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technics sl-7 / sl-10

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Autor
Beitrag
fjmi
Inventar
#1 erstellt: 22. Sep 2004, 09:57
hallo!
will mir demnächst einen der beiden zulegen.

eigentlich den sl-7 da mir das design gefällt und es ideal ist für gelegenheitshörer mit platzmangel den auf die wand zu hängen

der sl-10 wirkt allerdings nicht nur stabiler sondern auch als ob der nicht aufgehen kann wenn er aufgehängt ist.

hat der sl-7 auch irgendetwas 'einschnappendes' damit der nicht aufgehen kann?
andi_tool
Stammgast
#2 erstellt: 22. Sep 2004, 10:54
Hallo fjmi,

ich habe daheim einen SL-7 gerade rumstehen. Ich muß mal nachschauen, ob der Deckel einschnappt - aber ich meine ja.

Kann ich Dir unter Umständen heute abend schon posten.

Gruß

Andreas
Holger
Inventar
#3 erstellt: 22. Sep 2004, 11:44
Der Deckel des SL-7 schnappt ein, ja.
Badhabits
Inventar
#4 erstellt: 22. Sep 2004, 13:00
Hallo fjimi

Ich hab hier den SL-10 das ist schon ein recht beeidruckender Tangentialspieler, massiv gebaut, mit Metall(Alu)gehäuse.

Den SL-7 kenn ich nicht hab nur noch den SL-J11D. Ist zwar bauglich mit dem SL-10 aber das Gehäuse ist aus Kunststoff.

Ich hab Sie zwar noch nicht an der Wand hängend abgespielt aber aufgehen sollten beide nicht.

Gruss Badhabits
Holger
Inventar
#5 erstellt: 22. Sep 2004, 13:54
Der SL-7 ist ebenfalls ein sehr schwerer Metallspieler.
Holger
Inventar
#6 erstellt: 22. Sep 2004, 14:00

Badhabits schrieb:
Den SL-7 kenn ich nicht hab nur noch den SL-J11D. Ist zwar bauglich mit dem SL-10 aber das Gehäuse ist aus Kunststoff.


Hi Badhabits,

Laut http://www.vintagetechnics.com/turntables.htm (ist mir als sehr verläßlich bekannt) ist dem nicht so.
Der SL-J11D ist ein Riementriebler und hat auch nur 175 Dollar gekostet (gegenüber 620 Dollar, die man für den SL-10 hinlegen musste).
Der SL-7 hat übrigens mal 400 Dollar gekostet.
Badhabits
Inventar
#7 erstellt: 22. Sep 2004, 16:39
Hallo Holger

Hast recht, danke für die Berichtigung. Hab mich wohl etwas falsch resp. ungenau ausgedrückt. Mit "baugleich" meinte ich eigentlich nur die Optik und das beides Tangentialspieler sind, dann ist aber auch Schluss mit den Gemeinsamkeiten. Punkto Qualität schlägt der SL-10 den kleinen "Bruder" SL-J11D um Längen. Was angesichts des (Kauf)Preisunterschiedes ja auch nicht verwunderlich ist.

Ich hab den SL-10 derzeit nicht im Einsatz. Wenn ich mich aber nicht täusche erkennt er die aufgelegte Platte. Er wählt dann automatisch die richtige Drehzahl und fährt auf den Anfang der Platte.

Gruss Badhabits
fjmi
Inventar
#8 erstellt: 22. Sep 2004, 17:12
danke für die ausführlichen ausführungen

was würdet ihr empfehlen, den sl10 oder 7? beide 'müssen' weis sein, und der 7er gefällt mir besser, wirkt aber unstabil, gibts abgesehen davon noch unterschiede? irgendwas müssen die 200€ mehrkosten doch verändern zum 7er.
vinylrules
Stammgast
#9 erstellt: 22. Sep 2004, 18:12
Hallo fjmi,

kenne den SL10 nicht hatte aber damals ein paar Monate den SL7 und kann von diesem zumindest klanglich nur abraten. Er hat gegen einen alten Plastik-Dual keinen Stich gemacht. War zwar sauber, aber undynamisch und hatte einen schwachen Baß. Mag auch am Abtaster gelegen haben wobei das bei den T4P-Teilen ja auch heutzutage keine rechte Freude ist.

