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Beitrag
Stro666
Neuling
#1 erstellt: 31. Mai 2015, 11:31
Hallo zusammen,

hab mir die letzten Tage mal ein paar Themen diesbezüglichdurchgelesen, leider habe ich überhaupt keine Ahnung von Plattenspielern, Tonabnehmern und Nadeln.

Mein Bruder kauft sich seit 3-4 jahren schon einen großteil seiner musik auf platten hat aber keinen eigenen Plattenspieler, daher möchte ich ihm einen kaufen.
Er würde auch einen großen Vorteil davon haben seine Platten digitalisieren zu können, also von einem USB anschluss aber da diese Geräte ihr Geld nicht wert sein sollen, würde ich ihm lieber einen anständigen kaufen, zur not sollte man die Platten auch anders digitalisieren können oder?

Also, ich bräuchte soweit ich das mitbekommen habe, einen Plattenspieler, einen Vorverstärker und einen Verstärker (oder besser in einem) damit er gleich loslegen kann, eine Anlage wäre vorhanden und kann er sich im Laufe der Zeit ja auch selbst kaufen.

http://www.ebay.at/s...armrs=1&_ipg=&_from=
Ich bin auf diese Seite gestossen die sehr intressant wirkt, da derjenige generalüberholte Geräte mit 12 Monaten Gewährleistung anbietet, jetzt ist die Frage sind diese ihr Geld wert und welche wäre der richtige. Auserdem wäre wichtig das ich neue Tonabnehmer und Nadeln für dieses Gerät bekomme bzw. in den nächsten Jahre auch noch kaufen kann.
Genauso wie die möglichkeit bessere Tonabnehmer/Nadeln für das Gerät kaufen zukönnen um mehr rauszuholen.

bezüglich Verstärkern habe ich überhaupt keine Ahnung.

Die Preisklassen die ich mir vorstelle, liegt so bis 400 euro (vlt. auch ein wenig mehr), für alles
zusammen.

Momentan tendiere ich zum Dual 601

Mfg
Stro


[Beitrag von Stro666 am 31. Mai 2015, 11:58 bearbeitet]
akem
Inventar
#2 erstellt: 31. Mai 2015, 12:58
Ich würde eher zu dem hier neigen:
http://www.ebay.at/i...&hash=item1a008c3193
Der hat keinen verschleißträchtigen Riemen sondern einen Reibradantrieb. Der Tonabnehmer scheint von Ortofon zu sein, da sind die Chancen auf eine neue Originalnadel auch noch halbwegs realistisch (ohne es jetzt überprüft zu haben...).
Billiger ist er auch noch und ohne den 601 zu kennen würde ich mal behaupten, daß der 1228 bestimmt nicht schlechter sein wird. Wenn der wirklich gut überholt ist, sollte der die nächsten 2-3 Jahrzehnte ohne zu Murren laufen. Als Tonabnehmer kommen im Prinzip alle Halbzoll-MM-Systeme in Frage. Für MCs ist der Arm zu leicht. Außerdem passen einige Tonabnehmer, die für Dual gefertigt wurden und die das "Click-In System haben". Prinzipiell keine schlechte Idee, da die geometrische Justage entfällt. Andererseits sind die entsprechenden Systems schon ziemlich alt und die geometrische Justage auf dem Dual-Headshell alles andere als kompliziert (da gibt es nämlich einen Trick... ).

Gruß
Andreas
jma
Stammgast
#3 erstellt: 31. Mai 2015, 13:14
Hallo Stro,

um Vinyl zu digitalisieren, brauchst Du in der Tat keinen USB Plattenspieler (die in der Refgel klangtechnisch zudem noch minderwertig sind).

Neben einem "normalen" (also ohne USB) Plattenspieler benötigst du einen Verstärker (kann auch ein vorhandener AVR Receiver sein).
Sofern der Verstärker keinen Phonoeingang hat, benötigst Du noch einen Phonovorverstärker (ab ca 30 Euro bis unendlich...).

Das Digitalisieren selbst kann über ein digitales Aufnahmegerät (ab ca 80 Euro) erfolgen oder über die Soundkarte eines Computers (entweder die eingebaute oder eine exteren Soundkate).

Zum Schluss benötigst Du zum Bearbeiten deiner Aufnahmen noch eine entsprechende Software. Hier bietet sich z.B. die Freeware Audacity an.

