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Welches ist der beste Kassettenrecorder aller Zeiten?

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Autor
Beitrag
Konstantin
Ist häufiger hier
#1 erstellt: 23. Aug 2006, 13:49
Hallo!

Obwohl ich mich mit Kassettendecks auskenne, weiß ich trotzdem nicht so recht, welcher Kassettenrecorder den besten Klang aller Zeiten bietet / bot.
Dieser Thread soll dazu dienen, "Kandidaten" zu nennen, die für den Titel "Bester Kassettenrecorder aller Zeiten" in Frage kommen (mit Begründung, warum ja und warum nicht).

Ich fange schon mal an:

# Nakamichi Dragon
- warum ja: Man hört viel im Web darüber, dass dieses Deck den besten Klang bietet, schließlich ist es legendär.
- warum nicht: Kommt im Rauschen nicht an die Dolby S Decks heran; hat in "Stereoplay" nur "Spitzenklasse II" belegt.

# Revox B 215 (S)
- warum ja: Weil man einfach viel gutes davon hört, u.a. über das Viermotoren-Laufwerk
- warum nicht: Soll dem Dragon nicht ganz das Wasser reichen, im Rauschabstand sind Dolby-S-Decks überlegen.

# Pioneer CT-95
- warum ja: In den Zeitschriften Stereo und Audio absolute Spitzenplätze belegt, pralle Ausstattung mit Dolby S.
- warum nein: Man hört über dieses Deck zu wenig hier im Forum und außerhalb...

# Sony TC-KA 6 ES
- warum ja: Elegantes Einmess-System, als einziger bei Stereoplay den Rang "Absolute Spitzenklasse IV" einnehmend.
- warum nein: Es gibt Decks mit noch besseren Messwerten in der Höhendynamik; Auf "Stereo" stand der Pioneer CT-95 über dem KA 6.


So, nun eure Kandidaten (ihr dürft auch wiederholen, wenn die Begründungen gut sind)!


[Beitrag von Konstantin am 23. Aug 2006, 13:50 bearbeitet]
HiFi_Addicted
Inventar
#2 erstellt: 23. Aug 2006, 14:37
Das Studer 721 geht mir noch ab. In verbindung mit dbx Typ I oder Sanyo Super D Rauschunterdrückung einen Killermaschine... 68db SN/Ratio ohne Kompander und etwas über 100db mit Super D.

MfG Christoph
gdy_vintagefan
Inventar
#3 erstellt: 23. Aug 2006, 17:06
Die allerbesten Aufnahmen, vor allem im Höhenbereich, erzielte ich mit dem Yamaha K-560 aus dem Jahr 1981. Und das, obwohl das Gerät nur Dolby B hat. Und das waren bei mir auch die langlebigsten Aufnahmen, sogar nach 20 Jahren noch ohne nennenswerten Höhenverlust (ich verwendete Maxell-Band).
Deswegen bleibt das K-560 mein Geheimtipp. Ist auch oft schon für kleines Geld zu haben.
Obwohl, vielleicht würde ich heute eher das K-850 oder K-960 nehmen, denn das sind die nächstgrößeren Brüder dieses Decks.

Recht gut gefallen hat mir auch das Yamaha KX-690 von 1997, das hat auch eine gute Aufnahmequalität (allerdings nach meinem Empfinden etwas unterhalb des K-560), dazu noch Dolby S. Und als besonderes Extra hat es Play Trim, damit kann man den Höhenbereich fremdbespielter oder alter "dumpf klingender" Kassetten bei der Wiedergabe optimieren. Diese Funktion bewährte sich vor allem, als ich meine alten Kassetten digitalisierte.

Mit dem hier so hoch gelobten Akai GX-75II war ich nicht ganz so zufrieden, anscheinend hatte ich da aber auch ein Montagsmodell mit ein paar "Kinderkrankheiten" erwischt.

Heute habe ich keine Kassetten mehr, aber bräuchte ich noch mal ein Deck, dann würde ich eins der o.g. Yamaha kaufen (K-550/560, 850 oder 950/960). Das 560 war ganz klar mein Favorit unter ca. 10 Decks, die ich mal besessen habe.

Gruß
Michael
raphael.t
Inventar
#4 erstellt: 23. Aug 2006, 21:24
Hallo miteinander!

