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Taumelndes Stroboskop Plattenteller: Herstellungsbedingte unregelmäßigkeiten oder Motorschwankung

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Autor
Beitrag
Eran_Dax_Lonker
Ist häufiger hier
#1 erstellt: 02. Jul 2016, 07:02
Kurze Frage:

ist bei Plattentellern mit Stroboskopmarkierungen am Rand (o.ä.) davon auszugehen, dass das Stroboskop (bei optimalem Gleichlauf) wirklich exakt stillsteht, oder kann durch Ungenauigkeiten im Guss bspw. auch ein Art Taumeln entstehen, obwohl der Motor einen guten Gleichlauf aufweist?

Mich beschäftigt was normal ist und ab wann man sagen kann, der Motor / die Steuerelektronik schwächelt. Ich hatte schon einige Dreher - vorwiegend ältere taumelten immer ein bisschen. Hm?

Bei meinem Yamaha YP-D6 taumelt die Markierung auch gleichmäßig hin und her (2mm), bleibt aber auf einer Stelle.


[Beitrag von Eran_Dax_Lonker am 02. Jul 2016, 07:02 bearbeitet]
Beaufighter
Inventar
#2 erstellt: 02. Jul 2016, 07:06
Moin moin,

Es gibt Stroboskope zum downloaden und ausschneiden.

Mit denen kannst du ja mal vergleichen.

Gruß Beaufighter
Eran_Dax_Lonker
Ist häufiger hier
#3 erstellt: 02. Jul 2016, 07:08
Ist ne Idee!
flyingscot
Inventar
#4 erstellt: 02. Jul 2016, 07:58
Es kommt darauf an, wie die Stroposkoplampe angesteuert wird. Wird sie über einen Quarz angesteuert, sollte das Stroposkopbild komplett stillstehen.

Bei vielen alten Plattenspielern aus den 70ern, steht das Stroposkopbild nicht komplett still, da die Lampe an der Netzspannung hängt und deren Frequenz spürbar schwankt. Bei der Netzfrequenz wird lediglich garantiert, dass sich im Mittel bei 50Hz liegt.

Die Servoeleektronik des Motors dieser alten Plattenspieler ist aber i.A. so gut, diese Schwankungen zu kompensieren. Vor allem durch ein sehr träges Regelungsverhalten und den schweren Plattenteller.

Dadurch wandert das Stroposkopbild bei diesen Plattenspielern minimal hin- und her... bei meinem Technics SL-1610 z.B. auch.

Wenn du es genau wissen willst, brauchst du eine quarzgesteuerte Stroposkoplampe. Dann sollte das Bild komplett stillstehen.


[Beitrag von flyingscot am 02. Jul 2016, 08:01 bearbeitet]
Beaufighter
Inventar
#5 erstellt: 02. Jul 2016, 08:10
Du solltest dazu erwähnen das im E Werk die Verantwortlichen mehr als panische Flecken kriegen wenn die bei 49,9Hz sind.
flyingscot
Inventar
#6 erstellt: 02. Jul 2016, 08:19
Auf jeden Fall, die regeln das schon sehr gut und schnell wieder auf 50Hz. Wenn das Stroposkopbild quasi gleichmäßig hin- und herschwankt, ist selbtverständlich eher die Servoelektronik des Plattenspielers die Schuldige.

Das Stroposkop ist wie eine Lupe für die Netzfrequenz... kurzzeitige auch sehr kleine Änderungen der Netzfrequenz sieht man sofort.

2mm hin- und her sind schon sehr viel. Bei mir sind es wenige Zehntel und auch eher ungleichmäßig.


[Beitrag von flyingscot am 02. Jul 2016, 08:27 bearbeitet]
Eran_Dax_Lonker
Ist häufiger hier
#7 erstellt: 02. Jul 2016, 14:49
Interessant. Eine Lichtproblematik könnte es natürlich auch sein - klar. Vielleicht hat auch beides einen gewissen Einfluss. Wenn man sich das Raster mal genau anschaut, würde ich schon behaupten, dass da mal 'n Viertelmillimeter (o.ä.) mehr oder weniger von dem einen Strich zum anderen ist.

Ich glaube, wenn das Taumeln rotationstechnisch real wäre, würde man es hören. Kann man aber nicht ...


[Beitrag von Eran_Dax_Lonker am 02. Jul 2016, 14:57 bearbeitet]
juanitolo1
Stammgast
#8 erstellt: 03. Jul 2016, 08:58
Die jeweils aktuelle Netzfrequenz des Verbundnetzes:
http://www.netzfrequenzmessung.de/
laminin
Stammgast
#9 erstellt: 03. Jul 2016, 16:49
@juanitolo1:

DANKE fuer den Link. Ich habe gerade

"Die aktuelle Netzfrequenz beträgt 49.995 Hz; Phasenwinkel gegenüber 50.0 Hz: 52 °."
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