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Technics 1200: Phonokabel Qualität

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Autor
Beitrag
melachi87
Ist häufiger hier
#1 erstellt: 21. Apr 2011, 15:38
hallo,

ich frage mich z.Z. wie die klangliche Qualität des Phonokables bzw. des NF Kabels von dem 1200 ist, und ob es lohnt ein neues und evtl. besseres Phonokabel zu "verlegen"?


danke
germi1982
Moderator
#2 erstellt: 21. Apr 2011, 15:45
Nö, lohnt sich eigentlich nicht...sowas sollte man nur machen wenn das originale Kabel kaputt ist. Die meisten Kabel die an Plattenspielern verbaut sind ab Werk sehen zwar nicht so aus, sind aber von den Werten her ideal für ihren Anwendungszweck...

Zudem sind fertige Phonokabel nicht gerade billig...die müssen von der Kapazität her passen. Deswegen bin ich in der Hinsicht ein Freund des selbstmachens, also entsprechend niederkapazitives Kabel als Meterware kaufen und auch passende Stecker dazu. Und dann selbst löten. Da kommt man mit einem Bruchteil des Geldes aus...selbst wenn man die teuersten Cinchstecker nimmt die man so bei den üblichen Verdächtigen wie Conrad oder Reichelt bekommt...


[Beitrag von germi1982 am 21. Apr 2011, 15:48 bearbeitet]
melachi87
Ist häufiger hier
#3 erstellt: 21. Apr 2011, 15:49
ok das wollte ich hören. Ich denke mal technics hat nicht am falschen Ende gespart.
germi1982
Moderator
#4 erstellt: 21. Apr 2011, 16:00
Nö, gescheites Kabel mit den korrekten Werten kostet selbst für den Endverbraucher nicht mehr als 1€ pro Meter, also 2€ für das Stereokabel dass dann die richtigen Werte mitbringt...das teuerste sind die Stecker. Und da die Hersteller ganz andere Mengen abnehmen sind die noch weitaus günstiger für die im Einkauf.


[Beitrag von germi1982 am 21. Apr 2011, 16:01 bearbeitet]
lini
Inventar
#5 erstellt: 22. Apr 2011, 04:22
melachi: Ich hab den zugehörigen Thread drüben auf VinylEngine nicht allzu genau verfolgt, aber wie's aussieht, hat Technics über die Jahre nicht konstant dieselben, ordentlichen Kabel verwendet - sondern, so ich das richtig in Erinnerung habe, wohl bei den eher jüngeren Exemplaren leider Strippen mit rund 300 pF. Was je nach Tonabnehmer schon deutlich zuviel sein kann, zumal noch die Eingangskapazität der Vorstufe(n-Sektion) hinzukommt.

Sprich: So pauschal kann man die Frage also leider nicht beantworten. Man müsste also wissen, welches System Du betreibst - und dann gegebenenfalls nachmessen, welche Kabelvariante in Deinem Gerät steckt. Ein brauchbares, günstiges C-Meter für den Zweck gäb's übrigens für knapp 20 Euro bei Pollin Electronic: http://www.pollin.de...sgeraet_MY6013A.html

Grüße aus München!

Manfred / lini

P.S.: Falls Du Dich selber durchwühlen willst, hier der oben genannte Thread: http://www.vinylengine.com/phpBB2/viewtopic.php?t=29590


[Beitrag von lini am 22. Apr 2011, 04:26 bearbeitet]
melachi87
Ist häufiger hier
#6 erstellt: 22. Apr 2011, 09:59
Ne ich hab nachgeschaut. Anhand der Serial-Nr. konnte ich herausfinden dass meiner die älteren Kabel hat.
Albus
Inventar
#7 erstellt: 22. Apr 2011, 20:18
Tag,

Manfred, danke für diesen Hinweis. - Die Technical Service CD, Version May 2003 Vol. 1, CDR03051A0X, lässt die Kapazitätswerte der Phono Cord-Part No. ja offen. Nun ist klar (noch/bereits für 2003), gewisse Modelle, darunter SL1200MK5, SL1210MK5, sind mit dem Kabel RJL2P009S12, 325 pF (!) ausgestattet, was bei diesen Modellen erst seit Januar 2009 geändert ist.

Dagegen weist das Manual für den SL1210M5G bereits in 2003 das Kabel mit 120 pF (RJL4P002S12) aus. Mein Exemplar aus 2004 kommt mit dem "Technics High-Fidelity Audio Cord", für das ja <70 pF gemessen worden waren (siehe den Link von Manfred).

