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Thorens TD 320 MK II - Wiederinbetriebnahme

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Rantanplan01
Neuling
#1 erstellt: 11. Mai 2007, 12:29
Hallo,

ich bin neu hier und hoffe, dass ich das so richtig mache...
Nachdem ich einige meiner Fragen "gegoogelt" habe und dabei immer wieder auf dieses Forum gekommen bin und gesehen habe, dass man hier ähnliche Frage klären kann, habe ich mir gedacht, versuch es doch einfach auch einmal...
Bereits im Voraus möchte ich mich bei jedem bedanken, der mit einen Tipp bzgl. meiner Problematik geben kann, die da wäre:

Ich habe vor etlichen Jahren einen Schallplattenspieler von Thorens TD 320 MK II mit einem System von Ortofon VMS 30 MK II erworben. Aufgrund mehrerer Umzüge in den letzen Jahren ist der Schallplattenspieler aber zunächst einmal eingelagert worden. Nun wollte ich ihn aber wieder reaktivieren und mußte bei der Inbetriebnahme feststellen, dass er entsetzlich rauscht. So als wäre die Platte und / oder Nadel voller Staub (was natürlich nicht der Fall war....). Daraufhin bin ich in einen HighEnd-Laden gleich bei mir um die Ecke gegangen und dessen Besitzer hat mir sofort aufgezählt, was vermutlich alles zu machen wäre: -Ölwechsel (ca. 50 Euro),
-neue Nadel (135,oo Euro) oder sogar ein ganz neues System,
-Neujustierung der Federung, die in aller Regel "schwabbelnd" eingestellt sei und nicht im Sinne einer Vertikal-Bewegung dämpfen würde,
-neuer Antriebsriehmen (30,oo Euro)
-möglicherweise ein neues Netzteil,
-Einstellung durch einen Meßcomputer (ca. 30,oo Euro),
-Polierung des - in der Tat - "oxidierten" Randes des Plattentellers und noch die ein oder andere Sache mehr, die mir jetzt nicht einfallen will.
Jedenfalls summierte sich das Ganze schnell auf mindestens 250,oo bis 300,oo Euro, was sich nach seiner Meinung für den Schallplattenspieler durchaus lohnen würde. Seine Kompetenz unterstrich er u.a. damit, dass er einen der Bauer der Thorens-Spieler kennen würde und im Übrigen europaweit u.a. auch Plattenspieler im Wert von mehreren 1000 Euro verkaufen würde.
Ich bin nun zu sehr Laie, um irgendeine dieser Angaben überprüfen zu können, also insbesondere, ob die Aufwendungen für die Restauration des Spielers erforderlich sind oder nicht. Bei einem anderen Beitrag in diesem Forum habe ich gelesen, dass ein User ebenfalls die Kosten für eine neue Nadel des Typs Ortofon VMS 30 MK II gescheut bzw. sich nach günstigen Bezugsquellen erkundigt hat. Brauche ich überhaupt dieses System oder gibt es andere, die ebenso passen und bei geringerem Preis ebenso gut sind? Kann man den Ölwechsel (als Laie!) auch selber machen und was für Öl muß man dann ggfs. benutzen? Kann man das Polieren des Plattentellerrandes nicht auch selber, ggfs womit?
Letztlich möchte und kann ich auch nicht so ohne weiteres mehrere hundert Euro in dem Spieler versenken. Andererseits häng ich an dem Teil und möchte gerne meine alten Platten wieder hören. Kurzum: Was soll ich tun?
Zu alldem hat mir der Händler auch noch neue Boxen empfohlen, die nach seiner Ansicht für den Preis unschlagbar gut sein sollen. Es handelt sich dabei um Diamond 9.1-Boxen vom Hersteller Wharfedale, das Paar für 200,oo Euro. Kennt sich damit jemand aus? Sind die wirklich so gut?

So, das wäre es zunächst einmal. Vielen Dank noch einmal für jeden Tipp, sei es auch, dass er nur einen Teilbereich meines doch sehr umfangreich gewordenen Fragenkataloges betrifft.

Mit herzlichen Grüßen,

Rantanplan01
Stormbringer667
Gesperrt
#2 erstellt: 11. Mai 2007, 13:29
Da hat dich der Herr aber ziemlich verarscht!


