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Welcher Plattenspieler als Einstieg?

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Beitrag
StephanBerlin
Neuling
#1 erstellt: 25. Aug 2006, 15:46
Ich beginne als Student mir gerade meine beschiedene erste vernünftige anlage aufzubauen.

Das heisst, ich besitze Dynaudio Audience 62 und plane die Anschaffung eines creek oder music hall verstärkers.

Da ich einige Platten besitze und vermutlich meine Plattensammlung (Klassische Musik) noch ausbauen möchte, schaue ichmich nach einem Plattenspieler um.

Kann mir jemand einen Tip geben, wo (preislich, Marke) ein vernünftiger Einstieg wäre, der auch zu der geplanten Anlage passen könnte?

Ich rechne ja so ca. 500 EUR oder gehts auch darunter? Wie ist das mit gebrauchten Geräten ?

Vielen Dank liebe Musikfreunde
Fullrange
Stammgast
#2 erstellt: 25. Aug 2006, 17:01
Es geht unter 500 Euro und gebrauchte Geräte auch ok wenn man beim Kauf etwas Acht gibt. Ich würde dir zum Anfangen die Dual- und die Thorens-Kaufberatung hier im Forum empfehlen. Neue Plattenspieler gibt es auch für 500 Euro, aber ich finde, das sind meist ziemliche Klüngelbretter und extrem billig gemacht. Ich stehe nicht auf Plattenteller aus Pressholz, deswegen habe ich zuerst einen gebrauchten Dual 704 gekauft und habe jetzt einen ebenfalls gebrauchten Thorens 160 S Mk 5.

Grüße

Peter


[Beitrag von Fullrange am 25. Aug 2006, 17:02 bearbeitet]
HiFi_Addicted
Inventar
#3 erstellt: 25. Aug 2006, 17:12
Schau dich mal im Sortiment von Project um. Ich hab selbst einen und die sind IMHO besser als ihr Ruf.

Von den Schwabbelplattenspielern würde ich die fingern lassen. Der Technics SL-12x0 MK2 ist auch nich unintressant weil man ihn mit den Rega Armen hochrüsten kann.

MfG Christoph
finalvinyl
Hat sich gelöscht
#4 erstellt: 25. Aug 2006, 18:04
Hallo,

alte japanisch Direkttriebler aus den 70ern und 80ern sind gerade recht unbeliebt.

Wenn es also kein Thorens oder Dual sein muss gibt es da tolle Geräte, die für relativ wenig Geld zu haben sind. Es sollten halt nicht gerade die einfachsten ihrer Art sein.

Ich selbst habe damit gute erfahrungen gemacht.

Meide aber die Kultmarken wie Micro Seiki. Dort bezahlst du einen Großteil deines Geldes für den Namen.

Von Neugeräten würde ich in diesem Preisbereich die Finger lassen.


Grüße aus der Rhön, Roberto
StephanBerlin
Neuling
#5 erstellt: 26. Aug 2006, 10:38
Was istd enn ein Schwabelplattenspieler ? *g*

Ist Thorends gut ? Also einen gebrauchten vielleicht.
phil_gabriel
Ist häufiger hier
#6 erstellt: 26. Aug 2006, 11:09
Hallo Stephan,

ein "Schwabbler" ist ein Plattenspieler mit Subchassis, d.h. Teller und Tonarm sind durch Federn vom Antriebsmotor und damit auch vom "Untergrund" getrennt. Dadurch wird die Übertragung von Motorvibrationen und Tritt/Körperschall auf den Abtaster weitgehend vermieden. Da die Sektion mit Teller und Tonarm recht weich gefedert ist, "schwabbelts" bei unbeachsichtigter Berührung. Im normalen Betrieb schwabbelt natürlich nix - vorausgesetzt, das Subchassis ist korrekt justiert. Typischerweise sind Thorens-Plattenspieler Subchassis-Konstruktionen und werden von Anhängern der Masselaufwerke gerne herablassend als "Schwabbler" bezeichnet .

