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Dual CS 621 springt selbst bei kleinsten Erschütterungen

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hulpa
Stammgast
#1 erstellt: 19. Jan 2009, 09:23
Kürzlich hat sich zu meinem Pro-ject 1.2 ein sehr gut erhaltener Dual CS 621 gesellt. Anfangs mit DN 221, jetzt mit elliptischer DN 242 Nadel.

Prinzipiell bin ich mit diesem Dreher sehr zufrieden - der einzige Wehrmutstropfen ist seine extreme Erschütterungsanfälligkeit.

Ok, ich wohne in einem Altbau mit Dielenboden. Aber daß die Nadel selbst springt bzw. verzerrt, wenn ich normal durch den Raum gehe kommt mir doch etwas komisch vor...

Eigentlich bin ich davon ausgegangen, daß der Dual dank Subchassis um einiges erschütterungsunempfindlicher ist als mein Pro-ject, aber genau das gegenteilige ist der Fall!
Auflagekraft und Antiskating sind mehrfach kontrolliert worden. Bei der DN 221 waren es 2.5g, die elliptische DN 242 fahre ich mit gut 1.5g. Ein weiteres Erhöhen brachte keine großartige Verbesserung.

Klar, eine Wandmontage wäre auf Dauer eh das Beste. Was mich nur wundert ist der extreme Unterschied zwischen CS 621 (DN 221 und DN 242) und Pro-ject 1.2 (AT 95E, Shure M97XE). Könnte es sonst noch irgendwo dran liegen?
fibbser
Inventar
#2 erstellt: 19. Jan 2009, 09:36
Hi hulpa,

wundert mich auch etwas,der 621 sollte auf jeden Fall unempfindlicher sein

Die Auflagekraft hast Du ja schon überprüft (mit TA-Waage?).

Wie leichtgängig ist der Tonarm wenn er in der Waage schwebt? Hier sollte ein leichtes Püsterchen Deinerseits ihn bereits in der horizontalen bewegen...
Platte74
Stammgast
#3 erstellt: 19. Jan 2009, 10:07
Hallo Hulpa,

dasselbe Problem habe ich mit meinem Dual 1218 - gegenüber meinem ehemaligen Pro-ject Xpression ist der trotz Schwingchassis deutlich erschütterungsanfälliger, und das, obwohl ich die Federn des Schwingchassis zusätzlich mit Schaumstoff ausgestopft habe (Auflagekraft ist richtig eingestellt, Arm ist in alle Richtungen leichtgängig). Allerdings besteht das Problem weit weniger drastisch, wenn ich die Haube abnehme. Die scheint die Erschütterungen massiv zu verstärken, ohne Haube kann ich hingegen normalen Schrittes auf dem Dielenfußboden auftreten. Hast Du es beim 621 mal ohne Haube versucht?

Analoge Grüße
Malle
fibbser
Inventar
#4 erstellt: 19. Jan 2009, 10:15
Hm....

Das ist ja wirklich merkwürdig, mein 1219 (und der 1019 auch) sind die unempfindlichsten Dreher, die ich habe.

Etwas übertrieben gesagt, könnte ich auf dem Wandboard Tango tanzen in einem Maß, wo mein Kenwood KD990 und auch der Thorens 160 längst ausgestiegen sind. Auch kurze Erschütterungen (mit der Faust auf das Board klopf...) machen den Beiden nur sehr wenig aus.

Möglicherweise sind es die längeren Schwingungen der Bodendielen, die das Dual-Subchassis weniger gzt wegsteckt


Wir sollten das klären...
hulpa
Stammgast
#5 erstellt: 19. Jan 2009, 10:32
Leider habe ich (noch) keine Tonarmwaage, von daher habe ich die Auflagekraft noch nicht verifizieren können. Da das Problem aber auf bei 3g Auflagekraft besteht, denke ich nicht, daß dies der Grund ist.

Der Tonarm ist ziemlich leichtgängig - ich kann ihn jedenfalls durch pusten horizontal bewegen. Ich verwende den Dual immer ohne Haube, daran kann es also auch nicht liegen.

Gibt es sonst noch andere Justiermöglichkeiten, die sich darauf auswirken können? Den Liftbolzen habe ich noch etwas verstellt, sodaß er den Tonarm ihn der "oben" Stellung nicht berührt und die Auflagekraft in der "unten" Stellung voll wirken kann.
Ansonsten bin ich ziemlich ratlos, woran es noch liegen könnte. Ob sich ein Wechsel des DMS 220 mit DN 242 gegen ein 1/2-Zoll System positiv auswirken könnte?
Aber ein DJ-System muß es nun auch nicht sein - obwohl die wohl am erschütterungsunempfindlichsten wären...
fibbser
Inventar
#6 erstellt: 19. Jan 2009, 10:41
Das Chassis kann in der Zarge frei schwingen und berührt die Zarge nirgens?
hulpa
Stammgast
#7 erstellt: 19. Jan 2009, 11:44

fibbser schrieb:
Das Chassis kann in der Zarge frei schwingen und berührt die Zarge nirgens?


Ja, das Chassis ist soweit gut gefedert und berührt nicht die Zarge.

