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Noch ein "Einsteiger sucht guten und günstigen Dreher" Thread

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radar232
Ist häufiger hier
#1 erstellt: 07. Apr 2018, 23:39
Hallo Leute, vor kurzem gab es das Stadium Arcadium Album von Red Hot Chilli Pepper im Angebot. Da es sich um mein derzeitiges Lieblingsalbum handelt habe ich etwas gegoogelt und festgestellt, das die Abmischung auf dem Vinyl anders als auf der CD ist. Angeblich sogar besser. Da musste ich natürlich zuschlagen, sofern es ja ohnehin ein Angebot war: 26 Euro inklusive Versand für 4 nagelneue Schallplatten. Jetzt brauch ich also einen Plattenspieler, habe deswegen einige Beiträge zum Thema gelesen und weiß jetzt gar nicht mehr was ich brauche. Es soll natürlich ein günstiger sein. Aber bevor ich jetzt irgendeinen Müll für 50 Euro kaufe, frage ich euch lieber erst. Vielleicht gibt es ja auf dem Gebrauchtmarkt gute Einsteigergeräte oder auch etwas bessere. Ich habe mal gelesen, dass man die Geschwindigkeit an einem guten Gerät einstellen kann, da die Platten sonst einige Sekunden früher oder später fertig sein können. Außerdem würde ich die Platte gerne digitalisieren, damit ich sie auch am Rechner und Unterwegs hören kann. Sollte ich da einen Dreher mit Chinch nehmen ?

Zu meinem Setup: Ich habe keine teure Hifi Anlage oder Boxen. Ich nutze zwei Studiomonitore am Schreibtisch: Behringer MS20. Die sind über ein optisches Kabel an meinem Rechner angeschlossen. Darin ist ein hochwertiges Mainbaord (Asus Crosshair Hero VI) mit sehr gutem onboard Sound Chip. Meistens höre ich aber über meine Sennheiser HD 340 Kopfhörer Musik. Die haben mMn einen sehr guten Frequenzgang, sind sicher keine audiophilen Highend-Lauscher aber ganz sicher auch keine billigen Ramsch-Muscheln. Ich bin momentan aber dabei die Mucke auf ein NAS zu übertragen. Und vom NAS gebe ich dann über einen Raspberry Pi wieder, an dem ein HiFiBerry DAC+ arbeitet. Das Gerät bietet dezidierte 192kHz/24bit high-quality Burr-Brown DAC.

Wonach sollte ich bei eBay (und Kleinanzeigen) Ausschau halten ? Ich würde mir sicher noch die ein oder andere Schalplatte anschaffe, wenn ich gefallen daran finde. Aber wie ihr seht, habe ich eher ein günstiges Sound-Setup. Entsprechend kann ich auch für den Dreher nicht alle Welt ausgeben. Gibt es unter 100 Euro gute gebrauchte, die meine kleinen Studiolautsprecher und die Kopfhörer adäquat versorgen können ?


[Beitrag von radar232 am 07. Apr 2018, 23:42 bearbeitet]
cone-A
Stammgast
#2 erstellt: 08. Apr 2018, 08:41
Ich persönlich habe mich ja richtiggehend in den Technics SL-Q2 verliebt. Saugut gemacht, kein Schnickschnack (na gut, Halbautomatik und schaltbare Geschwindigkeit). Wenn man eine Weile kuckt, kommen da mal günstige Angebote. Dazu ein Art DJ Pre Phono-Pre und eine neue Nadel, dann geht es los.
gapigen
Inventar
#3 erstellt: 08. Apr 2018, 09:39
Wenn Du nur für die neue Schallplatte ins Hobby Plattenspieler einsteigen willst, dann rate ich Dir das zu lassen. Kauf Dir einen schönen Rahmen zum Aufhängen an die Wand und höre die Musik digital.

Alles andere wird entweder teuer oder ein schlechter Kompromiss. Vom Digitalisieren würde ich mir auch nicht viel versprechen.

Das übrigens meine ich jetzt ernst und nicht despektierlich.


[Beitrag von gapigen am 08. Apr 2018, 12:34 bearbeitet]
HiFi_Sepp
Inventar
#4 erstellt: 08. Apr 2018, 10:54
Na ja probieren kann er es ja mal.
Das Problem sehe ich bei den "Monitor" Lautsprechern. Die Behringer haben eigentlich keinen Bass und die Mitten sind viel zu stark bzw. aggressiv.

Der ART DJ Pre ist ein guter Vorschlag, zumal der einen Low cut bzw Subsonic Filter hat. Das ist bei den vorhandenen Lautsprechern meiner Meinung nach ein muß, da es vermutlich sonst zu starkem Membranenschwingen bzw. Verzerrungen kommen wird.

Bei dem Budget muß man halt etwas geduldig sein. Als Nadel reicht ein AT 95, falls beim Plattenspieler kein System vorhanden ist.
Vielleicht taucht ja mal ein passendes Angebot bei den Kleinanzeigen in der Nähe des Themenstellers auf.
Von den 100 Euro neu Chinafräsen würde ich Abstand nehmen.

