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Anschluß alter Plattenspieler an Anlage?

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Beitrag
Devendra
Neuling
#1 erstellt: 07. Nov 2008, 09:03
Hi Leute,

ich höre ganz gerne Platten, habe aber keine Ahnung von der Technik. Weil mein alter Dreher hinüber war (einer von AKAI passend zur AIWA-Anlage), sollte es jetzt ein bißchen audiophiler sein und ich legte mir via ebay einen TECHNICS SL 1500 zu. Schönes Teil. Wollte es anschließen (an besagte AIWA-Anlage) und loslegen - nur der Ton kommt nicht richtig rüber (egal ob über AUX-Eingang oder MD, vermutl. hatte der AKAI-Spieler einen Vorverstärker integriert).

Also ich fürchte, daß ich so was wie einen Vorverstärker oder Entzerrer brauche (verzerrt klingts aber nicht, nur leise). Was muß ich da beachten? Gibts da auch was für ein kleines Budget?
Wenn man hier im Forum stöbert, bekommt man eine Ahnung davon, auf was alles zu achten wäre. Spielt z.B. das Tonabnehmersystem eine Rolle? Also MM oder MC. Ich weiß leider nicht, mit welchem System mein Dreher ausgestattet ist, scheint aber neu zu sein: hellgrünes Gehäuse rund um die Nadel, und vorne dieses Icon: Kreis mit Dreieck drin, in dem rechts unten ein noch kleineres Dreieck ist.

Bin für jeden Ratschlag dankbar.
Außerdem würde ich gerne wissen, wie und mit welchem Ziel man das Gewicht des Tonarms justiert. Und wofür ist das kleine Einstellrad neben dem Tonarm?

Besten Dank und bis später.
kölsche_jung
Inventar
#2 erstellt: 07. Nov 2008, 09:07
Hallo,
schließ den plattenspieler mal an die "PHONO" Buchsen an, AUX und MD sind einfache LINE-Eingänge .... daneben sollte noch eine kleine schraube sein "GND" das ist für den Masseanschluß, den einzelnen Draht....

zu den anderen Fragen später mehr...

klaus
fibbser
Inventar
#3 erstellt: 07. Nov 2008, 09:18

Devendra schrieb:
Hi Leute,


Wenn man hier im Forum stöbert, bekommt man eine Ahnung davon, auf was alles zu achten wäre. Spielt z.B. das Tonabnehmersystem eine Rolle? Also MM oder MC. Ich weiß leider nicht, mit welchem System mein Dreher ausgestattet ist, scheint aber neu zu sein: hellgrünes Gehäuse rund um die Nadel, und vorne dieses Icon: Kreis mit Dreieck drin, in dem rechts unten ein noch kleineres Dreieck ist.

Bin für jeden Ratschlag dankbar.
Außerdem würde ich gerne wissen, wie und mit welchem Ziel man das Gewicht des Tonarms justiert. Und wofür ist das kleine Einstellrad neben dem Tonarm?

Besten Dank und bis später.


Moinmoin,

au, viele Fragen, ich versuchs mal:

Das System sollte ein Audio Technica sein, wahrscheinlich das AT95E, ein günstiges, gar nicht mal so schlechts Einsteiger system.

Ziel der Tonarmeinstellungen ist die optimale Auflagekraft für den TA (Tonabnehmer) herzustellen.

Das kleine Einstellrad daneben ist für die sog. Antiskatingkraft einzustellen.

Zur Einstellung:

Nadelschutz auf Nadel!!

Tonarm ins Gleichgewicht bringen indem Du, mit Lift unten, das GG (Gegengewicht) am Ende des Tonarms solange verdrehst, bis der Arm wie eine Waage pendelt. Anschließend das Rad mit der Skalierung am GG auf Null drehen (NICHT das GG, nur die Skala).

Wenn DU das hast, drehst Du das GG mit der Skala auf die benötigte Auflagekraft, sollte bei Dir so 1,75 sein.

So. jetzt bist Du fast schon fertig. Jetzt kommt nur noch das ominöse Einstellrad nebendran ins Spiel: Dieses drehst Du einfach auf den gleichen Wert der Auflagekraft, ferddisch

Alles klar?

Gruß
Volker

PS: achja, den Nadelschutz kannst Du jetzt auch wieder abnehmen
Devendra
Neuling
#4 erstellt: 07. Nov 2008, 09:23
Tja, die Anlage hat nur AUX, MD und Line out. Das Massekabel hab ich einfach unter eine Schraube gepackt...
kölsche_jung
Inventar
#5 erstellt: 07. Nov 2008, 09:25
das system könnte ein Audio Technica AT 95 E sein, das wäre ein MM Tonabnehmer....

Zur Stromerzeugung im Tonabnehmer muss generell eine Spule gegen ein Magnetfeld gewegt werden.
Im MC wird dazu die Spule (deshalb MC = Moving coil) um einen unbeweglichen Magneten bewegt.
im MM wird dazu der Magnet bewegt (deshalb MM = Moving Magnet), die Spule ist da fest verbaut.

später mehr....

edit: uups, da war fibbser schon da...