Freundlich
Albus
Fhtagn!
Inventar
#8 erstellt: 23. Apr 2011, 07:21
Wenn in Zukunft gebastelt wird, würde ich lieber gleich ein Multimeter mit integrierter Kapazitätsmessung kaufen.

Dann hast du alles in einem.
Albus
Inventar
#9 erstellt: 23. Apr 2011, 09:02
Tag,

hier noch ein Link zur Zusammenfassung:
http://www.kabusa.com/production_rpt.htm

Freundlich
Albus
myfriend.harvey
Ist häufiger hier
#10 erstellt: 23. Apr 2011, 09:54
Hi Albus,

der Link ist ja schlicht genial.

Ich habe meinen zwar erst dieses Jahr gekauft, die Stecker sind aber die mit dem Profilgriff, also habe ich evtl. 325pF!
Das könnte u.U. die Erklärung für die gebremste Qualität beim MP-30 sein ...

Hat jemand einen Tipp für ein Multi-Meter zu einem erschwinglichen Preis, das so kleine Kapazitäten vernünftig messen kann? Ggf. auch eines für nur Kapazität.

Danke
Harvey
melachi87
Ist häufiger hier
#11 erstellt: 23. Apr 2011, 11:55
Bei mir das selbe: habe meinen Anfang des Jahres gekauft und müsste doch schon längst die älteren Kabel haben.

Werde zur Sicherheit bei Gelegenheit mal messen.

mfg
Albus
Inventar
#12 erstellt: 23. Apr 2011, 12:43
Tag erneut,

die Kabel unterscheiden sich auch in der Flexibilität. Das 120pF-Kabel (RJL4P002S12) ist vergleichsweise steif, auch das "Technics High Fidelity Audio Cord" (siehe weiter unten den Link zum Ersatzteil), dagegen ist das 325pF-Kabel (RJL2P009S12) sehr flexibel.

Wie schon gesagt, die SL-1210M5G sind nicht betroffen. Es geht um die Modelle SL-1200MK2, SL-1200MK2PK, SL-1200MK5, SL-1210MK5.

Freundlich
Albus


[Beitrag von Albus am 24. Apr 2011, 19:12 bearbeitet]
melachi87
Ist häufiger hier
#13 erstellt: 23. Apr 2011, 13:06
ich glaub ich hab echt noch das schlechtere Kabel erwischt obwohl ich mein technics dieses Jahr gekauft habe.

Kann gut sein das die schon länger da stehen. Man das wäre ja echt bescheuert. Dann muss ich ja ein neues Kabel einlöten oder?
germi1982
Moderator
#14 erstellt: 23. Apr 2011, 14:22
Wäre sinnvoll...manche Systeme wollen nur 200 pF sehen wie z.B. das Shure V15. Und da ist eine zu hohe Kapazität schlecht für den Klang. Zudem addiert sich die Kapazität von Kabel und Phonostufe. Das heißt die Kapazität die der Tonabnehmer "sieht" ist in Wirklichkeit noch viel höher. Bei Moving Coil- und auch bei Moving Iron-Systemen ist die Kapazität allerdings nicht so interessant, hauptsächlich bei Moving Magnet.

Einfach 2m RG 174 besorgen und noch zwei Cinchstecker. RG 174 hat eine Kapazität von in etwa 100 pF/m. Schirmung ist auch exzellent weil das Kabel eigentlich für HF-Anwendungen gedacht ist. Kostenpunkt bei der Apotheke Conrad beträgt 1,12€ pro Meter, also 2,24€. Das teuerste sind die Stecker, da werden gern die von Neutrik empfohlen. Ich kann das aber nicht beurteilen wie deren Cinchstecker sind, ich kenne nur deren DIN-Stecker, und die sind sehr gut.

Und was ich gerade auf den Bildern sehe kann man dann auch die Zugentlastung so machen dass sie den Namen auch verdient. So wie das auf den Bildern aussieht ist das Kabel an den Lötstellen schon gespannt. Da bringt die Zugentlastung mit dem Kabelbinder nicht viel. Ein bisschen Luft lassen, so dass das Kabel locker sitzt zwischen Kabelbinder und Lötstelle.


[Beitrag von germi1982 am 23. Apr 2011, 14:30 bearbeitet]
melachi87
Ist häufiger hier
#15 erstellt: 23. Apr 2011, 19:36
Ja ich hab sogar noch ein MM Tonabnehmer^^ ahhaah so wie es das Schicksal will. Ist denn der Low Profile Grip denn ein 100% Beweis das es das schlechte Kabel ist?

