Hardrock/Metal Fan: Technics-SL-BD3 reparieren/aufrüsten oder Neuanschaffung?

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Friedi4ever
Schaut ab und zu mal vorbei
#1 erstellt: 18. Mrz 2018, 21:41
Hallo zusammen,

ich bin seit Jahren begeisterter Vinyl-Fan. Ich höre Hauptsache Rock/Hardrock/Metal. Angefangen von Pink Floyd über Deep Purple, Dio, Accept, Iron Maiden bis hin zu Rammstein, Blind Guardian, System of a down etc. Meine aktuelle Musik-Sammlung

Große Aufmerksamkeit auf meinen Schallplattenspieler habe ich bisher nie gelegt. Ich hatte verschiedene „Erbstücke“ vorhergegangener Generationen verwendet. Immer mit Fokus auf Funktionalität. Die alten Dual Spieler habe ich leider alle nachdem sie irgendwann nicht mehr einwandfrei funktionierten entsorgt anstatt Energie in die Reparatur zu investieren.
Aktuell verwende ich Technics-SL-BD3 mit P30S von meinem Onkel. Das System hatte Anfangs Probleme mit dem Halten der Geschwindigkeit nach einem Riementausch funktionieren 33er Platten halbwegs stabil (nur noch minimale Speed-Unterschiede) Die 45er Platten schafft er allerdings leider nicht mehr (zu langsam).
Nun habe ich folgende Überlegungen:
-rentiert es sich Mühe in die Reparatur des Gerätes zu investieren (Ziel auch 45er Platen sollten laufen)?

-Ist die Kombination aus Technics-SL-BD3 mit P30S und Dynavox TC-750 für die Musikrichtung geeignet?

-Gibt es bezahlbare und geeignete Alternativen auf dem Neu- oder Gebrauchtmarkt?

Wenn ich die Gewissheit hätte für die nächsten 10 Jahre ein funktionierendes Gerät zu haben mit geeigneter Soundqualität – so wäre ich bereit so 100-300€ investieren – egal ob in Reparatur, Aufrüstung, Gebraucht- oder Neugerät.



aktuelle Ausstattung:
Technics-SL-BD3 mit P30S
Dynavox TC-750
Pioneer VSX-921
Boxen: JBL SCS 178
Detektordeibel
Inventar
#2 erstellt: 18. Mrz 2018, 21:57

Die 45er Platten schafft er allerdings leider nicht mehr (zu langsam).


Da ist wohl schlicht der Motor zu "schlapp" von wegen Dreck etc..hau da mal nen Schuss WD40 rein, lass 10 Minuten einwirken und lass das Ding dann auf 45 U/min ne stunde leer durchlaufen...


-Ist die Kombination aus Technics-SL-BD3 mit P30S und Dynavox TC-750 für die Musikrichtung geeignet?


Im Prinzip ja, aber wenigstens auf ne elliptische Nadel solltest du aufrüsten...

https://www.thakker....-p30-nachbau/a-5607/

So gut wie ein 2M Red ist das dann allemal, Anschluss passt auch zum Dynavox...

Bei dem Händler gibts auch das Ding hier, bestellste gleich mit.


https://www.thakker....auf-1-2-zoll/a-7710/


Wenn der Motor im Dreher den Heldentot stirbt dann muss halt doch anderer Dreher her, richten lohnt sich bei dem nicht, der war nur der "unterste" von denen... wenns im Prinzip gleich aussehen soll "QD-22, QD-33"

Mit dem Adapter kannste aber im Prinzip irgendeinen Direkttriebler nehmen und ziehst den Tonabnehmer einfach um.

Was ist denn deine PLZ, vielleicht gibts was gutes um die Ecke?
höanix
Inventar
#3 erstellt: 18. Mrz 2018, 22:12
Moin

Etwas Öl für das Tellerlager kann auch nicht schaden, aber erstmal reinigen.
Vielleicht bremst es durch zu wenig Schmierung und der Riemen rutscht am Pulley durch.
Antriebspulley und Lauffläche des Riemens am Plattenteller kann man auch gleich mit reinigen.

