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Digitalisieren Plattenspieler und weitere Geräte

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Autor
Beitrag
sergi89
Neuling
#1 erstellt: 17. Dez 2015, 23:18
Hallo,

Zu meiner Person: Ich höre gerne Schallplatten auf einen ziemlich alten Sharp Plattenspieler der zu einer alten hifi anlage gehört. Es sind auch sehr seltene Platten in meiner Sammlung, die es nicht digital gibt. Ich würde gerne diese seltenen Platten digitalisieren um die Platten zu schonen und vorallem auch auf dem ipod/auto zu hören.

Ich weiß aber nicht welche geräte ich dafür brauche Ich habe schon anleitungen gelesen wo ein plattenspieler mit phonoverstärker und av receiver verbunden war und von einem aufnahmegerät aufgenommen wurde. Das wären aber viele geräte die ich kaufen müsste.

Was wäre die einfachste möglichkeit schallplatten in guter Qualität aufzunehmen??? Die Qualität sollte mindestens vergleichbar sein mit aktuellen 320kbits mp3. Besser wäre cd qualität. Ich weiß das ich dafür eine gute nadel brauche!

1. Möglichkeit: Angenommen ich kaufe den technics sl1200 von meinen freund. Brauche ich dann unbedingt den phonoverstärker, av receiver und aufnahmegerät oder kann man irgendwie den technics mit dem pc verbinden und direkt aufnehmen? Vielleicht mit einer extra Soundkarte?

2. Kann man mit einem usb plattenspieler in sehr guter qualität aufnehmen? Vorrausgesetzt ich habe einen guten Tonabnehmer. Habe von usb eher schlechtes gelesen, weil die billig sind.

3. Manche Plattenspieler kann man umstellen zwischen phono und line. Haben diese dann schon einen phonovorverstärker eingebaut? Sind die dann besser für mein vorhaben als der sl1200?


Ich hoffe ihr könnt mir helfen
>COWL<
Stammgast
#2 erstellt: 18. Dez 2015, 08:50
Ich nehme an, du hast im Netz bereits nach den Liedern gesucht, die du gerne digitalisieren möchtest? Mein erster Gedanke wäre sonst runterladen.

Von den drei genannten Möglichkeiten gefällt mir persönlich keine, weil ich davon nichts halte. Wenn es aber sein soll, dann würde ich über einen ordentlichen Phonovorverstärker mit USB digitalisieren.

Hörbert
Moderator
#3 erstellt: 18. Dez 2015, 08:53
Hallo!


......Was wäre die einfachste möglichkeit schallplatten in guter Qualität aufzunehmen??? Die Qualität sollte mindestens vergleichbar sein mit aktuellen 320kbits mp3. Besser wäre cd qualität.........


Nun, einen Plattenspieler und einen Verstärker mit eingebautem Phono-Entzerrer hast du doch bereits, ich gehe einmal davon aus das dein Verstärker auch über eine Tape-Schleife verfügt über die du deinen Rechner einfach einschleifen kannst.

Für den Rest gilt:

Das kommt ganz darauf an wüber welche Hardware du schon verfügst.

Falls du einen halbwegs aktuellen Desktop-Rechner hast genügen für den Anfang durchaus zwei Adapterkabel 2,5 mm auch Cinch wobei du nicht unbedingt das allerteuerste oder allerbilligste Produkt auswählen solltest, so etwas finde ich z.B. ganz in Ordnung:

http://www.thomann.d...Lz5MkCFcvpwgodKZgM0w

Die heute verbauten On-Board Soundchips haben eine recht gute Qualität und kommen mit solchen Sachen gut zurecht.

Dazu brauchst du noch einen vernüftigen Sound-Editor, glücklicherweise gibt es da Audacity als Freeware.

http://sourceforge.net/projects/audacity/

Damit bist du schon für die ersten Schritte gut ausgestattet un ob du überhaupt mehr brauchst ist dann doch sehr die Frage, auch wenn hier nach oben praktisch keine Grenzen gesetzt sind ist der tatsächliche Zugewinn zumeist eher klein.

Etwas anders sieht die Sache aus wenn du nur über einen Laptop oder ein Notebook verfügst, zwar sind zumindestens bei den besseren Geräten ebenfalls gute Soundchips verbaut aber die nutzbaren Eingänge sind oft sehr beschränkt so das in vielen Fällen kein echter "Line"-Eingang vorhanden ist sondern nur ein kombinierter Line-Mic-Eingang der für Digitalisierung von Musikmaterial in hoher Qualität nicht so gut geeignet ist da er einen eheblichen Eigenrausch produzieren kann.

Hier ist eine einfache USB-Soundkarte dann kein Fehler. Aber auch hier sollte -zumindestens für den Anfang- ein einfaches und günstiges Modell genügen.

Hier reicht dann so etwas erstmal aus:

http://www.pearl.de/a-PX8048-1241.shtml

..und es muß nicht unbedingt gleich so etwas sein:

http://www.terratec....lang=de#.VnO7vECj-M0

MFG Günther


[Beitrag von Hörbert am 18. Dez 2015, 08:56 bearbeitet]
.JC.
Inventar
#4 erstellt: 18. Dez 2015, 09:04
Moin,

schau Dir mal diesen Thread an.

Wenn Du in die Suche des Forums: LPs digitalisieren
eingibst, findest Du noch einige andere passende Threads.

Wenn Du die gelesen hast, dann weißt Du wie du es selbst machen willst (kannst).
lini
Inventar
#5 erstellt: 18. Dez 2015, 11:54
Sergi: Das ist ein schwieriges Thema, denn wie Du ja schon selbst erkannt hast, gibt's da viele Wege nach Rom - wovon sich viele qualitativ in puncto Erreichen des Hauptziels gar nicht so arg unterscheiden, wohl aber hinsichtlich, um im Bild zu bleiben, der Gestaltungsmöglichkeiten auf dem Weg einschließlich möglicher Abstecher.

Ich z.B. hab zwar diverse Rechner, die teils schon relativ anständige Onboard-Sound-Hardware mitbringen, und eine ganze Menge Sound-Karten und externe Sound-Interfaces, teils direkt mit Phono-Eingang ausgestattet, nutze aber mittlerweile hauptsächlich einen handlichen, kleinen digitalen Field-Recorder (Sony PCM-M10) zum Digitalisieren von analogen Audio-Quellen, weil mir dieser Ansatz gleich mehrere Vorteile bietet. Angefangen damit, dass ich's eigentlich nicht einsehe, dass ich ein wesentlich leistungsfähigeres Gerät wie einen Computer mit einem eigentlich trivialen Task wie Echtzeit-Audio-Aufnahme in Stereo beschäftigen soll, wenn das ein halbwegs preiswertes, kleines, darauf spezialisierteres Gerät praktisch genauso gut und mit einem Bruchteil des Stromverbrauchs erledigen kann. Erst recht, wenn's in der Praxis oft gar nicht so einfach ist, gerade moderne Windows-Rechner elektrisch und Betriebssystem-/Software-/Treiber-seitig soweit in den Griff zu bekommen, dass sie tatsächlich störungsfrei und in den gewünschten Parametern aufnehmen. Und auch wenn ich darin einigermaßen gut sein mag, verlor ich doch über die Jahre langsam die Lust, mich mit jedem neuen Rechner und jedem neuen Betriebssytem bzw. jeder neuen Betriebssystem-Version oder teils sogar nur nach kleinen Updates immer wieder damit beschäftigen zu müssen. Der kleine Sony erspart mir also einiges an Computer-Gefummel - wie auch an Brumm-Exorzismen auf der elektrischen Seite, da das Ding dank langer Batterie-/Akku-Laufzeit auch im Heimbetrieb ohne Netzteil und somit erdfrei nutzbar ist.