Und wo kann ich denn das neue Kabel + 2 Cinch Stecker bestellen? (bin etwas faul zum suchen sry)
germi1982
Moderator
#16 erstellt: 23. Apr 2011, 20:01
Zum selber bauen oder ein fertiges? Löten musst du so oder so...
melachi87
Ist häufiger hier
#17 erstellt: 23. Apr 2011, 20:20
ja ok löten ist jetzt nicht so schwierig.

da ja mein technics keine anschlüsse hat muss ich ja löten.

wie siehts mit lötfett aus?

was meinst du mit fertig oder selber bauen? die kabel?
germi1982
Moderator
#18 erstellt: 23. Apr 2011, 22:39
Lötfett nimmt man überhaupt nicht für Elektronik. Es enthält korrosive Bestandteile, und das ist bei Kontakten nicht erwünscht dass die korrodieren. Fürs Löten von Elektronik nimmt man Elektroniklot, früher auch Röhrenlot genannt. Aus dem Grund Röhrenlot, weil das Zinn selbst wie eine Röhre geformt ist. Ist also hohl, und im Inneren ist als Flussmittel Kolophoniumharz.

Wegen dem Kolophonium ist kein Lötfett erforderlich, das Flussmittel ist ja im Lötzinn schon drin. Lötfett braucht man nur wenn man Lötzinn ohne Flussmittel hat.

Ja, die Kabel meine ich...es gibt auch fertige Kabel, aber die meisten sind recht teuer...


[Beitrag von germi1982 am 23. Apr 2011, 22:42 bearbeitet]
melachi87
Ist häufiger hier
#19 erstellt: 24. Apr 2011, 11:56
Ich meinte natürlich das Flussmittel, kA wie ich auf Lötfett kommen konnte

Ich habe nur kein Lötequipment, von daher würde ich sagen das ich mir ein fertiges Kabel kaufe und dann von einem Elektroniker mir das Kabel dann dranlöte.

Oder wie schon gesagt das 174 kabel + 2 chinch stecker was auch viel billiger ist. muss man die chinc stecker dann auch dranlöten oder sind die zum stecken?


[Beitrag von melachi87 am 24. Apr 2011, 13:03 bearbeitet]
germi1982
Moderator
#20 erstellt: 24. Apr 2011, 14:46
Die Cinchstecker sind in der Regel zum Löten...das ist insgesamt eine Arbeit bei der ein Profi höchstens zehn Minuten für braucht. Und damit meine ich das komplette Kabel selbst löten, sowohl an den Anschluss als auch die Stecker. Inklusive Auslöten des alten Kabels.

Dazu würde ich übrigens noch eine Packung kleiner Kabelbinder (100mm Länge und 2,5mm Breite), bevorzugt in Schwarz nehmen. Brauchst du eh, erstmal um die Zugentlastung wiederherzustellen im Plattenspieler, und ich würde das noch nehmen um die zwei Kabel ordentlich zu einem Strang zusammenzuführen. Weiße gehen auch, sehen aber auf einem schwarzen Kabel aus wie selbstgefriemelt...das Kabel soll ja auch optisch wertig aussehen...


[Beitrag von germi1982 am 24. Apr 2011, 14:56 bearbeitet]
Albus
Inventar
#21 erstellt: 24. Apr 2011, 19:09
Tag,

hier gibt es das Technics High Fidelity Audio Cord, auch mit vergoldeten Steckern versehen: http://www.4-dj.de/s...-fidelity-p-702.html

Freundlich
Albus
melachi87
Ist häufiger hier
#22 erstellt: 24. Apr 2011, 20:12
Ist es denn nicht ein Garantiefall wenn ich den Plattenspieler erst dieses Jahr gekauft habe und so ein schlechtes Kabel drinnen habe? Für mich ist es eins.

mfg
Albus
Inventar
#23 erstellt: 25. Apr 2011, 08:18
Tag,

nun, dazu lässt sich bemerken:

1. "Note. Specifications are subject to change without notice. Mass and dimensions are approximate." Dieser Merksatz ist noch immer Bestandteil jeder BDA.

2. Die höhere Kabelkapazität (325 pF, der 'neueren' Kabelversion) war durchaus auf den Einsatzzweck als DJ-Plattenapparat hin gewählt, so ja die Modelle SL1200MK2 insbesondere; die weitest verbreiteten DJ-Tonabnehmer, von Shure, von Ortofon, erforderten Lastkapazitäten von bis zu 600 pF (Ortofon) bzw. 400-500 pF (Shure).

