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Entscheidungshilfe/Kaufberatung Plattenspieler

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Autor
Beitrag
der-jung
Schaut ab und zu mal vorbei
#1 erstellt: 01. Jan 2016, 11:31
Erst einmal ein Frohes Neues Jahr!

Ich habe einen Dual HS 130 von meinen Eltern mit samt alten Platten eingepackt und bei mir aufgebaut um herauszufinden ob Vinyl etwas für mich ist. Bekannte von mir haben einen Plattenspieler und lassen, wenn ich da bin, Vinyl laufen was mir gut gefallen hat. Und ich muss sagen: das hat was Die Qualität des Duals und der alten platten war zwar nicht so berauschend allerdings dachte ich es läge an den alten Platten. Nun habe ich mich in das Thema eingelesen und den Plattenspieler neu eingestellt, neue Platten besorgt und musste feststellen, dass es doch nicht an den Platten liegt. Auch eine Google recherche verifizierte meinen Eindruck vor allem in Hinsicht auf den Tonabnehmer, der wohl nicht Platten schonend ist. Nun soll also ein neuer Dreher für meine Muße und Genuss her.

Mir fällt die Entscheidung welchen Dreher genau nur leider sehr schwer. Vor allem kann ich schwer beurteilen ob ich eine Klangverbesserung zwischen einem 200/250€ und einem 400€ Gerät wirklich höre oder nur der Audio Pro.

Zu den Eckdaten:


  • Budget 200€-400€
  • Sound vor Design allerdings sollte mir der Dreher optisch gefallen
  • am liebsten Halbautomatik oder manuell (wenn schon old school, dann richtig )
  • Verstärker mit Phonoeingang vorhanden
  • USB-Ausgang wird nicht benötigt


Hier eine Liste der Dreher, die ich für mich ales passend (Preis/Design/Bewertung) gefunden:

200-300



300-400



Kann mir jemand einen Input geben um mir bei der Entscheidung zu helfen? Oder haltet ihr einige oder mehrere der oberen Dreher für ungeeignet oder habt Alternativvorschläge?
akem
Inventar
#2 erstellt: 01. Jan 2016, 13:21
Der Dual 1224 ist eigentlich nicht schlecht. Leider hat er nur einen einfachen Motor, der häufig zu mechanischem Brummen führt. Es gab da noch eine Variante 1224-Hifi mit besserem Motor und Magnet-Tonabnehmer. Letzteren kann man einfach nachrüsten, einen besseren Motor müßte man erstmal auftreiben (vielleicht mal im www.Dual-Board.de nachfragen?). Aber dann spielt der Kleine wie der Teufel. Ich hatte da mal ein Ortofon VM Silver dran, das ging richtig gut...
Natürlich mußt Du dann irgendwo das Ausgangssignal des Tonabnehmers abgreifen. Am besten direkt nach dem Kurzschließer.
Von den genannten Drehern kann keiner selbst dem kleinen Dual das Wasser reichen. Wie gesagt, nur der Motor des kleinen Duals steht dem im Wege. Die Tonabnehmer, die üblicherweise auf den neuen Plattenspielern montiert sind, kannste direkt in die Tonne kloppen und was Gescheites kaufen. Der Klang kommt nun mal vom Tonabnehmer und ein neuer Dreher mit ner 20€ Rillenfräse klingt auch nicht viel besser als das, was Du jetzt hast...

Gruß
Andreas
der-jung
Schaut ab und zu mal vorbei
#3 erstellt: 01. Jan 2016, 13:39
Sorry aber bin noch neu auf dem Plattenspieler Gebiet. Das habe ich jetzt nicht wirklich verstanden... Damit ich nicht "basteln" muss dachte ich mir wäre für den Anfang ein neuer Dreher für mich besser geeignet.
Titanist
Stammgast
#4 erstellt: 01. Jan 2016, 13:49

der-jung (Beitrag #3) schrieb:
Sorry aber bin noch neu auf dem Plattenspieler Gebiet. Das habe ich jetzt nicht wirklich verstanden... Damit ich nicht "basteln" muss dachte ich mir wäre für den Anfang ein neuer Dreher für mich besser geeignet.


Ja, das ist durchaus eine legitime Sichtweise. Die "alten Boliden" die hier immer gern empfohlen werden sind (wenn nicht wirklich "generalüberholt") eher weniger für Anfänger geeignet, die nicht mal selbst Hand anlegen wollen. Sie brauchen doch ein wenig mehr Zuwendung.
Bei einem Neu-Paket solltest du halt u. U. noch ein paar Euro für einen besseren TA drauflegen.