Digitalisieren kann man zum spaß mal machen, aber ich denke, daß eine Digitaldatei von CD oder als Download besser mit den Lautsprechern funktionieren wird, als die digitale Kopie der vorhandenen Platten.
Marsilio
Inventar
#5 erstellt: 08. Apr 2018, 12:27

gapigen (Beitrag #3) schrieb:
Wenn Du nur für die neue Schallplatte ins Hobby Plattenspieler einsteigen willst, dann rate ich Dir das zu lassen. Kauf Dir einen schönen Rahmen zum Aufhängen an die Wand und höre die Musik digital.

Alles andere wird entweder teuer und ein schlechter Kompromiss. Vom Digitalisieren würde ich mir auch nicht viel versprechen.

Das übrigens meine ich jetzt ernst und nicht despektierlich.



Hallo Radar

Nichts für ungut, aber ich schliesse mich gapigens Meinung vollumfänglich an. Zumal Schallplatten über Kopfhörer eh nicht so das gelbe vom Ei ist...
Mit einem gewissen Mindestanspruch wirst Du auch bei Gebrauchtgeräten kaum unter einem Gesamtbetrag von 250.- durchkommen - ob Dir das die Übung wert ist für bloss ein, zwei oder drei Alben...?

LG
Manuel
radar232
Ist häufiger hier
#6 erstellt: 08. Apr 2018, 17:16
Ok, also mehrere hundert Euro auszugeben macht wirklich keinen Sinn. Da wäre es wohl doch besser das Geld erst mal in richtige Lautsprecher und einen Verstärker zu stecken. Dennoch werde ich mal die Augen nach dem Technics SL-Q2 offenhalten, vielleicht gibt es ja mal einen in meiner Nähe zu einem guten Preis.
Ich habe heute mal bei meinem Vater angefragt und er hat einen Dual 510 stehen. Wäre der geeignet um die Platten zu digitalisieren ?


gapigen (Beitrag #3) schrieb:
Wenn Du nur für die neue Schallplatte ins Hobby Plattenspieler einsteigen willst, dann rate ich Dir das zu lassen. Kauf Dir einen schönen Rahmen zum Aufhängen an die Wand und höre die Musik digital.
Alles andere wird entweder teuer oder ein schlechter Kompromiss. Vom Digitalisieren würde ich mir auch nicht viel versprechen.

Ich würde mir bei gefallen weitere Platten zulegen, aber wie oben bereits geschrieben, sollte ich wohl erstmal in bessere Lautsprecher investieren. An die Wand hänge ich die Platte natürlich nicht, die wird sicher im Schrank verwahrt. Ich habe die ja nicht zum angucken gekauft, sondern zum Hören. Ich hab das im Öffnungs-Post glaube ich nicht richtig rübergebracht: Die Aufnahme auf der Platte ist anders abgemischt als die CD Version, deswegen habe ich die Platte gekauft. Einen Download Key oder eine andere Möglichkeit die Aufnahme digital zubekommen, habe ich nicht. Daher würde ich die Platten gerne digitalisieren.
cone-A
Stammgast
#7 erstellt: 08. Apr 2018, 18:48

radar232 (Beitrag #6) schrieb:

Ich habe heute mal bei meinem Vater angefragt und er hat einen Dual 510 stehen. Wäre der geeignet um die Platten zu digitalisieren ?


Mit Dual ist grundsätzlich nur deutscher Schlager und Blasmusik zu digitalisieren. ;-)

Im Ernst: http://www.dual-vinylfreund.de/dual-510.html

Tadelloses Gerät. Eine Durchsicht, neuer Riemen, neue Nadel und das Ding läuft wieder.
radar232
Ist häufiger hier
#8 erstellt: 08. Apr 2018, 18:51

cone-A (Beitrag #7) schrieb:

Mit Dual ist grundsätzlich nur deutscher Schlager und Blasmusik zu digitalisieren. ;-)

Hehehe
Welche Nadel nimmt man denn dafür ? Und wie krieg ich da den Rechner zum digitalisieren angeschlossen ??


[Beitrag von radar232 am 08. Apr 2018, 18:52 bearbeitet]
cone-A
Stammgast
#9 erstellt: 08. Apr 2018, 18:52
Stelle mal ein Foto vom Tonabnehmer hier rein und Du wirst kurz danach eine halbe Dissertation über den richtigen Ersatz finden...
Yamahonkyo
Inventar
#10 erstellt: 08. Apr 2018, 19:14
Hallo radar232,

du könntest dir einen Plattenspieler wie den vorgeschlagenen Technics, oder einen anderen mir Cinch Anschlüssen holen und dazu einen Vorverstärker wie den Art DJ Pre II, den du an den Line In der Soundkarte anschließt.

Es gibt aber auch Vorverstärker, wie den ART USB Phono Plus PS. Diser kann direkt per USB an den PC, oder per Toslink an deine Boxen, oder wenn es deine Soundkarte hergibt, dort angeschlossen werden.

Gruß Roland


[Beitrag von Yamahonkyo am 08. Apr 2018, 20:19 bearbeitet]
Detektordeibel
Inventar
#11 erstellt: 08. Apr 2018, 19:37
RHCP sind die CDs ziemlich loudness-war verseucht...

