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Plattenspieler-Einsteiger

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Ognum
Neuling
#1 erstellt: 13. Dez 2004, 14:10
Hallo

Ich bin ein Neueinsteiger: Und zwar nicht nur was dieses Forum angeht, sondern auch in Bezug auf Plattenspieler.
Da ich mir fest vorgenommen habe, bis spätestens Weihnachten Musik von diesen großen, schwarzen Platten zu hören, bin ich auf der Suche nach einem vernünftigen Abspielgerät.
Die Anlage, an die der Plattenspieler angeschlossen werden soll ist ein Pioneer A-676 Verstärker (also mit Phono-Eingang) mit passendem 8-Band digital Equalizer und Infinity Reference 30 Standboxen.
Meine Frage zielt nur darauf ab, ob es zum Genuß der Platten (bevorzugt Klassische Musik) mittels dieses Equipments und eines Budgets von maximal 300 Euro, besser ist, ein gutes Altgerät (Dual 714 oder Dual 731) oder ein modernes Neugerät (Pro-Ject Debut III) anzuschaffen!? (Bei den Altgeräten hat man wohl auch noch Probleme mit den Anschlüssen und den Ersatzteilen bzw. Verschleißteilen!?)
Sollte es auf eines dieser beiden Altgeräte herauslaufen (wobei ich für andere Modelle gerne offen bin, da ich blutiger Anfänger bin und mich nur mal kurz "schlau machte"!), wäre ich auch sehr dankbar, wenn mir jemand dafür einen Preisrahmen nennen könnte.

Vielen Dank schon im Voraus
barsik
Ist häufiger hier
#2 erstellt: 13. Dez 2004, 15:07
Stopp die Zeit! Wann kommt der Rat mit den gebrauchten Thorens' & Duals?
Gelscht
Gelöscht
#3 erstellt: 13. Dez 2004, 15:59
53 Minuten!

Hätte noch einen (kaum) gebrauchten Thorens 180 Mk IV ??? (ich muß noch mal auf das Typenschild schauen) herumstehen. Der hat ein Subchassis. Als System ist ein Denon DL 160 dran. Der gehörte meinem Vater, doch der braucht ihn nicht mehr...

PS: Wäre schneller gewesen, doch das Forum war kurz down!
Holger
Inventar
#4 erstellt: 13. Dez 2004, 16:15
Auf den Trichter mit dem Gebrauchtgerät ist er ja schon selbst gekommen – aber bei 300 Euronen Budget ist das ja auch naheliegend.
Für das Geld bekommt man nämlich locker einen wunderschönen Thorens TD 160 Mk. II, z. B. in Mahagoni, siehe als Beispiel mal meinen 160er (Link unten), und dazu ein hervorragendes System wie z. B. das Ortofon Vinyl Master red – das System natürlich neu.
Diese Kombi dürfte JEDES Komplettgerät bis sagen wir 500 Euro NP (mindestens) locker hinter sich lassen.
An Verschleißteilen gibt es bei diesen Thorens-Klassikern nur die Riemen, die gibt es nach wie vor zu kaufen. Und wenn tatsächlich mal mehr dran defekt sein sollte, hilft man z. B. im Analog-Forum oder natürlich auch hier sehr gerne – die Dinger sind außerdem recht einfach zu warten.
Holger
Inventar
#5 erstellt: 13. Dez 2004, 16:18
@Tamushad

Schau mal genau nach, einen 180 Mk. IV gibt es nicht.
Ognum
Neuling
#6 erstellt: 13. Dez 2004, 16:24
Hmmmm...

Das Erwerben eines solchen Systems ist aber bestimmt recht aufwendig, oder?? Denn verschicken läßt man sowas eher nicht, wenn man es bei Ebay erwirbt, oder?
Was das "Ortofon Vinyl Master red" betrifft: Wo gibt es das?
Wie sieht es mit den Anschlüssen aus?
Holger
Inventar
#7 erstellt: 13. Dez 2004, 16:31
Klar, am besten holt man Plattenspieler generell selbst ab, Post/DHL und Konsorten gehen nicht unbedingt sanft mit delikatem Inhalt um.
Man muss ggf. etwas Zeit mitbringen, bis man etwas in der Nähe findet, oder aber auch mal 100 km einfach fahren, um das Teil abzuholen. Aber es lohnt sich.
Meinen 127er-Thorens habe ich z. B. in nur 40 km Entfernung von meinem Zuhause gefunden.
Die Vinyl Master Systeme gibt es wie viele andere aktuelle Tonabnehmer z. B. bei www.Phonophono.de in Berlin.
Die Anschlüsse sind Netzstecker, Cinchkabel und eine Erdklemme, also Standard.


