Audio Technica AT13 EaX?

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pioneerfan
Stammgast
#1 erstellt: 18. Jan 2008, 19:02
Hallo liebe Forenmitglieder!
Im Inserat von Ismaning konnte ich einen Stanton ST-90 Plattenspieler ergattern. Da ein Concord Nightclub-E montiert ist, wollte ich mal mein Headshell mit AT13Eav daran ausprobieren (zum Vergleich). Nach einstellen von Gewicht und Antiskating war ich auch zufrieden. Da jetzt mein alter Universum/Optonica Dreher etwas "Kopflos" ist, begab ich mich an meine "Kleinkramschublade" und holte ein noch Originalverpacktes AT13Ea das ich schon laaange besitze heraus. Nach herausschieben aus der Pappschachtel las ich auf dem Nadelträger AT13EaX...
Jetzt meine Frage: Worin besteht der Unterschied zu dem "V" und dem "X"???
Ich konnte im Netz nichts dazu finden.
Mittlerweile ist das Concord wieder auf dem Stanton (Passt von der Optik her irgendwie besser auf eine Plattenfräse..)
Vielleicht weiss einer von Euch den Unterschied. Bin gespannt
Grüsse aus Hessen
Dirk
pioneerfan
Stammgast
#2 erstellt: 19. Jan 2008, 11:02
Schade, kennt wohl keiner mehr.....
Fietz
Ist häufiger hier
#3 erstellt: 19. Jan 2008, 12:16

pioneerfan schrieb:
Schade, kennt wohl keiner mehr.....

Nö, ich kann auch nur raten.

Möglich ist, das der Systemkörper AT13EaV heißt und die dazugehörige Originalersatznadel AT13EaX genannt wird.
Ebenso ist aber auch ein unterschiedlicher Nadelschliff der V und X Versionen denkbar
pioneerfan
Stammgast
#4 erstellt: 19. Jan 2008, 13:44
Danke für die Antwort!
Habe gerade den Systemkörper aus der Verpackung geschraubt, und da steht auch EaX....
Jetzt bin ich aber baff!!!
Grüsse Dirk
lini
Inventar
#5 erstellt: 20. Jan 2008, 02:15
Tjahaha, willkommen im Reich der Audio-Technica-Unterversionsverwirrung. Die haben von einigen Systemen/-familien derart viele Varianten mit so feinen Unterschieden gebastelt, dass da heute in diversen Fällen großes Rätselraten herrscht. Etwa auch, was denn eigentlich das AT-130E vom AT-135E unterscheidet (respektive die ATN-130E von der ATN-135E; und abgesehen von der Farbe des Plastiks natürlich...) - und was dann wiederum diese beiden vom AT-150E (bzw. der ATN-150E)... Wobei ich da zumindest den begrüdeten Verdacht hege, dass die ATN-150E statt des konischen Nadelträgers aus 'ner Alu-Legierung einen Beryllium-Träger hat. Egal - zur ATN-13E/EaV/EaX: Ziemliche Einigkeit herrscht darin, dass die ATN-13EaX die laut Hersteller beste Variante gewesen sein soll. Allerdings sollten eigentlich alle drei einen nackt montierten, elliptischen 0,2x0,7er-Diamanten mit quadratischem Schaft auf dem besagten konischen Alu-Träger haben.

Grüße aus München!

Manfred / lini
Platten-Spieler
Stammgast
#6 erstellt: 20. Jan 2008, 15:22
Hallo Lini,
bevor Du Dich völlig verwirren lässt erstmal die kurze Erklärung, daß Audio-Technica NADELN immer 'ATNxxx' heißen, die zugehörigen SYSTEMKÖRPER resp. die kompletten TONABNEHMERSYSTEME entsprechend 'ATxxx'.

AT130E und AT135E unterscheiden sich durch die Qualität von Diamanten, Nadelträger und Lager, wobei die höhere Nummer in einer Produktfamilie IMMER die bessere Nadel ist (im Falle des von Dir genannten AT130 beginnt die Familie beim AT120E und endet beim AT160ML).

