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Tonabnehmer/Nadel für Pro Ject rpm 5.1.

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Deke_Rivers
Neuling
#1 erstellt: 15. Jun 2022, 17:46
Moin erstmal,

vor einigen Tagen habe ich mich hier angemeldet um mal zu reinzuschnuppern, wollte aber eigentlich nix schreiben (da ich von Technik offen gestanden keine Ahnung habe). Jetzt habe ich aber doch gleich eine Frage (für Fragen braucht man ja meist keine Ahnung zu haben....).

Mir ist heute der Tonabnehmer für das 2M Black spontan "zerbröselt". Ich vermute als Ursache den elektronischen Nadelreiniger den ich mir vor nicht allzu langer Zeit gekauft habe, bin aber nicht sicher. Ist aber auch nicht mein Punkt.

Mein Punkt ist: da die Nadel selbst ohnehin schon eine beachtliche Zeit von mir genutzt wurde könnte ich auch damit leben ihre verbleibende Lebensdauer ungenutzt zu lassen und ein komplett anderes System zu montieren. Ein MC-System wäre ebenfalls möglich, mein Vorverstärker ist da flexibel.

Wichtig sind mir natürlich Präzision/Detailtreue - da ich durchaus auch mal Musik mit mehr als vier Instrumenten höre - und gleichzeitig genau das Potenzial für die analoge Natürlichkeit/Tiefe in der Wiedergabe die Analog-Muffel dem Format absprechen, die aber dafür sorgt, dass ein Saxophon wie ein Saxophon klingt und nicht wie eine Tröte.

Falls ihr Anregungen habt, Tipps, in einer vergleichbaren Preisklasse, dann würde mich das sehr freuen. Auf jeden Fall schon einmal im Voraus vielen Dank für eure Mühe ....
Black_Cat_85
Inventar
#2 erstellt: 15. Jun 2022, 19:04
Hallo Deke,

also das 2M Black ist schon sehr gut auf dem Player, ich würde tatsächlich einen neuen Nadeleinschub empfehlen.
Wenn Du klanglich weiter möchtest, sind bei dem Player andere Dinge zu machen.
Der MDF-Teller ist klanglich ein großes Problem, der sollte gegen ein POM- oder Acrylteller ausgetauscht werden.
Motorsteuerung von Dr. Fuss minimiert die Vibrationen und verbessert den Gleichlauf, Drehzahlumschaltung und Feinregulierung sind on top.
Der Profi zieht Tonarmkabel von Cardas oder v.d.Hul ein.

VG
BC
Deke_Rivers
Neuling
#3 erstellt: 15. Jun 2022, 20:18
Erstmal danke für die Antwort. Ja, unzufrieden war ich mit dem Black auch nicht, hätte also auch kein Problem bei dem System zu bleiben. Über die anderen von dir genannten Updates werde ich mal nachgrübeln. Auf längere Sicht ist vielleicht aber auch ein anderer Dreher dran...mal schauen. Aber wie geschrieben: Dankeschön.
einstein-2
Inventar
#4 erstellt: 16. Jun 2022, 00:45

Black_Cat_85 (Beitrag #2) schrieb:
Hallo Deke,

also das 2M Black ist schon sehr gut auf dem Player, ich würde tatsächlich einen neuen Nadeleinschub empfehlen.
Wenn Du klanglich weiter möchtest, sind bei dem Player andere Dinge zu machen.
Der MDF-Teller ist klanglich ein großes Problem, der sollte gegen ein POM- oder Acrylteller ausgetauscht werden.
Motorsteuerung von Dr. Fuss minimiert die Vibrationen und verbessert den Gleichlauf, Drehzahlumschaltung und Feinregulierung sind on top.
Der Profi zieht Tonarmkabel von Cardas oder v.d.Hul ein.

VG
BC

Hallo
Erkläre mal bitte das klanglich große Problem von dem MDF Teller. Speziell bei eventueller Verwendung unterschiedlicher Tellerauflahen. Es gibt einen französischen Lautsprecher Hersteller welcher Lautsprecher für 200.000€ im Programm
hat, bei welchen das Gehäuse aus MDF besteht.
Nachtrag. Ist dies deine eigene Erfahrung, oder folgst du der Meinung von anderen Usern? Ich könnte das Ganze evtl. noch verstehen, aber diese Acrylteller werden ja ohne Auflage verwendet. Und bekanntlich sind Schallplatten ja nie zu 100% plan, liegen also in der Regel nur punktuell auf. Wie verhält sich da dann das Schwingungsverhalten, wo die Platte zum Teller Luft hat? Dies ist dann doch pro Umdrehung wie ein Eiertanz.


