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Tonabnehmer für Thorens 810

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Beitrag
Dirk987
Schaut ab und zu mal vorbei
#1 erstellt: 01. Sep 2007, 17:38
Hallo alle miteinander,

hab einen Thorens 810 mit einem AT 95 E über einen Oehlbach-Vorverstärker. Im Prinzip ja nicht schlecht, aber das AT scheint ja doch nicht so der Hit zu sein. Nun möchte ich gern die Kombination etwas pimpen und suche nach einem neuen Tonabnehmer so im Bereich bis etwa 200 Euro. Höre überwiegend Rock, also hauptsächlich meine Platten aus der Jugendzeit

Was könntet ihr empfehlen? Tonarm ist ein TP 250 mittelschwer.

Thanx,

Dirk
TomSawyer
Stammgast
#2 erstellt: 02. Sep 2007, 09:32
hallo Dirk,

Du hast recht, das AT 95 ist zwar für das bescheidene Geld ein guter Tonabnehmer, aber es gibt bessere, womit der Thorens deutlich besser spielt.

Der TP 250 ist an sich ein Rega RB 250 mit einer effektiven Masse von 12g.

Zum Phono-Pre:
Ist das der Oehlbach Phono Vorversärker XXL® PRE AMP [ 4701 ]?
Wenn ja, schließt der MC bei 100? ab.

Magst du es vom Klang her lieber weicher oder lieber analytischer?

Wenn du sagtst ca €200,-, wie weit drüber liegt Deine Schmerzgrenze?
Gingen notfalls 250, 260?

LG

Babak


[Beitrag von TomSawyer am 02. Sep 2007, 09:34 bearbeitet]
Dirk987
Schaut ab und zu mal vorbei
#3 erstellt: 02. Sep 2007, 09:51
Hi Babak,

jo, der VV ist der XXL mit MC Eingang, 100 Ohm bei 60db.

Klang mag ich eigentlich eher korrekt und detailliert, mit definiertem Bass und Höhen. Amp ist ein Marantz SR-12 und Boxen die Klipsch RF-7.

250 Öre ist ja auch noch vertretbar. Da meine Platten halt schon einiges hinter sich haben denke ich mal, dass es beim System nicht unbedingt das tollste vom Tollsten sein muss. Früher hat man die Platten auch mal über einen 100 Mark Spieler gehört mit Auflagegewichten jenseits von Gut und Böse. Wer weiss in wie weit die Rillen da schon abgehobelt sind...

tnx,

Dirk
TomSawyer
Stammgast
#4 erstellt: 02. Sep 2007, 23:47
Hi Dirk

in aufsteigender Reihenfolge, von schlechter bis besser, rein subjektiv


  1. Goldring 1012 (MM, € 190,-)
  2. Benz Micro MC-20 E2 L (MC, € 150,-)
  3. Ortofon Samba (nur knapp vor dem Benz, MC, € 195,-)
  4. Goldring 1042 (MM, € 280,-)
  5. Ortofon Salsa (MC, 240,-)
  6. Benz Micro MC Silver (High Output-MC für den MM-Eingang, mancherorts um € 320,- , gesehen um€ 265,-)



So, jetzt freue ich mich auf die Diskussionen der Kollegen

LG

Babak


[Beitrag von TomSawyer am 02. Sep 2007, 23:47 bearbeitet]
Dirk987
Schaut ab und zu mal vorbei
#5 erstellt: 03. Sep 2007, 08:32
Hey thanks! Interessante Auswahl.

Ausser den Ortofon waren die anderen auch irgendwo in meiner Liste. Allerdings hatte ich irgendwie auch das Denon 103R im Auge. Kostet ca. 240 Euro.

Von Audio Technica gibts da nix in dieser Klasse?


Bye,

D.
Ludger
Inventar
#6 erstellt: 03. Sep 2007, 10:33
Hallo Dirk,
aus meiner Sicht fehlt mindestens ein sehr wichtiges System in dieser Preisklasse, das hochgelobte (und nicht nur wie die Benz-Gold und Silver Modelle in Deutschland, sondern auch in England) Ortofon MC 15 Super bzw. Nr. 2 (die beiden sollen baugleich sein).
Gruß
Ludger
Hörbert
Moderator
#7 erstellt: 03. Sep 2007, 23:20
Hallo!

