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Erfahrungsaustausch zu Technics EPS/EPC + Derivate mit anderen Labeln

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Albus
Inventar
#51 erstellt: 25. Jul 2017, 20:31
Tag,

nur zur 6449 - das ist die Katalog-Nr. des Händlers Tonar, hier ein Eindruck; die Nr. 6449 auf der Seite 16, Link: hifi4ce.eu/Tonar/catalogue/Tonar katalog 2014s/Tonar...
Möglicherweise ist dies dann weniger umständlich: http://download.hifi...katalog%2082-97s.pdf


Freundlich
Albus


[Beitrag von Albus am 26. Jul 2017, 11:43 bearbeitet]
ParrotHH
Inventar
#52 erstellt: 25. Jul 2017, 21:13
@Albus: der Link ist nicht vollständig. Kannst Du da nochmal "nachbessern"?

Ansonsten: ich habe die Nadel nun auf den Technics geschnallt. Und das nicht denkbare Kuriosum tritt ein: auf dem Technis spielt die Nadel bei 1,5g unauffällig. Beim Abtasttest verzerrt sie erst ab 70µm und fliegt bei 80µm ab. Nichts besonderes, weder gut noch schlecht, damit kann man leben.

Die neoSAS-Nadel für das EPC270 verhält sich von den Werten ähnlich, das aber auf beiden Tonarmen (Dual 721, Technics 1210 MK II).

Verstehe ich nicht

Hier noch die Fotos. Zunächst die HE-Nadel von Tonar, über die ich mich hier die ganze Zeit auslasse:

EPS270C HE

Und hier zum Vergleich die HE-Nadel von Jico für ein Shure V15 III

Shure VN35 HE Jico

Der Sockel, die Diamantspitze und der Schliff sehen m. E. identisch aus. Der Aluträger ist aber dicker. Ich behaupte, das alles kommt von Namiki, die Nadel ist eine der Type III-Varianten, auch für den Cantilever bietet die Firma unterschiedliche Varianten an. Die Tonar-Variante wäre dann die dickere.

Bleibt als "Eigenleistung" des jeweiligen Herstellers noch das Plastik-Drumerherum, und das Dämpfergummi.

Parrot
Viper780
Inventar
#53 erstellt: 25. Jul 2017, 22:02
Der Schiff ist aber ähnlich zu Micro Ridge
Hörbert
Inventar
#54 erstellt: 25. Jul 2017, 22:11
Hallo!


...........Verstehe ich nicht .......


Möglicherweise ein Unterschied der durch die Justage oder die AS-Einstellung bedingt ist.

Du hast den Dual schon nach der alten DIN-Norm-Schablone justiert?

Beide PS haben schließlich völlig unterschiedliche Tonarmgeometrien und sollten demgemäß auch eine unterschiedliche Justage erhalten.

Beim Technics ist die Justage ja durch die Lehre eindeutig festgelegt, beim DFual braucht man das notwendige Wissen und eine alte DIN-Schablone.

Die eff.bewegte Masse beider Tonarme sollte ja ungefähr gleich sein, bleiben also Tomarmlager und die unterschiedlichen Methoden der Auflagekrafteinstellung sowie die Möglichkeit eines leichten Tonarm-Lagerschadens beim Dual übrig falls eine geänderte Justage nichts bringen sollte.



MFG Günther
ParrotHH
Inventar
#55 erstellt: 27. Jul 2017, 09:45
Moin Hörbert!

Justage:
Ich habe mir ja irrerweise mehrere dieser EPC270-Bodies für meine private Müllhalde zugelegt, einen habe ich auf eine originale Technics-Headhell, einen auf einen Dual-TK montiert. Justiert habe ich mit der Einstell-Lehre für Technics bzw für Dual. Ich nehme da mittlerweile ein USB-Mikroskop zu Hilfe, damit ist man sehr (!) präzise, und kann vor allem durch den reflektierten LED Leuchtring ziemlich gut sicherstellen, dass man wirklich im Lot von oben auf die Nadel schaut.

Antiskating:
Habe ich natürlich probiert, spielt aber eigentlich keine relevante Rolle. Wie gesagt, die Tonar-Nadel fängt ja auf dem Dual auf beiden Kanälen gleichmäßig früh an, zu verzerren.

Effektive Masse der Tonarme:
Beim Technics allgemein bekannt, bei Dual nicht angegeben. Meines Wissens ist der nicht viel aber doch ein wenig schwerer als der des Technics, was auch ganz gut mit den bisherigen Erfahrungen zusammenpasst. Sollte aber nicht so einen Effekt zur Folge haben können.

Tonarmlager:
Tatsächlich wiesen die ursprünglich ein wenig zu viel Spiel auf, was ich jedoch im Rahmen der "Revision" abgestellt habe. Nun verhält sich der Tonarm mustergültig: er bleibt schwebend auf dem Punkt stehen, pendelt bei leichter Berührung oder Pusten frei, und sobald ich das AS auf 0,5 stelle, wandert er brav von innen nach außen.