Gruß Jörg
Zaianagl
Hat sich gelöscht
#4 erstellt: 18. Mrz 2018, 22:23
Yo Friedi, wo kommst her?
Hätte evtl nen TD320MK2 abzugeben...
Friedi4ever
Schaut ab und zu mal vorbei
#5 erstellt: 19. Mrz 2018, 08:01
Wow - eine Nacht und schon jede Menge Kommentare.
Danke an alle schonmal für das gute Feedback.

@Detektordeibel
Danke für den Tip, die Nadel + Adapter sieht gut aus :-)
Also einfach einen Stoss WD 40 an der Achse in den Motor rein sprühen? Hatte mal irgendwo gehört dass WD40 sich nicht wirklich mit Plattenspielermotoren verträgt, weil er die eigentliche Fettung verdrängt - oder muss man falls der Dreck gelöst ist einfach nachölen?
PLZ: 74842 - Das ist grob zwischen Stuttgart, Würzburg und Heidelberg

@höanix
Wenn ich am reinigen bin mache ich mich auf die Suche nach Antriebspulley (was auch immer das ist - Google hilft bestimmt) und reinige auch die Lauffläche des Antriebstellers gleich mit.
Welches Öl kann man für das Leger nehmen? irgendwas das eh im Haushalt rumgeistert oder irgendein Spezialöl?

@Zaianagl
PLZ: 74842 - Das ist grob zwischen Stuttgart, Würzburg und Heidelberg
höanix
Inventar
#6 erstellt: 19. Mrz 2018, 08:23
Moin

Das Antriebspulley ist das Teil auf der Motorachse auf dem der Riemen läuft.
Statt WD 40 kannst du auch etwas weniger aggressiver nehmen.
Neu schmieren ist nach einer Reinigung immer Pflicht.

Gruß Jörg
.JC.
Inventar
#7 erstellt: 19. Mrz 2018, 08:29
Moin Friedi,


Friedi4ever (Beitrag #1) schrieb:

-rentiert es sich Mühe in die Reparatur des Gerätes zu investieren (Ziel auch 45er Platten sollten laufen)?
...
-Gibt es bezahlbare und geeignete Alternativen auf dem Neu- oder Gebrauchtmarkt?


mMn nein, wg. dem T4P System sind gute Nadeln nicht (mehr) einfach zu bekommen.
...
logisch, ein Technics mit SME Headshell wie zB. der SL-Q2 oder in schwarz
oder einen fetten SL 1410 MK2 mit dem Tonarmliftdefekt,
wenn Du schrauben kannst (Ersatzteil gibt´s mittlerweile aus dem 3D Drucker).

Die Möglichkeiten sind da sehr groß.
(s.a.a. Threads)
Friedi4ever
Schaut ab und zu mal vorbei
#8 erstellt: 19. Mrz 2018, 08:46
Naja - also die ganzen Schrauberlösungen sind für mich glaube weniger geeignet.
Alles was mit überschaubarem Aufwand bzw. technischem Verständnis möglich ist mache ich gerne.
Ich versuche mich gerne daran den Motor sowie andere beweglichen Teile mit WD 40 zu reinigen und neu zu ölen. Auch baue ich gerne fertige Adapter an. Dann hört meine technische Affinität aber auch auf.

Denke ich probiere im ersten Versuch die Reinigung, und entscheide dann ob und wieviele Neuteile ich brauche ;-)
Detektordeibel
Inventar
#9 erstellt: 19. Mrz 2018, 15:48

Also einfach einen Stoss WD 40 an der Achse in den Motor rein sprühen? Hatte mal irgendwo gehört dass WD40 sich nicht wirklich mit Plattenspielermotoren verträgt, weil er die eigentliche Fettung verdrängt - oder muss man falls der Dreck gelöst ist einfach nachölen?


Bei "Reibrad" vielleicht oder sowas, aber das ist ein ganz normaler Elektromotor.
Also wenn da irgendwelche Öle und fette noch drin sind, dann sind die verdreckt, steif, etc. deswegen ist das auch so langsam.