Davon unberührt ist allerdings auch meine persönliche Meinung, dass so ein "alter Bolide" aus der Hoch-Zeit der Plattenspieler einem gleich teuren Neugerät haushoch überlegen ist.

VG
Günter


[Beitrag von Titanist am 01. Jan 2016, 13:52 bearbeitet]
Marsilio
Inventar
#5 erstellt: 01. Jan 2016, 14:18
Hallo der-Jung

Es muss ja nicht gleich so was ganz altes wie aus der Dual-Blütezeit sein...

Einsteigern empfehle ich gerne die (japanischen) Direkttriebler der Epoche 1977-1985. Unkompliziert, sehr robust, qualitativ hochwertig. Zum Beispiel Technics SL-Q2, Q3, Saba PSP250, PSP350, Hitachi PS38, PS48. Die gibt es alle unter 100.- Dann noch eine gute neue Nadel oder ein guter neuer Tonabnehmer für rund 170.- dazu und du bist deutlich besser aufgestellt als mit jedem der erwähnten Neugeräte.

LG
Manuel
der-jung
Schaut ab und zu mal vorbei
#6 erstellt: 01. Jan 2016, 15:42
Ok, ich werde mal nach den Drehern schauen. Hat jemand denn von den oben aufgeführten oder alternativ neuen Spielern eine Meinung/Hilfe/Tipp?
Titanist
Stammgast
#7 erstellt: 01. Jan 2016, 16:02
Ok, ein Tipp:
Wenn es ein Gebrauchter werden soll, dann möglichst nur mit Selbstabholung. Beim Versand kann gerade bei Plattenspielern zu viel schief gehen.
Insofern ist also etwas Geduld verlangt, bis in der Wohnortnähe ein passendes Gerät angeboten wird.
Außerdem sollte man in der Lage sein, Funktionsmängel richtig zu erkennen.
Versand nur von Händlern, die Erfahrung damit besitzen, aber dann wird es auch wieder teurer.

VG
Günter
akem
Inventar
#8 erstellt: 01. Jan 2016, 16:40
Schau mal hier (gewerblicher Anbieter mit Garantie):
http://www.analogrevival.de/plattenspieler/0-200/
Interessant ist hier der Technics SL Q2 für 189€ ohne Tonabnehmer. Dazu dann ein Sumiko Pearl (ab 125€) oder ein Denon DL110 (knapp 200€). Oder den Pioneer PL 112 D für 149€ inklusive Billigtonabnehmer, den man dann ersetzen müßte. Weiter unten gibt es noch einen Technics Q2, der zwar billiger und mit System aber ohne Haube ist.
Auf der nächsten Seite wären interessant der Technics 1700 für 209€ ohne System. Das ist dann schon was richtig Nettes. Auch nicht zu verachten ist der Thorens TD280 exklusiv, der aber mit 209€ imho deutlich zu teuer angeboten wird, zumal laut Text ein Teil der Tonarmablage gebrochen zu sein scheint (ob man da noch Ersatz bekommt??). Wäre aber sonst ein guter und imho oft unterschätzter Dreher.

Gruß
Andreas
spider12
Stammgast
#9 erstellt: 01. Jan 2016, 16:58

der-jung (Beitrag #1) schrieb:


Hier eine Liste der Dreher, die ich für mich ales passend (Preis/Design/Bewertung) gefunden:

300-400



Kann mir jemand einen Input geben um mir bei der Entscheidung zu helfen? Oder haltet ihr einige oder mehrere der oberen Dreher für ungeeignet oder habt Alternativvorschläge?


Hi der - jung, ich kann Dir den Musical Hall mmf 2.2 wirklich empfehlen. Hatte ich bis vor kurzem auch. Ist für den Einstieg in die Vinyl Welt m. E. ein prima Dreher
Meiner hatte ab Werk auch den TA Musical Hall Tracker verbaut, ist im Prinzip ein Goldring Electra. Also schonmal ein vernünftiges System. Nach oben geht natürlich immer mehr....
Gruß
Franco
akem
Inventar
#10 erstellt: 01. Jan 2016, 17:07
[quote="spider12 (Beitrag #9)"][quote="der-jung (Beitrag #1)"]
Meiner hatte ab Werk auch den TA Musical Hall Tracker verbaut, ist im Prinzip ein Goldring Electra. Also schonmal ein vernünftiges System.[/quote]

Wie bitte Ich hatte das auch mal als Erstausrüstung auf einem Dreher - hat bei mir keine 10min gespielt und verschwand dann auf Nimmer-Wiedersehen in der Schublade... Extreme Badewanne, nasal verfärbt noch dazu. Hifi ist aber mal was ganz was anderes... Da ist das vielgescholtene Audio Technika AT-95 (ja, die "grüne Pest") eine echte High-End-Perle dagegen

Gruß
Andreas
der-jung
Schaut ab und zu mal vorbei
#11 erstellt: 01. Jan 2016, 17:32

Titanist (Beitrag #7) schrieb:
Außerdem sollte man in der Lage sein, Funktionsmängel richtig zu erkennen.