Aber das ist natürlich nur eine Möglichkeit. Insofern wär's tatsächlich ratsam, Du würdest Dich mal etwas genauer einlesen, u.a. mit Hilfe der schon existenten Threads zu dem Thema, damit Dir die jeweiligen Vor- und Nachteile klar werden und Du Dir dann den für Dich attraktivsten Ansatz aussuchen kannst.

Grüße aus München!

Manfred / lini
sergi89
Neuling
#6 erstellt: 18. Dez 2015, 12:39

Hörbert (Beitrag #3) schrieb:
Hallo!


......Was wäre die einfachste möglichkeit schallplatten in guter Qualität aufzunehmen??? Die Qualität sollte mindestens vergleichbar sein mit aktuellen 320kbits mp3. Besser wäre cd qualität.........


Nun, einen Plattenspieler und einen Verstärker mit eingebautem Phono-Entzerrer hast du doch bereits, ich gehe einmal davon aus das dein Verstärker auch über eine Tape-Schleife verfügt über die du deinen Rechner einfach einschleifen kannst.

Für den Rest gilt:

Das kommt ganz darauf an wüber welche Hardware du schon verfügst.

Falls du einen halbwegs aktuellen Desktop-Rechner hast genügen für den Anfang durchaus zwei Adapterkabel 2,5 mm auch Cinch wobei du nicht unbedingt das allerteuerste oder allerbilligste Produkt auswählen solltest, so etwas finde ich z.B. ganz in Ordnung:


Ich habe nur die alte hifi anlage mit plattenspieler. Ich möchte mir jetzt ein neues set kaufen womit ich digitalisieren kann! Ich habe einen desktop pc mit einem 3 jahre alten gigabyte mainboard was damals ca. 80€ gekostet. Genaues modell müsste ich später raussuchen.

Also so wie ich das jetzt verstanden habe:
-angenommen ich bekomme den technics sl 1200 von meinem kumpel. Dann brauche ich erstmal einen phonoverstärker um das analoge signal zu verstärken. Da kann ich dann entweder ein aufnahmegerät anschließen was die datein direkt als wave datei auf die sd karte speichert oder ich schließe den pc an mit cinch auf 2,5mm adapter. Stimmt das so???

-alternative: ich kaufe einen plattenspieler der einen phono/line schalter hat zB. https://m.thomann.de...uk5ckCFQjmwgodjBkJnQ Den kann ich entweder an den pc anschließen mit dem adapter oder ein aufnahmegerät kaufen und die datein auf der sd karte speichern????

Sind die 2 möglichkeiten richtig so?? Sorry aber ich bin da etwas schwerfällig in diesem thema
Ein av receiver würde nur die rolle des phonoverstärkers einnehmen oder?
akem
Inventar
#7 erstellt: 18. Dez 2015, 12:56
Es ist übrigens ein Adapter auf 3,5mm Klinke. Die 2,5mm sind ein Tippfehler...

Der verlinkte Dreher kommt halt in keiner Hinsicht an den Technics ran. Auch die eingebauten Vorverstärker samt USB-Elektronik sind nur Alibi-Lösungen. Mit dem Technics plus externem Phono-Vorverstärker fährst Du entschieden besser. Ich würde auch keinen Phono-Vorverstärker mit eingebauter USB-Elektronik kaufen. Das mag zwar erstmal praktisch erscheinen, jedoch ist die extrem hoch verstärkende Phonoelektronik sehr anfällig für EMV-Probleme und Digitalelektronik im gleichen Gehäuse führt immer zu gewissen Problemen, und wenn es nur erhöhtes Rauschen ist. Außerdem hättest Du dann keinerlei Handhabe falls es zu einer Masseschleife mit Brummen kommt. Bei analoger Übertragung kannst Du dann immer noch einen NF-Übertrager dazwischen schalten - bei USB tätest Du Dir damit schwer...

Aber nochmal zum Sharp-Dreher: was ist das denn für einer? Sharp hat auch so manche gute Dreher gebaut...

Gruß
Andreas
sergi89
Neuling
#8 erstellt: 18. Dez 2015, 14:39

akem (Beitrag #7) schrieb:
Ich würde auch keinen Phono-Vorverstärker mit eingebauter USB-Elektronik kaufen. Das mag zwar erstmal praktisch erscheinen, jedoch ist die extrem hoch verstärkende Phonoelektronik sehr anfällig für EMV-Probleme und Digitalelektronik im gleichen Gehäuse führt immer zu gewissen Problemen, und wenn es nur erhöhtes Rauschen ist. Außerdem hättest Du dann keinerlei Handhabe falls es zu einer Masseschleife mit Brummen kommt. Bei analoger Übertragung kannst Du dann immer noch einen NF-Übertrager dazwischen schalten - bei USB tätest Du Dir damit schwer...


Ich verstehe ehrlichgesagt nur bahnhof. Aber der verlinkte Plattenspieler hat kein usb!
Es ist ein sharp rp-s2000.


-angenommen ich bekomme den technics sl 1200 von meinem kumpel. Dann brauche ich erstmal einen phonoverstärker um das analoge signal zu verstärken. Da kann ich dann entweder ein aufnahmegerät anschließen was die datein direkt als wave datei auf die sd karte speichert oder ich schließe den pc an mit cinch auf 2,5mm adapter. Stimmt das so???

-alternative: ich kaufe einen plattenspieler der einen phono/line schalter hat zB. https://m.thomann.de...uk5ckCFQjmwgodjBkJnQ Den kann ich entweder an den pc anschließen mit dem adapter oder ein aufnahmegerät kaufen und die datein auf der sd karte speichern????

Ist das richtig so oder habe ich etwas vergessen?
.JC.
Inventar
#9 erstellt: 18. Dez 2015, 14:46

sergi89 (Beitrag #8) schrieb:
.. oder habe ich etwas vergessen?


Ja, die Suchfunktion, s.o. !
sergi89
Neuling
#10 erstellt: 18. Dez 2015, 15:19

.JC. (Beitrag #9) schrieb:

sergi89 (Beitrag #8) schrieb:
.. oder habe ich etwas vergessen?


