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Unentschlossen.TA, Phonostufe usw.

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kennysouth
Ist häufiger hier
#1 erstellt: 10. Feb 2016, 16:16
Hallo Leute,

Trotz der Nachfrage in einem anderen Thread, Hilfe einiger Forumsmitglieder und vieler gelesenen Seiten, bin ich unentschlossen und finde keine Lösung.
Anliegen: Ich suche einen Tonabnehmer und je nachdem eine Phonostufe. Ich möchte damit Techno und House Platten digitalisieren. Kostentechnisch kann ich schwer einen Rahmen setzen, weil es eben varriert je nach Kombination und wirklich benötigtem Equipment. Ca. 300€ sind angepeilt. Plattenspieler ist ein SL 1210. Bisher hatte ich nur DJ Systeme...Ich würde zum Digitalisieren das Interface meine Traktor Kontrol S4 benutzen. Dieser hat auch eine Phonostufe verbaut. Die Kapazität ist allerdings unbekannt.

Ich habe mich schon nach guten gebrauchten Phonostufen umgesehen (Trigon Vanguard, Creek, Trichord...). Diese sind aber sehr selten zu günstigen Preisen zu haben und ich sehe bei der Suche kein Land. Mit einem AT440MLa zusammen wäre das aber eine ordentliche Kombi und im Preisrahmen. Jedoch wird der AT440 als höhenlastig und etwas bassschwach beschrieben. Das ist bei der Musikrichtung kein Vorteil...
Der AT150MLX ist mein Wunsch-TA. Ich glaube der könnte genau für die Musikrichtung passen ist aber kostentechnisch schon ziemlich hoch. Ich nehme an die vorhande Phonostufe im S4 wird von der Kapazität her nicht passend sein, sodass eine zusätzliche Phonostufe den Preisrahmen sprengen würde.

Dann gäbe es noch die Möglichkeit ein gebrauchtes System mit einer Jico SAS Nadel aufzurüsten. Das Technics EPC 207+ SAS Nadel käme etwas günstiger als das AT150MLX, jedoch weiß ich nicht genau wie es am Ende klingt gerade was Bass angeht. Und es stellt sich die Frage nach der benötigten Kapazität.

Eine extrem einfache und günstige Alternative wäre eine Ortofon Arkiv Nadel auf ein vorhandenes System zustecken. Diese hat immerhin einen elliptischen Schliff Vorteil wäre das ich die Phonostufe meines Traktor Kontrol S4 nutzen könnte und ich beim Digitalisieren nicht immer neu justieren müsste. Ich zweifel aber extrem an der Qualität der Aufnahmen. Es sollen schon im Laufe der Zeit ca. 300 Platten digitalisiert werden. Bei so einem Vorhaben sollte die Qualiät ordentlich sein. Ich will auch nicht meine Zeit vergeuden. Ich will aber auch nicht mit Kanonen auf Spatzen schießen. Daher bräuchte ich mal eure Einschätzung welcher TA wirklich empfehlenswert wäre für mein Vorhaben.

Habe überlegt einen AT150MLX zu bestellen und ihn erstmal am S4 zu testen. Das wird wahrscheinlich nicht optimal funktionieren. In dem Fall würde ich eine Pro-Ject Phono Box MM dazukaufen. Diese kostet 70€ und ich könnte dann nebenbei die Augen offen halten nach guten gebrauchten PhonoPres. Die Pro-Ject Phono Box MM hat aber 100pf. Dazu noch die Kabel vom 1210 wären insgesamt ca. 250pf. Wäre das beim AT150MLX noch möglich oder führt kein Weg an einer teureren Phonostufe vorbei?

Mein Dilemma: Für die gewünschte Kette ist das Budget nicht ausreichend. Die Arkiv Nadel wäre unglaublich praktisch. Aber für den Aufwand nicht wirklich ernstzunehmen.

Ach mensch....
8erberg
Inventar
#2 erstellt: 10. Feb 2016, 16:57
Hallo,

warum machst Du es Dir so schwer?

Nehm einfach eine Hifi-Nadel der OM-Serie und tu diese an die Ortofon-Dissen-Nadel. Natürlich korrekt Auflagekraft und Antiskating einstellen...

Da Du Wert auf Qualität legst nehm min. die 20er Nadel oder gleich die 40er, der Mehrpreis für die 30er im Vergleich zu 20er lohnt nicht.

