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Thorens TD321 + Linn Basik LVX Arm + Linn K9 TA

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Beitrag
atss
Stammgast
#1 erstellt: 30. Nov 2010, 00:06
Hallo Leute,

was haltet Ihr von der o.g. Kombination???

Laufwerk / Arm sollten meinem Geschmack nach recht gut harmonieren, gelle?

Über den Tonabnehmer kann man sicherlich streiten, da gibt es sicherlich mittlerweile bessere Lösungen, nur welche?

MM sollte es schon sein.

Natürlich kann ich an meinem Marantz PM-94 auch MC betreiben (sogar in Stellung HIGH oder LOW), aber aufgrund des einfacheren Nadeltausches bevorzuge ich halt MM.

Vielen Dank im Voraus für Euren input.
stbeer
Hat sich gelöscht
#2 erstellt: 30. Nov 2010, 00:24
DU ... auch hier

Ich bevorzuge mal das andere

Stefan
atss
Stammgast
#3 erstellt: 30. Nov 2010, 00:42
Tja, da haut was mit meinem Kennwort nicht hin, komme da partout nicht rein, SHIT!!!
Hörbert
Moderator
#4 erstellt: 30. Nov 2010, 01:38
Hallo!

Der Basik LVX ist ein leichter Tonarm mit durchschnittlichen Abtasteigenschaften. Deswegen würde ich nicht zu allzu aufwendigen Tonabnehmern raten, hier wäre z.B. ein Ortofon Vinyl Master blue m.E. schon die Obergrenze dessen was der Tonarm nutzen könnte. Alternativ dazu -falls du den etwas helleren Klang der Audio-Technicas den du vom K-9 her gewöhnt sein dürftest ncht missen möchtest-, käme ein Audio-Technica AT 440 MLa in Frage. Auch hier dürfte der Basik LVX an seine Grenzen stoßen.

Solltest du einen etwas weicheren Klang mit brillianter Stimmenwiedergabe suchen wäre ein Grado Prestige-silver m.E. das geeignete System.

Sollte es günstig sein und trozdem ein Fortschritt gegenüber dem alten K-9 wäre das Shure M97xE ein guter Kandidat.

MFG Günther
atss
Stammgast
#5 erstellt: 30. Nov 2010, 01:52
Eben genau der "hellere Klang" des K9 ist nicht so wirklich der Brüller, lieber wäre mir etwas mehr "Wärme" in dieser kalten Jahreszeit.

Nee, mal im Ernst, der nächste TA sollte schon etwas mehr Fundament im Bassbereich bringen, bloß keine spitzen S-Laute und natürlich mit guten Mitten.

Höre halt gerne Frauenstimmen ala Jenni Warnes, Tanita Tikaram, Amanda Mc Broom, Dani Klein, Patricia Barber, etc.

Mal ganz nebenbei gefragt: Meinst Du dass ein Thorens TP 16 meinem Linn überlegen ist? Habe leider noch keine Vergleichsmöglichkeit gehabt.


[Beitrag von atss am 30. Nov 2010, 01:57 bearbeitet]
Hörbert
Moderator
#6 erstellt: 30. Nov 2010, 10:07
Hallo!

Den TP-16 welcher Baureihe meinst du genau?

Unter dr Bezeichnung TP-16 gab es im Laufe der Zeit mehere Baureihen mit Tonarmen die eigentlich ausser dem Prinzip der dynamischen Auflagekrafteinsrtellung und dem Einbauabstandes nicht sehr viel miteinander gemein haben.

Der Linn Basik hatte zwar ebenfalls unterschiedliche Baureihen aber hier sind, -vom Ur-Modell mal abgesehen das mit dem Rest nur den Namen gemein hat-, sich die Bareihen bis auf Kleinigkeiten recht ähnlich. De Basik ist halt einer der vielen Japanischen Serien-Tonarme der Mittelklasse den ausser Linn in vergleichbarer Qualität und mit etwas geändertem Design wohl auch noch viele andere Firmen auf ihren Laufwerken verbaut hatten.

Wenn du klug bist machst du dir allerdings darüber keine weitern Gedanken sondern konzentrierst dich lieber darauf das bestmögliche aus deine Tonarm herauszuholen. Die Kombination mit dem richtigen System ist beihnahe ebenso wichtig wie die Grundqualität des Tonarmes, hier liegt eine Menge Potential und eine gute Kombination zweier mäßigen Komponentenbringt oftmals mehr als die ungeschickte Kombination zweier hochwertigeren Komponenten.

Bei deiner Gewichtung der Stimmenwiedergabe würde ich fast um Grado Prestige-silver tendieren, allerdings ist hier im Basik mit etwas weichem Tieftonbereich zu rechnen.

Der bestmöglichte Kandidat wäre ja eigentlich das VM-blue, allerdings sind alle vier VM-Systeme nicht so die Tieftonspezialisten. Hier hast du eher einen schlanken, straffen dafür aber tiefgehenden Baß im Basik zu erwarten.

