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Tonabnehmer-Welcher an meinen Rega P3?

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PhonoReganier
Neuling
#1 erstellt: 02. Okt 2008, 19:11
Hallo allerseits.

ich bin hier ganz neu und auch in sachen HiFi / HighEnd noch kein sehr erfahrener zeitgenosse. deshalb habe ich ein paar fragen für erfahrene plattenspieler-füxe:

ich habe einen Rega P3 (schon einige zeit, erworben mit einer rega zelle, der plattenspieler war neu, die zelle gebraucht). nun ist es so, dass ich den verdacht habe, dass die zelle nicht mehr taugt - eventuell auch die nadel nicht. ich habe den eindruck, dass der klang des plattenspielers einfach recht dumpf und etwas undefiniert ist im vergleich zum cdplayer.

ich habe nun aber absolut keine ahnung auf was ich achten soll beim kauf eines neuen tonabnehmers. muss ich einen MM oder eher einen MC abnehmer kaufen? was sind unterschiede? wo gibts viel tonabnehmer für relativ wenig geld (wir sprechen von maximal rund 150€ wenns nicht unbedingt mehr sein muss...).

würde mich über ein paar tipps von erfahrenen LPlern freuen!
beste grüsse

der PhonoReganier
Hörbert
Moderator
#2 erstellt: 02. Okt 2008, 19:37
Hallo!

Es kommt ganz darauf an welche Art Musik du hörst. Es ist klar daß es in dieser Preisklasse noch keine Allrounder gibt, aber immerhin eine ganze Reihe guter Systeme die sich recht gut für die eine oder andere Musikrichtung eignen.

So käme z.B. ein Ortofon VM-red gerade für Rock-/Popmusik gut in Frage, allerdings weniger für Klassik und nur sehr bedingt für Jazz.

Ein Ortofon OM 20 Super wäre für Klassische Musik mit Ausnahme von Gesang hingegen schon recht gut geeignet, ebenso z.B. ein Ortofon 2M Blue.

Bei Jazz und moderatem Rock wäre wahrscheinlich das Shure M97xE in diesem Preissegment das System meiner Wahl.

Da es in einigen Regas mit Grado-Systemen zu Brummproblemen gekommen ist lasse ich das an sich ganz ausgezeichnete Grado Prestige silver jetzt mal aussen vor.

MFG Günther
PhonoReganier
Neuling
#3 erstellt: 02. Okt 2008, 19:44
hallo günther.

die meisten platten in meiner sammlung sind rock, pop, blues und ähmnliches. meine lieblinge sind Zep, PinkFloyd und derartiges. ich habe aber auch einige jazzplatten (und einiges an funk) was ich gerne mag. von daher wäre ein allrounder für mich ganz gut denke ich.

ich war ursprünglich gar nicht mal so unzufrieden mit meiner regazelle - bin aber eben der meinung, dass sie mittlerweile einfach nicht mehr gut klingt - warum auch immer (kann eigentlich eine nadel abbrechen?! wie finde ich heraus ob da noch alles ganz ist?).

gibts ev. etwas schlaues von denon?

danke schonmal für die antwort!
Hörbert
Moderator
#4 erstellt: 02. Okt 2008, 20:05
Hallo!

Wenn das System nicht verzerrt und auch nicht ungewohnlich viele Störgeräusche Produziert (Knacksen, Krackeln, Zischeln, Schleifgeräusche) ist es wahrscheinlich noch in Ordnung.

Aber es braucht ja nicht unbedingt stark abgenutzt sein um bei dir den Wunsch auif etwas Neues hervorzurufen, eventuell hast du dich an dem System swchlicht und ergreifend sattgehört und willst einfach einen neunen Klang um deine Schallplatten mal neu zu hören.

Ich denke mal das entweder ein VM-red oder ein 2M-blue das richtige für dich wäre. Das -blue sieht m.E. im Rega-Tonarm nicht nur wesentlich besser aus sondern hat auch m.E. die besseren klanglichen Eigenschaften. Von den von mir genanten Systemen kommt es einem Allrounder noch am nächsten. Einziger Wermutstropfen ist der Preis, es kommt auf etwa 140-160 Euro während ein VM-red schon für 90-110 Euro zu haben ist.

MFG Günther
PhonoReganier
Neuling
#5 erstellt: 02. Okt 2008, 21:10
..habe noch ein wenig geforscht. an meinem rega ist zur zeit die elys zelle montiert (noch nicht die blaue elys2 sondern die violette). wie ist denn der vergleich der elys zelle zu einer ortofon 2m-blue zu beschreiben?
stbeer
Hat sich gelöscht
#6 erstellt: 02. Okt 2008, 21:46
Ich kann Guenther's Empfehlungen nur unterstreichen: Die Rega-MMs habe ich bisher noch nicht gehoert; habe aber auch gelesen, dass Sie nicht sonderlich gut sein sollen.

Ein VM Red (bzw. ein 520MK2) von Ortofon ist schon ein recht "erwachsen" klingender Tonabnehmer. Wenn es im oberen Frequenzbereich "filigraner" klingen soll, dann ein VM Blue (bzw. 530MK2) oder sogar ein VM Silver (bzw. 540MK2) mit noch besserer Hochtonaufloesung. Dann haben es m.E. selbst mittelpreisige MCs schwer mitzuhalten ...

Einen Vertreter der 2M-Serie von Ortofon habe ich bisher noch nicht gehoert und kann daher auch keine Empfehlung abgeben.

Essentiell ist aber auch die nachfolgende Phonostufe, was sie aus den Signalen des TAs macht! Ist sie von minderer Qualitaet, hilft Dir der noch so gute TA schlicht gar nichts!

Ach ja: Name waere nett zwecks Netikette ...

Stefan
Fhtagn!
Inventar
#7 erstellt: 02. Okt 2008, 22:04
Moin,

wie zuvor schon empfohlen: Shure M97xE als günstiges System für Rock und Jazz (habe ich selber an einem Braun PS 500), ein sehr gutes Teil.
Alternativ in der Preislage finde ich noch das AudioTechnica AT 440 recht gut.
Aber da gibts noch die Goldringe und so viel mehr....
Ich würde mal das Shure anhören, das ist schon ein amtliches System.

Aber: Du hörst eine Schallplatte und keine CD, da ist die Tonträgerqualität EXTREM unterschiedlich und wichtig. Eine 90g EUROPA Schallplatte wird niemals so gut klingen wie eine 180g Pressung eines guten Labels, egal welchen TA du montierst. CDs klingen bei identischem Master immer gleich, Platten nicht.
Vielleicht solltest du einfach mal deine LP Sammlung entstauben und den TA reinigen .

Gruß
HB
PhonoReganier
Neuling
#8 erstellt: 03. Okt 2008, 07:27
@Fhtagn!:
das mit den pressungen ist mir schon bewusst (und auch bekannt - ich habe ca. 400 schallplatten welche die unterschiedlichsten qualitäten und zustände aufweisen).

zu meinem amp - der ist auch nicht der beste - denke ich. ich habe leider nur ein sehr kleines bild aber ich hänge das mal an. es ist ein technics amp mit phono-eingang (umschaltbar MM oder MC) wo der rega direkt dran hängt. siehe auch mini-bild... link zum bild


[Beitrag von PhonoReganier am 03. Okt 2008, 07:27 bearbeitet]
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