Wieder mal gebe ich eine dumme Antwort: Elcaset EL 7 von Sony!
Konnte sich allerdings nie durchsetzen, das Band war 6,3 mm breit, wurde durch die Mechanik herausgezogen und bewegte sich mit 9, 5 cm an den Tonköpfen vorbei.
Kein Deck mit Zwergerlkassetten erreicht diese Qualität!

Mit freundlichen Grüßen
Raphael
directdrive
Inventar
#5 erstellt: 23. Aug 2006, 22:26
Hallo Konstantin,

Gerüchten zufolge ist das Arcam Delta-100 das beste Tapedeck aller Zeiten. Ein Dolby-S Deck mit exorbitant guten Meßwerten und einem exorbitanten Preis (zumindest für ein britisches Gerät...). Ich glaube das Deck lies sich ausschließlich an professionelle Anwender verkaufen, zumindest wüßte ich von keinem privaten Anwender.

Persönlich würde ich evtl. das Pioneer CT-A9 vorschlagen, mangels derzeitigem Bestand in Europa lässt sich das heute leider kaum mehr überprüfen...

Viele Grüße sendet

Brent
Milo_Minderbinder
Inventar
#6 erstellt: 24. Aug 2006, 13:00
Hallo Konstantin,

In den 80er Jahren galt klanglich als der beste Cassettenrekorder der NAKAMICHI DRAGON - im Tonbandbereich war es übrigens das TANDBERG TD20SE.
Da eine klangliche Beurteilung subjektiv ist, wirst Du auf Deine Frage auch keine eindeutige Antwort erhalten - sondern jeder Hörer wird hier seine eigene Meinung und Erfahrungen wiedergeben. Diese "klangliche Beurteilung" hat übrigens nichts mit den von Dir genannten deutschen Magazinen und deren "Spitzenklassen-Bewertungen" zu tun.
Eine Begründung für die klangliche Überlegenheit des DRAGON, z.B., in der automatischen Azimutjustage zu suchen, halte ich für übertrieben. Soweit ich mich noch erinnern kann, wurden Rauschunterdrückungssysteme abgelehnt, da diese zwar ihren Zweck erfüllten, aber auch Rauminformationen verloren gingen.

Technisch gesehen - Aufbau, Qualität und Langzeitstabilität - würde ich Produkte des Hauses STUDER/REVOX bevorzugen.


MfG - Milo
RunT
Stammgast
#7 erstellt: 24. Aug 2006, 18:37
Hallo Konstantin,

klanglich denke ich wird wohl das NAKA Dragon aus dem _home_Bereich das Rennen für sich machen, ungeachtet der vielleicht nicht ganz so guten Messwerte und erst recht irgendwelcher Stereoplay-Tests!
Das NAKA 1000 ZXL wurde viel im Profibreich mit HiCom eingesetzt. Ich habe es einmal in einem Studio sehen können, aber leider nicht hören.

Als einfach nur geile Geräte wurde ja schon das SONY Elcasett-Teil genannt, ich hätte noch das Pendant von Technics RS 7500 anzubieten - auch klanglich herrausragend.
Mein Favourit in dieser Kathegorie ist das NAKA RX 505, habe ich selber und es ist immer wieder eine Genuss wenn die Kassette umgedreht wird. Klanglich spielt es auch oben mit und ich benutze es öfter als meinen CDP.

cu
Herbert
Inventar
#8 erstellt: 24. Aug 2006, 19:34
Da es sich hier immer um eine Kombination von Mechanik und Elektronik handelt und der beste Klang ohne einen entsprechenden Maschinenbau nicht von Dauer ist:

Revox / Studer

Gruss
Herbert
feldi1969
Stammgast
#9 erstellt: 24. Aug 2006, 21:32
Hallo miteinander,
meiner Meinung nach eins der besten Kassettndeck aller Zeiten (auch ohne Dolby S):

AKAI GX-95 MkII

Hatte ich selber fast 15 Jahre problemlos in Betrieb, keinerlei Probleme durch verschleißfreie GX-Tonköpfe und panzerschrankartigen Aufbau für die Ewigkeit. Einmal eingemessen auf TDK SA, waren die Aufnahmen nicht vom Original zu unterscheiden. Leider durch Wassereinbruch irreparabel beschädigt worden. War dann wohl nix mit Ewigkeit...