Bedenke aber, dass das Digitalisieren ein relativ langwieriger Prozess ist: Die Aufnahme der Platten läuft - natürlich - in 1-facher Geschwindigkeit (Du musst beide Seiten einmal abspielen), das Bearbeiten der Aufnahme mit der Software kommt noch hinzu. Ich benötige dafür selbst nach ca 200 digitalisierten LPs rund 10 Minuten pro Platte, andere - mit höheren Ansprüchen - verbringen Tage mit dem Bearbeiten einer einzigen Platte.

Sofern Du bei neu gekauften Vinylplatten einen Downloadcode mitgekauft hast oder Du die Schallplatte auch als CD vorliegen hast, macht das Digitalisieren in der Regel wenig Sinn.

Anleitungen zum Digitalisieren findest Du im Forum z. B. HIER und HIER

Ich wünsche Dir viel Spaß beim Digitalisieren.

Jens
Smoke_Screen
Stammgast
#4 erstellt: 31. Mai 2015, 17:06
Hier ein Dual CS-601 mit Shure M95
aus der deutschen Bucht. Allerdings nur noch kurze Zeit.
Zur Not täte es auch noch ein Dual CS-621 + Ortofon M20E
Auch gut Pioneer PL-510A. Ein echtes Vintage Schätzchen aus den guten Jahren von Pioneer.
Natürlich kann man auch auf Jüngeres zurückgreifen,z.B. Technics SL-QX300.
Oder als recht preiswerte Alternative der Technics SL-Q2
Stro666
Neuling
#5 erstellt: 31. Mai 2015, 17:18
Ok, Danke schonmal für die Antworten

@andreas

Werd ich mir mal ansehen, das letzte Wort hat eh mein Bruder, er muss ihn ja auch gefallen. Welchen Trick wenn ich Fragen darf?

@Jens
Schön zu lesen das das Digitalisieren nicht das Problem werden sollte, vorallem da es Soundkarten relativ billig zu kaufen gibt.
und Danke für die hilfreichen Links

@Smoke Screen
Die sehen alle sehr interressant aus, ich mache mir nur Sorgen bezüglich Haltbarkeit(bin kein Bastler, jedenfalls momentan noch nicht) und dem Versand. Da ich in Österreich wohne und schön öfters von kaputten Drehern nach dem Versand gelesen habe würde ich gerne sichergehen das derjenige acht darauf legt das sie gut genug verpackt sind. Aufjedenfall Danke für die links seh sie mir gerade an


Wie sieht es mit dem Vor- und Verstärker aus? was wäre das beste für den Anfang? ein Vorverstärker und extra Verstärker oder gleich beides in einem Gerät? Welche Preisklasse?

Grüße Stro


[Beitrag von Stro666 am 31. Mai 2015, 17:22 bearbeitet]
akem
Inventar
#9 erstellt: 01. Jun 2015, 10:55

Stro666 (Beitrag #5) schrieb:

@andreas

Werd ich mir mal ansehen, das letzte Wort hat eh mein Bruder, er muss ihn ja auch gefallen. Welchen Trick wenn ich Fragen darf?


An der Seite der Dual-Systemträger ist seitlich eine Linie. An der muß man sich orientieren: wenn das System parallel zu den Seitenkanten sitzt und die Nadel dabei auf Höhe dieser Linie ist, dann paßt es. Leider weist Dual nur in wenigen seiner Bedienungsanleitungen darauf hin.

Gruß
Andreas
evilknievel
Inventar
#10 erstellt: 01. Jun 2015, 11:11
Vom gelinkten 621 mit M20 würde ich die Finger lassen.
Der Preis wäre für ein überholtes Gerät mit neuer M20 Nadel vertretbar. Das ist aber scheinbar nicht der Fall.
Daß das Runterhängen des Schwabbelgewichts mit einem weichen Gummi begründet wird, zeugt von Unkenntnis.
Der optische Zustand ist allerdings gut, auch wenn ich nicht weiß was das schwarze Tape vorne rechts auf der Haube soll. Kaschiert es einen Riß?
Die Cinchstecker sind nicht original, sprich nachgerüstet und von einfachster Qualität.

