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Technics 1200 MK2 Klangproblem

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zigarett
Ist häufiger hier
#1 erstellt: 18. Apr 2016, 19:23
Hallo,

nachdem ich mein altes Nagaoka MP110 durch ein Ortofon Quintet Red ersetzt habe, ist mir aufgefallen daß ich klanglich dieselben Defizite habe.
Zwar klingt das neue Quintet um Längen besser, aber wie auch beim MP110 werden die Becken nicht richtig aufgelöst. Es klingt als zischt etwas mit hohem Druck durch ein geöffnetes Ventil.
Mein erster Gedanke war ein Fehljustage des Tonabnehmers. Aber der sitzt parallel zum Headshell. Habe auch mit Geodreieck und der Schönschablone nochmals kontrolliert. Der sitzt absolut perfekt. Mittels Überhangslehre von Technics komm ich auf exakte 52mm. Auch der Tonarm wackelt nicht.

Wenn ich z.b. Sachen wie Depeche Mode höre, ist der Klang absolut schön. Die Höhen werden wunderbar aufgelöst, der Bass kommt super.
Auch bei anderer "Synthesizer"-Musik bin ich absolut begeistert vom Quintet, das kenn ich so nicht vom MP110. Ebenso Jazz kommt richtig gut.
Aber sobald ein Becken einsetzt, habe ich das oben genannte Problem.

Gibts da Verschleißteile die im verborgenen arbeiten? Hab ich was übersehen?

Meine Anlage: NAD356BEE, NAD PP375 und eben der Technics 1200MK2.

Gruß Alex
Wuhduh
Inventar
#2 erstellt: 18. Apr 2016, 20:39
Nabend !

Mit hoher Wahrscheinlichkeit liegt es an der Aufnahmequalität.
Platz 2: Am Tonabnehmer
Platz 3: Am Technics in Kombination mit XY
Platz 4: Restliche Hörkette

MfG,
Erik
raindancer
Inventar
#3 erstellt: 18. Apr 2016, 20:43
Probier mal einen externen Phonopre, aber bitte keinen NAD. Und die lowbrainer Frage: Nadel sauber?

aloa raindancer
ParrotHH
Inventar
#4 erstellt: 19. Apr 2016, 08:04

zigarett (Beitrag #1) schrieb:
nachdem ich mein altes Nagaoka MP110 durch ein Ortofon Quintet Red ersetzt habe, ist mir aufgefallen daß ich klanglich dieselben Defizite habe.

Moin!

Wenn ich das richtig sehe, hat das Quintet Red den recht einfachen elliptischen Standard-Schliff, den man bei Ortofon überall findet. Zudem ist es kein ganzer Stein, sondern ein getippter. Quasi ein Ortofon 2m Red bzw. OM10 in der "MC-Version". Da kann man keine Wunder in Sachen Auflösung erwarten. Bei "ordinärer" Pop-Musik á la Depeche Mode gibt es m. E. keine großen Anforderungen an das Auflösungsvermögen (das sagt aber nix über die Qualität der Musik aus!), da hörst Du doch eher Drum-Computer, und kein echtes Becken. Daher wundert es mich nicht, dass sich das prima anhört.

Wiewohl zu prüfen wäre, ob das gehörte Plattenmaterial an anderem Equipment bessere Ergebnisse zeigt. Gibts niemanden in der Nähe, bei dem Du das prüfen könntest?

Parrot
akem
Inventar
#5 erstellt: 19. Apr 2016, 08:10
Das Quintet Red hat nur eine gebondete mittelprächtige Ellipse - da wachsen die Bäume klanglich nicht in den Himmel... Ein Denon DL110 wäre die deutlich bessere Wahl gewesen da hier ein nackter Diamant verbaut ist der auch noch den besseren Schliff hat. Hättste lieber vor dem Kauf gefragt...

Gruß
Andreas
8erberg
Inventar
#6 erstellt: 19. Apr 2016, 08:32
Hallo,

da ist eindeutig mal nett formuliert "durchschnittliche" Nadel der Bremspunkt.