Werde mir u.U., angeregt durch diesen Thread, wieder eins zulegen. Irgendwie fehlt mir die Hantiererei mit den Kassetten ein wenig.
Zidane
Inventar
#10 erstellt: 25. Aug 2006, 05:12
Das Dragon soll das beste gewesen sein, war aber dem ZX 670/680 bei einer bestimmten Sache in Nachteil. Bei welcher allerdings weiß ich jetzt nicht. Aber man kann wohl sagen das das Dragon, dem ZXL 1000 oder dem BX 505 (Wendeldeck) die größeren Decks waren.

Ich selber hatte an großen Decks nur das Akai GYX-95 MK-I
cumbb
Gesperrt
#11 erstellt: 25. Aug 2006, 08:18
Hai.
Auf keinen Fall ist eines der "Großen" das bestklingende Tape: Zu viele Schaltungen und Regler, die sich in den Signalweg stellen. Viel Sound kommt dabei heraus, was an den üblichen "großen" Anlagen besser wirkt als ein entschlackt, sauber und nüchtern klingendes "kleines" Tape.
C.
Wolfgang_K.
Inventar
#12 erstellt: 25. Aug 2006, 08:22
Ich würde sagen daß diverse ReVox-Geräte (Bandmaschinen oder Kassettendecks) das beste (an Gebrauchsqualität und Langlebigkeit) waren, das jemals produziert worden ist...
Jazzy
Inventar
#13 erstellt: 25. Aug 2006, 15:37
Hi!
Wenn Geld keine Rolle spielt,ist sicherlich ein CT 95 sehr gut.Ansonsten würde ich ein KA 6 bevorzugen.Begründung: da es noch nicht so alt ist,wird es wohl seine Parameter einigermaßen stabil halten.Technisch ist es solide.Auf Dolby S würde ich nicht verzichten,C klingt nicht gut,und B rauscht zu sehr.CC ohne Rauschkiller ist IMHO ein Witz.
ax3
Inventar
#14 erstellt: 25. Aug 2006, 15:46

feldi1969 schrieb:
Hallo miteinander,
meiner Meinung nach eins der besten Kassettndeck aller Zeiten (auch ohne Dolby S):

AKAI GX-95 MkII



Hatte ich auch und ich war sehr zufrieden damit.
Ein klanglicher Unterschied zum Dragon war im direkten Vergleich schwer auszumachen.
Und das Akai hatte irgendwie so etwas anheimelnd stabiles, so eine nette Panzerschrank Aura.
Aber das schriebst du ja schon.
Cosimo_Wien
Stammgast
#15 erstellt: 25. Aug 2006, 16:44
Hallo!
Auf die Liste gehört das Teac V-8030 S.
Ich verwende dieses und ein Sony KA 6 ES.
Klanglich spielen beide in der Top-Liga. Das Sony gibt Höhen etwas klarer wieder. Das Teac klingt auch ganz ausgezeichnet und macht in der Handhabung viel Spaß. Es erinnert sehr an eine Bandmaschine.
Ich finde es schade, dass die analoge Bandaufzeichnung ein Schattendasein führt, aber vielleicht kommt es ja irgendwann zu einer Renaissance wie bei der Schallplatte.
Grüße, Thomas
Zidane
Inventar
#16 erstellt: 25. Aug 2006, 16:48

Cosimo_Wien schrieb:
Hallo!
Auf die Liste gehört das Teac V-8030 S.
Ich verwende dieses und ein Sony KA 6 ES.
Klanglich spielen beide in der Top-Liga. Das Sony gibt Höhen etwas klarer wieder. Das Teac klingt auch ganz ausgezeichnet und macht in der Handhabung viel Spaß. Es erinnert sehr an eine Bandmaschine.
Ich finde es schade, dass die analoge Bandaufzeichnung ein Schattendasein führt, aber vielleicht kommt es ja irgendwann zu einer Renaissance wie bei der Schallplatte.
Grüße, Thomas



Wie hieß den die Studioversion davon, oder war es eine. Als extra konnte es noch Dolby A. Weiß jemand wie das Teil heißt.
Cosimo_Wien
Stammgast
#17 erstellt: 25. Aug 2006, 17:18
Das V-8030 S war bestimmt keine Studioversion, sondern für Heimanwender gedacht.

