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Rega Arm an Spieler mit Linn-Bohrung?

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Beitrag
Kampfmuffin
Ist häufiger hier
#1 erstellt: 10. Sep 2012, 13:10
Hallo!

Habe in einem anderen Thread schon nach einem preiswerten Tonarm für meinen geschenkten Kuzma Stabi gefragt. Mir wurde gesagt, dass dieser Spieler eine Tonarm-Bohrung nach Linn Standard hat.
Nachdem ich mich nach den genannten Tonarmen umgeschaut habe, bin ich draufgekommen, dass sie leider etwas zu teuer sind oder aus anderen Gründen nicht passen (Geburtstagsgeschenk, Eltern müssten über ebay aus UK bestellen -> Problem).

Ein Händler aus der Nähe hat mir den Rega RB 251 empfohlen, der anscheinend eine andere Bohrung benötigt.

Hat jemand einen Tip, ob das idiotisch ist oder man dieses Problem irgendwie lösen könnte?

Danke und Grüße

Johannes
Holger
Inventar
#2 erstellt: 10. Sep 2012, 13:21
Der Stabli hat doch wechselbare Tonarmbretter - da müsste doch das vorhandene (vermutlich mit Linn-Bohrung) auszubauen sein.
Abmessen, neues fertigen (lassen), dieses mit der Rega-Bohrung versehen, einbauen, fertig.
Pilotcutter
Administrator
#3 erstellt: 10. Sep 2012, 14:26
Servus,

es klingt, als solle das Kuzma Laufwerk wirtschaftlich und preisgünstig wieder mit einem Tonarm bestückt werden?!

Die Anfertigung eines Tonarmbretts nach Rega Maß wird ja auch wieder einiges kosten. Die Rega Maße müssen ja auch erstmal auf dem Material ermittelt werden. Linn hat wohl eine 25mm Bohrung während Rega eine 23mm Bohrung braucht und die Maße zur Achse sind imho auch 211mm Linn zu 222mm Rega.

Ich täte auch einen gebrauchten Linn Tonarm nehmen. Wenn alle Stricke reißen, ich habe noch einen Linn Basik Plus liegen. Da müssen nur die Headshellkabel neu. 3-Punkt-Basis und 5-pol Kabel ist dabei.

Gruß. Olaf
Hörbert
Moderator
#4 erstellt: 10. Sep 2012, 15:42
Hallo!

Zumindestens auf Ebay UK werden öfter gebrauchte Linn-Tonarme angeboten. Passen sollten aber auch die meisten Pro-Ject Tonarme zumindestens der 9cc und der 9cc-Evo. Wobei ich zumindestens der 9cc Evo aus eigener Erfahrung kenne und ihn nur wärmstens empfehlen kann, zumindestens einem RB-250/251 ist er klar überlegen und dem RB-300/301 mindestens ebenbürtig. - Ausgenommen bei sehr stark verwellten Scheiben, da steigt der 9cc-Evo etwas früher aus als der RB-300,- allerdings sind die beiden Tonarme nicht direkt vergleichbar da der 9cc-Evo eine deutlich geringere eff. bewegte Masse hat (9 Gramm) und nich ganz mit den gleichen Abtastsystemen ideal zusammenarbeitet.

MFG Günther
akem
Inventar
#5 erstellt: 10. Sep 2012, 16:49
Naja, die Regas haben auch nur 11,5g effektive Masse - da liegen jetzt keine Welten dazwischen. Einfach ein kleines Zusatzgewicht mit 2g kaufen und zwischen System und Headshell montieren und das Ding ist schwerer als der Rega
Aber wenn die von Olaf genannten Maße stimmen, kann man doch den Rega-Arm in den vorhandenen Ausschnitt stecken, ganz nach außen drücken, auf der Innenseite irgendwas zwischen Brett und Armsockel klemmen und dann festschrauben. Einzig die Oberseite könnte dann noch Probleme machen. Da müßte man sich noch ein rundes Blech machen lassen mit Innendurchmasser 23mm und Außendurchmesser z.B. 30mm.

Gruß
Andreas
Holger
Inventar
#6 erstellt: 10. Sep 2012, 17:09

Pilotcutter schrieb:
Die Anfertigung eines Tonarmbretts nach Rega Maß wird ja auch wieder einiges kosten. Die Rega Maße müssen ja auch erstmal auf dem Material ermittelt werden.