Ich betreibe selber einen Dual 621 mit M 20. Das ist eine sehr gute Kombi, vorrausgesetzt das Schwabbelgewicht arbeitet einwandfrei. Wenn es runterhängt, tut es das nicht. Ursprünglich gehörte auf den Dreher ein DMS 242 System.

Gruß Evil
Stro666
Neuling
#11 erstellt: 01. Jun 2015, 11:54
Ok, Danke für die ganzen Tipps und Informationen.

Werde entweder den 1228 oder 601 nehmen, bzw. überlasse ich meinen Bruder die wahl.

Was vorverstärker und verstärker angeht, was würdet ihr mir da empfehlen? Was ist relativ Preiswert und hat ne angemessene qualität?
Hab leider überhaupt keine Ahung von diesen Dingen.


[Beitrag von Stro666 am 01. Jun 2015, 11:54 bearbeitet]
jma
Stammgast
#12 erstellt: 01. Jun 2015, 12:32
Hallo Stro,

zumindest bis in die 90er Jahre hinein hatten eigentlich alle Stereo-Verstärker und -Receiver einen eingebauten Phonovorverstärker und verfügten über einen entsprechenden Phonoieingang. für MM Tonabnehmersystem (praktrisch alle "Einsteigertonabnehmer" sind MM (=Moving Magnet) Systeme.
Wenn der Stereoverstärker über keinen eigenen Phonovorverstärker verfügt, ist das kein Beinbruch: Ihr benötigt dann einen externen Phonovorverstärker.

Eine Möglichkeit für Euch hinsichtlich des Verstärkers wäre der Kauf eines "Klassikers" aus den 70er-80er Jahren.

Hier im Forum wird z.B. gerade ein Technics SA 400 Receiver angeboten, der einen eingebauten Phonoveorverstärker hat.



Grüße
Jens
The_Great_X
Gesperrt
#13 erstellt: 01. Jun 2015, 14:28
Bei einen Einsteiger hat noch keiner übers Thema Anfängerfehler geredet!?!?!?!
Die müssen ja mal angesprochen werden um sie zu vermeiden!
möchte da evtl. jemand helfen einen unwissenden Neuling vor Schaden und Ärger zu bewahren???

meißt dauert es ja einige Zeit bis die negativen und schmerzlichen Erfahrungen der Wirklichkeit
dem Anfänger den naiven Grieß/Sand aus den Auge gewaschen hat.

zum Beispiel im Moment beim Thema PhonoPreamp bzw RIAA Entzerrerstufe
wäre mein Tip eben nicht zu einem Vollverstärker mit Phono Eingang zu greifen
sondern einen separaten zu verwenden.

MM Eingänge von All In Einsteiger One Wunderkisten AMPs sind per se Schei'**
und beim Wechsel zu einem Hochwertigen Tonabnehmer (evtl. sogar MC) kommt dann immer Ernüchterung auf
wenn man nicht das Hört was man bezahlt hat.

auch ist das so ne Sache mit der Idee: Ich besorg mir irgendeinen Dreher mit irgendeinem Pickup
und irgeneinem Amp........und schmeiße dann irgendeine schwarze Platte drauf......
.......das Ganze sollte schon bissl zueinander passen!
ein sehr Schwerer Arm zB schließt den Benutzer in aller REGEL von der Benutzung höherwertiger Tonabnehmer von vornherein aus!
Stichwort: Auflagegewicht

USW USW USW

ich würde zB eher zu einem Dual 701 raten
und wenn es ein Dual sein soll...........OK
dann sollte man aber nicht versuchen einen SME oder T4P Tonabnehmer verwenden zu wollen

UND UND UND
DUAL 1228
ist zB ein Pitchregler unbedingt gewünscht so würde ich von Dual abraten und sofort zu einem Technics Direktantriebler raten

ANFANGS IST EBENFALLS WICHTIG

was für Musik wird damit/soll damit gehört werden??
ein M95G klingt bei sehr Modernen Pressungen oft schlecht,
und von einem AT-91 Tonabnehmer kann man auch keine Wunder erwarten wenn ich damit Santana oder schöne originale RCA hören möchte,
ein M77 und ACDC/Scorpions ist imho auch keine gute Paarung,

auch das Aufzeichnen ist ne Sache die man vorher überlegen sollte; welche Rahmenbedingungen es gibt.
Desktop oder Notebook?
Gerade DUAL Dreher mit billigen Pre-Amps mit Steckernetzteil direkt an Laptops geklemmt brummt unter Garantie.