Normal haben die auch eine Art "selbstreinigung" wenn die Motoren mit entsprechend hoher Drehzahl bei 9-12V etc. betrieben werden, im Plattenspieler haste aber hier nur 4V damit se schön langsam für 45u/min laufen und das reicht dann wohl nicht. Und die Motoren aufmachen und zerlegen geht bei dem Typ wohl nicht wirklich...

Deswegen "ohne groß basteln" WD40 rein, laufen lassen und hoffen das er sich wieder "frei dreht"... - Wenn man das Ding danach "von außen" wieder irgendwie schmieren will Silikonspray.

Für das Tellerlager Tropfen ganz normales Auto-Motoröl...

Plattenspieler vor Ort gibt es leider keine interessanten Angebote.


[Beitrag von Detektordeibel am 19. Mrz 2018, 16:00 bearbeitet]
Friedi4ever
Schaut ab und zu mal vorbei
#10 erstellt: 19. Mrz 2018, 16:00

Detektordeibel (Beitrag #9) schrieb:

...
Deswegen "ohne groß basteln" WD40 rein, laufen lassen und hoffen das er sich wieder "frei dreht"... - Wenn man das Ding danach "von außen" wieder irgendwie schmieren will Silikonspray.

Für das Tellerlager Tropfen ganz normales Auto-Motoröl...


TOP - perfekte Antwort - Dankeschön :-)
Friedi4ever
Schaut ab und zu mal vorbei
#11 erstellt: 19. Mrz 2018, 19:12
So - Plattenteller habe ich abgenommen und auf den Motor (oder zumindest auf die sichtbare Nabe, die den Riemen antreibt) WD 40 gesprüht, das ganze 30 Minuten laufen lassen - und dabei entdeckt, dass der Plattenspieler zusätzlich zum Pitch noch über zwei versteckte Potis verfügt um die 33 bzw 45 Umdrehungen einzustellen
Wenn ich an denen rumspiele läuft der Plattenspieler auch mit >90 U/min - scheint also kein Motorproblem zu sein ... Feinjustage hat ein paar Minuten gedauert, aber glaube ich habe mittlerweile die 33 bzw 45 Umdrehungen halbwegs stabil.
Einzig bei der Umschaltung zwischen 33 und 45 hat der Spieler Probleme. Am besten geht es wenn ich erst ausschalte, dann wechsle und dann wieder einschlate - ebenso habe ich gelegentlich das Gefühl dass der Riemen beim Starten hin und wieder durchrutscht . Aber wenn er läuft scheint es erstmal stabil zu laufen.
airto
Ist häufiger hier
#12 erstellt: 19. Mrz 2018, 19:23
Exakt Frierdi, bist ja von selbst drauf gekommen von wegen der Trimmpotis

Wenn der Spieler beim Umschalten von 33 auf 45, oder auch während des Spiels plötzlich eiert oder sonstige Zicken macht würde ich den Geschindigkeitsumschalter ebenfalls mal gründlich einsprühen und Reinigen.
Welches Zeug im speziellen, da können dir hier bestimmt andere genaue Empfehlungen geben, verwende selbst zuweilen schonmal nen extrem leichtflüchtigen Felgenreiniger.
Wenn du schonmal dabei bist würde ich dies bei allen Schaltern und Potis gleich mit erledigen.

Schönen Gruß
Florian


[Beitrag von airto am 19. Mrz 2018, 19:25 bearbeitet]
Friedi4ever
Schaut ab und zu mal vorbei
#13 erstellt: 20. Mrz 2018, 13:26
Merci für den Tip.
"Geschindigkeitsumschalter ebenfalls mal gründlich einsprühen und Reinigen" hört sich gut an - nur vermutlich muss ich dazu den Boden des Plattenspielers entfernen - bisher hatte ich nur den Plattenteller offen. Aber das bekomme ich sicher hin.

Von den anderen Potis würde ich aktuell eher die Finger lassen, da ich jetzt schon öfters gehört habe, dass die Potis mittelfristig nicht allzugut auf chemische Reinigungsmittel reagieren - von daher würde ich mich getreu dem Motto "never change a running system" hauptsächlich um den "Speed Selector" kümmern.

