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Beste MM-Tonabnehmer aller Zeiten

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Autor
Beitrag
Marsilio
Inventar
#1 erstellt: 08. Aug 2015, 17:08
Hallo miteinander

Mich würde mal interessieren, was für Euch die besten MM-Tonabnehmer aller Zeiten sind.

Aus aktueller Produktion dürfte diesbezüglich Ortofons 2M Black der Referenztonabnehmer sein. Welche Tonabnehmer aus vergangener und aktueller Produktion können Eurer Meinung nach dem 2M Black das Wasser reichen - mal ganz unabhängig vom Dreher/Tonarm betrachtet?

LG
Manuel
akem
Inventar
#2 erstellt: 08. Aug 2015, 19:59
Reson Reca
Dem 2M Black im Charakter nicht unähnlich. Leider auch ähnlich teuer.

Gruß
Andreas
fleischer01
Neuling
#3 erstellt: 08. Aug 2015, 21:01
AT 20 SLa Limeted Edition
Marsilio
Inventar
#4 erstellt: 08. Aug 2015, 21:19

akem (Beitrag #2) schrieb:
Reson Reca
Dem 2M Black im Charakter nicht unähnlich. Leider auch ähnlich teuer.

Gruß
Andreas


Ist das nicht im Grunde einfach ein getuntes Goldring 1042?

LG
Manuel
.JC.
Inventar
#5 erstellt: 08. Aug 2015, 21:23
Hi,

das AT 180 ML , leider unmöglich heutzutage zu bekommen.
mit Glück möglich AT 155 LC, mein aktueller TA der recht ähnlich zum aktuellen AT 150 MLX ist
(ist quasi der Vorgänger)
HiFi_Addicted
Inventar
#6 erstellt: 08. Aug 2015, 22:02
Wenn auch Moving Iron erlaubt sind werfe ich das Nagaoka MP500 in die Runde. Gefällt mir auf meinem Pioneer PLX-1000 ganz gut.
Hörbert
Moderator
#7 erstellt: 09. Aug 2015, 05:17
Hallo!

Bei den sich noch zur Zeit auf dem Markt befindlichen MM-Tonabnehmern dürfte sich das 2M-black tatsächlich in einer Spitzenposition befinden, fraglich ist allerdings inwieweit diese bei handelsüblichen Schallplatten überhaupt nutzbar ist.

Dicht gefolgt wird das -black von einer ganzen Reihe von Tonabnehmern wie dem VM-silver, dem OM(S)-40 und den beiden AT-Systemen AT-150 MLx und AT-440 MLa sowie einigen Goldring- und Nagaoka-Systemen sowie deren Clone unter anderem Namen und mit etwas anderem Design.

Auch hierbei stellt sich die Frage inwieweit die Qualität dieser Systeme, korrekte Anschlußwerte und korrekte Justage einmal vorausgesetzt-, sich bei handelsüblichen Schallplatten noch voll nutzen lassen.
Zwar kann man noch damit argumentieren das durch den scharfen Nadelschliff zusätzliche Verzerrungen praktisch nicht auftreten aber alleine schon der Umstand das die tangential geschnittenen Schallplatten in 99% mit einem Radialtonarm abgetastet werden ergeben sich schon höhere Verzerrungsraten ald durch den Unterschied zwischen einem Contact-line-Schliff und einem Triangelschliff.

Beibt also der spezifische Sound der einzelnen Abtaster der allerdings als eher kosmetischer Wert eine reine Geschmacksfrage darstellt und somit nicht verallgemeinert werden kann.

MFG Günther
Marsilio
Inventar
#8 erstellt: 09. Aug 2015, 08:53
Von den nicht mehr auf dem Markt befindlichen TA würde ich das Shure V15V MR mal in den Ring werfen. Leider konnte ich dieses noch nie mit einem 2M Black vergleichen. Zumindest den OM-40 und VM Silver finde ich das V15V mit SAS-Nadel überlegen.

Wie schätzt Ihr im Vergleich andere klassische MM-Spitzensysteme ein, z.B. das Elac ESG 796 HSP oder das AKG P 8 ES Super Nova vdH?

LG
Manuel
Hörbert
Moderator
#9 erstellt: 09. Aug 2015, 09:45
Hallo!

@Marsilio


........... Zumindest den OM-40 und VM Silver finde ich das V15V mit SAS-Nadel überlegen...........


Inwieweit?

Es ist natürlich immer eine Frage der Anschlußbedingungen, der Kette/Raumverhältnisse und des verwendeten Musikmaterials.

Aber zumindestens ein mit einem Originaleinschub (MR-Nadeltyp) versehenes V-15/III liefert vom Abtastverhalten her keine besseren Ergebnisse als ein OM-40 (das spätere V-15/V war hier sogar seinerzeit ein direkter und gleichwertiger Konkurrent und wie so oft ist hier der Unterschied eher im Klangbild zu suchen als bei der Abtastleistung, -die ist bei beiden sehr gut-.)


.......das Elac ESG 796 HSP oder das AKG P 8 ES Super Nova vdH?........


Das sind natürlich die beiden anderen Modelle die seinerzeit mit dem V-15 das berühmte Dreigestirn zur Blütezeit der MM-Systeme gebildet haben, leider habe ich keines der AKG-Systeme mehr da es irgendwann einfach keine Nadeln mit nicht verhärtetem Dämpfergummi mehr gab und ich mein Exemplar zusammen mit einer auf Shibata retippten Nachbaunadel verschenkt habe da ich damit gar nicht mehr zufrieden war.