Es treten dann immer Leute an mich herann ob ich nicht die MP3 Aufnahmen ihrer alten LPs ein bisschen bearbeiten könnte, weil das Ergebniss einfach grauenhaft ist!
Und die meissten haben NICHT einen USB Plattenspieler mit VinylRipper benuzt, sondern sich von 20 verschiedenen Verkäufern bequatschen lassen, und haben gemeint zu wissen was sie tun.

ALSO:
Möchte wer Kompetentes mir bei der Aufklärungsarbeit helfen?
alleine stemme ich das nicht!

MfG TGX
Marsilio
Inventar
#14 erstellt: 01. Jun 2015, 15:43
Hallo miteinander

Ganz am Anfang heisst es doch "eine Anlage ist vorhanden". Was genau für eine Anlage ist das bzw. was ist da für ein Verstärker dabei? Das würde uns in der Beratung schon einen guten Schritt weiterbringen. Je nachdem was hier vorhanden ist erübrigt sich die Diskussion über allfälligen Vollverstärker. Gegen einen guten Vollverstärker gibt es meiner Meinung nach übrigens nichts zu sagen. Mein Denon PMA1500 beispielsweise macht auch mit einem teureren Tonabnehmersystem eine gute Figur.

Zu den Plattenspielern: Dual-Reibradler sind hervorragende Plattenspieler. Dennoch würde ich für einen absoluten Einsteiger doch auch eher zu einem unkomplizierten Direkttriebler raten. Konkret: Technics SL-Q2, Q3, Q33, SL-1600, SL-1700; Dual 604, 704; Saba PSP250, PSP350; Hitachi PS38, PS48. Ist natürlich auch eine Frage des Budgets.

Zudem gilt es die Versandproblematik zu beachten: Privatverkäufer und Ebayer wissen oft nicht, wie man ein solches Präzisionsinstrument richtig verpackt, ergo besteht ein gewisses Risiko, dass der Empfänger nurmehr Schrott erhält. Forumianer hier und professionelle Verkäufer wissen in der Regel genau, wie man das machen muss. Alternative: Ein Gerät kaufen, das man selber vor Ort abholen kann.

LG
Manuel
burningtiger
Stammgast
#15 erstellt: 01. Jun 2015, 16:37

Marsilio (Beitrag #14) schrieb:
… Gegen einen guten Vollverstärker gibt es meiner Meinung nach übrigens nichts zu sagen…
… würde ich für einen absoluten Einsteiger doch auch eher zu einem unkomplizierten Direkttriebler raten ...
… Ein Gerät kaufen, das man selber vor Ort abholen kann ...

Alle Aussagen lösen bei mir heftiges zustimmendes Nicken aus!
Alle meine Plattenspieler haben höher wertige Systeme und laufen an verschiedenen 90er-Jahre-Sonys zur allervollsten Zufriedenheit.
Ein gut erhaltener Direkttriebler ist vom Handling her einfacher, auch von der Aufstellung. Die Empfehlungen von Marsilio würde ich bis auf die Duals auch unterschreiben.
Und einen Plattenspieler sollte man, wenn es nur irgend geht, selber abholen, ist man immer auf der sichereren Seite.


[Beitrag von burningtiger am 01. Jun 2015, 16:41 bearbeitet]
Marsilio
Inventar
#16 erstellt: 01. Jun 2015, 17:05
Die beiden von mir genannten Dual-Dreher sind meines Erachtens ebenfalls einsteigerfreundlich: 604 und 704 sind "nur" Halbautomaten, also gibt es hier das Dual-berüchtigte Problem der defekten Steuerpimpel nicht. Zudem haben diese beiden Modelle keinen ULM- sondern den normalen Tonarm, an dem sich grundsätzlich jedes beliebige 1/2-Tonabnehmersystem anbringen lässt. Und die Dual-Systemträger (die TK's) kann man einfach an- und abnehmen, die Systemmontage ist an diesen Modellen daher recht einfach. Einzig bei der Systemwahl müsste man darauf achten, dass man es hier mit einem leichteren Tonarm zu tun hat. 621, 721 und v.a. 731 etc. würde ich einem Anfänger hingegen nicht empfehlen.