Ja, die Suchfunktion, s.o. !


Habe ich nun genutzt und deinen thread gelesen.

Habt ihr empfehlungen für einen phonoverstärker und aufnahmegerät?
Wäre ein Tascam DR-05 oder Zoom H1 V2 ausreichend oder lieber einen Sony PCM-M10?

Phonoverstärker brauch ich einen tipp. Da ist die auswahl zu groß.
akem
Inventar
#11 erstellt: 18. Dez 2015, 15:36
Eine Empfehlung für die Phonostufe hängt in erster Linie vom verwendeten Tonabnehmer ab. Eine Project Phonobox S wäre einigermaßen flexibel einstellbar, allerdings ist der kleinste Wert für die Eingangskapazität 100pF. Da kommen dann noch die ~150pF für das Kabel vom Plattenspieler dazu, wären dann ~250pF. Für viele moderne MM- und MI-Tonabnehmer zu viel...

Gruß
Andreas
sergi89
Neuling
#12 erstellt: 18. Dez 2015, 16:03
Auf ein bestimmtes system hab ich mich noch nicht festgelegt. Habe aber gutes über die Ortofon 540 gelesen. Das wäre das angepeilte system aber ich bin ich offen für andere vorschläge wenn es ein besseres preisleistungsverhärhltnis hat.

Alternative wäre Denon DL110. Sind immerhin 100€ unterschied zu Ortofon 540. Wie sehr unterscheidet sich die klangqualität?


[Beitrag von sergi89 am 18. Dez 2015, 16:07 bearbeitet]
akem
Inventar
#13 erstellt: 18. Dez 2015, 16:11
Ich würde beide Systeme als relativ gleichwertig einstufen. Allerdings sollte der Tonarm für das Denon etwas schwerer sein. Unter 12g effektiver Tonarmmasse läßt es sich nicht sinnvoll betreiben. Das kommt dann eben auf den Plattenspieler an...

Gruß
Andreas
sergi89
Neuling
#14 erstellt: 18. Dez 2015, 16:15

akem (Beitrag #11) schrieb:
Eine Empfehlung für die Phonostufe hängt in erster Linie vom verwendeten Tonabnehmer ab.

Gruß
Andreas


Und welche phonostufe empfiehlst du dann für einen technics sl1200 mit ortofon 540?
akem
Inventar
#15 erstellt: 18. Dez 2015, 16:21
Die besagte Project Phonobox S ist schon nicht schlecht. Allerdings muß man die jedesmal extra einschalten, da sie einen soften Netzschalter hat. Wenn sie zusammen mit der Anlage eingeschaltet wird bleibt sie aus. Finde ich persönlich etwas nervig... Dafür kann man sie per DIP-Schalter auf den Tonabnehmer einstellen.
Ansonsten: gut ist im bezahlbaren Bereich die Musical Fidelity V90LPS, die hat aber "nur" fixe 120pF Eingangskapazität. Da mußt Du für das 540 evtl. noch einen Cinchstecker mit eingelötetem Kondensator parallel anstecken. Das Denon ist als High-Output MC bezüglich der Eingangskapazität halt völlig unkritisch...

Gruß
Andreas
lini
Inventar
#16 erstellt: 18. Dez 2015, 21:15
Sergi: Mit dem Zoom oder dem Tascam könnte man schon auch hinkommen - der Zoom hätte sogar noch den Vorteil, dass er sich auch als USB-Sound-Interface nutzen lässt. Problem bei beiden: Recht hochempfindliche Line-Eingänge und keine vernünftige Eingangspegel-Regelung auf der Analogseite, sodass für Aufnahmen von modernen Quellen mit einigermaßen hoher Ausgangsspannung typischerweise zusätzliche Pegeldämpfer nötig sind. Der Sony ist in der Hinsicht besser ausgestattet und vernünftiger ausgelegt. Bei ihm liegt die Spanne für Vollaussteuerung am Line-In zwischen knapp 500 mV bei voll aufgedrehtem Eingangspegel-Regler und weit über 10 V in der minimalen Reglerstellung - eine für HiFi-Zwecke recht sinnvolle Auslegung (moderne Digitalquellen für den Heimbetrieb liefern typischerweise rund 2 V (eff.) maximal).

Ein ähnliches Problem gibt's übrigens auch bei vielen von den günstigeren USB-Sound-Interfaces: keine vernünftige Eingangspegel-Regelung auf der Analogseite, sondern nur auf der Digitalseite. Allerdings sind die Line-Eingänge da in aller Regel nicht so hochempfindlich, sodass das nicht so auffällt. Sprich, damit kann man in der Praxis schon ganz gut leben. Wer viel Wert auf hohe Aufnahmequalität legt, sollte hier allerdings dennoch besser zu einem der etwas teureren Modelle mit vernüftig regelbaren Eingängen greifen, denn damit lässt sich einfach besser das Maximum an Qualität aus der vorhandenen Hardware kitzeln, auch wenn die Lösung mit unterschiedlich lauten Quellen konfrontiert wird.

Grüße aus München!

Manfred / lini
Hörbert
Moderator
#17 erstellt: 18. Dez 2015, 23:22
Hallo!

@sergi89

Bevor du irgendwo Geld reinsteckst solltest du vieleich wirklich mal sehen wieweit du mit deinem jetzigen Equipment kommst.

Adapterkabel Cinch-Klinke brauchst du wahrscheinlich ohnehin und dein drei Jahre alter On-Board-Soundchip dürfte eigentlich allen Anforderungen die Schallplatten beim Digitalisieren mit links gewachsen sein, -das ist schließlich wirklich kein Hexenwerk-.

Auf diese Art und weise könnest du schon einmal das wichtigste erwerben was du zum Digitalisieren brauchst, -nämlich etwas Erfahrung mit der Materie und mit der Nachbearbeitung der Files-.

M.E., ist genau das wichtiger als die eigentliche Hardware die eigentlich von den Anforderungen her gesehen Pippifax ist, hier braucht es wirklich keine teueren Zusatzgeräte mehr, noch 2000-2005 hätte ich dir da unter allen Umständen zu einer aufwendigen Soundkarte geraten aber seitdem hat sich viel getan.

Das heißt natürlich nicht das du dir keine aufwendige Hardware zulegen sollst wenn du Spaß daran hast aber zuvor solltest du dich doch einmal mit der Sache an sich beschäftigen, das geeignete "Spielzeug" drumherum das man sich vor allem dann zulegt wenn man die Sache als einen Teil des Hobbys an sich so quasi zweckfrei mitbetreibt und das sich bis in den semiproffessionellen Bereich erstrecken kann kommt dann schon noch, -aber bis dahin hast du dann schon etwas an eigener Erfahrung gesammelt und eine genauere Vorstellung davon was du eigenlich wirklich haben willst.

Zumindestens einen Tape-Ausgang wird an deiner Anlage doch vorhanden sein?

