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Phonovorverstärker

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SGE91
Ist häufiger hier
#1 erstellt: 08. Sep 2015, 18:53
Hallo ich bins mal wieder,

ich hab ja jetzt das Goldring 1006 am start und bin echt zufrieden. Aber es fällt mir auf das bei ein paar Platten die S Laute ziemlich zischeln. Habe mit der Orthofon Schablone alles genau eingestellt und jegliche Tipps aus verschiednen Foren die mir möglich waren angewendet. Durch die genaue Justage ist es etwas besser. Dann habe ich mal probiert, ob es beim Phono eingang besser ist und es war wesentlich besser. Allerdings hat der Klang dort deutlich an Brilianz verloren (ich denke das liegt an dem Eingang). Ich glaube das der Verbaute Pre amp im At 120lp einfach Müll ist. Meint ihr es würde was bringen nen gescheiten Phonovorverstärker zwischen zu schalten? Wenn ja welcher wäre denn gut geeignet? Was ist zu diesem zu sagen? Musical Fidelity V90-LPS

Liebe Grüße

Bene


[Beitrag von SGE91 am 08. Sep 2015, 19:10 bearbeitet]
SGE91
Ist häufiger hier
#2 erstellt: 09. Sep 2015, 09:43
Ich habe mich nen bisschen im Internet eingelesen. Aber es ist mir jetzt noch nicht ganz klar ob ich einen klanglichen Zugewinn durch einen besseren phono pre AMP als der der im at 120 LP verbaut ist erwarten kann. Das zischen scheint an den platten zu liegen. Habe mir mal die digital Versionen angehört und ich muss sagen da zischelt sie Stimme auch aber nicht so verzerrt.

Liebe grüße

Bene
BassTrombone
Inventar
#3 erstellt: 09. Sep 2015, 10:00
huhu...

die Goldrings 1006 bis 1042 haben alle eine Präzensanhebung, was sehr frisch und präsent klingt. Außerdem sind die kapazitätsmäßig sehr kritisch, wenn dann noch eine hohe Kabelkapazität und ein MM Eingang vorliegt, wo man die Eingangskapazität nicht kennt oder einstellen kann, dann können diese Goldrings schnell sehr zischelig klingen....

Wenn man dann wieder CD hört empfindet man es auf einmal als dumpf oder höhenarm, ist es aber nicht, es ist wohl richtiger, nur das Gehör hatte sich schon an die Präsenzanhebung des Goldring gewöhnt...

Ich betreibe mein 1042 an einem Musical Fidelty M1 Vinyl, wo man die Kapazität einstellen kann (50, 100, 150, 200, 250, 300, 350, 400), aber das bringt nur Nuancen, zumindest in meinem Setup....

Wenn man dann noch abgenudelte Platten hat, wirds oft unerträglich

http://www.sac-gmbh.de/sac/start_frame.php?Pfad=11_12_30_35&BL=10
SGE91
Ist häufiger hier
#4 erstellt: 09. Sep 2015, 10:04
Also meinst du das ich an die krassen hohen gewöhnt bin und deshalb der phonoeingang dumpfer klingt?
SGE91
Ist häufiger hier
#5 erstellt: 09. Sep 2015, 10:11
Bin jetzt nochmal in den phono Eingang rein. Die s laute zischen bei der mumfords and sons platte zwar immer noch aber es ist nicht mehr so krass überpräsent. Ich sag mal es fügt sich erträglicher ins Klangbild ein. Ich habe einen denon pma 720ae. Passt das von der Kapazität vom phonoeingang? Außerdem brummt es an dem eingang. Zwar leise und nur hörbar wenn keine musik läuft. Das brummen macht ja nix oder? Ich hab das mit den Kapazitäten noch nie kapiert... Und du meinst das ein externer phonopreamp keine zugewinne bringt in punkto klang?