Ob Thorens Plattenspieler gut sind ? Ist immer eine Frage der Preis/Gegenwert-Relation. Meiner Meinung nach ist diese Relation bei Thorens sehr gut, soweit es gebrauchte klassische Geräte betrifft. Die Thorense der neueren Generation sind sicher auch nicht schlecht, können aber mbMn mit den Klassikern weder klanglich noch haptisch mithalten und für die qualtativ besseren Geräte muss man wieder deutlich mehr Geld hinlegen.

Wenn ich jetzt 500,- Euro für einen Plattenspieler ausgeben dürfte und es nicht überm Knie zerbrechen müsste, würde ich versuchen einen gebrauchten Thorens zu bekommen. Konzentriere Dich dabei auf folgende Modelle (ca. Preis immer ohne Tonabnehmer)

TD 147: 180,- bis 200,-
TD 160 S MK V: 150,- bis 200,-
TD 126 MK III: 200,- bis 250,-
TD 320 MK II: 200,- bis 250,-
TD 2001: 300,- bis 350,-
TD 520: 450,- bis 500,-

TD 147 und TD 126 haben werksseitig sehr leichte Tonarme und eignen sich daher für MM-Systeme mit hoher Nadelnachgiebigkeit, für 100,- bis 200,- Euro bekommt man schon sehr gute Systeme, z.B. Ortofon VM Silver oder Shelter 201

Die anderen Modelle haben Mittelschwere Tonarme und sind ideal für MC-Systeme mit relativ niedrieger Nadelnachgiebigkeit wie z.B. Denon DL 103 (um 120,- Euro, DL 103 R (um 280,- Euro) oder Ortofon MC 10 Super (ca. 170,- Euro)

Hoffe, das gibt Dir mal einen Anhaltspunkt.

Gruß

Phil

NS: könnte dieses Angebot nicht interessant sein ?
http://dedi262.your-...&boardid=6&styleid=1

Edit: Link eingefügt


[Beitrag von phil_gabriel am 26. Aug 2006, 13:11 bearbeitet]
StephanBerlin
Neuling
#7 erstellt: 27. Aug 2006, 14:47
hey

danke Phil Das ist echt mal eine Hilfe. Die von dir genanten Geräte erzielen ja bei ebay sehr anständige Preise.

Ein TD 280 wird häufig angeboten und das recht preiswert. Ist das keine gute Wahl ?
köllealaaf
Ist häufiger hier
#8 erstellt: 27. Aug 2006, 15:25
hallo Stephan,

vergiss den Td280 mal ganz schnell, ausser du stehst auf Presspan/Plastik-Billigteile.

Mit einem guten ALTEN Thorens bist du auf der sicheren Seite, zur Not wird dir im Analogforum geholfen, wenn was sein sollte.
Um die gleiche Qualität wie z.B.eines TD126 mit einem neuen zu erreichen, kannst du dein Budget mal gleich verdoppeln oder verdreifachen.
Wie schon gesagt, sind auch die Japandirektdrives aus den 70er und achziger jahren oft sehr gut, wie z.b. die Sony PS-x50/60/70 Reihe, JVC QL-55 oder 66, Denon DP60/80.Die klingen für meinen Geschmack etwas nüchterner als die Riementriebler, die ich als die lyrischen Vertreter bezeichnen würde.

Bei D-Drive braucht man auch nicht gross Subchassis einstellen oder Riemen wechseln, Platte drauf und fertig.
Auf jeden Fall brauchst du noch einen Phonoverstärker, falls der nicht eingebaut seinn sollte im Amp.
Der ist genauso wichtig wie der gute Dreher, was der verschluckt, ist weg. Da würde ich mal mindestens 100 Euro rechnen.
Also könnte es so aussehen: Dreher 250, System 150, Phonoverstärker 100, und dann siehts schon ganz gut aus

