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Lohnt sich ein Plattenspieler?

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Autor
Beitrag
Giustolisi
Inventar
#1 erstellt: 24. Jun 2006, 14:58
Ich bin gerade dabei, meine Anlage aufzurüsten. Ein Paar Breitbandhörner sind für nächsten Monat geplant. Einen Röhrenverstäker möchte ich mir gegen Ende des Jahres anschaffen.
Nun meine Frage: lohnt es sich klanglich, einen Plattenspieler anzuschaffen? Ich höre oft alte Rock-Klassiker und die Platten gibts ziemlich günstig auf dem Flohmarkt.
Ich habe auch von der Möglichkeit gelesen, einen billigen Plattenspieler für unter 100€ zu kaufen und den dann zu tunen. Es gibt da anscheinend die Möglichkeit den Plattenteller zusätzlich zu beschwere, den kompletten Spieler auf eine Steinplatte zu stellen und einen hochwertigeren Abnehmer einzusetzen.
Viele haben mir gesagt, dass ein guter Plattenspieler jedem CD-Player klanglich haushoch überlegen sei. Stimmt das oder ist das nur eine Behauptung?
UBV
Stammgast
#2 erstellt: 24. Jun 2006, 15:32

Giustolisi schrieb:

Viele haben mir gesagt, dass ein guter Plattenspieler jedem CD-Player klanglich haushoch überlegen sei. Stimmt das oder ist das nur eine Behauptung?


Hallo,

sagen wir mal sehr sehr vielen Cds ist er überlegen.
Die Anschaffung lohnt sich allemal.

MfG Bertram
Giustolisi
Inventar
#3 erstellt: 24. Jun 2006, 15:51
Sind die CD-Aufnahmen alle so schlecht?
gdy_vintagefan
Inventar
#4 erstellt: 24. Jun 2006, 15:57
Meines Erachtens lohnt sich ein Plattenspieler vielleicht dann, wenn man wirklich überwiegend Oldies hört, denn einige dieser Aufnahmen sind bis heute nicht auf CD erschienen oder waren nur kurze Zeit mal auf CD erhältlich, so dass diese sehr rar sind.

Bei uns gibt es zwar keine Flohmärkte, aber ich komme öfter zu einem Second-Hand-Shop, und da kann man schon ein paar interessante längst vergessene Perlen der Rock- und Popmusik für kleines Geld bekommen.

Wenn es diese Aufnahmen auch auf CD gibt, zahlt man meistens deutlich mehr für die CDs (auch gebraucht).

Ich jedenfalls möchte den Plattenspieler nicht mehr missen, allerdings hatte ich auch schon von Anfang an einen. Aber mit dem "Sammeln" von LPs bin ich auch erst Mitte der 90er wieder angefangen, nachdem ich nach dem ersten CD-Hype Ende der 80er meinen Plattenbestand ziemlich verkleinert hatte.

Allerdings ist die CD bei mir schon das Hauptmedium.

Gruß
Michael
Giustolisi
Inventar
#5 erstellt: 24. Jun 2006, 16:00
Es geht mir vorwiegend um die alten sachen. Ich höre sehr gerne Oldies.
Gelscht
Gelöscht
#6 erstellt: 24. Jun 2006, 16:14
Dann kann ich einen Dreher als Zusatz nur empfehlen... Ich kaufe meine Scheiben fast alle im Second-Hand. So um die 5 Euro das Stück 1A Qualität!!! Ausgefallene Sachen sind etwas teurer. Und manchmal kaufe ich auch neue Scheiben, zB. die neue von B. Springsteen! US Import, 180g Doppelalbum 18€ ... Und viiiiieeeel Spaß!
Ich drehe die Scheiben auf einem Lenco L75 Bj. ´68 mit einem Denon DL 103. Klingt Spitze. Ich habe sogar meinen ausschließlich CD hörenden High-End Kumpel überzeugt, daß eine Platte sehr gut klingen kann (er bleibt aber trotzdem bei seinen CDs).
Klar ist eine LP unhandlicher und ein Dreher umständlicher zu bedienen, aber der Genuß und das Anfaßgefühl kommt nicht zu kurz! Zum nebenher hören ist es allerdings nichts!
Ich habe zwar auch CDs, aber als mein CD-Player vor zwei Jahren den Geist aufgab, habe ich mir keinen neuen geholt, da ich sowieso fast nur Schallplatten gekauft habe.
Probier es aus. Du wirst es nicht bereuen...