Die beste Wahl für das AT13(EaV oder wie auch immer) wäre die ATN14 (nackter Naturdiament mit Shibata-Schliff).

Ein 'E' im System/Nadelnamen deutet immer auf einen elliptischen Schliff hin, obwohl es auch elliptische AT-Nadeln gibt, die auf das 'E' verzichten (z.B. ATS12).

Wenn Du aber mal richtig verwirrt werden willst, studiere mal die Bezeichnungen von Ortofon VMS-Systemen (F15 mit Nadel N15 bis VMS20EOMKII...).

Gruß, Andreas
lini
Inventar
#7 erstellt: 21. Jan 2008, 19:24
Andreas: Tjaha, so trivial ist es wohl in einigen Fällen nicht. Beispiel AT-130E/-135E (ich mach da übrigens die Bindestriche rein, weil ich's so einfach lesbarer finde...): Schaut man in die technischen Daten vom AT-120E bis AT-135E, die sich z.B. noch im Manual meines eigenen AT-120E finden, wären die beiden (130/135) gleich bis auf die Grundform des Diamantstifts (rund beim 130er, quadratisch beim 135er). Schaut man nun aber in den 82er-Katalog von AT, sollte das AT-130E auch einen Diamanten mit square shank haben - allerdings gab's da auch kein 135er. Ob's das damals schon nicht mehr oder noch nicht gab, weiß ich zwar nicht genau - ich würde aber eher Ersteres vermuten, und zwar unter der weiteren Annahme, dass das 135E irgendwann gestrichen wurde und das 130er an seine Stelle trat und seinen besseren, quadratischen Diamantstift erben durfte. Entsprechend wären dann jüngere ATN-130Es wohl auch schlicht technisch identisch mit den vermutlich älteren ATN-135Es...

Genauso fraglich ist das mit AT-13Ea/EaV/EaX: Zumindest die ursprüngliche ATN-13 (im obigen Beitrag hab ich der ein E zuviel angedichtet, mea culpa...) sollte laut Herstellerdaten ebenfalls den normalerweise höher in der AT-Hierarchie angesiedelten Square-Shank-Diamanten haben. Was ich hingegen so an Nadel-Bildern von den EaV- und EaX-Varianten gesehen hab (inclusive meines eigenen AT-13EaV), sieht mir eher nach round shank aus. Da stellt sich also auch durchaus die Frage, ob die allgemeine Ansicht über die Abfolge der Qualitätsstufen (also EaX > EaV > Ea) bei den AT-13Ea-Varianten überhaupt richtig ist.

Grüße aus München!

Manfred / lini
akem
Inventar
#8 erstellt: 11. Jun 2012, 12:26
Ich hol mal den alten Fred hervor.
Ich habe ebenfalls den Body eines AT13irgendwas (Aufkleber ist leider weg). Leider scheint es nur noch eine Originalnadel zu geben, welche aber einen 0,4x0,7mil Diamanten hat. Das würde ich schon eher als Rundnadel denn als elliptisch bezeichnen Billig-Nachbauten kommen nicht in Frage.
Jetzt hab ich gestern mal auf einer amerikanischen Seite geschaut. Die haben eine ganze Menge AT14irgendwas Nadeln. Bei einer davon steht dabei, daß sie auch für AT13xxx passen würden, bei den anderen 14er Nadeln aber nicht. Die sehen zum Teil auch unterschiedlich aus, bei einigen scheint der Plastikträger kürzer zu sein, bei anderen länger.
Welche Nadel kaufen? Maßgabe: sie soll möglichst gut sein, am besten ein scharfer Schliff. Darf auch gerne Jico sein, wenn die da was haben (ich habe nichts gesehen). Aber wie gesagt, kein Billignachbau...

Gruß
Andreas
lini
Inventar
#9 erstellt: 11. Jun 2012, 23:51
Weia, Andreas, nachdem Du diesen Thread nun hervorgeholt hast, muss ich die obigen Infos wohl erstmal noch ein bisschen aktualisieren... *seufz* Aber um's kurz zu machen: ATN13 wie gehabt - ATN13EaV/EaX indes nach weiterer Begutachtung nur gebondet.

