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Probleme mit kabel von Plattenspieler

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Autor
Beitrag
Wonko843
Neuling
#1 erstellt: 30. Dez 2006, 11:27
Hallo,

leider habe ich von Technik recht wenig ahnung, deshalb wird sich meine beschreibung sehr laienhaft anhören, ich bitte das zu entschuldigen.

ich habe mir diese woche einen plattenspieler (Lenco L-3806) gekauft und an meine kleine anlage angeschlossen und es klappt soweit auch alles.
das problem ist: wir haben eine schrankwand, in der die anlage steht, doch der plattenspieler passt nicht mehr in das fach von der anlage und deshalb muss er ein "stockwerk" höher. Dazu müssen die kabel von dem fach, in dem die anlage steht, durch ein loch in der rückwand nach oben gezogen werden. Das problem ist aber, dass die schrankwand so nahe an der wand steht, dass zwar die kabel, aber nicht die stecker da durch passen.

Meine frage ist jetzt: kann man das verbindungskabel vom plattenspieler zur anlage (ich weiss nicht wie man das nennt, es ist am plattenspieler fix dran und spaltet sich am anderen ende zu einen roten und einen weissen stecker auf) überhalb der stecker abschneiden, dann das kabel hinter der schrankwand durchziehen (das kabel selbst passt da durch, nur die stecker sind zu dick) und wenn das kabel durchgezogen ist, die stecker wieder an das kabel dranflicken? mit nem stromkabel hab ich das schonmal gemacht, das war kein problem, aber wie ist das mit diesem verbindungkabel?

ich hoffe ihr versteht was ich meine und könnt mir helfen.

vielen dank schonmal!
silberfux
Inventar
#2 erstellt: 30. Dez 2006, 12:04
Hi, abschneiden und an der Schnittstelle wieder zusammenflicken ist problematisch, könnte aber trotzdem gehen. Besser: Stecker aufmachen (falls Kunststoff nicht verschweißt ist), ablöten und nachher wieder dranlöten. Bei Verschweißung: Stecker abschneiden, nachher Kabel ein wenig abisolieren und neue Stecker dranlöten. Man braucht einen nicht zu dicken Lötkolben, eine ruhige Hand und möglichst etwas Erfahrung.

Gruß silberfux
wastelqastel
Inventar
#3 erstellt: 30. Dez 2006, 12:37
Vorallem eine Ruhige Hand
Habe erst meinen Tonarm neu gelötet
Aber Bloss nicht mit Klemmen arbeiten
Mach es so wie Silberfux es beschrieben hat


[Beitrag von wastelqastel am 30. Dez 2006, 12:38 bearbeitet]
armindercherusker
Inventar
#4 erstellt: 30. Dez 2006, 12:50
Stimmt.
Du solltest aber im Vorwege wissen ( sehen wirst Du es ja eh´), daß es sich bei diesen Leitungen um abgeschirmte handelt.

Was "beim ersten Mal" gerne passiert, ist Folgendes :
Beim Löten wird Innenleiter oder Abschirmung zu heiß, so daß die Isolation der Innenader schmilzt und es daher zum Kurzschluß mit dem Schirm kommt.
Das ist manchmal optisch gar nicht sichtbar, weil wenige mm innerhalb der Leitung !

Also : nicht zu heiß werden lassen / Lötspitze nicht zu lange ranhalten.

Gruß . . . und Viel Erfolg !
Rillenohr
Inventar
#5 erstellt: 30. Dez 2006, 13:18
Ich bin mir nicht sicher, ob ich das Problem richtig verstanden habe. Falls das Loch in der Rückwand zu klein ist, kann man auch ein größeres bohren, damit die Stecker hindurchpassen, das würde ich machen. So ein Stecker braucht ja kein allzu großes Loch, das Bohren ist also keine Affäre. Ein größeres Loch hat den Vorteil, dass man die Anlage auch mal ohne Löten wieder leicht entfernen kann, zur Reinigung oder aus sonst einem Grund. Diese Rückwände sind ja meistens einfache, dünne Hartfaserplatten; ein größeres Loch mindert m.E. nicht den Wert des Möbelstücks.
Falls das Problem aber nicht das Loch, sondern der Abstand zwischen Schrank und Wand ist, warum rückst du den Schrank dann nicht ein wenig nach vorne? Du kannst ihn ja, wenn der Stecker eingesteckt ist, wieder zurück rücken, falls das überhaupt notwendig ist.


[Beitrag von Rillenohr am 30. Dez 2006, 13:38 bearbeitet]
armindercherusker
Inventar
#6 erstellt: 30. Dez 2006, 13:33
Hallo Rillenohr !

Das Problem ist aber ein Anderes :

Wonko843 schrieb:
...Das problem ist aber, dass die schrankwand so nahe an der wand steht, dass zwar die kabel, aber nicht die stecker da durch passen...

Und offenbar kann Wonko843 die Schrankwand nicht vorziehen.

Grüße
Rillenohr
Inventar
#7 erstellt: 30. Dez 2006, 13:41
Ja, ich hab meinen Beitrag gerade diesbezüglich überarbeitet.

Ich kenne keine Schrankwand, die man nicht ein wenig vorziehen könnte, man hat sie ja auch an die Wand gerückt. 1cm würde ja schon reichen. U.U. sind ein paar kräftige Arme notwendig, das mag sein.
Im übrigen stellt sich die Einbausituation noch etwas dunkel dar. Ob nun mit oder ohne Stecker, das Kabel muss irgendwie durchgefädelt werden. Das geht doch wohl nur, wenn mindestens eine Hand nach hinten greifen kann, wenn also ein Abstand vorhanden ist. (???)