Liebe grüße

Bene


[Beitrag von SGE91 am 09. Sep 2015, 10:14 bearbeitet]
BassTrombone
Inventar
#6 erstellt: 09. Sep 2015, 10:17
eine Ferndiagnose iss natürlich schwer, aber das was du ansprichst ist eine Möglichkeit.
Diesen Lernprozess musste ich beim 1042 auch durchlaufen...verglichen mit der jeweils gleichen CD, klang die CD immer "dumpfer", was aber nur eine verbogene Hörgewohnheit war. das von mir verlinkte Frequenzdiagramm ist ja sehr deutlich in der Präsenzanhebung des 1042

Eine andere Möglichkeit ist, dass der integrierte Phono-Amp im Plattenspieler schlecht oder defekt ist, oder die pF Eingangs-Kapazität dessen nicht zum Goldring passt.

Was für einen Amp hast du denn, der einen Phono Eingang hat, bzw. hat der möglicherweise weitere Einstellungen und welche für Phono parat ??

Einen seperaten Phono Amp zu testen, kann nicht falsch sein, der V90LPS kann einen Versuch wert sein.....ich betreiben einen M1Vinyl und finde ihn exorbitant besser als den integrierten Phono Amp in meinem AVR. Aber das darf man hier kaum laut sagen, denn im Hififorum ist oft Mainstream, dass jeder 20 euro Phonoamp genauso klingt wie ein 1000 Euro amp, weil die Technik einfach und seit Jahren ausgereift sei...eine Meinung die ich nicht teile....

Da mir die Eingangskapazität des Denon unbekannt ist, kann ich dazu leider nix sagen....

zum brummen: Gibt es an dem Plattenspieler einen Masseanschluss und hast du ihn mit dem Denon verbunden ?

und was für ein Chinchkabel benutzt Du vom Plattenspielr zum Denon ? Ist es ein extra Phonkabel mit geringer Kapazität oder die übliche schwarze Spaghetti Beipackstrippe ?


[Beitrag von BassTrombone am 09. Sep 2015, 10:24 bearbeitet]
SGE91
Ist häufiger hier
#7 erstellt: 09. Sep 2015, 10:23
Ich habe einen denon pma 720ae. Einstellen kann man da nichts.
SGE91
Ist häufiger hier
#8 erstellt: 09. Sep 2015, 10:25
Muss ich nachher mal schauen. Habe bisher aber noch keinen gesehen.
SGE91
Ist häufiger hier
#9 erstellt: 09. Sep 2015, 10:27
Würde denn der music Fidelity von der Kapazität her passen? Das cinch kabel ist fest am Dreher verbaut und nicht austauschbar.


[Beitrag von SGE91 am 09. Sep 2015, 10:33 bearbeitet]
BassTrombone
Inventar
#10 erstellt: 09. Sep 2015, 11:27
das Goldring hat eine empfohlene Abschlusskapazität von 150 bis 200 pF.

Da die Kapazität des Tonarminnenkabels und festen Chinch-Kabels am Plattenspieler wohl unbekannt ist, würde ich mal mit einer Variablen von 100 pf rechnen.

Bleiben noch 100 pF "Rest"...

Leider gibt Musical Fidelity auf seiner Homepage auch nicht die Eingangskapazität des MM Eingangs an.....wenn die um 100 pF läge, was nicht unüblich ist, dann könnte es passen...kann man nur ausprobieren....oder dort erfragen....
akem
Inventar
#11 erstellt: 09. Sep 2015, 14:14
Zumindest beim Vorgängermodell VLPS liegt die Eingangskapazität nicht deutlich über 100pF. Laut Homepage soll die Schaltung des V90LPS nicht anders sein, nur daß in SMD aufgebaut ist. Notfalls kann man aber die Eingangskapazität einer Phonostufe auch anpassen (lassen). Höher geht es sogar durch externe Beschaltung: einfach die fehlende Kapazität in einen Cinchstecker löten (zweimal natürlich für links und rechts...) und per Y-Stecker parallel zum Anschlußkabel des Drehers anstecken. Wenn man aber eine niedrigere Kapazität braucht, muß man den entsprechenden Kondensator im Inneren des Phonopres tauschen.
Die Beipack-Netzteile der V90LPS führen laut vielen Berichten oft zu Störgeräuschen und Reklamationen werden offenbar ungern bearbeitet... Aber: neue Steckernetzteile anständiger Qualität kosten unter 10€, man muß halt auf Spannung und Strom/Leistung sowie die Polung aufpassen.
Die VLPS 1 und 2 sind Phonostufen, die für ihr Geld eine ausgezeichnete Performance bieten und Tonabnehmer der 1k€ Klasse noch angemessen bedienen. Selbst vielfach teurere Phonostufen sind oft nicht besser, manchmal ist sogar das Gegenteil der Fall. Von allen mir bekannten Phonostufen ist nur die Aqvox Phono 2CI besser und das auch nur im symmetrischen CI-Betrieb. Im Spannungsmodus verliert sogar sie gegen die VLPS...