Hmm, ich könnte ja mal schaun wie es ohne Subchassis ist indem ich die Transportschrauben anziehe...
Dann müßte die Situation eigentlich wie beim Pro-ject sein, der ja kein Subchassis hat.
Metal-Max
Inventar
#8 erstellt: 19. Jan 2009, 13:56
Das kann eigentlich nur auflagekraftbedingt sein, mein 621 war sogar auf einem dünnen Fertighaus-Fußboden rel. unempfindlich, zumindest ist die Nadel nicht gesprungen, höchstens hat man den Trittschall mal in Form eines LS-Membran-Wummerns gesehen.
dobro
Inventar
#9 erstellt: 19. Jan 2009, 13:57
Hallo,

stelle den Plattenspieler einmal möglichst wandnah und möglich bodennah auf. Dann solltest du die geringsten Schwingungen haben. Wenn der Tonarm dann noch schwingt, bleibt wahrscheinlich nur die Wandmontage.

Gruß
Peter
Bepone
Inventar
#10 erstellt: 19. Jan 2009, 14:00
Hallo,


hulpa schrieb:
Ob sich ein Wechsel des DMS 220 mit DN 242 gegen ein 1/2-Zoll System positiv auswirken könnte?


Ich denke nicht.
Meinen 1246 betreibe ich gelegentlich mit dem DMS 242E und der DN 242. Ich würde sagen, er ist sehr unempfindlich gegen Erschütterungen.

Es sei denn, deine Nadel hat irgend einen Schaden, z.B. Dämpfergummi defekt.
Wie verhält sich sich bei verwellten Schallplatten? Taumelt oder wippt dann der Nadelträger?


Gruß
Benjamin
hulpa
Stammgast
#11 erstellt: 19. Jan 2009, 15:48

Metal-Max schrieb:
Das kann eigentlich nur auflagekraftbedingt sein, mein 621 war sogar auf einem dünnen Fertighaus-Fußboden rel. unempfindlich, zumindest ist die Nadel nicht gesprungen, höchstens hat man den Trittschall mal in Form eines LS-Membran-Wummerns gesehen.


Hast Du damals an Deinem 621 auch das Originalsystem verwendet (DMS 220 bzw. DMS 240)?


Bepone schrieb:
Es sei denn, deine Nadel hat irgend einen Schaden, z.B. Dämpfergummi defekt.
Wie verhält sich sich bei verwellten Schallplatten? Taumelt oder wippt dann der Nadelträger?


Die (Ersatz-)nadel DN 242 habe ich mir erst vor ein paar Tagen gekauft. Einen Defekt kann ich nicht feststellen. Es könnte natürlich sein, daß der M97Xe am Pro-ject mit seiner Bürste etwas erschütterungsunempfindlicher ist als das Dual-System am 621, aber so gravierend sollte der Unterschied eigentlich nicht sein.

Vor dem DN 242 war im 621 ein DN 221 verbaut. Dort habe ich festgestellt, daß die Nadel sehr empfindlich darauf reagiert, wie ich sie eingesetzt habe.
Wenn das "einklicken" in das System in einem falschen Winkel erfolgte, dann führte das dazu daß die Nadel kaum federn konnte und ziemlich starr im System stand. Beim DN 242 hatte ich das Problem nicht.
heisch
Ist häufiger hier
#12 erstellt: 19. Jan 2009, 17:43
Hallo
Ich bin zwar kein DUAL-Spezialist, könnte mir aber vorstellen, dass dein Problem mit dem ausgelatschten Antiresonator zusammenhängt. Bei meinem 621er schwabbelte das Ding im Tonarmgegengewicht rum und hing ziemlich schief. Ich habe es dann mit Schaumstoffeinlagen zwischen Antiresonator und äusserem Teil des Gegengewichts gezähmt. Vielleicht hilft das bei deinem sprunghaften DUAL auch weiter.

Grüsse aus der Schweiz

Heinz
hulpa
Stammgast
#13 erstellt: 19. Jan 2009, 20:32

heisch schrieb:
Hallo
Ich bin zwar kein DUAL-Spezialist, könnte mir aber vorstellen, dass dein Problem mit dem ausgelatschten Antiresonator zusammenhängt. Bei meinem 621er schwabbelte das Ding im Tonarmgegengewicht rum und hing ziemlich schief. Ich habe es dann mit Schaumstoffeinlagen zwischen Antiresonator und äusserem Teil des Gegengewichts gezähmt. Vielleicht hilft das bei deinem sprunghaften DUAL auch weiter.


Hallo Heinz, ja, der Antiresonator ist schon etwas ausgelatscht. Je nach dem wie stark man das Gegengewicht herausdreht schwabbelt er (nicht mehr mittig) oder kommt an an das Tonarmgegengewicht. Ich habe nun um den Antiresonator ein wenig Schaumstoff gelegt, sodaß er weder schwabbelt noch die Außenhülle berührt. Leider hat sich auf die Erschütterungsanfälligkeit nicht viel verbessert...


fibbser schrieb:
Wie leichtgängig ist der Tonarm wenn er in der Waage schwebt? Hier sollte ein leichtes Püsterchen Deinerseits ihn bereits in der horizontalen bewegen...


Auf diese Frage muß ich nochmal zurückkommen, da ich vorher nicht den Spieler vor mir hatte. Ich habe es nochmal ausgetestet:
Je nach Stellung des Tonarms muß man schon recht stark pusten um ihn in der Horizontale zu bewegen.
Wenn der Tonarm in der "oben" Stellung ist, dann habe ich ja einen gewissen Widerstand bis ich über der Platte bin. Aber selbst über der Platte muß man schon richtig stark pusten um ihn zu bewegen.
Jedenfalls um einiges schwergängiger als der Tonarm meines Pro-ject.