-Ölwechsel (ca. 50 Euro),
-neue Nadel (135,oo Euro) oder sogar ein ganz neues System,
-Neujustierung der Federung, die in aller Regel "schwabbelnd" eingestellt sei und nicht im Sinne einer Vertikal-Bewegung dämpfen würde,
-neuer Antriebsriehmen (30,oo Euro)
-möglicherweise ein neues Netzteil,
-Einstellung durch einen Meßcomputer (ca. 30,oo Euro),
-Polierung des - in der Tat - "oxidierten" Randes des Plattentellers und noch die ein oder andere Sache mehr, die mir jetzt nicht einfallen will.
Jedenfalls summierte sich das Ganze schnell auf mindestens 250,oo bis 300,oo Euro, was sich nach seiner Meinung für den Schallplattenspieler durchaus lohnen würde


Nur weil der Thorens "rauscht" ?

Schwachsinn! Die Arbeiten die er aufgezählt hat,gehören zwar zu denen,die man ab und zu machen sollte,aber das meiste davon kann man selber zu einem Bruchteil des veranschlagten Preises machen/machen lassen.
Und jeder,der in irgendwelchen Foren unterwegs ist,behauptet,Joel (Violette) zu kennen.

Ich hoffe,hier melden sich noch ein paar "Analogies",um dir sicher und preiswert zu einem schönen Hörerlebnis mit deinem TD-320 zu verhelfen.
Gelscht
Gelöscht
#3 erstellt: 11. Mai 2007, 17:15
Kleiner Tipp am Rande: Fragen zu Plattenspielern sind im Analog-Bereich i. d. R. besser aufgehoben.

Viel Erfolg bei der Wiederinbetriebnahme!
MikeDo
Inventar
#4 erstellt: 11. Mai 2007, 18:15
Hallo und herzlich Willkommen ersteinmal.

Ich kann mich nur anschließen, was meine Vorredner sagen, der Händler will Dich über den Bock ziehen.
Er hat gemerkt, dass Du keine Ahnung hast und die Eurozeichen in den Augen bekommen

Mach mal folgendes, kontaktiere mal Joel Boutreux aka Violette(hier im Forum). Er ist ehemaliger Thorens Mitarbeiter und er kann Dir wirklich weiterhelfen. ich habe selber 3 Dreher von Thorens und ich habe regen Kontakt immer noch zu Joel, der sehr nett ist und einem in jedweder Lage hilft.
Er half mir bei meinen 320er, und beim 126er.

Bei ihm habe ich u.a. die Ersatzteile, wie Riemen, Lageröl, etc pp. bekommen mit Anleitung und Hilfe per Mail.
Ferner hat er mir mit Bildern, die er per Mail zugesendet hat sehr geholfen, verzwickte Probleme zu beheben.

Wenn Du seine Email Adresse haben möchtest, so sende ich Sie Dir per Mail. Setze Dich mit Ihm in Kontakt, schildere das Problem, er hilft Dir besser, als dieser Händler, der sich profilieren möchte und noch richtig Kohle daran verdienen will




[Beitrag von MikeDo am 11. Mai 2007, 18:15 bearbeitet]
MikeDo
Inventar
#5 erstellt: 11. Mai 2007, 18:20
Und by the way, hier kannst Du Dir vorab wichtige Infos holen:

Thorens-Info von H. Trass





[Beitrag von MikeDo am 11. Mai 2007, 20:16 bearbeitet]
silberfux
Inventar
#6 erstellt: 11. Mai 2007, 19:01
Hi, Du befindest Dich im Besitz eines Thorens-Drehers mit exzellenter Substanz und Ausbaufähigkeit. Wenn Du nicht unbedingt zwei linke Hände hast, kannst Du ihn selbigst wieder auf einen aktuellen Stand versetzen. Du wirst dann - wie ich - feststellen, dass man es hinbekommt, es außerdem Spaß bringt und einen Menschen innerlich befriedigend kann wie kaum ein anderes Ereignis . Die Mensch/Maschine-Schnittstelle funktioniert an diesem Beispiel ausnahmsweise hervorragend.

Gruß von Silberfux
MikeDo
Inventar
#7 erstellt: 11. Mai 2007, 19:19

silberfux schrieb:
Hi, Du befindest Dich im Besitz eines Thorens-Drehers mit exzellenter Substanz und Ausbaufähigkeit. Wenn Du nicht unbedingt zwei linke Hände hast, kannst Du ihn selbigst wieder auf einen aktuellen Stand versetzen. Du wirst dann - wie ich - feststellen, dass man es hinbekommt, es außerdem Spaß bringt und einen Menschen innerlich befriedigend kann wie kaum ein anderes Ereignis . Die Mensch/Maschine-Schnittstelle funktioniert an diesem Beispiel ausnahmsweise hervorragend.

Gruß von Silberfux


Stimmt



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