Gruß
Andreas
Albus
Inventar
#12 erstellt: 09. Sep 2015, 16:21
Tag,

ach, der Signalpfad LP 120 Phono OFF kommt auf etwa 150 pF (Tonarmkabel, Platine, Audiokabel fix); nach Plan bietet der 720 AE einen Phono-Schaltkreis mit Eingangskapzität von 150 pF an - wenn denn die doppelten Kapazitäten vor den 150 pF tatsächlich wie im Schaltplan "OPEN" belassen sind. Wenn aber bestückt, dann ist mit einmal 100 pF + einmal 330 pF zu rechnen (wie im Phono EQ-Amp des DP-300F). Insgesamt unter ungünstigen Umständen dann 150 pF des AT LP-120 + [150 + 100 + 330] des PMA 720 AE = Total 730 pF. Wenn es so ungünstig ist (Klärung brächte ein Blick in den geöffneten 720 AE), dann ist der dumpfe Klang des Goldring 1006 zu erwarten.
Im günstigeren Fall (150 pF LP 120 plus 150 pF PMA 720 AE = Gesamt 300 pF für ein Goldring 1006, das ist noch gut brauchbar. Was aber wohl nach Beobachtung nicht der Fall ist.
In dieser Situation der Unklarheit und des Zweifels (wer hat schon Lust und Laune, der tatsächlichen Kapazitätswerte wegen den Vollverstärker zu öffnen?) kann ein Phono-Vorverstärker wie der ART DJ Pre II (letzter Preis € 38 im BAX-Shop.de) nützlich sein. Gleitende Verstärkung von 25-45 dB, Kapazität 100 pF, 200 pF schaltbar, Subsonic-filter schaltbar. Die Funktionen sind vergleichsweise (Yamaha C-2a, Luxmann C-02 mit berichtigter Kapazität) konkurrenzfähig. Noch besser mit einem externen Akku-Netzteil, Sanyo Eneloop, 9V Power Pedal Juice, KBC-9V3E, Preis zuletzt € 49 bei Musicstore.de. Vorteil: man hat so einen Netzschalter für ON/OFF (ansonsten permanent an).
Die Music Fidelity liegen in der Tat sämtlich im Bereich von 100-125 pF.

Und nun, was tun?

Freundlich
Albus

ART DJ Pre II: http://www.session.d...tml?refKey=Jv9llFI0o


[Beitrag von Albus am 09. Sep 2015, 17:57 bearbeitet]
SGE91
Ist häufiger hier
#13 erstellt: 09. Sep 2015, 19:06
Danke für die ausführlichen antworten. Ich denke das ein phonopreamp den klang verbessern könnte. Wenn ich das richtig verstanden habe ist die Kapazität an meine Phonoeingang für das Goldring zu hoch. Aber wie ist das klanglich mit den pre amps? Unterscheiden die sich arg in der Qualität. Ich habe viel von dem music Fidelity gelesen und der soll laut hifitest den klang wirklich stark verbessern. Würde der denn zu meinem setting passen? Und was ist mit dem Netzteil nicht in ordnung? Welches müsste ich dazu kaufen? Ich kenne mich leider überhaupt mir diesem ganzen kram nicht aus...