Also recht gute Chance das das Vinyl hier tatsächlich besser klingt.

Allerdings sollte man das dann wenigstens mit ner Ellipse rippen/digitalisieren. (Also nicht die allerbilligste Nadel)

Und ja, ist dann sinnvoller den Rip zu hören am Kopfhörer als neue Staubkörner.


Ich würde mir bei gefallen weitere Platten zulegen, aber wie oben bereits geschrieben, sollte ich wohl erstmal in bessere Lautsprecher investieren.


Wenn du zufrieden bist und Aufstellungsmäßig nix wesentlich besseres realisierbar kannste auch dabei bleiben.

Der Dual 510 sollte er noch das Originalsystem haben hat ein "Shure"-System das ist für die Musikrichtung gut geeignet.

Checken musst du ob der noch nen DIN-Stecker oder Cinch hat.

Ansonsten sag mal deine PLZ vielleicht steht zufällig grad was gutes für kleines Geld in deiner Nachbarschaft.


[Beitrag von Detektordeibel am 08. Apr 2018, 19:40 bearbeitet]
Yamahonkyo
Inventar
#12 erstellt: 08. Apr 2018, 19:53
Hallo radar232,

das mit dem DUAL von deinem Vater hatte ich ganz überlesen; klar geht der auch.

Sollte der DUAL einen DIN-Stecker haben, braüchtest du noch einen DIN auf Cinch Adapter, falls noch nicht vorhanden.

Gruß Roland
radar232
Ist häufiger hier
#13 erstellt: 08. Apr 2018, 21:37
Zufrieden bin ich nicht wirklich mit den Behringer MS20, aber vorher hatte ich ein Logitech 2.1 Soundsystem und dagegen sind die Behringer Studiomonitore schon sehr ordentlich im Klang. Lieber etwas weniger Bass, als so ein bassverseuchtes 2.1. PC-System. Ich behalte auf dem Schreibtisch in jedem Fall Studiolautsprecher, denke aber darüber nach, mir zusätzlich richtige Lautsprecher zu holen, die den Raum beschallen können. Die Behringer haben nämlich wirklich keinen Bass und sind sehr auf die hohen Frequenzen fokussiert. Aber das kann warten, derzeit reichen mir die Behringer und der Sennheiser Kopfhörer.

Die CD Version des Albums finde ich ehrlich gesagt auch sehr gelungen, sollte dort auch zuviel Loudness reingemischt worden sein, würde mich der Unterschied zum Vinyl umso mehr interessieren. Ich muß allerdigns einräumen, daß ich die CD gar nicht besitze und nur einen Youtube-Download des Albums auf dem Rechner habe. Die Vinyl Version ist leider nicht bei Youtube zu finden..^^ Ja Schande über mein Haupt, ich besitze nicht mal mein Lieblingsalbum... Naja, jetzt ja schon und zwar auf Vinyl. Und das Songbook zu dem Album habe ich immerhin auch gekauft. Ich hoffe damit stehe ich moralisch jetzt nicht ganz so schlecht da

Der Dual 510 von meinem Vater hat wohl keine Chinch Ausgänge. Ich habe mir den heute mal angeguckt und er hat überhaupt keine Anschlüsse, bis auf 2 kabel die hinten rausgeführt werden. Was für ein Stecker da dran ist konnte ich nicht sehen, da die in einer Einbauwand verlegt sind. Aber es sind sicher die alten Stecker aus den 70ern. Sie gehen in ein Braun Regie 450 und daran hängen zwei Sonab OD11 Boxen, deren Sicken komplett vergammelt sind und die ich versuchen werde neu einzukleben. die Ersatzsicken und der Kleber sind schon bestellt.


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[Beitrag von radar232 am 08. Apr 2018, 21:47 bearbeitet]
Detektordeibel
Inventar
#14 erstellt: 08. Apr 2018, 21:57
Jo das ist das Shure M95, dafür organsierst du dir bei Thakker oder Cleorec die M95 ED Nadel für ca 25€ (Elliptisch), die müssten auch einen passenden Riemen (ca 10€) haben.

Die alte Nadel würd ich keine neue Platte mehr mit hören. Wenn der Einschub schon so ramponiert ausschaut dann hat die es wahrscheinlich schon seit Ewigkeiten hinter sich...


Die Behringer haben nämlich wirklich keinen Bass


Dafür erfand der Computergott den Software-Equalizer.
ad-mh
Inventar
#15 erstellt: 08. Apr 2018, 22:20
Glückwunsch!

Einen 510 in Version 1 mit M95 wünscht sich so mancher als Gerät für den Neueinstieg.

Von mir exakt die gleiche Empfehlung:
Cleorec elliptische Nadel und einen neuen Riemen.
Dazu sollte man das Gerät dringend reinigen.

Stelle mal ein Foto des Anschlusskabels/Steckers ein.