Gruß
Lars G.
Giustolisi
Inventar
#7 erstellt: 24. Jun 2006, 16:21
Danke für die zahlreichen Antworten.
Wie siehts denn aus mit dem getunten Billigspieler? Ist das eine gute Idee oder komme ich billiger weg, wenn ich gleich einen fertigen kaufe?
Gelscht
Gelöscht
#8 erstellt: 24. Jun 2006, 16:27
Von billigen Spielern würde ich die Finger lassen, die machen auf Dauer keinen Spaß... Dann lieber einen aufgemotzten Oldie, wie ich einen habe. Schau mal im Dual- oder Thorens-Bereich des Forums nach... Da stehen viele Tips drin! Gute alte Dreher bekommt man recht günstig und wenn man dann noch in eine gute, neue Nadel investiert, hat man auch lange was davon!

Oder aber du investierst etwas mehr in einen Neuen Dreher von Pro-Ject, Rega oder gleichwertigen Firmen, da gibt es auch genügend Beiträge zu im Forum... Benutz mal die Suchfunktion, du wirst von der Menge der Beiträge erschlagen!

Gruß
Lars G
Giustolisi
Inventar
#9 erstellt: 24. Jun 2006, 16:50
Guter Tipp.
Da bekommt man für 200€ ja richtig noble Teile!
Bringt es da trotzdem was, den Plattenspieler auf eine Steinplatte zu stellen?
Was unterscheidet die billigen Spieler eigentlich von den teuren? Die bestehen doch nur aus Teller, Motor, Riemen, Abnehmer und Gehäuse?
Holger
Inventar
#10 erstellt: 24. Jun 2006, 16:57

Giustolisi schrieb:
Was unterscheidet die billigen Spieler eigentlich von den teuren? Die bestehen doch nur aus Teller, Motor, Riemen, Abnehmer und Gehäuse?


Ein Auto besteht doch auch nur aus Motor, Getriebe, Karosserie und Innenausstattung - was unterscheidet denn da das billige vom teuren Modell ?

Genau so ist es auch bei den Plattenspielern ...
Gelscht
Gelöscht
#11 erstellt: 24. Jun 2006, 17:00
Die Präzision bei der Fertigung! Präzise Teile fertigen dauert länger, man hat größere Ausschußmengen, muß die Maschinen besser justieren... etc. Das kostet Geld. Daher gibt es immer weniger Firmen, die Qualität produzieren WOLLEN, weil es halt so teuer ist. Und diejenigen, die es machen, lassen es sich bezahlen.
Aber der Kunde hat auch was davon. Weniger Ärger mit Reparaturen, längere Lebensdauer des Gerätes und so weiter! Kurz: mehr und länger Freude an der Investition!
Schau dir meine Hifi-Geräte an. Einige sind älter als ich, und sie machen immer noch verdammt viel Spaß! Aber sie waren zu ihrer Zeit etwas teurer. Die Inverstition hat sich gelohnt! Sie tun immer noch ihren Dienst! Und so viel Qualität muß halt bezahlt werden...

Gruß
Lars G.
Giustolisi
Inventar
#12 erstellt: 24. Jun 2006, 17:03
Das leuchtet ein.
Gelscht
Gelöscht
#13 erstellt: 24. Jun 2006, 17:07
Das freut mich!

Leider hat sich bei vielen Menschen die Geiz ist Geil Mentalität festgesetzt...

Gruß
Lars G.
zwaps
Stammgast
#14 erstellt: 24. Jun 2006, 17:07
Hi,


ein Plattenspieler kaufst du dir nicht wegen der Tonqualität. Die ist nämlich der CD objektiv meilenweit unterlegen - bei neu gemasterten und neuen Aufnahmen so oder so.

Plattenspieler heutzutage sind a) für Nostalgiker/Genießer, die das Ritual zelebrieren, oder für b) Leute die einfach viele Platten besitzen.