Und zu den AT13/14ern generell: Da gab's leider zwei Body-Varianten. Auf die eine, die man im Grunde schon von den ollen AT-VM35ern kennt, passen die Nadeln ATS13 und ATS14. Auf die andere passen unter anderem die Nadeln ATN13, ATN13EaX/EaV und ATN14 (daneben gab's unter anderem auch noch 'ne ATN14E und 'ne ATN14Ea sowie die LSN500 und DRN500 - die sieht man aber alle eher selten...). Vergleichen kann man die beiden Bauformen unter anderem auf der Seite von Stereoneedles und noch genauer bei Turntableneedles. Interessant dabei: Während die ATS13 immer auf demselben Niveau wie die ATN13 zu liegen scheint, gibt's von der ATS14 anders als bei der ATN14 auch lediglich gebondete Exemplare.

In Deinem Fall müsstest Du also erstmal kucken, welche Body-Variante Du hast...

Grüße aus München!

Manfred / lini
Bepone
Inventar
#10 erstellt: 12. Jun 2012, 17:34
Hallo,

oha, da hänge ich mich auch gleich mal dran, wenn einmal der AT-Spezi Manfred geweckt worden ist
Vielleicht auch für Andreas interessant?


Also ich habe hier auch noch einen AT-Body, der aber mit "DM", wahrscheinlich für DualMagnet, gelabelt ist. Hing an einem Hitachi Plattenspieler dran.

Mich würde interessieren, was genau das für ein Body ist und welche Nadeln man dafür bekommen kann. Mich interessieren ebenfalls die sehr hochwertigen, falls es sowas dafür noch gibt...

Hier paar Bilder, vielleicht kann mir damit geholfen werden:

IMG_2841 IMG_2842

IMG_2843 IMG_2844


Gruß
Benjamin
Albus
Inventar
#11 erstellt: 12. Jun 2012, 18:09
Tag,

das ist ein Hitachi MT-VM, d.h. ein Audio Technica AT 11. Könnte verbessert werden innerhalb der Gruppe A, falls...: http://stereoneedles.com/audio-technica.html

Freundlich
Albus


[Beitrag von Albus am 12. Jun 2012, 18:12 bearbeitet]
lini
Inventar
#12 erstellt: 12. Jun 2012, 18:19
Ben: Das ist der typische Body der Familie AT10 bis AT12. Beste Nadeln wären die ATS12S (mit etwas Glück nackt, Shibata, konischer Aluträger), die ATN12S (nur gebondete Exemplare bekannt, ansonsten gleiche Konfiguration wie bei ATS12S) und ATN12XE (mittelscharf elliptisch, nackt (runder Schaft), gerader Aluträger) - also von der Konfigration her der direkte Vorläufer der aktuellen ATN120E).

Grüße aus München!

Manfred / lini
Bepone
Inventar
#13 erstellt: 12. Jun 2012, 18:44
Vielen Dank euch beiden!



Könnte verbessert werden innerhalb der Gruppe A, falls...: http://stereoneedles.com/audio-technica.html



Dies zusammengenommen mit Manfreds Aussage, müsste die Gruppe A sowie B bei Stereoneedles passen.

Tja, wenn, dann eine nackete Shibata, ansonsten ist die Auswahl hochwertiger Nadeln ja leider recht dünn.


Gruß
Benjamin
lini
Inventar
#14 erstellt: 13. Jun 2012, 04:07
Ben: Jup, Gruppe A und B sehen zwar ein bisschen unterschiedlich aus, sind aber dennoch voll tauschkompatibel - genauso wie übrigens wiederum Gruppe K und L (Familen AT120 (*) & AT102P), wobei man da vielleicht in manchen T4P-Tangentialspielern aufpassen müsste, ob ein Body aus der 102er-Familie mit einer der etwas breiteren Nadeln aus der 120er-Familie auch wirklich noch genug Platz hätte...