Der Anleitung zufolge kann man das Brett nach Lösen von vier Schrauben sehr einfach abnehmen.
Ein einfaches Holzbrettchen in passender Stärke sollte schnell und vor allem preisgünstig ggf. sogar selbst geschnitzt werden können, denke ich mal.
Vier Bohrungen für die Schrauben rein, neues Brett in den Stabi einsetzen, den Abstand von 222mm für den Rega aufzeichnen, wieder ausbauen, 23mm.Loch bohren, den Rega montieren, und wieder rein mit der Chose.
Ist eine Sache von 'ner Stunde... wenn er denn den Rega unbedingt haben möchte.
Ich würde selbst aber auch lieber einen gebrauchten Linn-Arm nehmen.
Pilotcutter
Administrator
#7 erstellt: 11. Sep 2012, 07:39

akem schrieb:
Einzig die Oberseite könnte dann noch Probleme machen. Da müßte man sich noch ein rundes Blech machen lassen mit Innendurchmasser 23mm und Außendurchmesser z.B. 30mm.



Holger schrieb:
23mm.Loch bohren, den Rega montieren, und wieder rein mit der Chose.


Ich muss mich da wohl etwas korrigieren, oder zumindest ergänzen. Es gibt bei Licht besehen, 2 Arten von Bohrungen. Es gibt zum einen die Bohrungen in massiven Laufwerksdecks, die nur für den Tonarmschaft vorgesehen sind. Manche Masselaufwerke haben eine 25mm "Linn Bohrung" in welche nur der nackte Tonarmschaft (mit seinen 24,75mm hab's nachgemessen) montiert wird. Die Grundplatte des Drehers enthält dann schon ein Innengewinde von aussen zur Tonarmbohrung und wird von da aus mit einer Madenschraube angezogen.

Zum anderen sind die Linn Bohrungen auch 30mm. Das sind dann Versionen für die o.g. Tonarmbretter, insbesondere bei Subchassis-Laufwerken.
Da wird dann die jeweilige Tonarmbasis eingesetzt. Die Tonarmbasis zB bei Linn hat eine Aufnahme von 29,50mm und passt in Bohrungen von 30mm und wird mit den 3 Schrauben drumherum befestigt. Die Tonarmbasis beherbergt dann wiederum das 25mm Montageloch für den Tonarmschaft.

Also, die meisten

Kampfmuffin schrieb:
Tonarm-Bohrung nach Linn Standard

sind dann 30mm Bohrungen für die Linn'schen Tonarmbasen.

Die Rega Tonarmschäfte bestehen ja imho aus einem M23 Gewinde und der Arm wird mittels Kontermutter von unten fixiert. Dann würde die "Linn Bohrung" von 30mm allemal passen und ein, wie akem schrieb, Ringeinsatz, der die Bohrung von 30mm zu 23mm ausfüllt und überdeckt wäre ratsam und ist ggf. für kleines Geld erhältlich.

Gruß. Olaf


[Beitrag von Pilotcutter am 11. Sep 2012, 07:44 bearbeitet]
Kampfmuffin
Ist häufiger hier
#8 erstellt: 11. Sep 2012, 08:40
Danke erstmal für die vielen Antworten!

Rega muss nicht unbedingt sein. Habe nur schon an mehreren Stellen gelesen/gehört, dass das Preis/Leistungs-Verhältnis sehr gut ist.

Der Stabi hat in der Tat eine auswechselbare Tonarmplatte, in natura sieht das in etwas so aus:

http://www.aca.gr/var/domain/aca/upload/000/013.1024x0739.jpg

Ich würde mich nur recht ungern an Basteleien heranwagen, nachdem die Toleranzen ja doch sehr klein bleiben müssten.

Dieser Spieler dürfte einer mit Bohrung für eine Tonarmbasis sein. Zumindest hat mich der Vorbesitzer gebeten, die Tonarmbasis (ein metallener Ring, wie auf dem Foto zu sehen) zurückzuschicken, weil er vergessen hat, sie rauszunehmen.

@Pilotcutter: kann ich mir das so vorstellen, dass die Tonarmbasis dann einfach eine Art Adapter ist, der außen 30 mm hat und innen jeden beliebigen Radius annehmen kann?


Tut mir leid, wenn ich etwas begriffstützig bin. Nachdem ich noch nichts mit Tonarmen zu tun hatte, ist es auch nicht ganz leicht, sich etwas unter den Beschreibungen vorzustellen.

Grüße

Johannes


EDIT: das habe ich noch vergessen:


es klingt, als solle das Kuzma Laufwerk wirtschaftlich und preisgünstig wieder mit einem Tonarm bestückt werden?!


Stimmt!

