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Welcher Tonabnehmer für Rega P3?

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elkoo
Ist häufiger hier
#1 erstellt: 24. Okt 2011, 12:48
Hallo liebe Profis

Ich möchte meinem Rega P3 einen neuen Tonabnehmer verpassen, da ich immer noch die alte (schon gebraucht erstandene) Rega-MM Zelle dran habe (ich glaube es ist eine RB78 oder ähnliches) die einfach keien Spass macht.

Mein Budget ist so zw. 250-300€.

Was ich mir schon ein wenig im Web rausgesucht habe sind:

Ortofon VM Silver
Ortofon 2M Bronze

Was sind da die Unterschiede? Welcher ist besser geeignet oder passen beide nicht? Warum? Was gibt es für andere geheimtipps in dieser Preisklasse?

Ich höre v.a. Rock, Blues, Funk & Jazz.
Der Rega hängt an einem NAD Verstärker.

Danke für eure Antworten!

Gruss Elkoo
Fhtagn!
Inventar
#2 erstellt: 24. Okt 2011, 14:49
Moin,

genau die Frage wurde hier schon geschätzte 497,5 mal gestellt.....

elkoo
Ist häufiger hier
#3 erstellt: 24. Okt 2011, 15:14
Klar, denn dazu ist ja ein Forum da

Spass bei seite... Ich muss wohl genau diese Threads überlesen haben... habe zwar einiges über den P3 gefunden, jedoch keine erfahrungen / vergleiche der genannten TA's... (und ja, ich habe gegoogelt )

Wäre auch dankbar für ein paar Links zu den entsprechenden Threads...

Danke, Gruss Elkoo
Hörbert
Moderator
#4 erstellt: 24. Okt 2011, 15:31
Hallo!

Die sogenannten "Geheimtipps" bei aktuellen Tonabnehmern die auf dem Markt sind kannst du dir eigentlich getrost Abschminken, die wenigen noch verbliebenen Hersteller wissen genau wo ihr Brötchen gebuttert ist.


Das VM-silver passt mit siner Resonanzrequenz von etwas über 7 Hz gerade noch in den Tonarm, -hat aber einige Probleme bei stärker verwellten Platten-, klanglich hast du allerdings kaum mit Einbußen geenüber einem besser passenden Tonarm zu rechnen. M.E. stellt das VM-silver das MM-System mit dem derzeit besten Preis-Leistungsverhältniss dardas auf dem Markt ist.

Das 2M-bronze passt mit seien 6 Hz Resonanzfrequenz recht gut zum Tonarm, ( ich habe das etwas teuerere 2M-black aktuell in einen RB-300 verbaut) das System (2M-bronze) klingt miniml weniger Detailreich als das VM-silver und ist etwas dunkler abgestimmt.

Welches der beiden Systeme man schlußendlich vorzieht hängt stark vom Musikgeschmack ab.

MFG Günther
akem
Inventar
#5 erstellt: 24. Okt 2011, 17:16
Meiner Erfahrung nach ist das Ortofon X5-MC ein "best match" für den Rega-Arm. Klingt aber tendentiell etwas erdig und kraftvoll. Wenn Du das nicht magst, bist Du vielleicht mit dem Denon DL110 gut bedient, das ist auch so ein "best match", klingt aber etwas ausgewogener. Wenn's Dir nicht zu billig ist

Gruß
Andreas
Albus
Inventar
#6 erstellt: 24. Okt 2011, 19:40
Tag,

NAD, um welches Modell handelt es sich; sind dir die technischen Daten der Phono-Stufe des NAD bekannt, aus der Bedienungsanleitung zum Beispiel? Du darfst auch sagen, bitte, diese Daten sollen gefälligst keine Rolle spielen, es soll nur gut klingen.

Freundlich
Albus
elkoo
Ist häufiger hier
#7 erstellt: 24. Okt 2011, 22:36
@ Hörbert:
Danke für die detailierten Beschriebe der beiden Tonabnehmer. Dies bestärkt ein wenig meine Tendenz zum VM Silver (zumal der vom Preis her auch noch was günstiger ist...).

@ akem:
OK, das X5-MC sieht auch interessant aus, liegt aber eben vom Preis dann doch deutlich über 300€... oder hab ich da was übersehen? Erdig und Kraftvoll würde ja schon passen (Rock / Funk / Blues etc. sind ja durchaus dort zuhaus...).
Wenns günstig ist hab ich nichts dagegen (was den Denon TA angeht...) aber kann sich der denn mit den andern TA's messen? Was heisst für dich "best match"? Ist dies aus deiner persönlichen Erfahrung so?