Liebe grüße

Bene


[Beitrag von SGE91 am 09. Sep 2015, 21:20 bearbeitet]
SGE91
Ist häufiger hier
#14 erstellt: 09. Sep 2015, 21:31
Was sit denn zu diesem Pre Amp zu sagen?

http://www.hifi-phon...staerker--12595.html

Passt der zum Goldring? HAt einer Erfahrung damit? ODer Lohnt sich der Musical Fidelity mehr?
Wuhduh
Inventar
#15 erstellt: 10. Sep 2015, 01:05
Moin !

Von den kleinen NAD's habe ich kaum positive Sachen gehört. Die MF V90-LPS sind für mich kein Thema mehr.

Werde doch einfach " Ausprobierer " für Neugeräte. Dank Fernabsatzgesetz zahlst Du jedesmal nur einmal die Paketkosten für die Rücksendung. Wenn Du die Übergangsphasen zwischen den einzelnen Gerätegutschriften finanziell überbrücken kannst, zappste Dich einfach durch eine Reihe von Vorverstärkern. Solltest aber unterschiedliche Händler nehmen !

MfG,
Erik
BassTrombone
Inventar
#16 erstellt: 10. Sep 2015, 05:14
ich denke die Eingangskapazität des Cambridge ist mit 220 für dein Goldring zu hoch.....du solltest nach einem preamp suchen, dessen pF Eingangskapazität so um die 100 liegt...

.
Die MF V90-LPS sind für mich kein Thema mehr


Tja so eine hingesagte Meinung ohne Substanz und nähere Erläuterung hilft dem Threadersteller nun auch nicht weiter.....


[Beitrag von BassTrombone am 10. Sep 2015, 05:15 bearbeitet]
sandmann319
Inventar
#17 erstellt: 10. Sep 2015, 07:34
Über den V90 braucht man nun doch wirklich nicht zum 150.000 mal schreiben
warum man ihn gut oder schlecht findet,
darüber gibt es hier genug Freds.

Gruß Gerd
SGE91
Ist häufiger hier
#18 erstellt: 10. Sep 2015, 08:28
Also ich höre was den klang angeht sehr viel gutes vom MF. Würde ja wohl auch von der Kapazität her passen. Was mich jetzt noch stutzig macht ist die Geschichte mit dem Netzteil. Woher weiß ich denn welches ich da nachlaufen sollte?
Oder gibt es noch gleichwertige alternativen?



Liebe grüße

Bene


[Beitrag von SGE91 am 10. Sep 2015, 08:50 bearbeitet]
Marsilio
Inventar
#19 erstellt: 10. Sep 2015, 08:55
Mein V-LPS II - der Vorgänger vom V-90 - macht null Probleme mit dem Netzteil...

LG
Manuel
SGE91
Ist häufiger hier
#20 erstellt: 10. Sep 2015, 09:05
SGE91
Ist häufiger hier
#21 erstellt: 10. Sep 2015, 09:52
http://m.ebay.de/itm...056116.c100408.m2460

Und wäre das ein passendes Netzteil für den MF?
akem
Inventar
#22 erstellt: 10. Sep 2015, 11:56
Das hier wäre billiger:
http://www.ebay.de/i...tecker-/360690483909
Da hast Du auch die Gewißheit, daß der richtige Anschlußstecker dabei ist und Du kannst auch die Polarität einstellen.

Gruß
Andreas
SGE91
Ist häufiger hier
#23 erstellt: 10. Sep 2015, 13:10
Woher weiß ich welche Polarität ich dann wählen muss?
akem
Inventar
#24 erstellt: 10. Sep 2015, 14:18
Das sollte in der Bedienungsanleitung oder auf dem Gerät selbst stehen. Das ist ein Kreis mit einem Punkt in der Mitte und da gehen zwei Striche weg, an deren Ende ein Plus und ein Minus stehen. Das kennzeichnet, ob Plus der Stift innen oder der Ring außen ist. Bei dem Zwischenstecker ist das gleiche in grün abgebildet und Du mußt den Stecker halt richtig rum auf den Zwischenstecker aufstecken. Wenn Du ein Multimeter hast, kannst Du die Spannung samt Polarität auch am Originalnetzteil messen.
Aber jetzt warte erstmal ab, ob ein Netzteil-Neukauf überhaupt notwendig ist...

