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Tuningtipp / Verbesserungsvorschlag Technics SL-17xx

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Wuhduh
Inventar
#1 erstellt: 24. Sep 2016, 20:40
Nabend !

Theorie / Vision:

Alle Bauteile eines Laufwerkes sollten so stabil miteinander verbunden sein, daß möglichst wenig Resonanzen entstehen.

Realität an der Erstversion des SL-17xx :

Die Metallabdeckung unter dem Plattenteller ist mit 4 popeligen Blechschrauben am Chassis fixiert und resoniert beim Anklopfen hörbar.

Abhilfe: Fixogum läßt sich mit der Tubenspitze gezielt auftragen und entkoppelt nach dem Aushärten die Metallabdeckung vom Chassis. Es bleibt dauerelastisch und kann ohne Probleme wieder entfernt werden, falls die Abdeckung abgenommen werden muß.

Stufe 2 wäre eine weitere, dämpfende Beschichtung der Abdeckung. Ich weiß aber nicht, ob eine effektive Schicht mit irgendeinem Material nicht zu Störungen im Betrieb führen könnte.

Ob eine akustische Verbesserung bei der Schallplattenwiedergabe erreicht wird, sei dahingestellt. Ich sehe es jedenfalls nicht als Spieltrieb an. Man kann zumindest davon ausgehen, einen Konstruktionsfehler gelindert zu haben.


An alle Jünger und Fans dieser Modelle:

Bevor ihr wiederholt andere Geräte ( Vintage oder Neuzeit ) abwertet ... Kehrt erstmal vor eurer eigenen Tür ! So dolle izz euer Vintage-Kram ooch nich' !

MfG,
Erik
Hörbert
Moderator
#2 erstellt: 25. Sep 2016, 05:25
Hallo!


.......Die Metallabdeckung unter dem Plattenteller ist mit 4 popeligen Blechschrauben am Chassis fixiert und resoniert beim Anklopfen hörbar..........


Das ist ein Plattenspieler und kein Schlagzeug, warum in aller Welt soll jemand bei einer üblichen Verwendung (gemeint ist das abhören von Schallplatten) auf der Kiste herumklopfen?


.......Ob eine akustische Verbesserung bei der Schallplattenwiedergabe erreicht wird, sei dahingestellt........


Das läßt sich doch recht einfach herausfinden, nimm doch einfach den gleichen Titel vor und nach dieser famosen Modifikation mit deinem Rechner auf und lege dann die beiden Files im Sound-Editor übereinander, eine Wirkung sollte dann entweder deutlich zu sehen sein oder auch nicht.

Vorher solltest du aber auf jeden Fall den PS richtig aufstellen (Wandhalterung) damit die äussere Einflüsse wie Trittschall u.s.w. keinen Streich spielen und zu unsinnigen Ergebnissen führen.


...Ich sehe es jedenfalls nicht als Spieltrieb an........


Ich schon, das erinnert mich ein wenig an die Leute die an ihrem Rechner rumschrauben und dann mit der Stoppuhr in der Hand zig mal Booten um zu sehen ob sie eine Verbesserung erzielt haben weil sie eine Kleinigkeit in der Registry verändert haben.

Der SL-17xx MK nix hat Schwachstellen genug da braucht man nicht noch welche zu suchen.

MFG Günther
.JC.
Inventar
#3 erstellt: 25. Sep 2016, 05:40
Moin,


Wuhduh (Beitrag #1) schrieb:
Nabend !

Theorie / Vision:
Alle Bauteile eines Laufwerkes sollten so stabil miteinander verbunden sein, daß möglichst wenig Resonanzen entstehen.
Realität an der Erstversion des SL-17xx :
Die Metallabdeckung unter dem Plattenteller ist mit 4 popeligen Blechschrauben am Chassis fixiert und resoniert beim Anklopfen hörbar.


was redest Du da ?
Du bist doch sonst nicht auf den Kopf gefallen.
Es gibt keine Metallabdeckung unter dem Plattenteller !

Der SL 1700 besteht aus zwei Hälften.

Die eine Hälfte ist die Aludruckgusszarge, die andere ist Stahlblechbodenwanne.