@ Albus:
Nein, die technischen Daten sind mir weitgehend unbekannt (und würden mir auch nicht allzuviel verraten, da ich mich damit nur am Rande auskenne). Es handelt sich um einen gebraucht gekauften NAD 306 - deshalb habe ich auch kein Handbuch. Tante Guugel hat aber ein PDF hervorgezaubert und dieses sag, dass der Preamp folgende Werte hat:

Phono Input
Input Impendance
MM = 47kohm + 200p
MC = 100ohm + 1µf

Input Sensitivity
MM = 2.6mV
MC = 120 µV

Signal to Noise Ratio with a cartridge connected, A-weighted
MM = 80dB
MC = 78dB

Input Overload at 1Hz
MM = 230mV
MC = 10mV

RIAA Accuracty = ± 0.5dB

--> Die Liste der Tonabnehmer ist also länger geworden:

Ortofon VM Silver (ca. 260€ - hier...)
Ortofon 2M Bronze (ca. 290€ - hier...)
Ortofon X5-MC (ca. 335€ - hier...)
Denon DL110 (ca. 140€ - hier...)


Gruss Sebastian
Fhtagn!
Inventar
#8 erstellt: 25. Okt 2011, 05:33
Das Ortofon VM Silver bekommst du auch 40€ billiger!

http://www.williamth...bnehmer_p4302_x2.htm

Das 540 Mk. II ist identisch.

Dein NAD 306 hat eine sehr gute Phono Vorstufe, eine externe Lösung ist daher überflüssig.

Mach deine Liste nicht zu lang. Wenn Ortofon MM, dann würde ich das 540/Silver nehmen.

Aber ich würde im Moment ein Denon DL-110 kaufen, das bekommst du gerade bei PhonoPhono zum absoluten Kampfpreis:

http://www.phonophono.de/YA11002_4.php3

Absolute Empfehlung.

MfG
Haakon
boozeman1001
Inventar
#9 erstellt: 25. Okt 2011, 07:00

elkoo schrieb:

Wenns günstig ist hab ich nichts dagegen (was den Denon TA angeht...) aber kann sich der denn mit den andern TA's messen? Was heisst für dich "best match"? Ist dies aus deiner persönlichen Erfahrung so?


Also ich fahre das Denon DL 110 auch seit kurzem, allerdings auf einem Thorens TD 150 mit TP 13a - Arm.
Meine Musikrichtung deckt sich weitgehend mit Deiner und ich kann sagen, dass das DL 110 hervorragend dazu passt.
Druckvoll, guter Bass, recht fein in der Auflösung und schön "rockig". Wie soll man es beschreiben...? Als "Fuss-Mittwipp-Faktor" vielleicht...
Ich kenne den Arm des P3 nicht, aber wenn er zur mittelschweren Kategorie zählt, machst Du mit dem Denon nichts verkehrt. In meinen Ohren hat es ein sehr gutes Preis-Leistungsverhältnis.
elkoo
Ist häufiger hier
#10 erstellt: 25. Okt 2011, 09:44
Interessant, interessant!

@ Haakon:
Wie kommt das, dass derselbe Tonabnehmer (VM Silver) auch unter anderem Namen (540 Mk. II) angeboten wird?? Der Preisunterschied ist ja doch bemerkenswert... wo ist der Haken?
Und ja, das ist echt ein Kampfpreis für den Denon TA... schon sehr verlockend!

@ boozeman1001:
OK, noch ein Votum für Denon... vielleicht sollte ich dem ne chance geben... für den Preis kann man ja echt nicht viel sagen...

Also neue Zusammenfassung (nach favoritischer Rheienfolge ):

Denon DL110 (107.80€ - hier...)
Ortofon VM Silver (ca. 260€ - hier...)
--> Identisch mit VM Silver: Ortofon 540 MKII (ca. 220€ - hier...)
Ortofon 2M Bronze (ca. 290€ - hier...)

Fällt raus (zu teuer...):
Ortofon X5-MC (ca. 335€ - hier...)

Gruss Sebastian
stbeer
Hat sich gelöscht
#11 erstellt: 25. Okt 2011, 10:49
Hallo Sebastian,

das VM Silver wird ausschliesslich nur hierzulande angeboten; daher auch der hoehere Preis (und der deutsche Vertrieb verdient mit).