[Beitrag von einstein-2 am 16. Jun 2022, 05:26 bearbeitet]
Black_Cat_85
Inventar
#5 erstellt: 16. Jun 2022, 15:33
Ich mache alle Modifikationen selbst.
Motorsteuerung anbringen ist keine Weltraumtechnik, für einen Tonarm verkabeln braucht es Erfahrung und das richtige Werkzeug.
Gegen nicht plan liegende LPs gibt es Plattenpuck und Outerring.
Plattenpuck gibts an jeder Ecke und eine Tellerauflage wo die LP nicht durchrutscht auch.

Von daher werde ich wohl beurteilen können wie gut diese Maßnahmen sich klanglich machen.
MDF taugt nicht als Tellermaterial, kann man im Vergleich sehr gut hören.
Wenn andere da LS, auch für 200K€, draus machen heißt das erstmal gar nichts.
MDF hat nur einen unschlagbaren Vorteil vor allen anderen Materialien, es ist unheimlich günstig in der Herstellung und auch einfach zu verarbeiten.
An manchen Stellen macht MDF aufgrund seiner Eigenschaften durchaus Sinn, an anderen eben nicht.

VG
BC
einstein-2
Inventar
#6 erstellt: 17. Jun 2022, 00:11
Hallo
Tellerauflage bei einem Acrylteller? Da beißt sich ja die Katze selber in den Schwanz. Und Plattenpuck und Outerringe, was denn noch alles. Woher bekommst du so einen Ring, genau passend zum Plattenteller? Eigene Drehmaschine? Wieviele Plattenspieler mit MDF Plattenteller hattest du als Vergleich schon? Und konntest diese dann modifizieren und durch Hörproben vergleichen? Spontan fällt mir da nur ein Hersteller ein, welcher MDF verwendet. Und wie dieser hier im Forum bewertet wird, na, ja. Plattenpucks und Outerringe sollte man wegen dem nicht unerheblichen zusätzlichen Gewicht sowieso nur bei speziellen Tellerlagern (invertiert) verwenden. Ich möchte deine Kompetenz in keinster Weise in Frage stellen, aber meine Gedanken mache ich mir schon.


[Beitrag von einstein-2 am 17. Jun 2022, 00:47 bearbeitet]
Black_Cat_85
Inventar
#7 erstellt: 17. Jun 2022, 16:33
Plattenpuck oder Klemme benutzen ja viele User, ich selbst auch nur selten um eine "Schüssel-LP" von einer Seite zu planen.
Klanglich ist ein Outerring klar vorne, nutze ich immer. Acryl kann manchmal, anders als POM, eine Tellerauflage gebrauchen wobei es richtigerweise auch ohne schon sehr gut ist.
Plattenteller, Outerring, VTA-Riser sind eigene Konstruktionen die auch in meinem Umfeld zur Anwendung kommen.
Wobei Teller und Ring aufeinander abgestimmt sind, der Ring läuft aber auch auf Micro Seiki Laufwerken.
Gewicht ist ein Thema, man hat soviel Masse, dass eine 200g LP plangezogen wird - dazu bedarf es weniger als 1kg.
Für die Verwendung braucht es kein invertiertes Lager, wozu?
Die MDF Teller kenne ich nur von verschiedenen Pro-ject LW, klanglich vernichten die viel Potenzial, deshalb sollte man immer einen alternativen Acrylteller vom Hersteller direkt oder von Tizo-Acryl verwenden.
Kabeldiskussionen bei Tonarmen lasse ich mal aus, ich habe genug gemacht für mich und andere User um sagen zu können, dass auch bei renomierten Anbietern teilweise sehr schlechtes Material verwendet wird. Teilweise mehrfach angesetzt. Da wird sehr viel klangliches Potenzial liegen gelassen, die Arme können mehr.