Ich höre z.B. mit einem Sony Riementriebler von 1969 plus 12 Zoll Tonarm (TTS3000A und PUA 286) für unter 500 Euro, der kostete zu der Zeit ca 2400 DM, und das müsste man mindestens in Euro hinlegen, um da ranzukommen

Hope it helps,

liebe Grüsse,

Jürgen
bohne1
Schaut ab und zu mal vorbei
#9 erstellt: 27. Aug 2006, 22:09
Die gleiche Frage "Plattenspieler bis ca. 500,00€" hatte ich mir vor einiger Zeit auch gestellt. Sehr beliebt sind da die Pro-ject, die ich aber mit Verlaub zu pimmelig fand.
Ich bin dann letztendlich bei einem "acoustic-solid / Classic wood" für 850€ incl System gelandet und beim besten Willen habe ich das nicht bereut. Sehr gute Verabeitung, Potential nach oben und sieht gut aus. Also deutlich güstiger als Transrotor. nach einiger Zeit habe ich dann für mein Arbeitszimmer einen Dual 721 in der Bucht für 100€ erstanden. Ich war wirklich erstaunt wie gut (spritzig) dieses alte Gerät spielt. Nur bei einem Dual ist nicht mehr viel Potential drin. Mit seiner ganzen Automatik (alles mechanisch) wechselt man nicht mal so einen Tonarm, oder baut einen anderen Plattenteller auf. Ansonsten ein wirklich guter Plattendreher. Dann habe ich im "Analog-Forum" einen Thorens TD160 II erstanden und den Dual wieder verkauft. Klanglich ist der Thorens erst einmal nicht besser als der Dual, aber da gibt es Potential wie anderer Arm, anderer Teller, andere Zarge, etc. Es gibt im genanten Forum auch riesigen Support für die Dinger. Schau mal im Analog Forum, da werden auch die Plattenspieler meist unter ebay Preisen verkauft. 150-200€ für einen guten Thorends,
evtl. ein gutes System ab 100,00€ und ein guter Phono-Vorverstärker ab 200€. Da sind dann 500€ auch schnell weg.

Gruß Bernd
feldi1969
Stammgast
#10 erstellt: 28. Aug 2006, 14:20
Also, ich für meinen Teil kann diesen ganzen Thorens-Hype nicht mehr so ganz nachvollziehen.

In seligen analogen Hifi-Zeiten, so bis Anfang/Mitte der 90er hatte ich auch einen TD 318, war schon ein prima Gerät, aber zum Experimentieren bei der Aufstellung nicht geeignet. Weiterhin hatte ich immer große Probleme mit Trittschall trotz Subchassis. Also wenn es nach mir geht, müsste ich keinen Thorens mehr haben.

Habe mir jetzt nach Wiedererwachen des analogen Virus einen Pro-Ject 1.2 comfort für nicht ganz 300 Euro zugelegt (inkl. System, versteht sich) und mein erster Gedanke war:

Wow, so hören sich also Vinyl-Scheiben wirklich an!

Der nicht zu unterschätzende Vorteil der Pro-Ject "Brettspieler" ist doch, dass man das Gerät auspackt, aufstellt und es läuft und klingt ( Außerdem verbirgt sich hier auch enormes Tuningpotenzial ). Mittlerweile bin ich Tonabnehmerseitig in die 200 Euro-Klasse aufgestiegen und habe den Kauf des Pro-Ject bis heute nicht bereut. Das große Problem dieser Spieler ist doch, dass man keine Erfahrungen mit der Langzeitstabilität sammeln konnte. Aber Pro-Ject ist in nicht mal 20 Jahren zum größten Plattenspieler-Produzenten Europas aufgestiegen. Das kann doch nicht alles von nichts kommen.

Also nichts gegen die Thorens-Jünger in diesem Forum, aber Pro-Ject in der Weise zu ignorieren oder gar schlecht zu reden, wie es hier manchmal der Fall ist, halte ich persönlich ( und aus eigener Erfahrung ) für ungerecht.

Aber ich will hier auch keinesfalls einen Glaubenskrieg vom Zaun brechen, ich wollte das nur mal loswerden.