An einer sehr guten Phonostufe spielt ein optimal angepasstes VM Silver hervorragend.

Gruss Stefan


[Beitrag von stbeer am 25. Okt 2011, 10:50 bearbeitet]
cptfrank
Hat sich gelöscht
#12 erstellt: 25. Okt 2011, 11:00
Hallo Sebastian,
ich würde noch das Ortofon X-3 MC einbeziehen.
Es ist z.Z. für 219.-€ zu haben.

Frank
Albus
Inventar
#13 erstellt: 25. Okt 2011, 11:57
Tag,

bitte, ich rege an, zu bedenken, ob die Bauhöhe des Tonabnehmers am Rega P3 nicht eher gering sein sollte, ähnlich den Rega-Tonabnehmern, die mit 14 mm merklich flach sind. Unterstellt, dass der hier zu bestückende Plattenspieler ohne Höhenverstellbarkeit des Rega-Armes ausgerüstet ist.

Die in die Wahlliste eingestellten Tonabnehmer sind doch eher um Millimeter höher; zum Beispiel das Denon DL110 mit 17,6 mm, die Ortofon VM bzw. 540II mit 18 mm, etc. - Das weit verbreitete Denon DL103 ist ja schon wegen seiner geringen Bauhöhe von 15 mm für einen Rega-Arm in fixer Montage vortrefflich passend (ja, und auch in der Nadelnachgiebigkeit, man vgl. die DL103-BDA).

Freundlich
Albus
akem
Inventar
#14 erstellt: 25. Okt 2011, 12:03
Hallo Sebastian,

mir war jetzt nicht mehr bewußt, daß das X5-MC doch so weit über Deinem Budget liegt...
Mit dem DL110 machst Du bestimmt nichts falsch, das ist ein sehr, sehr ordentliches System mit einer elliptischen Nadel der besseren Art. Und wenn die mal abgenudelt ist, kannst Du das System immer noch retippen lassen, vielleicht sogar mit einer besseren Nadel. Und falls es Dir nicht zusagen sollte, ein DL110 kriegst Du in den Biete-Bereichen der einschlägigen Foren immer wieder gut verkauft.

Was verstehe ich unter einem Best Match? Ein Tonarm und ein Tonabnehmer gehen Wechselwirkungen ein. Und eine Kombination aus hervorragendem Tonarm und hervorragendem Tonabnehmer kann trotzdem scheiße klingen. Und eine "Best-Match"-Kombination kann eine Performance erreichen, die deutlich über das hinausgeht, was die Preise erwarten lassen.

Hast Du bei Deinem Rega-Tonarm eigentlich schon den Masseführungsfehler behoben? http://www.aqvox.de/...nen_rega_mod_de.html

Gruß
Andreas
akem
Inventar
#15 erstellt: 25. Okt 2011, 12:14
Das stimmt allerdings (zum Teil), was Albus sagt: für das DL110 braucht der Arm hinten eine 3-4mm Beilagsscheibe, die es aber im Zubehör für vergleichsweise wenig Geld zu kaufen gibt. Wenn Du Glück hast, ist sowas aber vielleicht schon im Lieferumfang Deines Drehers dabei.
Ein DL103 paßt meiner Erfahrung nach NICHT in den Rega. Da klingt es einfach zu nervös. Das DL103 braucht nach meiner Erfahrung immer noch mindestens eine effektiv bewegte Tonarmmasse von 14g und mehr, wenn es nach was klingen soll (der Rega hat 11,5g). Außerdem hat das DL103 in seiner Serienversion nur eine Rundnadel, die im Hochton Grenzen setzt, und die nach rund 500-600 Stunden schon hinüber ist.

Gruß
Andreas
Albus
Inventar
#16 erstellt: 25. Okt 2011, 13:37
Tag,

den anheim gestellten Hinweisen zur Bauhöhe lasse ich dann doch auch noch einen Fingerzeig folgen; ich beachtete in einer Wahlliste für einen fix montierten Rega-Arm ein Ortofon M20FL Super, hier für € 199, die Bauhöhe ist 14,5 mm: http://www.williamth...17-319_p12315_x2.htm

Anmerkung beiseite, dass ich das DL103 nur umwillen der Bauhöhe (15 mm) im Hinblick auf ein etwa gesuchtes Rega-Optimum erwähnte.

Freundlich
Albus
Hörbert
Moderator
#17 erstellt: 25. Okt 2011, 16:10
Hallo!

