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Shure M97xE an Pro-Ject Debut III

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firth_of_fifth
Ist häufiger hier
#1 erstellt: 28. Jul 2008, 08:43
Hallo,

ich würde mir gerne ein Shure M97xE zulegen um meinen Project Debut III aufzuwerten.

Hat jemand Erfahrung mit diesem TA am Debut? Passt das zusammen. Von Klangcharakter sollte mir das Shure zusagen.

Wie sieht es mit der Montage aus? Ich habe gehört das das Shure da etwas zickig sein soll. Jemand anderes hier im Forum sagte, das es für seinen Tonarm am Project (kein Debut) mit 6,6 Gr fast zu schwer sei.

Haben der original TA (OMB 5) und das Shure eigentlich dieselbe Höhe? Der Tonarm des Debut ist in der Höhe nicht zu verstellen, könnte es dadurch zu Problemen kommen?

Empfehlungen für andere Tonabnehmer (um 80 Euro) die zu meiner Anlage passen (siehe Profil) nehme ich auch gerne entgegen.

so, genug gefragt, vielleicht könnt ihr mir helfen.

Gruß Jan
jopetz
Inventar
#2 erstellt: 28. Jul 2008, 09:06
Hallo Jan!


technics3000 schrieb:
Hat jemand Erfahrung mit diesem TA am Debut? Passt das zusammen. Von Klangcharakter sollte mir das Shure zusagen.

Sorry, dazu kann ich nix sagen. Besser als das OMB5 ist es aber auf jeden Fall.


technics3000 schrieb:
Wie sieht es mit der Montage aus? Ich habe gehört das das Shure da etwas zickig sein soll. Jemand anderes hier im Forum sagte, das es für seinen Tonarm am Project (kein Debut) mit 6,6 Gr fast zu schwer sei.

Technisch ist es kein Problem: der Debut-Tonarm hat laut HP eine eff. Masse von 9,5g, ergibt mit den 6,6g des Systems und einer Compliance von 20 eine Resonanzfrequenz von 8,9 -- das ist im 'grünen Bereich'.


technics3000 schrieb:
Haben der original TA (OMB 5) und das Shure eigentlich dieselbe Höhe?

Exakt die selbe Höhe wäre großer Zufall.


technics3000 schrieb:
Der Tonarm des Debut ist in der Höhe nicht zu verstellen, könnte es dadurch zu Problemen kommen?

Freaks werden sagen: klar, es kommt auf den 1/1000 mm an! Das hören die sofort.
Meine Meinung: wenn es nicht gleich 3-5 mm sind, macht das keinen hörbaren Unterschied. Schließlich sind auch Platten unterschiedlich dick, und zum Teil haben sie gehörigen Höhenschlag, ohne dass das gleich zu massiven Klangveränderungen führen würde.


Jochen


[Beitrag von jopetz am 28. Jul 2008, 09:07 bearbeitet]
firth_of_fifth
Ist häufiger hier
#3 erstellt: 28. Jul 2008, 12:28
hallo jochen,

vielen dank für deine schnelle antwort.

wie sieht es eigentlich mit der befestigung am tonarm aus?
wieviel spiel hat die verbindung mit den zwei schrauben?
oder ist das so eng und genau das das automatisch 100%ig genau sitzt nach dem anschrauben?

gruß jan
jopetz
Inventar
#4 erstellt: 28. Jul 2008, 13:37

technics3000 schrieb:
wie sieht es eigentlich mit der befestigung am tonarm aus?
wieviel spiel hat die verbindung mit den zwei schrauben?
oder ist das so eng und genau das das automatisch 100%ig genau sitzt nach dem anschrauben?

Das klingt (mit Verlaub) als hättest du noch nie einen Tonabnehmer montiert/justiert -- richtig?

Leider sind Tonabnehmer nicht ganz 'plug und play' -- die Schrauben sind am Tonarm nicht in Löchern, sondern in länglichen Aussparungen und somit verschiebbar. Die genaue Montageposition muss man leider für jedes System neu bestimmen (es sei denn, du tauscht nur die Nadel und rüstest dein OMB5 so in z.B. ein OM 10 oder 20, dann bleibt der Korpus am Tonarm).