Da ich Neuling auf dem Giebiet bin, glaube ich nicht, dass ich in der Lage bin Funktionsmängel richtig zu erkennen.

Aus dem selben Grund glaube ich nicht, dass ich wirklich in der Lage bin bei einem gebrauchten Spieler irgendwelche Komponenten auswechseln zu können. Ich such wie gesagt etwas mit dem ich in das Thema einsteigen kann.


spider12 (Beitrag #9) schrieb:
ich kann Dir den Musical Hall mmf 2.2 wirklich empfehlen. Hatte ich bis vor kurzem auch.


Vielen Dank für deinen Input Spider12! Mir gefällt er optisch auch wirklich gut und die Bewertungen scheinen auch nicht schlecht zu sein.
Marsilio
Inventar
#12 erstellt: 01. Jan 2016, 17:35
Ich möchte an dieser Stelle noch ein nicht ganz unwichtiges Argument in die Diskussion einbringen: Die wertigen Dreher der Spät-70er- und 80er haben in den meisten Fällen ein Subchassis. Das hat einen konkreten Vorteil: Bei uns waren am Silvesterabend einige Leute in der Bude, mit mitunter ziemlich wild herumtobenden Kids. Dem Dual 704-Direkttriebler auf dem Sideboard war das so was von egal, der spielte stoisch Platte für Platte ab.

Mit dem verlinkten Music Hall statt dem Dual hätte dieser Abend im Fiasko geendet - ohne Trittschallsicherung wäre hier wohl nach kürzester Zeit die Nadel und der Tonarm übelst über die Platte geschrammt.

LG
Manuel

PS. Einen Tonabnehmer wechseln können (das einzige, was ich bei meinen alten Dreher machen musste) musst du auch bei einem Neugerät - denn das Billigst-Ding mit der gebondeten Nadel, das da mitgeliefert wird, hält nicht lange durch...

PS2 Und der Preis: 398.- kostet der Music Hall. Einen guten Technics SL-Q2 bekommst du für 100.-; eine hochwertige Jico-SAS-Nadel (hält mindestens 1600 Stunden, eine gebondete Ellipse hält dagegen nur rund 600 Stunden) für den originalen Tonabnehmer (d.h. nicht mal ein Tonabnehmerwechsel erforderlich) kostet in Japan 133 Dollar, inkl. Versand und Einfuhr also rund 160.- - total also 260.- Klanglich bist du damit aber auf einem ganz anderen Niveau, und punkto Robustheit ebenfalls.


[Beitrag von Marsilio am 01. Jan 2016, 17:42 bearbeitet]
spider12
Stammgast
#13 erstellt: 01. Jan 2016, 17:35
Hi Andreas,

kann ich nicht bestätigen. Spielte extrem druckvoll dafür in den Höhen etwas zurückgenommen. Ideal für die ein- oder andere Indie Scheibe
Aber Geschmäckersind ja nun mal verschieden

Gruß
Franco
Wuhduh
Inventar
#14 erstellt: 01. Jan 2016, 23:53
Nabend !

Merkt Ihr eigentlich nicht, daß Ihr " Junior " gnadenlos in Eurer unsäglichen, typischen Art völlig zutextet und höchstwahrscheinlich überfordert ?

Hier tritt wieder die klassische Konstellation auf, in dem zaghaft-konkrete Anfragen und Erstvorschläge des Threaderstellers, der sich wenigstens schon ein bißchen belesen hatte, schon im Ansatz beiseite geschoben werden und sofort ohne Umschweife mit den Werbespots für Oldie-Primitiv-Dual's, Japan-Importe und einem Link zu einem Hifi-Gebrauchthändler mit Vintage-Gedönz zu Feucht-Tagtraum-Preise-wie-so-oft losgelegt wird.

Das ist überhaupt nicht okay so und könnte auch so manchem Nachwuchs-Analogi jegliche Motiviation nehmen, sich zumindest HIER weiter SACHkundig zu machen. Einige von Euch sind dahingehend unverbesserlich und werden auch 2016 linientreu bleiben.