Notfalls würde es ja auch ein KH-Ausgang tun aber da wird es dann schon ein wenig komplizierter.

MFG Günther
sergi89
Neuling
#18 erstellt: 19. Dez 2015, 13:33

Hörbert (Beitrag #17) schrieb:

@sergi89
Bevor du irgendwo Geld reinsteckst solltest du vieleich wirklich mal sehen wieweit du mit deinem jetzigen Equipment kommst.


@Hörbert

Dein post hat mich zum nachdenken gebracht. Und ich finde da hast du recht. Es sind nicht ganz unerhebliche kosten nur fürs digitalisieren. Daher ist meine überlegung momentan den technics zu nehmen und die Project Phonobox S. Dazu noch einen adapter auf 3,5mm. So sind die kosten überschaubar und ich kann am pc aufnehmen.

Was mir dabei sorgen macht- ich habe einen sehr alten pc bildschirm mit integrierten lautsprecher. Manchmal pfeifen die lautsprecher leise und machen geräusche grade wenn man die maus bewegt. Wenn ich das lautsprecherkabel rausziehe ist auch ruhe. Aber das sagt mir doch dass da irgendwie im pc irgendwas nicht ganz einwandfrei läuft. Vielleicht irgendwelche störsignale oder so.

Desweiteren habe ich mal gelesen dass zB audacity alle geräusche vom onbaord chip aufnimmt sogar das mausklicken usw(auch festplattengeräusche????). In der Aufnahmezeit wäre es möglich den pc einfach nicht zu verwenden. Aber insgesamt habe ich irgendwie zweifel dass es ohne unerwünschte nebengeräusche klappt.

Achja: meine alte anlage will dafür echt nicht nehmen, die wird mir nicht mehr lange zu verfügung stehen.
Hmeck
Inventar
#19 erstellt: 19. Dez 2015, 14:26

sergi89 (Beitrag #18) schrieb:
... Aber insgesamt habe ich irgendwie zweifel dass es ohne unerwünschte nebengeräusche klappt.


Da hilft nur eines: Ausprobieren. Ist ja sooo schrecklich aufwendig auch wieder nicht. Und: Audacity nimmt auch nur das auf, was ihm Soundchip und -Treiber anbieten. Und das ist in den meisten Fällen VIEL BESSER als eine Schallplattenwiedergabe je sein könnte. Zur besseren Einschätzung vergleiche einfach mal Deine Ergebnisse bei der Aufnahme einer Leerrille und dann Tonarm-Lift oben, wobei Verstärker und Aufnahme weiter läuft.

Vom Handling her bevorzuge ich allerdings USB-Soundkarten, und wenn dein PC tatsächlich so ein Kandidat mit mies angebundenem Soundchip/Soundsystem ist, dann wird dir nix anderes übrig bleiben.

Grüße, Hmeck
akem
Inventar
#20 erstellt: 19. Dez 2015, 14:39
Es gibt für deutlich unter 100€ gute externe Soundkarten, auch von im Studiobereich etablierten Herstellern (ich hab da zum Beispiel eine Tascam). Da hast Du auch Cinchbuchsen und mußt nicht unbedingt mit Adaptern hantieren. Außerdem wird der Rechner entlastet weil die Rechnerei des Audiosignals außerhalb stattfindet und der Rechner kann sich auf die Aufzeichnung konzentrieren. Ältere Rechner kommen da sonst durchaus mal an ihre Grenzen und produzieren Dropouts oder sowas.
Wenn Du Bedenken hast, daß akustische Systemereignisse wie das Quittieren von Mausklicks mit aufgezeichnet werden, dann deaktiviere doch in der Systemsteuerung alle akustischen Ereignisse. Das hab ich standardmäßig so weil es mich schlichtweg nervt, wenn der Rechner alle Nasen lang irgendein Geräusch von sich gibt...

Gruß
Andreas
kennysouth
Ist häufiger hier
#21 erstellt: 19. Dez 2015, 15:54
Hallo,

Ich habe eine Frage zum Thema und wollte nicht gleich einen neuen Thread eröffnen.

Ich bin DJ und will demnächst auch einige Platten digitalisieren. Ich habe daheim einen NI Traktor Kontrol S4 ( http://www.thomann.d..._kontrol_s4_mkii.htm ). Der S4 hat eine 24-bit/96 kHz Soundkarte und laut Internet hochwertige Analog-Digital-Wandler von Cirrus Logic. An dem Gerät hängen meine beiden SL 1210. Da man am Input zwischen Line und Phono wählen kann und meine Plattenspieler problemlos laufen, gehe ich davon aus, dass eine PreAmp eingebaut ist
Meint ihr der eingebaute PreAmp ist von der Qualität ausreichend oder sollte ich mir eine externe Vorstufe kaufen, wie die hier genannte Phonobox S?

Der S4 ist über USB mit dem Laptop verbunden und ich kann die Plattenspieler in Audacity als Input wählen. Das gleiche geht auch mit einer DAW. Jetzt ist die Frage, ob eine externe Vorstufe die Aufnahmen verbessern würde.

Bevor ich richtig loslegen kann brauch ich aber noch ein System oder Nadel. Habe die Nightclub von Ortofon. Kann ich da die OM10 Nadel draufstecken? Und ist die OM10 besser als die Nightclubnadel? Viel Kohle für ein neues System kann ich so kurz vor Weihnachten nicht locker machen.

Gruß
Kenny


[Beitrag von kennysouth am 19. Dez 2015, 15:55 bearbeitet]
akem
Inventar
#22 erstellt: 19. Dez 2015, 16:11
Für einen DJ-Tonabnehmer oder auch eine OM10 Nadel lohnt sich eine neue Phonostufe nicht. Diese Tonabnehmer dürften nichtmal die Phonostufe in dem Traktor oder was auch immer das sein soll nicht ausreizen. Ehrlich gesagt würde ich damit nicht mal das digitalisieren anfangen...

Gruß
Andreas
kennysouth
Ist häufiger hier
#23 erstellt: 19. Dez 2015, 16:31

akem (Beitrag #22) schrieb:
Diese Tonabnehmer dürften nichtmal die Phonostufe in dem Traktor oder was auch immer das sein soll nicht ausreizen.


Sorry, aber klingt irgendwie abwertend und pauschal. Als hättest du es dir nicht mal angesehen.

Letztendlich ist in dem Gerät eine Soundkarte und ein Phonoverstärker drin. Wenn ein Onbaord Soundchip vom Mainboard ausreicht, dann das Interface vom S4 locker. Bleibt nur die Frage, ob der Phonoverstärker ausreichend ist. Da meinst du, dass der Tonabnehmer den Verstärker nicht mal ausreizt und du damit nicht mal anfangen würdest zu digitalisieren.
Daraus resultiert, dass ich mir einen einen besseren Tonabnehmer kaufen soll und dann problemlos in guter Qualität digitalisieren kann

Gibt es einen Tonabnehmer bis 100€ mit dem du digitalisieren würdest?
RelacksMax
Ist häufiger hier
#24 erstellt: 19. Dez 2015, 16:56
Dein Concord kannst du natürlich mit ner Hifi-Nadel versehen. Wäre eine Möglichkeit. Ob die 10er da aber so DIE Lösung ist ...