Und ja, allzuviel Auswahl an richtig guten Nadeln gab's da nicht - denn dafür waren ja die beiden unterschiedlichen AT13/14er sowie die AT15/20er gedacht. Da müsste man dann also im Zweifel durch Transplantieren einer hochwertigeren Nadelträgereinheit tricksen...

Achja, und was mir beim nochmaligen Durchlesen des älteren Krempels weiter oben aufgefallen ist: Da gibt's auch noch eine gewisse Konfusion, weil AT in den damaligen Specs gern noch mit Symbolen gearbeitet hat, aber leider nicht mit unterschiedlichen für rechteckige und quadratische Schäfte. Zur Klarstellung also: Diamanten mit rechteckigen Schaft haben unter anderem die ATN13 sowie die ATN130E/132EP, während etwa die ATN15XE und die ATN150E (noch etwas winzigere) Diamanten mit quadratischem Schaft besitzen. Letztere sind dann typischerweise um 45° verdreht eingesetzt.

Grüße aus München!

Manfred / lini

*) offiziell heißt sie eigentlich AT100, aber diese Bezeichnung schien mir bislang nicht so sympathisch: Nicht nur, weil das früher einzige Modell unterhalb des AT120E, also das eher seltene AT103, im Grunde eh kein Schwein interessiert (außer vielleicht diejenigen, die noch so einen lustigen AT Soundburger haben...), sondern auch, weil es ja auch noch die AT105/110E/115E gab, die aber wiederum eine eigene, kleine Familie darstellen.

Doch jetzt muss ich vielleicht umdenken, denn inzwischen gibt's tatsächlich ein nigelnagelneues, zuerst in Südostasien, dann in Japan und mittlerweile auch noch in den USA aufgetauchtes AT100E. Womit die Familie AT100 nun, kaum 33 Jahre nach ihrem ersten Erscheinen, auch tatsächlich ein Modell namens AT100E aufweisen kann - immerhin! Während lustigerweise das meines Wissens einzige frühere, glatte 100er in Halbzoll-Bauform, ebenfalls namens AT100E, eines der zahlreichen Renames des ollen AT11E war.

Allerdings gab's auch noch ein AT100E/U, das aber aus der Familie AT102P stammte, wenn ich mich recht entsinne. Wobei AT gelegentlich auch mal für Kuriositäten gut war - wie zum Beispiel beim AT155LC/U, das auf einem T4P-Body der Familie AT102P 'ne normale ATN155LC nutzte. Das geht zwar technisch einwandfrei, sieht aber eher eigenartig aus. Ich mach's lieber andersrum und nutze 'ne ATN152LP auf 'nem AT120E-Body - geht logischerweise auch einwandfrei, sieht aber wesentlich hübscher aus und passt zum Beispiel richtig gut an die Dual-ULM-Arme der dritten Generation.
Platten-Spieler
Stammgast
#15 erstellt: 13. Jun 2012, 10:30
Hallo zusammen,

nach 4,5 Jahren kommt ja wieder Leben in diesen Thread!
Haben wir denn in dieser Zeit neue Erkenntnisse gewonnen?

Also ich habe zwischenzeitlich alle 3 ATN13-Nadeltypen im Original und OVP reinbekommen und
die gaben die Daten für die Schliffe auf den Schachteln an. Allerdings mal in "µm", mal in "mil", so
daß ich erst umrechnen mußte. Leichte Ungenauigleiten sind hier als Rundungsfehler entstanden
- AT gibt die ATN13EaV z.B. mit 0,4 x 0,7 mil an.

ATN13 = 5 x 18 µm (0,2 x 0,7 mil) - daraus der Quotient (Schärfe) = 0,28 (0,29)
ATN13EaV = 10 x 18 µm (0,39 x 0,71 mil) - daraus der Quotient = 0,56 (0,55)
ATN13EaX = 9 x 17 µm (0,35 x 0,67 mil) - daraus der Quotient = 0,53 (0,52)
Aktuelle VdH-Systeme haben übrigens einen Quotienten von 0,023 (2 x 85 µm) und eine sphärische
Nadel den Quotienten "1".