@ der-jung:

Versuche bitte einen seriösen Händler mit einem Deiner angepeilten Geräte zu finden, der Dir so etwas günstiger aus der Ausstellung oder Vorführung anbieten und Dich auch mit einem adäquaten Tonabnehmer fernab irgendwelcher Import-Spielerchen beraten kann. Muß ja nicht immer ein schwarzer sein, oder ?

Zum Music Hall Tracker, Goldring Elan / Electra bzw. Ortofon OM5E verkneife ich mir jeglichen Kommentar. Widerspruch in Bandwurmlänge wäre auch hier vorprogrammiert.

Es gibt eine Verwandschaft zwischen dem MMF 2.2 ( LE ) und den Pro-Jects.

Zum Gut-Platten-Hören braucht man m. E. weder ein Acrylteller noch einen Carbon-Tonarm. Aber präventiv eine Haube, die der Genie und diverse RPM von Pro-Ject nicht haben.

Komplettpaketen und All-inclusive-Angeboten sollte man immer skeptisch gegenüberstehen und ggfs. auf den Konsum verzichten, sofern es Alternativen gibt und der Händler leider noch so satt ist, daß er sich nicht bewegen will.

MfG,
Erik
tomtiger
Moderator
#15 erstellt: 02. Jan 2016, 03:29
Hi,


der-jung (Beitrag #6) schrieb:
Ok, ich werde mal nach den Drehern schauen. Hat jemand denn von den oben aufgeführten oder alternativ neuen Spielern eine Meinung/Hilfe/Tipp?


darf es gebraucht sein? Hast Du einen Händler in der Nähe, wo Du Dir das mal ansehen kannst?

Wie sieht es mit der Aufstellung aus?

Ansonsten tun die Dinger das was sie sollen, der Ortofontonabnehmer der Projects lässt sich einfach durch Nadeltausch auf eine langlebigere Version aufrüsten. Es sind halt sehr einfache Dreher, um Singles zu spielen muss man den Riemen umlegen, oder eine Speedbox kaufen, ich würde auch eine Gummimatte statt der obligatorischen Filzmatte nehmen.

LG Tom
der-jung
Schaut ab und zu mal vorbei
#16 erstellt: 02. Jan 2016, 09:36

Wuhduh (Beitrag #14) schrieb:
Merkt Ihr eigentlich nicht, daß Ihr " Junior " gnadenlos in Eurer unsäglichen, typischen Art völlig zutextet und höchstwahrscheinlich überfordert ?

Hier tritt wieder die klassische Konstellation auf, in dem zaghaft-konkrete Anfragen und Erstvorschläge des Threaderstellers, der sich wenigstens schon ein bißchen belesen hatte, schon im Ansatz beiseite geschoben werden und sofort ohne Umschweife mit den Werbespots für Oldie-Primitiv-Dual's, Japan-Importe und einem Link zu einem Hifi-Gebrauchthändler mit Vintage-Gedönz zu Feucht-Tagtraum-Preise-wie-so-oft losgelegt wird.

Das ist überhaupt nicht okay so und könnte auch so manchem Nachwuchs-Analogi jegliche Motiviation nehmen, sich zumindest HIER weiter SACHkundig zu machen. Einige von Euch sind dahingehend unverbesserlich und werden auch 2016 linientreu bleiben. :{


Vielen Dank für die Schützenhilfe Erik! Ich muss gestehen, dass mich die Reaktionen auf meine Frage doch eher abgeschräkt haben als dass sie mir geholfen haben eine Entscheidung zu treffen. Ich habe versucht zu betonen, dass ich auf diesem Gebiet anfänger bin und noch nicht wirklich Ahnung habe und ein Einsteiger Modell suche, dass auch ein Anfänger händeln kann. Platz nach oben ist natürlich immer aber irgendwo muss man ja mal anfangen. Ein Post der Art: "Für den Anfagn ist Dreher XY ganz gut geeignet aber langfristig würde ich dir empfehlen einen Player YX aus den 70ern zu importieren" wäre vielleicht an der Stelle etwas motivierender gewesen. Man startet ja nicht mit einem Oldtimer als erstes Auto an dem man noch rumschrauben muss

Ich danke trotzdem jedem für seinen Input!


tomtiger (Beitrag #15) schrieb:
Wie sieht es mit der Aufstellung aus?


Wie meinst du das? Meinst du den Ort oder wie er angeschlossen werden soll?


tomtiger (Beitrag #15) schrieb:
um Singles zu spielen muss man den Riemen umlegen


Das ist natürlich ein Argument. Allerdings glaube ich bis jetzt noch nicht, dass ich wirklich Singles sondern eher LPs haben werde.


tomtiger (Beitrag #15) schrieb:
Hast Du einen Händler in der Nähe, wo Du Dir das mal ansehen kannst?


