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Nad C555 Kaufberatung

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keineahnung_
Ist häufiger hier
#1 erstellt: 27. Jan 2016, 13:19
Hallo,
ich hab mal eine Frage an euch. Ich möchte einen gebrauchten Nad C555 Kaufen, ich habe ihn mir angehört und finde ihn super. Könnt ihr mir sagen ob 240 Euro gerechtfertigt sind oder ist das zu viel.
Dieser Dreher ist im Gebrauchtmarkt nicht gerade sehr oft vertreten und daher kann ich mir da kein Bild machen
Vielen Dank!
Mit freundlichen Grüßen
Tywin
Inventar
#2 erstellt: 27. Jan 2016, 19:04
Hallo,

das ein sehr einfacher Dreher und vergleichbar mit anderen heute käuflichen Brettchendrehern.

Wenn Dir so etwas gefällt, das Gerät mängelfrei und so wie Du es magst funktioniert, kann man damit selbstverständlich Platten hören.

Dazu muss der Dreher/Tonarm/Tonabnehmer einwandfrei aufgestellt und eingestellt sein, die Nadel in Ordnung sein und der Phono-Entzerrer-Vorverstärker zum Tonabnehmer passen.

Was Du für so ein Gerät ausgeben willst ist Deine Sache und der Wert hängt ja auch vom Zustand, den Verkaufsbedingungen, vom Tonabnehmer und der Nadel ab.

Für den guten Klang eines Drehers ist der zum Tonarm passende Tonabnehmer und insbesondere eine gute zumeist teure oder sehr teure Nadel verantwortlich. Fast alle zum Verkauf angebotenen Dreher haben keine Nadel die ein wirklich gutes Musikhören ermöglicht.

Im folgenden Thema ging es kürzlich um gebrauchte Dreher für etwa 200 Euro:

http://www.hifi-foru...d=21082&postID=11#11

Wenn man den NAD-Brettchendreher z.B. mit dem im Thema genannten Sony PS 3300 vergleicht, der vom Händler mit PayPal, Rücktrittsrecht und Gewährleistung für unter 200 Euro angeboten wurde, verstehst Du vielleicht, dass ich auch für einen neuen Dreher von der Art des NAD keine 100 Euro bezahlen würde.

VG Tywin


[Beitrag von Tywin am 27. Jan 2016, 19:07 bearbeitet]
akem
Inventar
#3 erstellt: 27. Jan 2016, 20:44
Der ist baugleich zu älteren Rega Planar 2. Gleicher Tonarm, gleicher Antrieb usw. Nur beim Teller mag es Unterschiede geben.
Man kann ihn mit Tuning durchaus zu einem brauchbaren Dreher machen. Allerdings steckst Du dann locker nochmal so viel Geld rein. Mängel in der Serienversion sind:
- Haube bleibt nicht oben, muß man zum Hören abnehmen oder schließen
- Motor verursacht ein magnetisches Streufeld, das bei vielen Tonabnehmern ein Brummen verursacht (MCs sind da relativ gefeit aber die meisten MMs brummen, auch das serienmäßige Goldring Elektra)
- das Goldring Elektra hat ne Badewannencharakteristik: unten bumm, oben zisch und dazwischen nasal verfärbt
- Tonarm hat keine Erdungsleitung: kann in Verbindung mit manchen Phonostufen Brummen verursachen und kann u.U. sogar den Tonabnehmer schrotten (ESD-Entladung auf das Tonarmrohr, wenn Du elektrostatisch geladen bist)
- wenn das noch der HDF-Teller ist: der klingt leblos, raubt dem Klang einiges an Spielfreude
- gleiches gilt für den Filzlappen auf dem Teller; außerdem lädt der sich ständig elektrostatisch auf, lädt dadurch auch die Platten auf und dadurch wird beides zum Staubmagnet
- Rega-Gegengewicht resoniert v.a. in Verbindung mit MCs, Klang wird rauh und anstrengend
- Skala am Antiskatingregler um Faktor 2 zu hoch (die 1 müßte ne 2 sein und die 2 eine 4)
- zum Wechseln der Drehzahl mußt Du den Teller abnehmen und den Riemen per Hand auf eine andere Übersetzung legen

Wie gesagt: man kann die meisten Mängel durch Tuning beheben. Aber das kostet ne Kleinigkeit...
240€ finde ich vor diesem Hintergrund zu teuer. Wenn die 2 ne 1 wäre könnte man drüber reden. Aber vielleicht ist ja schon ein besserer Tonabnehmer mit noch guter Nadel verbaut??