Gruß
Andreas
SGE91
Ist häufiger hier
#25 erstellt: 11. Sep 2015, 20:17
Woher wisst ihr eigentlich das der MF eine Kapazität von 100pF hat? Finde dazu einfach keine infos.
Wuhduh
Inventar
#26 erstellt: 11. Sep 2015, 22:21
Testberichte lesen ... Erfahrungswerte sammeln
sandmann319
Inventar
#27 erstellt: 12. Sep 2015, 08:17
Nachgemessen hat das wohl noch keiner,
aber behaupten tun es alle,
dann muss es ja stimmen. (auch wenn es nicht so ist)
Albus
Inventar
#28 erstellt: 12. Sep 2015, 08:49
Tag,

bitte, erreichbare Daten (beispielsweise die hier verfügbare Suchfunktion nutzen?) zu Geräten von Musical Fidelity stammen typisch aus Tests von Spezialzeitschriften sowie aus Antworten vom Vertrieb auf Anfragen interessierter Kunden. Daraus entnimmt man dann für:
1. X-LPS Eingangswiderstand 50 kOhm, Eingangskapazität 65 pF
2. V-LPS Eingangskapazität 74 pF
3. V-LPS II 130 pF
4. V90-LPS 128 pF

Die Kapazitätslast eines MF Phono-Vorverstärkers hält sich also in praktisch vernünftigen Grenzen, so genommen um 100 pF +/-30 pF.

Freundlich
Albus


[Beitrag von Albus am 12. Sep 2015, 08:51 bearbeitet]
SGE91
Ist häufiger hier
#29 erstellt: 12. Sep 2015, 11:27
Alos entnehme ich deiner Aussage, das der v90 zu meinem Goldring 1006 passt. Richtig?


[Beitrag von SGE91 am 12. Sep 2015, 11:31 bearbeitet]
sandmann319
Inventar
#30 erstellt: 12. Sep 2015, 11:30
Danke Albus für die Aufklärung.

Ich hatte bei einem Händler im Daten/Messblatt für den V90-Lps einen Wert von 148 pF gelesen.
Ist ja möglich, das Musical-Fidelity was geändert hat.

Gruß Gerd
Albus
Inventar
#31 erstellt: 12. Sep 2015, 12:40

SGE91 (Beitrag #29) schrieb:
Alos entnehme ich deiner Aussage, das der v90 zu meinem Goldring 1006 passt. Richtig?


Tag,
das kann man daraus unangefochten nicht mitnehmen, denn aus der Kombination AT-LP 120 an MF V90-LPS ergeben sich mit höchster Wahrscheinlichkeit insgesamt ~230 pF, was bei akribischer Betrachtung grenz-/schwellenwertig ist. Der AT-LP 120 hat knapp (oder geringfügig höher) 100 pF aus Tonarmkabel, interner Platine sowie Audiokabel (30 pF Tonarm, 10 pF Platine, 60 pF für 3 ft. [knapp 100 cm] Audiokabel), dann der V90-LPS mit ~130 pF, so kommen gut 230 pF zusammen. Die Goldringe (G-1006-1042) produzieren oberhalb der Herstellerempfehlung 150-200 pF Lastkapazität eine Hochtonresonanz um die 15 kHz (wenn 150 pF, dann bei gut 20 kHz, schon gesagt worden). Zusammen mit der Hochtonresonanz bricht allerdings auch die Kanaltrennung zusammen.

Die Resonanz (mit Zusammenbruch der Kanaltrennung) bei 15 kHz (d.h. 15 kHz +/- 2 kHz) kann unter Umständen gut gefallen - je nach situativem Musikmaterial und Hörbedingungen. Auch darauf weist der Hersteller in den BDAs hin. Der Nutzer hat hier für sich eine Entscheidung zu treffen. Individuell. Subjektiv.

Tja, es ist wie es ist.

