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Designempfehlung?

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RobbyBobbyGroggy
Stammgast
#1 erstellt: 17. Sep 2007, 20:50
Hallo,

auf der Suche nach einem neuen Plattenspieler (Danke für Eure Hilfe soweit mit dem PL-12D, klingt trotzdem noch nicht so berauschend...)ist mir aufgefallen, dass die alten Modelle mir viel besser gefallen, als die neuen. Z.B. so einer: Yamaha
Nun habe ich aber den Eindruck, dass die als Sammlerstücke doch ganz schön teuer sind. (Habe etwa gelesen, dass dieser neu 1000 Mark gekostet habe, er wäre jetzt also sogar teurer als vor 30 Jahren...) Oder eben reperaturbedürftig oder ungetestet und da kenne ich mich nicht genug aus...
Ich tendiere also eigentlich zu einem neuen. Aber die sind alle entweder ganz schlank und puristisch (Rega, Pro-Ject...)oder extrem bullig und futuristisch (Transrotor und so). Abgesehen davon, dass er natürlich gut klingen soll: wo, bei welchen Marken oder Modellen kann ich denn gucken, wenn ich heute noch eher klobiges, massives und edles Design suche, z. B. mit Holz? Oder alternativ, noch lieber: wo kann ich gut erhaltene, vom Fachmann gewartete Vintage-Spieler bekommen, ohne übers Ohr gehauen zu werden?
Preislich denke ich an so was wie 400-600 Euro, würde aber notfalls auch noch sparen...

Danke und Gruß
Robert
cannonball_add
Stammgast
#2 erstellt: 18. Sep 2007, 08:19
Hallo Robert,

schwierige Sache. Da gibt's zwei Möglichkeiten: Entweder einen komplett neuen Dreher kaufen und noch ein bißchen sparen. Für knapp 1.000 Öre (komplett mit TA) gibt's z.B den recht hübschen Dreher von Acoustic Solid, der in etwa deinem Designempfinden entsprechen müsste:
http://www.acoustic-solid.de/html/classic_wood.html
Allerdings gibt's die Bedienungsvielfalt von früher praktisch nirgendwo mehr, also keine automatische Endabschaltung, Vollautomatik oder dergleichen.
Oder aber du schaust in regelmäßigen Abständen bei Springair nach:
http://www.springair.de/
Über diesen Oldie-Händler gibt's allerdings unterschiedliche Meinungen, am besten, du gehst da mal über die Suchfunktion.
Eine Adresse für bisweilen feine Dreher ist das hier:
http://hifi4me.de/de...f5357b20447613917b95

Ansonsten halt bei ebay, und zwar im Bereich "Hifi-Raritäten". Da findest du höherwertigere Angebote als unter "Weitere Hifi-Komponenten".

Viel Spaß beim Stöbern!

Grüße aus München
Michael
RobbyBobbyGroggy
Stammgast
#3 erstellt: 18. Sep 2007, 22:11
Danke schon mal. Der Acoustic solid ist nicht hässlich, aber doch nicht ganz mein Geschmack. Ist schwer zu beschreiben, ist halt subjektiv.
Lustig, der "Springair"-Laden scheint genau der Händler zu sein, der auch den Yamaha auf E-bay anbietet. Es gibt genau den gleichen dort zum exakt gleichen Preis. Vielleicht ist er das ja auch Wert, aus Sammlergründen. Ich selbst lege bloß keinen Wert auf Seltenheit, ich nehme auch gerne ein häufiges Produkt, wenn´s nur schön ist... Und das ist für einen Neuling echt schwer zu beurteilen, ob der Preis jetzt durch Seltenheit zustande kommt oder durch Qualität (oder durch Unverschämtheit...).
Bei Ebay habe ich mich nicht auf die Kategorie "weitere Hifi-Komponenten" beschränkt. Aber halt auch dort geguckt. Man ist das schwer, das Angebot ist so unüberschaubar. Wahrscheinlich lande ich letztlich doch bei Thorens.
Ach, aber so ein Dual CS5000 in Holz ist einfach schöner! Woher soll ich wissen, ob der 500€ wert ist?
Soulific
Stammgast
#4 erstellt: 19. Sep 2007, 11:34
Am besten du probierst den Plattenspieler mal aus. Dann weisst du, ob er dir zusagt. Das geht freilich nur beim Händler oder aber du suchst dir ein Forumsmitglied bei dir in der nähe und fragst mal nach, ob du Probehören darfst. Vielleicht erklärt sich auch ein Forumsmitglied bereit dir beim Gebrauchtkauf zu helfen und schaut sich das Gerät vorher mal an, wenn du denn eines gefunden hast. Hier im Forum bzw. auch im analog-forum.de empfiehlt es sich auch öfter mal in den Gebrauchtmarkt zu schauen. Ich habe damit sehr gute Erfahrungen gemacht. Desweiteren kannst du dort auch eine Suchanzeige aufgeben.