Reine Soundqualität bieten die günstigsten CD Player schon mehr als irgendeine Platte. Aber du wirst festellen, dass ist nur die halbe Miete.
Streptomyces
Stammgast
#15 erstellt: 24. Jun 2006, 17:13
Also ich würde nicht sagen, dass plattenspieler besser klingen als CDs. sie klingen so, wie zur zeit als sie gepresst wurden der stand der technik war.
bei den älteren hört man da natürlich auch, dass die technik nicht die selbe war wie heute. somit werden wahrscheinlich die heutigen CDs doch in ihrem Klang den meißten Schallplatten überlegen sein. doch der "schallplatten-klang" hat für viele auch ihren reiz. auch ich höre noch ab und zu schallplatten, obwohl ich vieles davon auch auf CD habe. es macht eben auch ein wenig mehr spaß als bloß nen silberling ins laufwerk zu schieben; man sieht was passiert, wie der ton zu stande kommt (in gewisser weise.. )

dann kommt es bei der klangqualität natürlich auch auf die beschaffenheit der schallplatte an. tausend kleine knackser können mit der zeit auch sehr nerven...

also wenn man vor hat viel schallplatte zu hören und, wie angesprochen, eben auch viele exotische sachen, die es auf CD einfach nicht gibt, ist es sicherlich nicht verkehrt auch ein wenig mehr geld für einen guten schallplattenspieler auszugeben.
Gelscht
Gelöscht
#16 erstellt: 24. Jun 2006, 17:14

zwaps schrieb:
Reine Soundqualität bieten die günstigsten CD Player schon mehr als irgendeine Platte. Aber du wirst festellen, dass ist nur die halbe Miete.


Jepp! Das stimmt. Um guten Klang mit einer Schallplatte zu erzeugen, benötigt es mehr, als mit digitalen Medien.

Aber der Genuß ist nicht zu unterschätzen. Du kannst billigen Korn saufen, oder gepflegt einen Whisky trinken... Alkoholisiert wirst du von beidem... Nur der Weg ist ein anderer!
Aber auch mit guten CD-Playern an der richtigen Kette kann man genießen. Nur der Klangunterschied ist nicht so heftig, wie bei analogen Medien!

Gruß
Lars G.
Giustolisi
Inventar
#17 erstellt: 24. Jun 2006, 17:19
Ein schöner Vergleich. Aber man sagt doch, dass eine Platte wärmer und musikalischer klingt.
Gelscht
Gelöscht
#18 erstellt: 24. Jun 2006, 17:24
Nachtrag:


JenKucz schrieb:
... sie klingen so, wie zur zeit als sie gepresst wurden der stand der technik war.
bei den älteren hört man da natürlich auch, dass die technik nicht die selbe war wie heute...


Das würde ich so nicht sagen. Ich habe eine Live-Aufnahme von Oscar Peterson aus dem Jahr 1961 oder 62. Wenn alle CDs so klingen würden, wär das schon echt gut. Leider reizen die wenigsten Labels die Möglichkeiten einer CD voll aus. Ich habe mal so eine ausgereizte CD gehört. Da sind die Feld- und Wiesen CDs, die man so zu kaufen bekommt, meilenweit von weg (leider). Du glaubst garnicht, was die vor 45 Jahren schon drauf hatten.
Aber wenn man eine ausgereizte Platte gegen eine ausgereitzte CD antreten läßt, kommt die Platte alleine vom Frequenzbereich, der übertragen wird, nicht mit!

Es liegt wirklich daran, was der Hersteller draus macht!

Aber eigentlich ist das Offtopic...

Gruß
Lars G.
zwaps
Stammgast
#19 erstellt: 24. Jun 2006, 17:30

Giustolisi schrieb:
Ein schöner Vergleich. Aber man sagt doch, dass eine Platte wärmer und musikalischer klingt.


Das Zitat ist quasi sinnfrei aus irgendeiner "Fachzeitung" übernommen.
Weder CDs noch Platten haben einen eigenen Klang.
Leute die mit "warm" oder "kalt" daherkommen, leiden unter schweren Halluzinationen.

Allein vom Frequenzspektrum _könnte_ die Platte u.u. etwas wärmer klingen (sie geht weder so hoch noch so tief wie die CD).
Aber dass das musikalischer klingt, ist sicherlich nicht richtig. Was heißt das überhaupt?