3. Mit einem Kabel hoher Kapazität wird der Plattenspieler ja nicht für den Gebrauch untauglich. Ferner kommt der Kapazität des Kabels nicht erkennbar irgendwo in der BDA der Status einer zugesicherten Eigenschaft zu. Auch von daher lässt sich ein versuchtes Argument, es handele sich um einen Fehler im Sinne eines Mangels, nicht mit Aussicht auf Gehör begründen.

Im Zweifel griffe ich zum "Technics High-Fidelity Audio Cord". Das ist bestimmt ein solides Koaxialkabel (zieht man vergleichsweise einmal den Belden-Katalog heran).

Freundlich
Albus


[Beitrag von Albus am 25. Apr 2011, 08:25 bearbeitet]
melachi87
Ist häufiger hier
#24 erstellt: 25. Apr 2011, 09:26
Ja ich werde mir auch ein neues Original Technics Kabel holen.

Also für MM-Tonabnehmer ist es ja schlecht ein Kabel mit zu hoher Kapazität zu verwenden, somit lohnt es sich für mich auf das "bessere" Kabel zu wechseln.

Habe auch gestern noch mal nachgeschaut und ich habe das schlechtere Kabel.
Nausea
Stammgast
#25 erstellt: 28. Apr 2011, 11:27

melachi87 schrieb:
ich glaub ich hab echt noch das schlechtere Kabel erwischt obwohl ich mein technics dieses Jahr gekauft habe.


Irgendwie verwirrt mich dieser Thread. Laut Link heißt es:
The older cables had a total capacitance of approx 120pF, the new cable is approx 325pF. This change makes the newer models incompatible with most high output cartridges [...]


Also sind die alten Geräte nicht vom schlechten Kabel betroffen. Hier im Thread schwanken die Aussagen dazu.

Es müsste daher doch heißen: Ich habe das schlechte Kabel WEIL mein 1210er so neu ist oder?

Hmm, ich frage, weil meiner 3 Jahre alt ist (MK5) und ich gern wüsste welches Kabel drin steckt (ohne zu schrauben). Das Kabel ist ähnlich steif wie das des ca. 10 Jahre alten 1210 MK2.

Viele Grüße

Edit: Habe mir die Bilder nochmal genau angeschaut. Die Kabel mit 125pF haben die "Octagon Stecker". Damit ist wohl alles in Butter und das Kabel darf erstmal bleiben ;-)


[Beitrag von Nausea am 28. Apr 2011, 11:30 bearbeitet]
germi1982
Moderator
#26 erstellt: 28. Apr 2011, 12:44
Gewissheit bekommst du nur wenn du das Kabel nachmisst mit einem Kapazitätsmessgerät oder einem Multimeter das auch Kapazitäten messen kann. Mit der Meßspitze an den Signalleiter, das ist der Pin des Cinchsteckers, und die andere Meßspitze an die Signalmasse, das ist der Metallkragen des Cinchsteckers. Das andere Ende muss offen sein, also am besten kurz auslöten.

Und das gleiche dann auch beim anderen Kanal, aber die Kapazität müsste identisch sein.


[Beitrag von germi1982 am 28. Apr 2011, 12:47 bearbeitet]
Hörbert
Moderator
#27 erstellt: 28. Apr 2011, 18:16
Hallo!

@germi1982

Das Ablöten des Phonokabels halte ich nicht für notwendig, die Kapazität der Tonarm-Innenverdrahtung dürfte einige 30 Pikofarad nicht übersteigen, mit abgenommener Headshell hängt das Phonkabel sicher in der "Luft".

Ein auf diese Art schnell durchgemessenes Phonokabl eines SL-1200 MKV Tonarmes von 2009 hat definitiv eine Kapazität von 110 Pikofarad (+/- 5 Piko). Wenn wir hier von der üblichen Seriensteuung ausgehen dürften wir auf den Wert von 120 Pikofarad mitsamt der Tonarm-Innenvrdratung kommen.

Wer hat eigentlich diesen Ominösen Wert von 325 Pikofarad gemessen?

MFG Günther
melachi87
Ist häufiger hier
#28 erstellt: 28. Apr 2011, 21:50
@Nausea
ok ich versuche dir es mal zu erklären:

Wenn du z.b. dein Technics dieses Jahr gekauft hättest, hast du theoretisch wieder das bessere Kabel. Aber wer weiß schon wie lange die Technics da schon stehen.

