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Reinigung einer verstaubten Abspielnadel

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Autor
Beitrag
huluhuber
Neuling
#1 erstellt: 14. Nov 2007, 08:34
Wie kann man eine stark verstaubte Abspielnadel schonend reinigen, ohne Gefahr zu laufen, sie zu beschädigen (wenn der Dreck so fest klebt, dass einfaches Pusten nichts hilft)??
pioneeer
Hat sich gelöscht
#2 erstellt: 14. Nov 2007, 09:10
Moin,
nimmst Du einen Nadelreiniger und wenn der nicht zur Hand ist, geht auch Sidolin. Natürlich mit einer feuchten Nadelbürste und immer nur von Hinten nach Vorne
Wenns ganz krass ist, Sidolin auf nen Lappen und die Nadel vorsichtig drauf absenken. Ein paar Minuten einweichen lassen. Dann mit der Nadelbürste(Pinsel)hinterher.
Gruß Michael


[Beitrag von pioneeer am 14. Nov 2007, 09:13 bearbeitet]
forest-mike
Stammgast
#3 erstellt: 14. Nov 2007, 14:45
Die Nadelbürste, die von Dynavector und Lyra beigepackt wird ist optimal zur Reinigung der Nadel. Die Karbonhaare sind kurz und recht dicht gepackt. Gebürstet wird immer von hinten nach vorn (Abspielrichtung). Zusätzlich kann man den noch erschwinglichen Audio Technica Flüssigreiniger vorher auftragen. Die Bürste gibt es separat von Clearaudio und wird z.B. von phonophono Berlin vertrieben (10,-- €)
73newport
Stammgast
#4 erstellt: 14. Nov 2007, 16:53
Ich habe in solchen Fällen ganz erstaunliche Ergebnisse mit einem sogenanntem "Zauberschwämmchen" mit einer Mikroblablabla-Oberfläche gemacht. Gibts für wenig Geld in jeder Drogerie ( z.B. von Meister Proper, aber auch NoNames) und ich habe bisher selbst die dreckigsten Nadeln wieder in Form gebracht. Man muss aber vorsichtig sein, nur ganz sachte und natürlich in die korekkte Richtung.

Aber bitte auf eigene Gefahr und vielleicht erst mal an einer schlechteren Nadel probieren...

Gruß

Tom
pet2
Inventar
#5 erstellt: 14. Nov 2007, 19:24
Hallo,

ich benutze zur Grundreinigung von Nadeln auch immer den Meister Proper Schmutzradierer.
Um die Reibung etwas zu mindern befeuchte ich den Schwamm mit etwas destiliertem Wasser.
Für die Reinigung zwischendurch reicht aber meines Erachtens eine nadelbürste zb. von Clearaudio .

Oder halt einen Lyra Tonabnehmer kaufen, kostet ja nicht die Welt .
Dann nur die Bürste behalten und das Lyra in die Tonne .
War nur ein Scherz, aber bei vielen Systemen ist eine solche Bürste dabei.
Ich habe meine Clearaudio Bürste als kostenlose Beigabe zu einer Bestellung bei einem Onlinehändler erhalten.

Gruß

pet
freibürger
Inventar
#6 erstellt: 14. Nov 2007, 20:20
n´Abend!

Bei feuchter Reinigung würde ich nur dafür vorgesehene Mittel anwenden. Mittel mit unbekannter Zusammensetzung könnten Lösemittel enthalten die die Verklebung Nadel-Nadelträger auflösen.

Gruß aus Freiburg
Peter
jotpewe
Stammgast
#7 erstellt: 14. Nov 2007, 21:28

forest-mike schrieb:
...Die Bürste gibt es separat von Clearaudio und wird z.B. von phonophono Berlin vertrieben (10,-- €)


Die zusammen mit 'ner flüssigen Reinigungslösung nutze ich auch (also erst nass reinigen, dann Bürsten...).
pha
Stammgast
#8 erstellt: 15. Nov 2007, 07:36
Moin!

