Denon DP-300F: Tonabnehmer & Vorverstärker

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rejfaz
Schaut ab und zu mal vorbei
#1 erstellt: 30. Nov 2016, 13:00
Liebe Kollegen

Ich wende mich als Neuling mit einer wohl mehrfach gestellt Frage an euch. Ich bin seit ca. 2 Jahren wieder regelmässiger LP-Hörer und habe mir in diesem Zusammenhang folgendes Setup zusammengestellt:

- Denon DP-300F Plattenspieler
- Denon DRA-F109DAB Stereo Receiver
- Dali Zensor 5 Lautsprecher

Beim Plattenspieler verwendet ich aktuell den eingebauten Vorverstärker, auch sonst entspricht das Setup dem "Standard". Die Klangqualität ist ganz ordentlich. Das Grund-Setup wird (auch hinsichtlich Kompromissfähigkeit hin zu Benutzerfreundlichkeit, bzw. einfacher Bedienung für meine bessere Hälfte) gleich bleiben.

Gerne möchte ich jedoch noch etwas aus dem Sound rauskitzeln, wenn ich LPs höre. Ich habe verstanden, dass mir aufgrund obiger Ausgangslage folgende "Upgrade"-Optionen zur Verfügung stehen (bitte korrigieren / ergänzen):

- Wechseln der Nadel, bzw. des Tonabnehmers
- Ergänzen durch einen separaten Vorverstärker

Ich habe mehrfach gelesen, dass die Ortofon 2M Red als Empfehlung für den Denon genannt wurde. Die Meinungen gehen hier offenbar auseinander. Ebenfalls wurde mehrfach als Vorverstärker ein Art DJ Pre II empfohlen. Aufgrund schlechter "Hör-" und "Ausleih-"Möglichkeiten fragen ich hier nach persönlichen Erfahrungswerten.

Budget-technisch bin ich grundsätzlich (noch) offen. Low-Budget (wie auch immer das zu definieren ist) fällt wohl eher weg, genau wie High-End Material, dass wohl sowieso nicht zu meinem Setup passen würde. Für alles dazwischen bin ich, sofern P/L sinnvoll ist, eigentlich offen. Ich weiss, lässt vieles zu... aufgrund fehlendem Wissen lässt sich das für mich jedoch aktuell nicht enger eingrenzen.

Herzlichen Dank für eure Unterstützung!
höanix
Inventar
#2 erstellt: 30. Nov 2016, 15:12
Moin und willkommen im Forum

Wo hast du denn die Empfehlung mit dem 2M Red gelesen?
Das Red ist ein OM10 in schöner Verpackung zum doppelten Preis.
Ich würde ein AT440 empfehlen.

LG
CarstenO
Hat sich gelöscht
#3 erstellt: 30. Nov 2016, 16:32

rejfaz (Beitrag #1) schrieb:
Gerne möchte ich jedoch noch etwas aus dem Sound rauskitzeln, wenn ich LPs höre. Ich habe verstanden, dass mir aufgrund obiger Ausgangslage folgende "Upgrade"-Optionen zur Verfügung stehen (bitte korrigieren / ergänzen):

- Wechseln der Nadel, bzw. des Tonabnehmers
- Ergänzen durch einen separaten Vorverstärker


- Mitgeliefertes Tonabnehmersystem korrekt justieren
- Nadel durch Thakker Epo E oder Dual DMS 251 E ersetzen


Das Red ist ein OM10 in schöner Verpackung zum doppelten Preis.