Und die Project Tonarme sind sehr hübsch, aber im oberen dreistelligen Bereich angesiedelt. Das ist leider zu teuer =/


[Beitrag von Kampfmuffin am 11. Sep 2012, 08:42 bearbeitet]
Holger
Inventar
#9 erstellt: 11. Sep 2012, 09:12

Pilotcutter schrieb:

Die Rega Tonarmschäfte bestehen ja imho aus einem M23 Gewinde und der Arm wird mittels Kontermutter von unten fixiert. Dann würde die "Linn Bohrung" von 30mm allemal passen und ein, wie akem schrieb, Ringeinsatz, der die Bohrung von 30mm zu 23mm ausfüllt und überdeckt wäre ratsam und ist ggf. für kleines Geld erhältlich.


Ein Rega säße aber so einen guten Zentimeter zu weit innen.
Pilotcutter
Administrator
#10 erstellt: 11. Sep 2012, 09:47
Ach Du meine Güte, ich glaube ich bin 'was überfordert zurzeit habe ich Rega geschrieben?!

Nein, vergiss den letzten Satz, die Einbaumaße 211mm Linn und 222 Rega stehen. Für einen Rega Arm brauchst Du ein neues Brettchen. Punkt.
Die von Günther erwähnten Pro-Ject Arme [die hatte ich jetzt mit Rega in einen Topf geworfen] passen vom 211mm Maß und der 3-Loch Befestigung.

Gruß. Olaf


[Beitrag von Pilotcutter am 11. Sep 2012, 12:23 bearbeitet]
Kampfmuffin
Ist häufiger hier
#11 erstellt: 11. Sep 2012, 09:55
Die Project Arme sind mir leider zu teuer. Aber der von dir erwähnte herumliegende Linn Basik Plus Arm hört sich interessant an
Hörbert
Moderator
#12 erstellt: 11. Sep 2012, 16:13
Hallo!

Nun, wenn dir selbst die Pro-Ject Tonarme zu teuer sind isst dir wohl mit einem neuen Tonarmbrettchen eher geholfen. Das kann dir im Prinzip jeder Schreiner anfertigen, die notwendigen Maße für den entsprechenden Bohrabstand ergibt sich dann aus der Tonarmlänge (minus Überhang) zur Mitte der Plattentellerachse, der Lochdurchmesser sollte sich dann nach dem Tonarmschaft richten.

MFG Günther
vinylrules
Stammgast
#13 erstellt: 12. Sep 2012, 08:43
Nimm doch einfach den in Aussicht gestellten Linn Basik. Die kleinen Rega sind auch nicht besser, nur anders und man spart sich das Gefrickel. Ganz nebenbei kriegt man vom Einbauabstand her einen Rega nicht in eine Linn-Bohrung, die Unterschiede (13mm) sind einfach zu groß.

Der Kuzma ist ein ausgezeichneter Plattenspieler und sollte auch mit "nur" einem Basik und einem mittleren Goldring oder Ortofon erst mal äußerst zufrieden stellend Musik machen.Ganz nebenbei hat der Linn eine Höhenverstellung. Die Pro-jet Arme finde ich auch zu teuer, neu geht es da ja inzwischen bei 825,00 Euro los - da würde ich dann anfangen nach einem gebrauchten Yota, Magician oder Ittok oder Ekos oder Stogi zu suchen

Gruß

Matthias

PS: Aber keinen Akito 1 kaufen!!!!!
Kampfmuffin
Ist häufiger hier
#14 erstellt: 12. Sep 2012, 13:56
Das werde ich wohl tun :).

Hätte ich das Geld, würde ich mich natürlich nach einem Stogi umsehen ;). Aber bis dahin wird es noch dauern.

Nur rein interessensmäßig: wieso keinen Akito 1 ?

Danke für die Ratschläge!

Grüße
Holger
Inventar
#15 erstellt: 12. Sep 2012, 14:03
Der Akito 1 hat im Netz keinen besonders guten Ruf, hat wohl was mit angeblich öfter auftretenden Lagerschäden zu tun.
Was an den Gerüchten dran ist, weiß ich aber nicht aus eigener Erfahrung, sorry.
vinylrules
Stammgast
#16 erstellt: 13. Sep 2012, 08:24
Der Akito 1 hat extrem stramm eingestellte Horizontallager mit Kunststofflagerschalen, in die sich die Lagerkugeln - unabhängig vom Gebrauch - reindrücken. Irgendwann bewegt sich der Tonarm wie in einem Raster nach innen. Ist konstruktionsbedingt und die Arme, bei denen das nicht auftritt, sind wohl aus Versehen nicht richtig montiert worden. Also Finger weg.

Gruß

Matthias
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