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Plattenspieler zum digitalisieren/Samplen

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Autor
Beitrag
marioboutv
Neuling
#1 erstellt: 26. Jul 2013, 18:06
Hallo,
ich bin HobbyMusikProduzent uns suche nach einer Möglichkeit meine Plattensamlung mit hauptsächlich sehr alten platten in mein fast auschlieslich digitales Setup zu integrieren. Mir geht es dabei um folgendes: Ich will Versatzstücke der Platten samplen und daraus neue Musik zu schaffen und alte Platten bequem zu hören.

Ich besitze einen Saba 8100 Reciever an den ich bisher einen alten Plattenspieler angeschlossen hatte zum reinen Musikhören. Der Plattenspieler war von schlechter Qualität und ist nun kaputt.

Des weiteren habe eine Digitale Soundkarte/Audiointerface an der meine 2 Yamaha HS80 Aktivboxen hängen. Die Soundkarte RME Babyface hat 2 XLR Eingänge.

Ich habe mir 2 Möglichkeiten überlegt.

1. Ein USB Plattenspieler wie der Dual DTJ 301 USB.
Damit könnte ich die Platten direkt am PC hören/digitalisieren.
Die USB Plattenspieler sollen jedoch sehr schlecht klingen.

2. Ein guter Plattenspieler + Phono Verstärker mit USB anschluss wie der hier. LINK
oder eine Phono Verstärker mit XLR Ausgang den ich dann an mein RME Babyface hängen kann.

Bevorzugen würde ich eine USB Lösung da meistens Mikrofone per XLR angeschlossen sind.
Ich bräuchte Vorschläge für gute Plattenspieler und Phono Verstärker.
Das gesamte Budget beträgt maximal 500 Euro sollte jedoch am besten weit darunter liegen.

Ich danke im voraus für eure Hilfe.
jma
Stammgast
#2 erstellt: 26. Jul 2013, 18:37
Hallo Mariobouty,

deine Alternative 1 USB Plattenspieler wird Dir wahrscheinlich wenig Freude machen, da es = zumindest bislang - schlicht und einfach keine guten USB Plattenspieler gibt.

Neben Deiner Alternative 2 gibt es durchaus auch weitere Moeglichkeiten, z.B. die Aufnahme mit einem Digitalrekorder direkt an der Stereoanlage.
Am Ende ist das Geschmackssache.

In diesem Forum gibt es diverse Threads zun Thema digitalisieren, Anleityungen gibt es zum Beispiel

Schallplatten einfach und schnell digitalisieren

und

Schallplatten einfach digitalisieren = eine Anleitung

Jens
gdy_vintagefan
Inventar
#3 erstellt: 26. Jul 2013, 19:37

jma (Beitrag #2) schrieb:
weitere Moeglichkeiten, z.B. die Aufnahme mit einem Digitalrekorder direkt an der Stereoanlage.


Hierfür ist leider der Saba 8100 nicht so ganz optimal. Du bräuchtest für den Anschluss eines Digitalrecorders (oder den Line-Eingang einer Soundkarte) erst mal einen DIN-Cinch-Adapter, das ist das kleinste Problem. Aber: Leider kommt beim Aufnahmegerät nur ein ganz geringes Signal an, da DIN und Cinch im Aufnahmebereich zu unterschiedliche Pegel haben.
Es gibt da diverse Tricks, um dieses Problem zu beheben. Wer Elektronik-Kenntnisse hat, lötet ein paar Widerstände vor den DIN-Ausgang des Receivers. Ich als Nicht-Elektroniker habe es so gemacht, dass ich ein altes Tapedeck, das sowohl DIN als auch Cinch hat, als "Vorverstärker" zwischengeschaltet habe (vom Receiver per DIN zum Tapedeck, dieses auf Aufnahmebereitschaft schalten, dann von dort per Cinch zur Soundkarte).
Am einfachsten wäre hier natürlich, den Verstärker durch einen "moderneren" mit Cinchanschlüssen zu ersetzen, aber manche Leute hängen halt an ihrem alten Schätzchen, so wie ich. Ich habe den Grundig RTV 600. Der ist noch ein paar Jahre älter als Dein Saba, ist von den technischen Daten her aber ähnlich.

Falls Du den Saba auf diese Art weiterverwenden willst (oder halt einen neueren Verstärker mit Cinch), würde der Phono-Vorverstärker natürlich entfallen. Die Phonostufen der großen alten Receiver sind gar nicht mal schlecht! Vorteil ist auch, dass Du einen beliebigen klassischen Plattenspieler verwenden kannst, denn da gibt es doch wesentlich mehr Auswahl und bessere Geräte als bei den USB-Plattenspielern.


[Beitrag von gdy_vintagefan am 26. Jul 2013, 19:39 bearbeitet]
chrisz78
Hat sich gelöscht
#4 erstellt: 27. Jul 2013, 11:38
Ich würde es erstmal mit einem Digitalrekorder am DIN-Anschluß probieren. Genug Reserve, um den (geringeren) DIN-Pegel laut genug auszusteuern, haben die Dinger meistens, auch wenn die Eingänge "Line In" beschriftet sind. Kräftige Signale machen da schon eher Probleme, vor allem da eine digitale Übersteuerung sofort unerträglich verzerrt klingt.