AT-440 MLa fällt dann schon mal raus. Das Shure sehe ich als gute kostengünstige Lösung ohne echte Fehler aber auch ohne besonder Vorzüge gegenüber den beiden noch verbliebenen Kandidaten aus meiner Vorschlagsliste.

MFG Günther
atss
Stammgast
#7 erstellt: 30. Nov 2010, 10:58
Danke, das macht die schier unendliche Auswahl bei den möglichen Tonabnehmern schon ein wenig übersichtlicher.
vinylrules
Stammgast
#8 erstellt: 30. Nov 2010, 17:43
Wenn das K9 hell klingt, liegt das mutmaßlich an zu hoher Eingangskapazität des MM-Eingangs des Marantz. Die Linn-MM wurden zwar bei AT gefertigt, aber waren niemals hell, eher etwas unterbelichtet in den Höhen mit ausgeprägtem Mitteltonbereich und relativ viel Bass - vielleicht nicht die saubersten, aber durchaus angenehm im Ton. Bevor ich hier was ändere würde ich mal einen externen Pre ausleihen und gucken, ob die klangliche Tendenz da auch zum Tragen kommt. Dann kann man weiter sehen.

Der Basik LVX ist an sich kein schlechter Arm, meines Wissens gebaut bei ADC und durchaus auf einem Level mit einem RB250 oder Jelco.

Gruß

Matthias
atss
Stammgast
#9 erstellt: 30. Nov 2010, 17:50
will do...gute Idee.
Hörbert
Moderator
#10 erstellt: 01. Dez 2010, 01:52
Hallo!

@vinylrules

Sorry, aber den Marantz PM-94 kennst du wohl nicht?

Die Phonosektion ist ohne weiteres mit der des Accuphase E 205 zu vergleichen. Zwar stammt das Geät aus den späten 80gern ber der Phonoeingang dürfte Kapazitiv nicht über 180-200 Pikfarad liegen.

Ich fand die alten AT-Linns immer etwas Schrill und winselig, auch mit anpassbaren Entzerrern war dem nicht beizukommen, aber Geschmäcker sind halt verschieden.

MFG Günther
atss
Stammgast
#11 erstellt: 01. Dez 2010, 11:28
Oooooooooooooooooohps, also doch lassen?

Die Suche nach einem anderen Tonabnehmer macht also doch mehr Sinn, gelle?
vinylrules
Stammgast
#12 erstellt: 01. Dez 2010, 15:09
Hallo Günther,

den PM94 kenne ich tatsächlich nicht, wohl aber die unangenehme Angewohnheit von Marantz durchaus hochwertige MM-Eingänge mit Kapazitäten zwischen 700-800 pF zu verseuchen, um den gesetzlichen Vorschriften in Bezug auf Einstrahlfestigkeit zu entsprechen. Da kann der Eingang noch so hochwertig sein, derart abgewürgt bleibt dann nicht mehr viel übrig.

Die Linns schrill und winselig? Na gut, aber niemals hell. Man darf dabei auch nicht vergessen, dass der Arm recht neutral (unauffällig) spielt und der TD 321 eher zu den rundlich klingenden Vertretern gehört.

Ich würde tatsächlich zumindest mal einen anderen Phonopre leihweise ausprobieren. Allerdings - wenn der Eingang des PM94 prinzipiell auf hohem Niveau ist - auch mal ein MC-High-Output ins Auge fassen, hier gibt es keine Anpassungsprobleme.

Gruß

Matthias
atss
Stammgast
#13 erstellt: 01. Dez 2010, 15:48
So weit so gut, ihr Lieben.

Kam über Nacht mal auf die Idee, mir etwas neues zu gönnen, ist ja auch bald Weihnachten und die besten Geschenke macht man(n) sich bekanntlich selber.

Vielleicht könnt Ihr mir ja bei der Wahl helfen, schaut bitte mal hier:

http://www.hifi-foru...m_id=26&thread=12047
Hörbert
Moderator
#14 erstellt: 02. Dez 2010, 02:04
Hallo!

@atss

Wenn dir der Sinn unbedingt nach etwas neuem steht kann man wohl nix machen.

Obwohl das Laufwerk eigentlich auch einfach mit einem deutlich besseren Tonarm nebst besserem System aufgepeppt werden könnte, dabei wäre bei gleichem Etat der größere Fortschritt zu erzielen.

@vinylrules

Hm, ein HO-MC ist bei den 10 Gramm eff. bewegter Masse und bei der begrenzten Lagergüte des Basik m.E. nur begrenzt sinvoll. Allenfalls ein Golding Eroica HX käme mir da in den Sinn, ein Benz-Micro ACE-H wäre zwar mit einer Resonanzfrequenz von ca. 10 Hz noch gut im grünen Bereich aber der Basik wäre damit heillos überfordert.

MFG Günther
atss
Stammgast
#15 erstellt: 02. Dez 2010, 10:59
Tja, eben deshalb etwas KOMPLETT anderes.
vinylrules
Stammgast
#16 erstellt: 02. Dez 2010, 19:10
@Hörbert

Mir ging es ja eigentlich erst mal darum raus zu kriegen, ob es am Eingang liegt. Ein MC-HO wäre im Fall der Fälle halt eine Option gewesen. Wenn der erwähnte 147 auch ein MM hat und es tatsächlich am Eingang liegen sollte, dann geht es halt wieder von vorne los. Dachte, man könnte eins nach dem anderen klären.

