Tonabnehmer für CA Solution

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urawaza
Neuling
#1 erstellt: 16. Jul 2008, 21:05
Hallo,

ich bin auf der Suche nach einem passendem Tonabnehmer für meinen Clearaudio Solution mit Rega RB 300 Tonarm.

Zur Zeit benutze ich das Ortofon 540 mkII. Klang an meinem
Pro-ject zwar schön rund ist aber trotzdem kein Vergleich zum jetzigen Dreher. Jetzt aber vermisse ich ein bisschen mehr Dynamik u.Tiefgang. Die Höhen sind teilweise zu ausgeprägt.Als phono pre habe ich die tube box mkII.

Dachte so an Benz ACE. Hat jemand alternative Vorschläge oder Erfahrung mit den Benzen. Der Klang sollte nicht zu anayltisch
sein.
thewas
Hat sich gelöscht
#2 erstellt: 17. Jul 2008, 09:30
Zu dem Benz ACE was ich besitze kann ich sagen dass ist schon ziemlich analytisch/höhenreich, vielleicht solltest du eher ein Shure, Grado oder Goldring ausprobieren, die sind weniger neutral und zum Teil mehr "musikalisch".

Grüße
Theo
Hörbert
Moderator
#3 erstellt: 17. Jul 2008, 10:11
Hallo!

@urawaza

Was verstehst du unter "nicht zu anayltisch"? Leider ist dieser Passus dermaßen Geschmacksabhängig das er für praktisch jeden etwas anderes bedeutet. Systeme wie das Benz Micro ACE und darüber hinaus bieten ein bestimmtes Maß an Auflösung und tonaler Ausgewogenheit. (Was nicht heißen soll daß alle Systeme ab einer bestimmten Preisklasse aufwärts gleich klingen) Die Unterschiede sind im Vergleich zu halb so teueren Systemen sehr viel geringer da diese Systeme in puncto tonaler Ausgewogenheit sich nur noch recht wenige Schnitzer erlauben, wir reden also über geschmachliche Nuancen die allerdings sehr ins Gewicht fallen können.

Etwas weicher und mit geringfügig verminderter Auflösung dafür aber im Mittenbereich etwas präsenter käme das Statement Sonata daher, das System läuft im RB-300 ohne Probleme und kann vor allem im Stimmenbereich bei Klassischer Musik punkten.

Das Lyra Dorian ist für den RB-300 eigentlich etwas zu hart aufgehängt, lässt sich aber mit einem Gewichtsplättchen von 2 Gramm ohne weiteres zur Mitarbeit in idealer Weise überreden. Das Syxstem klingt wie eine gelungene Systhese aus einen ACE und einen alten Shure V 15/III. Bei nicht allzugroßen Orchestern mein Favorit.

Etwas von allem bietet -jedenfalls für meine Ohren-, das Ortofon Rondo Bronze das vor allem mit einem gutem, klar durchhörbaren Baßfundament Punkte bei mir macht. Ebenfalls sehr gut ist der Hoch-Mitteltonbereich das System hat keine echte Schwäche und steht als nächster Erwerb auf meiner Liste.

Wenn du das ACE magst aber von allen etwas mehr möchtest käme noch das Glider II in Frage, für mich als ACE-Besitzer lohnt sich der Umstieg allerdings erst beim Tausch da der Abstand für den aufgerufenen Preisunterschied mir doch zu gering ist.

So, ich hoffe das hilft dir ein wenig weiter, das sind natürlich meine Subjektiven Eindrücke der genanten Systeme. Andere Hörer mögen das durchaus unterschiedlich sehen, auf jeden Fall solltest du dir wann immer möglich die in Frage kommenden Systeme gründlicht irgendwo anhören. Im Endeffekt entscheidet immer der eigene Geschmack.

MFG Günther
doppelkopf0_1
Stammgast
#4 erstellt: 17. Jul 2008, 10:25
Moin.