Übrigens, auch die EUMIG Decks waren seinerzeit (Anfang der 80er Jahre) Spitzenklasse. Das FL 1000 gab es mit Dolby B oder High Com, das FL 900 hatte Dolby B. Während das FL 1000 eine Eigenentwicklung von Eumig war, war das FL 900 identisch mit einem Deck von Alpine (Bezeichnung weiß ich nicht mehr). Ich habe beide Eumig Hifi Serien (1000 und 500/900) bestehend aus Tape-Decks, Verstärker und Tuner als Sammlerstücke. Klanglich sind die neueren Decks Sony, Teac etc. natürlich überlegen, doch es macht einfach Freude mit diesen Dinosauriern der Hifi-Technik zu hantieren.

Grüße, Thomas
Jazzy
Inventar
#18 erstellt: 25. Aug 2006, 18:41
Ja,das 8030 wäre auch ein Traum von mir gewesen.Herrliche Taster und Anzeigen!Aber Cassette ist tot.
Herbert
Inventar
#19 erstellt: 25. Aug 2006, 18:43
Hallo Thomas,

das FL 900 hatte ich auch mal. Prinzipiell ein schönes Gerät, aber mit zwei schwerwiegenden Fehlern:

Der Kopfträger wurde durch einen Hubmagneten gegegen das Band geknallt. Die entstehenden Erschütterungen führten dazu, dass die Tonkopfjustage sich kontinuierlich verstellte - Höhenverlust bei älteren bzw. normgerechten Aufnahmen.
Das Zweimotoren-Laufwerk war sehr anfällig und die Lager der Bandspindeln neigten dazu, sich fest zu setzen.

Schlussendlich landete das Eumig auf dem Sperrmüll - ebay gab's noch nicht.

Gruss
Herbert


[Beitrag von Herbert am 25. Aug 2006, 18:44 bearbeitet]
Zidane
Inventar
#20 erstellt: 25. Aug 2006, 18:46
Ein ASC 3000 wird momentan bei einem großen Onlineauktionshaus vertickert.
Konstantin
Ist häufiger hier
#21 erstellt: 25. Aug 2006, 19:51

Cosimo_Wien schrieb:
Hallo!
Auf die Liste gehört das Teac V-8030 S.
Ich verwende dieses und ein Sony KA 6 ES.
Klanglich spielen beide in der Top-Liga. Das Sony gibt Höhen etwas klarer wieder. Das Teac klingt auch ganz ausgezeichnet und macht in der Handhabung viel Spaß. Es erinnert sehr an eine Bandmaschine.
Ich finde es schade, dass die analoge Bandaufzeichnung ein Schattendasein führt, aber vielleicht kommt es ja irgendwann zu einer Renaissance wie bei der Schallplatte.
Grüße, Thomas


Hallo!

Einen Vergleich zwischen dem Teac V-8030 S und dem Sony TC-KA 6 ES habe ich zwar nicht durchführen können, aber bei mir zu Hause steht der Sony KA 6.
Ob ich ihn als den besten Recorder den es gibt bezeichnen kann weiß ich nicht, aber wenn ordentliche Metallbänder auf dem Programm stehen, klingt das Teil schon klasse für eine Kassette, insbesondere die Tiefendynamik mit Dolby S ist eine Wucht (laut Stereoplay ca. 70 dB ohne Dolby mit der Sony Super Metal Master, mit Dolby S weiß ich nicht).
Und das beste ist das Einmeßsystem, wo man die drei Frequenzen 400Hz, 3000Hz und 14000 Hz mittels Drehregler manuell an das Band anpassen kann.

Irgendwie habe ich in den letzten Tagen Freude daran Kassetten zu hören und aufzunehmen, einfach weil die eigene Sorgfältigkeit, die Justage (Kalibrierung, Aussteuerung) sowie das in-Echtzeit-Aufnehmen einen Spaß bereiten, den die CD-Brennerei nicht bieten kann.
Einer im Forum hat gesagt, CDs brennen kann jeder. Fürs Kassetten gut aufnehmen muss man aber schon erfahren sein
aberlouer
Inventar
#22 erstellt: 26. Aug 2006, 09:41
Cassettenrecorder konnten mich eigentlich jahrelang nicht überzeugen und als Aufnahmegerät kam mir nur eine Bandmaschine ins Haus (Die TD 20 A läuft heute noch hervorragend).