Ich würde wohl ne Headshell plus ein Hifi-System besorgen. Etwas über den 100 € aber in jedem Fall empfehlenswert: Audio-Technica AT-120-E.

Wäre jetzt meine Empfehlung.
akem
Inventar
#25 erstellt: 19. Dez 2015, 17:14
Du hast richtig erkannt, daß ich von DJ-Tonabnehmern klanglich nicht allzuviel halte, da die Nadeln in erster Linie mal auf Robustheit und erst in zweiter Linie auf Klang gezüchtet sind. Hifi-Nadeln haben in der Regel feinere Schliffe und vor allem eine deutlich geringere bewegte Masse an der Nadel.
100€ sind für einen Tonabnehmer nicht viel wenn man bedenkt, daß es hier um Präzisions-Feinmechanik geht. Knapp über 100€ gibt es das Sumiko Pearl, in Deutschland ab ca. 125€, in England ab ca. 110€. Damit kann man schon ganz brauchbar hören und es hat eine scharfe elliptische Nadel mit 5µm Seitenverrundung. Die Nadel ist zwar immer noch gebondet aber die Bondingschicht ist sehr dünn und selbst unterm Mikroskop erst auf den zweiten Blick zu sehen. Da ist also maximal 5% der Nadel aus Lötzinn während bei einer OM10 Nadel die Verhältnisse eher andersrum sind, da ist nur ein kleiner Diamantsplitter in einem Kegel aus Lötzinn (zumindest war das früher mal so).
Leider ist auch auf der Homepage von NI keine Information zur Eingangskapazität des Phonoeingangs zu finden. Eine leider sehr weit verbreitete Unsitte der Hersteller, die unwichtigsten Sachen sind angegeben, aber das, was über den Klang entscheidet ist ja nicht wichtig... Die Eingangskapazität plus die Kapazität der Plattenspielerkabel tritt nämlich in Wechselwirkung mit der Induktivität des Tonabnehmers und hat direkten Einfluß auf dessen Frequenzgang. Das ist leider viel zu oft ein reines Glücksspiel...
Hier wäre der einzige Vorteil der Ortofon-Tonabnehmer: die OM-Familie kommt mit einer recht breiten Spanne an Kapazitäten zurecht. Diese Eigenschaft wurde leider mit der Super-OM Familie schon kompromittiert und die neuste Abwandlung des Ortofon-Generators (die 2M-Familie) ist hier kaum noch besser als der Rest des Marktes. Irgendwie entwickeln alle Tonabnehmerhersteller seit ~15 Jahren konsequent an den Marktbedürfnissen vorbei... Leider müßtest Du aber bei Ortofon schon mindestens zur 30er Nadel greifen, um in Sachen Performance halbwegs an das Sumiko Pearl ranzukommen. Ortofon hat im bezahlbaren Bereich nicht gerade das beste Preis-Leistungsverhältnis...

Gruß
Andreas
HiFi_Sepp
Stammgast
#26 erstellt: 19. Dez 2015, 17:17
Ich selbst hab anfangs mit einem Ortofon Broadcast digitalisiert.
Schlecht waren diese Aufnahmen garantiert nicht.Allerdings war der Phonoentzerrer schon etwas besser und die Soundkarte eine RME Hammerfall.
Deshalb bin ich der Meinung, daß du das zuerst mal mit Deinem jetzigen Equipment probieren solltest, wie die Ergebnisse sind.
Der Flaschenhals momentan ist sicherlich der Phono Entzerrer, deshalb würde ich vorerst zu keiner anderen Nadel tendieren.
Empfehlen würde ich eine 24Bit Wandlung, falls das Deine Soundkarte packt. Umwandeln kannst du wieder nach der Überspielung. So erzielte ich bessere Ergebnisse, als mit einer direkten 16 bit Wandlung.

Erst testen, dann bei Bedarf Geld ausgeben.
Am 1210er passt z.B auch ein Sumiko Pearl ganz gut. (Nicht black Pearl!)

edit: Andreas war schneller, hat das Pearl auch auf dem Zettel....


[Beitrag von HiFi_Sepp am 19. Dez 2015, 17:20 bearbeitet]
kennysouth
Ist häufiger hier
#27 erstellt: 19. Dez 2015, 17:43
@Andreas:
Hier sind die technischen Daten. Da sind auch die Eingänge beschrieben: http://www.native-in...l-s4/specifications/

Hier ein Auszug:
Phono-Eingänge
Eingangsimpedanz 47 kOhm
Full-Scale-Level bei 1 kHz -23,5 dBu
Dynamikumfang (a-weighted) bei 1 kHz 90,2 dB
THD+N bei 1 kHz 0,05 %
Crosstalk bei 1 kHz -100 dB

Würde die Sumiko Pearl dazu passen? Das Budget würde ich auf maximal 150€ hochschrauben.

@HiFi Sepp: Die Auflösung des Interfaces ist mit 24Bit angegeben

Gruß
Kenny


[Beitrag von kennysouth am 19. Dez 2015, 17:45 bearbeitet]
HiFi_Sepp
Stammgast
#28 erstellt: 19. Dez 2015, 17:50
Das Pearl passt.....
Hat einen schärferen Schliff und wird so etwas mehr aus der Rille holen können.
Hörbert
Moderator
#29 erstellt: 19. Dez 2015, 17:56
Hallo!

@sergi89


....Desweiteren habe ich mal gelesen dass zB audacity alle geräusche vom onbaord chip aufnimmt sogar das mausklicken usw(auch festplattengeräusche????). In der Aufnahmezeit wäre es möglich den pc einfach nicht zu verwenden. Aber insgesamt habe ich irgendwie zweifel dass es ohne unerwünschte nebengeräusche klappt........


Warum installierst du nicht einfach mal das kostenlose Audacity und probierst es mit einem Adapterkabel an deiner alten Anlage mit einer Aufnahme aus während du dem Rechner ein wenig zusätzliche Last verschaffst?

Schau doch mal was dann passiert, sogar mit einem zehn Jahre alten Laptop auf dem gerade noch Lubuntu flüssig läuft und den ich jemand als Mediacenter-Dauerleihgabe vermacht habe gelingen ganz ohne Zusatzhardware bis auf besagte Adapterkabel mehr als passable Aufnahmen von einer sehr alten Stereroanlage mit einem 80ger Jahre Mittelklasseplattenspieler, hier hat legendlich des neue Abtastsystem etwas Geld gekostet (OMT-40).

Auch hier gab es anfangs die Überlegung eine ESI-Phonorama einzuschleifen, aber der User hat sich dann doch nach einigem Ausprobieren auf die Zusatzhardware zu verzichten da die erzielte Qualität ihm ohnehin mehr als ausreichte.