Der Generator der Dissen-Systeme ist der Gleiche, Ortofon macht dieses Spiel sehr erfolgreich seit über 35 Jahren...

Peter
akem
Inventar
#3 erstellt: 10. Feb 2016, 17:38
Ein anderes Modell wäre:
- Phonostufe gebraucht von Musical Fidelity (VLPS 1 oder 2 oder V90LPS)
- Tonabnehmer neu Denon DL110
Die MuFi-Phonostufen sind zwar nicht über Schalter einstellbar, bringen jedoch passable Grundwerte mit (MM: 47kOhm / 130pF; MC: 100 Ohm), die für die meisten Tonabnehmer ganz gut passen. Sollte mal ein MM verwendet werden, das nach höherer Kapazität verlangt, so kann diese einfach über einen kleinen Kondensator realisiert werden, der in einen Cinch-Stecker eingelötet wird und per Y-Adapter parallel an den MM-Eingang angeschlossen wird. Die 100 Ohm des MC-Eingang passen auch für sehr viele MCs wenn auch nicht für alle. Gebraucht sollte eine der kleinen MuFis durchaus unter 100€ drin sein, allerdings werden die eher selten angeboten.
Das Denon DL110 ist im besten Sinne ein neutraler Tonabnehmer, der aber durchaus auch rocken kann, wenn es die Musik hergibt. Und er paßt auch zum Tonarm des Technics mit seinen 12g effektiver Masse.
Zum scratchen, auflegen etc kannst Du ja dann immer noch auf das DJ-System wechseln. Da nur Auflagekraft und Antiskating eingestellt werden müssen (und schlimmstenfalls noch die Tonarmhöhe) geht das recht flott.

Gruß
Andreas
kennysouth
Ist häufiger hier
#4 erstellt: 11. Feb 2016, 12:56
Ich habe generell keine Erfahrung mit Hifi Systemen und orientiere mich am gelesenen. Gelesen habe ich mittlerweile sehr viel, aber umso mehr fehlt dann eben die eigene Erfahrung. Die OM-Serie kam mir nie besonders interessant vor. Angeblich kann man ja die Klangqualität mit anderen TA günstiger bekommen. Vom FG-70 Schliff der (Super) OM 40 habe ich unterschiedliches gelesen. Von gut auflösend bis zu hell und überanalytisch. Vorteil wäre aber die unproblematische Kapazität. Aber eine neue Phonostufe bräuchte ich trotzdem.

Bei dem Preis würde ich aber eher den AT150MLX bevorzugen. Von dem sind viele Extrem begeistert und von der Klangbeschreibung passt er gut zu meiner Musikrichtung. Problem ist aber hier die Phonostufe. Ich habe keine günstige Phonostufe gefunden, die ca. 47pF hat. Und 100pF könnten schon wieder zu viel sein.

Vom DL110 habe ich wieder Abstand genommen. Es ist wohl ein guter TA. Aber der Preisanstieg der letzten Jahre ist mir zu heftig. Ist zwar bei viel TAs so, aber der Aufpreis für das AT150MLX wäre es mir auch hier wieder wert.

Da die OM Generatoren von Ortofon gleich sind, könnte man theoretisch ein günstiges System mit einer Shibata Nadel retippen lassen. Allerdings ist man da bei über 200€ und da könnte man wieder auf Jico SAS schielen. Da hätte man für ähnliches Geld eine neue Nadel+Technics EPC, retippen gilt immer noch als "repariert". Aber welche Kapazität braucht ein Technics EPC205/206/207?

Ich komme um eine Phonostufe auch nicht rum. Die Phonostufen in den DJ Geräten sind eben nicht besonders gut. Im Moment weiß ich nicht wo die Reise hingehen soll
.JC.
Inventar
#5 erstellt: 11. Feb 2016, 13:21
Hi,


kennysouth (Beitrag #1) schrieb:
Anliegen: Ich suche einen Tonabnehmer und je nachdem eine Phonostufe.
Ich möchte damit Techno und House Platten digitalisieren.


wenn schon digitalisieren, dann richtig: http://www.hifi-forum.de/bild/dscn5595_639671.html


Tonabnehmer ist ein AT 155 LC (ähnlich AT 150 MLX) an einem SL 1710

Preise:
Aikido um 220 €
AT 150 MLX um 300 €
Olympus LS-5 um 180 €

Ergebnis: 1a Vinylrips
kennysouth
Ist häufiger hier
#6 erstellt: 11. Feb 2016, 14:01

.JC. (Beitrag #5) schrieb:
Hi,
Preise:
Aikido um 220 €
AT 150 MLX um 300 €
Olympus LS-5 um 180 €

Ergebnis: 1a Vinylrips :*


Welche Musikrichtung digitalisierst du damit? Du bekräftigst meine Tendenz zum AT150MLX. Wie siehst du denn zB. das Super OM40 im Vergleich zum AT150MLX?