So ca. 1989 kam mir dann das Kennwood KX 1100 HX in die Finger und das fand ich klanglich wesentlich überzeugender, als alles, was ich bisher an Decks gehört hatte. Das Kennwood ist heute noch in Betrieb, wenn auch nur noch sporadisch.
Wolfgang_K.
Inventar
#23 erstellt: 26. Aug 2006, 20:08
Habe seit 1990 ein Onkyo-Deck 2570 TA - verrichtet bis heute tadellos seinen Dienst. Bin ich froh das ich dieses noch nicht über Ebay vertickert habe.

Diese alte edle Analogtechnik - da muß was dran sein...
Jazzy
Inventar
#24 erstellt: 26. Aug 2006, 20:18
Hi!
Ja,die TD 20 A ist schon fein.Aber ich habe sie mir abgeschminkt.Denn: was will man denn aufnehmen?Und zu welchem Preis?Gute Bänder kosten.Apropos CD-Brennen:auch gutes CD-Brennen will gelernt sein!
lini
Inventar
#25 erstellt: 27. Aug 2006, 03:06
Ja, wie - ein Thread über die besten Tapedecks ever, und da hat noch keiner das Tandberg TCD-3014A nominiert?!? Ich bin entsetzt! Aber im Ernst, gegen diesen Panzer hatten selbst die dicksten Nakamichis ein hartes Leben. Gab allerdings auch ganz hervorragende Decks von Luxman (K-03/K-04...) und ASC (3000irgendwas? lange her... :)) et cetera...

Grüße aus Hannover!

Manfred / lini

P.S.: Unter den Portablen genießt Sonys "Profi-Walkman" WM-D6C üblicherweise einen sehr guten Ruf. Aber ich weiß nicht - irgendwie fand ich den Klang und auch die Aufnahmequalität nie so arg berauschend. Hatte selber mal zwei (und hab auch immer noch einen zu Sammlerzwecken), aber als nachjagenswert würd ich das Ding nicht einstufen...
Cosimo_Wien
Stammgast
#26 erstellt: 27. Aug 2006, 10:41
Das B+O Beocord 9000 sollte auch einen Ehrenplatz bekommen. Das Gerät war mit dem von B+O(!) erfundenen HX Pro ausgestattet (später als Dolby HX Pro) bezeichnet. Zudem hat es als eines der ersten Decks einen Computer zur vollautomatischen Bandeinmessung eingebaut. Und ein schöneres Design, als das von Jacob Jensen kreierte, gibts bis heute nicht.
Nähere Infos über dieses Meisterstück findet man unter:
www.beoworld.co.uk/beocord9000.htm
tobitobsen
Inventar
#27 erstellt: 27. Aug 2006, 16:28

Michael schrieb:


Heute habe ich keine Kassetten mehr, aber bräuchte ich noch mal ein Deck, dann würde ich eins der o.g. Yamaha kaufen (K-550/560, 850 oder 950/960). Das 560 war ganz klar mein Favorit unter ca. 10 Decks, die ich mal besessen habe.

Gruß
Michael



Aufgrund der Lobpreisungen habe ich mir mal eben dies hier ersteigert
Yamaha K-960

Es passt auch optisch so schön zu meiner C50-M4 Kombi. Jetzt fehlt nur noch ein T-7 zum kompletten Yamaha-glück.

Eine Tape Deck ist sicher nicht mehr zeitgemäß. in letzter Zeit sind aber ein paar gute Radio-konzerte untergekommen, die ich gerne mitgeschnitten hätte. Ich bin gespannt, was das Yamaha-Deck so leistet.

Ich finde das Deck sieht jedenfalls Hammergeil aus !
gdy_vintagefan
Inventar
#28 erstellt: 27. Aug 2006, 16:51
Glückwunsch! Das ist einer der größeren Brüder des K-560, und so denke ich, dass auch dieses mindestens so gut klingt wie das 5er, wenn nicht noch besser.

Und ein Schnäppchen war's auch noch.

Ich habe als Tuner den T-560 aus derselben Reihe, der ist von der Front her recht ähnlich wie der T-7 (wenn ich jetzt den richtigen in Erinnerung habe), mit schöner grüner Skalenbeleuchtung.