VG Andreas
klausES
Inventar
#16 erstellt: 08. Apr 2018, 22:49
Abgesehen davon das der Nadelträger total hinüber ist.
Interessehalber; was ist das denn jetzt für ein Einschub (da schwarz und ohne Beschriftung) ?
Kenne ich so nicht. Sind die Originalen Shure für das M95 nicht gelb mit Shure Schriftzug ?
ad-mh
Inventar
#17 erstellt: 08. Apr 2018, 23:02
Das ist eine Nachbaunadel.
klausES
Inventar
#18 erstellt: 08. Apr 2018, 23:14
Auch bei Nachbau kannte "ich" bisher nur gelbe. Auch gut zu wissen das es keine Ori. Shure in schwarz gab. Das wollte ich wissen.
Wollte mir nämlich heute einer auf'm Flohmi einen erzählen, das seine schwarze Nadel (auch ein M95 an einem Dual) eine sehr teure Originalnadel sei...).
radar232
Ist häufiger hier
#19 erstellt: 08. Apr 2018, 23:19
Ok, vielen Dank, dann weiß ich was zu tun ist. Ich und reinige das Gerät und kaufe eine elliptische Nadel, einen neuen Riemen, ein Adapter Kabel auf Chinch und dann noch ein Gerät zum anschließen an den Computer.

Detektordeibel (Beitrag #14) schrieb:
Dafür erfand der Computergott den Software-Equalizer. ;)

Ich weiß wie du das meinst, und stimmt ja auch. Aber die kleinen Studio-Monitore sind halt nicht dafür gebaut, den Raum mit Bass zu füllen. Wer das will muss zusätzlich einen Subwoofer anschließen.


ad-mh (Beitrag #15) schrieb:
Cleorec elliptische Nadel und einen neuen Riemen.
Stelle mal ein Foto des Anschlusskabels/Steckers ein.

Das Foto versuche ich morgen zu machen.
Gibt es die besagte Nadel eigentlich auch in nicht-elliptischer Ausführung ?


klaus52 (Beitrag #16) schrieb:
Abgesehen davon das der Nadelträger total hinüber ist.

Dann sollte die Nadel wohl nicht so schräg zur Seite stehen oder woran erkennt man, dass das Teil total hinüber ist ?


ad-mh (Beitrag #17) schrieb:
Das ist eine Nachbaunadel.

Ich gehe davon aus, dass die Nadel noch nie getauscht wurde und somit seit 'nem halben Jahrhundert da dran ist. Kann aber sein, dass sie doch mal getauscht wurde. Ich werd morgen mal Nachfragen.


[Beitrag von radar232 am 08. Apr 2018, 23:29 bearbeitet]
klausES
Inventar
#20 erstellt: 08. Apr 2018, 23:24

radar232 (Beitrag #19) schrieb:
...Dann sollte die Nadel wohl nicht so schräg zur Seite stehen oder woran erkennt man, dass das Teil total hinüber ist ?...

Der Träger selbst sollte exakt gerade sein (also axial gerade) und vertikal mittig nach vorn stehen.
Deiner ist besonders böse verbogen.


[Beitrag von klausES am 08. Apr 2018, 23:25 bearbeitet]
Detektordeibel
Inventar
#21 erstellt: 09. Apr 2018, 01:52

Gibt es die besagte Nadel eigentlich auch in nicht-elliptischer Ausführung ?


Ja, das wäre dann eine "sphärische", die ist paar Cent billiger, aber klingt schlechter.


Ich gehe davon aus, dass die Nadel noch nie getauscht wurde


Irgendwann (80er vmtl) wird man die schon getauscht haben, wahrscheinlich ne Hausmarke aus dem Elektroeinzelhandel die damals üblich waren, wofür man dann auch teure 20 Mark Plus zahlen musste.

Da das oft keiner zahlen wollte hat man oft mit total kaputten Nadeln ewig weitergehört und wenn es "Unfälle" gab irgendwie wieder gerade gebogen oder sowas, Hauptsache kommt noch irgendwie Ton raus...
Und dann hat man irgendwann keinen Bock mehr auf Musikhören gehabt weil klang irgendwie nicht mehr so toll...

Der 510 ist etwas einfacher als andere Dual, was den Vorteil das man sich die üblichen Elektrikbaustellen erspart, paar Tröpfchen Motoröl für die Mechanik und vielleicht den "Tonarmlift" neues Silikonöl verpassen wenn er "plumpst".
.JC.
Inventar
#22 erstellt: 09. Apr 2018, 09:31
Moin,

alles sehr gute Tipps.
Wenn Du danach gehst, wirst du viel Freude an dem kleinen Dual haben.
Marsilio
Inventar
#23 erstellt: 09. Apr 2018, 13:35

klaus52 (Beitrag #18) schrieb:
Auch bei Nachbau kannte "ich" Auch gut zu wissen das es keine Ori. Shure in schwarz gab. :.


Doch - gab es. Die sphärische Nadel ("G") ist schwarz. Oder dunkel-anthrazit, je nach Sichtweise.

LG
Manuel
gapigen
Inventar
#24 erstellt: 09. Apr 2018, 16:39

Ich hab das im Öffnungs-Post glaube ich nicht richtig rübergebracht: Die Aufnahme auf der Platte ist anders abgemischt als die CD Version, deswegen habe ich die Platte gekauft.