P.S.: Ich halte die Pro-Jects in ihren jeweiligen Preisklassen für das Maß aller Dinge (Ich hoffe, das ist klar geworden).
silberfux
Inventar
#11 erstellt: 28. Aug 2006, 18:27
Hi, ich kann es nur ausdrücklich begrüßen, dass nicht alle hinter den alten Thorensen her sind, weil das die Preise nur noch weiter in die Höhe treiben würde

Gruß Silberfux
Paco
Ist häufiger hier
#12 erstellt: 29. Aug 2006, 17:31
Hallo Stephan,

der Technics SL 1210 MK 2 ist als Einsteigergerät nicht zu verachten. Er ist sehr solide gebaut und mit seinem gummigedämpften Chassis auch gut gegen Schrittschall und Lautsprecherresonanzen abgeschirmt.

Gruß Paco




StephanBerlin schrieb:
Ich beginne als Student mir gerade meine beschiedene erste vernünftige anlage aufzubauen.

Das heisst, ich besitze Dynaudio Audience 62 und plane die Anschaffung eines creek oder music hall verstärkers.

Da ich einige Platten besitze und vermutlich meine Plattensammlung (Klassische Musik) noch ausbauen möchte, schaue ichmich nach einem Plattenspieler um.

Kann mir jemand einen Tip geben, wo (preislich, Marke) ein vernünftiger Einstieg wäre, der auch zu der geplanten Anlage passen könnte?

Ich rechne ja so ca. 500 EUR oder gehts auch darunter? Wie ist das mit gebrauchten Geräten ?

Vielen Dank liebe Musikfreunde :)
wastelqastel
Inventar
#13 erstellt: 29. Aug 2006, 19:17
@feldi1969

Habe mir jetzt nach Wiedererwachen des analogen Virus einen Pro-Ject 1.2 comfort für nicht ganz 300 Euro zugelegt (inkl. System, versteht sich) und mein erster Gedanke war:

Wow, so hören sich also Vinyl-Scheiben wirklich an!


Das ist jetzt nicht dein ernst ?
Hatte erst vor 2 tagen einen bei mir zu gast (Project1.2)
Das einzige was mir das sagt ist das du zum erstenmal einen richtig eingestellten Plattenspieler zu hause hast !!!!!!!
jetzt nicht sauer sein
habe mir sogar die mühe gemacht meinen uralten 1234 Dual anzuschliessen (aus dem keller)mit dem orginal system ( bin immer wieder begeistert wie gut die dual sind )
kann mich deshalb deiner meinung nicht anschliessen mal davon abgesehen wie er sich im vergleich zum 126er gab
und einem sehr günstigen C.E.C 2000er
davon mal abgesehen ist er ein sehr guter plattenspieler dein project möchte ihn Wirklich nicht schlecht machen
aber einem vergleich zu guten alten klassikern kann er nicht standhalten
aber dafür hast du garantie und wie du es selbst sagst tuningspotenzial! (bei den klassikern gehts ohne

Bei den thorens auch noch mit Aber ich will hier auch keinesfalls einen Glaubenskrieg vom Zaun brechen, ich wollte das nur mal loswerden.

ich auch nicht nutz einfach mal die suche zum project

also wenn ! ich habe einen 145er und einen 166er zuverkaufen wenn keiner will gehts ab in die bucht !!!und kommt unter den
grüsse peter


[Beitrag von wastelqastel am 29. Aug 2006, 19:48 bearbeitet]
feldi1969
Stammgast
#14 erstellt: 29. Aug 2006, 21:34

kann mich deshalb deiner meinung nicht anschliessen mal davon abgesehen wie er sich im vergleich zum 126er gab
und einem sehr günstigen C.E.C 2000er
davon mal abgesehen ist er ein sehr guter plattenspieler dein project


Kleiner Widerspruch in sich, oder? Was ist denn an den von dir genannten Drehern wirklich besser? Wenn du mir das genauer ausführen kannst,


ich habe einen 145er und einen 166er zuverkaufen


würde ich mich u.U. nochmal dazu aufraffen (wenn der Preis stimmt), mir so einen "Schwabbeldreher" im Direktvergleich anzuhören. Vielleicht ist das mit dem TD ja auch einfach zu lange her. Oder es liegt am restlichen Equipment. Oder... oder... oder...