Genauer/Präziser und authentischer reproduziert - rein von den Grundvorrausetzungen - die CD.
Gehen wir von einer vernünftigen Aufnahme aus (von denen es entgegen der gängigen Forumsmeinung überigens gar nicht so wenig gibt), so kommt die CD dem Liveevent am nächsten.

Aber vielleicht erklärst du mir nochmal, was du mit musikalischer meinst?
Holger
Inventar
#20 erstellt: 24. Jun 2006, 17:32

zwaps schrieb:
Hi,


ein Plattenspieler kaufst du dir nicht wegen der Tonqualität. Die ist nämlich der CD objektiv meilenweit unterlegen - bei neu gemasterten und neuen Aufnahmen so oder so.

Plattenspieler heutzutage sind a) für Nostalgiker/Genießer, die das Ritual zelebrieren, oder für b) Leute die einfach viele Platten besitzen.


Reine Soundqualität bieten die günstigsten CD Player schon mehr als irgendeine Platte. Aber du wirst festellen, dass ist nur die halbe Miete.


Sorry, aber das ist wieder mal Blödsinn hoch drei !
zwaps
Stammgast
#21 erstellt: 24. Jun 2006, 17:34
Ausführung der Kritikpunkte _strengstens_ verboten....
HisVoice
Inventar
#22 erstellt: 24. Jun 2006, 17:42
Hallo

Man sollte halt nicht vergessen das dem CDP ein deutliches Manko anhängt hier ist das Problem es wird ein Analoge aufahme gefertigt(zu mindesten kenne ich keinen Sänger der Digital singt )diese wird Digital gewandelt der CDP nimmt das Signal und wandelt wieder in ein Analoges und hier sind alle Fehler schon im "System"
Der "Dreher" bekommt sein Analoges Signale von der Rille (die auch analog hergestellt wurde) und gibt es wieder ,mal besser mal schlechter je nach equipment, wobei hier auch keine Tausender über den Tisch gehen müssen um eien anständigen Dreher sich hin zustellen!!

Ich habe meinen Dreher nach ca 15Jahren wieder aus der Verbannung geholt und es macht tierischen Spaß(alleine die Haptik-Optik dem Schwarzen Gold zu zusehen die div Tuningmaßnahmen,am Dreher naja inzwischen sind es 3(2Dual ein Thorens) - Bastelei usw )für mich hat Venyl Seele (auch im Klang)und ist kein totes Material wie die "Silberen Scheibe" (reinstecken und fertig)

Ich persönlich kann nur jedem raten der Spaß an der Materie HiFI sich einen Dreher an zu schaffen das "Handling" ist einfach Klasse!!

Grüße Martin
Holger
Inventar
#23 erstellt: 24. Jun 2006, 17:42
Auf Argumentationen, die man derart leicht per Hörtest widerlegen kann, lohnt es sich im Detail einzugehen.
zwaps
Stammgast
#24 erstellt: 24. Jun 2006, 17:47

Holger schrieb:
Auf Argumentationen, die man derart leicht per Hörtest widerlegen kann, lohnt es sich im Detail einzugehen.


Tut mir leid, dass du unrecht hast. Ernsthaft.

Allerdings musst auch du dich der technischen Realität beugen. Ich kann dich mit genügend Quellen bombardieren, aber ich denke die hast du sicher längst gesehen und ignoriert.

Ein "Hörtest" zum Thema Musikalität ist überigens fast unmöglich. Wie stellst du dir das vor? Erst machen wir eine Aufnahme, pressen sie auf CD und Platte, verhindern dann irgendwie dass man Plattentypische merkmale wahrnehmen kann und machen einen Doppelblindtest. Mit welchem Resultat? Dass das technisch minderwertige Medium dir haptisch mehr Spaß macht?
Tja, das hat doch aber keiner angezweifelt.