Die Probleme der Digitalisierung werden oft auf der Hardwareseite überzogen dargestellt während die eingentlichen Probleme eher erst nach der gelungenen Rohaufnahme während der Nachbearbeitung auftauchen.

Das größte Problem bei der Digitalisierung dürfte ohnehin der Zeitfraktor darstellen während sich hier die reine Aufnehmezeit bei zwei- bis dreihundert Schallplatten noch im Rahmen hält (obwohl die hier zu veranschlagenden zwei- bis dreihundert Stunden schon ein ehebliches Problem für einige darstellen werden) ist die notwendige Nachbearbeitungszeit mindestens genau so hoch.

Aber zurück zum eigentlichen Thema, hier solltest du vor allem erstmal damit anfangen, -es ist an sich egal ob du später genau mit dieser oder einer anderen Kette digitalisierst-, wichtig ist vielmehr das dir die spezifischen Probleme schon bekannt sind und du weißt wie du damit umzugehen hast. Die grundlegenden Sachen bleiben dabei die gleichen.

MFG Günther
kennysouth
Ist häufiger hier
#30 erstellt: 19. Dez 2015, 18:28

HiFi_Sepp (Beitrag #28) schrieb:
Das Pearl passt.....
Hat einen schärferen Schliff und wird so etwas mehr aus der Rille holen können.


Alles klar. Dann bin ich gespannt was akem zu den technischen Daten des Verstärkers sagt
Übrigens habe ich 2 SL 1210 M5G falls das eine Rolle spielt.

Gruß
Kenny
akem
Inventar
#31 erstellt: 19. Dez 2015, 18:38
Die Daten kannte ich schon von der besagten Homepage. Wie gesagt, die Eingangskapazität (gemessen in Pikofarad, kurz pF) steht nicht dabei...

Gruß
Andreas
Freiundunbesch...
Stammgast
#32 erstellt: 19. Dez 2015, 19:22
Hallo

Seid 7 Jahren digitalisiere ich regelmäßig.
Der eigentlichE Faktor ist die Zeit.
Wenn du viele platten hast lohnt sich das digitalisieren, aber es kostet richtig Zeit.
Wenn du wenig hast ist die Anschaffung von eq.quatsch.

Vinyl reinigen. Und auswählen ob es sich lohnt.
Aufnehmen in Echtzeit, vorher auspegeln.
Sauber zuschneiden, De noise Filter, normalise, taggen, usw.

Für eine Scheibe gehen da schnell Mahl 45-70 Minuten drauf.
Bei einem Stundenlohn von 30 € kannst du dafür schon ne Menge cd's kaufen.

Denn mit bezahlbare eq. wird die Qualität bestimmt nicht besser als bei einer CD.
Alles eine Frage der Zeit.

Als Tipp. Meine wichtigste Anschaffung für den Spaß War eine PlattenwaschmaschienE.
Das zweitwichtigste das System danach der Phone pre Dan der recorder dan die Software
Um auf CD neveau zu kommen, oder manchmal auch ein wenig darüber,habe ich sehr viel investieren.
Und jede Woche ca.3 Stunden Zeit.
Und ne große Menge €
.JC.
Inventar
#33 erstellt: 19. Dez 2015, 20:13
Hi,


kennysouth (Beitrag #30) schrieb:
Übrigens habe ich 2 SL 1210 M5G falls das eine Rolle spielt.


ja das spielt eine Rolle !

Die Vorgänger zB. M2G haben ein Phonokabel mit niedriger Kapazität (runde Chinch Stecker, mit 125 pF)
der M5 hat sicher achteckige Chinch Stecker mit ca. 350 pF u. das bedeutet, dass Du gewisse Tonabnehmer
nicht einsetzen kannst (die Ortofons aber schon).

Es kommt eben drauf an, was Du mit den VinylRips machen willst ...
Sicher ist: die digitale Kopie kann nur so gut sein wie die Phonosektion (Dreher, Ta, Phonopre) ist
u. die LP natürlich.
Ich kenne das Nightclub E u. Broadcast E ziemlich gut.
Schlecht sind die nicht, aber ein AT 150 MLX ist schon ne andere Hausnummer.

Meine Lösung oben ist qualitativ schon sehr gut, entsprechend gut sind dann die Rips (CD Qualität).
Das muss man aber selbst wissen, wie gut es sein soll.


ps
ich digitalisiere nicht extra, sondern einfach nebenher beim normalen Platten hören
Hmeck
Inventar
#34 erstellt: 19. Dez 2015, 21:03
Hi, wenn man gar nicht nacharbeitet, sondern einfach eine Datei pro Plattenseite lässt, hat man kaum zusätzlichen Aufwand. Hab ich bei diversen Klassik-Platten so gemacht.

Nur wenn man den zusätzlichen Komfort digitaler Medien wie Suche über Tags, direkte Titelanwahl etc. haben will, dann kostet es extra Zeit.
Und die meisten Leute hören die LPs sowieso seitenweise - also was solls. Und das Springen an eine bestimmte Stelle geht mit den Playern ebenfalls viel schneller als Nadel hoch - positionieren - Nadel runter. Und oft genug hat man dann doch nicht die richtige Stelle getroffen.

Nur das Plattenspieler-Flair, das ist dahin, jawoll!

Grüße, Hmeck
.JC.
Inventar
#35 erstellt: 19. Dez 2015, 23:51
Hi,


Hmeck (Beitrag #34) schrieb:
Nur das Plattenspieler-Flair, das ist dahin, jawoll!


zum Teil schon, das händische halt.

Aber die Musik im Auto von den eigenen Platten zu hören,
das ist schon was anderes als Radio hören (ich mach beides).
sergi89
Neuling
#36 erstellt: 20. Dez 2015, 13:03

Hörbert (Beitrag #29) schrieb:

Warum installierst du nicht einfach mal das kostenlose Audacity und probierst es mit einem Adapterkabel an deiner alten Anlage mit einer Aufnahme aus während du dem Rechner ein wenig zusätzliche Last verschaffst?


Die alte anlage werde ich nicht mehr lange nutzen können. Aber ich werde jetzt einfach testen. Jezt habe ich alle infos die brauche.

Vielen dank an alle die mir geholfen habe
Hörbert
Moderator
#37 erstellt: 20. Dez 2015, 16:15
Hallo!


......Die alte anlage werde ich nicht mehr lange nutzen können.......


Das ist nicht so wiochtig, die Installation am Rechner bleibt dir ja erhalten und bis dahin weißt du wahrscheinlich auch was du wirklich zusätzlich brauchst uns mußt nicht ins Blaue hinein irgendetwas kaufen das sich dann später als das falsche für dich herausstellt.

Im Endeffekt kann man wahrscheinlich auch mit einem der besseren transpotablen Player ganz gut aufnahmen aber das habe ich z.B. nie versucht da es für mich nicht sinnvoll erscheint wenn ohnehin schon ein Rechner als Mediaplayer eingeschleift ist noch zusätzliche Geräte anzuschaffen oder auch nur anzuschließen.