[Beitrag von Holger am 13. Dez 2004, 16:32 bearbeitet]
Ognum
Neuling
#8 erstellt: 13. Dez 2004, 16:55
Ich bin erstaunt, daß mir niemand einen Dual schmackhaft machen möchte!?
Welches Tonabnehmersystem innerhalb meiner finanziellen Möglichkeiten ist eigentlich für die beiden von mir vorgeschlagenen Spieler zu empfehlen??
Aber vielen Dank schonmal für die Hilfe und den Vorschlag eines Thorens`.
DrNice
Moderator
#9 erstellt: 13. Dez 2004, 17:02
Moin!


Ich bin erstaunt, daß mir niemand einen Dual schmackhaft machen möchte!?


Na wenn Du*s drauf anlegst..

Wenn Du einen direktgetriebenen Dual aus der 700er-Reihe möchtest, würde ich den (zweifellos hervorragenden) 731 als Einsteigergerät nur nehmen, wenn auch ein Adapter für gängige Halbzollsysteme dabei ist, denn sonst kann sich die Suche nach speziellen ULM- Nadeln und -Systemen zuweilen schwierig gestalten.
Ohne Quarzsteuerung, dafür mit besserem Antrieb und auch mit Sehr gutem (höhenverstellbaren) Tonarm ist der für Halbzollsysteme geeignete 721 oder der kleinere semiautomatische Bruder 704 mit dem kleineren aber dennoch sehr guten Direktantireb EDS 800 (721 hat EDS 1000-2)

Mit den 700er Modellen kann man grundsätzlich eigentlich nicht viel falsch machen.

Wenn's ein Riementriebler sein soll, würde ich Dir den 601 oder 1249 empfehlen, die besten Reibradler von Dual sind 1229/1219, 1228/1218, sowie 1019.

Kannst Dir ja mal die Dual-Kaufberatung antun
null-plan
Neuling
#10 erstellt: 13. Dez 2004, 17:26
thorens td190 und gut ist!
Holger
Inventar
#11 erstellt: 13. Dez 2004, 17:42
Du hast den Smilie vergessen - das kann man doch nicht ernst meinen !
GandRalf
Inventar
#12 erstellt: 13. Dez 2004, 19:47
Moin auch,


thorens td190 und gut ist


Wenn der Rest der Anlage im Profil nicht das Gegenteil beweisen würde, würde ich den Nickname als Programm bezeichnen.

Das ist doch wirklich nicht dein Ernst, oder?
null-plan
Neuling
#13 erstellt: 13. Dez 2004, 20:54
hallo was spricht gegen den td190? er hat nach einem eisteiger plattenspieler gesucht!
null-plan
Neuling
#14 erstellt: 13. Dez 2004, 21:03

GandRalf schrieb:
Moin auch,


thorens td190 und gut ist


Wenn der Rest der Anlage im Profil nicht das Gegenteil beweisen würde, würde ich den Nickname als Programm bezeichnen.

Das ist doch wirklich nicht dein Ernst, oder? :?

WELCHER THORENS WÜRDE DEINER MEINUNG NACH DAZU PASSEN? (HABE DEINE ANLAGE GERADE BEWUNDERT!)
Holger
Inventar
#15 erstellt: 13. Dez 2004, 21:09
Nicht aufregen, GandRalf hat Dir ja praktisch ein Kompliment gemacht !
Deine Anlage verdient Besseres als einen TD 190, ich würde mal sagen ein schöner TD 320 Mk. II oder auch TD 2010 wären da passendere Spielpartner.
null-plan
Neuling
#16 erstellt: 13. Dez 2004, 21:25
DANKE FÜR DEN TIP! IST DENN DER PHONOVORVERSTÄRKER VON VINCENT AUSSREICHEND ODER WÄRE DA NOCH WAS ANDERES?
Ognum
Neuling
#17 erstellt: 13. Dez 2004, 21:30
Guten Abend allerseits