Könnte es daran liegen? Und wenn ja, wie kann ich das beheben? Eine bestimmte Schraube am Tonarm lockern? Ölen?
hulpa
Stammgast
#14 erstellt: 19. Jan 2009, 23:07
Habe gerade einen weiteren Test zwischen Dual und Pro-ject gemacht und meine Shure Audio Obstacle Course Test-LP abgespielt.

Ergebnis: Bei den fünf dB-Levels der LP (z.B. Base-Drum Test) fängt der Dual bei Level 3 (von 5) an übel zu verzerren. Der Pro-ject mit M97Xe durchläuft alle Tests mit Bravour.

Ob das nur an den unterschiedlichen Tonabnehmern liegt (DN242 vs. M97Xe)? Oder könnte es auf ein Problem mit meinem Dual hindeuten, das sich auch in der Erschütterungsanfälligkeit äußert?

Ein Erhöhen der Auflagekraft (in Schritten 1,75 - 2,5g) hat übrigens bei der Testschallplatte kaum Verbesserung gebracht. Bei der empfohlenen Auflagekraft von 1,5g sprang die Nadel übrigens sogar beim letzen dB-Level.
Bepone
Inventar
#15 erstellt: 20. Jan 2009, 08:53
Hallo,

eventuell hat dein Tonarmlager ein Problem, der Arm sollte sich wirklich bei leichtem Pusten bewegen lassen (Antiskating auf null?).
Außerdem sollte sich der schwebende Tonarm wieder selbstständig von der Innen- zur Außenposition bewegen, wenn das Antiskating auf einem sehr niedrigen Wert steht (ca. 0,2).
Tut er das?

Noch eine Grundsatzfrage: Du machst diese Tests bei schwebendem Tonarm, d.h. ausbalanciert, Auflagekraft auf null und Lift auf Stellung "ab", ja?
Und bitte dabei Nadelschutz nicht vergessen!



Das Tonarmlager lässt sich sowohl für die horizontale als auch für die vertikale Ebene einstellen (Spiel). Bei deinem könnte zuwenig Spiel (= gar keins) vorhanden sein.

Dazu sind in das Lager Hohlmuttern mit Schlitz eingeschraubt (=Kontermuttern), in die Gewindestifte mit Spitzen eingeschraubt sind.
Das Spiel stellt man an der oberen und linken Schraube am Lager ein (von vorne gesehen).
Willst du dich daran wagen, gebe ich dir gerne noch mehr Infos über die Vorgehensweise.


Gruß
Benjamin
fibbser
Inventar
#16 erstellt: 20. Jan 2009, 09:38

hulpa schrieb:


Auf diese Frage muß ich nochmal zurückkommen, da ich vorher nicht den Spieler vor mir hatte. Ich habe es nochmal ausgetestet:
Je nach Stellung des Tonarms muß man schon recht stark pusten um ihn in der Horizontale zu bewegen.



Das kann durchaus die Ursache sein. Der Weg, den die Nadel seitlich ausgleichen kann ist nicht ausreichend und der Tonarm will ja nicht wirklich mit...

Kontaktiere mal Bepone


Und berichte uns dann
hulpa
Stammgast
#17 erstellt: 20. Jan 2009, 21:47

Bepone schrieb:
Außerdem sollte sich der schwebende Tonarm wieder selbstständig von der Innen- zur Außenposition bewegen, wenn das Antiskating auf einem sehr niedrigen Wert steht (ca. 0,2).Tut er das?


Ja, das macht er. Allerdings hat der ausbalancierte Tonarm auch bei Stellung "0" eine leichte Tendenz nach außen zu ziehen. (Hängt davon ab, in welcher Entfernung er sich zur Plattenmitte befindet).


Bepone schrieb:
Noch eine Grundsatzfrage: Du machst diese Tests bei schwebendem Tonarm, d.h. ausbalanciert, Auflagekraft auf null und Lift auf Stellung "ab", ja?
Und bitte dabei Nadelschutz nicht vergessen!


Bei ausbalanciertem Tonarm und Stellung "ab" ist er wirklich durch ein leichtes Pusten horizontal zu bewegen - von daher bin ich wohl doch auf der sicheren Seite. Das Lager verstelle ich erstmal noch nicht.

Ich habe einen weiteren Test gemacht und an das TKS 230 ziemlich rudimentär ein AT95E anstelle des DMS220/DN242 montiert. Ergebnis: Die Nadel springt quasi nicht mehr. Zumindest nicht wenn ich "normal" durch das Zimmer laufe. Auch wenn ich an das Subchassis tippe springt die Nadel nicht mehr - das hat sie vorher fast immer gemacht! Nur der Trittschall überträgt sich ziemlich stark - aber das ist auch vorher so gewesen, da das optionale Phonoteil meines HK620 wohl keinen Subsonic-Filter hat (aber gut echt klingt!).

Nur welchen Schluß ziehe ich jetzt aus der ganzen Sache? Daß zufällig sowohl der vorher montierte (DN221) als auch der neue (DN242) Nadelträger defekt waren? Oder daß das Originalsystem generell erschütterungsanfälliger ist und es Sinn macht, auf ein 1/2 Zoll System umzusteigen?!