Aber ich habe natürlich noch ein Elac mit einer Original VdH-II-Nadel die allerdings etwas in die Jahre gekommen ist und möglichst bald durch einen Gyger II (baugleicher Schliff) Retipp ersetzt werden will. (leider habe ich noch keinen Retipper an der Hand der mir einen Gyger II Retipp macht)

Hier ist das Ergebniss altersbereinigt ähnlich wie bei einem Shure V-15, das System steht moderneren Typen von der Abtastleistung in nichts nach, -auch hier spielt eher das Elac-Typische Klangbild (also eigentlich Kosmetik) eine größere Rolle als die Abtastleistung an sich, die ist in dieser Klasse eigentlich schon um eine ganze Größenordnung besser als sie bei einer Handelsüblichen Schallplatte sein müßte-.

Der eigentliche Reiz hochwertiger alter Systeme liegt ja auch nicht darin das ihre Abtastleistung besser (oder schlechter) wäre als bei den neueren Modellen sondern -jedenfalls für mich-, gerade in ihrem "Sounding". Bei einem Elac, einem Shure oder auch bei einem Technics EPC-205 mit originaler Technics-Quad-Nadel bekomme ich Klangbilder zu hören die heute eigentlich nicht mehr präferiert werden.

MFG Günther
Marsilio
Inventar
#10 erstellt: 09. Aug 2015, 09:55
Tja, vielleicht ist es in der Tat gerade das Sounding, das mir am V15V mit der SAS-Nadel gefällt. Dass das OM-40 punkto Abtastvermögen tadellos ist kann ich unterschreiben, ich bin ja auch absolut zufrieden damit. Nur habe ich im Laufe der Zeit halt festgestellt, dass ich lieber mit dem Shure V15V höre. Vielleicht spielt da in der Tat auch eine Rolle, dass es optimal an den Dual 704-Tonarm passt. Klanglich wirkt es auf mich etwas weniger scharf als das Ortofon, und im Gesamtbild ausgewogener, vielleicht auch wärmer.

DIe Überlegung mit den "Vintage"-Tonabnehmern mache ich mir auch, weil ich mich frage, ob solche, sofern in gutem Zustand und mit guter Nadel versehen, für Plattenspieler aus ebendieser Zeit eine Alternative zu den aktuellen hochwertigen MM-Tonabnehmern darstellen können. Zumindest im Fall des V15V meine ich ja, im Fall von Technics-Tonabnehmern ebenfalls. Elac & Co. kenne ich persönlich nicht.

LG
Manuel


[Beitrag von Marsilio am 09. Aug 2015, 09:58 bearbeitet]
Hörbert
Moderator
#11 erstellt: 09. Aug 2015, 10:12
Hallo!

Na ja, die OM´s und die davon abgeleiteten VM´s sowie 2M´s sind im Grunde eigentlich auch nichts weiter als Uralt-Modelle mit aufgefittetem Design und neuen Nadeleinschüben. Sie repräsentieren halt immer noch das Ortofon-Sounding.

Shure, Elac und AKG haben leider als Tonabnehmer-Hersteller nicht überlebt (natürlich gibt es noch ein paar Shure-Modelle aber die Firma ist diesbezüglich nur noch ein Schatten ihrer selbst)

Shure hat seinerzeit ein -im besten Sinne gemeint- typisch "amerikanisches" Soundbild transportiert das gerade für die frühen HiFi-Jahre prägend war, die Elacs gehen ein wenig in diese Richtung und die AKG hatten ein eher etwas heller aber auch leicht nervöses Klangbild das mehr zum Ortofon-Sounding neigte aber ohne dessen im besten Sinne unspektakuläre Unaufdringlichkeit, eher eine Mischung aus Audio-Technica und Ortofon.

Gegenüber der Plattenspieler-Blütezeit ist der Markt heute etwas verarmt -was Sounding-Konzepte anbetrifft-.

MFG Günther


[Beitrag von Hörbert am 09. Aug 2015, 10:14 bearbeitet]
LP-Fan
Hat sich gelöscht
#12 erstellt: 09. Aug 2015, 11:28
Hallo,

die beiden genannten "alten Helden" AKG P8ES Super Nova und Elac ESG 796 H Sp habe ich. Klanglich gefallen sie mir beide nicht, da sie stark gesounded sind.

AKG: Sehr hell, leider zischelige S-Laute. Trotz zig Versuchen mit Abschlusskapazität, Justage mit unterschiedlichen Schablonen, unterschiedlicher Tonarmhöhe und Auflagekraft waren diese Schwächen nicht wegzubekommen. Der verhärtete Nadeldurchführungsgummi wurde vom Retipper A. Schürholz ersetzt, die Nadel war noch in Ordnung.

Elac: sehr dunkel, Höhen deutlich zu leise. Bei Abschluss mit 100 kOhm (statt des Normwerts 47 kOhm) wird es zu hell. Vielleicht würde es mit einem Zwischenwert (68 kOhm) passen, das kann ich aber nicht einstellen.