LG
Manuel
The_Great_X
Gesperrt
#17 erstellt: 01. Jun 2015, 17:08
ein Denon PMA1500 ist auch mit nichten eine Eierlegendewollmilchsau Gurke für Einsteiger ala Dynavox und /oder Verwandschaft.
Da ich aber Audio als "mein Zuhause" (Revier)ansehe, und als Elektronik Ing. arbeite,
bin ich bereits bei getrennter Vor und Endstufe (Mono BTL versteht sich) angelangt und habe diverse Phono Preamps passend zum MM/MC Tonabnehmer, Aufholverstärker für unterschiedliche Quellen, Studioequipment etc etc etc und baue mir gerade versuchsweise den hier:
krell_phono

ist natürlich absolut richtig was du sagst!
und ich bin sicherlich nicht der allgemeine Normalfall!

dem TE sollte aber klar sein das man sich um einen Oldtimer kümmern muss, und da ist der eine einfach pflegebedürftiger als ein anderer.
Hier wurde ja von beginn an von alten Schätzchen geredet, Vollautomat - Wechsler oder Handbetrieb war nie ein Thema - Haube???- Samtauflage???- DJ-ing???? Aussehen/Optik/Design????
Und ein wenig selbstständige handwerkliche Fähigkeiten sind eben ein MUSS um der alten Dame auch mal über die Straße helfen zu können wenn der Tonarm mal strauchelt.
Und mal zum Vergleich:
als Besitzer eines Automobilen Oldtimers sollte man Rad und Ölwechsel beherschen um das gute Stück nicht für jedes Kinkerlitzchen in die Werkstatt schieben zu müssen, um dort das Portemonnaie zu entleeren.
macht auf Dauer keinen Spaß!!!!

außerdem wird in JEDEM, dem das mit HIFI Gedönse zusagt, mit der Zeit der Anspruch wachsen, und der Wunsch nach mehr reifen, sodas man sich Gerätetechnisch gerne Verbessern möchte,
und da nutzt es dann absolut nichts einen 300€ Tonabnehmer an einen 20€ Preamp zu klemmen und mit einem Dynavox über ein Pärchen Versandhaus Party Lautsprecher zu hören.
Ein Mindestmaß und die modulare Erweiterbarkeit sollte schon sinnvoll möglich sein!!!

Besichtigung vor Abholung/Mitnahme : das ist ideal - richtig


Also, ich bräuchte soweit ich das mitbekommen habe, einen Plattenspieler, einen Vorverstärker und einen Verstärker (oder besser in einem) damit er gleich loslegen kann, eine Anlage wäre vorhanden und kann er sich im Laufe der Zeit ja auch selbst kaufen.


.....ist in der Tat etwas konfus......"Anlage"??? Lautsprecher???

MfG TGX
evilknievel
Inventar
#18 erstellt: 01. Jun 2015, 18:00
Hallo,

bei Analogrevival kann man auch mal schauen.

http://www.analogrevival.de/plattenspieler/0-200/

Der Wega 350 und der Sharp 1500 sind unkomplizierte Dreher.

Ich hätte einen Toshiba SR-F440 mit Direktantrieb und Vollautomatik für einen schmalen Taler. Das ist ein solider Einstiegsdreher. Bei Interesse PN an mich.
so sieht das Modell aus, ist aber nicht meiner...
http://top-vintage-a...toshiba-sr-f440.html

Gruß Evil
schmidt09
Hat sich gelöscht
#19 erstellt: 01. Jun 2015, 18:19
Was sagt der bruder den?
jma
Stammgast
#20 erstellt: 01. Jun 2015, 20:10

The_Great_X (Beitrag #17) schrieb:

Da ich aber Audio als "mein Zuhause" (Revier)ansehe, und als Elektronik Ing. arbeite,
bin ich bereits bei getrennter Vor und Endstufe (Mono BTL versteht sich) angelangt und habe diverse Phono Preamps passend zum MM/MC Tonabnehmer, Aufholverstärker für unterschiedliche Quellen, Studioequipment etc etc etc und baue mir gerade versuchsweise den hier:
krell_phono


Könnte es sein, dass Dein beruflicher Werdegang und dein beeindruckender Fuhrpark an Tonabnehmern und Phono Vorverstärkern hier ein klein wenig "OFF TOPIC" sind
Stro666
Neuling
#21 erstellt: 01. Jun 2015, 20:16
Wow, also..