Gruß

Matthias
Holger
Inventar
#10 erstellt: 22. Sep 2004, 18:21
Nach etwas Recherche habe ich noch folgende Infos gefunden :

Der SL-7 und der SL-10 sind nahezu gleich schwer und technisch fast identisch, der Haupt-Unterschied dürfte in der Tatsache liegen, dass der SL-10 mit einem eingebauten MM/MC-Preamp und MC-System daherkommt, wogegen der SL-7 keinen eingebauten Vorverstärker hat und außerdem mit einem MM-System daherkommt. Das dürfte auch den ursprünglichen Preisunterschied von 220 Dollar erklären.

Tatsache ist: der SL-7, den ich habe, ist sauschwer für seine Größe und hervorragend verarbeitet. Und er ist im Gegensatz zum SL-10 bei eBay weit häufiger und sehr viel günstiger anzutreffen als der SL-10.

Und mit einem gescheiten System (gibt es auch für T4-P) klingt er auch sehr gut.
fjmi
Inventar
#11 erstellt: 22. Sep 2004, 19:05
heist das, ich kann beim sl7 nur mm abnehmer anstecken?
wozu hab ich dann einen verstärker mit mc eingang?
ok, die signalwege sind so weiter wo das signal schwächer ist, aber naja.....dafür sind die kabel ja geschirmt usw.
Holger
Inventar
#12 erstellt: 22. Sep 2004, 20:56
Nein, man kann natürlich beim SL-7 auch MCs verwenden, wenn der Verstärker einen MC-Phonoeingang hat.

Den SL-10 kann man aber mit MM und MC verwenden, selbst wenn der Verstärker ÜBERHAUPT KEINEN Phonoeingang hat, weil der nämlich die Phonostufe (die in Deinem Verstärker eingebaut ist) in sich selbst eingebaut hat.
Der SL-10 kann also an einen phonoeingangslosen Verstärker (z. B. moderne Surround-Receiver o. ä.) angeschlossen werden, und zwar z. B. am Aux- oder Tape-Eingang.
fjmi
Inventar
#13 erstellt: 23. Sep 2004, 08:53
hat der eingebaute vorverstärker irgendwelche nachteile?
bzw. ist der auch deaktivierbar?

wenngleich der verstärker kann bei guter ausführung des sl10er's doch nur schlechter sein?
Holger
Inventar
#14 erstellt: 23. Sep 2004, 12:33
Schwer zu beurteilen.

Abschaltbar dürfte er wohl nicht sein, aber mit Sicherheit kann ich dazu nichts sagen, sorry.

Der Phonozweig in Deinem Technics-Verstärker ist aber bestimmt auch kein Schlechter.
fjmi
Inventar
#15 erstellt: 23. Sep 2004, 15:32
ich könnte mir vorstellen, dass der sl10 besser ist, naja, auch egal, ich würde es wohl nicht hören

kann ich den mit vorverst.(sl10) am phonoeingang anschließen oder muss ich den dann am aux o.ä. anschl.?
Holger
Inventar
#16 erstellt: 23. Sep 2004, 19:48
OK, ich muss mich hier korrigieren. Nach erneutem Studium der Ausstattungsliste verfügt der SL-10 NICHT über einen eingebauten Phono-PREAMP, sondern über einen eingebauten MC-PREPRE, d.h. das naturgemäß leisere Signal eines Low-Output-MCs wird mittels dieses Prepres für den Anschluß an den normalen MM-Phonoeingang des Verstärkers verstärkt, bei Einsatz eines MMs im SL-10 wird der eingebaute Prepre ausgeschaltet und das Signal ohne weitere Verstärkung durchgeleitet.