HisVoice schrieb:
Hallo

Man sollte halt nicht vergessen das dem CDP ein deutliches Manko anhängt hier ist das Problem es wird ein Analoge aufahme gefertigt(zu mindesten kenne ich keinen Sänger der Digital singt )diese wird Digital gewandelt der CDP nimmt das Signal und wandelt wieder in ein Analoges und hier sind alle Fehler schon im "System"



Bedenke dass das Umwandeln von Energieform beim erstellen der analogen Platte viel kritischer ist als das D/A Wandeln, dass mit modernen Wandlern praktisch verlustfrei funktioniert. Da würde ich fast eher noch das downsampling anführen, was aber im Prinzip mit korrekter Arbeitsweise im Prozess von Aufnahme bis Stereo-Mastering auch wieder relativiert wird.


[Beitrag von zwaps am 24. Jun 2006, 17:50 bearbeitet]
Gelscht
Gelöscht
#25 erstellt: 24. Jun 2006, 17:48
Leute, das gleitet wieder in eine der üblichen CD versus Vinyl Streitereien ab... Die hatten wir schon zur Genüge. Jeder weiß in welches Lager er gehört und weicht von seiner Meinung nicht ab. Also ist das doch zwecklos!

Man kann die beiden Medien nicht vergleichen, nur den Klang, der am Ende einer Kette herauskommt. Und da spielen noch der Verstärker, die Lautsprecher und noch einiges mehr eine Rolle...

Gruß
Lars G.
TrottWar
Gesperrt
#26 erstellt: 24. Jun 2006, 17:54
Ich habe mich in dem Thema eingelesen, weil ich selbst nach 19 Jahren reinen Digitalhörens mit der Anschaffung eines Plattendrehers liebäugle.
Ich habe zwar keine einzige Platte, aber es gibt ja genug Quellen, günstig an das schwarze Gold ranzukommen, von daher sind eure Tipps sehr hilfreich.
Was ich aber nicht verstehe: wie kann man darüber streiten, ob nun CD oder Platte besser klingt? Das ist genau der gleiche Kindergarten-Vergleich, ob nun Mercedes oder BMW die besseren Autos baut.
Ich kenne genug Platten, die sau gut klingen und mindenstens so viele lausige CDs... also irgendwie ist's kindisch, sich darüber aufzuregen, was nun besser ist...
zwaps
Stammgast
#27 erstellt: 24. Jun 2006, 17:56

Tamushad schrieb:
Leute, das gleitet wieder in eine der üblichen CD versus Vinyl Streitereien ab... Die hatten wir schon zur Genüge. Jeder weiß in welches Lager er gehört und weicht von seiner Meinung nicht ab. Also ist das doch zwecklos!

Man kann die beiden Medien nicht vergleichen, nur den Klang, der am Ende einer Kette herauskommt. Und da spielen noch der Verstärker, die Lautsprecher und noch einiges mehr eine Rolle...

Gruß
Lars G.


Es gibt durchaus Vorteile bei der Vinyl.
Ich finde es aber schade, dass viele Plattenhörer sich unbedingt mit pseudotechnischen oder vodoomäßigen Erklärungen in irgendein "High-End Klang" Lager schieben wollen und - viel schlimmer - das "überlegene" Medium diffamieren und zwar genau in dem Bereich, wo es technisch glasklar besser ist.
Und wenn dann einer zweifelt, verweißt man auf dubiose Neologismen deren Bedeutung keiner so richtig kennt und prahlt mit der eigenen Ignoranz.
Und das OBWOHL die Platte viele Vorteile gegenüber der CD hat, die man hier anführen könnte.

Aber nein, stattdessen wird mal wieder unsiversal behauptet die Platte wäre nicht nur billiger (Ich bitte euch, nennt mir einen guten Spieler für unter 100€), sondern klänge auch besser und allgemein wäre die CD ja Müll.

Das die Analogfraktion dann nur von denen ernstgenommen wird, die selbiger etwas für teures Geld an Vodoo verkaufen wollen, ist kein Wunder.

Schade!


[Beitrag von zwaps am 24. Jun 2006, 17:57 bearbeitet]
Gelscht
Gelöscht
#28 erstellt: 24. Jun 2006, 17:56

TrottWar schrieb:
Was ich aber nicht verstehe: wie kann man darüber streiten, ob nun CD oder Platte besser klingt? Das ist genau der gleiche Kindergarten-Vergleich, ob nun Mercedes oder BMW die besseren Autos baut.
Ich kenne genug Platten, die sau gut klingen und mindenstens so viele lausige CDs... also irgendwie ist's kindisch, sich darüber aufzuregen, was nun besser ist...