Freundlich
Albus


[Beitrag von Albus am 12. Sep 2015, 13:27 bearbeitet]
SGE91
Ist häufiger hier
#32 erstellt: 12. Sep 2015, 13:50
Ja saperlott... So langsam weiß ich gar nichts mehr... Welchen preamp kann ich denn dann nehmen?
Albus
Inventar
#33 erstellt: 12. Sep 2015, 18:17
Tag,

als da waren:
1. Pro-Ject Phono Box S mit Schaltkreisen für MM- und MC-Typen von Tonabnehmern, der MM-Modus mit einstellbarer Eingangskapazität beginnend bei 100 pF - sowie wählbarer Verstärkung von 43 dB und noch höher. Netzschalter EIN/AUS vorn. Preislage neu € 150 rund?
2. Musical Fidelity V90-LPS ebenfalls tauglich für MM- und MC-Typen von Tonabnehmern, die MM-Eingangskapazität (nach Datenlage) bei ~130 pF. Das Zubehör-Netzteil ist wiederholt als annähernd untauglich erkannt worden. Netzschalter EIN/AUS vorn am Gerät. Preislage neu? Ca. € 170.
3. ART DJ Pre II Phono Preamplifier, Eingangskapazitäten schaltbar 100 pF und 200 pF, Subsonic-Filter schaltbar, Verstärkung einstellbar am Drehregler gleitend von 25 dB bis 45 dB (knapp 20-fache bis 166-fache Verstärkung). Eingebautes Netzteil tadellos. Verfügbar ist ein Akku-Netzteil von Sanyo (siehe Beitrag Nr. 12). Preis Phono-Pre € 38, Akku-Netzteil € 49, zusammen € 87. Solider innerer Aufbau. Am Phono-Pre allein kein Netzschalter, nur bei Verwendung mit Akku-Netzteil.
Befangenheit: Ich habe diese Kombination seit Monaten im Betrieb, die Akkuladung hält lange vor.

Anmerkung: Die Kapazitäten sind nominelle Werte, tatsächlich sind hier für die Bauteile Toleranzen typisch von 10% oder 5%. D.h., man muss sich auf zehn oder zwanzig Pikofarad (pF) nicht kaprizieren. Braucht man auf absehbare längere Dauer einen MC-Modus nicht, dann benötigte man nur einen MM-Phonomodus.

Nutzanwendung: Man wählt, was einem vernünftig vorkommt.

Freundlich
Albus


[Beitrag von Albus am 12. Sep 2015, 18:24 bearbeitet]
SGE91
Ist häufiger hier
#34 erstellt: 12. Sep 2015, 21:58
Danke lieber Albus für deine ausführliche Darstellung

Ich denke, dass ich mit der project phono box S am besten bedient wäre. Laut den erfahrungsberichten scheint die auch gut zu klingen und sie bietet mir einfach Flexibiliät. Außerdem ist sie doch ein ticken günstiger und ich weiß halt auch nicht ob so ein Phono Preamp wirklich Welten im Sound ausmacht. Von dem Musical Fidelity wird ja wahrscehinlich von der Kapazität dann nicht so rictig passen und da leidet ja der SOund dann auch drunter. Und falls ich mal auf ein anderes System umsteige, muss ich dann nicht gleich nen neune pre amp kaufen, weil ich bei der Phonobox Einstellungsmöglichkeiten habe :). Gibt es denn im Forum jemandne der mir noch ein paar Erfahrungen zur Phonobox geben kann?

Liebe Grüße

Bene


[Beitrag von SGE91 am 12. Sep 2015, 22:04 bearbeitet]
Tywin
Inventar
#35 erstellt: 13. Sep 2015, 05:45
Hallo,


ich weiß halt auch nicht ob so ein Phono Preamp wirklich Welten im Sound ausmacht.


so lange der Tonabnehmer - wie in der Regel der Fall - elektrisch zum Pre passt, sollten keine durch den Pre bedingten Unterschiede im Sound bemerkbar sein, wenn nicht vom Hersteller Sounding betrieben wurde oder die eigenen Sinne einem einen Streich spielen (Psychoakustik).