Gegen einen Defekt beim Dual spricht auch, dass andere Tonabnehmer auf dem Tonarm völlig problemlos funktionieren. Habe z. B. an dem Abend mit dem Shure V15 III (Nachbaunadel Shibata von Schürholz) noch einen Test durchgeführt, da fängt es ab 80µm an zu verzerren. Dazu kommt, dass die SAS-Nadel ja auf beiden Geräten auf einen EPC270C die identische Abtastleitung bietet, und die sollte aufgrund des MicroRide-Schliffes ja empfindlicher hinsichtlich der Justage sein als der vergleichsweise grobe hyperelliptische Stein.

Seltsam ist das alles. Habe aber gerade wenig Zeit. Bei Gelegenheit werde ich das nochmal auf einen Dual 604 gegentesten.

Parrot


[Beitrag von ParrotHH am 27. Jul 2017, 10:56 bearbeitet]
Hörbert
Inventar
#56 erstellt: 27. Jul 2017, 18:47
Hallo!

Hmmm....

Klingt alles sehr seltsam.

Die Dual-Justage würde ich an deiner Stelle trozdem einmal mit einer DIN-Schablone überprüfen,

Wenn ich es recht bedenke würden die 60 µm eigentlich auf einen deutlich zu leichten Tonarm hinweisen nicht auf einen zu schweren, -der Effekt tritt regelmäßig bei zu hart aufgehängten MC´s und dafür zu leichten Tonarmen auf.

Dann hättest du aber auch einen Hochtonanstieg ab ca. 7-8 KHz da der Tonarm zum Überschwingen neigen müsste. (Das ergibt dann das berühmte "dünn und giftig" -Klangbild das einige User MC´s nachsagen)

Sonst fällt mir im Moment auch nichts mehr dazu ein.

MFG Günther
Dan_Seweri
Inventar
#57 erstellt: 05. Aug 2017, 20:47
Technics EPC 270 C in grauem Gewand
Technics EPC 270 C in grauem Gewand

Das Technics EPC 270C genießt allgemein nur einen mittelmäßigen Ruf. Ich denke, dass die hässliche Gehäusefarbe daran einen Anteil hat: Ein 70er-Jahre Beigegrau, das die Tendenz hat sich unter UV-Lichteinfluss in ein noch hässliches Braun zu verfärben, versprüht nicht die maximale Wertigkeit. Dies war für mich der Anlass, einem mir jünst zugelaufenes EPC 270C einen neuen Anstrich zu geben. Und siehe da: In zeitgemäßem Anthrazitkleid klingt dieses System schon viel besser.
.JC.
Inventar
#58 erstellt: 05. Aug 2017, 20:56
Hi,


Dan_Seweri (Beitrag #57) schrieb:
Und siehe da: In zeitgemäßem Anthrazitkleid klingt dieses System schon viel besser. :D


vermutlich hat der Lack eine schwingungsdämpfende Wirkung der parasitären Interferenzanteile.
Dan_Seweri
Inventar
#59 erstellt: 05. Aug 2017, 21:13
Na logo ist das Ultra-resonance-damping-flat-frequency-response-acurate-tracking-Speziallack. Oder dachtest Du etwa ich verwende profanen Kunststofflack aus der Sprühdose?
Tywin
Inventar
#60 erstellt: 05. Aug 2017, 21:16
Hallo,

gute Idee

Was hast Du für einen Lack verwendet? Hast Du die Oberfläche angeschliffen oder nur gereinigt?

Ggf. funktioniert auch Folieren?

VG Tywin
Dan_Seweri
Inventar
#61 erstellt: 05. Aug 2017, 21:26
Die Angabe zum Lack findest Du in Beitrag #59. Es ist einer von den beiden dort erwähnten Lacken. Weiter habe ich ohne große Oberflächenvorbehandlung einfach losgesprüht.

Was ich allerdings gemacht habe, war das Aufklappen des Gehäuses. Das Unterteil / Hinterteil ist nur eingeklickt. Deshalb kann man das Gehäuse etwas aufklappen (ist quasi wie das Aufklappen einer Heckklappe eines Kombi-PW) und anschließend das Metallteil vom Generatorgehäuse ein Stück weit rausziehen. So ließ es sich prima abkleben. Und das silberne Schildchen mit dem Modellaufdruck habe ich natürlich auch entfernt und nach Fertigstellung neu angeklebt.

Folieren wird m.E. nicht funktionieren.


[Beitrag von Dan_Seweri am 05. Aug 2017, 21:27 bearbeitet]
Tywin
Inventar
#62 erstellt: 05. Aug 2017, 21:31
Hallo,

Danke! Ich werde mir noch ein System für so einen Versuch beschaffen.

VG Tywin
akem
Inventar
#63 erstellt: 05. Aug 2017, 21:43
Hättest lieber C37 Lack nehmen sollen, da geht erst die Sonne auf...

Gruß
Andreas
Dan_Seweri
Inventar
#64 erstellt: 05. Aug 2017, 21:47
So war auch meine Denke: Ich probier die Sache einfach aus. Wenn's klappt, ist's gut. Und wenn's in die Hose geht, ist der finanzielle Schaden bei diesem System überschaubar. Selbstverständlich habe ich auch noch ein serienmäßiges 270er System als Backup zur Hand.
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