VG
BC
einstein-2
Inventar
#8 erstellt: 18. Jun 2022, 00:28
Hallo
Mir fehlt immer noch die Antwort von dir, ob du einen direkten klanglichen Vergleich hast. Also identischer Plattenspieler einmal mit MDF und einmal mit Acryl Plattenteller. Und dies am Besten mit einem Blindtest. Übrigens, ich habe einen Project RPM 1.3 Genie mit Ortofon 2M Black. Ich habe auf diesem MDF Plattenteller schon die verschiedensten Auflagen getestet und konnte keinen klanglichen Unterschied feststellen. Ich habe diesen billig Teller auch schon ohne Auflage getestet, wieder kein Unterschied. Dies deckt sich auch mit den Erfahrungen anderer User. Übrigens, der Hinweis, man sollte schwere Plattenpucks möglichst nur mit Invertierten Tellerlagern verwenden, stammt von Project. Ich denke mal, die Vorteile investierter Tellerlager, gegenüber normalen brauche ich nicht erklären.


[Beitrag von einstein-2 am 18. Jun 2022, 00:37 bearbeitet]
8erberg
Inventar
#9 erstellt: 18. Jun 2022, 05:56
Hallo,

es kommen immer die gleichen Abenteuerlichkeiten...

Naja, nicht meine Kohle

Peter
Marsilio
Inventar
#10 erstellt: 18. Jun 2022, 06:21
Mit einem alten Dual aus der der Steidinger-Ära muss man sich nicht mit solchen Fragen auseinandersetzen. Denn da war alles ab Werk bereits picobello.

LG
Manuel
einstein-2
Inventar
#11 erstellt: 18. Jun 2022, 06:30
Hallo
Ja, da gebe ich dir Recht. Ich habe noch einen CS 455-1, der war aber nach der Steidinger Geschichte. Und dieser hat im Plattenteller ein dreiadriges Stromkabel umlaufend eingeklebt, zur Resonanzdämpfung. Absolut High-End, besser geht nicht.😂😂😂😂😂😂
Black_Cat_85
Inventar
#12 erstellt: 18. Jun 2022, 09:05
Blindtest kann ich nicht machen, meine Augen sind, dem Alter entsprechend, noch ganz ok.
Ich höre zudem mit den Ohren.

Um Tellermatten geht es hier primär nicht.
Ich habe eine Magic Matt die auf der PWM liegt.
Meine LW haben alle POM Teller, laufen also ohne Matte am besten.

Die Aussage von Pro-ject mag für die eigenen LW gelten, verallgemeinern lässt sich diese Behauptung nicht.

Dein LW ist ja upgradefähig, da kannst Du ja mal einen Acrylteller im Vergleich hören und hier berichten.
Der Rest der Kette und die Abhörsituation/Raum würden mich dann aber noch interessieren um die Eindrücke einordnen zu können.

VG
BC
einstein-2
Inventar
#13 erstellt: 18. Jun 2022, 10:17
Hallo Black Cat
Für meinen Dreher gibt es leider keinen Acryl Teller, erst ab dem Carbon. Habe dazu aber auch kein Bedürfnis. Dieses Thema mit dem Vergleich hakt meiner Meinung nach ganz gewaltig. Du hörst jetzt z.B. den MDF Teller an, speicherst den Höhreindruck in deiner Birne ab. Dann wechselst du auf den Acryl-Teller. Wieviel Zeit verstreicht da bis alles wieder korrekt eingestellt ist, inklusive eventuell VTA Korrektur und Riemen auflegen? Viertel Stunde, halbe Stunde? Egal, wie auch immer, auf jeden Fall länger als dass man sich an die erste Hörprobe noch objektiv erinnern könnte. Das funzt nicht, außer du hast ein Hörgedachtnis wie ein Computer. Und ich möchte fast behaupten, dass bei weiteren Vergleichen jedesmal was anderes rauskommt.
8erberg
Inventar
#14 erstellt: 18. Jun 2022, 12:05
Hallo,

es sind alles Maßnahmen die nur der "Wertschöpfung" des Handels dienen.

Phonokanel ebenso, entweder passen die technischen Werte oder sie passen nicht.
In einem gewissen Rahmen geht's, aber sonst wird es halt schrill.
Kein Raum wird durch ein Kabel breiter, keine Instrumente werden gestaffelter....