Gruß
Andreas
keineahnung_
Ist häufiger hier
#4 erstellt: 27. Jan 2016, 21:18
Danke für die Antworten.
Ist der echt so überteuert. Ich mein neu hatte der ja auch um die 600 Euro gekosten
Ich bin mir nicht sicher welcher Tonabnehmer es ist. Auf jeden fall ist es ein Goldring, aber ein weißer. ich müsste mich nochmal genauer informieren.
Was würdet ihr mir den Alternativ vorschlagen? Sollte der Tonabnehmer auch nur Standart sein.
akem
Inventar
#5 erstellt: 27. Jan 2016, 21:20
Ich hab mal einen gekauft, da waren's glaub ich 600 oder 700 DM...
Ist aber schon ein paar Jahre her...

Gruß
Andreas
keineahnung_
Ist häufiger hier
#6 erstellt: 27. Jan 2016, 21:23
@Akem hast du ne Idee was das für ein Tonabnehmer sein könnte?
und wenn nicht kannst du mir eine alternative zu dem Dreher nennen. Einen der evtl, auch manuell und schlicht ist?
MfG
Keineahnung
keineahnung_
Ist häufiger hier
#7 erstellt: 27. Jan 2016, 21:28
Ich bin jetzt kein Profi, aber der Händler, der den Dreher im Kundenauftrag verkauft. hat sich extrem ruhig und solide ohne brummen angehört. Also der nette Fachmann hat ihn nochmal justiert und war zufrieden. Gut das muss jetzt nichts heißen!
Wuhduh
Inventar
#8 erstellt: 27. Jan 2016, 23:22
Nabend !

Wenn der NAD rundherum im gut erhaltenen Zustand ist, sind die ca. 240,00 Euro als VHB durchaus gerechtfertigt. Man kann den Betrag auch marktgerecht aufsplitten in Tonarm Rega RB250 und Rest-vom-Laufwerk. Kommt aufs gleiche hinaus.

Ich würde aber immer einen Rega Planar 2 mit Glasteller akustisch bevorzugen. Die putzigen roten bzw. weißen Riemen sieht sowieso niemand.

Und mit so einem Rega-Tonarm kann man prima auf andere Laufwerke weiterwandern.

MfG,
Erik
akem
Inventar
#9 erstellt: 28. Jan 2016, 11:54
Naja, ob man das Brummen hört oder nicht hängt auch von den angeschlossenen Boxen ab. Für 50Hz Brumm müssen die Boxen nun mal auch 50Hz wiedergeben können. Am besten mal mit Kopfhörer prüfen...
Wenn es das Goldring Elektra ist, das ist ein Standard TA, der mal 60€ oder sowas gekostet hat. Inzwischen haben die Preise aber ziemlich angezogen, wie ich gerade gesehen habe.

Warum willst Du einen manuellen Dreher? Die Auswahl an Drehern mit Automatikfunktionen ist riesig. Rein manuelle Laufwerke sind noch nicht so lange "in Mode" und damit tendentiell etwas teurer (insbesondere angesichts der gebotenen Performance).
Wenn es denn ein rein manuelles Laufwerk sein soll würde ich einen Rega Planar 3 - 24 empfehlen. Die 24 besagt, daß der dann schon einen 24V Motor hat, dessen Streufeld signifikant geringer ist und der auch mit MMs kaum noch brummt. Mit Project-Drehern hab ich keine Praxiserfahrungen aber da war noch nie was von Brummen durch den Motor zu lesen. Dafür haben die Projects den Haken, daß sie recht leichte Tonarme haben wodurch Du auf MM festgenagelt bist. Auch gibt es so manchen Dreher mit Holzteller, was ich nie wieder kaufen würde. Oder Teller aus Stahlblech, was für MCs tödlich wäre.
Daneben gibt es auch den guten alten 12x0 von Technics, der aber recht teuer gehandelt wird. Hier im Forum ist einer für 600€ in offenbar sehr gutem Zustand.
http://www.hifi-foru...m_id=170&thread=8091
Ansonsten:
http://www.hifi-foru...m_id=170&thread=8089 (vielleicht ein bisschen zu teuer)
http://www.hifi-foru...m_id=170&thread=8087
http://www.hifi-foru...m_id=170&thread=8013
http://www.hifi-foru...m_id=170&thread=8092 (mein eigener)

Gruß
Andreas
santoja
Neuling
#10 erstellt: 23. Feb 2016, 10:35
Der nad Cs 555 ist ein Sehr guter
Plattenspieler. Betreibe ihn seit 3Jahren Preis Leistung ist ok.keine Probleme mit der h
Haube Ersatznadel war auch kein Problem.. Hatte vorher den Golden one von Dual. Mit Yamaha mc 9 Der N
ad hat mit original System klanglich die Nase vorne

Mfg
keineahnung_
Ist häufiger hier
#11 erstellt: 23. Feb 2016, 15:57
Danke für all die Anregungen. Ich habe mich letztendlich für den NAD entschieden und bin sehr Zufrieden 1A Sound, wirklich alles was ich bis jetzt brauche!!
Danke an alle!!
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