Oft kopiert, aber nicht wirklich zutreffend, da sich die Daten beider Systeme unterscheiden:

Ortofon OM 10:

Tonabnehmer-Typ: MM (Moving-Magnet)
Ausgangsspannung: 4mV*
Verstärkeranschluss: Phono MM
Kanalabweichung bei 1 kHz: 2dB
Übersprechdämpfung bei 1kHz: 22dB
Übersprechdämpfung bei 15kHz: 15dB
Frequenzbereich: 20-22.000Hz
Frequenzgang: 20-20.000Hz +3/-1dB
Abtastfähigkeit bei 315Hz: 70µm**
Nadelnachgiebigkeit: 25µm/mN
Abtastdiamant: elliptisch
Verrundung: r/R 8/18µm
Auflagekraftbereich: 12,5-17,5mN (1,25-1,75g)
empf. Auflagekraft: 15mN (1,5g)
Abtastwinkel: 20 Grad
Gleichstromwiderstand: 750 Ohm
Induktivität: 450mH
empf. Abschlusswiderstand: 47kOhm
empf. Abschlusskapazität: 200-500pF
Gewicht: 2,5g (5g mit einliegendem Zusatzgewicht)

Ortofon 2M Red:

Tonabnehmer-Typ: MM (Moving-Magnet)
Ausgangsspannung: 5,5mV*
Verstärkeranschluss: Phono MM
Kanalabweichung bei 1 kHz: 1,5dB
Übersprechdämpfung bei 1kHz: 22dB
Übersprechdämpfung bei 15kHz: 15dB
Frequenzbereich: 20-22.000Hz
Frequenzgang: 20-20.000Hz +3/-1dB
Abtastfähigkeit bei 315Hz: 70µm**
Nadelnachgiebigkeit: 20µm/mN
Abtastdiamant: elliptisch
Verrundung: r/R 8/18µm
Auflagekraftbereich: 16-20mN (1,6-2,0g)
empf. Auflagekraft: 18mN (1,8g)
Abtastwinkel: 20 Grad
Gleichstromwiderstand: 1,3kOhm
Induktivität: 700mH
empf. Abschlusswiderstand: 47kOhm
empf. Abschlusskapazität: 150-300pF
Gehäusematerial: Noryl
Gewicht: 7,2g

fett = Unterschiede

Ich würde auch die Bauhöhe des Tonabnehmers berücksichtigen. Der Tonarm des DP-300 F sitzt recht niedrig und das AT 3600 hat 17 mm Höhe. Ein Denon DL-110 fand ich am DP-300 F ziemlich gut (17,6 mm) und mein Denon DL-103 (15 mm) ebenso.

Viele Grüße,

Carsten


[Beitrag von CarstenO am 30. Nov 2016, 17:00 bearbeitet]
Marsilio
Inventar
#4 erstellt: 30. Nov 2016, 17:08
Der Nadelschliff (elliptisch) ist der gleiche, die Nadel sind beide gebondet, und sie sind auch gegenseitig kompatibel.

Bei der 2M-Reihe ist als Hauptunterschied die Ausgangsspannung etwas höher, ergo ist sie etwas kapazitätskritischer als die OM-Reihe, man hat auf der anderen Seite dafür den Eindruck, dass das System etwas mehr Druck macht. Die OM-Reihe ist dafür einfacher hochzurüsten. Beim 2M würde ich ohne Generatortausch nur aufs 2M Blue hochrüsten (obwohl auch Bronze- und Black-Nadeln gehen), beim OM kann man bei gleichem Generator über die 20er- und 30er- bis zur 40er-Nadel gehen. Optisch ist das 2M Red halt moderner.

Die klangliche Performance indes ist bei beiden Systemen ziemlich ähnlich, die Auflösung sogar fast gleich. Beim Preis hingegen hört es mit der Ähnlichkeit auf.

LG
Manuel


[Beitrag von Marsilio am 30. Nov 2016, 17:15 bearbeitet]
CarstenO
Hat sich gelöscht
#5 erstellt: 30. Nov 2016, 17:18
Das 2M ist vor allem leichter zu justieren. Und kostet 30 € mehr.


[Beitrag von CarstenO am 30. Nov 2016, 17:19 bearbeitet]
Marsilio
Inventar
#6 erstellt: 30. Nov 2016, 17:31

CarstenO (Beitrag #5) schrieb:
Das 2M ist vor allem leichter zu justieren. Und kostet 30 € mehr.


OM10 beim Thakker 45.-
Super OM10 beim Thakker 69.90
2M Red beim Thakker 99.-



2M ist definitiv leichter zu justieren.