Der SL-10 wird also an einem normalen MM-Phonoeingang angeschlossen und der eingebaute (zuschaltbare) Prepre kommt nur zum Einsatz, wenn in dem Technics ein Low-Output-MC eingebaut ist.
fjmi
Inventar
#17 erstellt: 23. Sep 2004, 20:24
danke für die mühen
werde mir also guten gewissens einen sl-7 zulegen
Riker
Inventar
#18 erstellt: 24. Sep 2004, 14:15

fjmi schrieb:

werde mir also guten gewissens einen sl-7 zulegen


Mach das! Ich habe auch einen eher guten Eindruck von dem Spieler, es ist derjenige, der mal bei uns in der "guten Stube" gespielt hat. Unglaublich dass meine Eltern mal so "viel" in HiFi gesteckt haben - es hat sich aber gelohnt: Die Technics-Anlage (inkl. Boxen) erfreut sich noch heute bester Gesundheit und auch der SL-7 dreht noch weiter seine Runden.

Riker
fjmi
Inventar
#19 erstellt: 01. Okt 2004, 19:40
was für gescheite t4p tonabnehmer kennt ihr und zu welchem preis?

also 3000€ sollens nicht sein
einfach nur was brauchbares.

michael
Holger
Inventar
#20 erstellt: 01. Okt 2004, 20:47
Bei Phonophono.de kannst Du unter 10 Stück wählen, von 32,80 bis knapp über 200 Euro.
Ich selbst habe eines der billigsten, das AT 3472 P, und das musiziert schon recht gut.
Aber so ein High-Output-MC Ortofon X1 MCP könnte mich schon mal reizen ...
2wheel
Stammgast
#21 erstellt: 01. Okt 2004, 21:03
Ich habe gehört, dass die neue X- Serie ("Turbo") der H.O.MCs von Ortofon nicht mehr so gut sein soll, wie die alte, von der auf jeden Fall das X3-MC und das X5-MC immer noch erhältlich sind. Weiss dazu vielleicht jemand was?
Ich hatte mal das X3-MC und war damals sehr zufrieden.
2285b
Hat sich gelöscht
#22 erstellt: 05. Okt 2004, 18:09
Hallo zusammen,

in der Liga der T4P war Ortofon schon immer federführend. Ich schaue mich auch gerade um, da ich einen SL7, den ich vor 20 (?) Jahren für meinen -für normale Tonarme nicht geeigneten Vater - besorgt hatte, demnächst bekomme.

War die Ideallösung : Klappe zu - läuft! Und vom Design her auch nicht schlecht. Warum hat sich T4P nie mehr durchgesetzt? Zu ungenau

Gruß
2wheel
Stammgast
#23 erstellt: 05. Okt 2004, 19:08
Wollte nur kurz sagen, dass mir die Unterschiede T4P / 1/2"
in der Bauweise klar sind, war nur 'ne Zwischenfrage.
joern
Stammgast
#24 erstellt: 06. Okt 2004, 16:20
Meine Vermutung ist:
Das T4P System hat sich nicht durchgesetzt, weil es zu enge Spezifikationen bzgl. geometrischer Abmessungen des Systems, Gewicht, Nadelauflagekraft usw. vorgab, an die sich die Systemhersteller halten mußten, um eine Lizenz zu bekommen.
Diese Einschränkungen waren wahrscheinlich zu groß, so daß die Mehrzahl der Nadelhersteller beim gewohnten 1/2" System geblieben ist, das mehr Freiheiten in der Bauweise erlaubte und die Hersteller dadurch ihre Systempalette weiter optimieren und sich von anderen Herstellern absetzen konnten.

Auch für die Plattenspielerhersteller galten Vorgaben hinsichtlich Tonarmgewicht, Auflagekraft, Antiskating usw., von denen nicht abgewichen werden durfte. Allerdings dürfte sich, zumindest in der Anfangszeit, ein solches Gerät wegen hoher Benutzerfreundlichkeit besser verkauft haben, weil der Kunde bei einem Systemwechsel ja nicht viel falsch machen konnte. Allerdings waren natürlich auch wieder Lizenzgebühren an Technics fällig.