Die Justage ist übrigens ziemlich umständlich, da man das System zum los/festschrauben immer aus dem TKS 230 ausklicken muß...


[Beitrag von hulpa am 20. Jan 2009, 21:49 bearbeitet]
Bepone
Inventar
#18 erstellt: 21. Jan 2009, 09:03
Hallo hulpa,

eine leichte Tendenz zum nach-außen-ziehen bei Antiskating auf null hat der Tonarm meines Dual 1246 auch. Darüber brauchst du dir keine Sorgen zu machen, ist es doch auch ein Indiz dafür, dass dein Horizontallager wirklich leichtgängig genug ist.

Dass du stark pusten musst, wenn der Tonarm auf dem Lift aufliegt, ist klar.
Gut, dass wir das geklärt haben.


Du könntest noch das Vertikallager folgendermaßen testen (auf-ab-Bewegung des Armes):

- Den ausbalancierten Arm bei Auflagekraft null und Lift auf "ab" antippen. Pendelt er schön nach oben und unten aus, oder kriecht er nur ein paar mal und bleibt dann recht schnell in Ruhe (in einer undefinierten Position)?

- Wie oben, nur nicht antippen, sondern ein kleines Papierschnipsel (1x1cm, zusammengeknüllt) aus ca. 5-10 cm Höhe auf die Headshell fallen lassen. Wird der Arm dadurch leicht ausgelenkt, oder bleibt er absolut in Ruhe?

- Nadelschutz bitte nicht vergessen.



Also, wenn ich bei meinem 1246 an das Gehäuse tippe, tut sich da gar nichts an der Nadel. Da muss ich schon stärker klopfen. Ich kann gar leicht mit der Faust auf den Tisch schlagen, auf dem der Dual steht - die Nadel ist kaum aus der Ruhe zu bringen, springen tut sie schon gar nicht.
(Alles bezogen auf das DMS 242E mit DN 242, aber auch bei anderen Systemen ist das nicht anders).

Kann es sein, dass deine Federn in der Platine irgendwie ausgeleiert sind? Schwabbelt die Platine herum, wenn du an das Gehäuse klopfst?



Die Justage ist übrigens ziemlich umständlich, da man das System zum los/festschrauben immer aus dem TKS 230 ausklicken muß...

Ja, das kann ich bestätigen. Ist etwas fummelig, aber man gewöhnt sich dran.


Gruß
Benjamin
hulpa
Stammgast
#19 erstellt: 21. Jan 2009, 09:57
Hallo Bepone - vielen Dank für die Tipps und Ratschläge. Ich habe das Vertikallager eben getestet. Da scheint alles paletti zu sein, beim leichten Antippen pendelt er erstmal langsam nach oben und unten aus und mit dem Papierschnipsel wird er leicht nach unten ausgelenkt.

Mit dem DN 242 war es so, daß selbst ein leichtes Tippen am Subchassis im Bereich des "CS 621" Logos ausreichte um die Nadel zum Springen zu bringen. Nichts dergleichen mit dem AT95E.

Die Federn sind ziemlich straff - ich habe zwar keinen Vergleich, aber ausgeleiert finde ich sie nicht. Wenn man das Subchassis an einer Ecke runterdrückt, dann federt es immer direkt zurück ohne sich aufzuschaukeln.

Hmmm, schade, eigentlich war ich mit dem Originalsystem in Verbindung mit dem DN242 recht zufrieden, auch wenn die Abtastfähigkeit wohl nicht so gut zu sein scheint wie mit dem AT95E (Shure-Testschallplatte).
Ich bin nun am überlegen, ob ich auf ein 1/2 Zoll System umsteigen soll, z.B. auf das Shure M97xE. Bei der effektiven Masse des Tonarms vom 621 finde ich leider nur widersprüchliche Angaben im Netz. Zum Teil ist sie mit 18g angegeben, was ich ziemlich viel finde. Da wäre dann die Frage, ob es nichrt ein System gibt, was besser zum Tonarm passt als das M97xE - vielleicht eins von Nagaoka?
fibbser
Inventar
#20 erstellt: 21. Jan 2009, 10:05
Hi Hulpa,

Interesse halber: weißt Du, wie viele Stunden das 242 auf der Nadel hat? Hast Du eine Möglichkeit die Nadel unter dem Mikro zu betrachten?

mMn sollte das 242 etwas bessere Abtastwerte als das 95 bringen (ich hatte beide an einem 521 gehabt, mir gefiel das 242 deutlich besser).

Da der 621 mit dem 95 ja gut abtastet, liegt es wohl doch am Abtaster, deshalb meine Frage.

Der Tonarm des 621 sollte im mittleren Bereich angesiedelt sein, somit stehen Dir ziehmlich viele Möglichkeiten an Systemen offen. Die Nagaokas kenne ich leider nicht.
Bepone
Inventar
#21 erstellt: 21. Jan 2009, 10:12
Hallo hulpa,

meinst du mit "Subchassis" etwa die Platine des Plattenspielers, also das Teil, wo alles Befestigt ist (Tonarm, Plattentellerlager, Mechanik etc.) oder das äußere Gehäuse?


Eine Möglichkeit, herauszufinden, ob deine DN 242 (oder das ganze System) defekt ist, wäre, sie einem Forummitglied, z.B. mir, zum testen zu schicken.
Ich z.B. könnte sie dann direkt mit meiner vergleichen.