LG
Manuel
rejfaz
Schaut ab und zu mal vorbei
#7 erstellt: 30. Nov 2016, 19:11
Herzlichen Dank euch allen. Ich werde mir die Empfehlungen hinsichtlich Nadeln / Tonabnehmer genauer anschauen. Gibt es Empfehlungen in Richtung Vorverstärker? Ich habe heute Nachmittag mal recherchiert und bin auf das Musical Fidelity V90-LPS gestossen. Erfahrungen dazu?
Marsilio
Inventar
#8 erstellt: 30. Nov 2016, 19:30
Ich habe den Vorgänger V-LPS II und finde den gut. Beim V-90 liest man mitunter von brummenden Netzteilen (kann man aber lösen). Gerne empfohlen wird hier im Forum auch der ART DJ PRE II für rund 55.-

LG
Manuel
CarstenO
Hat sich gelöscht
#9 erstellt: 30. Nov 2016, 19:57

Marsilio (Beitrag #6) schrieb:

OM10 beim Thakker 45.-
Super OM10 beim Thakker 69.90
2M Red beim Thakker 99.-



Ups, hatte für mein 2M Red 79,90 EUR bezahlt.
Marsilio
Inventar
#10 erstellt: 30. Nov 2016, 21:08
Ja, ich bin auch etwas baff, ich meinte die kosten so um 80.-

LG
Manuel
rocket6861
Stammgast
#11 erstellt: 30. Nov 2016, 23:29

Marsilio (Beitrag #8) schrieb:
Gerne empfohlen wird hier im Forum auch der ART DJ PRE II für rund 55.-

LG
Manuel


Das Teil ist definitiv ein Kauftipp. Hab meinen heute bekommen und bin total happy.
Ich ärgere mich nur darüber das Gerät nicht früher gekauft zu haben.
akem
Inventar
#12 erstellt: 30. Nov 2016, 23:31
Ortofon bzw. deren Vertrieb erhöht doch alle Nasen lang die Preise...
Da die Nadel nun mal zum allergrößten Teil den Klang dominiert sind die geänderten Generatordaten relativ unerheblich. Die Auflösung dieser Nadel ist nun mal bescheiden bis nicht vorhanden, die Abtastverzerrungen dafür reichlich...
Da ist das Excel-Fox QD700E vom Thakker für 60€ ein anderes Kaliber. Das läßt auch die Fine-Line Nadel des 2M Bronze alt aussehen... Sieht halt nicht so schick aus...

Gruß
Andreas
rejfaz
Schaut ab und zu mal vorbei
#13 erstellt: 01. Dez 2016, 01:32
sehr cool, vielen dank für all die tollen tipps! ich habe mir mal die folgenden tonabnehmer auf meine persönliche shortlist gepackt:

- OM10
- Super OM10
- Excel-Fox QD700E

Auch preislich sehr angenehm, hätte ich nicht gedacht. Den ART DJ PRE II habe ich bereits bestellt nach all den positiven Rückmeldungen. Für den Preis kann man auch nicht gross meckern!


[Beitrag von rejfaz am 01. Dez 2016, 09:45 bearbeitet]
CarstenO
Hat sich gelöscht
#14 erstellt: 01. Dez 2016, 06:24
Den Ortofon-Systemen würde ich das Nadelupgrade vorziehen.
rejfaz
Schaut ab und zu mal vorbei
#15 erstellt: 01. Dez 2016, 09:59
Danke CarstenO. Ich habe mir dafür deine beiden Vorschläge (Epo E oder Dual DMS 251 E) auf die Liste gepackt.
8erberg
Inventar
#16 erstellt: 01. Dez 2016, 10:25
Hallo,

Du brauchst NUR die Nadel wechseln (also DN 251E von Thakker aufstecken) und die Auflagekraft/Antiskating anpassen, da der Generator der Gleiche ist.Achte auf das "E" wie elliptisch.