Die Anlage die vorhanden ist, ist die meines Vater, da mein Bruder zurzeit noch bei meinen Eltern lebt denke ich das er diese benutzen wird können, auserdem wird er sich dann wohl in nächster Zeit auch selbst eine dementsprechende Anlage kaufen.

Von den Lautsprechern habe ich überhaupt keine Ahnung, werden vermutlich bei der Samsung Anlage direkt dabei gewesen sein
An der Anlage hängt zurzeit ein Samsung Plattenspieler, die Anlage selbst ist auch von Samsung, beides schon locker 25 jahre alt. welche es genau ist kann ich leider momentan nicht sagen da ich dazu erst zu meinen eltern fahren müsste, die anlage selbst hat glaub ich einen phono eingang, was ich jetzt aber auch nicht schwören kann.
Wie gesagt, das restliche Equipment wird er sich wohl im Laufe der nächsten Jahre selbst zusammenstellen/kaufen.

Wegen Reperaturen und technischen Verständnis denke ich das sollte machbar sein, auserdem will ich ja wie ich geschrieben habe einen generalüberholten mit 12 Monaten gewährleistung kaufen, also nehme ich an, das das Gerät einige Zeit ohne Probleme laufen sollte.

Musiktechnisch will er wahrscheinlich sehr viel verschiedenes damit hören: Rock 60/70/80/heutigen, Metal(alten und neuen), electronic(Kraftwerk etc.) wie auch klassische Musik.

Was das Aufnehmen angeht, wird dies mit einem Desktop Gerät(win7) geschehen mit entsprechender Soundkarte.

Ich weiß nicht ob ihr die E-bay Seite die ich verlinkt habe besucht habt aber ich denke das der Anbieter schon einigermaßen weiß wie er es verpacken und versenden muss damit ich nicht nur schrott bekomme, auserdem lebe ich in Österreich, ich sehe mich zwar auch hier in den Stellenanzeigen etc. um, jedoch erwarte ich nicht etwas für ihn zu finden und schon gar nicht etwas generüberholtes.

Der Vorteil eines der Geräte zu kaufen die der verlinkte Händler anbietet, liegt logischerweise darin das die Geräte generalüberholt mit Gewährleistung haben. Was meiner Meinung nach, schon sehr hilfreich ist als Neuling. leider bietet er in erster Linie nur DUAL Dreher an.


@ The Great X
Wieso würdest du wenn es um ein Gerät mit Pitchregler geht eher zu technics raten? auserdem denke ich das der Pitchregler nicht grundlegend notwendiges wäre.
auserdem bin ich auch der Meinung das das ganze ein wenig zueinander passen sollte, daher Frage ich auch extra nach was eurer Meinung nach gut zusammenpassen würde.


Ich denke ein Vollautomat oder zumindest Halbautomat wäre am besten, da er ja seine Platten gerne durchhören möchte

Haube/Samtauflage und DJing sind glaub ich überhaupt kein Thema, da er seinen Dreher nur für den Heimgebrauch brauchen wird.
Optik/Aussehen ist auch eher relativ

@schmidt
Inwiefern?
Werde ihn morgen mal anrufen und fragen ob interresse besteht.

Er ist halt auch noch blutiger Anfänger was dieses Thema betrifft..

Grüße
akem
Inventar
#22 erstellt: 01. Jun 2015, 20:36

The_Great_X (Beitrag #13) schrieb:

ein sehr Schwerer Arm zB schließt den Benutzer in aller REGEL von der Benutzung höherwertiger Tonabnehmer von vornherein aus!
Stichwort: Auflagegewicht


Hä?? Was hat die effektive Masse des Arms mit der Auflagekraft zu tun? Und richtig gute Systeme (also MCs) profitieren von einem eher etwas schwereren Arm. So zumindest meine Erfahrung. Klar, mit Sara K. hört man den Unterschied nicht, mit Slayer schon...

Gruß
Andreas
evilknievel
Inventar
#23 erstellt: 01. Jun 2015, 21:36
Hallo,

zu der gelinkten Seite GS Audio. Ja der macht überwiegend in Dual und weil er seine Geräte mit 12 Monaten Garantie anbietet, wird er sicherlich wissen was er da tut.
Sind die Geräte preiswert? Jein, denn ein Gerät ist immer den Preis wert, den man bereit ist zu zahlen.