Ansonsten kann ich fibbser nur Recht geben, die DN 242 sollte besser und sauberer abtasten als das AT95.


Systemvorschläge kann ich dir eher keine machen, wie gesagt das DN 242E läuft bei mir gut; sehr gut ist natürlich das Shure V15/III mit Jico-SAS-Nadel. Aber da werden vielleicht wieder einige hier aufstöhnen



Gruß
Benjamin
hulpa
Stammgast
#22 erstellt: 21. Jan 2009, 10:26

fibbser schrieb:
Hi Hulpa,

Interesse halber: weißt Du, wie viele Stunden das 242 auf der Nadel hat?


Ich habe die DN242 neu gekauft - als Ersatznadel. Als ich den CS 621 gekauft habe, war eine DN221 drauf.

Vom Klang her gefällt mir die DN242 auch besser als die AT95E. Mit der DN242 kann man irgendwie entspannter Musik hören, sie klingt gefälliger - beim AT95E finde ich die Höhen etwas nervig (auch nachdem ich es nun gut justiert habe).
hulpa
Stammgast
#23 erstellt: 21. Jan 2009, 10:31

Bepone schrieb:
Hallo hulpa,

meinst du mit "Subchassis" etwa die Platine des Plattenspielers, also das Teil, wo alles Befestigt ist (Tonarm, Plattentellerlager, Mechanik etc.) oder das äußere Gehäuse?


Ich meine das Teil an dem alles befestigt ist und das gefedert ist. Was ist denn der richtige Name dafür?


Bepone schrieb:
Eine Möglichkeit, herauszufinden, ob deine DN 242 (oder das ganze System) defekt ist, wäre, sie einem Forummitglied, z.B. mir, zum testen zu schicken.
Ich z.B. könnte sie dann direkt mit meiner vergleichen.


Danke für das Angebot, aber ich weiß nicht, ob sich das beim Preis der Nadel lohnt. Vielleicht bestelle ich mir einfach eine neue Ersatznadel von Cleorec (oder gibts da was besseres?) und wenn das Problem weiterbesteht, dann muß ich einfach davon ausgehen, daß ein 1/2 Zoll System die bessere Wahl ist. V.a. da ich auch bereits mit der DN221 das Problem hatte.
fibbser
Inventar
#24 erstellt: 21. Jan 2009, 10:37
Hm, wenn das Headshell am 621 nicht irgendwie verzogen ist, dürfte es keinen Unterschied machen, ob Dual-Befestigung oder 1/2 ". Ist ja nur die Art der Befestigung, die unterschiedlich ist.

Shure hatte früher z.B. das M-75 mit Clip-, 1/2" und sogar kombinierter Befestigungsart.

Ok, ich weiß, so richtig hilft Dir das jetzt aber auch nicht weiter...
hulpa
Stammgast
#25 erstellt: 21. Jan 2009, 10:45

Bepone schrieb:
Systemvorschläge kann ich dir eher keine machen, wie gesagt das DN 242E läuft bei mir gut; sehr gut ist natürlich das Shure V15/III mit Jico-SAS-Nadel. Aber da werden vielleicht wieder einige hier aufstöhnen ;)


Gibt es eigentlich einen Unterschied zwischen den verschiedenen Systemen: DMS 220 (meins), DMS-240 E und DMS-242 E?

Was mich beim Kauf des CS 621 ein wenig gewundert hat war, daß er mit dem DMS 220 bestückt war. Ich dachte immer, daß die 621 mit einem DMS 240/242 ausgeliefert wurden. Oder hat Dual da verschiedene Varianten angeboten?
fibbser
Inventar
#26 erstellt: 21. Jan 2009, 10:53
Kennst Du diese Seite schon?

Schön zum Schmökern
hulpa
Stammgast
#27 erstellt: 21. Jan 2009, 11:01

fibbser schrieb:
Kennst Du diese Seite schon?

Schön zum Schmökern :prost


Yepp, kenn ich. Sowohl im Prospekt als auch Test ist der 621 mit einem DMS 240 E angegeben.
dertelekomiker
Inventar
#28 erstellt: 21. Jan 2009, 11:18
Eine mögliche Ursache könnte auch eine defekte Antiskating-Scheibe sein. Die reißen sehr gerne und machen dann eine korrekte Einstellung unmöglich.

Schau mal hier und in der Suche vom dual-board.
fibbser
Inventar
#29 erstellt: 21. Jan 2009, 11:56

dertelekomiker schrieb:
Eine mögliche Ursache könnte auch eine defekte Antiskating-Scheibe sein. Die reißen sehr gerne und machen dann eine korrekte Einstellung unmöglich.


Hi, jow, da hast Du Recht, die macht auch mal Probleme. Allerdings sollten die Probleme an beiden Systemen bestehen.

Eine Überprüfung ist es allemal wert
Bepone
Inventar
#30 erstellt: 21. Jan 2009, 12:01
Hallo hulpa,

soweit ich gelesen habe, soll das DMS 240 E baugleich mit dem DMS 242 E sein.

Das DMS 220 kenne ich nicht, sorry, ich habe es die ganze Zeit mit dem 240 verwechselt
Aber so sehr sollten die sich nicht unterscheiden. Passt die Nadel DN 242 denn auch korrekt?

Und deine DN 242 - ist das ein Original oder ein Nachbau? Wenn du kein Original hast/bekommst, lohnt sich evtl. ein anderes System...