Peter
CarstenO
Hat sich gelöscht
#17 erstellt: 01. Dez 2016, 10:29
Genau.
rejfaz
Schaut ab und zu mal vorbei
#18 erstellt: 01. Dez 2016, 10:41
hi 8erberg, besten Dank! Damit ich deinen und CarstenO Kommentar auch richtig verstehe. Die Aussage ist, dass man mit einem "einfacheren" Nadelwechsel eine vergleichbare oder sogar "bessere" Verbesserung hin bekommt als wenn man gleich den ganzen Tonabnehmer mit oben genannten Modellen tauschen würde, korrekt?

Neuling-Frage Nr. 2: Ich habe verstanden, dass die Nadel wohl das wichtigste Stück darstellt. Welchen Einfluss haben die restlichen Komponenten eines Tonabnehmers und wie kann sich das auf den Sound auswirken?

Habt Nachsicht, ich bin immer noch am lernen... ;-)
CarstenO
Hat sich gelöscht
#19 erstellt: 01. Dez 2016, 11:00

rejfaz (Beitrag #18) schrieb:
hi 8erberg, besten Dank! Damit ich deinen und CarstenO Kommentar auch richtig verstehe. Die Aussage ist, dass man mit einem "einfacheren" Nadelwechsel eine vergleichbare oder sogar "bessere" Verbesserung hin bekommt als wenn man gleich den ganzen Tonabnehmer mit oben genannten Modellen tauschen würde, korrekt?


Ich würde davon keinen Grundsatz ableiten und das, wie ich oben beschrieben habe nicht als einzige Maßnahme umsetzen.

Also, im Falle des am Denon DP-300 F montierten Audio Technia AT 3600 L:

1. Tonabnehmersystem justieren -> meine Empfehlung: Schönschablone, Ziel: verzerrungsarmer Klang mit zischelarmen S-Lauten
2. Vom montierten Tonabnehmersystem mitgelieferte Nadel nach vorn/unten wegziehen und Thakker Epo E- oder Dual DN 251 E-Nadel draufstecken (und dabei Tonabnehmersystem nicht wieder verschieben) -> Ziel: noch weniger Verzerrungen, detailreichere Klangwiedergabe, genauere Wiedergabe von S-Lauten
3. Auflagekraft kann von 3,5 g auf 2 g reduziert werden -> weniger Verschleiß bei der Abtastung, aber auch weniger Ausgangsspannung vom Plattenspieler

So wird das AT 3600 zum Thakker Epo E oder Dual DMS 251 E, da gleicher Tonabnehmer-"Body".

Wenn die Alternativen Ortofon 2M Red oder Ortofon OM 10 heißen, würde ich nur ein Nadelupgrade machen. Alternativ kannst Du auch das Audio Technica AT 95 E (nicht als Bulkversion, sondern in der Blisterpackung für 39 €) nehmen. Das hat von vornherein die Nadelqualität des Upgrades zum AT 3600 L, böte aber für ein späteres, weiteres Upgrade eine höherwertige Nadelalternative: http://www.jico-styl...h=2&products_id=1602

Grüße, Carsten


[Beitrag von CarstenO am 01. Dez 2016, 11:16 bearbeitet]
Webdiver
Stammgast
#20 erstellt: 01. Dez 2016, 11:07
Besser, schlechter, höher, tiefer, gerade, krumm..... alles subjektiv. Mit der Epo E Nadel bekommst Du sicher am meisten Zugewinn pro Euro. Ob Du hingegen mit dem externen Pre viel gewinnst ist fraglich, da der interne Amp je nach dem nicht einflusslos abgeschaltet werden kann. Der Dennon ist so weit ich weiss auch ein Hanpin.


[Beitrag von Webdiver am 01. Dez 2016, 11:07 bearbeitet]
CarstenO
Hat sich gelöscht
#21 erstellt: 01. Dez 2016, 11:09

Webdiver (Beitrag #20) schrieb:
Ob Du hingegen mit dem externen Pre viel gewinnst ist fraglich, da der interne Amp je nach dem nicht einflusslos abgeschaltet werden kann. Der Dennon ist so weit ich weiss auch ein Hanpin.