Auf jeden Fall bin ich vom 1.2 restlos begeistert, ich dachte nicht, dass eine derartige Klangqualität für nicht mal 300 Euro möglich ist, und für Einsteiger am besten geeignet (Aufstellen und spielt, evtl. vom Händler gleich ein höherwertiges System einbauen lassen).


der Technics SL 1210 MK 2 ist als Einsteigergerät nicht zu verachten.


Hundert Prozent Zustimmung, allerdings deutlich teurer als mein Dreher, ansonsten gilt auch hier: Aufstellen (egal wo) und spielt...

Troublewillie
Hat sich gelöscht
#15 erstellt: 30. Aug 2006, 19:06
Hallo Stefan,
solltest Du dich dazu entscheiden einen guten gebrauchten Spieler, z.B. einen Thorens bei Ebay, zu kaufen/ersteigern, solltest Du dich mit dem Verkäufer in jedem Fall in Verbindung setzen und nachfragen wie er den Spieler versenden will, ob eventuell noch die Original Verpackung und Transportsicherungen vorhanden sind u.s.w., sonst könnte es beim auspacken zu Haus eine böse Überraschung geben. Am besten ist immer, wenn möglich, Selbstabhohlung.
Wenn es ein neuer Spieler sein soll, bin auch ich der Meinung, das Pro-Ject zur Zeit das beste Preis-Leistungsverhältniss bietet. Zur Zeit gibts bei Ebay ein Angebot http://cgi.ebay.de/P...QQrdZ1QQcmdZViewItem was für Dich vielleicht interessant sein könnte. Dieser Spieler bietet wirklich viel fürs Geld und nebenbei gute Aufrüstoptionen.
Grüße Willie


[Beitrag von Troublewillie am 30. Aug 2006, 19:10 bearbeitet]
hal-9.000
Inventar
#16 erstellt: 31. Aug 2006, 07:41
Jupp, es gibt "Verpackungsexperten", das gibts gar nicht.
Hat mich mal ein Cassettendeckgehäuse (verbogen) und 2Tasten (abgebrochen) gekostet.
War aber angeblich in einer langen "Verpackungsorgie" sorgfältig versand worden. Mehr als ein paar lose verknüllte Zeitungen waren nicht drin

Kann da auch nur raten aufzupassen.
McDenon
Ist häufiger hier
#17 erstellt: 31. Aug 2006, 07:45
Uh ja mein alter Thorens kam auch so an und der Plattenteller eierte, wie wahnsinnig. Zum Glück hat der Händler ihn zurückgenommen. Als Verpackung lag ebenfalls nur Zeitungspapier in der Kiste.
Zitz
Stammgast
#18 erstellt: 31. Aug 2006, 16:33
was ist denn mitm Audio Linear?

Für das Geld müsste man doch n schickes Laufwerk von denen (4001) mit nem SME 3012 oder so bekommen können.

Hat hier eigentlich jemand Erfahrungen mit obigem Gerät gemacht.
Ich gedenke mir zusätzlich zu meinem Thorens noch ein Masselaufwerk zuzulegen.
directdrive
Inventar
#19 erstellt: 31. Aug 2006, 17:17

Zitz schrieb:
was ist denn mitm Audio Linear?
Für das Geld müsste man doch n schickes Laufwerk von denen (4001) mit nem SME 3012 oder so bekommen können.

Das, lieber Zitz, geht leider völlig an der Realität vorbei

Ein SME-3012 kostet allein schon min. € 700,-, das passende Laufwerk wäre der 6001 und diese Kisten sind mittlerweile - zumindest mit Tonarm - ganz schön rar. Ins Budget passt ein 4001 mit SME 3009/II Improved - sicher keine schlechte Wahl, gibt's nur ebenfalls nicht so oft.