Nun na! Ich dachte bisher immer, daß ich "Neuling" sei, ich bin aber dann doch eher "völlig ahnungslos", denn ich lese zwar Eure Zeilen sehr aufmerksam und möchte mich nochmals herzlich bedanken, allerdings reichen meine Kenntnisse nicht ganz aus, um alles zu verstehen. Explizit interessiert wäre ich an folgender Ausführung von DrNice 1984:
"... 731 als Einsteigergerät nur nehmen, wenn auch ein ADAPTER für gängige HALBZOLLSYSTEME dabei ist, denn sonst kann sich die Suche nach speziellen ULM- NADELN und -SYSTEMEN zuweilen schwierig gestalten."
Mir Unbekanntes habe ich in Großbuchstaben gehalten! Ich wollte eigentlich nur diese schwarzen Platten abspielen! Worauf bezieht sich die Angabe "habzoll"? Was es mit diesen Nadeln und Systemen auf sich hat ist mir auch völlig rätselhaft!? Allerdings wäre es, wenn eine Veränderung (sprich: ein Austausch!) am originalen Tonabnehmersystem sinnvoll wäre, für mich sehr hilfreich, wenn ihr noch das ein oder andere Wort verliert.
Vielen Dank
DrNice
Moderator
#18 erstellt: 13. Dez 2004, 21:51
Moin Ognum!

Lies mal HIER. Unterhalb des blau/grünen Textes (in schwarz) sind Begrifferklärungen mit Bildern! Da werden die Fragen beantwortet.

Praktisch alle gängigen Tonabnehmer haben Halbzollbefestigungen, also Schraublöche die 0,5 Zoll voneinander entfernt sind. Dann gibt es noch T4P-Tonabnehmer meist bei nicht ganz so hochwertigen Geräten - die werden einfach eingeklippst
Gelscht
Gelöscht
#19 erstellt: 14. Dez 2004, 08:00
So! Habe nachgeschaut... Es ist ein sehr gut erhaltener TD 160 S Mk V.
Wie gesagt, mein Vater braucht den nicht mehr. Ich habe einen L 75 und leider nur einen Phonoeingang. Und zum herumstehen ist der Thorens einfach zu schade.
hal_2001
Ist häufiger hier
#20 erstellt: 14. Dez 2004, 08:13
Hallo Ognum,

ich stand vor dem gleichen Problem wie Du. Vor ca. 10 Wochen habe ich mir gedacht, so jetzt musst du irgendetwas mit deiner Anlage machen. Naja, dann die Fachpresse gelesen. Dabei bin ich auf den Trichter gekommen, dass es bei der CD wohl doch (systembedingt) ein paar Schwachstellen gibt. Die Anzahl von SACD-Medien ist ja leider noch stark begrenzt, ausserdem wäre ein sinnvoller SACD-Player doch über €1000,-.
Daraufhin sind mir die schwarzen Scheiben wieder eingefallen (komischerweise kommt selbst Marantz wieder mit einem Plattendreher). Dann habe ich mich nochmals in Technik etc. eingelesen. Irgendwie war ich auf einmal total fasziniert von dieser Technik. Gut geholfen hat mir Holger Trass www.vinyl-lebt.de und die Kollegen hier im Forum.
Also nachdem ich bei meiner Frau das Budget abgesteckt hatte, ging es rein in e-Bay.
Dort habe ich einen TD 316 ersteigert, einfach ein "Klasse"-Gerät, schwer, schwarz, zeitlos, ohne Technik-Schnick-Schnack. Preis 150,-. Dann einen neuwertigen Project-Audio-MM-Vorverstärker, superteil, €50,-. Tja und dann noch eine kleine Plattensammlung, Gospel, Klassik, Pop, Chansons, ca. 50,.
Seit gestern abend läuft alles, es war noch nicht die richtige Ruhe dabei, aber ich bin schon sehr zufrieden und kann Dir nur empfehlen, mache den Schritt.
Ich persönlich stehe eher auf Thorens als Dual, kann mir aber kein Urteil erlauben, ist eine rein subjektive Aussage. Aber die Teile die bei E versteigert werden sind sehr schön.
Ich hoffe Du gehörst demnächst auch zu den Schwarze-Scheiben-Dreher...

gruss hal_2001
Ognum
Neuling
#21 erstellt: 14. Dez 2004, 13:01
Hallo hal

Es ist schön zu wissen, daß selbst Du Dich irgendwann bei Deiner Odysee im Weltraum zurechtgefunden hast. Ich glaube, daß ich irgendwann auch den Durchblick haben werde. Bei mir wird es wohl auf einen Dual 731 herauslaufen, da ich auch schon abgeklärt habe, daß es im Netz "Halbzoll-Adapter" für dieses Modell schon ab 15 Euro gibt (Wobei ich aber immer noch nicht genau weiß, für welches Tonabnehmersystem ich mich entscheiden soll!).
Die Seite, die Du mir empfohlen hast, ist wirklich klasse.
Daß ich sehr bald zu den "Schwarze-Scheiben-Drehern" gehören werde, daran besteht nicht der geringste Zweifel.
Vielen Dank für Deinen Beitrag und Deine psychische Unterstützung!
73newport
Stammgast
#22 erstellt: 14. Dez 2004, 14:16
Hallo Ognum,

willkommen in der Welt der Schallplatte.Ich wollte nur noch mal darauf hinweisen, auf dass du nicht den gleichen Fehler wie ich machst: der Dual 731 benötigt meines Wissens nach nicht nur den TK 24 - Adapter zum Befestigen eines Halbzoll-Systems, sondern unbedingt auch die lange Kopfblende. Mit dem Adapter kannst du alleine NICHTS anfangen. Bei dieser Auktion siehst du z.B. das komplette Set:
http://cgi.ebay.de/w...rd=1&ssPageName=WDVW