Die besten Erfahrungen machte ich damals übrigens mit Maxell-Kassetten, speziell UDXL II, XL II und auch XL II-S. Ob die XL II von heute noch so gut sind wie die aus den 80ern, kann ich natürlich nicht sagen, da ich mir seit 10 Jahren keine Kassette mehr gekauft habe.

Gruß
Michael
Jazzy
Inventar
#29 erstellt: 27. Aug 2006, 16:53
Kannst ja mal berichten,ob es wirklich so sagenhaft ist.
TD126
Ist häufiger hier
#30 erstellt: 27. Aug 2006, 17:02
Hallo,

Alpine AL 85 und AL 90 gehören auch in die 1 Liga.

Hatte 15 Jahre lang ein AL 85, Klang war erstklassig.

Gruß TD 126
hal-9.000
Inventar
#31 erstellt: 27. Aug 2006, 17:07
Ich habe eine Revox B215 und was geileres hab ich noch nicht gehört.
Als da wäre:
* top Klang
* trotz 2stelligem Alter wie neu
* Verarbeitung, Haptik sucht ihres gleichen
* automatischer Einmesscomputer, Aussteuerung - was geileres gibts gar nicht und in Verbindung mit einem CDP incl. Peak Search kaum zu toppen ...
* speichert Einstellungen für verschiedene Kassettentypen
* sieht hammermäßig aus (extrem subjektiver Punkt )
* Laufwerksfunktionen sind im Prinzip lautlos, das einzige was man hört ist die Kassette selbst beim Spulen


Jazzy schrieb:
Kannst ja mal berichten,ob es wirklich so sagenhaft ist.

Das wird IMHO objektiv schwierig, wenn er keine eigenen anderen Hochkaräter zum Vergleich da hat.
Messungen kann man ja nicht verlangen, wer hat schon das knowhow und das entsprechende Equipment. (ich habs auch nicht)


[Beitrag von hal-9.000 am 27. Aug 2006, 17:20 bearbeitet]
tobitobsen
Inventar
#32 erstellt: 27. Aug 2006, 17:13

hal-9.000 schrieb:



Jazzy schrieb:
Kannst ja mal berichten,ob es wirklich so sagenhaft ist.

Das wird IMHO objektiv schwierig, wenn er keine eigenen anderen Hochkaräter zum Vergleich da hat.
Messungen kann man ja nicht verlangen, wer hat schon das knowhow und das entsprechende Equipment. (ich habs auch nicht)


So ist es. Mein Vergleich wäre ein Denon und ein Sony der Mittelklasse. Ich könnte also nur einen äußerst subjektiven Eindruck geben.
Ich persönlich glaube auch nicht, dass das Yamaha mit den Top Nakas oder Revox mithalten kann. Dafür kriegt man die nicht für 20 Euro und es passt optisch und zeitlich einfach gut zu meinen anderen Komponenten. Jedenfalls ein schönes Klassiker-Dickschiff, von dem ich hoffe, dass es praxistauglich ist und zumindestens meine mittel-Klasse Tapes deutlich übertirfft.

Gruss

Tobias
Jazzy
Inventar
#33 erstellt: 27. Aug 2006, 17:21
Mein Test war halt immer der Vergleich zur CD.Wenn ich da kaum noch Unterschiede höre,ist die Maschine recht gut!
hal-9.000
Inventar
#34 erstellt: 27. Aug 2006, 17:22

tobitobsen schrieb:
Jedenfalls ein schönes Klassiker-Dickschiff, von dem ich hoffe, dass es praxistauglich ist und zumindestens meine mittel-Klasse Tapes deutlich übertirfft.

... das sei Dir gegönnt ... viel Freude damit ...
gdy_vintagefan
Inventar
#35 erstellt: 27. Aug 2006, 17:33
Mein Test war auch immer der Vergleich zur CD.

Ein Nakamichi oder Revox habe ich in der Tat nie gehabt, mein größtes war das Akai GX-75II. Und das sah gegen das Yamaha ziemlich alt aus. Jedoch vermute ich, dass ich beim Akai ein "Montagsmodell" erwischt hatte. Es klang nur in den ersten Monaten frisch (auch sehr nah an der CD), dann ging das bald los mit Höhenverlust und Einmessproblemen. Davon berichteten ein paar andere Akai-Besitzer auch mal.