Insgesamt war's wohl eine sehr gute Idee und ein Schritt zur Vereinfachung, den die Hersteller aus eigenem Interesse zugunsten ihrer Produktvielfalt und wohl auch aus Kostengründen nur eingeschränkt mitgegangen sind.

Gruß
Pat
fjmi
Inventar
#25 erstellt: 10. Nov 2004, 09:24
hiho! hab jetzt den sl7 und bin sehr zufrieden!! obwohl die nadel nicht mehr top ist(sein soll) reichts mir vollkommen und so automatik player sind einfach nur praktisch
--
und das 'spulen' funktioniert auch super, den anfang vom titel erwischt man ohne probs.


[Beitrag von fjmi am 10. Nov 2004, 09:45 bearbeitet]
joern
Stammgast
#26 erstellt: 16. Nov 2004, 12:04
@fjmi

Welches TA steckt denn in dem Player und wieviele Spielstunden hat es ungefähr hinter sich?
Pat
fjmi
Inventar
#27 erstellt: 16. Nov 2004, 13:35
spielstunden sind unbekannt und nicht mehr feststellbar, der TA ist ein Technics EPC-P22 (origianlbestückung)

interessanterweise ist der SL-7 mit 7kg schwerer als der SL-10 (6,5) der SL-17 (6,6) und der SL-5 (4,4).


[Beitrag von fjmi am 16. Nov 2004, 13:36 bearbeitet]
joern
Stammgast
#28 erstellt: 16. Nov 2004, 18:22
Ah, ein EPC-P22. Ich denke, das ist qualitativ vergleichbar mit einem TA um die 40-50 EUR.
Ich glaube, ich habe zuhause davon noch ein originalverpacktes rumliegen. Ist für schlechte Zeiten gedacht.
Naja, ich bin schon länger auf der Suche nach einem SL-15, zu dem auch ein P22 gehört, wenn ich mich richtig erinnere.

Gruß
Pat
fjmi
Inventar
#29 erstellt: 16. Nov 2004, 18:33
nein zum sl15 'gehört' ein anderes! (epc-p205cmk3) wollte zuerst auch den sl15, allerdings finde ich den 7er schöner und der sl15 hat keinen gleichstromanschl. und die programmierung benötige ich nicht.
der epc-p20... hat einen wesentlich größere freq. gang und von 20-15khz nur +/- 0,5 db.

nehme gerne einen p22 wenns net zu teuer ist.


[Beitrag von fjmi am 16. Nov 2004, 18:33 bearbeitet]
andi_tool
Stammgast
#30 erstellt: 16. Nov 2004, 21:43
Hallo Michael,

freut mich, zu hören, daß Dir der Plattenspieler gefällt und daß er perfekt läuft.

Hast Du ihn so sauber bekommen, wie Du es Dir vorgestellt hast? Würde mich freuen, ein Bild des gereinigten Gerätes mal zu sehen.

Gruß

Andreas
fjmi
Inventar
#31 erstellt: 16. Nov 2004, 21:53
hiho!
selbstverständlich hab ich den so hinbekommen
hab leider keine kamera zur hand, aber ... alk + zahnstocher + tücher + taschentücher + ... machen vieles sauber.

werde den beizeiten komplet zerlegen und reinigen - was ich auch mit anderen geräten vor hab -> beizeiten - in der pension dann
joern
Stammgast
#32 erstellt: 18. Nov 2004, 11:15
@fjmi

Du hast recht, zu dem SL-15 gehört ein EPC-P205CMK3.
Das System, das ich noch zuhause habe, ist übrigens ein EPC-P202CMK2, wo Jemand auf der Verpackung die null durchgestrichen hat und es somit zu einem EPC-P22 (...CMK2) machen wollte. Auf dem TA selber steht die Originalbezeichnung. Und auf der Verpackung steht interessanterweise noch das Plattenspielermodell SL-7, für das das TA wohl geeignet sein soll.
Laut technischer Daten ist das P202 klanglich nicht so gut wie das P205, wie Du schon selber schreibst. Wohl eher in der Preisklasse 30-40 EUR (wenn man es heute neu kaufen würde). Ich geb's aber trotzdem nicht her, sorry.
Der Grund für mich für einen SL-15 ist das kompakte und stabile Gehäuse und die Titelprogrammierung.
Wenn es sich ergibt, würde ich mir zum Ausprobieren auch erst einmal eines der Nachfolgemodelle mit Programmierung zulegen, den SL-6, SL-QL15, SL-L3 oder SL-J300R, obwohl die wahrscheinlich nicht so hochwertig sind wie der SL-15.

