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[Kaufberatung] Günstiger MC-PhonoPre für den Übergang

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KoRnasteniker
Inventar
#1 erstellt: 01. Jun 2015, 16:48
Hallo Leute,

Da ich mir nun endlich einen neuen Plattenspieler (Pro-Ject Xperience SB DC mit Ortophon MC25e) geleistet habe, benötige ich nun für eine Übergangszeit von 3-4 Monaten einen günstigen MC-Pre. Preislich sollte er, wie gesagt im unteren Segment angesiedelt sein, da ich auf den neuen ADL Stratos Pre/KHV/PhonoPre/DAC warte.

Reicht da ein Dynavox VVst um 60€ oder klingt der so dermaßen schlecht, dass der nichtmal für ein paar Monate bleiben kann. Versteht mich jetzt nicht falsch, ich möchte halt, auch wenn es ein sehr günstiger Verstärker ist, nicht einen Klangbrei erwarten müssen bis ich meinen erhofften Verstärker habe.
Sind die Unterschiede in der Preiskategorie zw. 50 und 150 € genügend Groß, dass sich ein etwas teurerer auszahlen würde?

vielen Dank schon mal für die Antworten.

Gruss, Thomas

PS: Ist wie gesagt nur für ein paar Monate um wenigstens derweil etwas zum Hören zu haben, weshalb ich jetzt nicht über 150€ ausgeben möchte.
8erberg
Inventar
#2 erstellt: 01. Jun 2015, 17:22
Hallo,

na ja, für ein MC-System sollte man schon einen MC-Preamp nehmen.

Die Aufgabe ist überschaubar, natürlich kann man wie immer viel Bohei drummachen.

Da der vorgeschlagene Dynavox allerdings nur ein MM-Verstärker ist schlag ich mal einen für knapp 90 Öcken vor und ja, der Klang ist nicht nur erträglich... bei der Ortofon-Standard-Ellipse ist eh kein Wunder zu erwarten sag ich mal....

http://www.amazon.de...pieler/dp/B008EOXEVQ

Peter
KoRnasteniker
Inventar
#3 erstellt: 01. Jun 2015, 18:01

8erberg (Beitrag #2) schrieb:
Da der vorgeschlagene Dynavox allerdings nur ein MM-Verstärker ist...


Ok, das habe ich wohl übersehen...

Der vorgeschlagene Verstärker von dir ist leider nicht nach Österreich lieferbar
Aber anscheinend macht es dann doch keinen großen Unterschied, ob man nun einen günstigen Pro-Ject oder einen gleichwertigen anderen Hersteller nimmt.Danke Dir für die Antwort.

Gruss, Thomas
raindancer
Inventar
#4 erstellt: 01. Jun 2015, 20:31
Kann dir dein Händler nix ausleihen in der Wartezeit? Oder ein Hififreund aus der Nachbarschaft?

Was anderes: Die Projekt-Tonarme kenn ich als "leicht", da ist ein MC nicht grad optimal, hast du das so Probe gehört bzw bist dir der Einschränkungen bewußt?

aloa raindancer
akem
Inventar
#5 erstellt: 01. Jun 2015, 20:53
http://www.ebay.de/i...&hash=item2ecdc12772
Vielleicht schmeißt Du dann den ADL weg... Allerdings haben die V90 wohl öfter Probleme mit dem Netzteil, was sich in Störgeräuschen äußert. Dann müßte man nochmal ca. 10€ nachlegen und ein stabilisiertes Steckernetzteil kaufen - oder sich mit dem Händler rumschlagen. Die Vrogängermodelle VLPS 1 und 2 sind auch sehr gut, hatten keine mir bekannten Netzteilprobleme, sind aber nur sehr selten auf dem Gebrauchtmarkt zu finden. Mit dieser Phonostufe kannst Du auch problemlos MCs der High-End Klasse betreiben (also 4stellig), sofern sie mit den 100 Ohm Eingangswiderstand klarkommen.

Etwas billiger und klanglich einen Tick schlechter (etwas fülliger untenrum) gäbe es die Project Phonobox S:
http://www.phonophon...-phono-box-ds-1.html
Vorteil: sie ist an den Tonabnehmer in gewissen Grenzen anpaßbar
Nachteil: sie klingt nicht ganz so gut und muß jedesmal extra eingeschaltet werden (was mich persönlich ziemlich nervt...)

Gruß
Andreas
Wuhduh
Inventar
#6 erstellt: 01. Jun 2015, 21:21
Nabend !

Bei irgendsoeiner Einsteiger-Preamp-Büchse könnte natürlich Enttäuschung aufkommen. Der Gebrauchtpreis wird die Qual lindern. Später wird das Ding eingelagert oder wieder verkauft. Da muß man nicht unbedingt nach einem Musical Fidelity XY greifen.

Gegen die LW-TA-Kombination gibt es nichts zu sagen. Und wenn letztendlich der Preis stimmt, ist alles paletti.