Für niedrige Kapazität reicht auch Popel-Koaxkabel von der dicken Rolle...

Die Diskussion ist sinnlos. Wer "Highend" haben will soll es sich kaufen, lebt dann in seiner Welt und sollte sich nicht wundern wenn dann nur noch eine Handvoll Fanboys aber jede Menge Händler im "Bekanntenkreis" sammeln...

Peter
Black_Cat_85
Inventar
#15 erstellt: 18. Jun 2022, 13:35
Niemand hat hier zuvor von High End gesprochen.
Ich bin auch kein High Ender, dafür habe ich schon das aus High Ender Sicht falsche Equipment.

Generell gilt:
Ich schreibe für die Fragen des TE, gebe ggf. noch ein paar Tips, nicht für diejenigen die meine Kenntnisse und Erfahrungen ungehört und unbesehen in Frage stellen.

Und ja, Diskussionen mit Usern wie bspw. Peter und auch vielen anderen hier erübrigen sich weil der Wille zur Weiterentwicklung fehlt.
Der Status Quo muß um jeden Preis beibehalten und als der einzig richtige verteidigt werden.

Wer von euch Zweiflern hat denn schon selbst Laufwerke gebaut oder verbessert, wer einen Tonarm verkabelt oder RCA und XLR Kabel selbst konvektioniert?
Den Unterschied in der Wiedergabe mit oder ohne Outerring gehört?
Nur weil ihr etwas nicht kennt, heißt das nicht das es alles Quatsch ist. Das erinnert mich an das Verhalten kleiner Kinder, das Essen hat die falsche Farbe also mag ich es nicht. Tolle Einstellung für einen Mann der sich selbst wohl als erwachsen bezeichnet.

VG
BC
8erberg
Inventar
#16 erstellt: 22. Jun 2022, 09:13
Hallo

wenn jemand seit 50 Jahren den Hifi-Zirkus kennt dann kann er doch mit Verlaub einiges beurteilen:

"Weiterentwicklung" gibt es seit den 80er Jahren im Plattenspielerbereich nur im Marketing.

Peter
Black_Cat_85
Inventar
#17 erstellt: 22. Jun 2022, 10:14
Das ist deine persönliche Einschätzung, die man teilen kann - aber nicht muß.

VG
BC
8erberg
Inventar
#18 erstellt: 22. Jun 2022, 12:38
Hallo,

mit ein wenig Kenne dürfte bekannt sein das das Schwächste am Medium Schallplatte die Platte als solches ist.

Daher: da gibt es nix zu "verbessern", geschweige denn mit technischem Unsinn zu horrenden Preisen
Das Zeuchs hatten wir bereits in den 70ern...

Peter
HiFi_Sepp
Inventar
#19 erstellt: 22. Jun 2022, 13:37
Hey Deke Rivers, hast du Dich schon entschieden?

Wenn du mit dem 2m black zufrieden warst, würde ich einfach eine neue Ersatznadel kaufen.
MC würde ich lassen, da der Tonarm meiner Meinung nach zu leicht ist.
Black_Cat_85
Inventar
#20 erstellt: 22. Jun 2022, 16:46
Und da ist der Peter wieder auf dem typ. HF-Holzweg.
Ignoranz und offensichtliche Unwissenheit/Erfahrung lassen grüßen.

VG
BC
rowi
Stammgast
#21 erstellt: 22. Jun 2022, 17:20
Da wäre ich jetzt aber auch interessiert zu wissen, was es denn seit den 80ern an wirklichen, technischen Weiterentwicklungen bei Plattenspielern gab?
Tauern
Stammgast
#22 erstellt: 22. Jun 2022, 19:25
Das würde mich auch interessieren - jetzt wirklich ohne jegliche Polemik.

Ich finde es vielmehr erstaunlich, dass mit sehr einfachen Mitteln (simpel anmutende Spanplattenzargen, sehr schlichte Riemenantriebe, Tonarme teilweise ohne bzw. mit anachronistisch anmutender Antiskating-Einstellung) in unseren Tagen trotzdem eine respektable Klangqualität möglich ist.
einstein-2
Inventar
#23 erstellt: 23. Jun 2022, 00:11

rowi (Beitrag #21) schrieb:
Da wäre ich jetzt aber auch interessiert zu wissen, was es denn seit den 80ern an wirklichen, technischen Weiterentwicklungen bei Plattenspielern gab?

