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Probleme mit DUAL 606

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martingronau
Neuling
#1 erstellt: 05. Jun 2007, 12:24
Guten Tag... ich bin ein Plattenspieler-Neuling und habe daher noch häufig Fragen bezüglich diverser Probleme. Mir wurde in diesem Forum schon einige Male sehr geholfen. Daher bedanke ich mich schon mal im Voraus.

Das Problem: Ich erstand einen DUAL 606. Dieser hat jedoch einige kleine Problemchen:

1. lässt sich die Tonarmbalancegewichtsschraube nicht festziehen, was aber kein Problem ist, da man das Gewicht ja auch anderweilig fixieren kann.

2. Auch wenn alles andere prima funktioniert, gibt es beim Abspielen meiner Platten folgendes Problem:

Ich glaube, dass der Dreher übermäßig stark knistert und diverse Nebengeräusche produziert, selbst bei neuen, ungebrauchten Platten. Die Nebengeräuschproduktion, die man ja besonders gut in den "stummen" Momenten der Platten erkennt, scheint mir einfach ein wenig zu hoch zu sein. Und gerade in diesen "stummen" Momenten neuer Platten (also zwischen zwei Liedern z.B.) vibrieren auch die Membranen meiner Lautsprecher viel zu stark. Sie Tanzen regelrecht.

Daher hier meine Frage: Woran kann das liegen? Antiskating und Auflagekraft sind jedenfalls korrekt eingestellt. Kann es sein, dass ich eine neue Nadel brauche? Und wenn ja, wie erkenne ich das? Also wo kann ich das untersuchen lassen?

Desweiteren glaube ich jedoch, dass es vielmehr an folgendem Problem liegt: Der Tonarm scheint mir leicht verbogen zu sein. Wenn ich ein Lineal an Anfang und Ende des metallenen Rohres anlege, erscheint eine Krümmung von ca. 2 mm, die natürlich nicht sein darf. Sollte ich einfach versuchen, den Arm wieder gerade zu biegen? Ich besitze auch noch eine gerade Tonarmstange eines DUAL 435 oder so. Vielleicht ließe sich ja auch die da einbauen, was mir aber schon ein wenig kompliziert vorkommt..

Ja, was sollte ich also in Angriff nehmen?

Vielen Dank, Martin
armindercherusker
Inventar
#2 erstellt: 06. Jun 2007, 01:04
Hallo Martin !

... is´ ja ´ne echte Leidensgeschichte ...

martingronau schrieb:
...Ich glaube, dass der Dreher übermäßig stark knistert und diverse Nebengeräusche produziert, ...vibrieren auch die Membranen meiner Lautsprecher viel zu stark. Sie Tanzen regelrecht...

Das sehe ich im ersten Ansatz als normal an.
Knistern und Knacksen gehört ( bis zu einem bestimmten Grad ) dazu.
Und die Bewegungen des Tieftöners auch.
Ursache sind die ( oft kaum sichtbaren ) Höhenschwankungen der Platte.
Dafür haben einige Verstärker einen Subsonic-Filter, welcher diese tiefen Frequenzen eleminiert.

martingronau schrieb:
...Kann es sein, dass ich eine neue Nadel brauche? Und wenn ja, wie erkenne ich das? Also wo kann ich das untersuchen lassen?....

Eine abgenutzte Nadel ist nicht mehr so spitz, als daß sie die Rille tief genug abtasten kann.
Unter dem Mikroskop ( alternativ : Lupe ) kann man sehen, daß eine alte / defekte Nadel "abgerundeter" ist.
Das hat zur Folge, daß hauptsächlich die oberen Flanken der Rille abgetastet werden - und hier befinden sich die Oberflächenkratzer --> Knister / Knacks und ....

martingronau schrieb:
...Der Tonarm scheint mir leicht verbogen zu sein. Wenn ich ein Lineal an Anfang und Ende des metallenen Rohres anlege, erscheint eine Krümmung von ca. 2 mm, die natürlich nicht sein darf. Sollte ich einfach versuchen, den Arm wieder gerade zu biegen? ....

Ist auf die Ferne schwer zu beurteilen - und von Deinem Geschick abhängig.
Ansonsten gibt´s auch noch Einstellschablonen, mit denen man die Winkeleinstellung prüfen kann.

Fragen :

Wird linker und rechter Kanal in etwa gleich laut wiedergegeben ?

Welches System ist denn montiert ?

Gruß
martingronau
Neuling
#3 erstellt: 07. Jun 2007, 12:55
Hallo... entschuldige bitte die späte Antwort, ich komme leider nur ab und an ins Internet.

1. Also montiert ist von Ortofon ein DN 155 E.

Und wenn ich Platten abspiele, werden zwar linker und rechter kanal in etwa gleichlaut wiedergegeben. ich habe aber das gefühl, dass der linke kanal mehr zerrt und mehr unreine töne von sich gibt, als der rechte Kanal. Ist das ein Indiz dafür, dass die Probleme vielleicht wirklich an dem krummen Tonarm liegen?

2. Und kannst du mir bitte sagen, wo ich die Nadel eventuell überprüfen lassen kann. Also welche Geschäfte machen das? ich habe selbst nichtmal ein Mikroskop...

Vielen Dank für die Hilfe beim Beenden meiner Leidensgeschichte, Martin
armindercherusker
Inventar
#4 erstellt: 07. Jun 2007, 13:17
Ja – kann schon sein, dass der Tonarm / falscher Winkel dafür verantwortlich ist.

Zwecks Überprüfung der Nadel würde ich in ein HiFi-Fachgeschäft gehen.
Natürlich nur in eines Deines Vertrauens – nicht, dass der Verkäufer Dir eine neue Nadel verkaufen will, obwohl die alte in Ordnung ist.

Oder hast Du nicht einen Bekannten, der sich ein wenig auskennt ?

Gruß
Radiologe
Inventar
#5 erstellt: 07. Jun 2007, 20:44
Hallo,

wenn der Spieler schon so "ramponiert" ist,vor allem wegen des verbogenen Tonarms,würde ich nicht allzuviel investieren.Die Nadel wird sicherlich hinüber sein.Entweder abgenudelt und was auch sein wird ist,dass das Gummi des Nadelträgers nicht mehr die Nachgiebigkeit besitzt welches es ursprünglich haben sollte(sprich Gummi ist härter geworden).Das kann man zwar mit etwas höheren Auflagekräften in Maßen kompensieren,eine Dauelösung sollte es aber keinesfalls sein,wenn man seine Platten nicht unnötig strapazieren möchte.

Einen Nadeltausch würde ich daher immer Empfehlen.Eine Abgenudelte Nadelel ist als solche auch immer schwer zu erkennen,wenn man keine Vergleichsmöglichkeit zu einem intakten identischen Gegenstück hat.Es sei denn der Diamant ist offensichtlich zerstört.

Eine Nachbaunadel kostet dafür etwa 20-25 Euro.Eine Originale zwischen 50 und 70Euro.Ob hier Qualitätsunterschiede zwischen Nachbau und Original bestehen kann man nicht mit gewissheit sagen.Im allgemeinen wird behauptet dass die Nachbauten nicht an die Qualität der Originalen heranreichen.

MfG Markus
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