Und das mit den Octagon Stecker wird wohl so stimmen, das man daran erkenn kann es ein gutes Kabel ist aber muss nicht 100% stimmen. Denn Technics hat nicht nur zwei Arten von Kabel, sonderen paar mehr (mind. 3), denn ich habe schonmal verschiedene Typ.Nr. gesehen.

Ich glaube das erklärt alles.


[Beitrag von melachi87 am 28. Apr 2011, 21:54 bearbeitet]
lini
Inventar
#29 erstellt: 29. Apr 2011, 10:44
Günther: Wer's gemessen hat, siehe obige Links!

Und wenn Deiner Mark-5er von der Luxus-Variante wär, wär er m.W. eh nicht betroffen.

Grüße aus München!

Manfred / lini
Hörbert
Moderator
#30 erstellt: 29. Apr 2011, 14:54
Hallo!

@lini

Ich habe bloß den Tonarm hier Der sollte ursprünglich auf einen SL-150 MK nix, passt aber nicht von den Verschraubungen her und die große "Dose" wäre nur mit Sägen an der Zarge einsetzbar gewesen.

Da ich die schöne alte Zarge nicht beschädigen wllte habe ich als Alternative selbst ine Tonarmplatte angefertigt und einen Po-Ject 9cc EVO draufgsetzt. Der MKV-Tonarm ist jetzt übrig.

Der Tread auf Vinylegine ist mir grade zu viel, ich hatte gehofft das mir jemand eine schnelle Zusammenfassung geben könnte.

MFG Günther


[Beitrag von Hörbert am 29. Apr 2011, 14:54 bearbeitet]
Albus
Inventar
#31 erstellt: 29. Apr 2011, 16:59
Tag,

die Daten sind durch die USA-Panasonic-QC (Quality Control?) bestätigt; gemessen von mehreren Vinylengine-Nutzern. Die Part-No. sind einschlägig. - Neu ist darüber hinaus das "Technics High-Fidelity Audio Cord", von mehreren Nutzern mit <70 bzw. 75 pF bestimmt (von den Headshellkäbelchen bis RCA-Stecker!). Letzteres findet sich an den SL1210M5G, zum Beispiel. Dabei handelt es sich vermutlich um eine Version des RG-62 (man vgl. Belden 86262, 87269, 89269). Es geht wohl kaum noch besser.

Der Stecker des THFAC ist vierkantig, verfügt über vergoldete Kontaktflächen - so gut zu unterscheiden.

Freundlich
Albus
Hörbert
Moderator
#32 erstellt: 29. Apr 2011, 18:16
Hallo!

Danke Albus, das würd meinen "Über alles" Wert erkläen, wenn man die 30-35 Pikofarad der Tonarmverdrahtung abzieht durfte das Kabel so bei 80 Pikoliegen.

MFG Günther
myfriend.harvey
Ist häufiger hier
#33 erstellt: 22. Jul 2011, 08:06
Hi nochmal,

da ich das 325pF Kabel habe, habe ich mir nun nach oben genannte Technics HiFi Kabel (incl. PCB) besorgt.

Da habe ich noch zwei Fragen zum Einbau:
1. Gibt's für das Öffen des Geräts irgendwas spezielles zu beachten? Oder einfach umdrehen & aufschrauben.
2. Was ist besser: Das neue Kabel mitsamt der PCB reinlöten, oder das neue Kabel von der PCB entfernen und das dann auf die im Gerät befindliche PCB löten?

Zusatzfrage: Hat die PCB irgendeine Funktion? Sieht mir nicht so aus ...

Danke und Grüße
Harvey
Albus
Inventar
#34 erstellt: 22. Jul 2011, 11:13
Tag,

nach dem CD-Service Manual läuft der Tausch des Phonokabels auf eine Aktion in 15 Steps abwärts hinaus (Demontage) - nebst 15 Steps aufwärts (Remontage). Zum Anfang zählt auch die Entfernung der Bodenabdeckplatte, d.i. Lösen von 21 Schrauben; insgesamt handelt es sich wohl um etwa 40 Schrauben unterschiedlicher Beschaffenheit, die sorgfältig zu behandeln sind.

Das vormontierte PCB trennt stabil, nämlich mittels einer Klammer (vom Vorgänger abzunehmen), die feinen Kabelenden des Tonarms vom Außenkabelanfang. Die PCB-fixierten Positionen der Kabel sind funktional naheliegend.