[Beitrag von Rillenohr am 30. Dez 2006, 14:06 bearbeitet]
Wonko843
Neuling
#8 erstellt: 30. Dez 2006, 15:49
hm, da ich weder einen lotkolben, noch erfahrung damit habe, werde ich das wohl lieber lassen. ich werde mal schauen ob ich jemanden im bekanntenkreis finde, der sowas kann, oder ansonsten muss die anlage halt auch woanders hin.

@rillenrohr: das problem ist, dass die schrankwand (bestehend aus fernsehteil, vitrine, bücherablage, und und und) EIN Teil ist, was über die ganze wand geht und geschätzte 100 tonnen wiegt. die kann man beim besten willen nicht bewegen, ohne sie zu zerlegen oder was kaputt zu machen.
Das loch zu vergrößern geht nicht und bringt auch nichts, denn wie armindercherusker erkant hat, ist das problem der abstand der rückwand zur mauer, der eben gerade genug ist um ein kabel durchzuführen, aber keine stecker. das kabel vom plattenspieler muss über dem loch von oben hinter der rückwand wie ein lot herabgelassen werden, damit man es dann durch das loch ziehen kann.
das nur als erklärung.

aufjedenfall danke für alle antworten und tipps!
armindercherusker
Inventar
#9 erstellt: 30. Dez 2006, 17:50

Wonko843 schrieb:
...und geschätzte 100 tonnen wiegt!...
Jawoll ....oder doch nur 99 ? :
Rillenohr
Inventar
#10 erstellt: 30. Dez 2006, 18:58
Aahh, für jemanden, der aus Ursprungsgründen der Holz-und-Möbel-Szene näher steht als der Löt-Szene, klingt das alles echt hart.

Viel Glück jedenfalls.
xutl
Inventar
#11 erstellt: 30. Dez 2006, 19:05
Vorschlag:

- Löcher bohren
- Strom- und NF-Kabel durchziehen
- Buchsen und Stecker anbringen/löten, jeweils da wos sinnvoll ist
- zusammenstecken
- feeetischhh

wenns wieder ab soll
- auseinanderstecken
- Seitenschneider benutzen
- Kabel raus
- Bücher vor die Löcher ( o.Ä )
gdy_vintagefan
Inventar
#12 erstellt: 30. Dez 2006, 21:35
Vom Flicken von Stromkabeln möchte ich auch noch mal abraten, schließlich sind das Spannungen von 230 Volt. Häufig wird das so gemacht, dass das Kabel in der Mitte durchgeschnitten und dann mit Lüsterklemme wieder verbunden wird. Auch wenn man diese mit Isolierband umwickelt, KANN das weiterhin ein Sicherheitsmangel sein.
Außerdem ist das ein Schönheitsfehler (vor allem dann von Bedeutung, wenn man das Gerät später mal verkaufen will).

Ich habe das immer so gehalten, wenn es sich nicht vermeiden ließ, den Netzstecker abzutrennen:
Kabel DIREKT am Stecker durchschneiden, somit bleibt das eigentliche Netzkabel unverletzt. Nach dem Durchführen durch das kleine Loch schraubt man einen neuen (Schuko-)Stecker an (die gibt es überall, wo man Elektromaterial kaufen kann, kosten nicht viel), Aderendhülsen nicht vergessen! Bei einem späteren "Ausbau" des Gerätes aus dem Schrank kann man einfach den Stecker ab- und später wieder anschrauben. Und man behält ein völlig intaktes Kabel.

Obwohl, bei Cinch-Kabeln (auch bei Plattenspielern) habe ich auch schon mal was angeflickt, und klanglich gab es keine (mir aufgefallene) Verschlechterung. Hier ist aber nur die Lötverbindung zu empfehlen (Klemmen sind allein schon wegen der sehr dünnen Adern sehr problematisch). Wichtig ist, jede einzelne Ader nach dem Lötvorgang gut zu isolieren.
xutl
Inventar
#13 erstellt: 30. Dez 2006, 21:45
Entweder habe ich mich nicht richtig ausgedrückt, oder Du hast mich falsch verstanden.

Ich stimme Dir zu!

Ich meinte allerdings Folgendes:
Je ein Verlängerungskabel für 230V und NF so verlegen/bauen/löten, daß das Kabel hinter der Schrankwand liegt, die Stecker imSchrank sind.
silberfux
Inventar
#14 erstellt: 31. Dez 2006, 13:01
Hi, jedenfalls sollte man den Netzstecker aus der Steckdose ziehen, bevor man ihn abschneidet, es sei denn man hat eine isolierte Schere und eine Automatiksicherung

Gruß Silberfux
xutl
Inventar
#15 erstellt: 31. Dez 2006, 13:06

silberfux schrieb:
Hi, jedenfalls sollte man den Netzstecker aus der Steckdose ziehen, bevor man ihn abschneidet, es sei denn man hat eine isolierte Schere und eine Automatiksicherung

Gruß Silberfux


Selbst dann könnte es einen schönen Knall mit Funken geben!

Was solls?
Es ist doch Sylvester!
Auf geht´s: Knaller sparen
ronmann
Inventar
#16 erstellt: 31. Dez 2006, 13:12
elkos an Netzspannung, das rumst schön Auf was für Ideen ich als Kind so gekommen bin
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