Ja! Ja! Ja! Und nochmal Ja!

Meine Meinung!

Gruß
Lars G.
Gelscht
Gelöscht
#29 erstellt: 24. Jun 2006, 18:01

zwaps schrieb:

Tamushad schrieb:
Leute, das gleitet wieder in eine der üblichen CD versus Vinyl Streitereien ab... Die hatten wir schon zur Genüge. Jeder weiß in welches Lager er gehört und weicht von seiner Meinung nicht ab. Also ist das doch zwecklos!

Man kann die beiden Medien nicht vergleichen, nur den Klang, der am Ende einer Kette herauskommt. Und da spielen noch der Verstärker, die Lautsprecher und noch einiges mehr eine Rolle...

Gruß
Lars G.


Es gibt durchaus Vorteile bei der Vinyl.
Ich finde es aber schade, dass viele Plattenhörer sich unbedingt mit pseudotechnischen oder vodoomäßigen Erklärungen in irgendein "High-End Klang" Lager schieben wollen und - viel schlimmer - das "überlegene" Medium diffamieren und zwar genau in dem Bereich, wo es technisch glasklar besser ist.
Und wenn dann einer zweifelt, verweißt man auf dubiose Neologismen deren Bedeutung keiner so richtig kennt und prahlt mit der eigenen Ignoranz.
Und das OBWOHL die Platte viele Vorteile gegenüber der CD hat, die man hier anführen könnte.

Aber nein, stattdessen wird mal wieder unsiversal behauptet die Platte wäre nicht nur billiger (Ich bitte euch, nennt mir einen guten Spieler für unter 100€), sondern klänge auch besser und allgemein wäre die CD ja Müll.

Das die Analogfraktion dann nur von denen ernstgenommen wird, die selbiger etwas für teures Geld an Vodoo verkaufen wollen, ist kein Wunder.

Schade!


Warum zitierst du mich eigentlich? Ich bin doch deiner Meinung!

Ich finde diese Diskussion nur albern, da es sie schon hundertfach in diesem Forum gab...

Gruß
Lars G.
zwaps
Stammgast
#30 erstellt: 24. Jun 2006, 18:03
Ich wollte dich nicht angreifen, ich wollte nur darauf eingehen warum ich diese "Streiterei" angefangen hab.
Holger
Inventar
#31 erstellt: 24. Jun 2006, 18:05
Kindisch ist es, immer wieder solche Streitereien, die letztendlich zu nichts führen, überhaupt anzufangen - wie man auch hier mal wieder sieht.
Wenn man von einem Medium nichts hält (darf man ja!), sollte man sich vielleicht einfach mal in dem Forums-Bereich, in dem es nur um dieses Medium geht, zurückhalten anstatt zu provozieren ...
Gelscht
Gelöscht
#32 erstellt: 24. Jun 2006, 18:06
Ok! Dann zurück zum Thema... Plattenspieler Anschaffung...

Gibt es vom Themenersteller noch Fragen, oder haben wir ihn jetzt vergrätzt?

Gruß
Lars G.
Holger
Inventar
#33 erstellt: 24. Jun 2006, 18:07

zwaps schrieb:

Ich finde es aber schade, dass viele Plattenhörer sich unbedingt mit pseudotechnischen oder vodoomäßigen Erklärungen in irgendein "High-End Klang" Lager schieben wollen und - viel schlimmer - das "überlegene" Medium diffamieren und zwar genau in dem Bereich, wo es technisch glasklar besser ist.
...
Aber nein, stattdessen wird mal wieder unsiversal behauptet die Platte wäre nicht nur billiger (Ich bitte euch, nennt mir einen guten Spieler für unter 100€), sondern klänge auch besser und allgemein wäre die CD ja Müll.


Steht das denn hier irgendwo ?
zwaps
Stammgast
#34 erstellt: 24. Jun 2006, 18:10

Holger schrieb:
Kindisch ist es, immer wieder solche Streitereien, die letztendlich zu nichts führen, überhaupt anzufangen - wie man auch hier mal wieder sieht.
Wenn man von einem Medium nichts hält (darf man ja!), sollte man sich vielleicht einfach mal in dem Forums-Bereich, in dem es nur um dieses Medium geht, zurückhalten anstatt zu provozieren ...