Wieso sollte der nicht unwirksam sein, wenn der Schalter unter dem Plattenteller umgelegt ist? Das wird hier so oft wiederholt und ich kann es nach mehreren Exemplaren, die ich auch an externen Vorstufen laufen hatte, nicht nachvollziehen.
Webdiver
Stammgast
#22 erstellt: 01. Dez 2016, 11:17
Also es gibt ein Video vom Innenleben des ATLP120 und da sieht man ganz klar, dass ein Kondensator im Signalpfad verbleibt, egal wo der Schalter liegt.
CarstenO
Hat sich gelöscht
#23 erstellt: 01. Dez 2016, 11:23

Webdiver (Beitrag #22) schrieb:
ATLP120


Und beim Denon?


[Beitrag von CarstenO am 01. Dez 2016, 11:23 bearbeitet]
Webdiver
Stammgast
#24 erstellt: 01. Dez 2016, 11:38
Der Dennon ist doch auch ein Hanpin?
CarstenO
Hat sich gelöscht
#25 erstellt: 01. Dez 2016, 11:39
Ja, und? Der DP-300 F und der AT-LP 120 sind doch unterschiedliche Geräte.
Webdiver
Stammgast
#26 erstellt: 01. Dez 2016, 11:41
Schon, aber alle Hanpins haben die HP Baukasten Elektronik.
Aber Du hast recht, das ist eine (irgendwie automatische) Annahme von mir. Müsste man mal mit dem Schraubenzieher bestätigen oder wiederlegen.
CarstenO
Hat sich gelöscht
#27 erstellt: 01. Dez 2016, 11:42
Eben. Mir geistern in diesem Forum zu viele Vermutungen dieser Art und Qualität umher.


[Beitrag von CarstenO am 01. Dez 2016, 11:42 bearbeitet]
8erberg
Inventar
#28 erstellt: 01. Dez 2016, 11:51
Hallo,

also bei den ganz einfachen 80 - 150 Euro -Billichkisten (ala "Sony", "Marantz" oder "Dual") ist es auch so das der Kondi im Signalweg bleibt, von daher würd ich es erst einmal ohne externen Phonopre probieren.
BTW ist der von Hanpin verbaute nicht mal so schlecht aufgebaut.

Peter


[Beitrag von 8erberg am 01. Dez 2016, 11:51 bearbeitet]
CarstenO
Hat sich gelöscht
#29 erstellt: 01. Dez 2016, 12:03
Ich fand das Ergebnis bis hin zum Denon DL-110 (High Output MC-Tonabnehmer) ganz ordentlich.
8erberg
Inventar
#30 erstellt: 01. Dez 2016, 12:08
Hallo Carsten,

das ist ja der Vorteil eines MC-Systems...

Tatsache ist, dass der Phonopre besser aufgebaut ist als das was viele heutigen Phono-Vorstufen in Verstärkern oder vonne Grabbelkiste bieten
Vor allen Dingen die ATs haben das mit den vielen Farädern nich so gerne...

Peter
rejfaz
Schaut ab und zu mal vorbei
#31 erstellt: 01. Dez 2016, 17:17
Hallo zusammen

Vielen Dank euch allen für die sehr hilfreichen Antworten. Habe einiges dazugelernt. Wie bereits erwähnt, habe ich mir mal den ART DJ PRE II bestellt, welcher morgen bei mir sein dürfte.

Analog CarstenO's Empfehlung werde ich mich mal einer der genannten Nadeln zulegen und entsprechende Justierungsschritte umsetzen. Ich kann dann gerne berichten, wie es mir ergangen ist... ;-)


[Beitrag von rejfaz am 01. Dez 2016, 17:17 bearbeitet]
akem
Inventar
#32 erstellt: 01. Dez 2016, 21:10
Mach aber die geometrische Justage mit der alten Nadel. Wenn die dabei mangels Erfahrung kaputt geht, ist es nämlich wurscht...