Hallo
Z.B. mit CFK laminierte Alu- Tonarme.🤣🤣🤣🤣🤣
8erberg
Inventar
#24 erstellt: 23. Jun 2022, 05:00

Black_Cat_85 (Beitrag #20) schrieb:

Ignoranz und offensichtliche Unwissenheit/Erfahrung lassen grüßen.



Unwissenheit, soso.
Ignoranz, aha.

Sich selber nicht einmal mit den simpelsten technischen Grundlagen auskennen aber mit breiter Brust technischen Unsinn erzählen zeugt von Wissen und Erfahrung?
Etwas lächerlich, oder?

Peter
Black_Cat_85
Inventar
#25 erstellt: 23. Jun 2022, 10:29
Schon mal was von DMM, HSM oder one step gehört?

Du hast die Antwort ja schon gegeben.

Zum Glück ist das eigentliche Thema für den TE ja schon beantwortet.

VG
BC
einstein-2
Inventar
#26 erstellt: 23. Jun 2022, 10:46
HSM: Hannoversches Strassenbahn Museum.
DMM: Direkt- Metal - Mastering.
Diese beiden Bezeichnungen haben mit Plattenspielern direkt nichts zu tun.😂😂😂😂😂😂
One Step sagt mir wirklich nichts.😰😰😰😰😰😰
Tauern
Stammgast
#27 erstellt: 23. Jun 2022, 11:44
Hallo Black Cat 85,

Direct Metal Mastering sagt mir etwas. Wie Einstein-2 schon anmerkte, betrifft diese den Herstellungsprozess einer LP. Ich habe selbst eine LP von Christopher Cross "Another Page" von 1983, die nach dem Verfahren erstellt wurde. Ich muss sie mal wieder auflegen
Ich erinnere mich, dass die Aufnahme gut war. Abspielgerät war 1983 ausschließlich und ist heute u.a. mein treuer Technics SL-D 202.

HSM oder one step sagen mir jetzt so auch nichts. Da hilft leider auch Google nicht weiter. Jedenfalls nicht in Hinblick auf Schallplattenwiedergabe. Da kommen Infos zu Schwangerschaftstests und so weiter

Beste Grüße

Lutz

PS: die "Another Page" klingt noch heute gut. Habe sie gerade aufgelegt.


[Beitrag von Tauern am 23. Jun 2022, 11:56 bearbeitet]
raindancer
Inventar
#28 erstellt: 23. Jun 2022, 12:09
Die Entwicklung ist nie gestoppt worden, sie passiert halt dort, wo auch dafür bezahlt wird, im hochpreisigen Segment. Wer will schaue sich die Evolution vom Linn LP12 an. Wer möchte vergleiche die Top-Modelle von Ortofon vor 25J mit denen von heut.

Es gibt auch neue Ansätze, z.B. elektrooptische Tonabnehmer von DS Audio, Magnetlager von Transrotor.
Tauern
Stammgast
#29 erstellt: 23. Jun 2022, 12:18
Das stimmt.
Skaladesign
Inventar
#30 erstellt: 23. Jun 2022, 13:20

Black_Cat_85 (Beitrag #2) schrieb:

Der Profi zieht Tonarmkabel von Cardas oder v.d.Hul ein.


Hat man bei den ganzen unsinnigen Modifikationen denn auch den Ausdehnungskoeffizient von Vinyl bei warmen Wetter im Griff.
13mart
Inventar
#31 erstellt: 23. Jun 2022, 13:48

rowi (Beitrag #21) schrieb:
Da wäre ich jetzt aber auch interessiert zu wissen, was es denn seit den 80ern an wirklichen, technischen Weiterentwicklungen bei Plattenspielern gab?


Echt jetzt, du nutzt Plattenspieler zum Musikhören?