Und vorallem: Welche Kapazität hast beim Aikido? Ist das der +1 oder der normale? Das Aufnahmegerät würde ich persönlich aus Kostengründen weglassen. Mit einer externen Phonostufe könnte ich ja immer noch in den Line Eingang meines Traktor Kontrol S4 und über Audacity aufnehmen. In dem Fall würde ich also nur das Interface des S4 verwenden. Oder eben direkt in den Line Eingang am PC mittels Kabel/Adapter.
akem
Inventar
#7 erstellt: 11. Feb 2016, 14:35
Optisch und haptisch hinterläßt imho das AT150 den besseren Wertigkeitseindruck. Auch Nadel und -träger sind beim AT nominell hochwertiger. Das AT hat den schärferen Schliff, der eine korrekte Justage mit glöckchenklarem Klang und herausragender Auflösung belohnt während die Gygernadel des Ortofon an der Stelle ein wenig verwaschen klingt. Das ist aber jammern auf sehr hohem Niveau, hat man nur das OM40 vermißt man nicht wirklich was. Das Ortofon hat auf der Habenseite die höhere Fehlertoleranz bei der Justage und es ist nicht so kritisch beim kapazitiven Abschluß.
Wenn alles paßt ist das AT das etwas bessere System, wenn's nicht optimal paßt das etwas schlechtere...

Gruß
Andreas
.JC.
Inventar
#8 erstellt: 11. Feb 2016, 14:44
Hi,


kennysouth (Beitrag #6) schrieb:
Und vorallem: Welche Kapazität hast beim Aikido? Ist das der +1 oder der normale?


den normalen, den phono 1 mit einer Eingangskapazität von 50 pF
was recht wenig ist u. deshalb zusammen mit den 125 pF der Kabel vom 1710
unter 200 pF bleibt (wichtig!)

dein SL 1210 hat entweder auch die 125 pF Chinchkabel (runde Stecker) oder
wenn es ein MG5 ist (achteckige Stecker) leider um 450 pF u. somit nicht für´s 150 MLX geeignet
kennysouth
Ist häufiger hier
#9 erstellt: 11. Feb 2016, 15:39
@akem: Gute Beschreibung. Da die Preise der beiden TA fast identisch sind, liegt der Unterschied an der Phonostufe. Wenn ich also auch eine höherwertige Phonostufe dazukaufe, sind sie preislich komplett identisch. Daher muss ich also erst eine passende Phonostufe finden und könnte dann den AT150MLX nehmen.

@JC: Gut, dass du die Kabel mal ansprichst! So einfach kann man die wohl nicht unterscheiden (rund oder achteckig)! http://www.hifi-forum.de/viewthread-26-12939.html hier kann man nachlesen, dass zeitweise ein Kabel mit 325pF verbaut wurde. Ich habe die Vermutung, dass mein 1210er davon betroffen ist.

Ich würde gerne die Kapazität der Kabel messen! Das sollte doch mit diesem Gerät funktionieren oder? http://www.amazon.de...3%A4tsmessger%C3%A4t

Kann mir jemand erklären wie ich mit diesem Gerät die Kapazität messen kann ohne Lötarbeiten an den Kabeln?
akem
Inventar
#10 erstellt: 11. Feb 2016, 15:44
Ich hab das hier:
http://www.amazon.de...1242CTMFZTMFF17FBEQQ
Nur über Pollin gekauft, nicht bei amazon, was aber preislich ziemlich egal sein dürfte.
Das Ding ist nicht schlecht. Die Kapazität des Kabels kannst Du einfach dadurch messen, daß Du die Prüfstitzen der Meßkabel an den Cinchstecker hältst (vorher natürlich einen Nullabgleich für die Meßkabel machen). Aufs pF genau geht's ja nicht, es geht ja nur darum, eine grobe Vorstellung von der Größenordnung zu kriegen, 5pF hin oder her ist da eher egal.