Doch, alles gut. Nur musst Du eben auch ein Setup haben, was das richtig rüberbringt. Aber Du bist ja auf dem Weg...
radar232
Ist häufiger hier
#25 erstellt: 15. Mai 2018, 21:44

cone-A (Beitrag #7) schrieb:

Tadelloses Gerät. Eine Durchsicht, neuer Riemen, neue Nadel und das Ding läuft wieder.


Ich habe den Tonabnehmer letzte Woche getauscht bin aber noch nicht dazu gekommen, mir einen AD Wandler zu kaufen. Das digitalisieren der Platte schiebe ich noch auf, bis ich mich da etwas besser informiert habe. Den Riemen habe ich nicht getauscht, der sah noch ganz gut aus. Oder kann der nach 30 Jahren nicht mehr gut sein ?

Bevor ich mich an den Plattenspieler gemacht habe, mussten die beiden Sonab OD-11 LS erstmal instand gesetzt werden. Es waren nicht nur beide Sicken weggegammelt sondern ein Mittel/Basstöner musste neu verkabelt werden. Jetzt laufen die wieder, hab neue Sicken eingeklebt und Kupferkabel rangelötet. Vermutlich wird das Lot auf der Membran nicht lange halten, da wäre vermutlich ein Spezialkleber angebrachter.

Vielen Dank an euch für die Unterstützung!

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[Beitrag von radar232 am 15. Mai 2018, 21:44 bearbeitet]
Marsilio
Inventar
#26 erstellt: 15. Mai 2018, 22:12
Kann halt sein dass der Dreher mit dem alten Riemen nicht anlaufen will weil er schleift. Vielleicht ist er auch etwas ausgeleiert und läuft dadurch, da nicht mehr ganz stramm, nicht ganz in der richtigen Geschwindigkeit.

Falls Du die acht Euro oder so für einen neuen Riemen nicht ausgeben willst gibt es noch den "Trick" (?) mit dem Riemen-Auskochen. Habs aber noch nie ausprobiert. Und ja, Schande über mich, mein Büro-Dreher, der im Jahr null bis einmal läuft, hat auch einen annähernd so alten Riemen, den ich schon lange mal ersetzen wollte.

Im Ernst: Wenn Du wirklich mit einigen Ambitionen gut Musik hören willst würde ich den Riemen wechseln. Dein alter Dual 510 ist, wie schon einige andere hier geschrieben haben, ein tadelloses Gerät. Das Shure M95-Tonabnehmersystem ist ebenfalls definitiv eines der besseren Sorte, die elliptischen Cleorec-Nachbaunadeln für 25.- sind ihr Geld absolut wert - in neu müsstest Du für so einen Dreher gegen 500.- hinlegen, und ein vergleichbare gutes Tonabnehmersystem kostet dann auch noch mal einen Hunderter.

LG
Manuel
ad-mh
Inventar
#27 erstellt: 15. Mai 2018, 22:47
So kann ein funktionierender 510 aussehen (Die blaue LED muss nicht sein).

Nur mal so als Vorgeschmack.

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radar232
Ist häufiger hier
#28 erstellt: 16. Mai 2018, 01:11
Da hab ich mich mal wieder unklar ausgedrückt Der Dreher läuft einwandfrei, die Nadel habe ich getauscht, den Riemen nicht. Habe beides bei Thakker gekauft aber den Riemen nicht gewechselt, weil der alte noch gut aussieht. Der Dreher lief etwas zu schnell aber das kann man beim 510 dank Strobo ja korrigieren. Man sollte an der Stelle auch bedenken, dass Albanien eventuell das Stromdefizit mittlerweile wieder ausgleicht und die Netzfrequenz somit zu hoch sein könnte, denn mein Radiowecker geht seit ner Weile 2 Minuten vor. Ist natürlich nur Spekulation.


[Beitrag von radar232 am 16. Mai 2018, 02:22 bearbeitet]
8erberg
Inventar
#29 erstellt: 16. Mai 2018, 12:05
radar232
Ist häufiger hier
#30 erstellt: 20. Okt 2018, 12:58
Hallo, ich habe die Platten noch nicht digitalisiert, weil ich bis jetzt noch keine Hardware dafür gekauft habe. Nächste Woche gibt es bei Lidl aber einen Plattenspieler (Dual DT 250 USB) für 99 Euro, der das kann. Kennt den jemand, wie ist die Qualität nach dem Digitalisieren? Kann das mit den weiter oben empfohlenem Art DJ Pre II oder dem ART USB Phono Plus PS mithalten?
Marsilio
Inventar
#31 erstellt: 20. Okt 2018, 13:46

radar232 (Beitrag #30) schrieb:
Nächste Woche gibt es bei Lidl aber einen Plattenspieler (Dual DT 250 USB) für 99 Euro, der das kann. Kennt den jemand, wie ist die Qualität nach dem Digitalisieren? Kann das mit den weiter oben empfohlenem Art DJ Pre II oder dem ART USB Phono Plus PS mithalten?


Du hast einen 510er mit Shure M95 und willst diese Kombi durch SOWAS ersetzen??