Ich denke, das Subchassis heißt bei Dual "Platine". Subchassis dürfte aber auch korrekt sein, ich hau da selber immer mal etwas durcheinander, deswegen habe ich gefragt.

Nun, an die Platine selbst habe ich noch nicht geklopft.



dertelekomiker schrieb:
Eine mögliche Ursache könnte auch eine defekte Antiskating-Scheibe sein. Die reißen sehr gerne und machen dann eine korrekte Einstellung unmöglich.

Stimmt, daran habe ich noch nicht gedacht.

Allerdings, wenn hulpa das Antiskating auf null stellt und der Tonarm nur leicht nach außen zieht, müsste das Abspielen auch ohne Springen der Nadel möglich sein, oder?


Gruß
Benjamin
hulpa
Stammgast
#31 erstellt: 21. Jan 2009, 12:54

Bepone schrieb:
Hallo hulpa,

soweit ich gelesen habe, soll das DMS 240 E baugleich mit dem DMS 242 E sein.

Das DMS 220 kenne ich nicht, sorry, ich habe es die ganze Zeit mit dem 240 verwechselt
Aber so sehr sollten die sich nicht unterscheiden. Passt die Nadel DN 242 denn auch korrekt?


Ja, die Nadel passt korrekt, soweit ich das sagen kann. In den Vergleichslisten wird das DN242 aber auch immer als kompatibel zum DMS 220 genannt.


Bepone schrieb:
Und deine DN 242 - ist das ein Original oder ein Nachbau? Wenn du kein Original hast/bekommst, lohnt sich evtl. ein anderes System...


Ich habe eine Nachbaunadel, gekauft bei F. Gleich in München. Die Nachbauten kommen entweder aus der Schweiz oder aus den Niederlanden. Ich glaube neue Originalnadel sind leider nicht mehr aufzutreiben.

Von defekten Antiskatingscheiben habe ich auch schon gelesen, allerdings glaube ich, daß meine in Ordnung ist.
Bei Stellung "0" bewegt sich der Tonarm nur ganz leicht nach außen und bei höheren Werten umso stärker - und davon abgesehen funktioniert es beim AT95E ja prima.


[Beitrag von hulpa am 21. Jan 2009, 12:54 bearbeitet]
dertelekomiker
Inventar
#32 erstellt: 21. Jan 2009, 13:02

hulpa schrieb:

Von defekten Antiskatingscheiben habe ich auch schon gelesen, allerdings glaube ich, daß meine in Ordnung ist.
Bei Stellung "0" bewegt sich der Tonarm nur ganz leicht nach außen und bei höheren Werten umso stärker

Das spricht allerdings dafür, dass sie i.O. ist.

Sehr komisch das Ganze. Ich habe u.a. einen 604 mit DMS 240 und original DNS 242. Das läuft alles wunderbar.
Bepone
Inventar
#33 erstellt: 21. Jan 2009, 13:56
Hallo,


hulpa schrieb:

Ich habe eine Nachbaunadel, gekauft bei F. Gleich in München. Die Nachbauten kommen entweder aus der Schweiz oder aus den Niederlanden. Ich glaube neue Originalnadel sind leider nicht mehr aufzutreiben.


In diesem Fall würde ich sowieso zu einem neuen System raten.
Da fiele mir noch das Nagaoka JT-511DJ ein, welches sehr günstig zu haben ist (25€ bei Conrad) und recht gut klingt (ich habe aber nur Aufnahmen von dem System gehört).
So sauber wie ein Shure V15/III mit Jico-SAS-Nadel wird es aber freilich keinesfalls abtasten...

Ich hatte Glück und eine originale DN 242 bei ebay von einem Privatverkäufer bekommen (NOS).


Gruß
Benjamin
hulpa
Stammgast
#34 erstellt: 21. Jan 2009, 14:25

Bepone schrieb:

In diesem Fall würde ich sowieso zu einem neuen System raten.
Da fiele mir noch das Nagaoka JT-511DJ ein, welches sehr günstig zu haben ist (25€ bei Conrad) und recht gut klingt (ich habe aber nur Aufnahmen von dem System gehört).


Leider scheint es das System nicht mehr bei Conrad zu geben. Aber bei anderen Händler habe ich für ein wenig mehr Geld ein JT-511BE gefunden, also kein DJ-System. Das müßte ja eigentlich "für zuhause" noch besser klingen und hat auch eine elliptische anstatt einer sphärischen Nadel.


Bepone schrieb:
Ich hatte Glück und eine originale DN 242 bei ebay von einem Privatverkäufer bekommen (NOS).


Du Glücklicher!
Bepone
Inventar
#35 erstellt: 21. Jan 2009, 14:48
Hallo,


hulpa schrieb:

Leider scheint es das System nicht mehr bei Conrad zu geben. Aber bei anderen Händler habe ich für ein wenig mehr Geld ein JT-511BE gefunden, also kein DJ-System. Das müßte ja eigentlich "für zuhause" noch besser klingen und hat auch eine elliptische anstatt einer sphärischen Nadel.


Außerdem müsste die Nadelnachgiebigkeit höher sein und somit besser zum Dual 621 passen.
Einen Versuch wäre es wert.


hulpa schrieb:

Du Glücklicher! :prost





Gruß
Benjamin
Bepone
Inventar
#36 erstellt: 21. Jan 2009, 16:18
Nachtrag:

hulpa, nichtsdestotrotz steht natürlich mein Angebot noch, dein System zu überprüfen (also bei mir mal einzubauen).