Jeder der sich seinen Dual selber in Stand setzt, wird die Preise als viel zu hoch ansehen. Gründe sind, die nicht zu verrechnende Arbeitszeit, da Hobby und die niedrigen Ersatzteilkosten.
Du kannst dir einen gebrauchten 601 für unter 60 Euro aus der Bucht fischen und in die Reparatur und Wartungsmaterie einlesen. Dann mußt du die notwendigen Materialien besorgen, eine Lötstation haben und in vielen Try&Error Versuchen, das Ding zum laufen bringen. Gerade der 601 ist kein einfacher Geselle. Die reine Arbeitszeit, die sich über mehrere Tage erstreckt, wird so um die 10-20 Stunden betragen.

Jemand der das schon oft gemacht hat, wartet so ein Ding in 3-4 Stunden (grob geschätzt), weil er vorbereitet ist, alle Teile vor Ort hat und strukturiert arbeiten kann. Da werden dann alle möglichen Störstellen in einem Rutsch abgearbeitet (sollte man meinen). Stundenlanges Haube polieren kommt extra.

Somit stellt sich die Frage ob und wieviel du bereit bist jemanden für etwas zu bezahlen, was du mit handwerklichem Geschick selber hinbekommst, dafür aber ein tip top Gerät hingestellt bekommst?
Ein mit know how überholtes Gerät wird dich in den nächsten 10-20 Jahren nicht im Stich lassen.
In Zeiten, wo man bereit ist alle 4 Jahre für mehrere 100 Euro einen neuen PC oder Smartphone anzuschaffen, ist der Preis für so ein langlebiges Gerät außerordentlich günstig.

Gruß Evil
Hörbert
Moderator
#24 erstellt: 02. Jun 2015, 06:38
Hallo!


......ein sehr Schwerer Arm zB schließt den Benutzer in aller REGEL von der Benutzung höherwertiger Tonabnehmer von vornherein aus!
Stichwort: Auflagegewicht.........


Als " Elektronik Ing" sollte man zum einen das Rechnen gelernt haben (Man bringe nur einmal die eff.bewegte Masse eines Koshin GST-801 in Bezug zu-sagen wir einmal einem der bekannten Lyra-Systeme-) und sollte zum anderem nicht die eff.bewegte Masse auf die sich in aller Regel die Tonarmbezeichnungen "leicht". mittelschwerk" und "schwer" bezieht mit dem Auflagegewicht gleichsetzen da es sich hier um zwei unterschiedliche Sachen handelt die nicht in Bezug zueinander zu setzen sind.

Auch hier:


.......zum Beispiel im Moment beim Thema PhonoPreamp bzw RIAA Entzerrerstufe
wäre mein Tip eben nicht zu einem Vollverstärker mit Phono Eingang zu greifen
sondern einen separaten zu verwenden........


Sehe ich doch für einen der sich als:


........Da ich aber Audio als "mein Zuhause" (Revier)ansehe, und als Elektronik Ing. arbeite........


Outet eine recht seltsame Ansicht vertreten, es dürfte für jeden "vom Fach" klar sein daß es ca. 200 gleichwertige Schaltungsvarianten für Phono-Entzerrer gibt von denen keine einen größeren Vorteil gegenüber den anderen 199 Varianten hat, -wäre das anders hätte die Konkurrenz der Hersteller längst dafür gesorgt daß es nur noch eine gibt-.

Die Werte einer solchen Schalltung werden im wesentlichen bei MM durch die eingangsseitige Grundkapazität und die Abschlußwerte des Phonoeinganges bestimmt, ansonsten gibt es noch leichte Unterschied im Rauschverhalten und bei den Verstärkungsfaktoren aber diese sind so klein daß es kaum der Erwähnung lohnt, die RIAA-Kurve wird von praktisch allen Geräten ausreichend nachgebildet so daß auch hier kein Grund besteht sich Gedanken zu machen.

Somit ist die Meinung daß eiun externer Entzerrer einem integrierten zwangsläufig überlegen sei nicht weiter als eben das -eine bloße Meinung-,technisch belegbare Fakten hingegen gibt es für diuese Ansicht nicht.