Ich glaube tatsächlich, dass das eine gute Idee ist. Zwar erledige ich meine Einkäufe eigentlich im Netz aber in dem Fall scheint es sinnvoll auf Beratung und ggf. Hörprobe zurückzugreifen.


tomtiger (Beitrag #15) schrieb:
Ansonsten tun die Dinger das was sie sollen


Also meinst du, dass ich mit den eingangs erwähnten Drehern nichts falsch machen kann, abgesehen von ggf. Wechsel des Tonabnehmers?


tomtiger (Beitrag #15) schrieb:
darf es gebraucht sein?


Dem gebraucht Kauf stehe ich tatsächlich ein wenig skeptisch gegenüber, da ich fürchte nicht wirklich den Zustand eines solchen Geräts einschätzen zu können und ggf. Reperaturen vornehmen zu können.
Tauern
Hat sich gelöscht
#17 erstellt: 02. Jan 2016, 11:05
Hallo Themensteller,

da du an der optischen Gestaltung der Projekt-Geräte Gefallen gefunden hast, will ich dir auch nichts anderes einreden. Die Geräte sind funktional sehr einfach, aber die grundsätzliche Mechanik (Tellerlager und Tonarm) ist m.E. gut und haltbar. Wenn du dich für einen der sog. "Brett"-Spieler entscheidest könnte die Anschlussmöglichkeit einer Project Speedbox (elektronische Geschwindigkeitsumschaltung 33/45 U/min) ein relevanter Aspekt sein. Beim Debut III kann diese angeschlossen werden, beim Debut Carbon m.W. nicht. Dies sollte geprüft werden - wenn es ein Kriterium für dich ist. Verschiedene aktuelle Pressungen gibt es nämlich nur mit 45 U/min, obwohl sie wie normale LPs aussehen.

Ich habe selbst auch einmal den Debut III in die engere Wahl gezogen. Ich finde ihn, gerade in der schlichten schwarzen Version, eher wertiger als den Debut Carbon. Das verbaute Ortofon OM 5 E macht aus meiner Sicht keinen schlechten Job. Später kann man durch andere Nadeleinschübe ganz einfach ein deutlich höherwertiges System daraus machen, ist aber dann auch nicht ganz billig.

Du machst mit so einem Gerät nichts grundsätzlich falsch. Noch ein Hinweis: Ersatzriemen sind bei den Debuts günstiger als bei den "Außenläufern" (RPM1.3).

Grüße

Tauern

PS: ein Frohes Neues Jahr auch von mir

PPS: den auch von dir aufgezählten Rega finde ich gnadenlos überteuert, da finde ich die Projects preislich angemessener.


[Beitrag von Tauern am 02. Jan 2016, 11:18 bearbeitet]
Peppi-76
Hat sich gelöscht
#18 erstellt: 02. Jan 2016, 11:46
Hallo der-jung !

Wenn du dich für einen neuen Plattenspieler entscheidest, würde ich an deiner Stelle in einem Fachgeschäft in deiner Nähe kaufen - ich meine natürlich nicht irgendwelche Großmärkte. Selbst wenn das gewünschte Gerät dort 20 Euro mehr kosten sollte als im Internet, so hast du doch den Vorteil einen Ansprechpartner vor Ort zu haben, der dich bei Problemen berät und dir Hilfestellung leisten kann. Mir wäre es das wert. Außerdem kannst du die verschiedenen Dreher direkt selbst ausprobieren und begutachten.
Des Weiteren sind nicht alle Verkäufer nur auf den schnellen, möglichst großen Profit aus. Es gibt auch welche. die ihr Geld mit zufriedenen Kunden und somit Kundenbindung verdienen.
tomtiger
Moderator
#19 erstellt: 02. Jan 2016, 11:57
Hi,


der-jung (Beitrag #16) schrieb:
Wie meinst du das? Meinst du den Ort oder wie er angeschlossen werden soll?


der Plattenspieler soll "in der Waage" stehen, einfache Geräte haben keinen höhenverstellbare Füße, also muss bereits die Unterlage passend sein. Ein weiteres Problem ist, dass die Dinger oft recht empfindlich auf z.B. Trittschall reagieren. In beiden Fällen wäre ein ordentliches Brett an einer soliden Wand optimal.



Also meinst du, dass ich mit den eingangs erwähnten Drehern nichts falsch machen kann, abgesehen von ggf. Wechsel des Tonabnehmers?


