworden. Die SAS ist aber auch über alle Zweifel erhaben.

Falls die dir zu teuer ist: von der Bauform her sind die Generatoren 205C, 206C und 207C identisch, die Nadeln folglich untereinander auswechselbar. Du könntest also auch eine 20 Euro-Nachbaunadel nehmen. Aber wirklich zufrieden wirst du damit nicht sein (besonders, da die Dinger starke Serienstreuungen haben).


Dann noch etwas: du hast die Low Output-Variante erhalten (erkennbar am "L"). Diese hat eine kleinere Ausgangsspannung als das Standard-Pendant; eventuell wird sie also etwas leiser sein an deiner Anlage. Es gab auch eine High Output-Variante ("H").


[Beitrag von MacPhantom am 28. Apr 2015, 13:45 bearbeitet]
Gonrgo420
Schaut ab und zu mal vorbei
#3 erstellt: 28. Apr 2015, 15:02
Vielen Dank erstmal! ja leider is der outut sehr leise, so dass der phnoverstärker TEC TC-754 voll aufgedreht ist und die Anlage auch. Ist den jico nachbau auch low output ?
.JC.
Inventar
#4 erstellt: 28. Apr 2015, 15:36
Hi,


Gonrgo420 (Beitrag #1) schrieb:

Hab mir nun mein Technica SL 1700 relativ günstig bei Ebay ersteigtern.
Dabei war ein National Panasonic EPC-205CIIL Tonabnehmer mit 205C-IIX Nadel.


Glückwunsch !
doppel Glückwunsch !

mit einer Jico SAS hast Du damit einen Toppklang,
oder Du legst das EPC 205 zur Seite für später u. nimmst einen TA preislich passend
zu deinem Phonopre.

Das AT 120 E ist ein guter Anfang, weil auch auf diesen Body viele Nadeln passen.
zB: http://stereoneedles.com/audio-technica.html
Gonrgo420
Schaut ab und zu mal vorbei
#5 erstellt: 28. Apr 2015, 16:50
is denn der phonopre zu weak für jico nachbau ?
preislich hab ich noch luft


[Beitrag von Gonrgo420 am 28. Apr 2015, 16:50 bearbeitet]
Tywin
Inventar
#6 erstellt: 28. Apr 2015, 17:49
Hallo,


Klar, die Originalnadel (mit Boron-Nadelträger) wäre hier ev. sogar besser, aber die als NOS aufzutreiben ist mittlerweile ein Ding der Unmöglichkeit geworden. Die SAS ist aber auch über alle Zweifel erhaben.


meine beiden Jico SAS Nadeln für mein EPC270 und mein EPC206 haben einen haarfeinen Bor-Nadelträger.


der outut sehr leise, so dass der phnoverstärker TEC TC-754 voll aufgedreht ist und die Anlage auch


Ist der PhonoPre i.O.? Was für eine Anlage (Verstärker/Boxen) wird verwendet? Hat der Verstärker der Anlage keinen PhonoPre?

VG Tywin


[Beitrag von Tywin am 28. Apr 2015, 17:57 bearbeitet]
akem
Inventar
#7 erstellt: 28. Apr 2015, 20:21

Gonrgo420 (Beitrag #3) schrieb:
Vielen Dank erstmal! ja leider is der outut sehr leise, so dass der phnoverstärker TEC TC-754 voll aufgedreht ist und die Anlage auch. Ist den jico nachbau auch low output ?


Der Nadeleinschub hat mit der Ausgangsspannung nicht viel zu tun. Für die Spannung ist der Generator im Tonabnehmergehäuse zuständig.

Vielleicht ist die Low-Output-Variante für den Betrieb an einer MC-Stufe gedacht? Wieviel Ausgangsspannung hat die denn?

Gruß
Andreas
MacPhantom
Inventar
#8 erstellt: 29. Apr 2015, 07:22
Hier die Ausgangsspannungen:
  • Low Output (EPC-205C-IIL): 2mV
  • Standard (EPC-205C-IIX): ? (wurde offenbar bei uns nicht verkauft)
  • High Output (EPC-205C-IIH): 7mV

Werte gelten für 5cm/s, 1kHz-Sinuston und Standardnadel.
Hörbert schreibt hier, dass die Ausgangsspannung signifikant durch die Nadel beeinflusst wird.
akem
Inventar
#9 erstellt: 29. Apr 2015, 12:14
Hmm, 2mV sind für eine MC-Stufe zu viel, das muß auch an einen MM-Eingang. Bliebe nur ein Phonopre mit einstellbarem Verstärkungsfaktor. Ansonsten bliebe halt nur, den Lautstärkeregler am Verstärker etwas höher aufzudrehen.
Das Lautstärkeniveau eines CD-Players wirst Du mit einem Phonozweig aber nie erreichen.
Aber wenn Du sagst, Du hättest "voll aufgedreht", dann müßtest Du trotz allem die maximale Ausgangsleistung des Verstärkers erreichen. Hast Du denn den Plattenspieler an dem TEC auch wirklich am Phonoeingang angeschlossen? Die anderen Eingänge sind nämlich ganz normale Hochpegeleingänge ohne die nötige Extra-Verstärkung...