Dafür brauchst du eine Schablone (eine einfache müsste dem Debut eigentlich beigelegen haben); eine einfache Tonarmwaage ist kein Muss aber hilfreich. Anleitungen für die Justage findest du im Netz zuhauf (oder auch hier im Forum, mal die Suchfunktion bemühen).

Keine Angst: mit etwas Fingerspitzengeühl und Geduld ist das durchaus machbar! Wenn du beides nicht hast, würde ich allerdings die Finger davon lassen, denn die Teile sind einfach alle sehr filigran und gerade die Tonarmkabel sind leicht abgerissen...


Jochen
firth_of_fifth
Ist häufiger hier
#5 erstellt: 28. Jul 2008, 16:07
richtig, hab ich noch nie gemacht,

aber das nötige fingerspitzengefühl habe ich sicher
die nötige gedult hoffentlich auch
Hörbert
Moderator
#6 erstellt: 28. Jul 2008, 18:46
Hallo!

@technics3000

Leider ist die Seite www.ovi.ch/hifi/schablone gerade Down aber ich hoffe daß sie in einiger Zeit wieder zur Verfügung steht. Da kannst du dir einige ältere aber guts Justageschablonen nebst einer Anleitung herunterladen. Falls diese Seite nicht in absehbarer Zeit zur Verfügung steht hier noch eine Alternative: http://www.vinylengine.com/ Hier findest du ebenfalls eine Menge Schablonen, allerdings keine so gute bebilderte Anleitung wie im ersten Link.

MFG Günther
firth_of_fifth
Ist häufiger hier
#7 erstellt: 03. Aug 2008, 22:17
so, hier mal ein kurzer abschlußbericht:

habe den neuen ta (shure m97xe) erfolgreich installiert.
habe mit zwei einfachen schablonen (pro-ject und shure) gearbeitet.
ich habe das gefühl das die einstellung gut gelungen ist.
der klang des neuen tas ist hervorragend und deutlich dynamischer
und detailreicher als der voränger (omb 10).
die auflagekraft werde ich in den nächsten tagen nochmal mit einer
tonarmwaage kontrollieren, da die angabe auf dem pro-ject gegengewicht nicht
zu stimmen scheint.

eine frage habe ich noch:
kann die bessere qualität des verwendeten tas dazu führen das man häufiger
leichte und leise knackser wahrnimmt?
nichts tragisches, aber ich habe das gefühl diese nun eher häufiger oder besser zu hören.
passt für mich aber dazu, das die wiedergabe jetzt detailreicher ist,
oder kann es auch an falscher einstellung des tas liegen?

danke und gruß
jan
Hörbert
Moderator
#8 erstellt: 04. Aug 2008, 17:39
Hallo!

Sowohl aus auch, leider können vorher nicht hörbare Knackser und Krackler durch einen besseren (schärferen) Schliff und eine kleinere Nadel zuweilen deutlicher hervortreten. In der Regel ist es aber nur abgelagerter Staub den die Nadel nach einiger Zeit aus den Rillentiefen an die Oberfläche gebracht hat und der dann entweder an der Nadel hängt oder auf der Plattenoberfläcxhe liegt. (Kommt aber nicht immer so, manchmal ist dieser Staub auch festgebacken und läßt sich nur durch eine Plattenwäsche beseitigen.)

Andererseits, je schärfer der Schliff um so genauer sollte die Justage sein da sich sonst durch den schlechten sitz des Diamanten in der Rille zusätzliche Störgeäusche ergeben können. Eine Kontrolle der Justage mit einer guten Schablone wie z. B. der alten Audio-Schablone http://www.vono.ch/akustik/ersteHilfe/plattenspieler/index.html könnte da eine Verbesserung bringen.