Sie haben ihre Schwächen und Nachteile, die wurden aber glaube ich bereits beschrieben. So soll man - laut Hersteller - am Pro-Ject Debut III keine MC Systeme betreiben können (warum auch immer).


Aber wenn Dich das nicht stört, kann man mit denen gut Musik hören. Schlussendlich sind 200 Euro keine Unsumme, solltest Du in einigen Jahren was anderes wollen, wird Dich das nicht an den Bettelstab bringen.

Also "falsch" wirst Du damit wohl nichts machen können, es wurde schon erwähnt, dass man für weniger Geld gute alte Geräte bekommt, die sicherlich technisch und auch von der Verarbeitung etc. diesen preiswerten Neugeräten überlegen sind, und es ist durchaus möglich, dass Du in einigen Jahren mal sagen wirst "Hätte ich damals doch gleich einen Klassiker gekauft", aber Du wirst sicherlich mit diesen Neugeräten bis dahin gut Musik gehört haben.

LG Tom
Tauern
Hat sich gelöscht
#20 erstellt: 02. Jan 2016, 12:24

So soll man - laut Hersteller - am Pro-Ject Debut III keine MC Systeme betreiben können (warum auch immer).


Beim Debut III sowie beim Debut Carbon Basic sind die Plattenteller aus Stahlblech gefertigt.

Grüße

Tauern
akem
Inventar
#21 erstellt: 02. Jan 2016, 13:00

tomtiger (Beitrag #19) schrieb:
So soll man - laut Hersteller - am Pro-Ject Debut III keine MC Systeme betreiben können (warum auch immer).


Dafür gibt es zwei mögliche Gründe:
- Manche Dreher haben aus Kostengründen einen Plattenteller aus Stahlblech. Ein MC-Tonabnehmer mit seinem starken Magneten würde von diesem stark angezogen werden und die Nadel wäre platt.
- Die Project-Tonarme sind eher leicht (<9g) während MC-Tonabnehmer in der Regel mindestens mittelschwere Tonarme >11...12g verlangen, um vernünftig zu funktionieren. Es gibt nur wenige MCs, die mit einem 9g Arm halbwegs brauchbar funktionieren und die haben dann auch ein gewisses Eigengewicht (was wiederum deren Preis hochtreibt).

Ich würde bei der Wahl des Plattentellers darauf achten, daß der Teller aus einem der "klassischen" Materialien ist: Alu- oder Zinkdruckguss oder Acryl (wobei es bei Acryl auch schon wieder Mischungen gibt, die nicht so gut klingen). Von Tellern aus Stahlblech würde ich kategorisch abraten, da bei MM-Tonabnehmern zwar keine Nadelschäden zu befürchten sind, der magnetische Fluß jedoch trotzdem gestört werden könnte, worunter der Klang leidet. Bei MI-Tonabnehmern (die optisch und von den technischen Daten her nicht unbedingt von MM-Tonabnehmern unterscheidbar sind) besteht ebenfalls schon wieder die Gefahr, daß sie von Stahl angezogen werden. Vielleicht nicht so stark wie MCs, aber eine vernünftige Auflagekrafteinstellung kann dadurch schon unmöglich werden. Das zweite Tellermaterial, von dem ich kategorisch abrate, ist Holzfaserwerkstoff (meist als MDF oder HDF bezeichnet). Dieses Material hat wenig Dichte, so daß die Schwungmasse drunter leidet und die innere Dämpfung ist sehr groß, so daß der Klang schnell leblos wird und teilweise auch verfärbt. So kenne ich das von einer älteren Generation des Rega P2.

Übrigens: Neugeräte sind auch nicht Plug-and-Play. Man muß sie immer erst zusammenbauen und justieren. Und mangels kostenintensiver Qualitätskontrolle mußt Du durchaus auch mit Defekten bei Neugeräten rechnen. Gerade die Projects sind bekannt dafür, daß es bei den Tonarmen immer wieder zu brummen kommt aufgrund fehlerhafter Massekontakte. Auch beim Bereich Lager und Antrieb kommt es immer wieder zu Schwierigkeiten (laute Motoren etc). Da ist ein Gebrauchter oft wesentlich unkomplizierter... Nicht alle Gebrauchten sind Ruinen, die seit Jahrzehnten im feuchten Keller lagern und die man erst in stundenlanger Arbeit wieder gangbar machen muß Klar, in der Bucht mußt Du mit allem rechnen, Dreher aus Foren sind aber meist in sehr gutem, spielbereitem Zustand sofern nicht explizit anders beschrieben. Die werden dann zwar für den Versand / Transport teilzerlegt und müssen von Dir wieder zusammengebaut werden, aber das gleiche mußt Du bei einem Neugerät auch machen... Selbst, wenn der Händler den Dreher schon mal in Betrieb nimmt, muß er für den Transport wieder zerlegt werden, sonst riskierst Du Schäden im Tellerlager und in den Tonarmlagern.