Basierend auf der vielzitierten Ortofon-Rechenformel paßt das MC25E ausgezeichnet und wird trotz der gleich wieder bemängelten Nur-elliptisch-Nadel viel Freude bereiten, zumal die Wiedergabequalität des TA so einiges was andere unterm Headshell betreiben sofort auf die hinteren Plätze verweisen wird.

Obwohl vom gleichen Hersteller und preislich in einer ähnlichen Kategorie werden erstaunlich viele MC Rondo Red wieder verkauft. Die klassischen MC25E /FL tauchen eigentlich gar nicht auf. Daraus kann man verschiedenste Rückschlüsse ziehen.

MfG,
Erik
sandmann319
Inventar
#7 erstellt: 01. Jun 2015, 21:41
Hallo Thomas,
schade, habe heute Morgen gerade den vierten V90LPS zurückgeschickt,
hättest die Kiste für 140,-€ haben können.

Mein Tipp für die Übergangszeit:
Pro-Ject PhonoBox, (für unter 100,-€ überall zu bekommen) auch als gebraucht bei E-Bay
da bekommst du keinen Ohrenkrebs wie beim Lyndahl
und wirst ihn bei E-Bay wieder für gutes Geld los.



Bei irgendsoeiner Einsteiger-Preamp-Büchse könnte natürlich Enttäuschung aufkommen. Der Gebrauchtpreis wird die Qual lindern. Später wird das Ding eingelagert oder wieder verkauft. Da muß man nicht unbedingt nach einem Musical Fidelity XY greifen.

Da stimme ich Erik vollkommen zu.


[Beitrag von sandmann319 am 01. Jun 2015, 21:44 bearbeitet]
Wuhduh
Inventar
#8 erstellt: 02. Jun 2015, 02:36
Moin !

Au weia ! So bleibt Mann in Bewegung und setzt um die Hüften keine Flühlingslolle an ! Nebenbei werden noch diverse Transportunternehmen subventioniert. Zufriedene Kunden = weniger Retouren = Betriebsbedingte Kündigungen + weniger Energieverschwendung ?!

Hier noch etwas Wasser auf die Mühle:

Egal was ich konfigurierte, ein Ortofon Rondo Red brummte immer an meinem V90LPS. Konnte daher nicht an der Primitiv-Elektroinstallation des Vermieters liegen.

MfG,
Erik
KoRnasteniker
Inventar
#9 erstellt: 02. Jun 2015, 10:25
Hallo Leute,

Danke für die zahlreichen Antworten. Werde mir wahrscheinlich eine Pro-Ject Record Box holen. Da kann ich meine LPs gleich auch mal digitalisieren, wenn auch nicht in bester Quali. 24Bit/48KHz dürfte für den Anfang reichen und 100€ ist jetzt auch nicht die Welt...


sandmann319 (Beitrag #7) schrieb:
schade, habe heute Morgen gerade den vierten V90LPS zurückgeschickt,
hättest die Kiste für 140,-€ haben können.

Klar, du schickst ihn zurück weil er brummt oder auch irgendwas anderes macht und würdest mir den dann verkaufen wollen?
Aber trotzdem danke für's Angebot

Gruss, Thomas

PS: Was haltet ihr denn von den größeren Modellen von Pro-Ject (Röhre bzw. Transe). Können die mit einem Aikido bzw. Lehmann oder Graham mithalten? Nur, falls ich mich dann doch gegen den Stratos entscheiden sollte am Ende


[Beitrag von KoRnasteniker am 02. Jun 2015, 11:07 bearbeitet]
sandmann319
Inventar
#10 erstellt: 02. Jun 2015, 11:46
Hallo Thomas


Klar, du schickst ihn zurück weil er brummt oder auch irgendwas anderes macht und würdest mir den dann verkaufen wollen?


Nein, der war, im Gegensatz zu den anderen drei, Technisch Ok.
Und über den Klang von der Kiste lasse ich mich hier nicht aus.
War natürlich nicht ernst gemeint, ist zum Händler zurückgegangen.

Graham Slee hätte ich sofort behalten, wenn nicht so teuer, soviel wollte ich nicht ausgeben,
der spielt alle anderen an die Wand, da hat Lehmann,Trigon usw. keine Change,
ist aber nur meine rein Subjektive Meinung.

Über Pro-Ject wirst du hier im Forum nicht viel gutes hören,
warum auch immer, überlasse ich deiner Phantasie.

Gruß Gerd
akem
Inventar
#11 erstellt: 02. Jun 2015, 12:20
Eine Phonostufe und Digitalzeug gehören nicht in ein gemeinsames Gehäuse. Das wird nix, gibt nur unnötig viel Rauschen... (hatten wir schon hier im Forum).

Project ist jetzt nicht sooo schlecht, aber auch nicht richtig gut. Immerhin sind viele Projects vergleichsweise günstig.
Der Aikido ist nicht schlecht, klingt mir persönlich aber einen Tick zu hell. Eine Lehmann Black Cube SE und ein Trigon Vanguard 2 klangen mir zu dunkel, konnten vor Kraft nicht laufen. So meine Erfahrungen.