Lustigerweise geht es exakt um diese Frage in diesem Thread und ich habe auf seine Frage geantwortet.
Du hingegen hast den Streit angefangen indem du meine richtigen Argumente kategorisch abgelehnt hast.

Ich halte es für unnötig zur erwähnen dass ich in diesem Moment gerade Bruckners Vierte von Kubelik auf meinem Schwabbel höre, aber vielen Dank auch dass ich nicht in "dein" Forum darf, weil ich einerseits ein Medium und seine Vorteile mag, mich aber andererseits der technischen REALITÄT nicht verschließe.
HisVoice
Inventar
#35 erstellt: 24. Jun 2006, 18:11
Wer streitet hier?

Ich finde das der Dreher dem CDP alleine durch seine Haptik überlegen ist,das MEINE Meinung.

Ausserdem kenne ich keinen Dreher der eine "Fehlerkorrektur" besitzt

Ich sehe das ziemlich entspannt warum da jetzt die "Schützengräben" ausgehoben werden ist mir leider unverständlich, uns allen geht es doch um das gleiche Medium (Musik) wie es und in welchen "Dos(sierung)en" zu sich genommen wird muß jeder für sich entscheiden.

Es gibt bei beiden Medien kein besser oder schlechter sie sind halt anders!!
Und auch nicht vergleichbar!!

Grüße Martin
Giustolisi
Inventar
#36 erstellt: 24. Jun 2006, 18:13
Was haltet ihr von dem Pro-Ject Debut III ? Der befindet sich an meiner preislichen Obergrenze.
zwaps
Stammgast
#37 erstellt: 24. Jun 2006, 18:15

HisVoice schrieb:

Ausserdem kenne ich keinen Dreher der eine "Fehlerkorrektur" besitzt


Das will ich jetzt mal als kleine Stichelei links liegen lassen


Niemand streitet.
Der Threadautor machte zwei spezifische Aussagen ("besser, musikalischer") und ich habe auf die Frage wahrheitsgemäß geantwortet.
Ob es sich für ihn lohnt, muss er wohl selbst entscheiden.
Gelscht
Gelöscht
#38 erstellt: 24. Jun 2006, 18:16

HisVoice schrieb:
Wer streitet hier?

Ich finde das der Dreher dem CDP alleine durch seine Haptik überlegen ist,das MEINE Meinung.

Ausserdem kenne ich keinen Dreher der eine "Fehlerkorrektur" besitzt

Ich sehe das ziemlich entspannt warum da jetzt die "Schützengräben" ausgehoben werden ist mir leider unverständlich, uns allen geht es doch um das gleiche Medium (Musik) wie es und in welchen "Dos(sierung)en" zu sich genommen wird muß jeder für sich entscheiden.

Es gibt bei beiden Medien kein besser oder schlechter sie sind halt anders!!
Und auch nicht vergleichbar!!

Grüße Martin


Um mal ein Filmzitat aus Alien zu mißbrauchen:

Genau!

Benutz mal die Suchfunktion im Forum, über diese Dreher ist schon viel diskutiert worden... Den Pro-Ject Debut III kenne ich nicht, aber bestimmt einige andere hier.
Ich habe nur einen Pro-Ject Verstärker und bei dem hat mich Preis-Leistung und Qualität überzeugt!

Gruß
Lars G.
Holger
Inventar
#39 erstellt: 24. Jun 2006, 18:16
@zwaps
Tja, und ich höre gerade David Gilmours neue LP auf meinem TD 150 Mk. II mit Rabco-Tangentialtonarm und Shure M-55 - und es klingt einfach traumhaft gut und von CD garantiert nicht besser.

Vielleicht sollten wir's dabei belassen ...



[Beitrag von Holger am 24. Jun 2006, 18:18 bearbeitet]
HisVoice
Inventar
#40 erstellt: 24. Jun 2006, 18:17

Giustolisi schrieb:
Was haltet ihr von dem Pro-Ject Debut III ? Der befindet sich an meiner preislichen Obergrenze.



