Sie sind bereits Community-Mitglied? Dann loggen Sie sich hier ein!

Auto-Login
Passwort vergessen?


NAD PP 2

+A -A
Autor
Beitrag
cds23
Stammgast
#1 erstellt: 19. Jan 2008, 18:13
Hallo allerseits,

ich habe folgendes: Mein Marantz PM 7000 (angeschlossen sind B&W 703er) klingt über Phono schrecklich, der Klang ist einfach indiskutabel (über CD natürlich in Kombination mit den Lautsprechern ein Traum). Jetzt habe ich vor, mir in den kommenden Tagen oder Wochen den NAD PP 2 Phonovorverstärker zuzulegen. Meine Frage: Wie schließe ich das Ding dann eigentlich an? Direkt an den Vollverstärker bzw. an dessen Phonoeingang, oder wie? Die Befürchtungen, die Lautsprecher direkt an den PP 2 anschließen zu müssen, sind doch unbegründet, oder?

Über Aufklärung und Rat würde ich mich sehr freuen!

Gruß,

cds23
Argon50
Inventar
#2 erstellt: 19. Jan 2008, 18:15
jopetz
Inventar
#3 erstellt: 19. Jan 2008, 18:51

cds23 schrieb:
Wie schließe ich das Ding dann eigentlich an?

Kurz und bündig: an irgend einen Hochpegeleingang (CD/DVD/AUX/Tape in/...), aber NICHT an den Phono-Eingang!

Wunderdinge würde ich von dem kleinen PP aber auch nicht erwarten...


Jochen
cds23
Stammgast
#4 erstellt: 19. Jan 2008, 18:57
@Argon 50
Vielen Dank für den Link, damit weiß ich alles, was ich wissen wollte. :-)

@jopetz
Ich erwarte ja keine Wunder, nur dass der Sound besser ist. ^^ Selbst auf meinem uralten Kenwood Verstärker klangen meine Schallplatten im Vergleich zum PM 7000 wie High-End pur, hehe.
pet2
Inventar
#5 erstellt: 19. Jan 2008, 22:03
Hallo,

"uralt" ist da das Zauberwort.
Verstärker hatten zur Hochzeit der Plattenspieler einen guten Phonovorverstärker zu haben, sonst gab es ganz massiven Punktabzug.
Heute werden oft nur noch billige Alibiphonovorverstärker eingebaut.
Das billigste ist gerade gut genug.
Ich benutze unter anderem einen "uralten" Kenwood Verstärker als Phonovorverstärker.
Wenn Du das mal testen willst:
Mit dem Anschlußkabel des Plattenspielers in den Phonoeingang des Kenwood.
Den Record out des Kenwood mit einem Hochpegeleingang Deines aktuellen Verstärkers verbinden.
Fertig ist der Kenwood Phonovorverstärker .
Meiner ist übrigends keinesfalls schlechter als mein NAD PP1.

Gruß

pet
Capitol
Stammgast
#6 erstellt: 20. Jan 2008, 08:35
Moin! Ich bin mit den NAD PP2 sehr zufrieden. Es kommt auch immer auf den Tonabnehmer an. Bei mir ist es ein AT 120E.Die Projekt Phonobox soll auch gut sein. Von Dynavox gibt es so ein Teil für 20 Euro. Ob der gut ist kann ich nicht sagen. Aber mit den NAD bist du gut bedient. Gruss Uwe
Superrogi
Stammgast
#7 erstellt: 20. Jan 2008, 09:21
hallo,

da kann ich mich uwe nur anschließen. mit dem richtigen
system klingt die kleine PP2 schon ganz gut. auf jeden fall
klingt sie besser, als viele vorstufen, die ab werk schon
in den verstärkern eingebaut sind.

gruß, rogi
cds23
Stammgast
#8 erstellt: 21. Jan 2008, 12:23
Nochmals hallo an alle,

also ich führe momentan einen Thorens HD 160 als Plattenspieler an. Spiele aber mit dem Gedanken, mir den Pro-ject Esprit III zuzulegen, da mein Thorens, obwohl vom Fachhändler überholt worden, desöfteren ein unsägliches Dröhnen von sich gibt, dass man Angst hat die Bassröhren fliegen einem um die Ohren. Im Normalfall klingt der aber auch noch mehr als ordentlich...hmm...was würdet Ihr sagen?