Freundlich
Albus
Burkie
Inventar
#35 erstellt: 22. Jul 2011, 11:27
Hallo,

woher bekommt man diese CD?

MfG
Albus
Inventar
#36 erstellt: 22. Jul 2011, 12:08
Tag,

beim Schaltungsdienst Lange GmbH, Berlin, auch per Internetbestellung, www.schaltungsdienst.de; die CD: TSN System Ver. 2.1.1, Technical Service Navigation for Quick Repair, CDR03051A0X, Panasonic. Die CD enthält Service Manuale zu ca. 40 Panasonic Produkten (Haartrockner, Kleinradios, Lautsprecher, etc.) - und natürlich zu den Plattenspielern SL..., diese wirklich ausführlich, mit Handhabungsabbildungen Schritt-für-Schritt.
Bei einer Bestellung genügt dann aber die Kürzeleingabe des Plattenspielers (gute Nutzer-Führung dort).

Freundlich
Albus


[Beitrag von Albus am 22. Jul 2011, 12:11 bearbeitet]
myfriend.harvey
Ist häufiger hier
#37 erstellt: 22. Jul 2011, 20:12

Albus schrieb:
nach dem CD-Service Manual läuft der Tausch des Phonokabels auf eine Aktion in 15 Steps abwärts hinaus (Demontage) - nebst 15 Steps aufwärts (Remontage). Zum Anfang zählt auch die Entfernung der Bodenabdeckplatte, d.i. Lösen von 21 Schrauben; insgesamt handelt es sich wohl um etwa 40 Schrauben unterschiedlicher Beschaffenheit, die sorgfältig zu behandeln sind.


Klingt ja kompliziert. Kann jemand sagen, ob man das auch ohne eine Anleitung, also nur mit gesundem Menschenverstand, hinbekommt?

Grüße
Harvey
Morti40
Ist häufiger hier
#38 erstellt: 22. Jul 2011, 20:46
Hallo,
bei Youtube gibt es einige Videos zu diesem Thema, z.B auf englisch dieses:

http://www.youtube.com/watch?v=PxZxJsuW-dY

Das Ganze ist wirklich nicht schwer, Du mußt Dir nur merken, welche der vielen unterschiedlichen Schrauben von der Unterseite wo gesessen hat.
Ich habe meine Tonarm an meinem 1210 auch ohne Anleitung gewechselt.

Viele Grüße
Michael
myfriend.harvey
Ist häufiger hier
#39 erstellt: 23. Jul 2011, 07:34
Hi Michael,

genial ! ! !

Warum bin ich nicht selbst drauf gekommen, bei youtube zu suchen ...?

Vielen Dank!
Harvey
myfriend.harvey
Ist häufiger hier
#40 erstellt: 02. Aug 2011, 20:36
Hi,

das Video war der entscheidende Hinweis. Damit geht's wirklich einfach. Hier aber noch meine ganze Kabel-Geschichte:

Ich habe meinen 1200MK5 im März gekauft und danach erfahren/festgestellt, dass ich das Kabel mit 325pF habe. Dieses war evtl. Ursache für suboptimale Klangentfaltung bei einem MP-30. Da ich den TA nicht mehr habe, kann ich das aber nicht definitiv sagen.

So oder so habe ich bei Panasonic angefragt, ob sie mir das Kabel tauschen. Meine erste Anfrage wurde abgelehnt, mit dem Hinweis auf unzulässige Änderung oder so. Ich habe nochmal nachgefasst und erklärt, dass ich ein anderes Kabel will, das ja auch serienmäßig lange Zeit verbaut wurde. Daraufhin schrieb man, ich könne das Kabel in einem Panasonic Service Center tauschen lassen.

Also habe ich mich konkret an ein solches gewendet. Dort hat man mit zugesagt, mein Kabel gegen das andere Originalkabel (ca. 120pF) zu tauschen. Als das Gerät dann dort war, rief mich der Techniker an, dass er doch keines der anderen Originalkabel mehr bekommt. Das ist ärgerlich, denn er hätte es ja bis zum Termin schon bestellt haben müssen. Wenn ich das gewusst hätte, hätte ich gleich vorab ein Hifi-Kabel (s. Thread weiter oben) bestellt und mit zur Reparatur gegeben. Das hätten sie auch gemacht. Nun ja, so hat er mir angeboten, ein anderes gebrauchtes Kabel mit gemessenen 60pF einzubauen. Das habe ich dann machen lassen.