Ansonsten hatte ich immer Decks in der Klasse zwischen 500 und 1000 DM (das 560 kostete 669,- DM).
Jazzy
Inventar
#36 erstellt: 27. Aug 2006, 17:42
Technisch/mechanisch ist das Revox natürlich super!Schade,das es keine Metaltapes mehr gibt.
hal-9.000
Inventar
#37 erstellt: 27. Aug 2006, 17:49

Jazzy schrieb:
Technisch/mechanisch ist das Revox natürlich super!Schade,das es keine Metaltapes mehr gibt.

Stimmt, bei den derzeitigen Preisen für entsprechende Metaltapes hätte ich mir mal welche zur Geldanlage hinlegen sollen

Aber das Revox macht auch mit Chrom eine gute Figur.
Einem Bekannten hab ich letztens 'ne Cd für's Auto auf Kassette kopiert. Der hat mich gefragt, wie ich das gemacht hätte - klingt ihm zufolge wesentlich besser als alle Tapes, die er bisher drin hatte.
*mirschwilltdiebrust*


[Beitrag von hal-9.000 am 27. Aug 2006, 17:51 bearbeitet]
A727
Stammgast
#38 erstellt: 28. Aug 2006, 10:40
Die anerkannt besten TapeDecks kamen von STUDER-REVOX, als da wären A 710, A 721, B 710 Mk I und Mk II, B 215 und ihre S- und E-Ausführungen.

In Sachen Laufwerk ohnehin unübertroffen, gehören sie auch im Hinblick auf Aufnahme- und Wiedergabegüte zum Feinsten. Und, es gibt nach wie vor einen erstklassigen Werksservice mit Ersatzteilen.
ronmann
Inventar
#39 erstellt: 28. Aug 2006, 11:08
Ach naja, die Diskusion führt doch zu keinem absolutem Ergebnis. Ob nun Sony, Pioneer, Revox, ... Da gab es einige Top-Geräte von denen ich geschwärmt habe. Ach Revox H1 (oder11) hatte glaube ich auch 4Motoren. Nach meiner ersten Enttäuschung mit einem durchschnittlichen Deck sprang ich auf den DAT-Zug auf und habe es noch nicht bereut, obwohl sich das System nie durchsetzen konnte. Übrigens Aussteuern kann man sich doch fast sparen. Man sucht einmal eine laute CD raus, bei der der DAT 0dB (=Maximalaussteuerung) anzeigt und dreht gleichzeitig am Kassettendeck auf die sinnvolle Maximalaufnahmelautstärke. Meist sind die CD´s doch Hemmungslos bis zur Grenze ausgesteuert. Frag mich welcher Schlagzeugspieler immer exakt gleichlaut (0dB-Markierung) spielen kann. blablabla...
ronmann
GandRalf
Inventar
#40 erstellt: 28. Aug 2006, 12:49

ronmann schrieb:
Ach naja, die Diskusion führt doch zu keinem absolutem Ergebnis. Ob nun Sony, Pioneer, Revox, ... Da gab es einige Top-Geräte von denen ich geschwärmt habe. Ach Revox H1 (oder11) hatte glaube ich auch 4Motoren. Nach meiner ersten Enttäuschung mit einem durchschnittlichen Deck sprang ich auf den DAT-Zug auf und habe es noch nicht bereut, obwohl sich das System nie durchsetzen konnte. Übrigens Aussteuern kann man sich doch fast sparen. Man sucht einmal eine laute CD raus, bei der der DAT 0dB (=Maximalaussteuerung) anzeigt und dreht gleichzeitig am Kassettendeck auf die sinnvolle Maximalaufnahmelautstärke. Meist sind die CD´s doch Hemmungslos bis zur Grenze ausgesteuert. Frag mich welcher Schlagzeugspieler immer exakt gleichlaut (0dB-Markierung) spielen kann. blablabla...
ronmann


Wofür gibt es denn Limiter und Kompressoren...