Ich glaube, dass das AKG speziell auf die damals mit absurd hohen Kapazitäten auf Einstörsicherheit getrimmten Phono-Eingänge angepasst war. Heute hat man keine vergleichbaren Rahmenbedingungen mehr, dann bekommt man das Teil nicht mehr richtig zum Klingen.

Grüße
Gunter
ars_vivendi1000
Inventar
#13 erstellt: 09. Aug 2015, 13:27
das EPC 100 CMk4 von Technics:















Mijnher v.d.H hat den Mk4 auch als Referenz , es ist bis heute unerreicht mit eff. bew, Masse von 0,048 mg.!!!

Das schöne ist, auch nach längerer Zeit gbt es noch neue Nadeln und da sind wir auch gleich bei dem Vorteil von MM Systemen, Phonosektion ist unproblematischer als bei MC und mit neuer Nadel gehts weiter.

Das Sytem gab es als 4TP und mit SME Anschluß.

Achso: ich habe auch alle wichtigen MMs von Shure + AT usw. und auch top MCs-mein Favorit bleibt MM EPC MK4

Wenn man aktuell die aufgerufenen Priese für Top MC Systeme sieht, fragt man sich automatisch, ob die Hersteller verrückt geworden sind


[Beitrag von ars_vivendi1000 am 09. Aug 2015, 13:31 bearbeitet]
lini
Inventar
#14 erstellt: 09. Aug 2015, 18:34
Günther: Rein technisch würd ich das AT150MLX wie auch das schon wieder ausgelaufene Jubiläumsmodell AT150ANV eher über dem 2M Black sehen, schon allein wegen den aufwendigeren Nadelträgern, aber auch wegen des komplexeren MR-Schliffes.

Tja, und Kandidaten gäb's natürlich noch einige - unter den aktuellen Modellen z.B. einige von SoundSmith und unter den Klassikern natürlich u.a. AT22/23/24/25 sowie Signet TK9/10 und freilich das ein oder andere Modell von Grace, wobei gerade Grace und AT (vor allem Signet) wohl als Spitzenreiter in puncto Auswahl an Top-Nadel-Varianten gelten dürften. Letzten Endes aber wohl eine Frage der Definition/Kriterien-Auswahl, was man zu den besten der Besten zählen mag oder nicht. So könnte man, wenn man's nicht ganz so eng sieht und weniger auf besonderen Herstellungsaufwand und "exotische" Zutaten abhebt, durchaus behaupten, dass praktisch alle bekannten Hersteller, die mal MMs und MIs im Programm hatten oder (immer noch) haben, irgendwann auch mal ein oder mehrere besonders gute Modelle angeboten oder zumindest als Auftragsfertigung fabriziert haben. Wer hingegen gern eine möglichst kurze Kandidatenliste hätte, sollte sich wohl am besten entweder in Low-Output-MMs und -MIs verlieben oder in normale (= high output) MMs und MIs mit Generatorinduktivitäten unter 100 mH - das reduziert die Anzahl ungemein. Bei ungefähr gleichwertigen Kandidaten zu einem 2M Black würde sich in meinem Kopf wiederum schon eine ganz schön lange Liste bilden...

Grüße aus München!

Manfred / lini
.JC.
Inventar
#15 erstellt: 09. Aug 2015, 22:27
Hi,

eine gute Kombination aus aktuellem Body u. alter NOS Spitzennadel ist cool.

wie hier ein AT 120 E Body von 2004 mit einer AT 150 E von ca. 1982

DSCN5584


die 150 E hat den Berylliumcantilever u. eine scharfe Ellipse,
u. verträgt sich sehr gut mit dem Holzheadshell am EPA 170
(an Aikido phono )



[Beitrag von .JC. am 09. Aug 2015, 22:37 bearbeitet]
Hörbert
Moderator
#16 erstellt: 10. Aug 2015, 09:37
Hallo!

@lini

Über das für und wieder von 2M-black versus AT-150MLx liesse sich gewiß trefflich streiten.

Aber angesichts der durchschnittlichen handelüblichen Schallplatte und ihren Eckdaten sind wohl beide in der Praxis einfach Overkill.

Vom Preis-Leistungsverhältniss z.B. hätte natürlich das AT auf jeden Fall die Nase klar vorn und von den praxisgerechten Anschlußwerten dann doch eher das Ortofon.

Bei Lichte besehen unterscheiden sich die beden Systeme nur noch in ihrer Klangkosmetik und sogar da bei korretem Abschluß eigentlich herzlich wenig, und noch besser, -sogar die kleineren und preisgünstigeren Modelle wie OM(S)-40, VM-silver und AT-440MLa stehen hier eigentlich in nichts nach bis auf die etwas weniger ausgefeilte Klangkosmetik.

Wäre es kein Hobby in dem rationale Entscheidungen wenig zählen bräuchte man sich über teuerere MC´s u.ä. nicht einmal den Kopf zu zerbrechen.

MFG Günther
.JC.
Inventar
#17 erstellt: 10. Aug 2015, 09:50
Hi,

ich bin beeindruckt !
Die ATN 150 E auf dem Standartbody oben spielt wunderschön.