Im übrigen ist das Standardmäßig verbaute ULM-System meines Erachtens nach wirklich gut (eine gute Nadel natürlich vorausgesetzt) und perfekt auf den leichten Arm abgestimmt. Der Plattenspieler ist mit das beste, was man kriegen kann und ein Schmuckstück obendrein. Solltest du Wert auf Flexibilität in Sachen Halbzoll-Systeme legen, so wäre auch der Dual 721 bzw. sein halbautomatischer Bruder 704 eine Überlegung wert. Dort sind in Ermangelung eines ULM-Armes mehr Möglichkeiten gegeben, die schöne Optik ist auch bei diesen Modellen schon 'eingebaut'.
Helge_W
Ist häufiger hier
#23 erstellt: 14. Dez 2004, 16:53

73newport schrieb:

Solltest du Wert auf Flexibilität in Sachen Halbzoll-Systeme legen, so wäre auch der Dual 721 bzw. sein halbautomatischer Bruder 704 eine Überlegung wert. Dort sind in Ermangelung eines ULM-Armes mehr Möglichkeiten gegeben, die schöne Optik ist auch bei diesen Modellen schon 'eingebaut'.


Na, über die Optik kann man sich streiten - die Plastikwanne des 704 ist nunja. Ich habe ihn vor allem aufgrund des wohl recht guten, "mittelschweren" Tonarmes, mit dem die meisten aktuellen Systeme gut harmonieren sollen, seinen jüngeren ULM-Brüdern vorgezogen. Betreibe ihn mit einem Shure M97x und bin sehr zufrieden. Weiterer Vorteil des Geräts: Er ist ausgesprochen günstig - kauft man ihn von Privat, muss man selten mehr als 50 € ausgeben ...
Ognum
Neuling
#24 erstellt: 14. Dez 2004, 22:13
Vielen Dank 73newport

Das hätte ich natürlich keinesfalls gewußt und wahrscheinlich hätte ich an dem Ding wochenlang rumgefummelt!!
Vielen Dank nochmal!

Gibt es solche "Probelem" eigentlich auch bei einem Thorens, oder sind die automatisch "halbzoll" und man kann beliebige Systeme montieren!?
Holger
Inventar
#25 erstellt: 15. Dez 2004, 00:03
Das Problem gibt's bei Thorens nicht, aber evtl. ein anderes : die Schraubengröße.
In den Wechsel-Armrohren, mit denen die meisten Thorens-Tonarme ausgerüstet sind, hat Thorens spezielle Feingewinde-Schrauben verwendet. Das bedeutet, dass die Schrauben, die üblicherweise beim Kauf eines neuen Systems mitgeliefert werden, nicht passen. Hat man jetzt in seinem neuen gebrauchten Thorens z. B. ein Originalsystem, welches mit sehr kurzen Schrauben befestigt ist (z. B. Pickering oder Stanton), so können diese Schrauben logischerweise nicht für ein System, welches mit längeren Schrauben befestigt werden muss, verwendet werden. Und wenn man nur dieses eine Paar Schrauben hat, geht die Suche nach passenden Schrauben los.
Abhilfe kann man aber hier ggf. durch Bohren zweier Löcher in das Thorens-Headshell schaffen, dann kann man auch die Standard-Schrauben verwenden.
HorstS
Stammgast
#26 erstellt: 15. Dez 2004, 18:19
Thorens als Tip ist für Einsteiger immer schwierig, da an ein und der selben Modellreihe mal richtig gute Sachen verbaut wurden und dann wieder Murks. Einen Plastik-Unterteller fand ich bei dem letzten Thorens, den ich mir angesehen habe. Gibt's natürlich auch mit Metall, muss man nur suchen. Wenn man's nicht weiß, nützt einem das aber nix.
Verlässlich in der Qualität sind Dual 601 und Lenco L75, beides Spieler, die mich absolut faszinieren. Etwas unentschlossen stehe ich immer noch meinem L85 gegenüber.
Aber macht Ihr ruhig Werbung für gebrauchte Thorens. Dann bleiben die Preise für Dual und Lenco noch eine Weile etwas niedriger ;-))
Holger
Inventar
#27 erstellt: 15. Dez 2004, 18:39
Wobei nicht ein einziges Modell der 12x, 14x, 16x und 3xx irgendwo den Begriff "Murks" verdient hat !
Gelscht
Gelöscht
#28 erstellt: 16. Dez 2004, 08:03