Gruß,

cds23
Metal-Max
Inventar
#9 erstellt: 21. Jan 2008, 22:13
Mit dem PP2 kannst du nichts falsch machen. Sollte er dir nicht gefallen, der Wiederverkaufswert liegt nur minimal unter dem Neupreis.
TomSawyer
Stammgast
#10 erstellt: 22. Jan 2008, 08:28
Hallo

cds23 schrieb:
also ich führe momentan einen Thorens HD 160 als Plattenspieler an. Spiele aber mit dem Gedanken, mir den Pro-ject Esprit III zuzulegen, da mein Thorens, obwohl vom Fachhändler überholt worden, desöfteren ein unsägliches Dröhnen von sich gibt, dass man Angst hat die Bassröhren fliegen einem um die Ohren. Im Normalfall klingt der aber auch noch mehr als ordentlich...hmm...was würdet Ihr sagen?


erst mal denke ich, dass es ein TD 160 ist, und kein TD 160 HD (das wäre der neue um € 2.000,-).

Zweitens würde ich an sich den TD 160 einem Project eindeutig vorziehen.

Zum Brummen von Plattenspielern gibt es hier im Forum mehr als genügend Threads, verwende mal die Suchfunktion.

Und kontaktier hier im Forum Joel (unter dem Username "violette") bzw Holger (Username nur "Holger"). Joel ist ehemaliger Thorens-Mitarbeiter und Holger ist auch ein Experte bei den Thorensen.
Sie kennen die Dinger wie kaum ein anderer.

LG

Babak
cds23
Stammgast
#11 erstellt: 24. Jan 2008, 15:41
@TomSawyer
Danke für den Rat!

Meinte ich nur den TD 160, hatte mich leider verschrieben. Wenn Du mir jetzt sagst, Du würdest den Thorens dem Pro-ject vorziehen, dann werde ich über eine Neuanschaffung natürlich erstmal grübeln müssen, auch wenn das natürlich alles Geschmackssache ist.
Hörbert
Moderator
#12 erstellt: 24. Jan 2008, 17:15
Hallo!

Wenn dein Plattenspieler dröhnt kann es entweder an der Aufstellung liegen oder aber an der System/Tonarmkombination. Hier ein Link zu Holgers Page: http://www.thorens-info.de/ Mit Hilfe der Bilder kannst du uns bestimmt Sagen was für einen Tonarm auf deinem 160ger verbaut ist. Wenn du dann noch die Bezeichnung des Abtastsystem nennen könntest wäre es unter Umständen möglich herauszufinden ob das Dröhnen von der Kombination Tonarm/Tonabnehmer kommt oder auf die Aufstellung des Plattenspieler b.z.w. auf eventuelle andere Ursachen zurückzuführen ist.


MFG Günther
cds23
Stammgast
#13 erstellt: 24. Jan 2008, 17:23
@Günther
Also erstmal Danke für den Link, Günther. Ich kann aber vorab sagen, dass es wohl sicher nur am Plattenspieler und nicht an den restlichen Komponenten liegen kann, da mein alter Kenwood Verstärker exakt das gleiche Problem hatte (nicht immer, sondern nur von Zeit zu Zeit, oftmals reichte es, die Anschlüsse ein- und auszustecken und das Dröhnen verschwand für einige Tage oder gar Wochen gänzlich). Ich werde mir das Ganze mal ganz in Ruhe anschauen und bei Fragen (wenn denn sonst) Euch Profis bei eventuellen Fragen als Ratgeber heranziehen.

Danke nochmals und schöne Grüße,

cds23
Jazzy
Inventar
#14 erstellt: 24. Jan 2008, 18:21
Du meinst wahrscheinlich Brummen,nicht Dröhnen.Wenn es bei Stecker ziehen/wieder reinstecken eine Weile weg ist,sind die Kontakte korrodiert: reinigen!
cds23
Stammgast
#15 erstellt: 24. Jan 2008, 18:52
Hallo Sven,

doch, also für meine Begriffe ist das ganz klar ein "Dröhnen", und kein "Brummen". Klingt sogar recht bedrohlich.
Jazzy
Inventar
#16 erstellt: 24. Jan 2008, 19:01
Dann ist es Rückkopplung von den LS.Der Thorens steht zu sehr im Schallfeld der LS.
cds23
Stammgast
#17 erstellt: 20. Feb 2008, 21:45
Hallo allerseits,