LG
Manuel


[Beitrag von Marsilio am 20. Okt 2018, 13:47 bearbeitet]
radar232
Ist häufiger hier
#32 erstellt: 20. Okt 2018, 13:49
Ich habe leider gar keinen Plattenspieler Mein Vater hat einen 510. Allerdings habe ich dort nicht die Möglichkeit zu digitalisieren, müsste also entsprechend ein Digitalisierer nachkaufen. Daher die Frage, ob man dann nicht direkt das Teil vom Lidl nehmen kann. Ich lese aber aus deinem Beitrag, dass die Qualität vermutlich nicht so gut sein würde.


[Beitrag von radar232 am 20. Okt 2018, 13:49 bearbeitet]
devastor
Stammgast
#33 erstellt: 20. Okt 2018, 14:37
Pack da einen Thakker Epo E Nadeleinschub drauf und dann geht das schon ganz gut. Du wirst aber gerade hier im Hifi-Forum in Bezug auf die China Dual eigentlich nur Gegenwind bekommen. Teils zu Recht aber teils auch völlig überzogen imho.

Wobei ich nicht ganz nachvollziehen kann, warum man sein Vinyl digitalisieren will aber gut jeder wie er mag.
Tywin
Hat sich gelöscht
#34 erstellt: 20. Okt 2018, 15:04
Hallo,


Wobei ich nicht ganz nachvollziehen kann, warum man sein Vinyl digitalisieren will aber gut jeder wie er mag.


zumeist wird das von Menschen angestrebt die gar keine Ahnung vom Aufwand und dem Ergebnis haben. Ansonsten würde man Musikdateien oder (gebrauchte) CDs zum Rippen kaufen. Zumeist ist Musik in digitaler Form verfügbar.

Freunde von mir wollten das auch mal eben machen. Denen habe ich einen Digitalrekorder zum einfachen Aufnehmen geliehen und auf die nachfolgend erforderliche Bearbeitung per geeigneter Software hingewiesen.

Wenn ich in einigen Monaten danach frage, wird sicherlich nicht mal eine Aufnahme erfolgt sein und zu den nachfolgenden Schritten wird man sich auch nach einigen Monaten gar keine Gedanken gemacht haben.

VG Tywin


[Beitrag von Tywin am 20. Okt 2018, 15:05 bearbeitet]
gapigen
Inventar
#35 erstellt: 20. Okt 2018, 15:26
radar232, ich kann Dir nur den guten Rat geben, diese Aktion abzublasen. Es sei denn, Du weist so übergaupt nichts mit Deiner Zeit anzufangen oder es ist ein richtiges Hobby (in spe) von Dir. Oder irgendwas dazwischen.
Höre Dir lieber die Schallplatten als Schallplatte an und besorge Dir alternativ ein Streaming-Abo.
Ansonsten schließe ich mich der Ansicht von Tywin an.
akem
Inventar
#36 erstellt: 20. Okt 2018, 15:51
Die Gleichlaufschwankungen sind wie folgt angegeben:
WOW, Flutter: < 0,25 % WRMS (JIS WTD bei 3 kHz)
Die olle Hifi-Norm aus den 60er Jahren fordert bereits 0,2%, das heißt nichts anderes, als daß dieser "Dual" (der gar kein Dual ist sondern einer der billigsten Hanpin) nicht Hifi-tauglich ist. Und gerade der Gleichlauf sollte eigentlich für einen Plattenspieler dank Schwungmasse Plattenteller die leichteste Übung sein! Das Cinch Terminal sitzt auf einer dünnen Plastikplatte, die schnell bricht (ich hatte einen vergleichbaren Patienten unter dem Label Reloop mal hier, bei dem genau das passiert ist...).
Mit anderen Worten: Finger weg! Gerhard Polt würde sagen "schad um's Geld"...

Gruß
Andreas
Vogone
Inventar
#37 erstellt: 20. Okt 2018, 15:57
Zum digitalisieren (aufnehmen) kann man jeden Plattenspieler benutzen. Der billig China-Dual ist Umweltverschmutzung.
(meine Meinung)
devastor
Stammgast
#38 erstellt: 20. Okt 2018, 16:13

akem (Beitrag #36) schrieb:
Die Gleichlaufschwankungen sind wie folgt angegeben:
WOW, Flutter: < 0,25 % WRMS (JIS WTD bei 3 kHz)
Die olle Hifi-Norm aus den 60er Jahren fordert bereits 0,2%, das heißt nichts anderes,


Hörst du das? Wage ich zu bezweifeln. Normen alles schön und gut aber man sollte auch mal auf dem Teppich bleiben.
akem
Inventar
#39 erstellt: 20. Okt 2018, 16:40
Wenn man die Gleichlaufschwankungen noch dazu rechnet, die medienbedingt noch dazu kommen (exzentrisches Mittelloch), dann ja!
@ Vogone: Grundsätzlich ja. Will man aber Spaß am Ergebnis haben, kann der Plattenspieler und insbesondere dessen Tonabnehmer gar nicht gut genug sein! Mit einem 100-200€ Dreher - ausgeschlossen... Für das Geld kriegt man noch nicht mal nen Tonabnehmer, der gut genug wäre...