Gruß
Andreas
Marsilio
Inventar
#22 erstellt: 02. Jan 2016, 14:00
Der Threadersteller bittet um Kaufberatung, und meines Erachtens gehört es daher einfach dazu, auf die bekannten Pro und Kontras hinzuweisen.

Kurz zusammengefasst, damit es auch ein Einsteiger nachvollziehen kann:

1. Der Music Hall ist ein Brettspieler ohne Subchassis, d.h. er ist empfindlich auf Erschütterungen aller Art. Das Problem kann man aber lösen, indem man den Dreher auf ein Brett stellt, das an die Wand geschraubt ist (oder an der Decke aufgehängt ist). Das meinte einer meiner Vorschreiber unter "Standort". Ein Dreher mit Subchassis "schwimmt" quasi stark vereinfacht formuliert, er ist dadurch von Trittschall/Erschütterungen geschützt. Früher war das meistens die Regel, also musste man sich keine Gedanken über den Standort machen.

2. Der Music Hall hat keinen Knopf, wo man von 33 Touren (LP's) auf 45 Toren (Singles. Maxe-Singles) umschalten kann. Wenn man die Torenzahl wechseln möchte muss man Hand anlegen und den Antriebsriemen umlegen. Wen das nervt, dann kann man meistens eine sogenannte Speed-Box dazukaufen (eine elektronische Geschwindigkeitsumschaltung 33/45 U/min), mit dieser geht das Umschalten der Tourenzahl per Knopfdruck. Bessere ältere Geräte hatten immer einen Knopf oder Hebel zum Umschalten der Geschwindigkeit.

3. Die meisten Neugeräte, die als Komplettset angeboten werden, haben einen Tonabnehmer der untersten Einstiegsklasse dabei. Damit kann man Platten abhören, diese Nadeln verschweigen aber einen Teil der Details bei der Musikwiedergabe und sie halten nicht so lange (ca. 600 Stunden). Ein Teil dieser Tonabnehmer können durch bessere Nadeln aufgerüstet werden, zum Teil sogar auf ein richtig hohes Niveau (Nadeln mit komplexeren Schliffen tasten nicht nur viel besser ab, sie halten auch rund dreimal so lange). Oder man wechselt den Tonabnehmer. Bei einem alten Plattenspieler ist ein Nadel- oder Tonabnehmerwechsel in den meisten Fällen aber ebenfalls erforderlich.

Wenn dich diese Punkte nicht stören bzw. das für so ok ist wirst du auch mit einem Music Hall viel Spass haben. Hinsichtlich Design - und das gebe ich gerne zu - sehen diese neuen Geräte wirklich schick aus, man bekommt eine Garantie und auch die Tonarme sind in Ordnung. Vom technischen Standpunkt her gesehen erhält man bei einem guten Vintagegerät aber bedeutend mehr fürs Geld.

Grundsätzlich allerdings würde ich - egal ob Alt- oder Neugerät - grossen Wert darauf legen, mir ein Gerät mit Endabschaltung zuzulegen, also eines, das abschaltet, wenn die Platte fertig ist. Ich finde es nicht toll wenn ein Dreher Stunden nach der Platte endlos weiterdreht und die Nadel abschabt.

LG
Manuel


[Beitrag von Marsilio am 02. Jan 2016, 14:54 bearbeitet]
Compu-Doc
Inventar
#23 erstellt: 02. Jan 2016, 14:18

der-jung (Beitrag #1) schrieb:
Ich habe einen Dual HS 130 von meinen Eltern mit samt alten Platten eingepackt++++ Die Qualität des Duals und der alten platten war zwar nicht so berauschend allerdings dachte ich es läge an den alten Platten++++Nun habe ich mich in das Thema eingelesen und den Plattenspieler neu eingestellt, neue Platten besorgt und musste feststellen, dass es doch nicht an den Platten liegt.


Warum denn nicht preiswert ein neues/gebrauchtes Systhem an den Plattenspieler stecken und sich mit der vorhandenen "Problematik" (auch als Laie/Anfänger) beschäftigen,

als sich ein neues Gerät anzuschaffen und-vllt. nach 10-20 Scheiben doch festzustellen, daß die Materie Vinyl doch nicht so das Weiße vom-eigenen-Hai ist?