Zur Frage: Es gab nicht viel Neues, was natürlich auch der Tatsache geschuldet ist,
dass die Industrie mit Macht versucht hat, die Schallplatte als Medium zu verdrängen.
Das ist nicht gelungen und so gibt es heute wieder hochwertige Plattenspieler. Zwei
Beispiele fallen mir spontan ein: Der 'große' Technics ist wieder zu haben, nun sogar
mit einstellbaren Drehmoment. Und die Reihe der TechDAS Spieler, die an die großen
Micro-Seiki Spieler anknüpfen und nun immer mit einer Ansaugvorrichtung für die Platte
ausgestattet sind.

Gruß Mart

p.s. Viele hier sagen, das höre man alles nicht.
schmiddi
Inventar
#32 erstellt: 23. Jun 2022, 16:33

13mart (Beitrag #31) schrieb:

Zur Frage: Es gab nicht viel Neues, was natürlich auch der Tatsache geschuldet ist,
dass die Industrie mit Macht versucht hat, die Schallplatte als Medium zu verdrängen.


Da wurde gar nichts durch die Industrie verdrängt. Mit der CD gab es ein Medium, welches wesentlich besser war als die Schallplatte. Die Kunden haben sich für die CD entschieden, obwohl das Angebot gleich war.
Die Schallplatte ist als Medium technisch limitiert. Die verfügbaren Plattenspieler holen schon seit den 70ern das optimale aus der LP raus. Weiterentwicklung gab es nur bis Mitte der 80er nur noch im Bereich von Komfort, am Prinzip hat sich nichts mehr geändert. Selbst die Abtastung mit Laser kann nicht mehr aus der Rille holen als drin ist.
Heute wird die CD von der Datei verdrängt die nur ein beliebiges Speichermedium braucht, im Falle von Streaming noch nicht einmal mehr das. Auch CD Player werden nicht mehr großartig weiterentwickelt.



Das ist nicht gelungen und so gibt es heute wieder hochwertige Plattenspieler. Zwei
Beispiele fallen mir spontan ein: Der 'große' Technics ist wieder zu haben, nun sogar
mit einstellbaren Drehmoment. Und die Reihe der TechDAS Spieler, die an die großen
Micro-Seiki Spieler anknüpfen und nun immer mit einer Ansaugvorrichtung für die Platte
ausgestattet sind.


Ja es gibt sie wieder die hochwertigen Plattenspieler. Aber das technische Prinzip ist geblieben. Klar werden neue Motoren entwickelt, die von den Werten her noch besser sind. Aber die Werte waren früher schon so gut, dass sie den Klang nicht beeinflusst haben.
8erberg
Inventar
#33 erstellt: 23. Jun 2022, 16:34
Hallo,

es findet keine Entwicklung mehr statt...

Die Magnetlagerung von Clearaudio war eine Fehlkonstruktion, die Auflagekraft schwankt über 1 Pond.
Nicht umsonst gibt es den Concept auch mit Tonarm mit kardanischen Lager.

Optische Tonabnehmer wurden in den 70er Jahren bereits patentiert..
Also was jetzt?

Peter
Black_Cat_85
Inventar
#34 erstellt: 23. Jun 2022, 16:45
Peter hat sich ja in #18 in der Hauptsache auf das Vinyl bezogen.

Natürlich hat sich auch bei den Playern selbst einiges getan.

Grüße an die Wissenden und Hörenden
BC
8erberg
Inventar
#35 erstellt: 23. Jun 2022, 16:51
Was hat sich denn getan?
Die Beispiele oben waren schon mal nix.

Bei den Platten isses nix besser, die Weiterentwicklungen aus anf. der 80er Jahre wurden nicht weiterverfolgt (DMM und dbx).

Was gab es denn dann Neues?

Peter
raindancer
Inventar
#36 erstellt: 23. Jun 2022, 16:51

8erberg (Beitrag #33) schrieb:
Die Magnetlagerung von Clearaudio war eine Fehlkonstruktion, die Auflagekraft schwankt über 1 Pond.

Ich nannte das Transrotor-Magnetlager TMD, da schwankt gar nix. Aber auch das darfst du gerne ignorieren.
Skaladesign
Inventar
#37 erstellt: 23. Jun 2022, 16:54

Black_Cat_85 (Beitrag #34) schrieb:

Natürlich hat sich auch bei den Playern selbst einiges getan.