@

Sorry Albus, aber wie soll man dann diesen Satz von die verstehen?


...Denon DL103 ist ja schon wegen seiner geringen Bauhöhe von 15 mm für einen Rega-Arm in fixer Montage vortrefflich passend (ja, und auch in der Nadelnachgiebigkeit, man vgl. die DL103-BDA)....



Zuminestens für mich wäre hier eine eindeutige Emfehlung herauszulesen.

@akem


Ein DL103 paßt meiner Erfahrung nach NICHT in den Rega. Da klingt es einfach zu nervös. Das DL103 braucht nach meiner Erfahrung immer noch mindestens eine effektiv bewegte Tonarmmasse von 14g und mehr


Das deckt sich mit meinen eigenem Eindruck, alle derartigen Konfgurationenen wie die mit Rega-Tonarmen oder anderen Tonarmen mit einer eff. bewegten Masse so um die 11-12 Gramm die mir bisher untergekommen sind klangen doch arg "über Kopf"

@ elkoo

Das Dl-110 ist für seinen Preis zwar gut aber absolut keine gleichwertige Konkurrenz für das VM-silver/Ortofon 540 MKII.

@all

Eine direkte Gegenüberstellung mit dem von Albus erwähnten Ortofon M20FL Super habe ich bislange noch nicht gemacht, inwieit dieses ältere System an das VM-silver rnkommt wüd mich allerdings schon einmal interessiern, -hat da wer Erfahrungswerte?

MFG Günther
Albus
Inventar
#18 erstellt: 25. Okt 2011, 16:17
Tag,

beiseite; Günther, es kann keine Empfehlung sein, weil der MC-Modus des hier zu bedienenden NAD 306 (vgl. obige Spezifikationen) auf 100 Ohm Eingang lauted. Das DL103 braucht aber mindestens Innenwiderstand x 7, also 40 Ohm x 7 (plus/minus 20%, BDA), somit mindestens doch 280 Ohm, besser sind höhere Werte.

[Ich habe ein DL103 am RB300 unter MC-Eingang mit 300 Ohm, bei Tiefenresonanz vertikal 10 Hz mittel; gefällt mir gut. Etwas dunkel im Timbre, etwas kräftig im Volumen).

Soweit mein Beiseite gesagt.

Freundlich
Albus


[Beitrag von Albus am 25. Okt 2011, 16:19 bearbeitet]
elkoo
Ist häufiger hier
#19 erstellt: 25. Okt 2011, 17:15
Nabend,

Betr. Höhe:
Dies ist für mich insofern zweitrangig, dass ich handwerklich nicht ganz unbegabt bin, und mir das einfügen eines geeigneten "spacers" zum richtigen einstellen der Höhe eigentlich zutraue (auch kann ich mir einen solchen selbst fertigen, sollte das nötig sein).
Ich denke, dies ist beim Rega P3 auch keine Hexerei...

@akem:
Ich habe ehrlich gesagt keine Ahnung, ob dies bei meinem Dreher schon so ist oder nicht. Habe daran bisher noch nichts selbst verändert - er ist immer noch im exakt gleichen Zustand, wie ich ihn damals von meinem Händler bezogen habe.
Dieser ist allerdings sehr versiert (seines zeichens High-End fanat) und es kann gut sein, dass dies schon gemacht wurde. Ist aber auch ein paar Jahre her - werde es aber spätestens im Zuge des TA-Wechsels überprüfen.

@Albus & akem:
Den DL 103 lassen wir also bei Seite (schon nur aus Sicht der Vorstufe macht das ja keinen Sinn... wenn ich das richtig verstehe).
@Albus:
Ein Ortofon M20FL Super... ein weiterer Kandidat. Passt dieses gut zum P3 und meinem Amp? Eigene Erfahrungen? Damit ich das auf meine Liste aufnehmen kann, müsste ich schon noch ein paar Infos haben...

@ Hörbert:
Ja gut, es wäre auch komisch, wenn das VM Silver (bzw. die 540 MK II) was locker das Doppelte dessen vom DL 110 kostet ein ebenbürtiges System wäre... das ist mir auch klar. Die Frage für mich ist eher, kriege ich für rund die Hälfte vom Geld eher 50% der Qualität, oder eher 80% oder gar mehr...?


