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Philips AF977 eine gute Basis zum Revidieren?

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Bugs-Bunny
Stammgast
#1 erstellt: 07. Jan 2016, 21:31
Guten Abend lieber Analoger,

ich hätte gerne mal eine Einschätzung von Euch Fachleuten zu einem Philips AF977.
Ich habe mir nach langem Überlegen nun endlich einen Plattenspieler gegönnt und mir günstig einen AF977 in sehr gutem Zustand besorgt.
Warum ausgerechnet einen AF977? Nun ich hatte ein nettes Angebot und habe mich zum Gerät ein wenig im Netz informiert und die Meinungen scheinen eine sehr positive Sprache zu sprechen.
Das Positive: Er hat eine Fülle an netten Features und scheint einen recht brauchbaren Tonarm zu besitzen!??
Das Negative: die olle Plastikwanne macht den gesamten Positiven Eindruck leider recht schnell wieder zunichte! :cursing:
Lediglich die Elektronik sollte mal ein wenig überholt werden glaube ich, da die automatische Stummschaltung beim Aufsitzen und abheben der Nadel leider immer einen "Plop" von sich gibt :S


Nun zu meiner eigentlichen Frage:


Lohnt es sich auf längere Zeit den Philips komplett zu revidieren samt einer vernünftigen Holzzarge und ihn für den täglichen Einsatz zu nutzen oder lieber wieder verkaufen und einen Thorens TD 150/160 (mit original Tonarm) oder Dual 704 zulegen?
Mir ist die Automatik der Plattenspieler eigentlich nicht wirklich wichtig, sprich er darf auch komplett Manuell sein!


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Was meint Ihr?


[Beitrag von Bugs-Bunny am 07. Jan 2016, 21:42 bearbeitet]
highfreek
Inventar
#2 erstellt: 08. Jan 2016, 06:11
verpass ihm nen Holzboden und gut ist. Bei gleichem TA wirst Du den Unterschied zu einem TD 160 kaum oder garnicht hören.
Zu 90 % macht der TA die Musik und der muss zum Phono Pre passen. Ein Thorens TD wird sich genauso gut, oder schlecht anhören,- jenachdem wie der TA zu deinem Marantz und zu deinem Geschmack passt.

gruß
Bugs-Bunny
Stammgast
#3 erstellt: 08. Jan 2016, 06:58
Guten morgen,

Der TA ist mal für den Anfang recht brauchbar und ist schnell ausgetauscht
Der Phone Pre ist ein MF V90-lps mit einem hochwertigen Meanwell Schaltnetzteil.
Ich frage mich nur ob ich auf die Dauer und mit hochwertigeren TA in Verbindung mit einem Thorens oder Dual nicht besser fahre!?
Die Verarbeitung des Philips ist nicht so schlecht aber auch nicht gerade der Brüller, schon alleine was das Tellerlager angeht
raphael.t
Inventar
#4 erstellt: 08. Jan 2016, 13:37
Hallo!

Ich habe einen sehr ähnlichen Philips (gleicher Tonarm), auch quartzgeregelter Riemenantrieb, Tonarmwaage,
mit dem 412 Tonabnehmer, ich bin nicht sicher, ob 877. Der klingt richtig gut so.
Diese Serien leiden an verzogenen Bodenplatten, mir ist es zwar gelungen, sie thermisch so zu verändern, dass dies nicht mehr auffällig ist, doch ich habe überlegt, eine Bodenplatte aus Holz zu machen.
Da ich viele Hobbys und noch mehr Plattenspieler habe, wird dies wohl nicht geschehen, aber eine optische Aufwertung wäre eine gut gebaute Platte sicher, sie dürfte nur nicht zu wuchtig werden!

Ein gut klingender Plattenspieler, auch wenn er aus Kohlenwasserstoffen gebaut ist!