Wenn noch möglich umtauschen, sonst ärgerst dich noch lange.

Peter
zigarett
Ist häufiger hier
#7 erstellt: 19. Apr 2016, 19:18

Mit hoher Wahrscheinlichkeit liegt es an der Aufnahmequalität.


Bei manchen Platten ist die Klangqualität wirklich schlecht, obwohl von David Bowie.
Leider.


Probier mal einen externen Phonopre, aber bitte keinen NAD. Und die lowbrainer Frage: Nadel sauber?


Phonopre müsste ich mir kaufen. Die Nadel ansich reinige ich mit der mitgelieferten Nadelbürste von Ortfon und der Audio Technica Flüssigkeit.
Von daher, sauber:)


Wiewohl zu prüfen wäre, ob das gehörte Plattenmaterial an anderem Equipment bessere Ergebnisse zeigt. Gibts niemanden in der Nähe, bei dem Du das prüfen könntest?


Jupp, daß sollte ich tun. Bei dem Laden wo ich die Platten gleich reinigen lasse. Der Händler ist selbst auf Plattenspieler versiert und hat außerdem auch eine Plattenwaschmaschine.


Das Quintet Red hat nur eine gebondete mittelprächtige Ellipse - da wachsen die Bäume klanglich nicht in den Himmel... Ein Denon DL110 wäre die deutlich bessere Wahl gewesen da hier ein nackter Diamant verbaut ist der auch noch den besseren Schliff hat. Hättste lieber vor dem Kauf gefragt...


Bei dem Denon hat mich gestört daß ich ein zusätzliches Gewichtplättchen aufs Headshell hätte drehen müssen/können. Keine Ahnung wie das geschieht.
Mehr oder weniger war das Quintet Red eine Übergangslösung. Ich behalte meinen Technics, der ist mir lieb, aber ich habe auch richtig Bock auf was neues.
Das wird aber erst Thema sein, wenn die Finanzen stimmen. Der PLX1000 gefällt mir sehr gut. Aber dazu werde ich dann wohl ein extra Thema eröffnen.


Wenn noch möglich umtauschen, sonst ärgerst dich noch lange.


Ich habe mich am Wochenende tatsächlich sehr geärgert über den Kauf des Quintet Red. Dafür hatte ich gestern meine Vampire Weekend Platten gehört, und Foxygen und hey, die klingen wirklich sehr gut mit dem Quintet Red. Von daher ist es ok.
Nur manche Platten gehen garnicht. Da müsste ich zu dem Plattenladen in der Nähe gehen (Die Box in Ludwigshafen) und mal dort Probehören.
Bin ich mal gespannt drauf:)

Immerhin hat mich das Qunitet Red dazu bestärkt etwas neues in Richtung Phonosektion meiner Anlage zu tun. Manchmal hauts mich echt um wie gut Vinyl klingen kann.

Und danke für Eure offenen Argumente!

Grüße,
Alex
akem
Inventar
#8 erstellt: 20. Apr 2016, 08:14

zigarett (Beitrag #7) schrieb:

Bei dem Denon hat mich gestört daß ich ein zusätzliches Gewichtplättchen aufs Headshell hätte drehen müssen/können. Keine Ahnung wie das geschieht.

Wie kommst Du darauf?

Gruß
Andreas
zigarett
Ist häufiger hier
#9 erstellt: 21. Apr 2016, 06:36
Guten Morgen Andreas,

Gelesen habe ich davon auch in englischsprachigen Foren wenn ich mich recht erinnere:)
http://www.hifi-foru...ead=21497&postID=8#8