@ devendra

wenn dein Verstärker keinen Phono-anschluss hat, wirst du dir einen Phonoverstärker kaufen müssen....oder einen neuen Verstärker.....

externe Phonoverstärker, auch Entzerrer genannt fangen bei 20-30€ an, für um die 100€ (NAD PP und Projekt Phonobox)gibts schon was vernünftiges und wie immer ...nach oben gibt es keine grenze...

klaus


[Beitrag von kölsche_jung am 07. Nov 2008, 09:29 bearbeitet]
Devendra
Neuling
#6 erstellt: 07. Nov 2008, 09:37
Ok. Tonarmeinstellung erledigt. (was bedeutet Antiskating?) Beim Phonoverstärker, muß ich da MM/MC beachten, oder ist das Schnuppe? Finde ich die gebraucht irgendwo?

Gruß
Devendra
kölsche_jung
Inventar
#7 erstellt: 07. Nov 2008, 09:41
du benötigst einen MM-Verstärker für einen MM-TA oder einen MC-Verstärker für ein MC, einige Können auch beides...

gebraucht in der bucht ... ebay...

poste mal ein bild eines TA, wahrscheinlich ist es das AT95E somit ein MM.

Antiskating verhindert das Rumrutschen des tonarmes und muss auf den gleichen wert wie die auflagekraft eingestellt werden.

klaus
fibbser
Inventar
#8 erstellt: 07. Nov 2008, 09:47
Google mal nach Dynavox TC 750, soll einer der Besten in der 20€-Klasse sein

Gruß
Volker
Peter_Wind
Inventar
#9 erstellt: 07. Nov 2008, 09:53

kölsche_jung schrieb:
Antiskating verhindert das Rumrutschen des tonarmes


Absolut nein.
Ganz simpel ausgedrückt dient es der Kompensation (Ausgleich) der den Tonarm gegen die innere Rillenflanke drückenden Kraft.

Man Kann es auch genauer beschreiben, nämlich so:
http://de.wikipedia.org/wiki/Tonarm
Devendra
Neuling
#10 erstellt: 07. Nov 2008, 11:25
Vielen Dank erstmal!
Habe nach dem AT 95 E gegoogelt und sieht exakt wie meins aus (und alle anderen von Audio Technica scheinen anderer Farben zu haben).
Ich denke jetzt weiß ich Bescheid.

Beste Grüße
Devendra
kölsche_jung
Inventar
#11 erstellt: 07. Nov 2008, 12:45

Peter_Wind schrieb:

kölsche_jung schrieb:
Antiskating verhindert das Rumrutschen des tonarmes


Absolut nein.
Ganz simpel ausgedrückt dient es der Kompensation (Ausgleich) der den Tonarm gegen die innere Rillenflanke drückenden Kraft.

Man Kann es auch genauer beschreiben, nämlich so:
http://de.wikipedia.org/wiki/Tonarm


schonmal ein massiv falsch eingestelltes antiskating im zusammenspiel mit ner staubfluse an der nadel gesehen.....dann drückt die Kraft nicht nur gegen sondern sogar über die Rillenflanke ...... und das würde ich dann als "Rutschen" bezeichnen! ....und das verhindert das Antiskating....

so absolut nein find ich das jetzt nicht!


klaus
Peter_Wind
Inventar
#12 erstellt: 07. Nov 2008, 13:04
Leeve kölsche_jung

Es geht ja nicht um ein massives falsches eingestelltes Anti_Skating, sondern wofür es da ist. Und da bleibe ich bei meinen Nein.

Es ist nicht zu: verhindert das Rumrutschen des tonarmes
da.

Wobei der von Dir beschriebene Effekt in der Regel bei einem falschen Verhältnis von Auflagekraft und AS-Einstellung auftritt.

Lassen wir es jetzt bitte dabei.
Beide haben Recht.
sound56
Hat sich gelöscht
#13 erstellt: 07. Nov 2008, 13:08
Hallo Devendra

Skating ist die Kraft, die deinen Tonarm nach innen zieht.
Dadurch liegt eine Seite der Nadel stärker an, was Ungleichheit in den Kanälen bewirkt und die Nadel/Platten ungleichmäßig abnutzt.
In der Regel solltest du daher, nachdem du deinen Tonarm ausbalanziert hast und das richtige Gewicht für dein System eingestellt hast, am Antiskatingrad den gleichen Wert einstellen wie das Tonarmgewicht. Für das System und die Platten ist das höhere Gewicht übrigens besser. (Ich meine, wenn der Hersteller für sein System ein von..bis Gewicht angibt, z.B. 1,25 bis 1,75p - dann orientiere dich eher an 1,75p)
Wichtig ist auch, die Nadel sauber zu halten, da hilft eigentlich nur ein Nassreiniger, mindestens alle 2 - 3 Plattenseiten reinigen, sonst verbackt dir der Dreck mit der Zeit an der Nadel, das geht dann fast nicht mehr weg. (sieht man unter dem Mikroskop)

Gruß
kölsche_jung
Inventar
#14 erstellt: 07. Nov 2008, 13:28

Peter_Wind schrieb:
...:prost

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