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Dual 714 mit schiefem Tonarm

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Tycoon
Stammgast
#1 erstellt: 02. Jan 2006, 19:04
Hallo!
Ich habe mir einen gebrauchten Dual 714Q bei eBay ersteigert, und wie es öfters mal vorkommt, war so einiges suboptimal.
Das Schönste war, dass der Plattenteller lose (!) im Plattenspieler rumlag.
Und ich vermute mal das dürfte auch der Grund sein, weshalb der Tonarm einen leichten Knick hat. Es ist nicht so, dass das Teil krumm und schief wäre, aber wenn man genau hin schaut sieht man eine Biegung. Soweit ich weiß, ist der Tonarm von Haus aus grade.
Was tun? Mich mit dem Typen von eBay rumzuärgern hab ich keine Lust, der hat schon anderthalb Monate gebraucht, mir den Player überhaupt zuzuschicken und seine Fähigkeiten was die deutsche Sprache betrifft sind...naja, schwierig
Ich bin technisch auch ganz und garnicht so bewandert, dass ich den Tonarm irgendwie austauschen könnte, dabei würde ich das Gerät am liebsten mal aufschrauben und generalüberholen.
Bis auf diese "Kleinigkeit" sieht er recht schön aus, über das Innenleben kann ich nichts berichten, angeschlossen ist er auch noch nicht.

Edit: Ich habe mal Fotos gemacht. Das erste zeigt den Tonarm, etwa in der Mitte ist der Knick, auf dem zweiten sind die Cinch-Kabel, die schon ein Vierteljahrhundert auf dem Buckel haben dürften (fest am Plattenspieler verankert). Kann man die austauschen lassen, lohnt sich das?



[Beitrag von Tycoon am 02. Jan 2006, 20:06 bearbeitet]
Jazzy
Inventar
#2 erstellt: 02. Jan 2006, 20:24
Hi!
Kann man ja gaaanz vorsichtig gradebiegen(wenn man sich traut).
Neue Kabel sind bei einem Dual nicht notwendig,evtl. aber neue Stecker.
Tycoon
Stammgast
#3 erstellt: 02. Jan 2006, 20:31
Gradebiegen ist eigentlich auch keine schlechte Idee, ich denke das probiere ich morgen bei Tageslicht mal.
Optisch sehen die Stecker nicht so schön aus, die Kontakte sind wie von schwarzen Pünktchen gesprenkelt. Wo kann man die denn ggf. erneuern lassen? (Anm.: Ich weiß, dass man das vermutlich recht leicht selbst machen könnte, ich hatte aber noch nie einen Lötkolben oder so in der Hand, das ist mir alles zu heikel.)
raphael.t
Inventar
#4 erstellt: 03. Jan 2006, 08:41
Hallo Tycoon!


Ich habe bei einem 1229er Dual den Tonarm wieder gerade hinbekommen, und der sah ärger aus!
Wichtig ist, dass du sehr vorsichtig vorgehst, was die Lager am Tonarmende anbelangt.
Also hinten den Tonarm vor dem Lager fest halten, dass du durch die Biegekraft nichts beschädigt. Dann wird das schon.

Mit freundlichen Grüßen
Raphael
Hörbert
Moderator
#5 erstellt: 03. Jan 2006, 09:50
Hallo!
Bevor du dir die Mühe machst am Tonarm rumzubiegen solltest du Testen ob das Tonarmlager noch zu gebrauchen ist. Dazu bringst du den Arm in die Schwebe indem du das Auflagegewicht und das Antiskating auf Null stellst und den Dual ins "Wasser" (Das heißt mit einer Wasserwaage ausrichtest) stellst. Nun blase den Tonarm leicht na, er müsste jezt leicht und gleichmäßig ohne zu stocken oder sonstiges bis zum Mittelstift schwenken. Tut er das nicht ist das Tonarmlager wohl im Eimer und du kannst dir damit jede weitere Mühe sparen

MFG Günther
Tycoon
Stammgast
#6 erstellt: 03. Jan 2006, 12:31
Ohje, dann mach ich mich gleich mal auf die Suche nach unserer Wasserwaage.
"Ins Wasser stellen" heißt, dass der Plattenspieler absolut eben stehen soll?
Und, ich bitte die vermutlich totale Anfängerfrage zu entschuldigen, was genau muss ich mir vorstellen unter "bis zum Mittelstift schwenken"? Ist das der Stift, der aus der Mitte des Plattentellers herausschaut?