Somit ist und bleibt die "alte" ATN13 mit ihrem nackten "Square-Shank"-Diamanten die "beste"
13er-Nadel gefolgt von der gebondeten ATN13EaX und danach erst die gebondete ATN13EaV.
Ein Rundnadelfan sieht das allerdings genau umgekehrt...

Schöne Grüße,
Andreas
akem
Inventar
#16 erstellt: 13. Jun 2012, 14:17
Wie würdest Du die ATN 14 im Vergleich zur ATN 13 sehen (laut stereoneedles eine Shibatanadel)? Weil Du schreibst, Du seist gewerblich, verkaufst Du die Dinger? Wenn ja, dann schreib mir bitte mal ne PN mit den Preisen.

Gruß
Andreas
lini
Inventar
#17 erstellt: 13. Jun 2012, 16:05
Andreas (P-S): Danke für die Zusatzinfos. Aber bist Du Dir sicher, dass zwischen der EaX und der EaV wirklich ein Unterschied besteht? Denn AT hatte ja normalerweise immer nur die drei üblichen elliptischen Größen (0.4/0.3/0.2 x 0.7 mil) - dass es da bei der EaX eine eher ungewöhnliche Zwischengröße hätte geben sollen, würde mich also eher wundern, sodass ich fast eher geneigt wäre, an verschiedene Angaben aufgrund von unterschiedlicher Rundung beim Umrechnen von mil auf µm zu glauben...

Grüße aus München!

Manfred / lini
Platten-Spieler
Stammgast
#18 erstellt: 14. Jun 2012, 02:52
@ Andreas / akem
Hallo Andreas, PN ist raus

@ Manfred / Lini
Hallo Manfred, ich hab hier mal ein Bild gemacht, aus dem direkt hervorgeht, daß Audio-Technica
hier sehrwohl den Schliff unterscheidet. Beide Masseinheiten sind hier in "µm". Bei "mil", die meist
nur mit einer Kommastelle angeben wird, würde dieser Unterschied allerdings nicht auffallen.

Somit scheint die "Deutsche" SABA-Angabe zumindest in dieser Hinsicht durchaus exakter zu sein.

Schöne Grüße, Andreas
lini
Inventar
#19 erstellt: 14. Jun 2012, 04:54
Andreas: Keine Sorge, ich hätte Dir durchaus auch ohne Beweisfoto geglaubt - nur an die 9 x 17 µm statt 10 x 18 µm bin ich nicht wirklich bereit zu glauben. Wär ja auch nicht der erste Fall von merkwürdigen Angaben. Dual z.B. spezifizierte u.a. die DN155E mit 6 x 18 µm, Ortofon hingegen lange Zeit mit 8 x 18 µm (wobei man sie dort inzwischen komischerweise wieder mit 6 x 18 µm angeben findet...) - und ich kann mich auch noch vage an einen Thread in irgendeinem Forum erinnern, wo dann einer diesbezüglich bei Ortofon nachfragte. Die Antwort lautete sinngemäß ungefähr, dass man bei Ortofon nur von 8 x 18 µm wisse und sich auch nicht bewusst sei, jemals was anderes an Dual geliefert zu haben. Ob diese Antwort tatsächlich der Wahrheit entspricht, kann ich zwar auch nicht sagen, aber sie schiene mir jendenfalls nicht unplausibel...

Kurzum, entsprechend würde mich eben auch wundern, dass AT nun ausgerechnet für Saba eine gebondete, biradiale Nadel benutzt haben sollte, die sie ansonsten meines Wissens nicht im ihrem Sortiment hatten. Und ich kann mich auch nicht erinnern, bei AT jemals was Sphärisches zwischen 0.6 und 0.7 mil gesehen zu haben...

Kommt Dir das nicht auch seltsam vor? Ich meine, wenn sie bei Saba wirklich was Besseres haben wollten, warum dann nicht gleich eine gängige Variante mit 0.3 x 0.7?

Grüße aus München!

Manfred / lini
pagefile
Stammgast
#20 erstellt: 14. Jun 2012, 10:30
Ich würde auch ganz gerne die Frage von akem nochmal aufgreifen. Wie wäre eine ATN13 im Vergleich zur ATN14 zu sehen?