Grüße Raphael


[Beitrag von raphael.t am 08. Jan 2016, 13:39 bearbeitet]
Bugs-Bunny
Stammgast
#5 erstellt: 08. Jan 2016, 19:21
[quote="raphael.t (Beitrag #4) auch wenn er aus Kohlenwasserstoffen gebaut ist! [/quote]

Das ist nicht ganz korrekt zumindest beim 977 besteht das Chassis fast komplett aus Auldruckguss, lediglich die Bodenwanne und die Abdeckung wo die Instrumente eingelassen sind wurden aus Paste gefertigt.
raphael.t
Inventar
#6 erstellt: 09. Jan 2016, 10:23
Hallo!

Das wusste ich nicht, ich schloss von meinem auf deinen. Aber auch meiner ist nicht voll aus Plastik.
Das Image der Philips-Dreher ist halt nicht sehr hoch, auch das Design ist nicht das Gelbe vom Ei.
Irgendwo wurde in einem Forum die Sinnhaftigkeit von quartzgeregelten Riemenantrieben angezweifelt, ich meine aber, dass diese Antriebsart durchaus sinnvoll ist, weil sie zu guten Gleichläufen führt. Dual 5000 hat ihn auch, so meine ich. Der Dual ist designmäßig gelungener, aber besser klingt der auch nicht, nur wird dein Philips dem AT 95 kaum ausgereizt.

Grüße Raphael
Bugs-Bunny
Stammgast
#7 erstellt: 09. Jan 2016, 16:14
Der AT 95 soll auch nur ein günstiger Einstieg darstellen und später gegen ein besseres System getauscht werden, genau dafür wurde auch das Heatshell komplett überarbeitet um dann quasi jeden Tonabnehmer aufnehmen zu können.

Nun gut, wie es ausschaut, werde ich aber und sei es nur für mein besseres Wohlbefinden, den Philips wieder veräußern und mir einen Thorens 150/160 zulehen welcher mir insgesamt doch eine ganze Ecke besser gefällt.
the_maltese
Stammgast
#8 erstellt: 10. Jan 2016, 11:41
Ich habe einen 877er mit GP 412 von meinem alten Herrn geerbt (der dafür mal einen 731 Q aussortiert hatte).
Leider ist er out of order (alle LEDs leuchten gar lustig, aber der Teller dreht sich nicht mehr - was sich bei einem Plattenspieler mitunter recht nachteilig auswirkt).
Mich hat der Philips immer irgendwie fasziniert: So viel gute Details treffen auf z.T. hochgradigen Mist.
Sehr nett z.B. die gefaste und verchromte Kante der Drehregler und die (ziemlich gute) Tonarmwaage. Tonarm und die GP II-Systeme dieser Zeit hatten ohnehin zu Recht einen sehr guten Ruf.
Aber dann dieses grützige Gehäuse mit schwachem Boden und der miserablen Lackierung Schade.
Apropos Thorens: Der 877er hatte in einem Vergleichstest Anfang der 80er mal einen Thorens deutlich abgeledert, was aber sicher auch den verwendeten Systemen geschuldet sein könnte (Stanton 500 vs. Philips GP 401 II).


[Beitrag von the_maltese am 10. Jan 2016, 11:41 bearbeitet]
highfreek
Inventar
#9 erstellt: 10. Jan 2016, 15:22
ich weis nicht, werde Stanton 500 noch 401 /2 sind nach MEINER Erfahrung gute Systeme, beide für mich uninteressante Einsteiger Ware.

Da spricht mich nix an, wenn die laufen. Und ich denke Preis und Qualitätsmäßig sind die zwei nicht so weit voneinander Entfernt.

MEIN EINDRUCK zumindest


Ansonsten stimm ich Dir zu bei deinen Eindrücken. Die Waage ist schon klasse und das LED Feuer des größten der Serie fand ich auch immer gut.

Aber der Boden,- raus damit Holz drunter Fertig

gruß
the_maltese
Stammgast
#10 erstellt: 10. Jan 2016, 21:05
Wäre ja schlimm, wenn alle den gleichen Geschmack hätten ...
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