Gruß
Andreas
titurel
Ist häufiger hier
#10 erstellt: 29. Apr 2015, 20:46
war Quatsch


[Beitrag von titurel am 29. Apr 2015, 20:49 bearbeitet]
Gonrgo420
Schaut ab und zu mal vorbei
#11 erstellt: 29. Apr 2015, 21:11
Der Phonpre is i.O. und alles richtig verkabelt. Anlage is ein jvc ca-nxf4b. nix besonderes und damals für Heimkino bedarf zugelegt. Hat keinen phonon eingang.

Neuer Verstärker und Boxen sind geplant aber zunächst aus kostengründen pausiert.

Was würdet ihr mir raten. Neuer TA oder lieber so bis neues anlage und dann neue nadel?

Was würdet ihr für nen TA empfehlen ? Preislich 80-100 öcken
titurel
Ist häufiger hier
#12 erstellt: 30. Apr 2015, 07:07
Ich habe einen Phonopre dieses Herstellers in die Anlage eines Freundes integriert. Er ist für den aufgerufenen Preis wirklich in Ordnung, absolut gesehen aber eben doch nur passabler Einstieg. Mit einem 2 mV System-Output hat er definitiv Schwierigkeiten. Die hat aber fast jeder MM-Pre, weil sie meistens einen Verstärkungsfaktor von 38-40 Db haben.
An dem von mir eingestellten Spieler hängt ein Ortofon MC 3 Turbo, das hat 3,3 mV Ausgangspannung und das geht schon nur so mäßig.
Der Pre müßte also über 40 Db Verstärkung für MM bieten und da gibt es nicht so viele auf dem Markt, die bezahlbar sind, fürchte ich, da das im Grunde selten gefragt ist. Ich weiß gar nicht, ob es über haupt noch viele Systeme mit einer derartig dimensionierten Ausgangspannung gibt?

Ich würde es mit einem Nagaoka 110 probieren und im stillen Kämmerchen überlegen, ob ich irgendwann mal einen Pre anschaffe, der mit dem schönen EPC zurechtkommt.


[Beitrag von titurel am 30. Apr 2015, 07:08 bearbeitet]
akem
Inventar
#13 erstellt: 30. Apr 2015, 11:40

Gonrgo420 (Beitrag #11) schrieb:

Was würdet ihr für nen TA empfehlen ? Preislich 80-100 öcken


Für das Geld bekommst Du keinen TA, der dem Technics auch nur annähernd das Wasser reichen kann.

Gruß
Andreas
Marsilio
Inventar
#14 erstellt: 30. Apr 2015, 12:20
Hallo Gorgator

Ist halt die Frage was du wirklich willst.

Entweder den vorhandenen (exzellenten!!) Tonabnehmer mit einer (ebenfalls sehr guten!) SAS-Nadel von Jico wiedererleben und gezielt einen passenden Preamp suchen - das kostet halt schon eine Kleinigkeit, klanglich bist du dann dafür wirklich weit oben dabei.

Oder in England für rund 110.- ein neuer Sumiko Pearl-Tonabnehmer kaufen - fürs gelegentliche Plattenhören und für Nicht-Hardcore-Vinylisten ist diese Lösung meines Erachtens absolut valabel und auch weitaus preiswerter - das EPC-205CIIL kannst du sicher problemlos veräussern und damit einem Freak eine Freude machen.

LG
Manuel


[Beitrag von Marsilio am 30. Apr 2015, 12:21 bearbeitet]
Albus
Inventar
#15 erstellt: 30. Apr 2015, 13:48
Tag,

halten zu Gnaden - die niedrige Ausgangsspannung (2 mV bei Standardschnelle von 5 cm/s) sollte vergleichsweise kein Problem sein, wird hier im Forum doch unentwegt ein Denon DL-110 mit noch geringerer Ausgangsspannung von 1,7 mV/5 cm/s annähernd jedermann vorgelegt. Beiseite damit. - Also, man sehe sich die BDAs an...