Gruß
Andreas


[Beitrag von akem am 20. Okt 2018, 16:41 bearbeitet]
radar232
Ist häufiger hier
#40 erstellt: 20. Okt 2018, 16:44

devastor (Beitrag #33) schrieb:
Wobei ich nicht ganz nachvollziehen kann, warum man sein Vinyl digitalisieren will aber gut jeder wie er mag.


Dabei geht es mir (exemplarisch) um das Album "Stadium Arcadium", das in der Vinyl-Version anders gemischt wurde als in der CD-Version. Und da man die Vinyl-Version nirgendwo also digitale Version erwerben kann, müsste ich die Platte selber digitalisieren um Sie z.b. im Auto hören zu können.


[Beitrag von radar232 am 20. Okt 2018, 16:48 bearbeitet]
Marsilio
Inventar
#41 erstellt: 20. Okt 2018, 16:54
Kauf Dir die Scheibe, schick sie an einen hier im Forum oder so, der richtig gutes Equipment hat für eine Digitalisierung, also ein Tonabnehmer mit einer Shibata- oder Microridge-Nadel, für eine einzelne LP findet sich da sicher jemand...

LG
Manuel
gapigen
Inventar
#42 erstellt: 20. Okt 2018, 16:58
Wenn es Dir nur um eine oder sehr wenige Schallplatten geht, dann würde ich ggf. einen Bekannten, Dienstleister o.ä. suchen, der sie digitalisiert. Du musst ja im Auto eine hervorragende Anlage haben, die Unterschiede in den Aufnahmen deutlich wiedergibt und Du Dich beim Fahren auch noch entsprechend auf die Musik konzentrieren kannst.

Ich habe ebenfalls nicht jede Schallplatte digital verfügbar, da es sie einfach nicht digital zu kaufen/streamen gibt. Ich höre sie dann als Schallplatte, was ich eh besser finde. Aber das ist ein anderes Thema.
radar232
Ist häufiger hier
#43 erstellt: 20. Okt 2018, 17:03
@Marsilio: Das wäre natürlich auch eine Möglichkeit, zumal es ja nur um das eine (Doppel)Album (4 Platten) geht.

@gapigen: Meine Anlage im Auto ist der letzte Müll, da bin ich auch grad am überlegen, wie ich das auf Vordermann bringe. Aber das ist ein anderes Thema. Übrigens würde ich die Aufnahme nicht nur im Auto hören, das war nur ein Beispiel. Ich könnte sie auch unterwegs in der Bahn hören, oder am Rechner. Wie gesagt, ich habe keinen Plattenspieler.

@All: Den Dual DT250 kaufe ich dann nicht und spare mir die 99 Euro lieber für Anderes. Tausend Dank, dass ihr mich vor dem Kauf bewahrt habt


[Beitrag von radar232 am 20. Okt 2018, 17:39 bearbeitet]
frank60
Inventar
#44 erstellt: 20. Okt 2018, 17:52
Da Dein PC einen Line Eingang hat, was spricht denn dagegen, ihn mal zu Deinem Vater mitzunehmen, dort an die Anlage anzuschließen und die Platte zu digitalisieren?

Ansonsten muß ich sagen, sorry, in diesem Thread ist wieder mal Einiges an haarsträubendem Blödsinn zu lesen.

Tywin (Beitrag #34) schrieb:


Wobei ich nicht ganz nachvollziehen kann, warum man sein Vinyl digitalisieren will aber gut jeder wie er mag.


zumeist wird das von Menschen angestrebt die gar keine Ahnung vom Aufwand und dem Ergebnis haben. Ansonsten würde man Musikdateien oder (gebrauchte) CDs zum Rippen kaufen. Zumeist ist Musik in digitaler Form verfügbar.

Ich digitalisiere also Platten, weil ich keine Ahnung habe? Und von welchem Aufwand und welchem Ergebnis ist denn die Rede?

Um Platten zu digitalisieren, braucht es nicht viel, einen funktionierenden Plattenspieler zuzüglich dem nötigen Equipment, um das Signal auf Line Pegel zu bringen, das dürfte jeder Plattenhörer haben. Eine intakte, saubere Platte, ist für Hörgenuß sowieso Voraussetzung. Einen Rechner mit brauchbarem Line Eingang, dürften auch die Meisten haben, die im WWW unterwegs sind. Eine Software zum Aufnehmen, eventuelle Störungen etwas Filtern, Tracks extrahieren, Taggen, das macht das kostenlose Audacity oder das in Mac OS enthaltene Garageband. Wo soll denn da das Problem liegen? In dem Bißchen Zeitaufwand zusätzlich zu dem, der beim Hören der Platte sowieso anfällt?

Und, auch wenn es sich Mancher nicht vorstellen kann, es soll 1. Situationen geben, in denen man abseits der heimischen 4 Wände bestimmte Musik hören will und 2. gibt es sehr reichlich Musik, die ohne Eigeninitiative nicht digital verfügbar ist.
radar232
Ist häufiger hier
#45 erstellt: 20. Okt 2018, 18:00

frank60 (Beitrag #44) schrieb:
Da Dein PC einen Line Eingang hat, was spricht denn dagegen, ihn mal zu Deinem Vater mitzunehmen, dort an die Anlage anzuschließen und die Platte zu digitalisieren?