Während des LP abspielens kannst du mit dem Finger auf die Zarge klopfen (im Bereich vom Tonarm)
und du hörst, bei normaler Lautstärke, das Klopfen rein mechanisch wesentlich lauter als elektrisch verstärkt.
Was das bedeutet, sollte Dir ja wohl einleuchten.

Die beiden Hälften müssen statisch mechanisch voneinander getrennt sein,
verbunden sind sie nur dynamisch mechanisch durch die 4 Stahlfedern.

Der SL 1700 leidet übrigens nicht an dem logischen Fehler das Subchassis auf die Federn zu stellen !
(es hängt in den Federn, so wie es dynamisch richtig ist)

Wesentlich ist aber immer, egal welches Prinzip:
Tonarmlager und Plattentellerlager müssen mechanisch° so stabil wie möglich miteinander verbunden sein.
°statisch und dynamisch
lcts
Ist häufiger hier
#4 erstellt: 25. Sep 2016, 07:21

Der SL 1700 leidet übrigens nicht an dem logischen Fehler das Subchassis auf die Federn zu stellen !
(es hängt in den Federn, so wie es dynamisch richtig ist)


Nicht zum Thema, aber interessiert mich: Warum ist es falsch/schlechter, das Subchassis auf Federn zu stellen statt an solche zu hängen?
.JC.
Inventar
#5 erstellt: 25. Sep 2016, 08:52
Hi,

dann stell Dir mal vor ein Auto würde in den Federn hängen.
Der Federungskomfort wäre deutlich besser, die Fahrphysik aber natürlich nicht.
Man kann sich also gewisse Vorgänge an anderen Beispielen recht gut klar machen.

Was Erik sich da denkt ist vollkommen unnötig.
Da ich selbst ein Liebhaber der SL 1700 / 1710 er bin, habe ich mir natürlich auch schon
meine Gedanken um ein Tuning gemacht ... man braucht es dort einfach nicht.
Auch keine Terosonstreifen in der Blechwanne, die sind nämlich schon drin.


Was anderes ist der Einsatz einer Korkfilzmatte.
Die führt in manchen Konstellationen durchaus zu hörbaren Klangunterschieden.

letztlich: probieren geht über studieren
lcts
Ist häufiger hier
#6 erstellt: 25. Sep 2016, 12:00

dann stell Dir mal vor ein Auto würde in den Federn hängen.
Der Federungskomfort wäre deutlich besser, die Fahrphysik aber natürlich nicht.


Vllt. stehe ich einfach auf dem Schlauch, aber ich seh's nicht.

Normalerweise gehen im Auto Druckfedern von den Querlenkern nach oben. Man könnte genausogut Zugfedern von den Querlenken nach unten anbauen (schlecht für die Bodenfreiheit, aber vllt. hat unser Auto ja 2m Reifendurchmesser ... ). Im ersten Fall steht das Auto auf den Federn, im zweiten hängt es an ihnen (siehe Bild).
Der einzige Unterschied, den ich sehe, ist dass man einmal Zug- und einmal Druckfedern hat. Sind die einen den anderen inhärent unterlegen? Was übersehe ich?

suspension
Hörbert
Moderator
#7 erstellt: 25. Sep 2016, 12:24
Hallo!


.....Was übersehe ich?.......


Gar nichts, es ist letztlich egal da sowohl bei Druck- wie auch bei Zug-Spiralfedern das Subchassis zum Taumeln neigt.

Eine echte Verbesserung waren hier z.B. bei Thorens der Einsatz von Blattfedern ab der 3xx Serie.

Technics hat m.W. die gesamte Subchassiskonstuktion nebst den Federn nach den SL-13xx-15xx Modellen der MK-II Serie dann auch wieder aufgegeben.

MFG Günther
ParrotHH
Inventar
#8 erstellt: 25. Sep 2016, 13:00

lcts (Beitrag #6) schrieb:
Vllt. stehe ich einfach auf dem Schlauch, aber ich seh's nicht.