Solche Kombinationen, wenn man die NOS Nadeln noch bekommt,
kann ich sehr empfehlen, auch finanziell 130 € für´s AT 120 E + um 200 € die Nadel
macht 330 € also ähnlich dem AT 150 MLX neu.

silberfux
Inventar
#18 erstellt: 10. Aug 2015, 09:51
Ich fahre doch auch nicht ein Billigauto, nur weil die Straßen meistens zu holprig und zu voll sind. Nur weil es sich möglicherweise für einen Teil der Platten nicht lohnt, muss ich nicht auf ein gutes Abtastsystem verzichten. Natürlich ist auch der Geräteeinsatz im Hobbybereich vielfach ein Overkill aber lass uns doch den Spaß. Und wenn es sich nur für 1/3 meiner Platten wirklich lohnt.

BG Konrad
günni777
Stammgast
#19 erstellt: 10. Aug 2015, 10:13
Hallo,

Frage an euch Spezialisten: Wie schätzt ihr das Shure (vermutlich G 91) Hitrack ein. Hab das von meinem Telefunken W 258 unter meinen Funk Firm Vector III geschraubt. War ein wenig fummelig, mußte da improvisieren mit den Schrauben und Abstandshaltern und spielt jetzt ohne Zusatzgewicht. Ist zwar empfindlich bzgl. Brummen aber beim Musikhören auch mit höheren Pegeln hör ich davon nix, nur eben im Leerlauf (nicht laut, nicht leise würde ich es mal ausdrücken).

Bin sehr angetan von dem Shure. Auch Klassik ist schon ordentliches Kino. Das Original verbaute OM 40 Super funktionierte komischerweise nur mit rel. wenigen Aufnahmen ausgezeichnet. Viele Aufnahmen kamen mir zu "statisch" vor, kam also nicht so recht Freude auf. Die Bandbreite der Zufriedenheit mit dem Shure ist da bzgl. der Anzahl der Platten bei mir wesentlich größer.

Woran liegt das?

Gruß Günni


[Beitrag von günni777 am 10. Aug 2015, 10:28 bearbeitet]
Hörbert
Moderator
#20 erstellt: 10. Aug 2015, 10:15
Hallo!


.......Natürlich ist auch der Geräteeinsatz im Hobbybereich vielfach ein Overkill aber lass uns doch den Spaß. Und wenn es sich nur für 1/3 meiner Platten wirklich lohnt...........


Den teile ich doch sogar, HiFi als Hobby ohne Overkill und ein wenig Unsinn wäre für mich sogar undenkbar.


.... Und wenn es sich nur für 1/3 meiner Platten wirklich lohnt...........


Wenn das wirklich 1/3 deiner Platten sind hast du ernormes Glück, bei mir sind das nicht einmal 2% aber das juckt mich nicht die Bohne. Schließlich ist das Zeug nicht nur zum Abspielen da sondern scxhlicht und ergreifend zum Spielen.

Hätte ich nur rational Nachvollziebares Geraffel wäre ich wohl mit nichts weiter als einer Mediaserver-Kiste a´la Raspberry pi 2 einigen TB-Festplatten und allenfalls noch mit einer gut verpackten Tonträgersammlung bestehend aus CD´s als Sicherungskopien im Keller gut aufgestellt. Ansonsten noch möglichst dicken AVR und das beste was ich mir an Lautsprechern und raumakustischen Maßnahmen leisten könnte.

Aber ich hätte damit nicht einmal halb so viel Spaß.


MFG Günther
silberfux
Inventar
#21 erstellt: 10. Aug 2015, 10:56
Hallo Hörbert, so kann ich das jetzt mit unterschreiben. Ok, 1/3 ist auch bei mir wohl etwas hoch geschätzt. Deswegen hat der Analogfan ja auch mehrere Plattenspieler mit unterschiedlichen Setups.

Hallo Günni, ein dauerndes mittellautes Brummen würde mich schon sehr stören, brummt es denn mit anderen TAs genauso? Dass jedes TA anders klingt, kann an vielen Umständen liegen, z.B. auch an der mehr oder weniger guten elektrischen Anpassung an den Rest der Kette.

Gruß von Konrad
günni777
Stammgast
#22 erstellt: 10. Aug 2015, 11:18
Hallo Silberfux,

das Brummen im Leerlauf ist z.B. Poti 10 Uhr Stellung, was deutlich über Zimmerlautstärke im Spielbetrieb bei vielen Platten hinausgeht, für mich zwar deutlich vernehmbar, aber noch akzeptabel. Das war mit dem OM 40 Super genauso. Gegroundet am Amp ist der Dreher auch. (Tuner/TV - Betrieb brummts auch, selbst wenn Dreher nicht angeschlossen ist).

Schätze, die Tonarmverkabelung (RB 301 getunt ) spielt da stark mit rein. Wenn ich meine Finger entsprechend in die Nähe der Käbelchen zum Tonabnehmer bewege, wird´s mal lauter, mal leiser. Ebenso wenn ich an der Zentralverschraubung der Headshell ein bißchen rumtippe, verstärkt sich das Brummen entsprechend.

Also rein von der Grundtonalität ist mir kein Unterschied zwischen OM 40 Super und Shure aufgefallen, sehr ähnlich bis gleich. Es ist einfach die Musikalität und insb. die Stimmigkeit der Musikalität, die mir mit dem Shure bei den meisten Aufnahmen deutlich besser gefällt. Wirklich verstehen tu ich das aber nicht, zumal ich nicht viel techn. Wissen von PS habe und auch praktisch nichts rumschraube außer eben besagten Tonabnehmer Tausch. Bin nach langer Abstinenz wieder eingestiegen, da ich meine Platten mal gerne wieder hören wollte. Und so gut wie heute hab ich die noch nie gehört.