Gruß
Andreas
kennysouth
Ist häufiger hier
#11 erstellt: 11. Feb 2016, 16:03
Alles klar. Ich habe jetzt trotzdem das von mir verlinkte Gerät bestellt, da der Versand dort schneller geht. Im Lieferumfang ist von Prüfleitungen die Rede. Ich hoffe das sind die benötigten Kabel
Also Plattenspieler einschalten, mit einer Messspitze an den Pin vom Cinch Stecker und mit der anderen Messspitze an den Rand des Steckers, Wert ablesen, fertig?

Der grobe Wert reicht sicherlich aus, um zu sehen welche Kabel ich habe. Hoffentlich sind es nicht die mit 325pF
akem
Inventar
#12 erstellt: 11. Feb 2016, 18:09

kennysouth (Beitrag #11) schrieb:

Also Plattenspieler einschalten, mit einer Messspitze an den Pin vom Cinch Stecker und mit der anderen Messspitze an den Rand des Steckers, Wert ablesen, fertig?


Im Prinzip geht's genau so. Aber mach vorher einen Nullabgleich denn die Meßleitungen haben ja auch eine kleine Kapazität gegeneinander. Dafür sollte es einen Drehknopf geben mit dem Du das einstellen kannst.

Gruß
Andreas
.JC.
Inventar
#13 erstellt: 11. Feb 2016, 18:37
Hi,

ich würde noch das Headshell abnehmen

aber sag mal .. den Unterschied der Chinch Stecker ..
den sieht man doch
kennysouth
Ist häufiger hier
#14 erstellt: 11. Feb 2016, 20:00
[quote="akem (Beitrag #12)"][quote="kennysouth (Beitrag #11)"]
Im Prinzip geht's genau so. Aber mach vorher einen Nullabgleich denn die Meßleitungen haben ja auch eine kleine Kapazität gegeneinander. Dafür sollte es einen Drehknopf geben mit dem Du das einstellen kannst.
[/quote]

Mach ich! Ich werde auch mal in die BDA schauen müssen, nur um sicherzugehen.

[quote=".JC. (Beitrag #13)"]Hi,

ich würde noch das Headshell abnehmen

aber sag mal .. den Unterschied der Chinch Stecker ..
den sieht man doch :.[/quote]

TA wird selbstverständlich abgenommen. Zum Cinch Stecker: http://www.kabusa.com/production_rpt.htm
Es wurde zeitweise ein anderes Kabel im 1210er verbaut. Diese kann man nicht am Stecker Unterscheiden. Ganz unten auf der Seite siehst du den 8eckigen Stecker mit 125pF und der runde Stecker hat 325pF. Also den Unterschied zwischen rund und achteckig erkennt man natürlich Aber daraus kann man die Kapazität nicht schließen.

Es wäre sehr ärgerlich jetzt einen TA+Phonostufe zu kaufen und dann die Kabel mit 325pF zu haben. Da geh ich jetzt lieber mit dem Messgerät auf Nummer sicher.
kennysouth
Ist häufiger hier
#15 erstellt: 12. Feb 2016, 13:56
So ein Mist. Ich bin bei 300pF Plattenspieler war eingeschaltet, TA entfernt,das Messgerät auf 0 gestellt, eine Klemme an den Pin, die andere Klemme an den Rand und siehe da....303pF. Der der 2. Player hat 267pF.

Welche Möglichkeiten bleiben jetzt? Einfach ein Ortofon OM nehmen oder die High Fidelity Kabel von Technics dran löten? Diese Kabel haben 70pF.

Kann man mit dem Messgerät auch irgendwie die Phonostufe meines Traktor Kontrol S4 messen? Die Phonostufe im S4 hat angeblich 50pF. Das würde ich gerne überprüfen mit dem Messgerät.

Sollte ich mich für einen Kabeltausch entscheiden müsste ich bei beiden Spielern die Kabel tauschen. Dann wäre ich im "DJ-Betrieb" bei 70pF+50pF=~120pF. Ist das nicht zu wenig für die Ortofon DJ TA (normaler OM Generator)?


[Beitrag von kennysouth am 12. Feb 2016, 14:18 bearbeitet]
Hörbert
Moderator
#16 erstellt: 13. Feb 2016, 20:11
Hallo!