noch eine Frage: Ist es üblich, dass man, möchte man eine Schallplatte abspielen, den Lautstärkeregler um ein Vielfaches höher drehen muss als bspw. beim Abspielen einer CD? Mir kommt das alles doch sehr unnatürlich vor, vor allem weil die Bassröhren meiner LS dabei ungewöhnlich zitterig und nervös werden. Liegt das vielleicht auch wie oben beschrieben an den Kontakten? Ich kann mir nicht vorstellen, dass man so extrem laut aufdrehen muss, um Zimmerlautstärke zu erreichen, nur weil der PS im Schallfeld der LS liegt. Hat da jemand bereits Erfahrungen gemacht. War im Übrigen auch schon bei meinem alten Verstärker so, aber ich nenne meine Komponenten dennoch mal:

Marantz PM 7000 / Thorens TD 160 / NAD PP 2 (das Problem trat auch schon vor dem NAD PP 2 auf) / B&W 703

Danke und Gruß,

cds23
pet2
Inventar
#18 erstellt: 20. Feb 2008, 22:03
Hallo,

bei Deiner Aufzählung der Komponenten fählt das Entscheidende:
Das Tonabnehmersystem .
Diese liefern nämlich durchaus unterschiedliche Ausgangsspannungen.
Mal zwei Extreme:
Denon DL-110 1,6 mV.
Shure M 44-7 9,5 mV.

Gruß

pet


[Beitrag von pet2 am 20. Feb 2008, 22:04 bearbeitet]
Jazzy
Inventar
#19 erstellt: 21. Feb 2008, 21:28
Um ein vielfaches normalerweise nicht,etwas mehr schon.Außerdem sind LPs nicht so laut gemastert wie CDs,das wird von Laien oft als zu leise wahrgenommen.Dabei ist die CD nur zu stark komprimiert,die LP eher weniger.Bass- und Höhenpegel kann man bei CD sehr laut Mastern und grandios komprimieren,bei LP ist dies so nicht möglich.Wenn du Strömungsgeräusche in den BR-Rohren hast,ists entweder zu laut oder das Subsonicfilter arbeitet nicht richtig.
edit: der Plattenspieler darf nicht im Schallfeld stehen,Rückkopplungsgefahr!


[Beitrag von Jazzy am 21. Feb 2008, 21:29 bearbeitet]
Suche:
Das könnte Dich auch interessieren:
NAD PP 2
David.L am 12.04.2009  –  Letzte Antwort am 13.04.2009  –  11 Beiträge
Phono Vorverstärker NAD PP-2 / PP-3
Weidenkaetzchen am 31.05.2010  –  Letzte Antwort am 03.10.2010  –  6 Beiträge
NAD PP 2 oder PP 375?
thrabe am 16.01.2009  –  Letzte Antwort am 16.01.2009  –  3 Beiträge
Lehmann Black Cube / NAD PP 2 an TD 320 / Goldring 1025
HeikoF1977 am 09.07.2015  –  Letzte Antwort am 10.08.2015  –  37 Beiträge
Neuer Phonovorverstärker nach NAD PP2?
Albatraos am 18.02.2009  –  Letzte Antwort am 22.02.2009  –  15 Beiträge
NAD PP-2 Netzteilspezifikation
medikit am 05.01.2013  –  Letzte Antwort am 05.01.2013  –  2 Beiträge
NAD Phono Preamp PP-1 verzerrt
ozn am 25.11.2008  –  Letzte Antwort am 25.11.2008  –  3 Beiträge
nad pp 2 oder 3?
thrabe am 03.01.2009  –  Letzte Antwort am 03.01.2009  –  7 Beiträge
NAD PP 2 oder Project Phono Box SE
hifi-linsi am 16.08.2005  –  Letzte Antwort am 23.09.2005  –  13 Beiträge
Vorverstärker oder direkt an Vollverstärker?
Leeraner am 18.09.2016  –  Letzte Antwort am 23.09.2016  –  16 Beiträge
Foren Archiv
2008

Anzeige

Aktuelle Aktion

Hersteller in diesem Thread Widget schließen

  • NAD
  • Marantz
  • Bowers&Wilkins
  • Boca

Forumsstatistik Widget schließen

  • Registrierte Mitglieder816.090 ( Heute: 4 )
  • Neuestes MitgliedDrakeon
  • Gesamtzahl an Themen1.361.870
  • Gesamtzahl an Beiträgen17.940.325