Ausserdem hat der TE doch-noch- keine Stereoanlage, um einen neuen Dreher überhaupt anschließen zu können.

P.S.: @ Erik: 1. Absatz, absolute Zustimmung ( Die Junks hier haben den "Neuen" mit fundiertem Fachwissen ganz schön zugebombt! )


[Beitrag von Compu-Doc am 02. Jan 2016, 14:19 bearbeitet]
Tauern
Hat sich gelöscht
#24 erstellt: 02. Jan 2016, 14:24
#1
•Verstärker mit Phonoeingang vorhanden


Nur so als Info...

Grüße

Tauern
Compu-Doc
Inventar
#25 erstellt: 02. Jan 2016, 14:27
Gut, daß habe ich verdrängt , nixxx desdo.... er sollte vorhandene Gerätschaften instandsetzen, bevor Neues Einzug hält!
Tauern
Hat sich gelöscht
#26 erstellt: 02. Jan 2016, 14:31
Eine HS 130? Schlanke 40 Jahre alt... Viel Spaß. Doller Klang wird auch nach einer Totalsanierung nicht rauskommen. Woher auch?

Grüße

Tauern
TomorrowNeverKnows
Stammgast
#27 erstellt: 02. Jan 2016, 14:54
Wäre dem Fragesteller nicht auch geholfen, jetzt mal ne Liste mit Händlern anzugeben, die gebrauchte Plattenspieler warten und verkaufen? Gibt es sowas? Dann könnte er einen oder zum Vergleich zwei in seiner Nähe aufsuchen, sich beraten lassen, ggf kaufen und wie empfohlen selbst abtransportieren.

Ich suche übrigens auch noch einen sehr guten Wartungsservice für meinen Dual 714 Q. Möglichst Mitte Deutschland (Rhein, Main, Neckar-Raum), aber ich würde auch weiter fahren, wenns sein muss.

Was halten die Profis von dieser Adresse? Oder gerne auch Alterrnativvorschläge.

http://www.ol-technik.de/Dual

Was is eigentlich mit Fehrenbacher?

http://www.alfredfeh...irmenprofil/201.html

Titanist
Stammgast
#28 erstellt: 02. Jan 2016, 15:00

Tauern (Beitrag #26) schrieb:
Eine HS 130? Schlanke 40 Jahre alt... Viel Spaß. Doller Klang wird auch nach einer Totalsanierung nicht rauskommen. Woher auch?

Grüße

Tauern


Da bin ich voll bei dir.
Ich mag zwar die alten Dual-Dreher, aber nicht diese HS-Anlagen und an Stelle des TO würde ich da keine Minute Arbeit investieren, lieber versuchen das Teil an einen Liebhaber zu verkaufen und mir auch ein neues "Brettchen" holen. Oder eben einen top hergerichteten alten Dual, Technics, usw....

VG
Günter


[Beitrag von Titanist am 02. Jan 2016, 15:05 bearbeitet]
Marsilio
Inventar
#29 erstellt: 02. Jan 2016, 15:06
Für das Geld eines dieser Brettchen bekomme ich auch

- einen Dual 704 inklusiver einer neuer SAS-Nadel von Jico fürs originale V15-III-Tonabnehmersystem
oder
- einen Technics SL-1700 mit einer neuen SAS-Nadel von Jico fürs originale Technics-Tonabnehmersystem
oder
einen Hitachi PS38 mit einem neuen Audio Technica 150MLX-Tonabnehmersystem

Den alten HS130 würde ich auch nicht wiederbeleben.

LG
Manuel
Titanist
Stammgast
#30 erstellt: 02. Jan 2016, 15:13

Marsilio (Beitrag #29) schrieb:
Für das Geld eines dieser Brettchen bekomme ich auch

- einen Dual 704 inklusiver einer neuer SAS-Nadel von Jico fürs originale V15-III-Tonabnehmersystem
oder


Das wäre meine persönliche Präferenz. Ich habe selbst u. A. den 721 (also die Vollautomatik-Version des 704) und das V15III klingt mit der SAS einfach nur endgeil. Da hat sogar ein VM Silver Probleme mitzuhalten.
Da kommt so ein ProJect Brettchen selbst mit 2M Bronze-Aufrüstung lange nicht hin (habe ich selbst mal zum testen da gehabt).
Aber wie gesagt, nur generalüberholt (und dann wird es wieder deutlich teurer!), sonst ist basteln angesagt und das will der TO ja nicht.

VG
Günter


[Beitrag von Titanist am 02. Jan 2016, 15:14 bearbeitet]
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