@atss

Ich schätze den 321 wesentlich besser ein, als einen wie auch immer aufgebauten 147.

Gruß

Matthias
Hörbert
Moderator
#17 erstellt: 03. Dez 2010, 01:04
Hallo!

vinylrules schrieb:

[quoteIch schätze den 321 wesentlich besser ein, als einen wie auch immer aufgebauten 147.
][/quote]

Da sind ir jedenfalls einer Meinung.

MFG Günther
Fhtagn!
Inventar
#18 erstellt: 03. Dez 2010, 08:27
Wenn du Geld ausgeben willst, dann ist der 321 ja eine gute Basis.

Ich würde zuerst den Linn Tonarm entsorgen. Ein ganz schlechtes Teil.
Auf den 320/1 gehört entweder ein TP 16 Mk. wasauchimmer oder ein TP 90.
Die 16er gibts schon für 50€, also ein erträglicher finanzieller Aufwand.

Damit wäre eine Grundlage für einen brauchbaren Tonabnehmer vorhanden.
Der Linn Basik schränkt dich nur ein und ist auf dem Thorens wirklich fehl am Platze.

Gruß
Haakon
vinylrules
Stammgast
#19 erstellt: 03. Dez 2010, 09:15
Also wenn man schon einen 321 - also einen Thorens mit Wechselbasis - hat, dann würde ich da einen SME III drauf setzen (wenn es MM bleiben soll) oder ruhig mal nach sowas wie einem Roksan Tabriz oder Alphason HR100 gucken, die regelmäßig unter Wert verscherbelt werden. Die Thorens Arme sind zwar ganz ok, aber ein TP16 (MkX) toppt den Basik dann eher auch nicht.

@Hörbert
Mensch Günther, endlich mal

Gruß

Matthias
Fhtagn!
Inventar
#20 erstellt: 03. Dez 2010, 09:21
SME hatte ich nicht genannt, da ich nicht glaube, dass der TE soviel ausgeben will.

Wo werden denn Roksan Arme "verscherbelt"? Bitte bescheid geben, ich suche nämlich noch einen.

Auch wenn die Thorens Fans da anderer Meinung sind, ich finde ja, dass ein Jelco SA-250 für die Schwabbler ausreicht .

Gruß
Haakon
vinylrules
Stammgast
#21 erstellt: 03. Dez 2010, 11:37
Hallo Haakon,

Roksan läuft manchmal recht günstig in UK wie hier Wenn man vorher den Verkäufer kontaktiert und freundlich um internationalen Versand bittet, geht da manchmal was.

Ich bin übrigens kein Thorens-Fan. Aber die letzten Geräte der 3XX waren schon sehr gute Plattenspieler, die sich auch messtechnisch von den älteren 1XX (Ausnahme 127) abgehoben haben. Da lohnt durchaus ein größerer Arm. Ein SA-250 wird in der Kombination wohl etwas zu viel Fülle bringen.

Gruß

Matthias
atss
Stammgast
#22 erstellt: 03. Dez 2010, 13:37

vinylrules schrieb:
@atss

Ich schätze den 321 wesentlich besser ein, als einen wie auch immer aufgebauten 147.

Gruß

Matthias


Darüber kann man SICHERLICH geteilter Meinung sein.
atss
Stammgast
#23 erstellt: 03. Dez 2010, 13:38
[quote="Hörbert"]Hallo!

vinylrules schrieb:

[quoteIch schätze den 321 wesentlich besser ein, als einen wie auch immer aufgebauten 147.
][/quote]

Da sind ir jedenfalls einer Meinung.

MFG Günther[/quote]

Nun ja...
atss
Stammgast
#24 erstellt: 03. Dez 2010, 13:39

Fhtagn! schrieb:
Wenn du Geld ausgeben willst, dann ist der 321 ja eine gute Basis.

Ich würde zuerst den Linn Tonarm entsorgen. Ein ganz schlechtes Teil.
Auf den 320/1 gehört entweder ein TP 16 Mk. wasauchimmer oder ein TP 90.
Die 16er gibts schon für 50€, also ein erträglicher finanzieller Aufwand.

Damit wäre eine Grundlage für einen brauchbaren Tonabnehmer vorhanden.
Der Linn Basik schränkt dich nur ein und ist auf dem Thorens wirklich fehl am Platze.

Gruß
Haakon


Tja, nun habe ich das gute Stück für EUR 500,00 KOMPLETT entsorgt, ein guter Kurs, denke ich.
Fhtagn!
Inventar
#25 erstellt: 03. Dez 2010, 13:46
Ein sehr guter Kurs, Gratulation .
atss
Stammgast
#26 erstellt: 03. Dez 2010, 13:54

Fhtagn! schrieb:
Ein sehr guter Kurs, Gratulation .


Jo, vielen Dank.
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