Denn wenn das System bei mir einwandfrei spielt, kann es sein, dass du mit einem neuen System die gleichen Probleme bekommst wie jetzt. Das wäre doch schade um's Geld.


Der Postversand (Deutsche Post Warensendung) würde dabei mit max. 1,65€ zu Buche schlagen bzw. 3,30€ für Hin- und Rückversand.



Gruß
Benjamin
Hörbert
Moderator
#37 erstellt: 21. Jan 2009, 19:37
Hallo!

Es ist schon einige Zeit her seit ich das DMS-240 mal hier hatte. Sorry ich kann mich da täuschen aber würde diese Ersatznadel nicht passen?
http://www.williamth...0-13-88_p5714_x2.htm

Das dürfte ein Original sein, eventuell nicht soo gut wie eine DN 242 aber unter Umständen immer noch besser als ein X-beliebiger Nachbau.

MFG Günther
Bepone
Inventar
#38 erstellt: 21. Jan 2009, 21:16
Hallo Günther,

die Nadel sollte passen.

Allerdings wäre zu überlegen, ob man sich für das Geld nicht gleich einen "frischen" Tonabnehmer besorgt, z.B. das angesprochene Nagaoka JT-511BE mit elliptischer Nadel.


Gruß
Benjamin
Hörbert
Moderator
#39 erstellt: 21. Jan 2009, 22:07
Hallo!

Hm, ich weiß nicht, ich würde jedenfalls ein DMS-240 nicht gegen ein Nagaoka JT-511BE tauschen wollen. Zwar ist das DMS-240 nicht das beste aller möglichen Systeme und ich kenne das Nagaoka nur von diversen Aufnahmen die hier mal kursierten aber m.E. liegt es Qualitativ näher beim AT-95E als beim DMS-240

Wenn schon etwas neues dann doch eher so etwas wie ein VM-white oder ein OMB-10 das passt auf jeden Fall zum Tonarm.

MFG Günther
hulpa
Stammgast
#40 erstellt: 22. Jan 2009, 00:42
Hallo Hörbert,

super, da scheint es ja doch noch Originalnadeln für mein DMS-220 zu geben. Zwar mit sphärischem Schliff, aber vielleicht wäre es einen Versuch wert. Komisch - als DN221 (sphärischer Schliff) benötigt es eine Auflagekraft von 2.5g, als DN 237 nur 1.5g. Ich dachte immer, daß sich die DN220 bis DN242 Nadeln nur durch den Schliff unterscheiden, es also quasi zwei Typen gibt.

Auf der anderen Seite stehen verschiedene 1/2-Optionen zur Auswahl. Das JT511 hat in der normalen Variante eine Compliance von 25, also dürfte es doch prinzipiell genauso gut passen wie das VM White. Eine andere Option wäre, mein zur Zeit nadelloses M97xE mit einer N97xE zu bestücken. Kostenpunkt wäre 51 EUR - auch nicht die Welt. Fragt sich nur, ob das Shure gut mit dem 621 harmoniert.
Hörbert
Moderator
#41 erstellt: 22. Jan 2009, 09:27
Hallo!

@hulpa

Hm, in diesem Fall würde ich mir wohl erstmal die Nadel für das Shure zulegen, zwar ist es kein V-15 aber technisch und -zumindestens für meine Ohren-, auch klanglich passt es recht gut zum CS-621.

Bei passender Gelegenheit b.z.w. passendem Bugdet würde ich mir dann früher oder später die DN 237 zulegen, gerade für ältere Flohmarktplatten die nicht mehr so ganz taufrisch sind sind Rundnadeln zuweilen besser geeignet da sie zwar insgesamt weniger aus der Rille hölen aber eben auch damit weniger Störgeräusche. (Die Alternative wäre ein sehr scharfer Schliff, penibel Justiert, der tastet tiefer ab und überträgt in der Regel noch weniger Störgeräusche, aber das kann recht teuer werden. )

Beim VM-white hatte ich eher die späteren Aufrüstoptionen bis zum -silver im Auge. Beim Nagaoka sehe ich die nicht in diesem Maße verwirklicht.

MFG Günther
hulpa
Stammgast
#42 erstellt: 22. Jan 2009, 11:02
Also mittlerweile hab ich eine Original DN 236 für 18 EUR gefunden.

Aber wieder die übliche Dual-Nadelverwirrung: Auf manchen Seiten steht, daß sie baugleich zur DN 237 ist, aber dann wird wieder angeführt, daß sie eine andere Auflagekraft hat (2.5g statt 1.5g). Andere Compliance?

Auf manchen Seiten (phonophono) wird sogar die DN 221 als baugleich zur DN 241/242 angegeben - was definitiv *nicht* stimmt, da sowohl Schliff als auch Auflagekraft anders sind.


[Beitrag von hulpa am 22. Jan 2009, 11:11 bearbeitet]
Hörbert
Moderator
#43 erstellt: 22. Jan 2009, 13:16
Hallo!