@pet + Tom

Wie verwendet Ihr denn den Schmutzradierer? Es ist ja ein ziemlich dichter Schwamm. Wenn man es genau so macht wie mit einer Bürste, reißt man doch sicher die Nadel ab?

So ein Teil liegt bei mir in der Tchibo-Inkarnation noch herum und ich würde es gerne mal probieren - aber wie nur?

Grüße,
Peter
73newport
Stammgast
#9 erstellt: 15. Nov 2007, 09:33
Ich für meinen Teil mach es so, dass ich die weiße Fläche des Schwamms an einer Ecke mit dest. Wasser befeuchte und dann die Nadel sanft reindrücke und sie eigentlich nur minimal in die richtige Richtung "ziehe". Das ganze wiederhole ich halt ein paar mal.
Bei einer extrem verdreckten schlechteren Nadel habe ich aus Neugierde auch schon mal recht grob den feuchten Schwamm -immer mit der weißen Seite- wie eine Bürste an der Nadel entlang gewischt - nichts passiert, außer dass die Nadel sauber war.

Und unter uns: ich habe sogar mal eine "tote" Single, die mit rostigen Büroklammern, Hasenknötteln versehen unter einem Kartoffelsack lag mit dem Zauberschwämmchen aus Interesse bearbeitet. Auch hier was das Ergebnis absolut ok, man konnte sie zumindest halbwegs hörbar abspielen.

Ist aber zugegebenermaßen nichts für Feingeister .

Gruß

Tom
pet2
Inventar
#10 erstellt: 15. Nov 2007, 17:19
Hallo,

da ich überwiegend Dual Plattenspieler besitze, entnehme ich ganz einfach den kompletten Systemträger.
Das funktioniert bei SME, Lenco stc. Headshells natürlich genauso.
Den Schmutzradierer lege ich auf den Tisch und befeuchte ihn mit destilliertem Wasser.
Dann ziehe ich die Nadel in Abtastrichtung vorsichtig über den Schwamm.
Bei starken Verschmutzungen bewege ich die Nadel auch schon mal mit kreisenden Bewegungen über den Schwamm.
Das Ergebnis ist unter dem Mikroskop absolut überzeugend .
Der Vorteil bei dieser Methode ist halt auch, daß man keine scharfen Flüssigkeiten verwenden muß.
Shure empfiehlt übrigends zur Nadelreinigung ihrer Originalnadeln Spiritus!

Gruß

pet
wastelqastel
Inventar
#11 erstellt: 15. Nov 2007, 18:17
Hallo
Also ich entferne den Staub mit einer bürste und den wirklich starken Schmutz mit einem in ISO getränktem streifen Papier den ich an der Nadel entlang führe !!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!
Da geht noch Dreck ab
Grüsse Peter
PS: Jeder der es noch nicht gemacht hat sollte es mal Testen !!!!!!!!!!!!!
MikeDo
Inventar
#12 erstellt: 15. Nov 2007, 18:25

wastelqastel schrieb:
Hallo
Also ich entferne den Staub mit einer bürste und den wirklich starken Schmutz mit einem in ISO getränktem streifen Papier den ich an der Nadel entlang führe !!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!
Da geht noch Dreck ab
Grüsse Peter
PS: Jeder der es noch nicht gemacht hat sollte es mal Testen !!!!!!!!!!!!!



Hallo Peter, wie oft machst Du die Prozedur?


wastelqastel
Inventar
#13 erstellt: 15. Nov 2007, 18:30

Hallo Peter, wie oft machst Du die Prozedur?

Mit dem Pinsel dauernd
Mit dem Papier wie ich gerade lustig bin
Aber ich denke so nach 30 Platten ( geschätzt)
Wenn ich mir bei meinem Yamaha System "genauer" die kleine Nadel anschaue könnte ich es öfters machen
Grüsse Peter
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