Somit lautet nun die Liste (nach favoritischer Rheienfolge):

Denon DL110 (107.80€ - hier...)
Ortofon VM Silver (ca. 260€ - hier...)
--> Identisch mit VM Silver: Ortofon 540 MKII (ca. 220€ - hier...)
Ortofon 2M Bronze (ca. 290€ - hier...)

Soll der auf die Liste (und wenn ja, warum)?
Ortofon M20FL Super (199€ hier...

Fällt raus:
Ortofon X5-MC <-- zu teuer! (ca. 335€ - hier...)
Denon DL 103 <-- passt (offenbar) weder zum Rega-Tonarm noch zu meinem NAD Amp

Gruss Sebastian
akem
Inventar
#20 erstellt: 25. Okt 2011, 18:05
Ob der Masseführungsfehler schon behoben ist, ist ganz einfach festzustellen: geht aus dem Sockel des Arms neben dem Cinchkabel noch eine einzelne Leitung heraus? Wenn ja, dann ist das schon gemacht und diese Leitung ist die Masseleitung, die an den entsprechenden Anschluß des Phonovorverstärkers / Vollverstärkers anzuschließen ist. Wenn es kein solches Kabel gibt, muß es noch gemacht werden. Ist aber keine Hexerei, in dem Link oben ist das ganz gut beschrieben. Das ist in wenigen Minuten gemacht und kann dem Tonabnehmer das Leben retten

Zum VM Silver: das ist schon ein gutes System, auch für's Geld. Ich weiß aber nicht, wie es am Rega klingt. Wie gesagt, zwei gute Komponenten ergeben noch längst kein brauchbares Gespann... Vielleicht kann Dir Dein Händler das mal an Deinem Dreher einbauen und vorführen?
Das DL110 würde ich ggü dem VM Silver so etwa bei 90...95% ansetzen. Es ist leider so, daß im unteren Preisbereich die Performancesprünge recht groß sind und mit steigendem Preis immer kleiner werden und sich hauptsächlich auf den Nadelschliff beschränken.

Gruß
Andreas
Albus
Inventar
#21 erstellt: 25. Okt 2011, 18:26
Tag,

bezüglich des Ortofon M20FL Super darf ich auf die Beiträge Nr. 34 und 38 im verlinkten Thread verweisen, auf der Seite 2: http://www.hifi-forum.de/viewthread-26-12806.html

Freundlich
Albus
Hörbert
Moderator
#22 erstellt: 25. Okt 2011, 19:23
Hallo!

@elkoo


... Die Frage für mich ist eher, kriege ich für rund die Hälfte vom Geld eher 50% der Qualität, oder eher 80% oder gar mehr...?


So kannst du diese Frage zwar stellen aber sie ist in dieser Form unmöglich zu beantworten.

Du bekommst für dein doppeltes Geld eine höhere Qualität, was das dir wert ist mußt du selbst wissen.

Wie ich schon geschrieben habe finde ich gerade bei den im Vergleich noch recht günstigen Systemen der 200-300 Euro-Klasse das VM-silver als das System mit dem besten Preis-Leistungsverhältniss in seiner Klasse und als das MM-System mit dem z.Z. besten Preis-Leistungsverhältniss überhaupt.

MFG Günther
stbeer
Hat sich gelöscht
#23 erstellt: 25. Okt 2011, 20:38

Hörbert schrieb:

Wie ich schon geschrieben habe finde ich gerade bei den im Vergleich noch recht günstigen Systemen der 200-300 Euro-Klasse das VM-silver als das System mit dem besten Preis-Leistungsverhältniss in seiner Klasse und als das MM-System mit dem z.Z. besten Preis-Leistungsverhältniss überhaupt.

Das ist mal eine Aussage die ich unterstreichen moechte! Meiner bescheidenen Meinung nach kann dieser Tonabnehmer sogar wesentlich mehr als was man fuer den gegebenen Preis vermuten moechte Das setzt allerdings voraus, in eine andere bzw. weitere Komponente zu investieren
Mehr verrate ich nocht nicht

Gruss Stefan
elkoo
Ist häufiger hier
#24 erstellt: 26. Okt 2011, 09:21
moin alelrseits.

Für mich gibt es momentan zwei gangbare Wege:
Entweder Low-Budget (also Denon) oder dann Budget ausreizen (VM Silver bzw. 540 MK II).
Bedingung wäre, dass der TA gut mit meinem Verstärker zusammenspielt - ich will eigentlich keine neue Phonovorstufe kaufen, da dies nochmal eine Zusatzinvestition bedeutet.