....oder du nimmst schlicht und ergreifend ein High-Output MC, z.B. ein DL-110 dann geht dir das gesamte Kapazitätsgedöhns am Allerwerstesten vorbei.

MFG Günther
kennysouth
Ist häufiger hier
#17 erstellt: 13. Feb 2016, 21:32
Hallo zusammen,


Hörbert (Beitrag #16) schrieb:

....oder du nimmst schlicht und ergreifend ein High-Output MC, z.B. ein DL-110 dann geht dir das gesamte Kapazitätsgedöhns am Allerwerstesten vorbei


Das ist eine Preisfrage für mich. Wenn ich nun so tief in die Tasche greife, dann muss es wirklich zu 95% passen. Beim DL-110 bin ich mir da nicht so sicher. Wird bestimmt ein guter TA sein, keine Frage. Aber für ein wenig Aufpreis gibt es eben den AT150MLX. Ein neues Kabel für den Spieler kostet nicht die Welt (nur müsste ich dann beide Kabel wechseln). Es liegt eher an der Phonostufe! Ich kann momentan nicht einschätzen, ob eine "gute" Phonostufe sich auch im Klang bemerkbar machen wird im Vergleich zum S4. Wenn eine Klangverbesserung vorhanden sein sollte, so muss ich auch in eine Phonostufe investieren.

Momentan höre ich mir viele Sachen bei youtube an, um die verschiedenen TA zu vergleichen. Das ist allerdings schwer, weil es meistens eben nicht meine Musikrichtung ist. Die Auflösung kann man relativ gut vergleichen, aber ich traue mir nicht zu den Bass auf House und Techno zu übertragen.

Aufgefallen ist mir jedoch, dass die Unterschiede meistens gering sind. Beim At440MLa sind zB die Höhen etwas betont. Ich glaube aber wenn man einen EQ verwenden würde und die Höhen etwas absenkt und die Lautstärke anpasst/oder den Bass anhebt, würde man ziemlich genau beim AT150MLX landen.

Ich werde etwas Zeit brauchen zum Überlegen. Entweder versuche ich dann möglichst günstig einen zufriedenstellend Klang zuerreichen oder ich investiere in ein AT150MLX+gute Phonostufe.

Gruß,
Kenny
kennysouth
Ist häufiger hier
#18 erstellt: 14. Feb 2016, 17:04
Hallo,

Nach reichlicher Überlegung tendiere ich stark zum AT150MLX. Ich will das Projekt in den nächsten Tagen angehen. Vorher hätte ich noch ein paar Fragen:

1. akem hat die genau Justage angesprochen. Reicht beim SL1210 die exakte Justage nach der Überhanglehre oder benötige ich noch weitere Schablonen o.Ä.?

2. Auch habe ich mal was zur Kapazitätserhöhung durch einen Kondensator am Kabel gelesen. Wie genau funktioniert das? Müsste der Kondensator an das Kabel vom Plattenspieler gelötet werden oder macht man das am Y/Verlängerungskabel? (Ich frage, weil weiterhin Concorde Systeme genutzt werden sollen)

3. Kann ich irgendwie die Kapazität der Phonostufe in meinem S4 messen, ohne das Gerät zu öffnen?

Der Plan: Ich möchte das Kabel von meinem Plattenspieler (oder von beiden) austauschen. Die Kabel haben dann 70pF. Die vorhandene Phonostufe hat 50pF (das würde ich aber gerne überprüfen). Den AT150MLX würde ich in dieser Kette testen, denn die Werte sollten passen. Dementsprechend würde ich wenn nötig, mit einer besseren Phonostufe aufrüsten. Wenn ich soweit bin und auch vorerst nur ein Kabel getauschet habe, könnte ich auch den Klang der Concorde Systeme mit unterschiedlichen Kapazitäten vergleichen (150pF vs. 350pF). Sollten die Concordes mit den niedrigen Kapazitäten klarkommen, könnte ich das zweite Kabel auch tauschen.

Gruß,
Kenny


[Beitrag von kennysouth am 14. Feb 2016, 17:05 bearbeitet]
vinylluder
Schaut ab und zu mal vorbei
#19 erstellt: 14. Feb 2016, 22:04
Hör doch einfach auf so einen Fachmann wie den Hörbert. Beim Axel Schürholz gibts ein retipptes Dl110 für kleines Geld aber das wäre wahrscheinlich zu einfach.
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