Gibt es dazu Empfehlungen bzgl. Reinigungsmittel? Kann ich mein vorhandenes WD 40 nehmen oder lieber das hier oft zitierte WL, 60 oder 61 kaufen?

Zweite Frage - gibt es einen Trick, um den "Stylus"/die Nadel vom P30S zu bekommen? Im manual steht "pull" aber der scheint recht fest zu sitzen.
Detektordeibel
Inventar
#14 erstellt: 20. Mrz 2018, 17:12
Hinten im Tonabnehmer steckt eine Schraube, abgebaut ist es evtl einfacher das nicht am Tonarm mitziehst.

https://i.pinimg.com...ae6c81f0ddc7c9f0.jpg

Die sitzen tatsächlich manchmal recht fest, aber ist wirklich einfach nur "abziehen" kann man eigentlich nix kaputtmachen.
Friedi4ever
Schaut ab und zu mal vorbei
#15 erstellt: 20. Mrz 2018, 20:05
Klasse perfekt ... Die Challenge habe ich auch gemeistert ... Nadel geht raus.

Also was ich bisher verstanden habe:
-der Plattenspieler hat ein T4P System das ist nichtmehr wirklich "State of The Art"
-aktueller Standard ist 1/2 Zoll
-das T4P System kann man ggf. Durch eine elliptische Nadel "pimpen" (siehe Link)
-das macht sicher Sinn weil meine Nadel schon zig Jahre auf dem Buckel hat
-Der Adapter ist dafür dass ich die T4P Nadel ggf. Später an einem 1/2 Zoll System verwenden kann
-umgekehrt kann man nicht adaptieren d.h. 1/2 Zoll Systeme funktionieren nicht wirklich anT4P Tonärmen
-hab beim Aufräumen noch ein 1/2 System mit AKG x6r Nadel gefunden. - das kann ich aber logischerweise nicht an den T4P betreiben.

Sind meine Annahmen soweit richtig?

D.h. ich bestell mir Mal ne neue Nadel und schaue wie weit ich damit komme - wenn ich mit dem Ergebnis nicht zufrieden bin
Kommt wohl der Wechsel auf einen Player mit 1/2 Zoll System in Betracht.
van_Salt
Ist häufiger hier
#16 erstellt: 20. Mrz 2018, 21:25
Ich habe einen TT 251 Dreher von Marantz mit T4P
Mit dieser elliptischen Nadel bin ich sehr zufrieden. Mehr geht natürlich immer.

Siehe hier
Detektordeibel
Inventar
#17 erstellt: 21. Mrz 2018, 01:05

Also was ich bisher verstanden habe:
-der Plattenspieler hat ein T4P System das ist nichtmehr wirklich "State of The Art"


T4P ist an sich genau wie 1/2, das wird nur anders festgemacht. Vorteil bei T4P ist, Das T4P-Abnehmer immer auf T4P Tonarme passen.

Eigentlich ist das ne Super Sache, es gibt heute halt nur noch wenige Tonabnehmer neu dafür zu kaufen. - Muss man aber nicht unbedingt.




-das T4P System kann man ggf. Durch eine elliptische Nadel "pimpen" (siehe Link)
-das macht sicher Sinn weil meine Nadel schon zig Jahre auf dem Buckel hat


Ja, solltest du auf jeden Fall machen, mit der "Rundnadel" spielt der Tonabnehmer weit unter seinen Möglichkeiten.




-Der Adapter ist dafür dass ich die T4P Nadel ggf. Später an einem 1/2 Zoll System verwenden kann
-umgekehrt kann man nicht adaptieren d.h. 1/2 Zoll Systeme funktionieren nicht wirklich anT4P Tonärmen


Richtig. Anstatt "Adaptern" gab es übrigens auch spezielle Headshells um T4P Tonabnehmer an 1/2 Tonarmen zu betreiben, die kosten allerdings Aufgrund Seltenheit kleines Vermögen...



-hab beim Aufräumen noch ein 1/2 System mit AKG x6r Nadel gefunden. - das kann ich aber logischerweise nicht an den T4P betreiben.