@ stbeer:
doch bitte, sag doch mal was für eine Komponente du da meinst!

Gruss Sebastian
stbeer
Hat sich gelöscht
#25 erstellt: 26. Okt 2011, 10:59
Sebastian,

ich meinte damit eine sehr gute Phonostufe ...

Gruss Stefan
elkoo
Ist häufiger hier
#26 erstellt: 26. Okt 2011, 13:43
@ Stefan,

Habe befürchtet, dass du das sagst
Liegt aber momentan nicht auch drin vom Finanziellen. Und erst will ich ordentliche speaker (da die das schwächste Glied der Kette sind...).

Wie siehts denn mit meinem NAD 306 aus? Passt das gar nicht? Oder denkst Du (bzw. Ihr), dass man den VM Silver daran ordentlich betreiben kann?

Gruss
Sebastian
akem
Inventar
#27 erstellt: 26. Okt 2011, 15:11
Probier's doch erstmal aus, bevor Du Dich hier verrückt machen läßt...
Wenn Du Dich dann auf den NAD-Phonoeingang "eingenordet" hast, kannst Du Dir ja mal ein paar separate Phonostufen ausleihen und Dir dann Deine eigene Meinung bilden. Ein Phonoverstärker ist nicht per se schlecht, nur weil er in einem Vollverstärker eingebaut ist.

Gruß
Andreas
Albus
Inventar
#28 erstellt: 26. Okt 2011, 15:34
Tag,

ich empfehle hier einem Einsteiger für den Einstieg kurzerhand ein Ortofon 530II, FineLine-Schliff, 8x40 µm, effektive Nadelmasse 0,3 mg. Hier, bitte: http://www.williamth...317-319_p7388_x2.htm

Absatz. Aber, "Low Budget" ist (Bezug Rega P3, NAD 306, Nutzer als Einsteiger, d.i. Nutzer auf der Suche nach Vorverständnis und Wirklichkeitssinn der Schallplattenwiedergabe) eher noch ein Shure M97xE (15,9 mm Bauhöhe, man muss nicht Basteln), kostet € 75 - da, wo es auch das Ortofon 530II gibt (siehe Link oben).

Freundlich
Albus
stbeer
Hat sich gelöscht
#29 erstellt: 26. Okt 2011, 21:14

stbeer schrieb:
... ich meinte damit eine sehr gute Phonostufe ...

Sebastian,

ich zitiere mich grad selber; denn aus eigener Erfahrung kann ich berichten, dass bereits ein 510MK2 (etwa 50,- EUR) an einer sehr guten Phonostufe (etwa 250,- EUR) bereits recht ueberzeugend klingen kann (das waeren in Summe ca. 300,- EUR Investition).

Was dann das 540MK2 noch kann, das erzaehle ich hier lieber noch nicht

Ach ja - vielleicht gibt es dazu noch einen Kommentar von Konrad

Gruss Stefan
dobro
Inventar
#30 erstellt: 27. Okt 2011, 05:22
Hallo,

ich habe kürzlich ein rega P3 mit Elys I bekommen. Das System / die Nadel waren noch recht jungfräulich und was soll ich sagen, es gefällt auch an einer Rotel Vorstufe. Die Justage ist aufgrund der 3. Schraube einfach. Zischeln, Verzerrungen oder sonstiges Zeugs was gerne durch Falschjustage entstehen kann, gibt es somit erst einmal nicht.

Ortofon ist auch ein wenig Geschmacksache, so meine Erfahrung. Ich hatte das red und fand es nicht gut. Ich habe noch ein Ortofon Arkiv und finde es sehr analytisch - einer mag es ein anderer wieder nicht. Mir hat auch ein ELAC 792 unter dem RB-300 gefallen. Klingt insgesamt etwas "ruhiger".

Externe Phono-Pres: Meine Erfahrung ist, dass die alten Voll- und Vorverstärker Phono-Sektionen eingebaut hatten, die man heute für mehr Geld extern kaufen muss. Daher lohnt vielleicht sogar der Kauf eines älteren Vorverstärkers. Hin und wieder bieten sie die Möglichkeit der Anpassung und bieten gelegentlich auch mehreren Spielern Anschlussmöglichkeiten.