Schönes Gerät ist halt dei frege mit was für einem System du ihn "Fahren" willst?
Giustolisi
Inventar
#41 erstellt: 24. Jun 2006, 18:17
Ich entschuldige mich hiermit in aller Form für meine zwei spezifischen Aussagen.
HisVoice
Inventar
#42 erstellt: 24. Jun 2006, 18:17

Giustolisi schrieb:
Was haltet ihr von dem Pro-Ject Debut III ? Der befindet sich an meiner preislichen Obergrenze.



Schönes Gerät ist halt die Frage mit was für einem System du ihn "Fahren" willst?
Giustolisi
Inventar
#43 erstellt: 24. Jun 2006, 18:21
Als Verstärker habe ich im Moment einen Yamaha RXV496 Surroundreceiver. Das soll sich aber gegen Ende des Jahres ändern da Ich es auf eine Röhre abgesehen hab. In den nächsten Wochen werde ich ein Paar Hornlautsprecher mit dem Fostex FE206e bauen. Nach den Lautsprechern und vor der Röhre will ich den Plattenspieler anschaffen.
zwaps
Stammgast
#44 erstellt: 24. Jun 2006, 18:22

Holger schrieb:
@zwaps
Tja, und ich höre gerade David Gilmours neue LP auf meinem TD 150 Mk. II mit Rabco-Tangentialtonarm und Shure M-55 - und es klingt einfach traumhaft gut und von CD garantiert nicht besser.

Vielleicht sollten wir's dabei belassen ...

:*


kann ich mit leben
Holger
Inventar
#45 erstellt: 24. Jun 2006, 18:27
Der Debut III kostet laut Liste 225 Euro.
Für das Geld bekommt man auf dem Gebrauchtmarkt hervorragende Gerätschaften, im Analog-Forum der AAA werden regelmäßig Geräte angeboten, und zwar in der Hauptsache von Leuten, die Ahnung haben und nicht auf den schnellen Reibach aus sind.
Und es gibt über ganz Deutschland verteilt viele hilfsbereite Analogis, die bei der ersten Inbetriebnahme gerne helfend zur Seite stehen - meine Wenigkeit z. B. im Raum Wiesbaden/Mainz/Darmstadt/Frankfurt.
So könntest du alles auf eine solide Basis stellen.
Giustolisi
Inventar
#46 erstellt: 24. Jun 2006, 18:29
Gebraucht bekomme ich bestimmt ein besseres Gerät.
Erste Inbetriebnahme? Was muss ich da tun ?
Gelscht
Gelöscht
#47 erstellt: 24. Jun 2006, 18:32
Alles richtig hinstellen, richtig anschließen und richtig bedienen... Und dabei kann Hilfe recht nett sein, wenn man noch nie viel mit LPs und Drehern zu tun hatte... Ich finde Holgers Angebot echt gut!

Gruß
Lars G.
Giustolisi
Inventar
#48 erstellt: 24. Jun 2006, 18:33
Leider wohne ich auf der Alb
Gelscht
Gelöscht
#49 erstellt: 24. Jun 2006, 18:36
Mmh! Dann kann ich auch nicht helfen, ich wohne in Lower Saxony. Genauer: Südost-Niedersachsen.
Aber im Ländle (du meintest doch die schwäbische Alb, oder?) wird es doch auch genug Analog-Fans geben, die dir helfen können. Einfach mal nachfragen...

Gruß
Lars G.
Giustolisi
Inventar
#50 erstellt: 24. Jun 2006, 18:39
Eine Frage, die mich gerade wurmt, ist die Qualität des Phonoeingangs bei Surroundreceivern.
Gelscht
Gelöscht
#51 erstellt: 24. Jun 2006, 18:43
Wahrscheinlich nicht so prall... Diese Geräte sind primär für Digitalquellen konstruiert. Daher glaube ich nicht, daß hier viel Ingenieur-Arbeit in die Phonostufe gesteckt worden ist. Aber es ist ein Yamaha, daher kann ich mich auch täuschen... Wie gesagt, am besten Suchfunktion benutzen, eventuell einen Testbericht ausgraben...

Gruß
Lars G.
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