Wenn Du bereit bist, etwas mehr auszugeben, würde ich Creek noch ins Rennen werfen. Die Dinger sind klanglich sehr gut, aber leider nicht anpaßbar (bzw. nur über externe Beschaltung). Das gleiche in grün gilt für Graham Slee.

Gruß
Andreas
Hörbert
Moderator
#12 erstellt: 02. Jun 2015, 18:16
Hallo!

@akem


.......Eine Phonostufe und Digitalzeug gehören nicht in ein gemeinsames Gehäuse. Das wird nix, gibt nur unnötig viel Rauschen.....


Hier muß ich dich leider korrigieren, das war zwar noch in den 80ger Jahren und zu Anfang der 90ger Jahre durchaus so, aber heute hat sich diesbezüglich einiges getan und wenn man entsprechend modernes Design sowie zeitgemäße Schaltungstechnik verwendet ist das in wahrsten Sinne des Wortes Schnee von gestern.

Klar eine der noch recht plumpen Digitalschaltungen hätte ich seinerzewit auch nicht zusammen mit einem der schlecht gegen EDinstreuungen geschützten damaligen MC-Verstärker in die selbe Kiste gesteckt und über das gleiche Netzteil versorgt aber heute sind solche Sachen einfach kein Thema mehr.

MFG Günther
evilknievel
Inventar
#13 erstellt: 02. Jun 2015, 20:49
Hallo,

eine günstigere Alternative wäre ein MM System an den Dreher zu schnallen. Für 3-4 Monate kann man auch ein AT91 oder AT95 ertragen.

Gruß Evil
KoRnasteniker
Inventar
#14 erstellt: 02. Jun 2015, 20:59
Hallo Leute

Vielen Dank nochmal für die ganzen Meinungen

Hmm, mal sehen, hab mir noch bis morgen Zeit gegeben, das zu überdenken.
Vielleicht wirds auch die von vorn herein überlegte Kombi Atoll P200 / HD120.

Bin nur auf der High End ein bisschen schwach geworden, als ich den ADL Stratos mit meinen UE900 hören durfte

@Evilknievel: Da ich derzeit gar keinen Phonoverstärker mein Eigen nenne, wird das mit einem mm system nix. ausserdem sitzt der mc grad perfekt. Da kann ich nich garantieren, dass das später auch so ist.

Gruss, Thomas

PS: P200 als Übergang... hmm, wäre sicher interessant, eine solide Phonovorstufe zum Vergleich zu haben. Creek ist mir mit seinen 400 öcken dann soch schon etwas zu teuer.


[Beitrag von KoRnasteniker am 02. Jun 2015, 21:53 bearbeitet]
Wuhduh
Inventar
#15 erstellt: 02. Jun 2015, 21:11
These: Analogies und Wartezeit existieren in extremer Disharmonie zueinander.

Die Idee mittem AT95E als Ü-Lösung hatte ich auch schon.

MfG,
Erik
Mr.DB
Inventar
#16 erstellt: 03. Jun 2015, 08:50
Moin,
ich würde für den Übergang nichts kaufen,
sondern warten bis das Geld für die Wunschkomponenten vorhanden ist.

Falls es ohne LPs überhaupt gar nicht geht,
kauf Dir ein AT 91 oder 95 als Übergang.
Habe ich selber für ein halbes Jahr gemacht und habe
es überlebt.

Gruß,
Thomas
sandmann319
Inventar
#17 erstellt: 03. Jun 2015, 10:41
Wenn ich den Te. richtig verstanden habe, benötigt er doch einen Vorverstärker,
vermutlich weil er keinen Phono-Eingang am Verstärker hat.
Was würde ihm dann ein Billigsystem nutzen?
Anders sehe es aus wenn ein MM-Eingang bereits vorhanden ist,
dann währe das die beste Lösung.

Gruß Gerd
ParrotHH
Inventar
#18 erstellt: 03. Jun 2015, 12:24
Den TC 760 LC, den akem empfohlen hat, würde ich auch ins Rennen schicken. Den bekommt man bei Arvatix übrigens noch einen Ticken günstiger.

Ich habe den inzwischen bei meiner Freundin stehen und kann nichts Schlechtes berichten, wie übrigens die ganze Serie aus meiner Sicht alles bietet, was man so braucht. Außer schwerer Haptik und Prestige natürlich. Evtl. muss man das Steckernetzteil ersetzen, da das mitgelieferte pfeifende Störgeräusche im Phonozweig erzeugt.

Parrot
akem
Inventar
#19 erstellt: 03. Jun 2015, 13:32
Äh, hab ich den wirklich empfohlen

Gruß
Andreas
ParrotHH
Inventar
#20 erstellt: 03. Jun 2015, 13:47
Ach, verzeih!
Es war 8erberg!
Wuhduh
Inventar
#21 erstellt: 04. Jun 2015, 03:44
Ach nee, u. U. können die Netzteile bei den Lyndahl auch Ärger machen ? Das macht selbst die Gebrauchten uninteressant.

Was dem Benutzer alles zugemutet wird ...

MfG,
Erik
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