Viel Spaß und Erfolg bei deinen Versuchen.

MFG Günther
sergi89
Neuling
#38 erstellt: 21. Dez 2015, 22:32
Ich bekomme den technics von mein kumpel nicht. Der will den doch behalten Ich brauch noch einen Plattenspieler jetzt. Am besten einen neuen weil ich nicht weiß auf was ich bei gebrauchten achten muss.

@akem Du hast gesagt der reloop ist viel schlechter als technics http://www.thomann.de/de/reloop_rp_7000_silver.htm

Wie wäre das wenn ich den reloop + Project Phonobox S + cinch adapter benutze? Warum sollte reloop dann schlechter sein? Mit gutem system wäre doch bei der kombination egal ob technics oder reloop.
Hörbert
Moderator
#39 erstellt: 21. Dez 2015, 23:56
Hallo!

Aus welcher Ecke der Republik kommst dU? Möglicherweise hat ja jemand in deiner Nähe gerade ein passendes Angebot für dich.

Im "Biete"-Teil des Forums hast du schon geschaut?

MFG Günther
akem
Inventar
#40 erstellt: 22. Dez 2015, 12:11

sergi89 (Beitrag #38) schrieb:

@akem Du hast gesagt der reloop ist viel schlechter als technics http://www.thomann.de/de/reloop_rp_7000_silver.htm


Naja, der Technics ist halt schon ne echte Hausnummer was Langlebigkeit und Performance angeht. Da kommt der Reloop garantiert nicht ran, was aber nicht heißen muß, daß man damit nichts anfangen könnte. Man muß halt damit rechnen, daß es Probleme gibt mit der Verarbeitung, es gibt jede Menge Forenbeiträge über die Qualität der diversen Hanpin-Derivate, unter welchem Label auch immer sie verkauft werden. Also gleich nach dem Auspacken eine ordentliche Kontrolle machen: eiert der Teller, haben die Tonarmlager Spiel, brummt etwas...?

Gruß
Andreas
kennysouth
Ist häufiger hier
#41 erstellt: 03. Jan 2016, 04:53
Hey Leute, hoffe ihr hattet schöne Feiertage

Ich könnte nun doch etwas mehr in ein besseres System zum Digitalisieren investieren :))

Welche System wäre denn merklich besser als Sumiko Pearl? Habe mir jetzt kein konkretes Preislimit gesetzt. Ich würde das nach Preis/Leistung entscheiden. Aber bei 200-300€ ist definitiv schluss.

Gruß
Kenny
tomtiger
Moderator
#42 erstellt: 03. Jan 2016, 09:40
HJi Kenny,

nimm doch einfach mal was auf. Wenn es nicht passt, papp eine Nadel 20 oder 30 drauf.

LG Tom
kennysouth
Ist häufiger hier
#43 erstellt: 13. Jan 2016, 00:19

akem (Beitrag #25) schrieb:

Leider ist auch auf der Homepage von NI keine Information zur Eingangskapazität des Phonoeingangs zu finden. Eine leider sehr weit verbreitete Unsitte der Hersteller, die unwichtigsten Sachen sind angegeben, aber das, was über den Klang entscheidet ist ja nicht wichtig... Die Eingangskapazität plus die Kapazität der Plattenspielerkabel tritt nämlich in Wechselwirkung mit der Induktivität des Tonabnehmers und hat direkten Einfluß auf dessen Frequenzgang. Das ist leider viel zu oft ein reines Glücksspiel...



akem (Beitrag #15) schrieb:
Das Denon ist als High-Output MC bezüglich der Eingangskapazität halt völlig unkritisch



HiFi_Sepp (Beitrag #26) schrieb:

Der Flaschenhals momentan ist sicherlich der Phono Entzerrer, deshalb würde ich vorerst zu keiner anderen Nadel tendieren.


Verstehe ich folgendes richtig: Da die Eingangskapazität des Phonoeingangs meines Traktor Kontrol S4 nicht bekannt ist, seht ihr diesen als "Flaschenhals" an. D.h. es geht primär um die Eingangskapazität und nicht um die Qualität des Phonoverstärkers o.ä.????

Dementsprechend könnte ich also ein MC-High Output TA wählen und somit wäre der Phonovorverstärker nicht mehr das schwächste Glied in meiner Kette oder täusche ich mich?
akem
Inventar
#44 erstellt: 13. Jan 2016, 10:56
Der elektrische Abschluß des Tonabnehmers (Widerstand und Kapazität) beeinflussen den Frequenzgang und im Falle von MCs sogar die Bedämpfung der Schwingeinheit des Tonabnehmers. Hier hast Du direkten Einfluß auf den Klang.
Das Gleiche in grün hast Du auch am Ausgang der Phonostufe. Auch da folgt eine Verstärkerstufe nach, die einen gewissen Eingangswiderstand und eine gewisse Eingangskapazität hat. Da kommt es dann auch darauf an, ob die Ausgangsstufe des Phonoverstärkers den nachfolgenden Eingang treiben kann. In Deinem Fall, wo die Phonostufe in ein umfangreicheres Gerät implementiert ist, entfällt das natürlich. Aber bei externen Phonostufen kann das durchaus ein Thema sein, da hier immer wieder Geräte auftauchen mit Ausgangswiderständen im Bereich von vielen hundert Ohm.

Daneben gibt es aber noch das Übertragungsverhalten der Phonostufe. Da gibt es zum einen die direkt und einfach meßbaren Dinge wie Klirrfaktor, Einhaltung der RIAA-Kennlinie oder Signal-Rauschabstand (wenn man denn ein Audio-Meßsystem hat), aber auch Dinge, die meßtechnisch nicht so ohne weiteres erfaßt werden können. Da gehört zum Beispiel die Detailauflösung dazu oder auch das Verhalten im Zeitbereich, welches meßtechnisch nicht so ohne weiteres erfaßt werden kann. Da gehören dann Ein- und Ausschwingvorgänge insbesondere der Filterstufen dazu, was aber wohl eher eine untergeordnete Rolle spielt.

Gruß
Andreas
Hörbert
Moderator
#45 erstellt: 13. Jan 2016, 11:31
Hallo!

@kennysouth

Phono-Entzerrer sind simple lineare Kleinleistungsverstärker mit einer fest eingestellen Equalizingstufe die die RIAA-Kurve nachbildet.

Bei 99,9% dieser Kleinleistungsverstärker findest du Unterschiede gerade mal bei den Nachkommastellen währen die Genauigkeit der Equalizingstufen Abweichungen von gerade einmal +/- 0,2-0,5 dB aufweisen können.

Das Rauschverhalten und die durch diese kleinen Schaltungen produzierten Verzerrungen gleichen sich also im großen ganzen bis auch wenige Zehntelprozente, größere Abweichungen findest du also nur bei sehr alten, sehr exotischen oder bei beschädigten Schaltzungen.