Jazzy
Inventar
#41 erstellt: 28. Aug 2006, 12:56
Hi!
Ja,im Studio werden oft schon Channel-Kompressoren eingesetzt.Beim Mastering kommt dann noch der Summenkompressor drauf.Ein Brickwall-Limiter darf natürlich auch nicht fehlen.Somit braucht der User nicht mehr an der Lautstärke drehen,dies wäre doch unzumutbar!! Oder?
Cosimo_Wien
Stammgast
#42 erstellt: 01. Sep 2006, 09:50

ronmann schrieb:
Ach naja, die Diskusion führt doch zu keinem absolutem Ergebnis.
ronmann


Nein, aber man erinnert sich wieder daran, welch faszinierende Geräte es auf dem Markt gab.
Grüße, Thomas
ronmann
Inventar
#43 erstellt: 01. Sep 2006, 11:30
ja stimmt, ich nehme auch gern 10Jahre alte Zeitschriften in die und träume. Weil es eben nach wie vor lohnt so alte Geräte zu kaufen. Sind ja keine Computer.
Jazzy
Inventar
#44 erstellt: 01. Sep 2006, 17:42
Alte Computer?Sag das nicht,war jetzt mal in einer Ausstellung alter Maschinchen,sogar noch mit Röhren!Hier gibt es einen Alte-Computer-Club/Supercomputerclub,kann man sogar hingehen und zuschauen/mitmachen beim rechnen/basteln.Wär ja was für HiEnder,so eine Röhrenmaschine ;-)
ronmann
Inventar
#45 erstellt: 01. Sep 2006, 17:54
ich mein nur, wäre es ein 10Jahre alter PC, würde keine Sau ihn kaufen, nen 10Jahre alter Verstärker aber schon. Geh nochmal hin und bau mir einen Röhrenverstärker
Jazzy
Inventar
#46 erstellt: 01. Sep 2006, 18:44
Ich glaube,die würden mich verhauen.Die bauen gerade einen Röhren-PC(kein Scherz!).
ronmann
Inventar
#47 erstellt: 01. Sep 2006, 20:13
Also zurück zu den Anfängen. Silizium ist veraltet. Vakuum, das isses
hal-9.000
Inventar
#48 erstellt: 01. Sep 2006, 20:42
Um mal wieder die Kurve zu kriegen - gibts eigentlich ein richtig gutes "Röhrenkassettendeck"?
tobitobsen
Inventar
#49 erstellt: 01. Sep 2006, 20:50

Jazzy schrieb:
Kannst ja mal berichten,ob es wirklich so sagenhaft ist.



Kann ich leider nicht ! Transportschaden

Wirklich schade, wenigstens zeigt sich der Verkäufer kulant und nimmt das Gerät inkl. Versand zurück !

Schade wirklich ein schönes Deck !

Gruß Tobias
Curd
Hat sich gelöscht
#50 erstellt: 02. Sep 2006, 20:18
Hallo,

viele sind schon genannt worden.

Eines das mir besonders gefällt und zu den schönsten zählt:

PIONEER CT-A1

http://k-nisi.hp.infoseek.co.jp/ct-a1-h.jpg


Eines der schwersten
TEAC C-1



Im bezahlbaren Rahmen gehören für mich die Yamaha Tapes zu den besten auch was Langlebigkeit angeht.

Das Top Teil ist aber sicher Revox dem ich vor Nakamichi den Vorzug geben würde wegen der hervorragenden Verarbeitung und dem existenen Service.

Mein Jugendtraum - Onkyo TA-2070 - habe ich mir inzwischen über die Bucht geschossen- einfach ein tolles Gerät !
Optik - Haptik und Klang? man wird älter und das Gehör lässt nach, da freue ich mich mehr darüber das ich mir einen solchen Wunsch erfüllen konnte.

http://www.soundcheck-hifi.de/images/ta2070_1.jpg


[Beitrag von Curd am 02. Sep 2006, 20:21 bearbeitet]
ronmann
Inventar
#51 erstellt: 02. Sep 2006, 20:29
Dein neues ist ja sehr geil!!! Was hast du bezahlt und wie alt ist es?
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phil-z am 03.12.2008  –  Letzte Antwort am 04.12.2008  –  8 Beiträge
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milan91 am 16.05.2009  –  Letzte Antwort am 17.05.2009  –  3 Beiträge
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Ramses181 am 29.11.2003  –  Letzte Antwort am 07.02.2004  –  11 Beiträge
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