Naheliegend wäre z.B. ein Maestro Wood.
urawaza
Neuling
#5 erstellt: 17. Jul 2008, 11:59
Vielen Dank für die reichlichen Tipps

Also ich verstehe unter analytisch mehr die technische Seite, saubere, klare Abzeichnung aber auch so ein bisschen ereignislos. Ich bevorzuge Räumlichkeit und Dynamik in allen Nuancen. Beim Grado oder Goldring weiss ich nicht ob
die zum Phono pre passen. Dass Rondo Bronce hab ich mir auch schon ausgesucht. bleibt die Frage ob dass mit der Tube box harmoniert.
Hörbert
Moderator
#6 erstellt: 18. Jul 2008, 10:07
Hallo!

Für ein MC ist das Rondo bronze mit 0,5 Millivolt brüllend laut, insofern dürfte es mit der Tube-Box keinerlei Probleme geben. Jedenfalls harmoniert der Abschlußwert da das Rondo bronze sich mit 100 Ohm zufriedengibt.

MFG Günther
urawaza
Neuling
#7 erstellt: 18. Jul 2008, 11:18

Hörbert schrieb:
Hallo!

Für ein MC ist das Rondo bronze mit 0,5 Millivolt brüllend laut, insofern dürfte es mit der Tube-Box keinerlei Probleme geben. Jedenfalls harmoniert der Abschlußwert da das Rondo bronze sich mit 100 Ohm zufriedengibt.

MFG Günther


Sali Günther,
ist schon ein hartes Thema. Was heisst denn brüllend laut?
Hoffe dass hat nichts mit dem klang zu tun.
Hast du erfahrung mit dem Rondo.
Gute Kritiken bekommt der TA ja schon.

MfG michael
Hörbert
Moderator
#8 erstellt: 18. Jul 2008, 20:39
Hallo!

Das Rondo bronze hat wie schon gepostet eine Ausgangsspanung von 0,5 Millivolt, es gilt somit als Lautes MC. (Ein Leises MC wie das Denon DL-304 hat z.B 0,2 Millivolt Ausgangsspanung) Das heißt für dich bloß daß deine Tube-box kein Problem haben dürfte das Signal rauschfrei zu verstärken.

Ich hatte das Rondo schon für einige Wochen hier und es steht auf meiner Liste der zu erwerbenden Systeme um meine Kollektion zu ergänzen. Meine klanglichen Eindrücke habe ich ja weiter oben schon geschildert.

Natürlich hängt es auch sehr von der Art der Musik ab ob einem das Rondo bronze nur gut oder sehr gut gefällt. Bei Kammermusik (Streichquartett, Klaviertrio, Solo- und Duosonaten u.s.w.) ziehe ich das ACE und das Lyra Dorian vor, nicht aber bei Kantaten, Opern und anderen Stücken mit klassischem Gesang.

Bei großorchestralen Werken ziehe ich zur Zeit das Lyra Dorian vor und bei Jazz in kleinen Besetzungen eigentlich das ACE. Allerdings kann man natürlich jederzeit mit allen drei Systemen auch die gesamte Palette möglicher Musik mit viel Spaß und hohem Genuß an der Sache anhören, es handelt sich hier nur um Nuancen gemessen an der Leistung der Systemklasse bis ca 300-400 Euro. Insgesamt sind die Unterschiede und Eigenheiten in der 500-800 Euro Klasse weniger stark ausgeprägt und keines der Systeme in diesem Bereich daß ich bisher gehört habe leistet sich noch eine echte tonale Schwäche, Auflösungsvermögen und tonale Ausgewogenheit sind bei allen sehr gut. Natürlich geht es immer noch besser und die deutlich teueren Systeme der nächsthöreren Preisklasse bieten von allem was diese Systeme können noch ein wenig mehr. Allerdings sind so um die 600-800 Euro zur Zeit für mich die Schmerzgrenze für ein Verschleißteil.

MFG Günther
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