Um z.B. mit meinem Zoom H 2 Digitalrekorder von einem handelsüblichen Tapedeck mit Cinch-Anschlüssen aufzunehmen, mußte ich mir ein Adapterkabel mit Spannungsteiler 1:3 bauen, da sonst schon bei -7 dB am Tape-VU-Meter angezeigtem Pegel digitale Vollaussteuerung erreicht wird (also kommt ein normal lautes Band völig verzerrt am digitalen Ende an). Und das bei geringster Einstellung der Eingangsempfindlichkeit des Zoom! Ein größerer Headroom dagegen schadet kaum, besonders wenn man die Rohüberspielung mit 24bit Auflösung macht (dann hat man selbst bei -20 dB immer noch reichlich CD-Qualität und somit viiiiiel Spielraum, ohne jemals eine digitale Übersteuerung bei einer besonders lauten Platte bzw. Cassette zu erleben).
Dilbert
Stammgast
#5 erstellt: 27. Jul 2013, 14:20
Hallo

warum nicht einen ganz normalen Plattenspieler an den SABA und von dort mit einem DIN-Cinch-Adapter von TAPE an 2 analoge Eingänge vom Babyface bzw von 2 analogen Ausgängen des Babyface? Dann hast die Sampels gleich im Computer. DIN-CINCH Adapter für Tonbandgeräte kosten nicht die Welt. Eine Einschränkung: der Saba hat nur einen Entzerrer-Vorverstärker für MM-Systeme, für MC-Systeme müsste dann ein zusätzlicher Übertrager oder aber ein zusätzlicher Vorverstärker beschafft werden, den man dann an AUX anschliesst.

Dilbert
marioboutv
Neuling
#6 erstellt: 27. Jul 2013, 17:28
Danke schon mal für die Antworten. Hab mich mal weiter mit den USB Plattenspieler beschäftigt die sollen alle schrott sein. Die Option fällt schon mal aus. Ich hatte schon mal vom Saba Tape ausgang via Din-Cinch adapter + Cinch/XLR aufgenommen. Das geht. Eine Lösung via Mobile Recorder, besitze den Olympus LS-5 wäre mir eh zu umständlich.

Ich würde die Saba aber gerne in Zukunft in Rente schicken und nur noch im Wohnzimmer einsetzten da sie mir im kleinen Studio zu viel Platz belegt.
Hat jemand Erfahrung mit den Phono USB Verstärkern. Wie klingen die ? So nen kleines Teil wäre mir am liebsten, da ich damit am wenigstens Arbeit hätte und Platz sparen würde. Einfach an Plattenspieler angeschlossen und via USB in den Rechner.
Natürlich könnte ich auch einen Verstärker ohne USB und mit Cinch holen nur dann müsste ich immer umstecken.


[Beitrag von marioboutv am 27. Jul 2013, 17:39 bearbeitet]
schmiddi
Inventar
#7 erstellt: 27. Jul 2013, 17:43
Das alle USB Plattenspieler Schrott sind kann man so pauschal auch nicht sagen. Der von dir genannte Dual DTJ 301 ist gar nicht übel. Für deine Zwecke wahrscheinlich ideal. Einen etwas besseren Tonabnehmer und du digitalisierst in einer guten Qualität.
marioboutv
Neuling
#8 erstellt: 27. Jul 2013, 18:38
Totaler Schrott sollen sie ja nicht sein nur gibt es nach meinem Wissen keinen (lasse mich gerne korrigieren) der über einer guten Einstiegsklasse liegt.
Ich erhalte also nur einen ausreichenden Plattenspieler + mittelmäßigen eingebauten Phono Verstärker inclusive AD Wandler.
Ich denke, wenn ich mir einen gebrauchten älteren Plattenspieler hole + externen Phono Verstärker würde ich mehr an Klangqualität gewinnen, da es nach meiner Recherche noch keinen sehr guten USB Plattenspieler gibt der nicht nue für Djs ausgelegt und somit Features besitzt die ich nicht benötige, da es mir rein um den Klang geht.
Als Ziel will Wav Files mit 24bit 96Khz erhalten.


[Beitrag von marioboutv am 27. Jul 2013, 18:42 bearbeitet]
schmiddi
Inventar
#9 erstellt: 27. Jul 2013, 19:03
Sagen wir es mal so. Der Dual DTJ 301 hat einen Direktantrieb der schon gut ist. Von den Werten her besser als die Meisten Brettspieler von heute. Der eingebaute Phonopre ist sicherlich ausreichend, da dies keine Quantentechnolgie erfordert. Versprich dir nicht zuviel von anderen Phonoverstärkern, wenn du keinen exotischen Tonabnehmer hast und den Phonopre darauf anpassen musst, sind diese Standardpres absolut ok.

Wie gut der D/A Wandler ist, kann ich nicht beurteilen.

Eine Bemerkung noch zu deinem Ziel 24 Bit mit 96Khz. Was glaubst du kannst du an Frequenzen aus einer LP rausholen? Das ist genauso. als wenn du Reifen zugelassen für 250km/h auf einen 34 PS Käfer montierst. Liest sich zwar gut, aber in die Regionen kommt der Käfer nicht.

Die LP ist halt ein limitiertes Medium.
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