Über eine PN mit Preisen (auch ATN14) würde ich mcih auch freuen...
Platten-Spieler
Stammgast
#21 erstellt: 14. Jun 2012, 11:56
@ Pagefile
PN ist raus.
Beide Nadeln spielen auf sehr hohem Niveau.
Über klangliche Eigenschaften dieser Nadeln will ich mich aber nicht äussern, da dieses Thema viel zu subjektiv ist und ausserdem zu viele äussere Faktoren da mit hineinspielen. Letztendlich alles Geschmackssache.

@ Manfred / Lini
naja - vorstellbar wäre es jedenfalls schon und das Mirakel des Unterschiedes EaV/EaX wäre damit bestens geklärt und eben nicht nur auf eine andere Farbe zurückzuführen, was ich für eher unwahrscheinlich halte.
Wissen verschwindet. So kann zumindest bei der Ortofon-Distribution in Deutschland niemand den Unterschied zwischen der VMS20E MKII und der VMS20EO MKII erklären. Wieso soll das bei Audio-Technica anders sein?

Gruß, Andreas
lini
Inventar
#22 erstellt: 15. Jun 2012, 19:21
Andreas (P_S): Klar, vorstellbar wär's schon. Auch wenn es mir nicht so besonders wahrscheinlich scheint. Zumal es ja auch 'ne orangerote EaX-Variante gab. Das könnte dafür sprechen, dass man bei Saba von AT zunächst 'ne grüne 13EaV-OEM-Variante nebst einer gewissen Menge an Ersatznadeln dafür geordert hat, aber nach deren Abverkauf keine Lust mehr hatte, Aufpreis für 'ne Sonderfarbe zu bezahlen.

Und eine Möglichkeit für den Spec-Unterschied bei den Radien könnte auch sein, dass man bei AT intern vielleicht zwar genauere Angaben hatte, aber nach außen hin lieber auf eine gängige Größe aufgerundete Werte publiziert hat, während es dem OEM-Kunden freigestellt gewesen sein mag, bei seiner Variante mit den genaueren Werten zu werben. Das würde dann auch wiederum erklären, warum eine Saba-OEM-verpackte ATN13EaV fürs AT13EaX wieder mit der "gängigen" µm-Umrechnung von 0,4 x 0,7 mil spezifiziert sein musste, damit deren Daten nicht von den fürs AT-Original publizierten abwichen.

So würde aus der ganzen Geschichte ein, jedenfalls für meinen Geschmack, plausiblerer Schuh werden - denn es scheint mir noch immer nicht allzu wahrscheinlich, dass man sich bei Saba extra eine "Sondergröße" geleistet haben sollte. Das riecht für mich einfach nicht richtig. Wenn schon, dann hätt ich bei 'ner Sondervariante für den Einsatz am PSP350 vielleicht eher 'ne etwas härtere Aufhängung erwartet...

Aber wie dem auch sei: Ist ja auf jeden Fall schonmal ganz interessant, dass die 13EaV/EaX nicht nur vom Stein, sondern auch vom Schliff her ein gutes Stück unter der ATN13 liegen.

Und ja, Wissensverlust scheint inzwischen nicht ganz selten - und ist ja eigentlich auch kein Wunder, denn viele von denen, die noch von damals her Details wissen könnten, werden sich wohl mittlerweile schon im Ruhestand befinden. Und was das konkrete Ortofon-Beispiel betrifft: Hast Du beim aktuellen Vertrieb angefragt? Denn die machen das ja wohl noch nicht so arg lang - insofern wär ich nicht allzu verwundert, wenn man dort nichts zu älteren BULK/OEM-Varianten (um die es sich beim EO, EOS und EC wohl handeln dürfte (letztere vielleicht mit vorinstalliertem CAP210-Plättchen?)) zu sagen wüsste.

Grüße aus München!

Manfred / lini


[Beitrag von lini am 15. Jun 2012, 19:31 bearbeitet]
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