Bei Dir ist m. E. alles in Ordnung

Parrot
directdrive
Inventar
#9 erstellt: 26. Sep 2016, 07:09
Keine Blechabdeckung? Und was ist das da:

1700k

Fixogum ist übrigens ganz sicher keine gute Idee, durch die Ausdünstungen des Lösungsmittels kann sich langfristig die Lackierung lösen.

Grüße, Brent


[Beitrag von directdrive am 26. Sep 2016, 07:14 bearbeitet]
ParrotHH
Inventar
#10 erstellt: 26. Sep 2016, 07:25
Die Sinnhaftigkeit mal ganz außen vor...

Wieviel Luft hat die (gar nicht existente) Abdeckung denn nach unten? Wenn es denn mehr als 3 mm sind, könnte man sie auch mit einer Bitumen-Matte bekleben. Aus der verlinkten Matte kann man auch kleine passende Stücke rausschneiden.

In meinen Dual-Zargen habe ich solche Matten verbaut, nicht etwa, weil ich das technisch für sinnvoll erachte, sondern einfach nur, weil es sich dann ordentlich anhört (nämlich schön satt und akustisch tot), wenn ich gegen die Plastikwanne klopfe

Parrot
.JC.
Inventar
#11 erstellt: 26. Sep 2016, 08:10
Hi Brent,


directdrive (Beitrag #9) schrieb:
Keine Blechabdeckung? Und was ist das da:


ach die .. die hatte ich von wg. resonieren gar nicht im Sinn.
gut aufgepasst, weiter so.
Wuhduh
Inventar
#12 erstellt: 26. Sep 2016, 19:28
Nabend !

Ach ja, dieses Forum ist eine schier unerschöpfliche Quelle für Verhaltensforscher. Der eine oder andere könnte einmal länger darüber sinnieren, weshalb Sonntag morgens gegen ca. 7:30 Uhr Menschen soviel Müßiggang haben, als daß sie sich vorn Monitor pflanzen und herumzappen.

@ Hörbert + JC:

Zu Euch beiden fiel mir spontan ein:

Guten Morgen, liebe Sorgen !
Seid ihr auch schon alle da ?
Habt ihr heute schon schon getextet ?
Na, dann ist ja alles klar !

frei nach dem Lied von Jürgen von der Lippe

@ JC im besonderen:

Vielleicht kommst Du noch in diesem Deinem einzigen Leben zur Erkenntnis, daß Wichtigtuerei und übersteigertes Selbstbewußtsein nicht gut fürs Image sind und mangelhafte Kompetenz signalisieren.

Das war die politisch korrekte Version einer Antwort. Ich will nicht einen Moderator aus dem Standby-Modus holen, damit der hier den Radiergummi schwingen muß.

@ Brent:

OK, dann nimmt man halt z. B. Silikon, welches aber je nach Konsistenz eine höhere Haftfähigkeit hat.

Du hast es gut. Du hast einen silberfarbenen Technics. Der hat eine BLECHabdeckung.

Lt. JC's Falschaussage wäre die Abdeckung bei den schokobraunen Geräten bestimmt nur eine sehr kross geratene Pizza, die während der Aushärtungsphase mit einer industriellen Druckpresse in Form gebracht wird / wurde:

Abdeckung

Sodele, genug der Erbsen und Korinthen !

MbG,
Erik
.JC.
Inventar
#13 erstellt: 27. Sep 2016, 03:18
Moin,


Wuhduh (Beitrag #12) schrieb:
@ JC im besonderen:
Vielleicht kommst Du noch in diesem Deinem einzigen Leben zur Erkenntnis, ...


das ist nicht mein einzigstes Leben, aber Diskussionen über Karma & Co. lassen wir lieber.
Wenn dieser Teil meines Beitrags falsch war, muss es der andere Teil ja nicht zwingend sein.
Was Du aus dem machst, bleibt dir überlassen.

Bei meinen SL 17xx war dieses Blech immer etwas in sich verdreht,
steht also unter mechanischer Spannung dahingehend, dass die letzte Schraube das Blech beizieht.
Von daher hatte ich mir nie Gedanken um Resonanzen dort gemacht, weil da eben nichts resoniert.

Zumal das Blech ohnehin an der Zarge befestigt ist, die ja, wie o.g. nicht mit dem Bodenblech verbunden ist.
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