Gruß
Andreas
rejfaz
Schaut ab und zu mal vorbei
#33 erstellt: 01. Dez 2016, 22:08
Danke für den Tipp! Werde ich so machen!
rejfaz
Schaut ab und zu mal vorbei
#34 erstellt: 05. Dez 2016, 13:37
Hi zusammen

ich hatte diese WE mal Zeit den ART DJ PRE II anzuschliessen und mal n paar Platten von Santana über Led Zepplin bis Duke Ellington ausprobiert. Zu beschreiben, wie sich der Sound verändert hat erscheint mir relativ schwierig.

Zu den Einstellungen:

Input Cap - 100 PF
Filter - Low Cut
Gain Traim - +4

Der Sound kommt subjektiv klarer rüber, die Höhen sind ausgeprägter. Hatte ich vorher bei diversen Stellen einn Schäppern ist dieses nun weg. P/L natürlich toll. Feedback meiner Frau: "Klingt doch genau gleich wie vorher"... :-D
hifrido
Inventar
#35 erstellt: 05. Dez 2016, 13:52
Dann glaube vielleicht besser deine Frau. Sie ist in der Sache unbenommen. Du hingegen erwartest eine Besserung, dementsprechend wirst du die hören.
Tut mir leid, aber so ist es nun Mal.
Albus
Inventar
#36 erstellt: 05. Dez 2016, 15:01
Tag,
und Tag rejfaz,

zum ART schlage ich vor, probeweise den Low Cut nicht einzuschalten, da die Filterwirkung bereits knapp unterhalb 100 Hz wirksam wird, bei 50 Hz schon merklich. Macht es die TT-Membranen nicht flattern, dann bitte, Low Cut OFF belassen.

Freundlich
Albus
CarstenO
Hat sich gelöscht
#37 erstellt: 05. Dez 2016, 15:52

rejfaz (Beitrag #34) schrieb:
ich hatte diese WE mal Zeit den ART DJ PRE II anzuschliessen ... Zu beschreiben, wie sich der Sound verändert hat erscheint mir relativ schwierig....Feedback meiner Frau: "Klingt doch genau gleich wie vorher"... :-D


Hast Du nur den Vorverstärker eingesetzt oder auch die vorgelagerten Schritte wie Justage und Nadeltausch vorgenommen?
rejfaz
Schaut ab und zu mal vorbei
#38 erstellt: 05. Dez 2016, 16:37
@hifrido - sehr gut möglich, der Kommentar war aber eher lustig gemeint. Ein Unterschied ist vor allem dort, wo vorher eine hörbare Verzerrung statt gefunden hat, zu hören. Es ist aber sicher so, dass keinen WoW-Effekt vorhanden war und der Sound sich signifikant verändert hätte. Das habe ich aber auch nicht erwartet.

@Albus - Danke, werde ich heute noch testen.

@CarstenO - Die Nadel habe ich noch nicht und die Justage habe ich ebenfalls noch nicht durchgeführt. Ich wollte mich Schritt für Schritt nach vorne arbeiten, um Unterschiede (sofern vorhanden) besser heraushören zu können. Alles auf einmal wäre mir zuviel gewesen. Als nächstes werde ich die Justage vornehmen und als letzten Schritt die Nadel tauschen.


[Beitrag von rejfaz am 05. Dez 2016, 16:40 bearbeitet]
rejfaz
Schaut ab und zu mal vorbei
#39 erstellt: 06. Dez 2016, 11:59
ach und bezüglich nadel - ich hab mir eine Thakker Epo E Nadel bestellt. viele grüsse
rejfaz
Schaut ab und zu mal vorbei
#40 erstellt: 19. Dez 2016, 12:56
hi zusammen

so ich hatte mal diese WE Zeit und konnte mich dem Projekt Plattenspieler wieder widmen. Wie bereits erwähnt habe ich ART DJ PRE II bereits dran, ab WE habe ich die Thakker Epo E Nadel am bereits bestehenden Tonabnehmer montiert, bzw. getauscht und anschliessend nochmals neu justiert.