Hab nur Auflagegewicht mit Digi-Löffelwaage eingestellt und den Rest nach Gehör

Gruß Günni
sandmann319
Inventar
#23 erstellt: 10. Aug 2015, 11:38
Hallo Günni,
Was hat dein Problem mit diesem Thema zu tun?
Bitte mache dafür einen eigenen Fred auf.
Vielleicht kann einer der Moderatoren dieses abkoppeln.

Gruß Gerd


[Beitrag von sandmann319 am 10. Aug 2015, 11:38 bearbeitet]
günni777
Stammgast
#24 erstellt: 10. Aug 2015, 11:49
Hallo Gerd,

sorry, natürlich, hast ja Recht. Wollte ursprünglich auch nur nach eurer Einschätzung bzgl. der Shure Hitrack Systeme fragen.

Für mich klingt das Shure jedenfalls sehr schön, zumal das Super OM 40 bei den MMs schon ziemlich weit oben mitzuspielen scheint.

Gruß Günni
Papa_San
Stammgast
#25 erstellt: 10. Aug 2015, 11:53
Die großen Technics sind wunderbar! EPC 205 MK3 oder MK4. Das EPC 100 soll noch besser sein. Leider nie gehört.

Gruß
Siggi
hifi-collector
Stammgast
#26 erstellt: 10. Aug 2015, 11:54
"Wenn man aktuell die aufgerufenen Priese für Top MC Systeme sieht, fragt man sich automatisch, ob die Hersteller verrückt geworden sind"

Genauso ist es. Da wird auf Teufel komm raus versucht, viel Geld zu verdienen.

Ich werfe mal das Shure Ultra 500 in den Ring. Da ist aber heute nur sehr schwer dran zu kommen.

Gruß

Andreas
Hörbert
Moderator
#27 erstellt: 10. Aug 2015, 12:00
Hallo!

@hifi-collector


......Ich werfe mal das Shure Ultra 500 in den Ring. Da ist aber heute nur sehr schwer dran zu kommen.......


Das war eigentlich ein selektiertes V-15/V mit einem farblich etwas anderen Nadeleinschub und einem etwas anderem Design. Wie auch das V-15/V ein tolles System, zwei Freunde von mir haben es noch, -allerdings mit den normalen grauen V-15/V-Nadeleinschüben von denen sie sich einen kleinen Vorrat zugelegt haben bevor er nicht mehr zu kriegen war aber der geht inzwischen auch schon zu Ende.

@günni777

Du meinst wohl das Shure M-91?


......Tuner/TV - Betrieb brummts auch........


Hier liegt wohl ein Fall von Mehrfacherdung vor, -ein Mantelstromfilter in jeder Antennenzuleitung sollte da Abhilfe schaffen.

Du meinst wohl ein Shure M-91G?


.....Hab nur Auflagegewicht mit Digi-Löffelwaage eingestellt und den Rest nach Gehör ........


Da hättest du auch gleich Würfeln können,, ein OM(S)-40 hat eine recht scharf geschliffene Gyger-70-Nadel die schon bei kleineren Justagefehlern mit deutlichen Verzerrungen aufwarten wird es ist also m.E. kein Wunder wenn dir das alte Shure mit seiner Rundnadel die selbst grobe Justagefehler verzeihen wird besser gefällt.

Nimm einfach mal eine Schablonre zur Hand und justiere das OM(S)-40 richtig.

Dazu kommt offentsichtlich der Umstand:


..... Hab das von meinem Telefunken W 258 unter meinen Funk Firm Vector III geschraubt. ..........


Liege ich hier richtig wenn ich vermute das du vorher mit der alten Kombination deine Platten gehört hast? Wenn ja dann läßt sich zusätzlich noch vermuten das dir hier das gleiche passiert ist wie jemand der bislange mit einem alten Ghettoblaster eine ganze Reihe von ihm vertrauten Musikkasetten abgehört hat und dann nach Jahren die gleichen Kasetten über eine hochwertige Stereroanlage hört, er wird völlig enttäuscht sein und sich seinen alten Ghettoblaster wieder zurückwünschen. -So etwas nennt man Hörprägung-.

MFG Günther


[Beitrag von Hörbert am 10. Aug 2015, 12:05 bearbeitet]
Papa_San
Stammgast
#28 erstellt: 10. Aug 2015, 12:30

Hörbert (Beitrag #16) schrieb:

Aber angesichts der durchschnittlichen handelüblichen Schallplatte und ihren Eckdaten sind wohl beide in der Praxis einfach Overkill.


Der Mann hat eine Mission. Anders kann ich mir das nicht erklären,ausgerechnet im Analog-Forum und dann auch noch als Moderator.

@Günther,ich höre einen sehr deutlichen Unterschied zwischen einem Goldring GX1022 und einem Ortofon MC 30 S am Ortofon Verto. Selbst wenn die LP ihre Defizite hat,diesen Unterschied hört man raus. Ob man dann soviel Geld für System+Übertrager ausgeben will,ist ne andere Sache.
Vielleicht liegt es ja an meinen Platten.