Gruß
Pat


[Beitrag von joern am 18. Nov 2004, 11:16 bearbeitet]
r2d3
Stammgast
#33 erstellt: 01. Mai 2006, 19:28
Schade, dass ich hier ein wenig spät bin!
Aber vielleicht hilft dieses Posting ja irgenwann mal einem anderen.
Ich hatte (ziemlich lang her) mal in so einem Laden gearbeitet , wo diese Dinger damals noch neu rumstanden und ich hatte das selbe Problem SL7 (wegen dem Preis) oder SL10 (weil der in allen Punkten besser war) der hatte serienmässig ein MC System die Verarbeitung war perfekt (beim SL7 viel Plastik)und auch der Linearantrieb ist nicht der selbe! Beim SL10 wurde als damaliges Flaggschiff an nichts gespart!
Aber einen nachteil hat das ganze!
Die Dinger haben wegen dem Tangentialantrieb natürlich auch einen Motor für den Tonarm. Wenn die Platte zuende ist hört man den in der Auslaufrille ganz deutlich.
Dafür laufen die sogar wenn man die auf den Kopf stellt.
RainerHH
Inventar
#34 erstellt: 08. Nov 2009, 19:34
ich benötige eine Service-Anleitung !?
lini
Inventar
#35 erstellt: 09. Nov 2009, 00:21
Die gibt's da: http://www.vinylengine.com/library/technics/sl-7.shtml

Grüße aus München!

Manfred / lini
Papa_San
Stammgast
#36 erstellt: 03. Feb 2010, 14:45
Moin

in den nächsten Tagen bekomme ich meinen,bei Ebay ersteigerten Technics SL-7.
Das serienmäßige TA vom Typ EPC P23 würde ich gerne gegen ein Besseres eintauschen. Thakker hat noch eine große Auswahl an T4P-Systemen. Interessieren würde mich ein Ortofon OMP 30,ein Empire 1080 LT,eins von den großen Grados oder das Technics EPC P 550.

Vor Urzeiten hatte ich mal ein OM 20. Das war mir damals zu hell. Sind die OMPs ähnlich abgestimmt,wie die OMs?

Empire kenne ich überhaupt nicht. Womit sind die vergleichbar in den Klangfarben? AT mag ich z.B. überhaupt nicht. Die klingen für mich so,als ob man in eine Zitrone beisst!

Die Grados kenne ich auch nicht. Die sollen ja etwas wärmer klingen aber auch zum Brummen neigen.

Das Technics EPC 205C gefällt mir sehr gut. Ist das EPC 550 in etwa in der gleichen Klasse? Man findet im Netz keine Infos zur EPC P500er-Reihe.

Gruß Siggi
drdimtri
Stammgast
#37 erstellt: 27. Mrz 2010, 00:37
Papa_San schrieb:


in den nächsten Tagen bekomme ich meinen,bei Ebay ersteigerten Technics SL-7.


Kannst Du was zu Deinem SL-7 berichten, falls er schon angekommen ist? Wie ist der Klang und die Bedienung? Dazu wuerde es mich noch interessieren ob man diesen PS senkrecht an die Wand montieren kann.
Kriegshammer
Ist häufiger hier
#38 erstellt: 31. Mrz 2010, 18:28
Ich hol den alten Fred mal hoch.
Waren die Beiden denn für eine Wandmontage vorgesehen?
drdimtri
Stammgast
#39 erstellt: 01. Apr 2010, 14:28
Ich habe mich mal umgefragt und es scheint so zu sein. Wenigstens sind beide in der Lage senkrecht zu spielen. Ob man zur Wandmontage basteln muss ist eigentlich auch meine Frage. Kann da jemand helfen?
Papa_San
Stammgast
#40 erstellt: 02. Apr 2010, 18:48

drdimtri schrieb:

Kannst Du was zu Deinem SL-7 berichten, falls er schon angekommen ist? Wie ist der Klang und die Bedienung? Dazu wuerde es mich noch interessieren ob man diesen PS senkrecht an die Wand montieren kann.