Das liegt wohl an der langen Produktionszeit der Systeme und Nadelträger die von Audio-Technica und Shure für Dual gefertigt wurden. Dual wollte wohl die gesamte Palette bereithalten so daß für jeden Geldbeutel etwas dabei ist und du deine Nadel auch nach 10 Jahren immer noch bekommst. Dabei kann sich im laufe der Zeit eines der Produkte schon mal leicht verändern. Wahrscheinlich benutzte Audio-Technica ein anderes Material für die Dämpfergummis bei der DN 237, zudem kommt das du bei einer Rundnadel andere Bedingungen hast.
MFG Günther
hulpa
Stammgast
#44 erstellt: 22. Jan 2009, 13:34

Hörbert schrieb:
Hallo!

Wahrscheinlich benutzte Audio-Technica ein anderes Material für die Dämpfergummis bei der DN 237, zudem kommt das du bei einer Rundnadel andere Bedingungen hast.


Würde es prinzipiell Sinn machen, die EUR 34,- für die Nadel mit niedriger Auflagekraft (DN 237) auszugeben, oder sind von der Originalnadel mit höherer Auflagekraft (DN 236, 18 EUR) keine klanglichen Nachteile zu erwarten (vorausgestzt außer dem Material des Dämpfergummis ist alles gleich)?
Hörbert
Moderator
#45 erstellt: 22. Jan 2009, 14:01
Hallo!

Um deine Frage zu beantworten sollte man sowohl ein DMS-240/DMS-220 und beide Austauschnadeln zur Hand haben. Leider habe ich z.Z. weder das eine noch das andere hier. Ich Fürchte dir bleibt nur das Experiment und das Risiko.

Ich würde mir ohnehin erstmal eine Nadel für das Shure besorgen, ich kene das M97xE und finde es für seinen Preis recht gut, aber das ist Geschmackssache ich habe halt für den Shure Sound eine Vorliebe durch das V-15/III

MFG Günther
Bepone
Inventar
#46 erstellt: 22. Jan 2009, 15:03
Hallo,

hulpa, ich schließe mich Günthers Ratschlag an:
Besorge dir die neue Nadel für das Shure M97xE.

Vorteil: Du bekommst eher eine neue und nicht eine mehrere Jahrzehnte alte Nadel, bei der evtl. die Dämpfergummis schon verhärtet sind.
Schon deshalb lohnt sich die Mehrausgabe. Wenn du Pech hast, musst du die Nadel für dein Dual-System mehrmals kaufen, bis du ein gut funktioniertes Exemplar erwischst.
Ich hatte Glück mit meiner DN 242.

Außerdem sollte das Shure in einer höheren Liga spielen als das Dual DMS 220.

Wenn du das Shure schon einmal gehört hast, müsstest du doch um seine Klangeigenschaften bescheid wissen. Wenn es dir gefallen hat, gönne ihm die neue Nadel.


Gruß
Benjamin
hulpa
Stammgast
#47 erstellt: 27. Jan 2009, 21:21
Ein kurzes Update in dieser Sache. Um der Geschichte mit dem widerspenstig herumspringenden DMS 220 mal entgültig auf den Grund zu gehen, hab ich mir vorerst eine DN236 besorgt.
Die ist wohl sphärisch und wird mit 2.5g gefahren. Der Anbieter hat sie mit "Original" angegeben. Der Aufkleber DN236 ist immerhin drauf - aber wer weiß...

Bisher sah es ja wie folgt aus:

-DMS220/DN221 (Originalnadel): springt
-DMS220/DN242 (Nachbau): springt
-AT 95E (1/2 auf TKS 220): läuft problemlos

Die erfreuliche Nachricht ist jetzt, daß die neue DN236 wider Erwarten sehr unanfällig für Erschütterungen ist - vergleichbar mit der AT95E.

Einzig allein mit dem Klang bin ich mir noch nicht so sicher. Die nur testweise eingebaute AT95E klingt fürs Geld schon wirklich unverschämt gut und hat einen netten trockenen Bass. Die DN236 geht etwas weniger dynamisch und bassärmer zu Werke (aber ist so vielleicht auf Dauer etwas angenehmer!?). Aufgrund des Schliffs hört man auch nicht jedes Staubkorn.

Da ich meinen Pro-ject zugunsten des 621 jedoch erstmal in Urlaub (oder Frührente?) schicke, werde ich ihm über kurz oder lang wohl sein M97xE klauen. Bin schon mal gespannt!
Ach ja, so langsam werde ich zum Nadelsammler... Würde ja zu gerne mal wissen, wie Hörberts Sammlung ausschaut!
Bepone
Inventar
#48 erstellt: 28. Jan 2009, 09:22
Hallo,

na, das ist doch eine gute Nachricht. Dann liegt es nicht am Plattenspieler oder an seiner Aufstellung.

Somit kannst du nun auch, wenn du magst, bedenkenlos ein neues System (oder eine neue Nadel für's M97xE) besorgen.


P.S. Dass sich die Nadeln häufen, scheint normal zu sein...
Bei mir sind es auch schon mehrere Systeme mit jeweils mehreren Nadeln.


Gruß
Benjamin
Hörbert
Moderator
#49 erstellt: 28. Jan 2009, 11:37
Hallo!

@hulpa

Bislang 28 Systeme, von Shure M-75 und Linn K-5 bis hin zu Lyra Dorian und Ortofon Rondo-bronze hat sich so einiges angesammelt. Mal schauen, eventuell -falls Zeit, Lust und ein Fotoapparat zur Hand sind-, gibts mal ein Bild. Aber dazu müßte ich einen großen Teil ausbauen, die sind auf meine 15 Plattenspieler/Laufwerke verteilt.

MFG Günther
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