Gruß Alex
akem
Inventar
#10 erstellt: 21. Apr 2016, 07:30
Der Kollege meinte hier fälschlicherweise das Zusatz-Gegengewicht, daß in den Technics-Tonarm hinten reingedreht wird. Da hat er einen kleinen Denkfehler gehabt den ich auch weiter unten richtiggestellt habe: das Zusatz-Gegegewicht brauchst Du bei einem zu schweren Tonabnehmer, nicht bei einem zu leichten TA. Also vergiß das wieder...
Es kann Dir beim Denon DL110 bei manchen Tonarmen allerdings passieren, daß der TA zu leicht ist. Dann bräuchtest Du ein zusätzliches Gewicht vorne am Headshell. Das kann man auf verschiedene Arten realisieren. So ist dem DL110 ein dünnes Metallplättchen beigelegt, das 1g wiegt und das bei der TA-Montage zwischen Headshell und TA gelegt wird. Damit wiegt der TA aus Sicht des Tonarms dann nicht mehr 4,5g sondern 5,5g und damit kommen dann fast alle Tonarme schon zurecht. Bei den Technics-Armen der 12x0 Serien sollte das aber nicht notwendig sein.

Gruß
Andreas
Albus
Inventar
#11 erstellt: 21. Apr 2016, 09:05
Tag,

ja, diesmal bitte ich um Aufmerksamkeit:
Ein Tonabnehmer am Technics-HS, Gewicht 7,5 g, eines Technics SL12xx soll gehörig Gewicht aufweisen; die BDA, Seite 3, empfiehlt, das sog. Tonarmkopf-Zusatzgewicht von 3 g, Stärke 1,5 mm, zwischen Tonabnehmer und HS zu befestigen, wenn "ein Leichtgewichts-Tonabnehmer (3,5 g bis 6,5 g)" montiert werden soll - was hier mit dem DL-110 der Fall ist (Systemgewicht 4,9 g, Stereoplay 12/2000, Seite 146).

Freundlich
Albus


[Beitrag von Albus am 21. Apr 2016, 09:26 bearbeitet]
akem
Inventar
#12 erstellt: 21. Apr 2016, 09:38
Auch wenn Technics das empfiehlt sollte es auch ohne das Zusatzgewicht funktionieren. Aber selbst wenn: der Zusatzaufwand bei der Montage ist vernachlässigbar... Das einzige Problem könnte sein, daß dann die dem DL110 beigelegten Schrauben eine Idee zu kurz sein könnten und der Fragesteller dann etwas längere Schrauben auftreiben müßte.

Gruß
Andreas
zigarett
Ist häufiger hier
#13 erstellt: 21. Apr 2016, 21:24
Zum Ortofon Quintet Red: Ungefähr 30 Stunden Spielzeit sind seit Freitag (15.04.2016) vergangen und ich würde sagen, der Tonabnehmer hat Klanglich ne Schippe draufgelegt. Das Orchester bei meiner "Sketches of Spain" ist zwar nicht unbedingt genießbar, aber ich kann die einzelnen Instrumente voneinander unterscheiden wenn alles zusammen tönt was im Orchester steckt. Ich sage mal wenn es "laut" wird. Kann sich ja jeder seinen Teil zu denken was ich damit meine. Man kanns hören, im Gegensatz zu der CD-Version oder dem Nagaoka MP110 in meinem Verbund.
Und das ist erst das "Red", kann mir garnicht vorstellen was da mit höherwertigen Tonabnehmer noch geht. Ich denk mal ne Menge:)

Gruß Alex


[Beitrag von zigarett am 21. Apr 2016, 21:56 bearbeitet]
zigarett
Ist häufiger hier
#14 erstellt: 24. Apr 2016, 19:45
Noch zum Abschluss muss ich was loswerden und zwar,
im direkten Vergleich löst das Quintet Red besser auf als mein CD-Player bzw. CD´s!
Ich sitze da und staune. Man kann natürlich auch davon ausgehen, dass dann die CD
schlecht gemacht ist. Aber egal, es läuft gut:)

Viele Grüße,
Alex

Nachtrag: Es muss aber eine gute Plattenaufnahme sein. Nicht alle Platten klingen gut!
Und Mozart, Beethoven, Schumann, Brahms oder auch Bach, höre ich lieber von CD.
Da habe ich noch keinen Vergleich gestartet.
Meine Pop-Platten und meine Jazzplatten klingen besser als auf meinen CD´s!


[Beitrag von zigarett am 24. Apr 2016, 19:55 bearbeitet]
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