Gruß
Siggi
günni777
Stammgast
#29 erstellt: 10. Aug 2015, 12:36
Hallo @Hörbert,

ich möchte hier in diesem Thread auf Deine Nachfragen nicht weiter eingehen, da nicht Thema dieses Freds, wie Gerd @Sandmann319 ja richtig anmerkte. Ich weiß jetzt nicht, wie ich meine Texte auf die Schnelle in einen neuen Thread verschieben kann. Könnte das evtl. ein Mod übernehmen? Danke.

Da gehe ich dann gerne auf Deine Rückfragen ein, bin aber gleich erst mal unterwegs, dauert also etwas mit der Rückantwort.

Gruß Günni
Hörbert
Moderator
#30 erstellt: 10. Aug 2015, 12:40
Hallo!

@Papa_San


.......Günther,ich höre einen sehr deutlichen Unterschied zwischen einem Goldring GX1022 und einem Ortofon MC 30 S am Ortofon Verto......


Selbsverständlich, das habe ich doch gar nicht bestritten.

Nur ist das eben ab einer gewissen Grundqualität der Abtastsysteme eben kein Zuwachs an Information sondern eine Sache der präsentation des Vorhandenen, genau darüber ging es doch in den letzten Beiträgen, möglicherweise liest du ein ewenig zu selektiv mit.

MFG Günther
.JC.
Inventar
#31 erstellt: 10. Aug 2015, 12:46
Hi,


Hörbert (Beitrag #27) schrieb:
.. aber der geht inzwischen auch schon zu Ende.


gibt es zukunftssichere TA ?
Ortofon ? Audio Technica ?

rein praktisch setze ich auf die AT 100 Family
die Nadelgummis sind sehr langlebig (ü 50 ?) u. der Spanndraht auch

um 2010 hat der Thakker eine Position ATN 150 E bekommen u. sie auf ebay verkauft
ich hatte mir dann 3 Stück gekauft
(eine ist verschenkt, eine ist durch, die letzte läuft jetzt)

ich gehe von einer "Lebens"dauer von 2000 h aus (saubere LPs)
das sollte dann für die nächsten 4-5 Jahre reichen.

Hörbert
Moderator
#32 erstellt: 10. Aug 2015, 13:05
Hallo!

@.JC.


......gibt es zukunftssichere TA ? .........


Muß es gar nicht geben, wie man an Jico und den "Retippern" sieht gibt es falls der Bedarf vorhanden ist auch die Möglichkeit die alten Systeme wieder zum Laufen zu bringen.

Bei vielen gibt es ja auch gar keinen Grund einer alten Nadel oder einem der NOS-Systeme nachzujagen da es gute und auch teilweise günstigere Alternativen gibt.

Natürlich, -wer den Sound seines alten Shure oder Elac vermisst-, für den ist es ziemlich schwer eine gültige Alternative zu finden da die eigentliche Abtastqualität hier gegenüber dem spezifischen Sound nicht die primäre Rolle spielt und wem z.B. sein altes Shure M-75 mit Hyperelliptischer Nadel ans Herz gewachsen ist der geht natürlich erstmal an der glatten Wand hoch wenn er nach 30 oder 35 Jahren keine der sorgsam eingelagerten Nadeleinschübe mehr hat und selbst ein Ortofon Cadenza Black kann ihn dann wahrscheinlich nicht trösten bevor er sich umgewöhnt hat.

Aber ich denke solange die Grundqualität stimmt gewöhnt man sich auch um.


........ich gehe von einer "Lebens"dauer von 2000 h aus (saubere LPs)........


Das ist m.E. etwas zu optimistisch, hier solltest du besser von 1000-1400 Stunden ausgehen das wäre falls kein Unfall passiert die unterste Grenze der Lebenserwartung bei einem scharfen Schliff, so kann dich jedes mehr nur freuen.

MFG Günther


[Beitrag von Hörbert am 10. Aug 2015, 14:19 bearbeitet]
.JC.
Inventar
#33 erstellt: 10. Aug 2015, 13:27
Hi Günther,


Hörbert (Beitrag #32) schrieb:

........ich gehe von einer "Lebens"dauer von 2000 h aus (saubere LPs)........

Das ist m.E. etwas zu optimistisch,


das ist ein kristallgitter orientierter Schliff auf ´´nem Beryllium Cantilever



Hörbert (Beitrag #32) schrieb:

Bei vielen gibt es ja auch gar keinen Grund einer alten Nadel oder einem der NOS-Systeme nachzujagen da es gute und auch teilweise günstigere Alternativen gibt.


tja, wer keinen Spaß an der NOS Jagd in der Bucht hat, für den ist das natürlich nix

wie o.g. der Unterschied zw. dem AT 150 MLX von 2012 u. dem AT 155 LC von 1982 ist gering
aber ...


[Beitrag von .JC. am 10. Aug 2015, 13:31 bearbeitet]
Hörbert
Moderator
#34 erstellt: 10. Aug 2015, 14:32
Hallo!


......das ist ein kristallgitter orientierter Schliff auf ´´nem Beryllium Cantilever ......


Ja gut, und?