MFG Günther
firth_of_fifth
Ist häufiger hier
#9 erstellt: 04. Aug 2008, 19:56
danke,
werde mit der schablone noch mal kontrollieren.
gruß
firth_of_fifth
Ist häufiger hier
#10 erstellt: 05. Aug 2008, 16:14
so, nun brauche ich doch noch mal hilfe.

ich bin gerade dabei den ta nocheinmal genau zu justieren.
nun habe ich hier drei schablonen liegen:

1. eine von pro-ject die dem plattenspieler beilag
2. eine von shure die dem ta beilag
3. die audio schablone aus dem link von günther

alle drei unterscheiden sich in der anordnung der punkte etwas.
minimal beim inneren punkt und etwas stärker beim äußeren punkt.
wenn ich nun den inneren punkt auf einer der schablonen genau eingestellt habe,
so stimmt dies natürlich für den inneren punkt der anderen schablonen nicht genau.

daher meine frage: welche schablone soll ich verwenden?
die vom plattenspieler, die vom ta oder die audio-schablone?

danke und gruß
jan


[Beitrag von firth_of_fifth am 05. Aug 2008, 16:15 bearbeitet]
wastelqastel
Inventar
#11 erstellt: 05. Aug 2008, 16:26

daher meine frage: welche schablone soll ich verwenden?
die vom plattenspieler, die vom ta oder die audio-schablone?

Pauschal die die sich am besten anhört
Zum genauen einstellen benötigt man dann noch eine Messplatte
GRüsse Peer
Hörbert
Moderator
#12 erstellt: 05. Aug 2008, 17:09
Hallo!

Die Audio-Schablone von 1984 ist ein sehr guter Kompromiss zwischen der IEC-Schablone und der früher üblichen DIN-Schablone. Ich verwende sie immer dann wenn ich für den Tonarm keine Herstellerseitige Schablone habe.

Normalerweise verwende ich vorzugsweise die vom Tonarm- b.z.w. Plattenspielerhersteller mitgelieferte Schablone, (für viele Tonarme gibts die Schablonen im übrigen auf: http://www.vinylengine.com/ ) Allerdings solltest du wie von wastelqastel empfohlen alle Möglichkeiten mal durchprobieren, die Schablone mit der du am wenigsten Störgeräusche und Verzerrungen hast ist die richtige für deine Tonarm-Tonabnehmerkombination.

MFG Günther
wastelqastel
Inventar
#13 erstellt: 05. Aug 2008, 17:18

Die Audio-Schablone von 1984 ist ein sehr guter Kompromiss zwischen der IEC-Schablone und der früher üblichen DIN-Schablone. Ich verwende sie immer dann wenn ich für den Tonarm keine Herstellerseitige Schablone habe.


Die ist wirklich nicht schlecht Habe sogar noch die Originalausgabe des Heftes (Aber nie ausgeschnitten)

Also bei Günthers Link ist alles gut erklärt Teste einfach

Grüsse Peter
firth_of_fifth
Ist häufiger hier
#14 erstellt: 05. Aug 2008, 17:37
danke euch,

ja, bin gerade dabei zu testen. ich arbeite mit der oft empfohlenen bleistiftmine am ta.
beim probehören stören mich vor allem scharfe s-laute und leichte hochtonverzerrungen zum ende der platte. mal mehr mal weniger.

teilweise habe ich das gefühl nie beide punkte gleichzeitig genau einstellen zu können. gibt es hier einen punkt (innen oder außen) wo eine ganz leichte abweichung eher zu akzeptieren ist?

danke und gruß
jan
Hörbert
Moderator
#15 erstellt: 05. Aug 2008, 18:16
Hallo!

Man kann und soll beide Punkte genau treffen, eine Anleitung zur Justage gibt es ebenfalls hier: http://www.vono.ch/akustik/ersteHilfe/plattenspieler/index.html Bitte durchlesen, begreifen und anwenden. Scharfe S-Laute deuten auf eine ehebliche Fehljustage hin, da sie bei dir vorwiegend am Plattenende auftauchen liegt deine Hauptabweichung im bereich des Überhanges.

MFG Günther
1210-Fan
Hat sich gelöscht
#16 erstellt: 05. Aug 2008, 18:36
Ich würde die Audio-Schablone nehmen. Damit wurde mein Tonabnehmer auch justiert, zu meiner vollsten Zufriedenheit (und in Rekordzeit).
Weil ich damals noch weniger Ahnung von Plattenspielern hatte als heute hat das ein guter Freund für mich gemacht, aber mittlerweile würde ich mir das - bei günstigen Abnehmern - selbst zutrauen. Günstig deswegen, weil man mit Unachtsamkeit wohl angeblich ganz schnell mal die Nadel schrotten kann.
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