Ganz anders sieht es allerdings bei den Eingangswerten und bei der höhe des Output aus, hier kocht jeder Hersteller sein eigenes Süppchen und das macht auch den Hauptunterschied zwischen solchen Geräten aus.

Ales andere ist aus technischer Sicht eigentlich HiFi-Folklore.

MFG Günther
kennysouth
Ist häufiger hier
#46 erstellt: 13. Jan 2016, 12:49
Vielen Dank für eure Antworten! Ich muss sagen: Für Entwirrung haben sie nicht gesorgt. Eher im Gegenteil Aber durch euch habe ich hier die Möglichkeit richtig was zu lernen

@Andreas: Die Erklärung kann ich grob nachvollziehen. Was ich letztendlich rauslese ist aber, dass meine Rechnung nicht so einfach aufgeht (MC-High Output TA-->dann ist die Phonostufe nicht mehr so wichtig). Es gibt also sehr viele Faktoren, die den Klang beeinflussen und teilweise sind diese nicht(für Laien) messbar. Somit braucht man für guten Klang eine individuelle Kombination von TA und Phonostufe, die auf Erfahrung beruht zB. weil es schon mehrere Forumsmitglieder getestet haben. Praxis und Theorie müssen nicht unbedingt gleichen.

@Günther: Aus deiner Nachricht lese ich raus, dass Phonostufen simple Geräte sind, die nur das Signal verstärken. Die Unterschiede zwischen den Geräten sind minimal, was den Sound(Equalizingstufe) angeht. Sie geben das Signal also mit kleinen Abweichungen wieder. Letztendlich sagst auch du, dass es immer speziell auf das Gerät(bzw. den Hersteller) ankommt und es eine individuelle Sache ist.

Somit muss ich also testen, ob ein System zur Phonostufe meines Traktor S4 passt. Oder eben hier im Forum nach einer guten Kombination von TA und Phonostufe suchen. Hier im Thread wurde zB. Phonobox S mit Ortofon 540 empfohlen.

Ich hoffe euch richtig verstanden zu haben

Gruß
Kenny
RelacksMax
Ist häufiger hier
#47 erstellt: 13. Jan 2016, 13:37
Die Phonobox S wird halt gerne empfohlen (hab selber eine) weil diese recht gut anpassbar ist (für MM und MC Abnehmer) - und eben relativ preiswert. Im Prinzip auf so ziemlich alles was so an Abnehmern auf dem Markt ist (Ausnahmen bestätigen die Regel).


[Beitrag von RelacksMax am 13. Jan 2016, 13:43 bearbeitet]
akem
Inventar
#48 erstellt: 13. Jan 2016, 13:53
Man muß schon sagen, daß die Unterschiede zwischen guten Phonostufen nicht besonders groß sind. Da muß ein Hersteller schon gewaltig was falsch gemacht haben oder seine Phonostufe absichtlich gesoundet haben, daß die Unterschiede wirklich groß werden.
High-Output MCs sind halt insofern recht gutmütig, weil bei ihnen das Thema kapazitive Fehlanpassung wegfällt. Da müßte die Kapazität schon absurd hohe Werte annehmen, daß es Auswirkungen auf den Frequenzgang gibt. Das ist ihr Vorteil ggü. MM und MI Tonabnehmern.

Gruß
Andreas
RelacksMax
Ist häufiger hier
#49 erstellt: 13. Jan 2016, 16:31
Mit Betonung auf "guten Phonovorstufen". Ich hab auch noch irgendwo son Billigteil mit DIN und Cinch Ein/Ausgängen - das klingt nich so richtig toll ...
kennysouth
Ist häufiger hier
#50 erstellt: 13. Jan 2016, 19:09
Habt ihr konkrete Empfehlungen für meine Situation? Sollte ich mir einen MC High Output TA suchen und es mit meinem Traktor S4 versuchen? Ich könnte mir vorstellen irgendwann mein DJ Setup zu wechseln. Dann würde ich ein Native Instruments Interface nutzen, welches auch zwei Phonostufen integriert hat (Traktor Scratch A6 290,-). Dort sind auch keine Angaben gemacht, daher gehe ich davon aus, dass es sich nicht großartig von meinem jetzigen Gerät unterscheidet.

Oder führt kein Weg an einer Phonobox S vorbei? Hätte den Vorteil, dass ich auch einen MM TA nehmen könnte.

TA sollte zum Technics 1210er Tonarm passen. Preis würde ich jetzt mal bis 200€ sagen, da ja evtl. die Phonobox S dazukommt.
Hörbert
Moderator
#51 erstellt: 14. Jan 2016, 11:08
Hallo!

Das einfachste wäre m.E. es mit einem hochwertigen High-Output MC zu versuchen, allerdings kommst du da mit 200 € nicht sehr weit da ein beliebiges MC bei gleicher Leistung wie ein MM immer rund ein Drittel teuerer sein dürfte.

(so hat halt z.B. ein Goldring Eroica [ca 400-450 € ] in etwa die gleiche [abtast-] Leistung zu bieten wie ein Ortofon VM-silver [ 250-300€ ] ist aber wesentlich leicher anzupassen.)

Ehrlich gesagt bin ich der Überzeugung das man sich um einen externen-Entzerrer erst ganz zum Schluß kümmern sollte wenn eigentlich schon ohnehin alles stimmt und eine Konfiguration vorliegt mit der sich gut leben läßt. Dann kann man m.E. noch zusätzlich in einem möglichst universial anpassbaren und skalierbaren externen Entzerrer investieren um sich so im exoten-Bereich der Abtaster umzusehen.

Eine erträgliche Konfiguration wurde ich erstmal wie schon geschrieben auf der Basis eines möglich hochwerrtigen HO-MC´s aufbauen odere wenn es eine Finanzfrage ist auf einem der Ortofon OM(S)-Systeme die man problemlos mit unterschiedlichen Nadeleinschüben bis hoch zur NADEL-40 aufwerten kann unjd bei denen die Kapazitätsanpassung in 95% aller Fälle kein drängendes Problem darstellt.

Es sollte eigentlich auf der Hand liegen das ein externer Entzerrer solange kein drängendes Problem sein kann wie noch andere Faktoren im Argen liegen, als erstes scheint es mir immer wichtig das die Basics stimmen ( Qualität der Abtastnadel respektive des gesamten Abtasters bei MC´s, Zusammenspiel des Abtasters mit dem Tonarm, Justage,Laufwerksaufstellung u.s.w.) Sich hier von einem externen Entzerrer eine Verbesserung zu erwarten bevor alle diese Probleme im Vorfeld ausgeräumt sind ist illusorisch um jetzt nicht zu sagen Blauäugig, m.E. ist hier eine weitere Verbesserung -wenn überhaupt-, nur zu erwarten wenn sonst alles stimmt.

MFG Günther
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