Der Kleine klingt wie ein Großer! Die Bedienung ist selbsterklärend,wirklich praktisch!

Leider habe ich noch nichts über die Wandmontage im Netz gefunden. Bei "Vinyl-Engine" gibt´s ein Service-Manuel aber leider keine BDA. Ich vermute mal,dass es damals von Technics eine Wandhalterung für die SLs gegeben hat aber es ist im ganzen Netz nichts darüber zu finden.

Auf der Rückseite sind 3 Gewindelöcher. Da müsste man sich was selber basteln.

Für Informationen oder eine BDA wäre ich auch sehr dankbar. Ich finde,das Teil gehört an die Wand. Obwohl er dann nicht mehr so gut klingen soll.

Gruß Siggi

edit: Eine 45° Halterung gab es:Technics SL-Halterung


[Beitrag von Papa_San am 02. Apr 2010, 18:57 bearbeitet]
Kriegshammer
Ist häufiger hier
#41 erstellt: 02. Apr 2010, 18:55
... ja finde ich auch.
Wandmontage ist Pflicht wenn es denn geht.
Klangeinbußen sind mir da nicht so wichtig. Ich sehe es eher als Einrichtungsgegenstand und die Möglichkeit meine alten Platten abzuspielen. Die Hauptlast wird klar vom CD-Player übernommen. Aber hier und da Kommt der Sammeltrieb auf Flohmärkten hoch. Der Player passt da von der Zeit auch klasse zur Musik.
Papa_San
Stammgast
#42 erstellt: 02. Apr 2010, 19:01

Kriegshammer schrieb:
.
Klangeinbußen sind mir da nicht so wichtig. Ich sehe es eher als Einrichtungsgegenstand und die Möglichkeit meine alten Platten abzuspielen. Die Hauptlast wird klar vom CD-Player übernommen.


Du wirst dich wundern,wie gut der klingt! Auch im Vergleich zu deinem CD-Player.

Allerdings solltest Du ihm auch ein neues System gönnen. Die verbauten EPCs waren nicht schlecht aber nach 30 Jahren sind die meist nur noch für den Müll.

Gruß Siggi
drdimtri
Stammgast
#43 erstellt: 03. Apr 2010, 15:55
Papa_San schrieb:


Ich finde,das Teil gehört an die Wand. Obwohl er dann nicht mehr so gut klingen soll.


Woran mag das liegen? Die Auflagekraft soll doch bei diesen Plattenspielern immer konstant bleiben, also warum sollte es bei einer senkrechten Montage eine Verminderung der Klangqualität geben?
Kriegshammer
Ist häufiger hier
#44 erstellt: 03. Apr 2010, 16:36
Auf alle Fälle ist dann Essig mit dem Entkoppeln.
drdimtri
Stammgast
#45 erstellt: 03. Apr 2010, 16:58
Kriegshammer schrieb:


Auf alle Fälle ist dann Essig mit dem Entkoppeln.


Ja, aber auch bei einer waagerechten Aufstellung kann es zur Gegenkopplung kommen, weil der Schall auch von der Decke nach unten reflektiert wird. Das ist bei mir schon mal vorgekommen...