Hab dann n paar Testläufe wieder mit Santana, Charles Bradley und Duke Ellington gestartet. Der Sound erscheint mir deutlich präziser und klarer. Ich habe aber auch das Gefühl, dass die Höhen nochmals stärker ausgeprägt sind. In Kombination mit meinen aktuellen Lautsprecher (Dali Zensor 5) fast n bisschen zu präsent.

Ich habe mir auf Empfehlung hin gleich noch das Excel-Fox QD700E bestellt und werd mal über Weihnachten / Neujahr testen.
rejfaz
Schaut ab und zu mal vorbei
#41 erstellt: 12. Jan 2017, 14:55
Liebe Kollegen

Ich habe zu meinem Setup eine ergänzende Frage und eröffne deshalb nicht einen neuen Thread. Ich habe nun aktuell die Thakker E Nadel an meinem System laufen, was in Kombination mit Justage und Vorverstärker eine Qualitätsverbesserung zur Folge hatten.

Ich habe mir gleichzeit noch eure Empfehlung besorgt, die Excel-Fox QD700E. Gerne würde ich das System an einer separaten Headshell montieren, um ggf. wechseln zu können. Ich habe auf Thakker gesehen, dass die Original Headshell von Denon verkauft wird. Im Angebot sind natürlich noch zahlreiche andere.

Meine Frage ist nun ob es hier für meinen Denon DP-300F eine Empfehlung gibt? Darf oder muss ich sogar das Modell von Denon kaufen oder stehen mir auch anderen zur Verfügung, vorausgesetzt dass das Teil ein SME Anschluss ist?

Besten Dank!
höanix
Inventar
#42 erstellt: 12. Jan 2017, 15:09
Moin

So wie es aussieht ist die Kröpfung in der Headshell und nicht am Arm.
Also brauchst du ein Headshell von Denon.
Ich weiß nicht ob es Nachbauten anderer Hersteller gibt.

LG
8erberg
Inventar
#43 erstellt: 12. Jan 2017, 15:52
Hallo,

das ist die Headshell von Hanpin für den geraden Tonrm, könnte evtl. der Händler als Ersatzteil bestellen, vielleicht auch mal an DGC in Landsberg wenden, die vertreiben den fast baugleichen Dreher als "Dual DT 400", siehe http://www.dual.de/w...-USB-Abmessungen.jpg

support@dual.de

Peter
rejfaz
Schaut ab und zu mal vorbei
#44 erstellt: 12. Jan 2017, 15:57
Danke schonmal für eure Tipps. Ganz blöde Frage - Spielts überhaupt ne Rolle ob ich die Headshell von Denon nehme oder nicht? Was für einen Einfluss kann das auf die Soundqualität haben oder steht hier primär ein preislicher Unterschied im Vordergrund?
höanix
Inventar
#45 erstellt: 12. Jan 2017, 15:59
Du wirst die Kröpfung des Tonabnehmers in einer geraden Headshell nicht einstellen können.
Probiere es lieber nicht aus.

LG


[Beitrag von höanix am 12. Jan 2017, 16:00 bearbeitet]
8erberg
Inventar
#46 erstellt: 12. Jan 2017, 16:01
Hallo,

die Geometrie wird vom Tonarm mit dem Headshell bestimmt. Wenn die Headshell nicht richtig ist wird schon eine elliptische Nadel nicht mehr richtig die Rille abtasten können, von scharfen Schliffen will ich garnicht erst einmal reden...

Daher sollte man schon eine Headshell nehmen die die gleiche Geometrie aufweist!

Peter
rejfaz
Schaut ab und zu mal vorbei
#47 erstellt: 12. Jan 2017, 16:04
Alles klar - habe mir soeben die Denon PCL-310SP Headshell bestellt. Danke euch!
akem
Inventar
#48 erstellt: 12. Jan 2017, 16:15
Achtung: unterschiedliche Headshells haben auch unterschiedliche Anschlüsse! Ich wage zu bezweifeln, daß Du z.B. eine SME-kompatible Headshell am Denon überhaupt anschrauben könntest...

Gruß
Andreas
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