Gruß
Peter
Albus
Inventar
#31 erstellt: 27. Okt 2011, 08:01
Tag,

um dem Einsteiger die Suche abzunehmen, hier der Link zum Universaltonabnehmer Shure M97xE: http://www.williamth...317-527_p7358_x2.htm

Freundlich
Albus


[Beitrag von Albus am 27. Okt 2011, 08:01 bearbeitet]
elkoo
Ist häufiger hier
#32 erstellt: 27. Okt 2011, 11:45
Ich glaube ich werde mich zwischen den beiden Favoriten entscheiden - entweder die Denon DL-110 oder die VM Silver. Aus welchem Grund?

Bei der Denon gibts fürs Geld scheinbar viel Tonabnehmer und viele berichten, in Kombination mit dem Rega P3 gute erfahrungen gemacht zu haben. Bei dem Preis mache ich ja da auch nicht viel falsch.

Wenns eine VM Silver wird, dann mit dem Wissem, dass ich dann noch mehr aus dem TA rausholen kann, wenn ich die Vorstufe austausche.

Vermutlich werde ich kurzfristig sogar glücklicher mit dem Denon TA. Aber das letzte Wort ist noch nicht gesprochen.

Gruss
Sebastian
stbeer
Hat sich gelöscht
#33 erstellt: 27. Okt 2011, 19:03
Sebastian,

wenn Du 10 Leute nach ihrer Meinung ueber einen bestimmten Tonabnehmer fragst, erhaelst Du 10 verschiedene Antworten

Der Grund dafuer ist, dass aus meiner Sicht das Zusammenspiel von Tonabnehmer und Phonostufe passen muss!

Bei mir war es etwas anders: Ich hatte eine Phonostufe und suchte (lange!) nach einem passenden Tonabnehmer

Deswegen habe ich Dir auch o.g. Tipp gegeben - da ich bereits von dieser Kombination ueberzeugt bin

Gruss Stefan
akem
Inventar
#34 erstellt: 28. Okt 2011, 11:39
Naja, das Zusammenspiel zwischen System un Phonostufe läßt sich ja anpassen, das Zusammenspiel zwischen System und Arm nicht unbedingt.

Gruß
Andreas
elkoo
Ist häufiger hier
#35 erstellt: 02. Nov 2011, 10:17
Hallo Allerseits,

So nach einigen Tagen der Bedenkzeit geht meine Tendenz immer mehr in richtung 540 MK II (bzw. VM Silver, was ja identisch ist).

Was muss ich beachten, will ich diesen Tonabnehmer an meinen Plattenspieler montieren?
Ich muss dazu sagen, dass ich noch keinen TA selber montiert habe (Handwerkliches Geschick ist aber zu genüge vorhanden...).
Wie richte ich den TA korrekt aus? Brauche ich dazu spezielle Schablonen / Geräte, welche nicht beim TA mitgeliefert werden? Wie kann ich am besten die Höhe justieren (bzw. woran sehe ich, ob der Tonarm gerade verläuft? Reicht da optisches Fluchten mit dem Plattenteller oder muss ich dies irgendwie vermessen?).

--> Es wäre jetzt auch noch die Gelegenheit Gründe vorzubringen, warum das VM Silver keine gute Idee für meine Anlage wäre. (Rega P3, NAD 306 Verstärker... und vielleicht schon bald neue Monitor Audio RX6 - (oder RX8?) Lautsprecher)

Gruss
Sebastian
elkoo
Ist häufiger hier
#36 erstellt: 29. Nov 2012, 00:14
Hallo allerseits.

Einige Zeit ist vergangen, seit ich begonnen habe, mich intensiver mit dem Wechseln des TA an meinem RegaP3 auseinander zu setzen.
Der Entscheid ist nun nach (einiger) Bedenkzeit zugunsten des Denon DL-110 gefallen, welcher seit heute Abend an meinem P3 Verbaut ist.

Der Einbau war relativ schnell erledigt - ich muss allerdings vorausschicken, dass ich den ganzen Tonarm um 3.7mm angehoben habe, was nicht unbedingt für jeden ohne weiteres möglich ist (bei mir aber dank gut eingerichteter Werkstatt kein Problem war... den Distanzring habe ich gleich selbst gefertigt...). Dies war nötig, da der neue TA ungefähr um diesen Betrag höher ist, als der Rega TA, welcher zuvor verbaut war. Ein wesentlich höherer TA kann am Rega dann auch gar nicht ohne tiefgreifendere Modifikation verbaut werden - die Schraube zur Befestigung des Ton-Arms kann in meinem Fall gerade noch so befestigt werden. 1-2mm höher und es wäre nicht mehr möglich ohne eine Ausfräsung auf der Rückseite des Chassis, den Tonarm zu befestigen.