HorstS schrieb:
Thorens als Tip ist für Einsteiger immer schwierig, da an ein und der selben Modellreihe mal richtig gute Sachen verbaut wurden und dann wieder Murks. Einen Plastik-Unterteller fand ich bei dem letzten Thorens, den ich mir angesehen habe.
Verlässlich in der Qualität sind Dual 601 und Lenco L75, beides Spieler, die mich absolut faszinieren. Etwas unentschlossen stehe ich immer noch meinem L85 gegenüber.


Dann schau dir mal moderne Lenco an, da schämt man sich ja für die Firma, die mal so richtig gute Plattenspieler gebaut hat. Daher ist Lenco genauso schwierig, man muß halt immer die Modelle angeben, die man empfehlen kann!
HorstS
Stammgast
#29 erstellt: 16. Dez 2004, 10:01
tamushead @ Natürlich, die neuen Lencos sind grausig, viele der alten auch. Was ich meinte ist: Einen 601 mit Plastik-Unterteller habe ich noch nie gesehen, einen Lenco L75 auch nicht. Bei meinem L85 geht's schon los damit.
L450 ist ja schon nicht mehr richtig Lenco, eher Tesla, aber immer noch OK. Richtig übel ist dann L-800. Von den neuen brauchen wir nicht zu reden. Überhaupt stand ja irgendwann ja Dual, Lenco oder Thorens auf Geräten, die diese Namen nun wirklich nicht verdienten.
holger @ natürlich gibt es so erdbebensichere Geräte wie den 601 oder den L75 auch von Thorens, aber zu den inzwischen üblichen Preisen lege ich noch was drauf und ho' mir 'nen Garrard - wenn ich schon so viel Geld ausgeben will. Was ich eben bislang nur bei Thorens gesehen habe ist, wie Du ja auch in Deinen Kaufempfehlungen schreibst, es innerhalb einer Modellreihe, in meinem Falle war es ein 166er, Metall- und Kunststoffunterteller gegeben hat. Ist ja nur ein Bespiel, und natürlich kann man das wechseln. Wenn man es aber nicht weiß . . .
Preiswerte (!) Neugeräte gibt es im unteren bis mittleren Preissegment derzeit nicht.Wenn ich mehr als 1000 EUR für ein nacktes Laufwerk ausgeben will, dann mögen die ihr Geld wert sein. Geräte im unteren bis mittleren Preissegment wie Project Debut etc. sind es definitiv nicht. Nur deshalb bin ich überhaupt auf alte Dreher gekommen.


[Beitrag von HorstS am 16. Dez 2004, 10:10 bearbeitet]
Gelscht
Gelöscht
#30 erstellt: 16. Dez 2004, 12:32
Ich kann ebenfalls jedem empfehlen sich einen Dreher aus der "guten, alten" Zeit zu besorgen. Mein L75 ist Bj. 1968 und es wurden einmal vor etwa 20 Jahren die Tonarmlager gewechselt, außerdem hat die Abdeckhaube einen Sprung, das ist dann aber auch alles, was an diesem Gerät jemals defekt war.

Auch der Thorens TD 160 S MK 5 (etwa 12 Jahre alt) ist echt ein gutes und solides Gerät... Kommt zwar nicht ganz an den L75 heran, ist aber OK!

Das sind meine Empfehlungen für jeden Neuling... Obwohl man beim L75 beim Transport höllisch mit den Lagern aufpassen muß. D.h. beim Tonarm Gewichte ab und den Plattenteller runter. Außerdem Motor mit Schraubern arretieren.
Die meisten L75, die man günstig bekommt, haben Lagerschaden. Ist das Gerät aber Ok, hat man ein Schätzchen gekauft!
Gelscht
Gelöscht
#31 erstellt: 16. Dez 2004, 12:53
Nachtrag:

Der Thorens den ich einige Beiträge weiter vorne angeboten habe ist nicht mehr zu verkaufen!

Ich habe, nachdem ich die Preise im Internet gesehen habe, die man für die Gräte bekommt, beschlossen das Gerät als Zweit-Dreher mit einer Pro-Ject Phonobox o.ä. an meine Anlage anzuschließen.
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