Zu Erfahrungen mit dem Audio Linear suche 'mal im Forum. Tobitobsen hat kürzlich so ein Teil erstanden und auch davon berichtet.


Viele Grüße von

Brent
Zitz
Stammgast
#20 erstellt: 31. Aug 2006, 21:54
echt ui!

Naja und was ist mit nem TD4001 und nem 3009er SME?

Also mal so ne Beispielrechnung:

Ich kann nen Tonarm SME 3009 komplett für gute 250 Eur bekommen.

In einem grossen Internetauktionshaus, dass jedem bekannt ist, dessen Name mit "e" anfängt, den ich aber nicht nennen möchte (er spricht in Rätseln) bekommt man das Laufwerk in recht gutem Zustand für nochmal sagen wir 200 eur.

*bäm*

Summa Summarum 450 europäische Knöpfe!

Ich editiere mal.

Dass der 4001 mit dem entsprechenden Arm reinpasst hast Du ja grad erwähnt.
Demnach ist mein Post eigentlich überflüssig, aber ich lass ihn stehen, damit JEDER meinen Fehler sieht.


[Beitrag von Zitz am 31. Aug 2006, 21:56 bearbeitet]
directdrive
Inventar
#21 erstellt: 01. Sep 2006, 05:51
moin Zitz,


Zitz schrieb:

Demnach ist mein Post eigentlich überflüssig, aber ich lass ihn stehen, damit JEDER meinen Fehler sieht.
:angel


...ääh? Wie jetzt? Wozu sollte das gut sein?

Bis auf gelegentliche Schwierigkeiten mit der Motoraufhängung ist mir von den Audio Linears noch nichts Negatives zu Ohren gekommen.
Zu dem Gesamtpreis von 500,- (Denk an Tonabnehmer, evtl. neuen Riemen etc.) kann das durchaus eine ausgezeichnete Wahl sein - für 500,- Eier wüßte ich aber auch genügend andere Varianten aus England oder Japan (daher ja mein Nick...).

Viele Grüße von

Brent
Zitz
Stammgast
#22 erstellt: 01. Sep 2006, 08:02
das sollte eigentlich Zynismus mir gegenüber sein.

Naja so lange ich weiss, was ich gemeint habe.


Ich muss dir im übrigen recht geben.

Es gibt wohl ncoh einige gleichwertige Dreher/Tonabnehmer Kombis für das Geld.
Letzendlich eine Frage des Geschmacks.
Masselaufwerk <-> Schwabbler

Riemen <-> Direktantrieb

Mir war halt nur die Idee gekommen.

In Richtung Japan fällt mir nich viel ein.

Technics?
Denon?

Kommen die aus Japan?
Technics ist ja offiziell Panasonic Europe...also doch Japan...irgendwie aber auch nich.
tobitobsen
Inventar
#23 erstellt: 01. Sep 2006, 15:08
Hier ist der angesprochene Thread zu dem Audiolinear bzw. Cadberg, welche offenbar fast baugleich sind: Cadberg

Ein sehr guter und sehr schöner Plattenspieler. Nachteil ist die Seltenheit und die Ersatzteillage. Für den Audiolinear bekommst Du aber immerhin noch den Riemen und das Lager.

Ansonsten bietet er außer für System und Arm keine Möglichkeit zum Aufrüsten. Hier haben die Thorense der 145 und 160 iger Serie viel mehr Potenzial zum upgraden und spielen.

Ob der Cadberg/ Audiolinear besser ist als ein getunter Thorens 160 kann ich nicht sagen, da bei mir beide Dreher in unterschiedlichen Konfigurationen laufen habe (Thorens besseres System, Cadberg besserer Arm)

Mit dem Audiolinear hättest Du jedenfalls einen Eye-Catcher und eine Rarität.

Gruß

Tobias
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