MFG Günther
schmidt09
Hat sich gelöscht
#25 erstellt: 02. Jun 2015, 07:32
Einfach eine alte Onkyo P3890 anschaffen da sitze 2 brauchbare Verstärker drin. "Wärmer" wie zum die Phonobox von Pro Jekt.
Übrings der KD hat einen 18g Arm an dem auch ein SPU geht. Ich hatte aber nur Kleingeld für ein Valencia.
Gestern war es Zeit das der SL 120 geht der Neue Besitzer hatte zur Probe ein Ortofon Quintet 400E zurück geschick da es ihm so gar nicht gefiel. Er hätte fast das MC300 von Technics mitgenommen von dem man hier so einigen quatsch lesen kann. Nun muss der arme Mann erstmal seine Frau wegen dem SL besämftigen.
Stro666
Neuling
#26 erstellt: 02. Jun 2015, 11:51
@Evil

ja die von gs audio angebotenen Preise währe ich durchaus bereit zu bezahlen, da es sich ja wie bereits gesagt um ein geschenk handelt und ich nicht 1-2 Monaten daran herumarbeiten möchte sondern ihn einfach eine unkomplizierte Freude damit machen möchte.

Die Frage ist halt nur, welcher währe am Preiswertesten und am besten, für jemanden der eine starke Leidenschaft zu vinyl hat.
Vorallem als erster Dreher den er jemals besitzen wird.

Natürlich möchte ich das er lange etwas davon hat und bei bedarf auch tonabnehmer wie nadel austauschen kann um mehr aus dem Dreher rauszuholen.

diesbezüglich bin ich mir eben unsicher da ich nicht weiß, bei welchen Dreher er später noch die möglichkeit hat ihm "aufzurüsten" und welcher diesbezüglich die besten möglichkeiten bietet.

Der Dual 601 sprang mir halt sofort ins auge.

Grüße
schmidt09
Hat sich gelöscht
#27 erstellt: 02. Jun 2015, 13:28
ZB. diese beiden sind heute aus dem Bastelkeller gekommen. Wenn dann die Leidenschaft richtig erwacht kann man dann immer noch aufrüsten. Einen SL-7 erwarte ich noch da ist auch ein VV bei.
MfG

DSCN2957[1]DSCN2961[1]
evilknievel
Inventar
#28 erstellt: 02. Jun 2015, 15:32
Hallo,

muß es unbedingt ein Dual sein?
Wenn ja, dann findest du im Dual-Board bestimmt auch dein Glück zu einem günstigeren Preis. Da ist dann keine Garantie drauf, aber die meisten wissen, wie man die Wartung durchführt und sicher versendet.
Wenn du dort 300 Euro für einen 701, 704 oder 721 in den Raum stellst, trennt sich sicherlich jemand von einem der Spitzendreher aus dem Portfolio von Dual.
Etwas günstiger und bis auf den nicht höhenverstellbaren Tonarm quasi identisch, kommst du mit den Modellen 604 und 621 weg. Wäre mein Tip.
Wenn dir die Plasiktanmutung (Badewanne) nicht gefällt, hättest du sogar noch genug Geld um dir eine Zarge aus Massivholz zu kaufen. Es gibt einige Anbieter in diesem Bereich. zB. Ebel Holztechnik. Das Umtopfen ist denkbar einfach.

Die vierstelligen Nummern sind Plattenwechsler. Rein haptisch gesehen gegenüber den 6xx und 7xx zuweilen wahre Panzer (nicht die ab Ende 70er Jahre Teile)
Modelle wie der 1228 oder 1229 sind durchaus gute Geräte. Der Reibradantrieb ist aber gegenüber Riemen oder Direkt Drive etwas im Nachteil, was bei guter Pflege relativ gesehen werden muß. Es gibt nicht umsonst viele Fans.

Diese Duals haben alle ein TK Headshell, mit denen sich Tonabnehmer schnell wechseln lassen. Es gibt auch für Dual hergestellte Systeme, die per Klick befestigt werden und nicht justiert werden müssen (Nadelsituation kritisch). Ansonsten läßt sich eine Vielzahl von Tonabnehmern mit 1/2 Zoll Schraubbefestigung montieren.

Alternativen anderer Hersteller wurden schon genannt.

Gruß Evil
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UKHipHop am 12.09.2016  –  Letzte Antwort am 22.10.2016  –  101 Beiträge
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