Ich habe inzwischen mit einer größeren Anzahl Tonabnehmern an diversen internen und externen Pre niemals einen erwähnenswerten Klangunterschied vernommen, der nicht auf einen Lautstärkeunterschied zurück zu führen gewesen wäre.

Wenn Albus mit dem ART DJ gute Erfahrungen macht, wird das Gerät sicherlich auch den Ansprüchen eines Anfängers mit einfachem Equipment völlig genügen auch ohne den Accu-Betrieb.

VG Tywin


[Beitrag von Tywin am 13. Sep 2015, 05:45 bearbeitet]
Albus
Inventar
#36 erstellt: 13. Sep 2015, 08:48
Guten Morgen,
und guten Morgen Bene,

die Pro-Ject Phono Box S wäre bei mittlerer Sicht, d.h. unter Einbezug weiterer Möglichkeiten von Tonabnehmern (! weitere Anpassbarkeit von Kapazität und Verstärkung, auch MC-tauglich), auch meine Wahl.

Freundlich
Albus


[Beitrag von Albus am 13. Sep 2015, 08:49 bearbeitet]
SGE91
Ist häufiger hier
#37 erstellt: 19. Sep 2015, 18:42
Danke liebes forum... Jetzt hängts noch am Kleingeld. Also sparen ;). Ich habe aber nochmal eine andere Frage... In so manchen Sachen bin ich ein echter dummy. Also ein Plattenspieler soll ja grade stehen. Ich habe meinen mit einer Wasserwaage ausgerichtet. Allerdings steht er jetzt etwas schief auf dem Tisch. Das liegt daran, dass der Boden etwas schief ist. Ist das richtig, dass der Plattenspieler zur Erde praktisch horizontal stehen muss, oder soll er grade auf dem Tisch stehen?

Vielen lieben dank nochmals

Grüße

Bene
Tywin
Inventar
#38 erstellt: 19. Sep 2015, 19:08
Der Dreher soll absolut gerade stehen und nicht im Verhältnis zum Untergrund. Auf einem Schiff oder in einem Flugzeug wäre das ja auch für das Ergebnis nicht förderlich sondern fatal.


[Beitrag von Tywin am 19. Sep 2015, 19:09 bearbeitet]
BassTrombone
Inventar
#39 erstellt: 19. Sep 2015, 22:31

Ich habe meinen mit einer Wasserwaage ausgerichtet. Allerdings steht er jetzt etwas schief auf dem Tisch


nene...der Tisch steht schief. Wenn der Dreher "In Waage" steht, ist alles ok
SGE91
Ist häufiger hier
#40 erstellt: 19. Sep 2015, 22:48
Das zeigt die Wasserwaage 1442702812510863062518
sandmann319
Inventar
#41 erstellt: 20. Sep 2015, 07:17
So ist es richtig,
aber auch in der anderen Richtung, muss es so sein,
bitte noch einmal kontrollieren.

Gruß Gerd
SGE91
Ist häufiger hier
#42 erstellt: 20. Sep 2015, 09:12
Hab ich so wirklich 100% Krieg ich es nicht hin aber es ist fast grade im Wasser . aber ich denke so minimal Abweichungen sind nicht so schlimm oder?

Liebe grüße

Bene
sandmann319
Inventar
#43 erstellt: 20. Sep 2015, 09:49
Solange die Blase innerhalb der Markierungen ist, ist es Ok.
Gruß Gerd
SGE91
Ist häufiger hier
#44 erstellt: 22. Sep 2015, 09:17
Ok ausgerichtet ist er jetzt perfekt. Mir ist nur was aufgefallen, dass bei einigen Platten die Nadel ein Stückchen rutscht und mit einem Plopp in der Rille landet und der Nadelträger dabei etwas wackelt. Hab im Internet nix eindeutiges gefunden. Ist das als normal und ungefährlich für die Nadel zu betrachten? AUflagekraft ist bei 1,85, Antiskating bei ca. 1,8.