Das könnte ich natürlich auch mal ausprobieren, dafür bräuchte ich nur einen Adapter, weil der 510 keinen Chinch Ausgang hat. Da muss aber sicher noch ein Gerät zwischen geschaltet werden, der das Signal normalisiert oder kann ich da direkt in den Line in der Soundkarte gehen?


[Beitrag von radar232 am 20. Okt 2018, 18:00 bearbeitet]
Tywin
Hat sich gelöscht
#46 erstellt: 20. Okt 2018, 18:08
Hallo,

das Folgende klingt für mich wie Comedy:


Um Platten zu digitalisieren, braucht es nicht viel, einen funktionierenden Plattenspieler zuzüglich dem nötigen Equipment, um das Signal auf Line Pegel zu bringen, das dürfte jeder Plattenhörer haben. Eine intakte, saubere Platte, ist für Hörgenuß sowieso Voraussetzung. Einen Rechner mit brauchbarem Line Eingang, dürften auch die Meisten haben, die im WWW unterwegs sind. Eine Software zum Aufnehmen, eventuelle Störungen etwas Filtern, Tracks extrahieren, Taggen, das macht das kostenlose Audacity oder das in Mac OS enthaltene Garageband. Wo soll denn da das Problem liegen? In dem Bißchen Zeitaufwand zusätzlich zu dem, der beim Hören der Platte sowieso anfällt?


Das Verstehen und das richtige Bedienen der zumeist noch fremdsprachigen Software kommt noch hinzu.

Und nun nimmst Du zum Vergleich einen Datei-Download oder das Rippen von CD ....

Man kann sich seine Blase auch schön denken.

LG Michael


[Beitrag von Tywin am 20. Okt 2018, 18:11 bearbeitet]
frank60
Inventar
#47 erstellt: 20. Okt 2018, 18:23
Aha, was ist denn daran Comedy? Kommst Du damit nicht zurecht und deswegen ist Deine unsinnige Aussage dann die einzig richtige?

Davon abgesehen, Audacitiy hat eine deutsche Oberfläche, Garageband ebenfalls? Kennst Dich offenbar generell nicht so aus ...


[Beitrag von frank60 am 20. Okt 2018, 18:24 bearbeitet]
Tywin
Hat sich gelöscht
#48 erstellt: 20. Okt 2018, 18:55
Lieber Frank,

Du kannst doch nicht wirklich so weit unter Realitätsverlust leiden, dass Du wirklich meinst, dass ein Digitalisieren von Schallplatten hinsichtlich der Kosten, des erforderlichen Know-hows, des technischen und zeitlichen Aufwands nicht erheblich viel aufwändiger als ein Download oder das Rippen einer CD ist.

Ansonsten nutzte/nutze ich selbst neben Audacitiy (damals noch zuerst in englisch) und derzeit die deutsche Version von Steinbergs Clean!1.5.

VG Tywin


[Beitrag von Tywin am 21. Okt 2018, 12:19 bearbeitet]
akem
Inventar
#49 erstellt: 20. Okt 2018, 19:24

radar232 (Beitrag #45) schrieb:
Das könnte ich natürlich auch mal ausprobieren, dafür bräuchte ich nur einen Adapter, weil der 510 keinen Chinch Ausgang hat. Da muss aber sicher noch ein Gerät zwischen geschaltet werden, der das Signal normalisiert oder kann ich da direkt in den Line in der Soundkarte gehen?

Du mußt nicht den Plattenspieler an den PC-Line-Input anschließen sondern den Tape-Ausgang ("Record") des Verstärkers. Dann sind Vorverstärkung und Entzerrung der RIAA-Kennlinie auch schon erledigt und Du brauchst keinerlei Zusatzgeräte. Je nachdem, was das für ein Verstärker ist, brauchst Du halt noch ein passendes Adapterkabel entweder Cinch-Klinke oder DIN-Klinke (der Rechner dürfte wie die meisten PCs einen 3,5mm Stereoklinken-Eingang haben).

Gruß
Andreas
radar232
Ist häufiger hier
#50 erstellt: 20. Okt 2018, 19:31

akem (Beitrag #49) schrieb:
Je nachdem, was das für ein Verstärker ist, brauchst Du halt noch ein passendes Adapterkabel entweder Cinch-Klinke oder DIN-Klinke (der Rechner dürfte wie die meisten PCs einen 3,5mm Stereoklinken-Eingang haben).


Ist ein Braun Regie 450. Laut Datenblatt hat der einen Ausgang für Tonbandaufnahme
1mV/kOhm: 5 pol. DIN-Buchse (180°). Kann man den dafür nehmen?
akem
Inventar
#51 erstellt: 20. Okt 2018, 19:35
Ja. Sonderlich laut ist dieser Ausgang zwar nicht aber das kannst Du ja am Rechner dann korrigieren.
Du mußt beim Kauf des Adapterkabels nur aufpassen, den richtigen zu nehmen da ein DIN-Stecker immer bidirektional ist (Aufnahme und Wiedergabe eben).

Gruß
Andreas
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