Die TEC TC 754 kommt mit einer Empfindlichkeit von 3 mV/47k bei Gain (Verstärkungsfaktor) von 38 dB, 83-fach. Schwierigkeiten im Betrieb an einem nachfolgenden unempfindlichen Verstärker können durchaus entstehen, etwa wie einem NAD C 372, der unüblich hohe 350 mV für Hochpegel fordert. Ist etwas Derartiges auch hier der Fall?
Zusatz: Ja, es liegt auch am JVC CA-NXF4B, die Eingangsempfindlichkeit fordert abweichend sehr hohe 500 mV (an 47 Kiloohm) als Eingangsspannung am Audioeingang; typisch sind dagegen 150-200 mV. Und somit kommt man mit einem Tonabnehmer mit deutlich niedriger Ausgangsspannung von 2 mV/5cm/s an einem TEC TC 754 hier unmöglich ans Ziel einer gewohnten Wiedergabe.

Ansonsten gibt es immer noch diverse Phono-Pres mit anpassbarem Gain für MM-Tonabnehmer von ... bis zu 42 dB (120x), 43 dB (150x), 45 dB (166x), 46 dB (200x), etc. Dabei sind Produkte der Hersteller Projekt (bspw. Phono Box S), Clearaudio (Nanophono), Creek (OBH 15 II), usw., etwa der ART DJ Pre II mit gleitender Einstellmöglichkeit von 25-45 dB.

Freundlich
Albus


[Beitrag von Albus am 30. Apr 2015, 17:59 bearbeitet]
lini
Inventar
#16 erstellt: 01. Mai 2015, 02:52
gorgator: Den Hagerman Bugle 2 gäb's fertig assembliert auch in einer Version mit Verstärkungsfaktor 50 dB/ca. 316fach - Kostenpunkt knapp US$ 190 (plus Versand und Zoll/Einfuhr-USt). Der käme dann bei 2 mV (@ 5 cm/s) auf rund 632 mV, was somit auch für "High-Output"-Systeme mit recht geringer Ausgangsspannung (dazu gehören neben "Ausnahme"-MM-Systemen wie dem EPC205CIIL oder Audio Technicas AT22/23/24/25 bzw. Signets TK9/10 auch diverse CD4-Quadro-optimierte MMs und MIs (typischerweise ebenfalls mit reduzierter Generator-Induktivität, wenn auch nicht ganz so weit wie bei den genannten Ausnahme MMs) und diverse High-Output-MCs wie z.B. das Denon DL110 und DL160...) reicht, um selbst recht unempfindliche Line-Eingänge noch voll aussteuern zu können.

Ich würde also auch zur hochwertigen Jico-SAS-Nadel nebst einigermaßen hochwertiger Phono-Vorstufe mit passender Verstärkung raten, denn es wäre m.E. blöd, es nicht auszunutzen, dass Du da mit dem 205CIIL ein echtes Schmankerl zur Verfügung hast - es sei denn, Du könntest Dir das beim besten Willen nicht leisten. Zumal freilich die Gefahr besteht, dass dann auch bezüglich anderer Bestandteile Deiner Anlage Upgrade-Wünsche aufkommen...

Grüße aus München (heute offenbar regnerisch... *seufz*)!

Manfred / lini
.JC.
Inventar
#17 erstellt: 01. Mai 2015, 05:26
Moin,

das ist ja was ich oben erwähnt hatte.
Für den Anfang vielleicht eher ein günstiges Einsteigersystem u.
das EPC 205 zur Seite legen für später.
Gonrgo420
Schaut ab und zu mal vorbei
#18 erstellt: 02. Mai 2015, 14:19
Zunächst einmal vielen dank für eure zahlreichen tipps. Ich hab mich nun entschlossen es mir die neue Nadel zu bestellen und dann nexten monat eine neue boxen und einen Verstärker zuzulegen. Haltet ihr einen vernünftigen Verstärker für ausreichrnd oder benötige ich zwingend einen phonopre?
Tywin
Inventar
#19 erstellt: 02. Mai 2015, 14:31
Hallo,

ich bin mit dem Ergebnis sehr zufrieden, welches mit meinen internen Phono-Pre möglich ist. Ich sehe bislang keinen Anlass ein externes Gerät zu verwenden, obwohl ich einige dieser Geräte im Bestand habe.

VG Tywin
titurel
Ist häufiger hier
#20 erstellt: 02. Mai 2015, 17:59
Hallo,

mit einem integrierten Phonoeingang wirst Du letzten Endes das gleiche Problem haben, weil er vermutlich nicht viel besser ist als Dein jetziger externer. Auch der wird nur so 38-40 Db Verstärkungsfaktor haben.

Ich würde auf jeden Fall zu etwas Externem raten, wenn Du ein gutes Ergebnis wünschst. Und ich würde immer zu einem möglichst variablen Gerät raten, an dem Du Gain, Kapazität und Widerstand für MM bzw. MC in den gängigsten Werten einstellen kannst.

Gruß


[Beitrag von titurel am 02. Mai 2015, 18:01 bearbeitet]
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