PS: Danke erstmal für die vielen Tipps!


[Beitrag von Tycoon am 03. Jan 2006, 12:33 bearbeitet]
Jazzy
Inventar
#7 erstellt: 03. Jan 2006, 15:42
Hi!
Genau,der Stift in der Mitte des Plattentellers.
Nadelschutz nicht vergessen!
Tycoon
Stammgast
#8 erstellt: 03. Jan 2006, 16:21
http://wega.we.funpic.de/714/714_05.jpg
Welches Teil sollte hier (vgl. Link) wie eingestellt sein, damit das klappt mit dem Tonarmlager-Test?
Ich hatte eben die 3 und die 5 auf den Wert 0 gestellt und mal gepustet und der Tonarm bewegte sich garnicht, nur wenn ich wirklich kräftig gepustet habe ein bisschen. Allerdings habe ich auch die Wasserwaage noch nicht gefunden und demzufolge steht das Gerät relativ eben, aber ob es 100%ig eben ist, kann ich nicht sagen.
Was sich mir ganz und garnicht erschließt ist die Funktion von Teil Nummer 1 und 4. Wie tief muss Nummer 1 eingesteckt werden und was stelle ich damit ein? Und was ist die Nummer 4? Ich sehe da bei meinem Spieler nur ein kleines schwarzes Schräubchen.
Eben habe ich den Plattenspieler auchmal ans Netz angeschlossen und war ganz erfreut, dass das Stroboskoplicht sogar noch funktioniert. Der Teller schwankt leicht auf und ab beim Drehen, ist das ungut? Und wenn ich am Hebel mit der Nummer 8 (vgl. Link oben) hin und her wackele, passiert nichts.
Viele Fragen auf einmal. Kurioserweise wird mir dieses Gerät immer undurchsichtiger, je mehr ich mich damit befasse.
Aber ich habe es immerhin geschafft, den Tonarm zu begradigen


[Beitrag von Tycoon am 03. Jan 2006, 16:24 bearbeitet]
Jazzy
Inventar
#9 erstellt: 03. Jan 2006, 18:48
Hi!
Nr 1 ist das Gegengewicht,Nr4 müsste die Armauflage sein.
Tycoon
Stammgast
#10 erstellt: 03. Jan 2006, 19:22
Das macht Sinn. Man kann den Tonarm tatsächlich sozusagen auf die Nummer 4 ablegen.
Wenn ich mir mit dem Teil Nummer 1 beim Einstellen viel Mühe gebe, bringe ich den Tonarm zum Schweben, aber wenn ich ihn dann anpuste, passiert wenig bis garnichts. Ich könnte mir vorstellen, dass das Lager, in dem der Tonarm liegt, zu schwergängig ist.
Naja, ich werde mich mal auf die Suche nach unseren alten Platten im Keller machen und irgendwas nicht sehr wertvolles als Textobjekt nutzen. Vielleicht spuckt er ja doch ein paar Töne aus, dann mache ich mir Gedanken um die Feinheiten.
Jazzy
Inventar
#11 erstellt: 03. Jan 2006, 19:46
Hi!
Nr4 musst du mit dem Hebel vorn absenken,dann müsste es gehen.
Tycoon
Stammgast
#12 erstellt: 03. Jan 2006, 20:14
Tatsächlich! Ich kann ihn in die Mitte pusten und wenn er beim Mittelstift ist, wandert er geschmeidig in seine Ausgangsposition zurück. Danke für den Ratschlag mit dem Hebel!


[Beitrag von Tycoon am 03. Jan 2006, 20:17 bearbeitet]
Hörbert
Moderator
#13 erstellt: 06. Jan 2006, 11:42
Hallo!
Also falls du deinen Plattenspieler bei dem Test vom Netz getrennt hattest und der Tonarm ist dann zurückgewandert ist er definitiv nicht mehr in Ordnung! Auf jeden Fall solltest du den Test mit vom Netz getrenntem Plattensieler machen um das Verhalten des Tonarms genau zu studieren ohne das dir eine Automatik dazwischenfunkt.

MFG Günther
Jazzy
Inventar
#14 erstellt: 06. Jan 2006, 16:47
Hi!
Vielleicht war die Antiskating nicht auf null gedreht?
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