Lieben Dank

Bene


[Beitrag von SGE91 am 22. Sep 2015, 09:38 bearbeitet]
BassTrombone
Inventar
#45 erstellt: 22. Sep 2015, 10:38

und mit einem Plopp in der Rille landet


immer interssant zu lesen, wenn Neuvinylisten ihre ersten völlig normalen Plattenerfahrungen machen......mach dir keine Sorgen...dat Ploppen ist völlig normal....
SGE91
Ist häufiger hier
#46 erstellt: 22. Sep 2015, 10:45
Und das der Nadelträger dabei wackelt???

Und ich hätte noch eine Frage: Reicht die Ortophon Schalbone zum ausrichten des TAs aus doer muss es die Schön Schalbone sein?
ParrotHH
Inventar
#47 erstellt: 22. Sep 2015, 10:59

SGE91 (Beitrag #46) schrieb:
Und das der Nadelträger dabei wackelt???

Stell Dir mal vor, sie wäre ganz starr aufgehängt. Was würde denn passieren, wenn die Nadel abgesetzt wird, und dann seitlich in die Einlaufrille rutscht? Da wäre dann keine Federwirkung mehr, die die auftretenden Kräfte ableiten würde, die müsste der Nadelträger also alleine aushalten, und dann wahrscheinlich erst recht brechen...

Das ist alles ganz normal so!

Übrigens wäre es auch bei der Übertragung der Rilleninformation "etwas" hinderlich, wenn der der Nadelträger starr angebracht wäre...

Welche Schablone Du benutzt, ist m. E. erst mal gleichgültig. Kannst Du später immer noch mit anderen Schablonen probieren. Irgendwie muss die Zeit fürs Hobby ja gefüllt werden, also nicht alle Patronen sofort verballern

Parrot


[Beitrag von ParrotHH am 22. Sep 2015, 11:00 bearbeitet]
SGE91
Ist häufiger hier
#48 erstellt: 22. Sep 2015, 15:26
OK jetzt ist alles soweit justiert. Ich bin halt ständig in sorge um meine platten, dass die Nadel verbogen ist und ich merke es nicht oder sonst irgendwas. Aber anscheinend hält so ein nadelträger mehr aus als ich es ihm zutraute.
BassTrombone
Inventar
#49 erstellt: 22. Sep 2015, 15:32
früher (ich hör mich an wie ein alter Opa) haben wir die Platten nicht sorgsam behandelt....die wurden voll mit Fettfingern angefasst, auf den Boden geworfen. nebeneinander ohne Hülle in die Ecke gestellt......und bei Feten oder wenn mal ne Süße zu Besuch war garnicht zu reden.....Auf Feten iss imme Asche, Bier oder Salat auf ner Platte gelandet und ne platte umdrehen wärend des Liebesspiels war auch nicht grad kratzerfrei .....war halt normal so eine Platte, bzw. gab nix anderes außer Radio oder Casette....und wenn von 500 Stück die man so hatte, ein paar gelitten haben, so what...entweder neu gekauft oder die überspielte Casette benutzt....
SGE91
Ist häufiger hier
#50 erstellt: 22. Sep 2015, 16:06
Stimmt so bin ich früher auch mit CDs um gesprungen.ne meine platten sind heilig. Bin da halt sehr über vorsichtig aber ich denke wenn die Nadel grade sitzt, keine offensichtlichen Schäden oder Verbiegungen am nadelträger sind und sie nicht extrem verzerrt oder so ist sie in ordung, oder? Ich meine krasse Schäden die den platten schaden die merkt man doch

Grüße

Bene
Albus
Inventar
#51 erstellt: 22. Sep 2015, 18:24
Tag,
und Tag Bene,

wenn du den Einbau des Tonabnehmers gemäß der Vorgabe der Markierungen der Ortofon-Schablone (66 mm innen, 120,9 mm außen) sorgfältig ausgeführt hast, dann ist damit eine dauerhaft gute Lösung für Langspielplatten erreicht (Single, 17 cm, 45 U/min beiseite).

Freundlich
Albus
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