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Rega-Arm waagerecht einstellen! Wie?

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**Turntabletuner**
Ist häufiger hier
#1 erstellt: 16. Okt 2015, 13:56
Sorry Jungs - mal `ne blöde Frage:
Ich möchte einen Rega-Tonarm (RB251) in die Waagerechte zur Platte bringen. Nehme ich die Parallelität der Tonarm-Ober- oder Unterkante zur Platte? Es ist ja so, daß sich das Tonarmrohr von hinten nach vorn nach verjüngt. Was meint ihr?

Grüße Karl


[Beitrag von **Turntabletuner** am 16. Okt 2015, 13:56 bearbeitet]
boe_ser
Stammgast
#2 erstellt: 16. Okt 2015, 14:12
Normalerweise sollte das Headshell parallel zur Platte sein...

Das dürfte der Mittelachse des Armrohres entsprechen.
Passat
Moderator
#3 erstellt: 16. Okt 2015, 14:12
Weder noch.
Bei solchen Tonarmen musst du die Tonarmmittelachse als Maßlinie nehmen.
Wenn der sauber gefertigt wurde, kannst du auch die Ober- bzw. Unterseite der fest integrierten Headshell nehmen.

Grüße
Roman
akem
Inventar
#4 erstellt: 16. Okt 2015, 14:35
Letzten Endes muß die Nadel im richtigen Winkel in die Platte eintauchen. Das ist im Normalfall dann der Fall, wenn die Oberseite des Tonabnehmers (also die am Headshell anliegende Fläche) parallel zur Platte ist. Sich am Headshell zu orientieren ist also die richtige Idee.

Gruß
Andreas
Albus
Inventar
#5 erstellt: 16. Okt 2015, 15:32
Tag,

je nach Tonabnehmer geben Hersteller in der BDA typisch mittels Abbildung an, ob für die Einrichtung des spezifizierten vertikalen Abtastwinkels (VTA = vertical tracking angle sowie in gewisser Abhängigkeit der SRA = Stylus rake angle, d.i. Einfallswinkel des Abtasters) die Oberseite des Tonabnehmers oder eine markierte Fläche an der Unterseite des Tonabnehmers maßgebend ist, typisch in Parallelität zur Plattenoberfläche zu bringen ist. Der Bezug auf den Tonarm als Ganzes ist nur ein Hilfsmittel für den Alltag. Ortofon gibt häufig die Oberseite des Tonabnehmers vor, Goldring wiederum markiert häufig eine kleine Fläche an der Unterseite der Tonabnehmer als Bezugslinie. Im Zweifel ist ein Blick in die Bedienungsanweisung des Tonabnehmers empfohlen.

Freundlich
Albus


[Beitrag von Albus am 16. Okt 2015, 15:35 bearbeitet]
**Turntabletuner**
Ist häufiger hier
#6 erstellt: 16. Okt 2015, 15:37
Danke soweit. Also orientiere ich mich am Headshell. Dazu habe ich einige Fotos gemacht:

1

2

3

Das Bild 1 zeigt den Tonarm mit Ortofon 2M blue und einer 3mm Filz-Matte. Das 2. Bild zeigt diese Einstellung mit Libelle. Sieht offensichtlich gut aus. Ich weiß aber nicht, ob die Libelle wirklich genau ist. Das 3. Bild zeigt den Tonarm mit einer 5mm Filz-/Korgmatte. Die Unterschiede zwischen Bild 1 und Bild 3 finde ich ziemlich gering. Legt man nun die Libelle wieder auf (zu Bild 3), dann "sagt" sie mir, daß der Arm vorn ein bisschen zu hoch ist.
Also, was ist eurer Meinung nach richtig?

Grüße Karl
Albus
Inventar
#7 erstellt: 16. Okt 2015, 18:37
Tag,

ich schlage vor: Bei 2M Typen entweder praktisch genau parallel (die Oberseite des Tonabnehmers zur Plattenoberfläche) oder den Tonarm hinten minimal höher einstellen (oder so lassen, wenn es sich so ergibt). Also, Bild 1.

Freundlich
Albus
**Turntabletuner**
Ist häufiger hier
#8 erstellt: 16. Okt 2015, 21:05
Dann lasse ich das mal so - also mit der 3mm Matte bzw. Höhe. Klingt eigentlich auch ganz manierlich. Habe den Eindruck, daß die Musik mit der dickeren Matte heller und "kälter" klingt.

Grüße Karl
Albus
Inventar
#9 erstellt: 17. Okt 2015, 10:51
Tag,
und Tag Karl,

ja, ja - dein Eindruck entspricht einer Faustregel des HiFi-Lebens: Tonarm hinten tiefer => heller, Tonarm hinten höher => dunkler.

Freundlich
Albus
akem
Inventar
#10 erstellt: 17. Okt 2015, 11:23
Hallo Albus,

sollte das nicht genau andersrum sein? Also hinten höher = heller?

Gruß
Andreas
Albus
Inventar
#11 erstellt: 17. Okt 2015, 11:29
Tag,
und Tag Andreas,

gut möglich, da kenne ich mich doch nicht wirklich aus. - Aber, das DL-103 am RB-300 (ja) verhält sich so - ein Einzelfall?

Freundlich
Albus
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