Vielleicht ist eine 45 Grad Montage ein guter Kompromiss?
Papa_San
Stammgast
#46 erstellt: 03. Apr 2010, 18:36

drdimtri schrieb:
Papa_San schrieb:

Woran mag das liegen? Die Auflagekraft soll doch bei diesen Plattenspielern immer konstant bleiben,


Das glaube ich eben nicht. Ich kann mir nicht vorstellen das bei senkrechter Montage die Auflagekraft ausreicht. Die Einstellmöglichkeit am Tonarm ist auch begrenzt. Gerade mal +/- 0,25 Gramm kann man die Auflagekraft verstellen

Trotzdem würde ich´s gerne mal ausprobieren. Nur wie kriegt man den an die Wand?
Der SL-7 wäre der ideale PS für´s Schlafzimmer.

Gruß Siggi


[Beitrag von Papa_San am 03. Apr 2010, 18:38 bearbeitet]
drdimtri
Stammgast
#47 erstellt: 03. Apr 2010, 19:37
Auf Seite 7 der BDA steht "Because the tonearm is dynamically balanced, the turntable can be played horizontally or vertically." Die Auflagekraft wird also dynamisch geregelt. Deswegen gehe ich davon aus, dass Probleme bei einer senkrechter Montage eher mit Rueckkoplung zu tun haben muessen, als mit der Auflagekraft. Diese soll, wie ich es verstehe, unabhaengig von der Position des PS sein.


Der SL-7 wäre der ideale PS für´s Schlafzimmer.


Meine Idee genau !!!


[Beitrag von drdimtri am 03. Apr 2010, 20:05 bearbeitet]
Papa_San
Stammgast
#48 erstellt: 03. Apr 2010, 21:00

drdimtri schrieb:
.. Probleme bei einer senkrechter Montage eher mit Rueckkoplung zu tun haben muessen, als mit der Auflagekraft. Diese soll, wie ich es verstehe, unabhaengig von der Position des PS sein.


Zumal der PS irgendwie angeschraubt werden müsste. Eine Entkoppelung durch die Füsse würde so wegfallen.

Dynamisch ausbalanciert ist mein Koshin-Drehtonarm auch,aber wenn die das so schreiben?

Steht denn in der BDA nicht,wie man ihn an der Wand befestigt?

Gru? Siggi
Kriegshammer
Ist häufiger hier
#49 erstellt: 04. Apr 2010, 00:29
Netznachforschungen:

Scheinbar gab es für den PL-7, PL-10, PL-15 nie eine Wandhalterung. Die Gewinde scheinen für einen optionalen 45 Grad Standfuß gewesen zu sein wie hier einer zu sehen ist.

Der PL-15 ist ja designtechnisch wirklich ein leckerbissen. Den wird man wohl aber genau so selten angeboten bekommen wie einen weißen Elefanten und wohl genau so teuer.

Vom Orginalhalter wollen wir mal gar nicht renden.
drdimtri
Stammgast
#50 erstellt: 04. Apr 2010, 06:10
Papa_San schrieb:


Steht denn in der BDA nicht,wie man ihn an der Wand befestigt?


Nein, leider nicht. Nur das er auch senkrecht spielen kann. Wie die das jetzt meinen verstehe ich auch nicht... Deshalb wollte ich ja auch hier fragen ob das jemand schon mal gemacht hat...

Kriegshammer schrieb:


Der PL-15 ist ja designtechnisch wirklich ein leckerbissen. Den wird man wohl aber genau so selten angeboten bekommen wie einen weißen Elefanten und wohl genau so teuer.


Hier ein Exemplar mit einem kleinen Defekt:

Technics SL-15 auf ebay

Nur die Versandkosten wären ein kleines Hindernis ...
Papa_San
Stammgast
#51 erstellt: 04. Apr 2010, 07:52
Moin

die 3 Gewindebohrungen auf der Rückseite sind für die Transportsicherungsschrauben gedacht. So steht´s jedenfalls im Service Manual.

Aber da könnte man sich sicherlich mit einfachen Mitteln eine Montageplatte dran schrauben.

Beim SL-7 kann man so schön zusehen,wie sich die Platte dreht. Er gefällt mir optisch besser,als der SL-10.
Der zusätzliche VV-Verstärker des SL-10 macht mbMn heute keinen Sinn,da es keine T4P-MC-Systeme mehr gibt und ansonsten tun sich beide Geräte nix.

Gruß Siggi
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