Zum Sound:

Nach dem ersten Probehören blieb mir erstmal die Luft komplett weg........ entweder war das alte System derart abgenudelt - oder aber der neue TA ist einfach so viel besser. Dazwischen liegen echt WELTEN! Ich bin vom Klang absolut überwältigt! Auf einmal hört man nicht mehr Schallplatten sondern die Musik, welche drauf ist! Aus meinem Standpunkt kann ich den Tonabnehmer nur empfehlen - zumindest jedem, der fachkundige Hilfe beim Einbau hat oder selbst das Handwerkliche Geschick aufbringt, einen Distanzring herzustellen bzw. zu montieren, falls man sowas auch kaufen kann... ich habe natürlich nicht allzu viele Vergleichsmöglichkeiten, aber gegenüber dem Rega TA (ich glaube es war ein Elys - vermutlich mit rund 15 Jahren auf dem Buckel...) ist es echt ein himmelweiter Unterschied im positiven Sinne.

Wollte dies der Vollständigkeit halber diesem Thread noch anfügen, trotzdem, dass er längst nicht mehr aktuell ist, aber vielleicht hilft mein Fazit dem einen oder andern weiter, der sich dieselben Überlegungen gemacht hat.
In diesem Sinne... nochmal ein grosses Danke an die zahlreichen Tipp-Geber!

Gruss
Elkoo
boozeman1001
Inventar
#37 erstellt: 29. Nov 2012, 09:15
Na dann: herzlichen Glückwunsch zum neuen TA und viel Spaß beim Plattenhören!
akem
Inventar
#38 erstellt: 29. Nov 2012, 11:55
Ich hatte auch mal ein Elys der ersten Generation. Das hat witzigerweise ausgerechnet am Rega-Tonarm mit Abstand am schlechtesten geklungen. Auf anderen Armen war das Ding ganz okay...
Aber das DL110 ist ein super TA für's Geld und klingt an einem geeigneten Arm richtig gut. Da muß man richtig Geld in die Hand nehmen, um da ernsthaft drüber zu kommen.

Gruß
Andreas
elkoo
Ist häufiger hier
#39 erstellt: 29. Nov 2012, 16:05
@Andreas:
Ich glaube, es liegt in meinem Fall zumindest ein Stück weit auch am Zustand des alten TA. Ich hatte nämlich als der Dreher neu war diese Verzerrungsgeräusche nie, welche zuletzt mit dem Rega TA aufgetreten sind.

Der DL-110 macht aber echt freude! Kanns kaum erwarten die nächste LP zu hören! Ich war echt erstaunt, was auf den Platten alles zu hören ist! Muss nun erstmal meine Plattensammlung neu entdecken

Gruss
Sebastian
elkoo
Ist häufiger hier
#40 erstellt: 24. Jul 2013, 09:11
So, nachdem ich nun fast ein halbes Jahr lang den neuen TA montiert habe, muss ich sagen, dass es die einzig richtige Entscheidung war!!
Der TA überzeugt mich immer noch und der Sound selbst von qualitativ schon verloren geglaubten LPs überrascht immer wieder aufs neue! Seit ich den TA drauf habe wird mir erst so richtig klar, was man im Vergleich zu einer CD (in einem relativ Günstigen Player gespielt...) oder einem MP3 File alles auf einer Schallplatte hören kann!
Den TA (Denon DL110) kann ich uneingeschränkt für den Rega P3 empfehlen! Einzig eine Unterlage für den Tonarm wird nötig - kann man aber mit wenig aufwand montieren (ich habe 3.70mm unterlegt - den Ring habe ich selber auf dem 3D Printer aus ABS-Kunststoff gefertigt).

Dies wollte ich so als Fazit nach einem guten halben Jahr hier noch loswerden - für den Fall, dass jemand mal in einer ähnlichen Situation steckt und einen guten TA für relativ kleines Geld sucht.

Gruss
Sebastian
Wuhduh
Inventar
#41 erstellt: 24. Jul 2013, 19:14
Nabend, Sebastian !

Alle Rega- und Denon-Sympathisanten danken Dir für die Ausgrabung, aber in Anbetracht der Preisentwicklung bestimmter Denon-Systeme und der herrschenden Allergie gegen angelsächsische und tschechische Brettspieler hat sich Deine Empfehlung fast schon erledigt.

Weiterhin viel Spaß mit Deiner Kombi,
Erik
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