Da das Gebrauchte doch recht alt war und einen heftigen Knick hat, habe ich mir das Original Hifi-Kabel bestellt und mit Hilfe eines befreundeten Elektronik-Fachmanns eingebaut. Dabei habe ich festgestellt, dass die Zugentlastung nicht ganz sauber montiert und das Kabel darin furchtbar geknickt war.
Diese Zugentlastung war für uns dann auch die größte Schwierigkeit. Das recht dicke HiFi Kabel haben wir da nicht annähernd reinbekommen. Daher haben wir die ursprüngliche Zugentlastung weggelassen, und selbst eine Art Klemm-Zugentlastung konstruiert. Das Foto davon stelle ich bei Gelegenheit mal ein. Ein weiterer Schwachpunkt sind die Schrauben unter den Füßen. Eine Schraube/Gewinde hat nicht mehr funktioniert. Naja, nicht schlimm, die anderen reichen sicher aus. 10mal auf- und zuschrauben würde ich das aber nicht.

Einen Hörtest im diekten Vergleich mit dem zuvor montierten 325pF Kabel konnte ich noch nicht machen. Werde ich nachliefern.

Mein Fazit für den Kabeltausch:
Bestellt das Original Hifi Kabel. Das gibt's auch ohne PCB, dann ist's etwas preiswerter. Wenn Ihr nicht zwei linke Hände habt und gut löten könnt, tauscht das Kabel mit Hilfe der tollen Anleitung auf youtube am besten selbst. Dann habt Ihr alles im Griff, was pasiert. Andernfalls könnt Ihr die Variante mit dem Panasonic Service Center versuchen, wenn noch Garantie besteht.

Grüße
Harvey
myfriend.harvey
Ist häufiger hier
#41 erstellt: 06. Nov 2011, 18:40
Hi,

hier noch der Nachtrag zum Hörtest nach dem Kabeltausch.

Bei mir höre ich keinen Unterschied!

Das MP-300 hat also kein Problem mit den 320pF, zumindest keines, das sich bei meiner Kette und meiner Musik bemerkbar macht.

Grüße
Harvey
Slowpicker
Ist häufiger hier
#42 erstellt: 06. Nov 2011, 21:27
Hallo Harvey,

Du meinst das Technics-Kabel mit der Artikelnummer RJL4P002S12, oder?

Wo kann man das Kabel kaufen OHNE PCB?

Danke,
Markus
Slowpicker
Ist häufiger hier
#43 erstellt: 07. Nov 2011, 09:48
So, ich habe nun das Technics-Kabel 4DJ07486DE bestellt:

http://www.4-dj.de/s...lusskabel-p-720.html

Damit müsste ich auf der sicheren Seite sein, oder?
Albus
Inventar
#44 erstellt: 07. Nov 2011, 11:03
Tag,

das ist richtig.

Freundlich
Albus
myfriend.harvey
Ist häufiger hier
#45 erstellt: 07. Nov 2011, 19:14
Hi Markus,

da war ich wohl zu langsam...
Wie ich sehe, bist Du bereits fündig geworden.

Hattest Du auch das Kabel mit der hohen Kapazität erwischt? Wenn ja, wäre es schön, wenn Du auch ein vorher/nachher Ergebnis hier posten würdest.

Danke
Harvey
Slowpicker
Ist häufiger hier
#46 erstellt: 07. Nov 2011, 20:37
Hallo Harvey,

gar kein Problem, Du warst nicht zu langsam. Ich war bloß zu ungeduldig.

Ehrlich gesagt, habe ich es jetzt nicht gemessen. Aber die Kabelbezeichnung deutet darauf hin, dass es eines der "schlechten" Kabel ist. Obwohl das Produktionsdatum (laut Seriennummer März/2010) eher dagegen spricht. Angeblich wurde ja im September 2009 die Produktion wieder auf das alte Kabel umgestellt (siehe Link weiter oben).

Ich tausche das Kabel jetzt einfach mal präventiv, zumal ich noch die Scharniere einbauen will und der MK5 dann unnerum eh offen ist.

Über evtl. klangliche Veränderungen berichte ich dann gerne, dauert ab noch ein Weilchen.