@Dirk987

Klar gibts was von Audio Technica in dieser Klasse, Das AT-OC9 wird immer noch gebaut und ist auch auf den Deutschen Markt erhältlich. Leider hat es miitlerweile einen einfachen elliptischen Schliff und keinen MicroLinear-Schliff mehr. (Einer der beiden Hauptgründe weswegen es mittlerweile bei mir durch ein Benz-Micro MC-Gold ersetzt wurde, der zweite Hauptgrund ist das Audio-Technica genau wie Denon keinen MC-Tauschservice in Europa mehr anbietet.) Das Denon-103/-103R ist m.E. nichts für den Regaarm der mit seinen 12ramm eff. Masse mit den DL-103 doch eher suboptimal bestückt wäre. Allerdings gibt es auch ein recht gutes MC-SDystem von Denon das in deinen RB-50 zumindest Technisch gut passen würde, daß Denon DL-304 das in deinem Tonarm auf eine Resonanzfrequenz von ziemlich genau 10 Hz käme.

MFG Günther
vinylrules
Stammgast
#8 erstellt: 04. Sep 2007, 15:13
@Günther

Genau andersrum. Früher hatte das OC9 einen elliptischen Schliff. Seit der Wiederauflage vor etlichen Jahren heißt es OC9/MLII und hat einen Boron-Nadelträger und einen ML-Schliff. Damit entspricht es eher dem nicht mehr gebauten OC10 und ist weiterhin eines der besten Angebote fürs Geld.

@TomSawyer

Das Benz MC Gold/Silver würde ich persöhnlich hinter den Ortofons einordnen. Wenn zu niedrig abgeschlossen klingts nach Plastik, wenn der Abschluß stimmt sind sie mir zu dünn und undynamisch.

An Rega gehen erfahrungsgemäß die Goldring MMs sehr gut, auch kleine Ortofon MCs funktionieren prima.

Gruß

Matthias
TomSawyer
Stammgast
#9 erstellt: 05. Sep 2007, 05:51
Hallo,

@Matthias

Ja, das Gold zu niedrig abgeschlossen klingt nicht.
Das ist doch bei allen MCs so...

Ich habe das Silver am MM-Eingang laufen, und von dünn und undynamisch keine Spur.
Wenn Du nicht so weit weg wärst von Wien, würde ich Dich ja zum Probehören einladen

LG

Babak
Hörbert
Moderator
#10 erstellt: 05. Sep 2007, 07:19
Hallo!

@vinylrules

Sorry, aber ein vcn mir 1992 erworbenes AT-OC9 war mit dem ML-Schliff versehen ebenso ein 1994 gekauftes. Ein 2004 erworbenes OC-9 hingegen mit einem einfachen elliptischem Schiff vergleichbar diesem Exemplar das bei Phonophono in Berlin angeboten wird: http://www.phonophono.de/YA10001_3.php3?Kennung= Es war mein letzter Kauf eines OC-9, sollte daß OC-9 mittlerweile wieder mit ML-Schliff versehen sein so sind hier im Handel jedenfalls noch keine Exemplare damit aufgetaucht. Deine Einschätzung des Benz-Micro MC-Gold/Silver kann ich ebenfalls nicht teilen. Bei mir jedenfalls klingt das Gold weder dünn noch umndynamisch, aber Geschmäcker sind bekanntlich verschieden.

MFG Günther
vinylrules
Stammgast
#11 erstellt: 05. Sep 2007, 17:59
Hallo Günther,

da hast Du Dir ein altes AT OC9 andrehen lassen. Seit Jahren gibt es nur das OC9 ML/II ATOC9/II
Und bloß weil es bei Phonophono so steht, bedeutet ja nicht, daß es stimmt

Ich hatte das Gold damals im Roksan Xerxes/Manticore Magician, aber eben an 100 Ohm abgeschlossen und das ging gar nicht. Ein Freund von mir hatte es dann im TD125L im SME 3012 am Burmester VV mit 1K Ohm abgeschlossen und das klang ganz gut. 400 Ohm waren zu wenig, 2K zu viel. Den Vergleich mit einem AC3 von Accuphase (Ok, andere Liga) führte dann zu einem neuen OC9 ML/II, das im Vergleich (zmm Excel/Glanz/Benz) vor allem im Bereich Großdynamik und Körperhaftigkeit (dafür sind die Dinger an sich nicht so berühmt) punkten konnte und sauberer und differenzierter spielte.

Habe an sich nichts gegen die kleinen Benz finde aber, daß man hier über Gebühr den Namen mit- und überbezahlt. Das sind immerhin nur kleine Mittelklasse-MCs aus Japan, die original nicht mal die Hälfte gekostet haben.

Gruß

Matthias
Ludger
Inventar
#12 erstellt: 05. Sep 2007, 18:22
@ Matthias:
die auch im Ausland wesentlich schlechter bewertet werden als in Deutschland.
Gruß
Ludger
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