Genau.


[Beitrag von Detektordeibel am 21. Mrz 2018, 01:08 bearbeitet]
Friedi4ever
Schaut ab und zu mal vorbei
#18 erstellt: 23. Mrz 2018, 19:06
So ... Die neue elliptische Nadel ist angekommen. Montage hat ohne Probleme geklappt ... Und der Sound ... WOW ... Hätte nicht gedacht, dass selbst ich als audiophiler Laie den Unterschied höre. Insbesondere bei den Höhen merkt man den Unterschied ... Den Bass teste ich sobald die Frau im Sport ist, und ich das Wohnzimmer für mich habe.

Muss ich nach dem Nadelwechsel noch was am Gewicht/Antiskating einstellen oder lieber erstmal die Finger davon lassen und mich irgendwann in Ruhe mit dem Thema beschäftigen?(never Change a running system)
.JC.
Inventar
#19 erstellt: 23. Mrz 2018, 19:16

Friedi4ever (Beitrag #18) schrieb:
Den Bass teste ich sobald die Frau im Sport ist, und ich das Wohnzimmer für mich habe.


viel Spaß !
Jazzy
Inventar
#20 erstellt: 23. Mrz 2018, 19:17
Einstellen kann man bei T4P doch garnix,oder?
Detektordeibel
Inventar
#21 erstellt: 23. Mrz 2018, 19:42

Einstellen kann man bei T4P doch garnix,oder?


Kommt auf den Dreher drauf an, Auflagekraft (und auch Antiskating) kann man bei höheren nochmal feineinstellen...

"Relevant" ist das aber höchstens bei T4P McSystemen oder so... hier

beim BD3 nicht


Muss ich nach dem Nadelwechsel noch was am Gewicht/Antiskating einstellen


Nö, unnötig. Das ist hier Plug&Play. 0,2g Auflagegewicht mehr oder weniger sind nicht kriegsentscheidend.


Und der Sound ... WOW ...




[Beitrag von Detektordeibel am 23. Mrz 2018, 19:47 bearbeitet]
Friedi4ever
Schaut ab und zu mal vorbei
#22 erstellt: 23. Mrz 2018, 20:43
So ... gut Bass bringt die Nadel auch. Also gibt absolut nichts zu meckern.
Ein herzliches Dankeschön an alle die geholfen haben meinen Spieler wieder ans Laufen zu bringen. Stellvertretend insbesondere an Detektordeibel ein dickes Dankeschön.

So habe ich mit ein paar Stunden Aufwand und überschaubarem Geldeinsatz wieder einen laufenden Spieler, guten Sound und hoffentlich ganz lang jede Menge Spaß.


... Und wer weiß vielleicht eröffne ich in ein paar Monaten die nächste Suche nach SL1200/1700/1720/...
Psychobilly_71
Ist häufiger hier
#23 erstellt: 23. Mrz 2018, 22:07
Hi Friedi

Glückwunsch, das das Schätzchen wieder läuft.

Bei mir hat der SL-BD3 über 20 Jahre seinen Dienst verrichtet.


Mittlerweile ist er in die zweite Reihe gerückt und genießt seinen wohlverdienten Ruhestand.
Ab und zu darf er noch seine Runden drehen.Vor allem zum testen von Flohmarktplatten.

Auch wenn er nur Einsteigerklasse ist.kann man mit ihm richtig gut Platten höhren.Ein gutes System hast du ja jetzt.

Das Antiskating kann man zwar nicht einstellen aber die Auflagekraft in einem kleinen Bereich sehr wohl.

Wenn du von hinten auf den Tonarm schaust,siehst du mittig eine Kreuzschlitzschraube.
Drehst du diese mit einem passenden Schraubenzieher, bewegst du damit das hinten im Arm liegende Gegengewicht rein oder raus. Je nach Drehrichtung

Du brauchst allerdings eine Feinwaage um das Auflagegewicht einzustellen.

Das aber nur,falls du Lust hast am experimentieren.

Viel Spass noch mit deinem "neuen" Plattenspieler und ihm hoffentlich noch ein langes Leben

Gruß

Kalle
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