Ja das stimmt. Minimalprinzip auf MdF ist da ganz weit vorne, ohne son Schnickschnack wie Automatik und so weiter. Da hat sich ne ganze Menge getan aber wohl nicht im pos. Sinne.
8erberg
Inventar
#38 erstellt: 23. Jun 2022, 17:01
Hallo,

sorry die Tellerlagerung.... Hatte die TonARM-Lagerung im Kopf.

Naja. Die kraftschlüssige Lagerung ist eigentlich kein Problem uneigentlich auch nicht.

Aber
Tattermine
Stammgast
#39 erstellt: 23. Jun 2022, 18:35

Black_Cat_85 (Beitrag #34) schrieb:
Natürlich hat sich auch bei den Playern selbst einiges getan.

Grüße an die Wissenden und Hörenden

Wenn sich nach solchen Aussagen bzw. folgenden Nachfragen die Wissenden nur ein einziges Mal mit ein, zwei konkreten Beispielen oder schlüssigen Erklärungen zu Wort meldeten - ich würde mich freuen.

Hab ich allerdings hier im Forum noch nie erlebt.
Tauern
Stammgast
#40 erstellt: 23. Jun 2022, 20:08
In der Tat suche ich bei den bezahlbaren Spielern bis sagen wir mal 1000 EUR die Entwicklungen, die Qualitätsgeräte in den 80ern nicht bereits hatten. Auch das sogenannte Rastmoment beim Direktantrieb, das die aktuellen Technics-Geräte ja nicht mehr haben, kann ich bei meinen Geräten mit meinem Hörvermögen nicht feststellen. Vielleicht könnte man es beim Technics SL-D 202 oder Dual CS-617Q irgendwie messen, aber hören? Auch akustische Einbußen durch sagen wir eine echte Halbautomatik konnte ich bislang noch nicht heraushören. Aber vielleicht liege ich ja auch falsch.


[Beitrag von Tauern am 23. Jun 2022, 20:10 bearbeitet]
HiFi_Sepp
Inventar
#41 erstellt: 23. Jun 2022, 20:19
Was hat euer Geschreibsel eigentlich noch mit der Fragestellung des Themenstellers zu tun?
Der wollte nur nach einem neuen Tonabnehmer fragen….
Aber vermutlich kommt er nie wieder.
Tattermine
Stammgast
#42 erstellt: 24. Jun 2022, 03:36
Der TE schrieb letzte Woche was von Nachgrübeln, sowas kann ja dauern. Und ja, das "Geschreibsel" ist dazu geeignet, diesen Prozess eher noch zu verlängern.
hpkreipe
Stammgast
#43 erstellt: 24. Jun 2022, 05:30
Dann einmal zurück zum Thema.

Wenn eh der Tonabnehmer zur Disposition steht und konkret zur genutzten Phonosektion auch keine Angabe außer einer MC-Tauglichkeit gegeben ist.

Dann, ja dann, gibt es nur eine Option, eben einen MC Tonabnehmer zu erwerben und dem MM eben den Rücken zu kehren.

Der Vorteil, es wird unverfälscht eher das aus der Rille herausgekratzt und dann auch ohne Frequenzverbiegungen an die LS weitergegeben, wenn die vorhandene MC Sektion auch nur ein wenig taugt - wovon ich gerade ausgehe.

Ist der Tonarm wirklich einer aus der ULM Fraktion also um die 5g dann rate ich immer zu den noch recht weich gelagerten Goldring.

Dann ab quasi 10g sollte das AT PTG/II funktionieren.

Ganz kurz noch zu den Plattentellern. Das ist doch ganz simpel, es geht darum einen guten Gleichlauf zu erreichen, dafür muss insbesondere Masse nach außen gebracht werden.

Wenn also insbesondere mit einem Außenring ein Plattenspieler „besser“ klingt, ist vermutlich vorher etwas im Argen. Sonst muss aus meiner Sicht nur eine passende Auflage aus Gummi unter die LP, immer in der Annahme, dass ein Plattenteller aus Metall, der geerdet ist, genutzt wird und die Gummiauflage etwas statische Aufladung abführen kann.