Mit einem Dual CS-5000, oder CS-750 machst du bestimmt nichts verkehrt. Wenn das Gerät allerdings 500 Euro kostet sollte auch ein anständiger Tonabnehmer in gutem Zustand dabei sein.
Hast du schon mal ein Auge auf die BL-Serie von Micro Seiki geworfen? Die dürften dir gefallen. Bei alten japanischen Plattenspielern kann es aber mit Ersatzteilen schwierig werden. Riemen kann man noch problemlos bekommen evtl. als Nachbau. Tonarm und Elektronik sollten jedoch fehlerfrei sein.
RobbyBobbyGroggy
Stammgast
#5 erstellt: 21. Sep 2007, 08:55
Micro-seitei ist mir auch schon als sehr schön aufgefallen, die Angebote, die ich bislang gesehen habe, lagen aber etwas über meinem Budget. Sind die tatsächlich so gut oder ist beim Preis ein großer Anteil Sammlerwert? Und wenn das System mal hin ist kann man also kein modernes anschließen?
Eigentlich tendiere ich ja im Moment eher dahin, einen Dreher erst mal ohne System zu kaufen, mein AT95 zu benutzen (gerade neue Nadel gekauft) und dann später in einem zweiten Schritt den Spieler "upzugraden". Zwischen beiden Schritten würde ich dann wohl erst mal einen neuen Verstärker kaufen. Der hätte dann hoffentlich einen MC-Eingang, so dass ich dann später bei der Wahl eines Systems flexibler sein würde. So viel Konjunktiv... Ist auch ein längeres Projekt, da ich natürlich zwischen den einzelnen Schritten jeweils sparen muss.

Gebrauchtmarkt hier im Forum hatte ich noch gar nicht gesehen, da gucke ich gleich mal rein!
Soulific
Stammgast
#6 erstellt: 21. Sep 2007, 11:04
Du kannst an den Micro-Seiki jedes System anschliessen. Die Arme sind da sehr flexibel. Lediglich von der Nadelnachgiebigkeit sollte es passen. Die hängt vom Gewicht des jeweils verbauten Tonarmes ab. Pauschale Empfehlungen gibt es also nicht, Probleme einen Tonabnehmer, egal ob alt oder neu, zu finden wirst du aber nicht bekommen.
Bei Micro bezahlt man u.U. einen Markenfetischaufschlag. Wer ein wenig ausdauernd sucht (und dazu nicht alleine bei Ebay angelt) kann einen solchen Plattenspieler aber sicher zu einem angemessenen Preis kaufen. Die Verarbeitung ist superb. Vor allem das Lager der BL-Serie ist ein Meisterwerk an Präzision. Das selbe gilt für die hauseigenen Tonarme.

Hast du das AT95E gerade an deinem Pioneer? Das passt da nicht so gut dran. Es ist mitunter zu hart für den Tonarm. Die Compliance ist mit 15.00 vieleicht zu niedrig. Das AT-95E klingt nur an schwereren Armen gut. Woher der Ruf als Allround-System kommt kann ich nicht so ganz nach vollziehen.
Besser passen da Shure Systeme der M-75 bzw. M-95 Reihe. Mit einem M-95 ED holst du bestimmt mehr aus dem Plattenspieler raus. Die Shure Systeme haben meines Wissens eine Compliance von 30.00. Seinerzeit wurde der Pioneer auch mit einem Shure M-75 angeboten.

Was in meinen Ohren dem Pioneer ebenfalls weiterhilft ist eine schwere Tellermatte. Der Teller neigt doch sehr zum klingen und der Antrieb ist recht einfach. Ich denke da kommen mitunter Schwingungen beim Teller an, die da nicht hingehören.

Lieben Gruß,
Sebastian

Edit: Was benutzt du denn als Phonoverstärker?


[Beitrag von Soulific am 21. Sep 2007, 11:14 bearbeitet]
RobbyBobbyGroggy
Stammgast
#7 erstellt: 21. Sep 2007, 11:38
Ah ja, ich dachte auch, das AT 95 wäre ziemlich allroundig. Ich dachte aber auch, dass der recht massig wirkende Tonarm des Pioneers auch ein eher schwerer wäre... Konnte ihn nicht wiegen. Schwerer Teller wäre natürlich eine Option. Ich habe aber festgestellt, dass der Pioneer auch mit nagelneuem Riemen etwas zu schnell läuft. Nicht so, dass die Sänger Schlumpfstimmen bekommen, aber im direkten Vergleich CD/Platte doch deutlich. Ich vermute, dass man da wohl nicht viel machen kann? Insofern werde ich nicht mehr allzuviel Energie in den Pioneer stecken.
Ich hatte ihn seit langem über einen externen Vorverstärker laufen, habe dann mit Konaktspray den Wackelkontakt am Verstärker behoben (wegen dem ich ursprünglich den Vorverstärker kaufen musste) und ihn dann wieder über den Phonoeingang laufen gehabt (eines Yamaha Rx-350 von ca. 1991). Ich dachte der ist bestimmt besser als der günstige Vorverstärker. Gestern kam ich auf die Idee, es noch mal zu probieren und stellte fest, dass es über den Vorverstärker und Aux-Eingang wesentlich besser klingt als über den internen Phonoeingang. Jetzt erst, seit ich gute Lautsprecher habe, höre ich diese ganzen Unterschiede und probiere aus und so. Es handelt sich um ein "Profitec TC400".

Ach so, jetzt sehe ich: die Systeme bei Micro sind nicht das Problem, Du hast "Tonarm und Elektronik" geschrieben... Ich hatte irgendwie "Tonabnehmer" gelesen...
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