Dein Beryllium Cantilever und dein kristallgitter orientierter Schlif ändern doch nichts an der Normalverteilungskurve, so wie deine Nadel 2400 Betriebsstungen halten könnte kann sie auch bloß 800 Stunden halten also solltest du dich am gemittelten Wert, und der liegt eher bei 1400-1600 Stunden als bei 2000 halten. Was ist denn schlimm daran sich auf alle Möglichkeiten vorzubereiten?


........der Unterschied zw. dem AT 150 MLX von 2012 u. dem AT 155 LC von 1982 ist gering......


Richtig, wer das eine hat braucht nicht wirklich das andere aber wenn er es unbedingt haben will spricht auch nichts dagegen, von beidem geht die Welt nicht unter.

Es wäre ja schlimm wenn wir alle unser Hobby nach den gleichen Handbuch betrieben.

MFG Günther
.JC.
Inventar
#35 erstellt: 10. Aug 2015, 23:09
Hi,


Hörbert (Beitrag #34) schrieb:
Richtig, wer das eine hat braucht nicht wirklich das andere


das denkt man nur so lange, wie man das andere noch nicht gehört hat
dann nicht mehr
Hörbert
Moderator
#36 erstellt: 11. Aug 2015, 05:44
Hallo!

@.JC.


.......das denkt man nur so lange, wie man das andere noch nicht gehört hat............


So habe ich auch mal gedacht und mir mit der Zeit etliche Abtaster im Bereich 600-1000 Euro zugelegt.Um die auch optimal nutzen zu können habe ich mit Tonarmen weitergemacht und um die auch entsprechend unterzubringen mir insgesamt vier Laufwerke zugelegt.

Dann hatte ich irgendwann den Kanal voll

Mittlerweile habe ich zumindestens die Tonabnehmer auf ein sinnvolles Maß reduziert und kaufe bloß noch abgeschrubbte MC´s oder bei MM´s Nadeleinschübe nach.

MFG Günther
Slayerslayer
Ist häufiger hier
#37 erstellt: 11. Aug 2015, 05:59
also ich habe aktuell einen Clearaudio Virtuoso V2 und bin seeeehr zufrieden damit (nach einiger Einspielzeit).
Hatte auch schon das 2M Black Ortofon und finde es jetzt besser. Aber ist ja eh alles Geschmackssache...
Marsilio
Inventar
#38 erstellt: 11. Aug 2015, 06:53
Dann fasse ich mal zusammen - punkto Abtastvermögen (und auch Klanggüte) dürften also folgende verflossene und aktuelle TA durchaus auf Augenhöhe mit dem 2M Black liegen:

- Clearaudio Virtuoso und Maestro V2
- Audio Technica 150MLX (resp. die Vorgänger AT 155 LC sofern die von lini erwähnten AT22/23/24/25 sowie Signet TK9/10)
- Shure Ultra500 resp. Shure V15V MR
- Reson Reca
- Technics EPC 205 und EPC100
- Elac ESG 796 HSP

Ergänzungen? Widerspruch...?

LG
Manuel
Hörbert
Moderator
#39 erstellt: 11. Aug 2015, 07:23
Hallo!

Was das Abtastvermögen betrifft kannst du noch getrost OM(S)-40, VM-silver und AT-440MLa dazurechnen.

Alleine die Klangkosmetik ist bei diesen Systemen nicht ganz so audsgefeilt wie bei den Spitzensystemen.

Aber ganau hier scheiden sich selbstverständlich die Geister, das einzelne "Sounding" der unterschiedlichen Abtaster bestimmt natürlich die geschmackliche Präferenz. Selbst bei idealer Anpassung an den jeweiligen Entzerereingang und sehr stimmiger Tonarm-Abtasterkombination wird ein gewisser Eigenklang übrigbleiben.

Insofern sind diese Systeme eigentlich überhaupt nicht vergleichbar, so wird dem einen z.B. ein Ortofon oder Audio-Technica als unerträglich "kalt" oder als zu "hell" erscheinen und dem anderen z.B. ein Shure als zu "dumpf" oder zu "topfig" (und was der spezifischen Begriffe mehr sind)

Hier überhaupt einen Konsens zu finden der über die technische Beschreibung hinausgeht finde ich recht schwierig.

MFG Günther
Papa_San
Stammgast
#40 erstellt: 11. Aug 2015, 07:59

Marsilio (Beitrag #38) schrieb:

Ergänzungen? Widerspruch...?

LG
Manuel


Ergänzung: Die LO-MIs von Stanton. Habe selber ein altes NOS Stanton 881S und das klingt erstaunlich frisch mit großer Bühne. Läuft am MC-Eingang des Rebvox B285.

Gruß
Siggi

p.s.: AKGs wurden auch noch nicht genannt. Allerdings muss man da bei NOS vorsichtig sein. Die Teile leiden an Gummiverhärtung.
Marsilio
Inventar
#41 erstellt: 11. Aug 2015, 11:47
Das von den grossen Stantons habe ich auch schon gelesen, was hatten die 881er eigentlich für Nadelschliffe?

Und wenn wir schon bei den Oldies sind, die gerne an Thorens & Co. verbaut wurden: Gab es eigentlich auch von Pickering noch was vergleichbar hochklassiges?

LG
Manuel

PS. AKG hatten wir schon...
Wuhduh
Inventar
#42 erstellt: 11. Aug 2015, 13:17
Salute !

Dieses ELAC mit Bor-Nadel und vdHI-Schliff von anno dazumal.