Meint an den TE, wenn Du wirklich an ein Upgrade des Plattenspeichers denkst, ist meine Empfehlung auf diese Dinge zu achten.
einstein-2
Inventar
#44 erstellt: 24. Jun 2022, 06:00
Hallo
Du schreibst, dass bei einem MC- System keine Frequenzverbiegung stattfindet, aber diese RIAA Kennlinie muss trotzdem ausgeglichen werden. Und da unterscheidet sich in diesem Punkt MM und MC nicht.
HiFi_Sepp
Inventar
#45 erstellt: 24. Jun 2022, 07:55

hpkreipe (Beitrag #43) schrieb:
Dann ab quasi 10g sollte das AT PTG/II funktionieren.


Und da liegt das Problem.
Meines Wissens ist der Tonarm ein 9cc mit einer effektiven Masse von 8,5g.
Da fallen sehr viele MC Systeme raus, zumal das 2m black sehr gut zu dem Tonarm passt.
Also warum dann auf MC wechseln?
Skaladesign
Inventar
#46 erstellt: 24. Jun 2022, 09:08
Bei 8,5 Gramm würde sehr gut die ein Vinylmaster Silver passen

Compliance 25
Kapazität von 200-400 pF
Auflagekraft 12,5-17,5mN (1,25-1,75g)
Empohlen 1,5

HiFi_Sepp
Inventar
#47 erstellt: 24. Jun 2022, 09:37
Das VM passt sehr gut zum Tonarm.
Von der Auflösung her gleichwertig zum 2m black.
Der Unterschied ist von meinen Höransichten, dass das Black unten rum mehr bums hat, während das VM oben rum etwas heller abgestimmt ist.
Nunja32
Stammgast
#48 erstellt: 24. Jun 2022, 09:45

hpkreipe (Beitrag #43) schrieb:
Dann ab quasi 10g sollte das AT PTG/II funktionieren.


Würde ich auch dem 2M Black vorziehen.

Ansonsten ist hier natürlich wieder toll mitanzusehen, wie Blindtests verhöhnt werden und vermeintliche "Fortschritte" wie das One-Step-Verfahren gerade bei diesem Medium hochgejubelt werden. Seltsam...


[Beitrag von Nunja32 am 24. Jun 2022, 09:47 bearbeitet]
8erberg
Inventar
#49 erstellt: 24. Jun 2022, 10:17

Black_Cat_85 (Beitrag #34) schrieb:
Peter hat sich ja in #18 in der Hauptsache auf das Vinyl bezogen.

Natürlich hat sich auch bei den Playern selbst einiges getan.

Grüße an die Wissenden und Hörenden
BC


Korrekt wäre: an die Gläubigen und Zahlenden.

Peter
Black_Cat_85
Inventar
#50 erstellt: 24. Jun 2022, 12:59
Ich entwerfe und baue ja selbst, nie vergessen Peterle.

Wenn ein Micro Seiki, ein VPI, ein Feikert oder Clearaudio mit Outerring besser klingt als ohne ist also wahrscheinlich was im Argen?
Spätestens jetzt sollte jedem Mitlesenden klar sein wer hier ein wenig neben der Spur läuft mit seinem vermeintlichen Wissen oder Erfahrungen.
Alles nur Geldschneiderei, wer soll so ein Argument da noch für voll nehmen. Oh, die bösen Hersteller, alle dumm wie Brot? Nur gierig nach Geld?
Merkt ihr was?

VG
BC
8erberg
Inventar
#51 erstellt: 24. Jun 2022, 13:30
Hallo,

"Peterle" hörte ich das letzte mal ca. 1970... Fand ich damals schon irgendwie daneben.

Zum Rest sag ich nix, die DHU verkauft auch Zucker zu abenteuerlichen Preisen, von den ganzen Versprechungen der Kosmetikbranche einfach abgesehen..

Wenn jemand tolle Konstruktionen erstellt kann er sie gerne vorstellen, in meinem technischen Archiv gleiche ich dann gerne einmal ab.

Peter
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Pro-Ject 6.1 Tonabnehmer
Joad am 08.08.2015  –  Letzte Antwort am 16.08.2015  –  12 Beiträge
Klangtuning für Pro Ject RPM 5
*Cardas* am 11.02.2009  –  Letzte Antwort am 17.02.2009  –  5 Beiträge
Pro-Ject RPM 9 Acryl
devilsky am 25.02.2014  –  Letzte Antwort am 25.02.2014  –  9 Beiträge
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