Viele Grüße,
Markus
Slowpicker
Ist häufiger hier
#47 erstellt: 08. Nov 2011, 21:47
Ich muss noch mal was zu dieser Kabelgeschichte fragen. Und zwar habe ich gerade in meiner Kabelkiste folgendes Cinch-Kabel gefunden:

http://www.sommercab.../228_2_onyx/onyx.htm

gibt es z.B. auch hier:

http://www.thomann.de/de/sommer_cable_onyx_cinchkabel_10.htm

Könnte ich statt des o.g. Technics High-Fidelity Audio Cord (welches ich ja gerade bestellt hatte) auch dieses Onyx verwenden, also einfach die Stecker auf einer Seite abknipsen und dann die Kabelenden anlöten? Oder müsste ich da wieder befürchten, dass die Kapazität zu hoch ist?

Wäre prima, denn dann könnte ich wieder etwas Geld sparen...

Danke Euch,
Markus

EDIT: meins ist 1 m lang


[Beitrag von Slowpicker am 08. Nov 2011, 21:50 bearbeitet]
Albus
Inventar
#48 erstellt: 08. Nov 2011, 22:07
Tag,

das ONYX hat laut Hersteller-Spezifikation eine Kapazität in Höhe von 120 pF/m. Siehe: http://www.sommercab...are/1__320_0101.html

Mache hier bitte den Vergleich, welchem der beiden abgebildeten Kabel entspricht das an deinem SL?
Link: http://www.kabusa.com/production_rpt.htm

Wenn nun aber am MII das Technics-Kabel mit 125 pF montiert ist, dann ist eine Bastelei mit einem anderen 120 pF-Kabel überflüssig. Vielleicht einfach 1. feststellen, welches Kabel montiert ist, 2. von den originalen 1,20 m etwas kürzen? - Sofern es um's Geld geht.

Freundlich
Albus


[Beitrag von Albus am 08. Nov 2011, 22:09 bearbeitet]
Slowpicker
Ist häufiger hier
#49 erstellt: 08. Nov 2011, 22:15
Hallo Albus,

an meinem MK5 hängt das "schlechte" Kabel, sonst würde ich ja nicht tauschen wollen.

Und wie gesagt, das Onyx habe ich eh hier und es liegt nur rum. Ein Tausch würde mich dann genau 0 EUR kosten.

Das Superkabel von Technics soll ja noch weniger Kapazität haben, daher meine Frage.

Grüße,
Markus
Albus
Inventar
#50 erstellt: 09. Nov 2011, 10:21
Tag,

pardon also; das "Technics High-Fidelity Audio Cord" plus die Tonarmverkabelung kommen gemäß Messungen auf zusammen 70-75 pF, und dies bei einer externen Länge von 1,20 m. Daraus ergibt sich für das externe Kabel eine Kapazität von pro Meter bei 42 pF (gewisse RG 62, RG 71 erfüllen diese Bedingungen). Das Kabel ist etwas steif (vermutlich ein solider Innenleiter).

Was das "Onyx" angeht (120 pF/m), dann halte das Kabel doch so kurz wie irgend möglich - was eh empfohlen ist für Audio analog. - Es sei denn, du wolltest auf die bekannt kapazitätskritischen 100 pF-Maximum-Überalles-Tonabnehmer hinaus, was man ja durchaus fallen lassen kann. Funktionale Äquivalente gibt es immer.

'Muss es nach Lage der Dinge' aber erstens flexibel, zweitens unbedingt niederkapazitiv sein (<60 pF/m), drittens zusammen für Kabel von 1 m plus ordentlichen Steckern unterhalb € 20 (incl. Versand), dann: Conrad electronic, Belden 1505F (drei Farben), dazu Stecker Lumberg STO 11 V (pro Meter € 4,99 bzw. pro Stück € 2,12).

Freundlich
Albus


[Beitrag von Albus am 09. Nov 2011, 10:24 bearbeitet]
Slowpicker
Ist häufiger hier
#51 erstellt: 09. Nov 2011, 11:44
Hallo Albus,

zum Technics: das Kabel ist nicht nur etwas steif (was kein Problem darstellt), es ist auch noch relativ dick und kollidiert (lt. mehreren Quellen) mit der Zugentlastung im Technics. Diese Zugentlastung besteht aus zwei Kunstoffteilen und ist als Ersatzteil erhältlich, nach einer Modifikation könnte man also irgendwann auch wieder auf die Originalzugentlastung zurück.

Das Onyx ist kapazitiv etwa mit dem "guten" Standardkabel der 12er (nicht M5G) vergleichbar. Besonders kapazitätskritische Tonabnehmer will ich nicht einsetzen. Ich bevorzuge zwar MM, da allerdings gute Standardware und nix exotisches.

Danke für den Hinweis auf die Conrad-Teile, das Belden wäre eine gute und günstige Alternative.

Gruß,
Markus
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