Weshalb ?
Es erfüllt 4 wesentliche Punkte !
Welche ?
Aufmerkelsam lesen und stückchenweise geistig verarbeiten !

OK .... zu warm,
Erik
Papa_San
Stammgast
#43 erstellt: 11. Aug 2015, 13:44

Marsilio (Beitrag #41) schrieb:


Und wenn wir schon bei den Oldies sind, die gerne an Thorens & Co. verbaut wurden: Gab es eigentlich auch von Pickering noch was vergleichbar hochklassiges?



Sicher! Ist das nicht eine Firma? Nadeleinsätze kann man untereinander tauschen.

@Wuduh,danke für den Testbericht. Hab in meiner 30 Jährigem Analog-Geschichte leider nie ein Elan besessen.

Gruß
Siggi
frank60
Inventar
#44 erstellt: 11. Aug 2015, 14:06

Marsilio (Beitrag #38) schrieb:
Ergänzungen? Widerspruch...?

Wie Günther in #7 schon geschrieben hat, Goldring nicht vergessen.
1042 und 2500 mit ihrem Gyger II Schliff sind auch hervorragende Tonabnehmer, die sich vor keinem Vergleich scheuen müssen. Und das zu einem Preis, für den man sich, als ein Beispiel, bei Nagaoka oder Ortofon, schon wieder mindestens eine Klasse tiefer umsehen müßte. Ich liebe meinen 1042. Optisch sind sie halt nicht so attraktiv wie manche andere TAs, aber technisch absolut top.

Edit: habe gerade gesehen, daß Goldring (oder die Händler?) mittlerweile auch ordentlich die Preise angezogen hat.


[Beitrag von frank60 am 11. Aug 2015, 14:16 bearbeitet]
mkoerner
Stammgast
#45 erstellt: 11. Aug 2015, 14:52

Ergänzung: Die LO-MIs von Stanton. Habe selber ein altes NOS Stanton 881S


Stanton 881S ist kein LO-MI. Du meinst das 980LZS / 981LZS. Die Pickering Version hies XLZ7500 .

Machen ziemlich viel Spass. Vor allem Räumlichkeit und Transparenz sind bei denen ganz toll.

Mike
Papa_San
Stammgast
#46 erstellt: 11. Aug 2015, 15:00
Muss noch mal gucken aber @Mike hat wohl recht. Ich mache heute Abend mal ein Foto von dem Teil mit der schwulen Samtdose. Beipackzettel war auch dabei. Vielleicht steht da was über den Nadelschliff drin

Gruß
Siggi
mkoerner
Stammgast
#47 erstellt: 11. Aug 2015, 15:09
Stylus type: Stereohedron 8x7,1µm
Papa_San
Stammgast
#48 erstellt: 11. Aug 2015, 18:22
Mike hat natürlich recht: Es ist ein 980 LZS:

image


Entschuldigt das schlechte Bild aber das System steht montiert am TD 146 im Schrank. Dose konnte ich auch nicht finden.
Ab und zu bietet Thakker die alten Stanton an. Wer auf große Bühne und saubere Höhen steht,sollte zugreifen. Leider werden die heutzutage nicht mehr verschenkt und man braucht einen MC-Eingang. Dafür keine Kapazitätsprobleme.
Allerdings sollte der Arm nicht zu schwer sein. Am Thorens geht´s gut und auch an meinem SME 3009 SII.

Gruß
Siggi


[Beitrag von Papa_San am 11. Aug 2015, 18:22 bearbeitet]
Wuhduh
Inventar
#49 erstellt: 11. Aug 2015, 18:56
Nabend !

@ Frank60:

Äh, das 2500er hat einen ausgefallenen Schliff, der m. W. nichts mit den Fritz Gyger'n zu tun hat. Werden übrigens von Nagaoka produziert.

Jo, böhse Preisanstiege von den Inselaffen ! Auch Rega ! Wohl dem Händler, der sich gehaltvoll und intelligent bevorratet hatte.

MfG,
Erik
Marsilio
Inventar
#50 erstellt: 12. Aug 2015, 06:27
Das grosse Stanton ist beim Thakker aber auch preislich auf 2M-Black-Augenhöhe...

A propos Stanton: Kennt einer hier das da:
https://www.thakker....-tonabnehmer/a-5198/

Eine OM-Kopie?

LG
Manuel
Papa_San
Stammgast
#51 erstellt: 12. Aug 2015, 07:06
Die Preise sind heftig. Allerdings für neue Systeme auch,siehe Ortofon. Mein MC 30 S gab´s vor ein paar Jahren noch für 450,-€. Kostet jetzt 750,-€ beim selben Händler! Gott sei Dank habe ich mich damals ausreichend eingedeckt. Mein Bestand müsste für die nächsten 20 Jahre reichen.
Übrigens habe ich gute Erfahrung mit den NOS-Systemen (Technics & Stanton) gemacht. Keine verhärteten Gummis,keine Verzerrungen - nix!
Zu meinen Technics EPC passt sehr gut die Jico SAS Nadel. Günstigen EPC205 Body kaufen und in Japan eine SAS dazu bestellen,dann hat man für ca. 250,-€ einen exzellenten Sound. Im direkten Vergleich besser (entspannter,mehr Auflösung,mehr Bass) als ein Goldring GX 1022.

Gruß
Siggi
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